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Beim 85/1,8 hat sich Zeiss einfach gedacht, warum das Rad kostspielig neu erfinden? Nehmen wird das Otus 85/1,4, machen die Offenblende etwas kleiner, reduzieren darüber die Baugröße und fertig ist die Laube. :-)

Und vernachlässigen die Verzeichnungskorrektur. Bei kritischen Motiven muss die jetzt korriert werden und das kostet mal eben gute 10% der Auflösung. Wir bewegen uns hier in einem Bereich wo Leute für weniger Prozent an Leistung sehr viel Geld in die Hand nehmen. Da finde ich das keinen guten Kompromiss. zumal das Objektiv recht groß geraten ist.

Was die CA Korrektur angeht so bin ich jedenfalls kein Stück schlauer bisher und das ist der Einzige Aspekt wo die deutlich billigere Kokurrenz von CaNikon schwächelt. Die Optiken sind auch sehr scharf bei gutem Bokeh (und geringer Verzeichnung).

 

Die ständigen Otus Vergleiche finde ich jedenfalls unangebracht. Ein Otus ist ein Objektiv bei dem Alle Bildfehler ohne Rücksicht auf Größe und Preis wegoptimiert sind. Das Batis 85 hat 3% Verzeichnung.

 

Grüße,

Phillip

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Gast User73706

Naja zum einem liegt das ja an den wohl sehr ähnliche MTF-Charts (sind andere 85er dem Otus auch so ähnlich?) und zum anderen wahrscheinlich daran, dass das 55er auch als Miniotus bezeichnet wird. Ob es berechtigt oder unberechtigt ist wird sich zeigen, auch wenn es 3% Verzeichnung hat.

 

Und woran misst Du das "recht groß" geraten? Im Vergleich zu anderen 1.8er 85 für DSLR-Kameras mit eingebauten Stabilsator? Ist mir keines bekannt.

 

Und natürlich wird es kein Otus sein, sie wie das 55er kein Otus ist, aber vielleicht das nächste was ein Otus herankommt? Und deshalb (ich wiederhole mich) Mini-Otus. Ist doch nicht so schlimm es so zu nennen, sollte es den Erwartungen und ersten Eindrücken (-Verzeichnung) wirklich gerecht werden.

bearbeitet von ThreeD
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Naja zum einem liegt das ja an den wohl sehr ähnliche MTF-Charts (sind andere 85er dem Otus auch so ähnlich?) und zum anderen wahrscheinlich daran, dass das 55er auch als Miniotus bezeichnet wird. Ob es berechtigt oder unberechtigt ist wird sich zeigen, auch wenn es 3% Verzeichnung hat.

 

Wenn man die MTF Kurven bei f/1.8 betrachtet und es mit dem Canon Ef 1.8/85 (alt und günstig), so ist das Batis bei f/1.8 schon merklich besser. Bei f/8 ist der Unterschied zu vernachlässigen.

Nimmt man das Leica AA 2/90 zu Vergleich, so sehe ich keinen Vorteil fürs Batis, das Leica weißt dafür eine sehr viel geringere Verzeichnung auf.

 

Und woran misst Du das "recht groß" geraten? Im Vergleich zu anderen 1.8er 85 für DSLR-Kameras mit eingebauten Stabilsator? Ist mir keines bekannt.

 

Also ich finde einen Durchmesser von 92mm arg groß, da wirds schwierig das in meiner Fototasche unter zu bringen. Zum Vergleich das Leica AA 2/90 hat einen Durchmesser von 64mm und das Canon EF 1.8/85 liegt bei 72mm.

 

Und natürlich wird es kein Otus sein, sie wie das 55er kein Otus ist, aber vielleicht das nächste was ein Otus herankommt? Und deshalb (ich wiederhole mich) Mini-Otus. Ist doch nicht so schlimm es so zu nennen, sollte es den Erwartungen und ersten Eindrücken (-Verzeichnung) wirklich gerecht werden.

Du kannst es nennen wie du willst. Ich finde wichtig wie es performt. Bei f/1.8 wirst du ein sehr scharfes Bild haben. Mit etwas Glück ist es auch sehr gut auf LoCA korrigiert und dann würde es bei dieser Blende sich tatschlich merklich von der CaNikon Konkurrenz abheben können.

Bei f/8 hingegen hat es nicht nur kaum einen Vorteil, es hat sogar den Nachteil der Verzeichnung. Diese zu korrigieren kostet über 10% der Bildschärfe und peng! am Ende ist das Bild vom 1200€ Batis weniger Scharf, als das aus meinem Canon EF 1.8/85 für das ich neulich 255€ bezahlt habe.

Deshalb finde ich den von Zeiss eingegangenen Kompromiss, Schärfe bei Offenblende auf Kosten der Verzeichnung zu erhöhen und das Objektiv sehr dick zu bauen nicht besonders überzeugend.

 

Beim Sony 2/28 hingegen hat Sony auch eine sehr hohe Verzeichnung in Kauf genommen, dafür bekommt man aber ein Objektiv welches von den Leistungsdaten ganz oben mitspielen kann und gleichzeitig sehr klein und leicht ist. Das finde ich dann einen gelungneen Kompromiss.

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Und vernachlässigen die Verzeichnungskorrektur. Bei kritischen Motiven muss die jetzt korriert werden und das kostet mal eben gute 10% der Auflösung. Wir bewegen uns hier in einem Bereich wo Leute für weniger Prozent an Leistung sehr viel Geld in die Hand nehmen. Da finde ich das keinen guten Kompromiss. zumal das Objektiv recht groß geraten ist.

 

Was sind für Dich "kritische Motive"? Für Landschaft/People sind die 3% Verzeichnung i.d.R. vernachlässigbar und 85mm ist nicht gerade die typische Architektur-Brennweite. Das Lensrentals-Beispiel beruht auf einem Objektiv mit 4% Verzeichnung. Die durchschnittlich 10%, wenn sie denn so stimmen sollten, opfere ich an einer A7R oder einer zukünftigen Kamera der 50 MP Klasse gerne, wenn das Objektiv ansonsten gut performt.

 

Wenn man die MTF Kurven bei f/1.8 betrachtet und es mit dem Canon Ef 1.8/85 (alt und günstig), so ist das Batis bei f/1.8 schon merklich besser. Bei f/8 ist der Unterschied zu vernachlässigen.

Nimmt man das Leica AA 2/90 zu Vergleich, so sehe ich keinen Vorteil fürs Batis, das Leica weißt dafür eine sehr viel geringere Verzeichnung auf.

 

Also ich finde einen Durchmesser von 92mm arg groß, da wirds schwierig das in meiner Fototasche unter zu bringen. Zum Vergleich das Leica AA 2/90 hat einen Durchmesser von 64mm und das Canon EF 1.8/85 liegt bei 72mm.

 

Du kannst es nennen wie du willst. Ich finde wichtig wie es performt. Bei f/1.8 wirst du ein sehr scharfes Bild haben. Mit etwas Glück ist es auch sehr gut auf LoCA korrigiert und dann würde es bei dieser Blende sich tatschlich merklich von der CaNikon Konkurrenz abheben können.

Bei f/8 hingegen hat es nicht nur kaum einen Vorteil, es hat sogar den Nachteil der Verzeichnung. Diese zu korrigieren kostet über 10% der Bildschärfe und peng! am Ende ist das Bild vom 1200€ Batis weniger Scharf, als das aus meinem Canon EF 1.8/85 für das ich neulich 255€ bezahlt habe.

 

Mich interessiert bei einem Objektiv, das man primär wegen seiner Offenblend-Leistung auswählt, wenig, wie nahe Altglas bei f/8 an die neue Generation rankommt.

 

Größenvergleiche mit Leica Glas sind auch wieder Äpfel mit Birnen, da Du dann AF und OSS (sowie deren Preisschilder) außer Acht lässt. Bei Größenvergleichen mit CaNikon sollte aus Mirrorless-Sicht stets der Adapter mit eingerechnet werden oder ansonsten der Größen- und Gewichtsnachteil bei nativer Nutzung an deren Bodies mitbetrachtet werden.

 

Na ja, jeder hat seine Prioritäten, aber ich kaufe so ein Glas wegen der Offenblend-Leistung und wegen seines AF und OSS.

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Habe von Auflösungsverlusten zum ersten mal hier gelesen. Wodurch kommen die denn?

 

Betrachte ich DXO, so sind die Verzeichnungen der Objektiv-Kamerakombination komplex vermessen und werden korrigiert. Eine andere Software macht das schon mal anders und mit einem anderen Genauigkeitsgrad. Selbst wenn das 10% Auflösung bedeuten würde, bei der guten oder schlechten Software?

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Habe von Auflösungsverlusten zum ersten mal hier gelesen. Wodurch kommen die denn?

 

Durch die lokal unterschiedliche Skalierung. Einige Bereiche werden dabei gestreckt, andere geschrumpft, beides kostet Auflösung. Sicherlich ein Thema, an dem Diglloyd, Lensrentals & Co. ausgiebig rumpopeln können, um Traffic auf ihren Blogs zu generieren.

 

Noch mal zum Thema Gewicht / Größe und f/8 Leistung:

Was mich in der Fototasche stört, ist primär das Gewicht. Das von Phillip zitierte Leica 90/2 wiegt das gleiche, wie das Batis 1.8/85. Dazu kommt dann noch der fehlende M-Mount Adapter mit ca. 40g. Dann fehlen immer noch AF und OSS.

 

Wenn es bei 90mm möglichst leicht und kompakt sein soll und die Leistung bei f/8 zählt, ist sicherlich das Leica M-C 90/4 aus der Leica CL Ära interessant. Es bietet eine gute Leistung, hat tolle Verarbeitungsqualität ist sehr klein und leicht und kostet gebraucht auch nur ca. 250 EUR.

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Noch mal zum Thema Gewicht / Größe und f/8 Leistung:

Was mich in der Fototasche stört, ist primär das Gewicht. Das von Phillip zitierte Leica 90/2 wiegt das gleiche, wie das Batis 1.8/85. Dazu kommt dann noch der fehlende M-Mount Adapter mit ca. 40g. Dann fehlen immer noch AF und OSS.

 

Wenn es bei 90mm möglichst leicht und kompakt sein soll und die Leistung bei f/8 zählt, ist sicherlich das Leica M-C 90/4 aus der Leica CL Ära interessant. Es bietet eine gute Leistung, hat tolle Verarbeitungsqualität ist sehr klein und leicht und kostet gebraucht auch nur ca. 250 EUR.

 

Immer wenn bei 90mm Gewicht / Größe und Leistung erwähnt werden, ist auch das Zeiss Contax G 2.8/90 dabei.

 

Das ist kompakt, mit 63 mm Länge und einem Durchmesser von 56 mm, bei einem Gewicht von 240 Gramm OHNE den Adapter.

 

Preislich so um die 200.- 

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Gast User73706

Ich muss Helge da zustimmen. Denn mich interessiert bei diesem Objektiv auch nur die kleinen Blendzahlen (von 1.8 bis 2.8) mit Focus auf Offenblende, der Stabilisator und AF.

 

Ich liebe mein 1.2er L. Aber manchmal wäre so ein AF und Stabi schon schön, und natürlich auch 200 Gramm weniger Gewicht.

 

Philipps fotografischer Fokus liegt ja eindeutig mehr auf Landschaft und Architektur, deshalb ist F8 für ihn einfach wichtiger als Offenblende.

 

Meiner auf Porträts und Menschen, deswegen hier auch mein Fokus auf die oben genannten Punkte.

 

Ich freu mich auf das evtl. "Mini-Otus". ;)

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Das sind dann eher keine Auflösungsveränderungen, es ist in diesen Fällen ja völlig egal, ob vorher wie hinterher aussieht oder umgekehrt. Wenn das Geländer oder der Meereshorizont hinterher gerader aussehen, als vorher, wurde es durch die Korrektur besser. Die Kontrastkante am geraden Geländer sieht hinterher noch genauso scharf und nicht zerbröselt aus, wie vorher am gekrümmten Geländer.

Ansonsten würde man in den besseren Objektiven heute nicht soviel Verzeichnung zulassen.

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Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn sich demnächst die "sogenannten Testexperten" auf die neuen Zeiss Batis-Objektive stürzen und jeder zu einem anderen Ergebnis kommt! Dann braucht man nur noch die gesamten Testergebnisse zu interpolieren, um in etwa zu einem ungefähren Qualitätsergebnis zu gelangen!

 

Das Ergebnis legen ich mir dann unter mein Kopfkissen und hoffe, dass ich das dann akzeptieren kann!

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Gast User73706

Hmmm, wie kommst Du zu der Annahme, dass die "Experten" zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen?

 

Bei den letzten 5 getesteten FE-Objektiven waren sich die Experten eigentlich immer einig. Warum sollte es hier anders sein?

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Hmmm, wie kommst Du zu der Annahme, dass die "Experten" zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen?

 

Bei den letzten 5 getesteten FE-Objektiven waren sich die Experten eigentlich immer einig. Warum sollte es hier anders sein?

 

 

Echt? Ich dachte, die Meinungen gehen beim 24-70 auseinander: Kunde vs. Tester.

 

Beim 28/2,0 haben wir hier zufriedene Kundenmeinungen, die Tests sind auch gut, aber auf amazon sind die Kunden nicht so zufrieden (Serienstreuung?)

 

Meine persönliche Wahrnehmung ist die, dass die größeren Tester manchmal sehr wohlwollend testen (bei allen Objektiven, nicht speziell FE oder Sony). Z.B. Steve Huff. 

Andere ohne kommerzielle Interessen sind offener, bei Bedarf auch negativ. Z.B. die aus dem Forum.

DXO ist nach Verfahren immer korrekt.

Photozone wirkt in den Ergebnissen auf mich irgendwie wechselhaft konsistent zu anderen Testern. 

 

Und die Kundenmeinungen sind ganz selten auf einer Linie, hängt zum Teil von Präferenzen und Einsatzfällen ab, zum anderen von Serienstreuungen.

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Durch die lokal unterschiedliche Skalierung. Einige Bereiche werden dabei gestreckt, andere geschrumpft, beides kostet Auflösung. Sicherlich ein Thema, an dem Diglloyd, Lensrentals & Co. ausgiebig rumpopeln können, um Traffic auf ihren Blogs zu generieren.

 

Der Verlust an Auflösung entsteht dadurch, dass die Bilddaten für die Verzeichnungskorrektur interpoliert werden müssen. Die neu berechneten Pixel fallen dann quasi zwischen den Pixelraster. Dieser Effekt ist praktisch unabhängig davon, wie hoch die zu korrigierende Verzeichnung ist.

 

Eine gleich geartete Neuberechnung ist auch notwendig, um CA zu korrigieren. Wenn der eine Bildfehler elektronisch korrigiert wird, kann man das auch mit dem anderen tun, denn ein zusätzlicher Auflösungsverlust ist davon nicht zu erwarten.

 

Der Punkt ist aber m. E. ein anderer:

 

Eine optische Korrektur von Bildfehlern führt tendenziell ebenfalls zu einem Verlust an Auflösung (http://www.lensrentals.com/blog/2013/01/you-can-correct-it-in-post-but). Der Auflösungsverlust durch elektronische Verzeichnungs- und CA-Korrektur tritt jedoch nur auf, solange die Auflösung des Sensors das begrenzende Element darstellt. Wenn Sensoren einmal höher auflösen werden als die besten Optiken, wird sich das Thema erledigt haben. Insofern meine ich, dass das Konzept, die Verzeichnung elektronisch statt optisch zu korrigieren, zukunftsgerichtet ist.

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Gast User73706

Also beim 55, 35 2.8, 16-35, 35 1.4 und 28 gibt es wohl eine eindeutige Meinung. Auch das 70-200 gehört dazu. Das 24-70 ist das einzige was wirklich polarisiert.

 

Und Amazonmeinungen sind eher kritisch zu betrachten.

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Noch mal zum Thema Gewicht / Größe und f/8 Leistung:

Was mich in der Fototasche stört, ist primär das Gewicht.

 

Als bekannter Grössen-Nerver hake ich hier noch mal kurz ein...

 

Ja, grundsätzlich absolut einverstanden. Aber: Ich habe drei Fototaschen, und in zwei von denen haben Objektive mit einem Durchmesser von mehr als 70 mm schlicht keinen Platz. In der dritten, grössten, könnte ich durch "Ausbeulen" vielleicht ein Objektiv mit bis zu 85 mm Durchmesser unterbringen -- aber dann passt sonst nicht mehr viel rein. Während ich normalerweise dort 3 bis 5 Objektive verstauen kann.

 

Ich müsste also mehrere neue, deutlich grössere Taschen kaufen, die nicht nur lästiger zu tragen, sondern sicher auch wieder viel schwerer wären (meine grösste Tasche wiegt laut Hersteller gerade 300 Gramm). Und wahrscheinlich z.B. in den Tankrucksack meines Motorrads gar nicht mehr hineingingen. Ich fotografiere lange genug, um zu wissen, dass ich das nicht will.

 

Deshalb ist, neben dem Gewicht, auch die Grösse für mich so wichtig. Viel wichtiger jedenfalls als 10% mehr oder weniger Auflösung. Ohne, ich wiederhole es, denjenigen, die andere Prioritäten haben, deswegen den Spass nehmen zu wollen.

 

Gruss

Bezier

 

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Immer wenn bei 90mm Gewicht / Größe und Leistung erwähnt werden, ist auch das Zeiss Contax G 2.8/90 dabei.

 

Das ist kompakt, mit 63 mm Länge und einem Durchmesser von 56 mm, bei einem Gewicht von 240 Gramm OHNE den Adapter.

 

Preislich so um die 200.- 

 

Ja, im Vergleich zum Leica 90/4 wiegt es (beide inklusive mechanischem Adapter) nur rund 40g mehr. Für eine Blende mehr Licht und Freistellpotenzial dann eigentlich klare Vorteile für das Zeiss Contax. Mit dem (schwereren) Techart G3 Adapter bekommt man dann sogar noch AF-Fähigkeit an der A7-Serie. Die Kombination liegt dann jedoch auch schon wieder bei rund 500 EUR und der Weg zum - sicher deutlich besseren - Batis 1.8/85 ist dann auch nicht mehr weit.

 

Ich hatte beide als kleine und leichte Kurz-Tele-Lösung am Multikopter in Betracht gezogen, da hier jedes Gramm zählt. Leider überschreiten die zusätzlichen 40g des Contax/Zeiss dann bereits eine kritische Grenze meines Gimbals, während es das Leica gerade noch verkraftet hat.

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Echt? Ich dachte, die Meinungen gehen beim 24-70 auseinander: Kunde vs. Tester.

 

Beim 28/2,0 haben wir hier zufriedene Kundenmeinungen, die Tests sind auch gut, aber auf amazon sind die Kunden nicht so zufrieden (Serienstreuung?)

 

Meine persönliche Wahrnehmung ist die, dass die größeren Tester manchmal sehr wohlwollend testen (bei allen Objektiven, nicht speziell FE oder Sony). Z.B. Steve Huff. 

Andere ohne kommerzielle Interessen sind offener, bei Bedarf auch negativ. Z.B. die aus dem Forum.

DXO ist nach Verfahren immer korrekt.

Photozone wirkt in den Ergebnissen auf mich irgendwie wechselhaft konsistent zu anderen Testern. 

 

Und die Kundenmeinungen sind ganz selten auf einer Linie, hängt zum Teil von Präferenzen und Einsatzfällen ab, zum anderen von Serienstreuungen.

 

Der sogenannte Testexperte kann aber immer nur seine Aussage über das jeweilige Objektiv machen, dass direkt vor seiner Nase steht!  Da es normalerweise keine 100% für ein ganzes Produkts-Los gibt, muss man da immer mit gewissen Serienstreuungen rechnen.

 

Einzig bei den Zeiss-Objektiven, die bei Cosina in Nippon gefertigt und jedes einzelne Objektiv auf einem K-8 MTF-Meter geprüft und kontrolliert bzw. zertifiziert werden, darf man mit einer gleichmäßigen Serien-Qualität rechnen.  Wer macht das sonst noch?  OTUS lässt grüßen!

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Der sogenannte Testexperte kann aber immer nur seine Aussage über das jeweilige Objektiv machen, dass direkt vor seiner Nase steht! Da es normalerweise keine 100% für ein ganzes Produkts-Los gibt, muss man da immer mit gewissen Serienstreuungen rechnen.

 

Einzig bei den Zeiss-Objektiven, die bei Cosina in Nippon gefertigt und jedes einzelne Objektiv auf einem K-8 MTF-Meter geprüft und kontrolliert bzw. zertifiziert werden, darf man mit einer gleichmäßigen Serien-Qualität rechnen. Wer macht das sonst noch? OTUS lässt grüßen!

Ich denke, je größer die Serie und je preiswerter das Objektiv, desto unrealistischer ist es, eine Einzelprüfung zu erwarten. Da bleibt, wie Du schreibst nicht viel übrig.

Objektive habe ich bisher im Laden immer an die Kamera geschraubt und beim Herumknipsen auf gröbere Fehler untersucht. Zum Beispiel sichtbare Dezentrierung, Kratzer auf der Linse, mechanische erkennbare Defekte. Ich hatte da eigentlich immer Glück und nie ein Montagsobjektiv erwischt.

 

Egal ob ich die Batisse brauche oder nicht, ich kriege bei sowas immer Kaufgelüste. Die zunächst von mit belächelten Digitalanzeigen reizen mittlerweile auch ein wenig (Spieltrieb).

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Der sogenannte Testexperte kann aber immer nur seine Aussage über das jeweilige Objektiv machen, dass direkt vor seiner Nase steht!  Da es normalerweise keine 100% für ein ganzes Produkts-Los gibt, muss man da immer mit gewissen Serienstreuungen rechnen.

 

Einzig bei den Zeiss-Objektiven, die bei Cosina in Nippon gefertigt und jedes einzelne Objektiv auf einem K-8 MTF-Meter geprüft und kontrolliert bzw. zertifiziert werden, darf man mit einer gleichmäßigen Serien-Qualität rechnen.  Wer macht das sonst noch?  OTUS lässt grüßen!

 

Nur kurz zur Serienstreuung: Sigma hat in einem Interview gesagt, die testen jedes Objektiv, daraus wäre auch irgendwie die Faveon-Sensortechnologie entstanden oder so. Das Interview müsste man noch mal raussuchen.

Auch sonst würde es mich wundern, wenn die anderen Hersteller nicht jedes Objektiv testen, das ist ja doch ein komplexes Stück Technik, das wiederum - im Verhältnis zum Herstellungsprozess - sehr einfach zu testen ist.

 

Ich arbeite für verschiedene Industriebereiche und habe Einblick in diverse Produktionsprozesse: da werden selbst Stücke für ein paar Euro zu 100% getestet und validiert, ob sie in der spezifizierten Toleranz liegen. Teilweise werden die Teile sogar mit x Testmethoden mehrfach getestet (und die Testgeräte werden auch laufend getestet, ob die Testergebnisse valide sind). Wenn es eine Serienstreuung gibt, dann ist die auf jeden Fall bewusst. In vielen Industrien werden die Produkte ja auch automatisch klassifiziert: Abweichung < 0,001% = Preisklasse 1, <0,01% = Preisklasse 2, <0,1% = Preisklasse 3 usw. Bessere Qualität kostet dann einfach mehr.

 

Oder umgedreht erlaubt man generell höhere Toleranzen, um weniger Ausschuss zu haben. Aber an Zufall glaube ich hier nicht. Und es dürfte auch kein Zufall sein, wenn dann Testgeräte die geringste Toleranz = beste Qualität aufweisen. 

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Mmh, bei meinen Sony a mount Objektiven von Sony-Zeiss lag auch immer ein Zettel mit Zeiss Logo drinne, auf dem jemand die Qualiät unterschrieben hatte. Kein Aufdruck, sondern Kuli oder Tinte.

 

Man muss wohl zwischen mechanischem und optischem Bildtest unterscheiden. Das erstere ist sicherlich mit weniger Aufwand verbunden als das zweite.

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