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Bezier

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  1. Ich krame mal diesen alten Thread zu einer noch älteren Kamera heraus… Ich hatte oben geäußert, dass ich vom AF der A7r2 enttäuscht sei, da nicht spürbar besser als der weitgehend nutzlose AF meiner NEX-6, und darauf heftigen Widerspruch geerntet. Ich habe nun neulich ein Video gemacht. Oberkörper einer Person im Gespräch. Sehr gute Lichtverhältnisse, Gesicht klar erkennbar und nicht durch Maske, Bart oder Mütze verdeckt. AF-Einstellung AF-C, Focus-Area „Wide“, Gesichtserkennung ein und bei Aufnahmestart vergewissert, dass der AF das Gesicht erkannt hat und es trackt. Ergebnis: Video ist unbrauchbar, weil in 9 von 10 Minuten nicht auf das Gesicht sondern auf die Hände der Person fokussiert ist. Tracking und Gesichtserkennung haben offensichtlich weitgehend versagt; stattdessen hat die Kamera wir schon vor 30 Jahren einfach auf das nächste Objekt scharfgestellt. Hätte ich manuell fokussiert, wäre das Ergebnis auf jeden Fall weit besser und, wenn auch sicher nicht immer 100% scharf, doch zumindest nutzbar gewesen. Wenn der AF der A7r2 doch angeblich und entgegen meiner bisherigen Erfahrung gut funktioniert — was habe dann ICH falsch gemacht?
  2. Nun, ich kann nur über die Erfahrung berichten, die ich konkret gemacht habe. Das schliesst nicht aus, dass andere andere Erfahrungen machen. Anwendungsbeispiel: Du beobachtest Dein spielendes Kleinkind und wartest auf genau den richtigen Moment. Der vielleicht irgendwann kommt, vielleicht auch nicht. Jedenfalls, wenn er kommt, möchtest Du sofort auslösen. Danke. Genau so habe ich das gemacht.
  3. Traditionell. Ohne Serienfunktion. Und manchmal schaue ich auch minutenlang durch den Sucher, ohne dann ein Bild zu machen. Damit komme ich dann ungefähr auf diese Werte. Die, klar, sehr stark von der Art zu fotografieren abhängen. Als ich mit meiner NEX-6 meine Dias digitalisiert habe -- Auslösung im Sekundentakt -- habe ich mit einem Akku gut 1500 Bilder geschafft. Das einzige AF-Objektiv, das ich habe, ist das Sony 2.0/28. Ob das AF-mässig gut oder schlecht ist, kann ich nicht beurteilen. Augen-AF funktioniert damit, ja, aber nur dann, wenn man quasi Kopf-Porträts macht. Was für ein 28er eher ein untypischer Einsatzzweck ist. Sind die Augen kleiner, werden sie nicht mehr erkannt. Hinzu kommt die unpraktische Bedienung, weil ich während der gesamten Zeit -- und, wie erwähnt, können das durchaus auch mal mehrere Minuten sein -- eine Funktionstaste gedrückt halten muss. Oder gibt es da einen Trick, den ich noch nicht gefunden habe? Gruss Bezier
  4. Hallo, ich hatte wegen Grösse, Gewicht und Preis der A7r2 lange gezögert, sie mir als Ergänzung / Ersatz zu meiner NEX-6 zu kaufen, konnte dann aber vor 1 1/2 Jahren einem für damals sehr günstigen Angebot nicht widerstehen. Im wesentlichen habe ich die gleichen Erfahrungen gemacht wie die anderen hier. Bildqualität ist super. Reaktionszeit auf irgendwelche Bedienungen ist träge. Batterielaufzeit ist... vergessen wir's. Mit der NEX-6 bin ich auf ca. 50 Bilder pro (original Sony) Akkuladung gekommen; mit der A7r2 sind es etwa 20. Da ich aber selten mehr als 50 Bilder am Tag mache, komme ich mit meinen 3 Akkus hin. AF ist enttäuschend (kompliziert zu bedienen, langsam; Augen-AF und Tracking unzuverlässig) und deswegen nur sehr eingeschränkt nutzbar; hier hätte ich im Vergleich zur betagteren NEX-6 eigentlich eine deutliche Verbesserung erwartet, die aber nicht zu erkennen ist. Da ich aber sowieso fast nur Altglas verwende, kein grosses Problem für mich. Für Altglas-Verwender kann ich die "Lens compensation" App empfehlen. Dadurch wird die Kamera zwar nochmals träger und auch umständlicher zu bedienen, weil mit laufender App nicht mehr alle Funktionalitäten verwendet werden können, aber ich kann den Objektivnamen direkt in die EXIF schreiben lassen -- was doch sehr angenehm ist. Wenn ich richtig informiert bin, geht das mit neueren A7-Modellen nicht mehr. Der Schatten soll auch nicht verschwiegen werden: Aufgrund ihrer Grösse und ihres hohen Gewichts muss sie doch häufiger zugunsten meiner "Wanderkamera" Panasonic LX100 zu Hause bleiben. Da spielte die NEX-6 einfach in einer anderen Liga. Aber das wusste ich vorher. Gruss Bezier
  5. Mit einem zur Jahreszeit passenden Blümchen-Bild kann ich berichten, dass, seit ich das AF-Hilfslicht ausgeschaltet habe, der AF weiterhin zuverlässig funktioniert. Also, wenn er "grün" anzeigt, ist tatsächlich scharfgestellt. Ob es jetzt wirklich damit zusammenhängt oder reiner Zufall ist, weiß ich natürlich nicht; im Moment habe ich diesbezüglich jedenfalls keine Beschwerden mehr . Gruß Bezier P.S.: Ok, mit dem Blümchenbild wird es nichts; wenn ich versuche, ein Foto hier dranzuhängen, gibt es immer nur ein einfarbiges Feld.
  6. ... und wenn Du weisst, was Dir wirklich fehlt. Das Tamron z.B. ist sicher sehr gut, aber riesengross und sehr schwer. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass jemand, der aus Bequemlichkeit mit dem Handy fotografiert, damit glücklich würde. Und die zusätzlichen Möglichkeiten, die es gegenüber Deinen vorhandenen Objektiven bietet, sind letztlich auch eher gering. RawTherapee bietet riesige Möglichkeiten zur RAW-Bearbeitung, könnte einen Anfänger aber überwältigen. Darktable wird oft gelobt, kenne ich aber nicht persönlich. Gimp, wenn es ausschliesslich um die Nachbearbeitung einzelner JPEGs geht. Egal was, mit jeder Software wirst Du Dich intensiv beschäftigen müssen, um Ergebnisse nach Deinen Vorstellungen zu bekommen. Gruss Bezier
  7. Kann ich verstehen. Mein Problem ist allerdings, dass immer wieder Bilder heftig fehlfokussiert sind, obwohl grün angezeigt wurde. Gruss Bezier
  8. So, von einem neuerlichen Spaziergang zurück, darf ich vermelden, dass alle 17 mitgebrachten Bilder so scharf sind, wie man es realistischerweise von der LX100 erwarten darf. Ob das nun Zufall ist oder tatsächlich etwas damit zu tun hat, dass ich das AF-Hilfslicht abgeschaltet habe -- keine Ahnung. Werde es weiter beobachten. Die angehängten Bilder sind aus Raw entwickelt. Belichtungskorrektur (kombiniert in Kamera und Raw-Entwickler) +2 1/3, +2 1/3, +1 EV. Wofür ich bei diesen Motiven sogar Verständnis habe. Na ja, außer vielleicht beim letzten... Gruss Bezier
  9. Nichts -- ich habe das Zebra sogar ins Quick-Menü gelegt. Nur dass selbst das 100%-Zebra noch konservativer ist als das Live-Histogramm. Gruss Bezier
  10. Hei, das geht schnell @Kleinkram: Wie immer alles Geschmackssache, und nur ich weiß natürlich, wie es vor Ort aussah. Anbei mal die Belichtung, wie ich sie aus dem RAW für am besten halte. Das ist jetzt +2 EV heller als von der Kamera vorgeschlagen, zusätzlich sind die Lichter noch etwas hochgezogen, und trotzdem wird das Schwarz (ganz leicht) abgeschnitten, während das Weiß durchaus noch Reserven nach oben hat. @winwar: Möglich. Dann würde ich aber erwarten, dass mir die Kamera nicht "grün" meldet. @Ameise: Ich kann nur vermuten, dass die Kamera auf irgendetwas Imaginäres im Vordergrund scharfgestellt hat. Verwacklung würde ich bei 1/2000s ausschließen und sähe wohl auch anders aus. Es ist auch, um das noch einmal deutlich zu sagen, nicht so, dass jedes Bild unscharf wird. Es passiert aber doch hinreichend häufig, dass es etwas frustrierend sein kann, vor allem, wenn man, wie ich, nicht bei jedem Anlass gleich hunderte von Bildern macht. Mir ist noch eingefallen, dass die Sony NEX-6 seinerzeit nachvollziehbar schlechter fokussiert hat, wenn das AF-Hilfslicht angeschaltet war. Warum auch immer. Ich habe es jetzt bei der LX100 auch mal ausgeschaltet und werde beobachten, was nun passiert. Gruß Bezier
  11. Schön, dass ich hier noch einmal eine Diskussion über die LX100 anstoßen konnte Ich habe mal ein Beispiel von gerade eben angehängt. JPEG ooc, nur verkleinert. AF: Aufgenommen mit AF-S und einem kleinen Quadrat in Suchermitte. Gute Lichtverhältnisse; kein besonders schwieriges Motiv; grünes Signal im Sucher. Trotzdem total fehlfokussiert. Belichtung: Blendenvorwahl (wie bei mir fast immer). Bild ist nach Live-Histogramm mit +1 EV manueller Korrektur aufgenommen. Trotzdem noch zu dunkel -- in der RAW-Bearbeitung habe ich noch einmal +1 EV dazugegeben. Und wenn jetzt jemand sagt, dass es ja seit Jahrhunderten bekannt sei, dass man bei Schnee die Belichtung korrigieren müsse, dann antworte ich: Ja, wenn es nur Schnee im Bild gibt. Hier ist aber gleichzeitig ein großer Teil des Motivs sehr dunkel, und von einer Mehrfeld-Messung erwarte ich dann, dass die Belichtung so justiert wird, dass insgesamt links und rechts vom Histogramm möglichst wenig abgeschnitten wird. Wozu das Bild hier mindestens 2 EV heller belichtet hätte werden müssen. Bin ich wirklich der einzige hier, dem es so geht? @Kleinkram: Einen Defekt vermutend, hatte ich die Kamera ja, wie beschrieben, ausführlich zu Hause getestet. Ergebnis: Alles 100% in Ordnung. Nur "in echt" haut sie dann belichtungsmäßig sehr häufig und autofokusmäßig immer mal wieder total daneben. Gruß Bezier
  12. Guter Tipp, aber nein, tut sie nicht. Sie steht auf "Multi Metering". Ich habe es auch mit Mittenbetonung probiert; das Ergebnis ist +/- das gleiche. Gruss Bezier
  13. Ähnlich sieht es mit dem AF aus. Mir ist aufgefallen, dass er (AF-S mit mittigem Feld) manchmal "grün" signalisiert, das Bild dann aber völlig daneben fokussiert ist. Und das nicht, weil etwa auf ein falsches Detail scharfgestellt worden wäre -- das ganze Bild ist unscharf. Nachdem ich neulich von einer Wanderung mehr als die Hälfte unscharfe Bilder mitgebracht hatte, einen Defekt vermutend, und in Anbetracht der in Kürze endenden Garantiezeit, habe ich zu Hause eine ganze Reihe von Testfotos gemacht. Verschiedene Brennweiten und Blenden, mit und ohne Stabi, AF-S, AF-C, Tracking. Ergebnis: Alle ohne Ausnahme einwandfrei scharfgestellt. Hm. Fazit für mich ähnlich wie bei der Belichtung: Möglichst manuell scharfstellen; da weiss man, was man hat... Gruss Bezier
  14. Ich greife hier noch einmal meine Erfahrungen von vor knapp zwei Jahren auf, auch wenn das vermutlich, bei einer so alten Kamera, kaum noch jemanden interessiert. Kurz gesagt, stehe ich in gewisser Weise vor einem Rätsel. Das Konzept finde ich nach wie vor super; abgesehen vom elektrischen Zoom-Ring (ein mechanischer würde sicher weit besser funktionieren) ist die LX100 ziemlich genau so, wie ich mir eine Kompaktkamera wünschen würde. Lobend hervorheben möchte ich auch ein Detail, das mir bei meinen Sonys gewaltig auf die Nerven geht: Auch bei monatelanger Nichtbenutzung kann man die Batterie ruhig in der Kamera lassen, ohne dass sie sich entlädt. Bei meinen Sonys (NEX-6 und A7r2) ist die spätestens nach einer Woche leer. Aber im praktischen Gebrauch habe ich sonst doch einige Fragezeichen. Die Belichtung hatte ich oben schon erwähnt. Auch nach 2 Jahren hat sich die Erfahrung nicht gebessert: Das Ergebnis ist ziemlich zufällig. Meist deutlich unterbelichtet, manchmal aber auch heftig überbelichtet. Als Standard habe ich jetzt die Belichtungskorrektur auf +1 stehen. Wenn ich Zeit habe, scheint die Belichtung nach Histogramm recht ordentliche Ergebnisse zu liefern -- in der Regel mit einer Anpassung um +1 bis +2, manchmal aber auch vollen +3 EVs. Man darf sich nur nicht davon verunsichern lassen, dass bei der Wiedergabe auf der Kamera dann das halbe Bild wild blinkend heftige Überbelichtung signalisiert. Dem ist nicht so. Nur: Mit Belichtungsautomatik hat das nichts mehr zu tun. Effektiv ist es eine manuelle Belichtung, gesteuert über die Belichtungskorrektur.
  15. Das Volumen des Gehäuses bleibt natürlich +/- gleich, egal wo der Sucher sitzt. Aber ohne Prismensucher kann die Kamera deutlich flacher bauen und in der Tasche entsteht kein leerer Raum links und rechts des Suchers. Sprich, die Tasche kann viel kleiner ausfallen. Und das ist für mich ein Riesenvorteil: Die A7r2 passt in 3 meiner 4 Taschen nicht rein. Die A7c käme in jeder unter. Zweiter Vorteil: Ich matsche mir nicht mit meiner Nase den Bildschirm voll. Dritter Vorteil: Ich habe mehr Abstand zwischen Gesicht und rechtem Daumen. Nachteil: Aus meiner Sicht kein einziger. Daher meine Frage weiter oben. Gruss Bezier
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