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Ich habe das alte sechslinsige Planar T* 85 f/1,4 sowohl in der C/Y als auch in der Rollei-Ausfuehrung.

 

Vergleiche es einfach mal mit dem Sony/Zeiss Planar T* 85 f/1,4 ZA (SAL85F14Z) - neue Rechnung (achtlinsig - entsprechend dem Planar für die Contax N) - das ist bei allen Blenden in allen Bereichen besser als die alte Ausführung.

 

Der Unterschied im Selbstversuch war so deutlich, dass ich das neue Objektiv gekauft habe.

 

Das Distagon 25 hatte ich auch in beiden Ausführungen, war aber nicht zufrieden damit, und habe mich schon vor langem davon getrennt… damals hatte Canon Besseres im Angebot, was ich auch  noch habe (FDn 20..35 f/3,5 L, FDn 20 f/2,8 und FDn 17 f/2,8).

 

Das FDn 20..35 f/3,5 L ist bei Blende 8 auch heute noch absolut konkurrenzfähig - nur ist meine Neuerwerbung (Vario Sonnar 16-35 f/2,8 ZA SSM = SAL1635Z) schon bei Offenblende besser - auch bei Blende 8 ist der Unterschied noch sehr deutlich - sowohl im Realbild als auch an der Testtafel (wenn man den Internetdiskussionen folgt, muss ich Glück gehabt haben, da mein Exemplar (S/N 447xxxxx) perfekt zentriert ist und auch sonst keine der Schwächen hat, die dem Objektiv nachgesagt werden...

 

Ich liebe mein Altglas trotzdem - nur verliere ich nicht aus den Augen, dass an mancher Stelle Fortschritte gemacht wurden.

 

Beste Gruesse

 

Micha

=->

 

Sowohl die ROLLEI-ZEISS-Ausführungen 25 und 85er waren auch schon mal vor vielen Monden bei mir, bevor ich mich derzeit für die CONTAX 167MT und später für die CONTAX RTSIII und AX entschieden hatte. Mit dem C/Y 25er MM habe ich dieses bei Blende 8 und 2m eingestellt und damit Fixfokus 1m - unendlich, sehr viele Gesellschafts-Aufnahmen gemacht. Wenn ich für jede Aufnahme heute 1 € bekäme, dann könnte ich eine schöne Fernreise damit finanzieren. Das Objektiv reicht mir und möchte ich auch heute nicht vermissen, obwohl das neue 2/25er Batis ein absoluter Leckerbissen sein soll. Man kann nicht immer alles haben!

 

Es wäre ja traurig, wenn es keine optischen Fortschritte bei den Objektiven mehr gäbe! Bei den sogenannten modernen Materialien und Bauweisen und der schnelllebigen Elektronik der heutigen AF-Objektive und deren Halbwertzeiten, habe ich aber schon so meine Bedenken. Der altehrwürdige präzise Schneckengang der mechanischen Objektive, ist da nicht zu überbieten und sind immer noch ein Evergreen. Allerdings ist, die Sonne lacht, Blende 8, nun kein besonderer Qualitäts-Anspruch, dass beherrschen auch schon die Flaschenböden ganz gut!

 

VG

 

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Das kleine Objektiv soll ein wenig Trittbrettfahrer der Qualitäten des großen Otus spielen. 

 

Meinst Du mit dem "kleinen" das Batis?

 

Als ich von den neuen Batistas gelesen habe, dachte ich: Oh -- jetzt fängt das FE-System an, interessant zu werden. Dann habe ich die Abmessungen gesehen und muss sagen: Sorry, nein, nichts für mich. Das 1.8/85 hat fast das doppelte Volumen meines 1.4(!)/85 -- und das bleibt seiner Grösse wegen schon meist zu Hause.

 

Gruss

Bezier

 

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Gast User73706

Wie gesagt, man kann es nicht jedem recht machen. Und am wenigsten denjenigen, die unterschiedliche Systeme miteinander vergleichen...

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Meinst Du mit dem "kleinen" das Batis?

 

Als ich von den neuen Batistas gelesen habe, dachte ich: Oh -- jetzt fängt das FE-System an, interessant zu werden. Dann habe ich die Abmessungen gesehen und muss sagen: Sorry, nein, nichts für mich. Das 1.8/85 hat fast das doppelte Volumen meines 1.4(!)/85 -- und das bleibt seiner Grösse wegen schon meist zu Hause.

 

Gruss

Bezier

 

 

Sicher? Das Sony Zeiss Alpha 1,4/85 hat mit 72mm einen grösseren Filterdurchmesser als das Batis 85/1,8 ( (67) mm und ist erträglich gross, zumindest wenn man es mit dem 135/1,8 vergleicht.  :lol:

 

Die Alpha Zeiss Festbrennweiten haben mehr punch als die Sony FE Zeisige. Bin mal gespannt, wie die Batis sich schlagen. Tippe darauf, dass sie eher in Richtung der FE tendieren.

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...Das 1.8/85 hat fast das doppelte Volumen meines 1.4(!)/85 -- und das bleibt seiner Grösse wegen schon meist zu Hause.

Dass AF und Stabilisator nun mal Platz brauchen ist doch klar. Vergleichen könnte man sinnvollerweise mit AF-Objektiven spiegelloser Systeme mit ähnlichem Auflagemaß und (nahezu) gleicher Brennweite. Dummerweise gibt es kein weiteres System mit KB-Sensor.

 

Aber dass sowohl das Samsung NX85/1,4 als auch das Fuji XF90/2 (nach aktuellem Stand der Rumors) trotz APS-C-Sensorgröße und fehlendem Stabi weder kleiner noch leichter sind, spricht durchaus für das Batis Sonnar 85/1,8.

bearbeitet von outofsightdd
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Mit welchem 1.4/85 vergleichst Du?

 

C/Y 1.4/85. Und ja, mir ist klar, dass das Batis höchstwahrscheinlich optisch überlegen ist. Allerdings sollte man das bei einem mindestens 30 Jahre neueren, lichtschwächeren Objektiv (dessen Frontlinse nicht grösser als 48 mm sein muss) mit all dem, was heute möglich ist (z.B. asphärische Linsen) auch erwarten, ohne dass es deswegen so gross wird.

 

@outofsightdd: Ich bin kein Objektivkonstrukteur, aber für mich ist nicht offensichtlich, dass ein moderner AF-Mechanismus zwingend grösser sein muss als ein mechanischer, metallener Schneckengang. Stabi stimmt, hätte man sich bei der A7 aber auch sparen können.

 

Ich will die Neuen niemandem madig machen, und die Spezifikationen, 2.0/25 und 1.8/85, hätten auch für mich exakt ins Schwarze getroffen. Noch ein kleines 1.4/45 dazu, und das FE-Set wäre komplett... Aber sonst geht die Entwicklung für mich persönlich einfach in die falsche Richtung. Objektive mit einem Durchmesser von mehr als 70 mm empfinde ich als unhandlich, und sie passen nicht in meine Fototaschen. Und ich möchte sicher keine grössere Tasche mit mir herumtragen...

 

Gruss

Bezier

 

 

 

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C/Y 1.4/85. Und ja, mir ist klar, dass das Batis höchstwahrscheinlich optisch überlegen ist. Allerdings sollte man das bei einem mindestens 30 Jahre neueren, lichtschwächeren Objektiv (dessen Frontlinse nicht grösser als 48 mm sein muss) mit all dem, was heute möglich ist (z.B. asphärische Linsen) auch erwarten, ohne dass es deswegen so gross wird.

 

@outofsightdd: Ich bin kein Objektivkonstrukteur, aber für mich ist nicht offensichtlich, dass ein moderner AF-Mechanismus zwingend grösser sein muss als ein mechanischer, metallener Schneckengang. Stabi stimmt, hätte man sich bei der A7 aber auch sparen können.

 

Ich will die Neuen niemandem madig machen, und die Spezifikationen, 2.0/25 und 1.8/85, hätten auch für mich exakt ins Schwarze getroffen. Noch ein kleines 1.4/45 dazu, und das FE-Set wäre komplett... Aber sonst geht die Entwicklung für mich persönlich einfach in die falsche Richtung. Objektive mit einem Durchmesser von mehr als 70 mm empfinde ich als unhandlich, und sie passen nicht in meine Fototaschen. Und ich möchte sicher keine grössere Tasche mit mir herumtragen...

 

Gruss

Bezier

 

 

Die MF Loxia sollten ja auch weiter ausgebaut werden. Vielleicht ist da etwas für Dich dabei. Die bisherigen Loxia sind ja recht klein (ohne AF).

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...aber für mich ist nicht offensichtlich, dass ein moderner AF-Mechanismus zwingend grösser sein muss als ein mechanischer, metallener Schneckengang...

Es sind aus meiner Sicht einfach zu viele Parameter im Spiel, welche diese Größenvergleiche mit alten Systemen generell sinnlos machen. Jeder kann sich seinen Parameter aussuchen, warum das neue (das alte) besser (schlechter) als das alte (neue) ist. Man haut sich seine Standpunkte um die Ohren und Recht hat am Ende keiner (jeder), je nach Auslegung.

 

Dass die zugunsten der Bildqualität immer größeren Objektive den Traum des kompakten HighEnd-Kamerasystems für manch einen pulverisieren können, ist verständlich. Ich vermute aber, da wird kein Weg dran vorbeiführen, wenn die Objektive zukünftig auch noch die Auflösung von 50MP-Sensoren bedienen sollen.

 

Es stellt sich nur die Frage, ob Canikon langfristig wirklich so falsch liegen (wie viele hier gern behaupten), wenn ihre am höchsten auflösenden Sensoren nur in dicken Bodies verkauft werden. Ein Zeiss SAL-85/1,4 an einer Alpha 99 oder ein Nikkor85/1,8G an einer D750 sind handlich. Mit langbrennweitigen Anwendungen stört ein schmaler Kamerabody eher oder kann mit entsprechenden Griffhilfen verstärkt werden. Lösungen gibt es ja genug, dank vieler Kamerasysteme.

bearbeitet von outofsightdd
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Aktuell habe ich mich dazu entschieden, nach langer Zeit einen DSLR-Body mit KB-Sensor, zu kaufen, der im Vergleich relativ klein und leicht ist. Die Objektive waren vorhanden und so war nur die Kamera selbst Thema. Im Vergleich zu einer A7 mit den gleichen Objektiven und Adapter merkt man aber deutlich den Unterschied, wenn man jeweils beide in die gleiche Tasche steckt und herumträgt. Einige Taschen sind mit der DSLR-Lösung nicht mehr nutzbar. Einen Vergleich mit einer APS-C wie der Nex5N und dem gleichen Objektiv möchte ich erst gar nicht machen.

Was AF angeht: die alten Minolta AF-Objektive (z.B. 50mm/1.4) waren nicht unbedingt viel größer als die Minolta MD-Version. Wenn die Größe und das Gewicht sich nur wegen der gesteigerten Auflösung aufbläht, versuche ich mich in der Kamerawahl so lange wie möglich zu beschränken.

 

bearbeitet von grillec
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Gast User73706

Hätte, sollte, könnte. Weiterhin Äpfel mit Birnen-Vergleiche. Irgendwie ist es für mich weiterhin schwer bis gar nicht nachvollziehbar, warum man das FE-System nicht so anerkennt wie es ist. Bzw. kann ich doch, nur weil man so wohl uralte, mittelalte als auch brandneue Objektive dranhängen kann, denken viele, dass man ja das beste aus beiden Welten -Gewicht und Größe der alten/manuellen - mit der Technik und Abbildungsleistung der neuen - Glas, Motor, Stabi - verbinden sollte damit die Nutzer endlich mal aufhören zu mosern.

 

Am Ende sind die Objektive und eben das System so wie sind und (für mich) immer noch leichter und kompakter als alle anderen Vollformatkameras mit AF auf dem Markt. Ich persönlich brauche auch bei Objektiven unter 750 Gramm auch keine Zusatzgriffe.

 

Ich denke wenn man das System inkl. seiner Objektive einfach mal so akzeptiert ohne immer nach rechts und links zu schielen und wünsch Dir was zu spielen, dabei unterschiedliche Systeme zusammenzuwerfen, dann kann man nämlich sehr glücklich werden mit genau diesem FE-System.

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Ergo halte ich eingravierte Skalen für praktikabler - es sei denn die elektronische wäre von Nutzerseite konfigurierbar (zB Zerstreuuungskreisdurchmesser) - was ich aber wiederum für sehr unwahrscheinlich halte. Wobei Zeiss aber natürlich keinerlei Einfluss auf im EVF/Display einblendbare Infos der ILCEs hat...

Wie auch immer.

 

Nach Otus, Touit und Batis hätte ich nur einen kleinen Wunsch: Bitte wechselt endlich wieder den verantwortlichen Designer aus... -_-

 

Das mit dem Display ist eine prima Idee. So ein Display funktioniert nämlich auch an einem Zoom. Und seit es keine Schiebezooms mehr gibt, gibt es keine Skalen mehr an Zooms. Ich würde mein WW-Zoom sofort vor die Tür setzten, wenn ich eins mit Display kaufen könnte.

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Das mit dem Display ist eine prima Idee. So ein Display funktioniert nämlich auch an einem Zoom.

 

In erster Linie funktioniert es jedoch einzig mittels der seitens des Kameragehäuses kommunizierten Informationen hinsichtlich Fokusentfernung und Schärfentiefe.

Und ganz ehrlich, wenn ohnehin die Info des Kameragehäuses verwendet wird (und in dessen abgeschalteten Zustand am Objektivdisplay nicht ersichtlich ist), dann blendet mir die Infos doch lieber gleich in den EVF/Display ein (wird an den ILCEs bez. Fokusentfernung ja gemacht - auch mit Zooms) und nicht irgendwo vorn ans Objektiv. ;)

bearbeitet von flyingrooster
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… ich weiss nicht - mir gefällt die Idee mit der Anzeige am Objektiv. So wie ich die der Blende folgende Schaerfebereichsanzeige an den alten Zeiss/Hasselblad Hasselblad-Objektiven der C-Serie für sehr hilfreich halte...

 

Gruesse

 

Micha

=->

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In erster Linie funktioniert es jedoch einzig mittels der seitens des Kameragehäuses kommunizierten Informationen hinsichtlich Fokusentfernung und Schärfentiefe.

Und ganz ehrlich, wenn ohnehin die Info des Kameragehäuses verwendet wird (und in dessen abgeschalteten Zustand am Objektivdisplay nicht ersichtlich ist), dann blendet mir die Infos doch lieber gleich in den EVF/Display ein (wird an den ILCEs bez. Fokusentfernung ja gemacht - auch mit Zooms) und nicht irgendwo vorn ans Objektiv. ;)

 

Es geht nicht darum zu wissen wie weit das Motiv weg ist. Es geht darum die passende Entfernung für die gewünschte Tiefenschärfe einzustellen.

 

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So wie ich die der Blende folgende Schaerfebereichsanzeige an den alten Zeiss/Hasselblad Hasselblad-Objektiven der C-Serie für sehr hilfreich halte...

 

Das finde ich auch nett, eben da der Schärfebereich bei den ILCEs im Gegensatz zur Fokusentfernung nicht im EVF/Display angezeigt wird.

 

Wobei es Fuji schafft beides im EVF/Display einzublenden und diese Info auch nutzbar zu machen während sich die Kamera am Auge befindet ...

 

 

Es geht nicht darum zu wissen wie weit das Motiv weg ist. Es geht darum die passende Entfernung für die gewünschte Tiefenschärfe einzustellen.

 

Das ist schon klar, dennoch ließe sich dies im digitalen Zeitalter deutlich eleganter lösen. Natürlich nicht von Zeiss am Objektiv, sondern von Sony im Gehäuse.

 

Wirklich interessant wäre die Anzeige der Schärfentiefe aber eigentlich erst dann, wenn nutzerseitig für jeweilige Situationen passende Zerstreuungskreisdurchmesser definiert/gewählt werden könnten. Ansonsten bleibt es digital, wie auch shcon analog, beim beliebten "Blendentanz" zur Wahl der gewünschten Schärfentiefevorschau.

bearbeitet von flyingrooster
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… oder bei der alten Canon- bzw. Minolta-Loesung aus AF-Analogfilm- bzw 1996iger-Digitalrueckwand-Zeiten - " Schaerfentiefeprogramm" wählen - Ziel am vorderen Rand des gewünschten Schaerfebereichs 'anklicken' = anfokussieren - Ziel am hinteren Rand des gewünschten Schaerfebereichs anklicken - Kamera rechnet, stellt Blende ein, die das ermöglicht, wählt dazu die passende Zeit und gibt den Auslöser frei - oder signalisiert, dass der gewünschte Bereich mit dem montierten Objektiv nicht machbar ist.

 

Funktionierte an der EOS600, an der EOS D2000 (1N/DCS520) und an der Minolta 9xi…

 

Gruss

 

Micha

=->

PS: Wegen der Zerstreuungskreise - die Werte aus analogen Zeiten sind heute noch sinnvoller als man auf den ersten Blick annimmt - so man nicht auf Pixelpeeping oder auf sehr starke Auschnittvergroesserungen aus ist...

EDIT: Das PS bezieht sich auf Full Frame (24x36mm Sensorformat)….

bearbeitet von mb-de
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… oder bei der alten Canon- bzw. Minolta-Loesung aus AF-Analogfilm- bzw 1996iger-Digitalrueckwand-Zeiten - " Schaerfentiefeprogramm" wählen - [...]

 

Auch eine nette Sache. Man würde sich manchmal wünschen, dass im digitalen Zeitalter der Rechner hinter dem Objektiv ein paar mehr hilfreiche Aufgaben übernähme als lediglich Zeiten oder ISO-Werte zu kompensieren.

 

 

Bezüglich der Zerstreuungskreisdurchmesser stimme ich teilweise zu, versuche bei Möglichkeit (Motiv/Situation) jedoch kleinere als jene der resultierenden klassischen 1 MP Bildauflösung zu wählen. Sofern anwendbar ...

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[...] Irgendwie ist es für mich weiterhin schwer bis gar nicht nachvollziehbar, warum man das FE-System nicht so anerkennt wie es ist. [...] Ich denke wenn man das System inkl. seiner Objektive einfach mal so akzeptiert ohne immer nach rechts und links zu schielen und wünsch Dir was zu spielen, dabei unterschiedliche Systeme zusammenzuwerfen, dann kann man nämlich sehr glücklich werden mit genau diesem FE-System.

 

Na, ich habe da wohl einfach einen anderen Ansatz. Ich habe nicht das Ziel, irgendein System anzuerkennen oder zu akzeptieren. Egal von welchem Hersteller. Sondern ich habe ziemlich genaue Vorstellungen, wie ein System aussehen muss, für das ich bereit bin, Geld, möglicherweise sogar viel Geld, auszugeben. Gibt es so eins am Markt -- egal von welchem Hersteller --, kann es sein, dass ich das kaufe; gibt es das nicht, dann halt nicht.

 

Und in diesem Kontext nehme ich mir die Freiheit, zu sagen, dass sich das FE-System anscheinend leider nicht in die für mich passende Richtung entwickelt. Zumal ich wohl davon ausgehen muss, dass es nun auf viele Jahre hinaus keine kleineren Versionen eines 2.0/25 (oder 2.0/24) und eines 1.8/85 geben wird. Damit ist das FE-System für mich persönlich tot, denn diese beiden sind für mich "Muss"-Objektive.

 

Dass andere Systeme noch viel weiter daneben liegen, spielt keine Rolle.

 

Andere, mit anderen Prioritäten, können das gerne ganz anders sehen. Aber wir dürfen doch diskutieren, oder?

 

Gruss

Bezier

 

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Na, ich habe da wohl einfach einen anderen Ansatz. Ich habe nicht das Ziel, irgendein System anzuerkennen oder zu akzeptieren. Egal von welchem Hersteller. Sondern ich habe ziemlich genaue Vorstellungen, wie ein System aussehen muss, für das ich bereit bin, Geld, möglicherweise sogar viel Geld, auszugeben. Gibt es so eins am Markt -- egal von welchem Hersteller --, kann es sein, dass ich das kaufe; gibt es das nicht, dann halt nicht.

 

Und in diesem Kontext nehme ich mir die Freiheit, zu sagen, dass sich das FE-System anscheinend leider nicht in die für mich passende Richtung entwickelt. Zumal ich wohl davon ausgehen muss, dass es nun auf viele Jahre hinaus keine kleineren Versionen eines 2.0/25 (oder 2.0/24) und eines 1.8/85 geben wird. Damit ist das FE-System für mich persönlich tot, denn diese beiden sind für mich "Muss"-Objektive.

 

Dass andere Systeme noch viel weiter daneben liegen, spielt keine Rolle.

 

Andere, mit anderen Prioritäten, können das gerne ganz anders sehen. Aber wir dürfen doch diskutieren, oder?

 

Gruss

Bezier

 

Eigentlich kann man aufs Fotografieren auch ganz verzichten, solange am Markt noch kein perfektes System vorhanden ist (perfekt nach den eigenen individuellen Anforderungen). ;-)

 

Ich wage mal die Prognose, dass die Batis Objektive keinen negativen Einfluss auf die Vielfalt der Objektivangebote anderer Objektivhersteller haben werden. Die Batis Objektive sind Zeiss eigenes Ding.

 

Da gibt es noch früher oder später Sigma und auch Sony.

 

Schau Dir dazu mal vergleichend die DSLR Objektive an, dort gibt es auch die meisten Brennweiten und Lichtstärken 3-4 fach. Ist alles eine Frage der Zeit.

 

Versteh mich aber bitte nicht falsch, ich möchte Dich keineswegs von Nichtfotografieren abbringen. ;-)

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Eigentlich kann man aufs Fotografieren auch ganz verzichten, solange am Markt noch kein perfektes System vorhanden ist (perfekt nach den eigenen individuellen Anforderungen). ;-) [...] Versteh mich aber bitte nicht falsch, ich möchte Dich keineswegs von Nichtfotografieren abbringen. ;-)

 

Keine Angst, ich bin mit meiner NEX-6, dem Speedbooster und meinem wachsenden Stall voll Altglas recht zufrieden. Wenn in diesem Leben kein Kamera- oder Objektivhersteller mehr mein Geld will, kann ich sehr gut damit leben :) .

 

Und tatsächlich habe ich ca. 10 Jahre auf das Fotografieren mit digitalen Systemkameras (nicht auf das Fotografieren an sich, wohlgemerkt) verzichtet, da erst mit der NEX-6 eine auf den Markt kam, die meinen Vorstellungen entsprochen hat. Gar kein Problem.

 

Gruss

Bezier

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Keine Angst, ich bin mit meiner NEX-6, dem Speedbooster und meinem wachsenden Stall voll Altglas recht zufrieden. Wenn in diesem Leben kein Kamera- oder Objektivhersteller mehr mein Geld will, kann ich sehr gut damit leben :) .

 

Und tatsächlich habe ich ca. 10 Jahre auf das Fotografieren mit digitalen Systemkameras (nicht auf das Fotografieren an sich, wohlgemerkt) verzichtet, da erst mit der NEX-6 eine auf den Markt kam, die meinen Vorstellungen entsprochen hat. Gar kein Problem.

 

Gruss

Bezier

Da bin ich etwas neidisch, wegen der 10 Jahre Geduld. Man, was hätte ich mir Geld gespart und Ärger mit unzureichenden Funktionen der ersten DSLRs.

Allerdings macht eine A7r mit Altglas deutlich mehr Spaß als eine APS. Finde, dass die Kamera aus Altglas eine bessere Auflösung wegen des fehlenden Tiefpassfilters und der vielen Pixel herausholt und den Objetiven durch Nutzung des vollen Bildkreises zu alter Strahlkraft verhilft. :-)

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hmmm...sag ich ja im Bekanntenkreis immer wieder: Die 2000er waren ein Jahrzehnt der verlorenen Bilder. Wenn man früh auf Digital umgestellt hat, wurde eine Menge an Bildqualität verschwendet und viele schöne Erinnerungen können heute nur auf 10x15 cm ausbelichtet werden, wie ich leider gerade wieder schmerzhaft erleben musste.

Was der Kleinbildfilm leistet, ist eigentlich erst vor ein paar Jahren in preislich für den Hobbyisten interessanten Kameramodellen erreicht worden. Und eigentlich gibt es heute noch ein paar Eigenschaften, die ich dem Filmmaterial nachweine (Anmutung, Farben, Belichtungsspielraum, Verhalten bei Gegenlichtaufnahmen...).

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Allerdings macht eine A7r mit Altglas deutlich mehr Spaß als eine APS.

 

Kann ich mir vorstellen; deswegen treibe auch ich mich ja hier im A7-Bereich herum und verfolge gespannt die Entwicklungen. Und hoffe, dass der offensichtliche Trend zu grossen Objektiven nicht auf die Gehäuse übergreifen wird, denn die heutigen A7x sind mir, Du ahnst es, zu gross...

 

Und natürlich sind mir auch die erhältlichen Objektive wichtig, denn vielleicht möchte ich ja doch irgendwann mal auf AF umsteigen. Ein 2.0/25 und ein 1.8/85 würden mir da eigentlich perfekt passen... Mit einem 1.4/45 und einem 3.5/150, beide entsprechend der alten Olympus-Direktive "alles so klein und leicht wie möglich", wäre das System dann für mich komplett.

 

Bis dahin bieten mir Speedbooster und Altglas einen sehr guten Ersatz, der aber wohl nicht ganz die gleiche Bildqualität erreichen kann wie eine echte Kleinbildkamera (was Metabones und Brian Caldwell auch nicht behaupten).

 

Gruss

Bezier

 

bearbeitet von Bezier
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Kann ich mir vorstellen; deswegen treibe auch ich mich ja hier im A7-Bereich herum und verfolge gespannt die Entwicklungen. Und hoffe, dass der offensichtliche Trend zu grossen Objektiven nicht auf die Gehäuse übergreifen wird, denn die heutigen A7x sind mir, Du ahnst es, zu gross...

 

(...)

Gruss

Bezier

 

 

Kleiner wirds nicht werden! Technisch gehts bei den Objektiven nicht und bei den Gehäusen wird es sonst "unhandlich", oder besser, unergonomisch.

Wer glaubt es wäre anders, muss mit faulen Kompromissen leben. Sinn der KB-Kameras kann aber nicht sein, wegen der um sich greifenden Miniaturisierungsmanie auf Abbildungsqualität zu verzichten. Wozu dann noch KB?

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