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flyingrooster

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Everything posted by flyingrooster

  1. Ähnliches hab ich mir auch gedacht. It’s not a bug, it’s a feature! … und soll dabei helfen das doch so unheimlich komplizierte Oly Menü zu verinnerlichen und durch die ständige Wiederholung mit der Zeit für einen selbst zu entschärfen.
  2. Ja, das war besonders eigenwillig. So betrachtet ist die E-M5 III eh noch sehr gut davongekommen.
  3. Die E-M5 II konnte auch noch Tethering und wurde in mehrfacher Hinsicht „wie eine Große“ behandelt. Warum auch immer man dies nach der II wieder geändert hat.
  4. Bei vollen Bechern der richtigen Marke hätten sie wenigstens Kultur.
  5. Also die JPGs bzw. im Endeffekt die Sucheransicht? Verstehe ich, die Auswahl des Profils Vivid ist dir bei den Sonys auch noch zu trist? Dann sei froh keine spätere Sony zu haben. Da würdest du vermutlich Depressionen bekommen, da die Abstimmung der A7R meinem Empfinden nach sehr kontraststark, satt und knackig war (ich fand sie für die Sucherdarstellung großartig), gerade im Vergleich zu den Nachfolgemodellen. Schon mit einem anderen Default-Profil in Lightroom probiert? Ich verwende Lightroom zwar nicht, aber eine solche Wahl ist ja üblicherweise möglich. Such dir mal testweise ein paar RAWs der Z6 aus dem Netz und entwickle diese bzw. vergleiche ob sie dir per default besser gefallen. Ja, schon. Aber zumindest bei derselben Kamera, demselben Profil und Foto nicht.
  6. Wobei es allerdings auch auf die Profile des jeweils verwendeten RAW-Konverters ankommt (wenn man nicht selbst ewig und drei Tage an einem generell stimmigen Preset basteln möchte). Bspw. wurden die Profile für Canon und Nikon bei den Adobe Produkten lange Zeit über besser repräsentiert und gepflegt und hatten meist „schönere“ Farbwiedergabe als Kameras aller anderen Hersteller. Allerdings hat Adobe vor einigen Jahren bei denmeisten anderen Herstellern ebenfalls ordentlich nachgebessert (auch in Richtung der herstellerseitigen Profile), so dass dieser Unterschied kaum mehr relevant ist. Dennoch produzieren verschiedene RAW-Konverter natürlich immer noch unterschiedliche Ergebnisse und nciht alles wird einem selbst überall gleich gut gefallen.
  7. Am Schluss lässt sie das Siegertreppchen aufgrund der Schwierigkeit der Auswahl leer und meint, dass sei nur im besten Sinne dieses Wochenthemas.
  8. Keine Ahnung, probier mal. Ich hab beim Update direkt über den Updater jedenfalls nie irgendwas im Workspace gemacht und bei Updates der E-M1 II und Pen-F immer die Option auf Erhalt der Settings gehabt. Bzw. seitdem es die Funktion halt gibt, ist ja auch erst vor ein paar Jahren dazugekommen, vorher hat man immer die Settings verloren. Ich erinnere mich aber an eine solche Diskussion in der Vergangenheit mit dem Ergebnis, dass manchen Modellen diese Funktion aus unerfindlichen Gründen vorenthalten wird. Vielleicht also auch der E-M5 III. Wie mit dem Tethering auch, manches ist nicht wirklich nachvollziehbar.
  9. Wird beim Oly Updater vor dem Update abgefragt und wenn man zustimmt, speichert er die Settings, macht das Update und spielt die Settings danach wieder drauf. Wie oder ob es beim Workspace funktioniert, weiß ich nicht, da ich immer über den Updater update. Eventuell musste man zum allerersten Mal die Settings selbst abspeichern und die automatische Nachfrage kam dann erst bei weiteren Updates. Da bin ich mir grade unsicher, aber das war immer sehr offensichtlich direkt angezeigt und nicht in irgendwelchen Menüs versteckt.
  10. Zumindest bei der E-M1 gibts die Möglichkeit die Settings vor dem Update zu sichern und danach wieder aufzuspielen (alles vollautomatisch über den Oly-Updater). Warum nicht alle aktuellen Modelle diese Option bekommen haben, ist allerdings fraglich.
  11. U.a. 15 % Preisnachlass auf Voigtländer Neuware bei Foto Mundus. Nur heute: https://www.foto-mundus.de/deal-week?s=28&gclid=CjwKCAiAqIKNBhAIEiwAu_ZLDpJ6SqfGamCo7Cz3oJ026vi7wDo04LhzkszYOEmD-XFSTdSM19XMRxoCZSMQAvD_BwE&p=1
  12. Stimmt. Der Preisnachlass ist allerdings so deutlich, dass ich zur Sicherheit doch lieber auf Vorrat kaufe, falls er mal nicht mehr kommen sollte.
  13. Ich hatte (bzw. habe sie ja immer noch) die A7R erster Generation ebenfalls. Hatte immer viel Spaß und gute Bilder damit, erwähnte Einschränkungen kann ich aber auch nachvollziehen. Zumindest bis auf die Farbgebung der JPGs, denn die hat mir immer sehr gefallen – deutlich besser als die der nachfolgenden Sonys, da gabs eine merkliche Änderung. Ist aber natürlich letztlich Geschmacksache und für RAWs ohnehin nicht wirklich relevant. Ob dir die JPG-Farben der Z6 besser gefallen, weiß ich natürlich nicht, die Nikons bieten aber jedenfalls sehr umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten hinsichtlich der JPG-Abstimmung (inkl. Erstellung von JPG-Profilen am PC und Übertragung auf die Kamera) und wenn man gerne JPGs ooc verwendet, gibt es vermutlich nur wenige Systeme, welche hier mehr oder auch nur ähnliches bieten. Dann sollte die Z6 wohl passen und auch eventuelle Stärken anderer Systeme (hinsichtlich welcher sich die Z6 II teils näher kommt als die Z6 I, wie bspw. irgendwelche AF-Geschichten) nicht übermässig locken. Ich verwende übrigens eine Z7 und mich konnten die Vorteile der zweiten Generation bislang ebenfalls noch zu keinem Upgrade bringen. Paar Sachen wären nett, aber die Z7 passt mir nach wie vor so wunderbar, dass ich vielleicht erst bei Generation III wieder ans Aufrüsten denken werde. Oder auch dann noch nicht, mal schauen. Da sich die Z6 und Z7 bis auf die meist bekannten wenigen Unterschiede sehr ähnlich sind, kann ich eine Z der ersten Generation also „auch heute noch“ absolut empfehlen. Insbesondere, wenn der Preis der ersten Generation deutlich niedriger ausfällt als jener der zweiten. Seitens der Sensoren hat sich in den letzten Jahren ohnehin praktisch nichts getan. Insbesondere von der ersten und nun schon wirklich älteren A7R kommend, wirst du so manche Weiterentwicklung wahrnehmen. Das Z 24–200 verwende ich auch gerne an der Z7 als Allroundzoom und empfinde es in seiner Gesamtabstimmung als das aktuell beste Superzoom für KBs. Natürlich schneiden kürzere Zooms und erst recht Festbrennweiten optisch nochmal besser ab, aber das 24–200 hält die typischen optischen Schwächen von Superzooms gekonnt im Zaum und liefert gute Bildqualität ab, sogar mit schönem Bokeh (eine der häufigen Schwächen von Superzooms), ist kompakt, abgedichtet und auch für Nahaufnahmen geeignet. Ich würde es mir bei Verlust sofort wieder kaufen, da ich es neben einigen Festbrennweiten häufig und gerne verwende und zahlreiche „Keeper“ damit geschossen habe, ohne die geringste Reue dabei lieber ein anderes Objektiv verwendet zu haben. Das aktuelle Einstiegsmodell Z5 (ebenfalls KB) könntest du dir auch noch näher ansehen und Vergleiche zur Z6 ziehen. Welche davon wofür zu bevorzugen wäre, weiß ich mangels Erfahrung mit der Z5 aber nicht.
  14. Apropos Fettnäpfchen: Willst du viel, spül’ mit Pri(e)l!
  15. In der Hoffnung auf erneut stimmige Leere schneereicher, kalter und nebeliger Wintertage. Hmm, wieder schöne Tonwertabrisse dank der Forenengine …
  16. Ist auch meine Standardmethode für AF und verwende ich gerne. C-AF, Tracking, etc. verwende ich dagegen praktisch nie (und brauchen meine Motive auch nicht). Und trotzdem finde ich MF öfter mal als überlegen und bin froh um diese alternative Methode zum recht lahmen üblichen by-wire bei manchen Olys. Wie es halt jeder lieber hat und besser zurecht kommt – seien wir froh über die Vielzahl an Möglichkeiten.
  17. Empfinde ich ähnlich. Im Telebereich finde ich sie auch oft grenzwertig feinfühlig genug. Bei den Olys im +/– Normalbereich finde ich sie aber sehr gut abgestimmt (wenngleich direkter als bei den meisten manuellen Objekiven) und angenehm in der Verwendung.
  18. Macht @wuschler auch nicht. @melusine muss ihr Gesicht verhüllen, aber er darf seines zeigen.
  19. Ja, das ist richtig. Ein Effekt der sphärischen Unterkorrektur, welche ein sanftes Auslaufen der Unschärfekreise hinter der Fokusebene und den invertierten Effekt, also die Bildung einer ringförmigen Struktur an den Rändern der Unschärfekreise vor der Fokusebene verursacht. Heutige Objektive sind dagegen meist eher sphärisch überkorrigiert, da dies auch dem Kontrastverhalten zugute kommt. Bspw. beim Oly 40–150/2.8 gut erkennbar, welches deshalb eben in dafür ungünstigen Situationen unruhiges, ringförmiges, Bokeh hinter der Fokusebene zeigt. Den Kontrastverlust durch sphärische Unterkorrektur in der Fokusebene (typisch für ältere Objektive, welche daher oft weiches Bokeh aufweisen, aber dabei auch sehr kontrastarm werden, bspw. auch das fürs sanfte Bokeh berühmte Zeiss C-Sonnar 50/1.5, welches ich ebenfalls mitverglichen habe) hat Oly mittels der ausgesprochen komplexen Konstruktion (glaub das 25/1.2 ist nach wie vor das 50er mit den meisten Linsenelementen, bspw. sogar 2 mehr als das exzellente neue Nikon Noct 58/0.95 für Z) hervorragend in den Griff bekommen, bei trotzdem weichem und kontrastärmerem Bokeh. Meiner Meinung nach gehören die Oly f/1.2er damit mit zu den am schönsten abbildenden Objektiven überhaupt. Ob das feathered Bokeh einzig aus der sphärischen Unterkorrektur resultiert (welche, wie erwähnt grundsätzlich diesen sanften Verlauf verursacht) oder noch anderweitige Techniken zum Einsatz kommen, weiß ich nicht. Und jene spezielleren Objektive mit Apodisationsfilter mit sehr ähnlich ausgeprägten, üblicherweise noch perfekteren, Unschärfekreisen, wie das Sony STF, haben mit solchen Nebeneffekten ausgeprägter sphärischer Korrekturen vor oder hinter der Fokusebene generell nicht zu kämpfen (bzw. nicht mehr als jedes andere „normale“ Objektiv auch), dafür kostet der Filter aber wiederum massiv Licht (meist so 1–2 Blenden) und die Freistellung ist geringer als es der f-Wert vermuten ließe. Zudem gibt es keine mit wirklich großen Blendenöffnungen. Hat nunmal wie üblich alles seine Vor- und Nachteile. Ja, ich weiß dass ich in solchen Fällen zu schnell drehe. Dreht man langsamer, wirds aber noch schlimmer, da man dann eine Ewigkeit kurbelt. Die gerade gewollte Geschwindigkeit bei situationsbedingt unterschiedlich weiten Fokusverstellungen zufällig richtig zu treffen und praktisch punktgenau am gewünschten Fokuspunkt zu stoppen, ist ein Ding annähernder Unmöglichkeit. Ich finde diese Abstimmung wie erwähnt für geringste Feinjustierungen, bspw. bei Makroaufnahmen vom Stativ, als sehr gelungen, „handelsübliches“ manuelles Fokussieren aller möglichen Motive gewöhnt man sich damit aber ruckzuck ab. Als einzigartig empfinde ich Olys by-wire Lösung nicht. Zumindest bei Sony und Nikon ist die manuelle by-wire Fokussierung ebenfalls geschwindigkeitsabhängig und ebenso bei zahlreichen Anwendungen ziemlich genau gleich besch… Olys „Focus Clutch“ vieler Pro-Objektive löst dieses Problem auf einen Schlag und ist praktisch genauso angenehm zu bedienen wie manuelle Objektive. Ich nehme an Oly hat genau aus diesem Grund die sehr gelungene „Clutch“ implementiert und eben auch derart abgestimmt. Ist halt sicher auch Geschmacksache. Ich fokussiere auch sehr gerne manuell, erspare mir all das Herumgeeiere mit dem Setzen des Fokuspunktes, die Auswahl der gerade nötigen Motiverkennung oder nerviges Herumgetue bei partiell transparenten Motiven oder komplexeren mit vielen Details, von welchen dann häufig das falsche angefahren wird (und sich auch nicht so exakt anvisieren lässt), im Nahbereich, etc. Klar, AF ist häufig unproblematisch und für manche Motive unerlässlich. Auch im Telebereich finde ich AF wegen höherer Verwacklungsanfälligkeit viel angenehmer. Aber gerade im +/– Normalbereich fokussiere ich oft lieber manuell und mit hochauflösenden Suchern und insbesondere auch mit lichtstarken Objektiven, klappt das mit den aktuellen DSLMs hervorragend. Einfach, schnell und präzise. Jedenfalls ohne dem üblichen by-wire System. Muss aber natürlich nicht jeder mögen. Ich weiß nicht ob die „Clutch“ auch by-wire ansteuert (gut möglich) oder der Fokusring durchs Zurückziehen irgendwo eine mechanische Verbindung herstellt. Das Ansprechverhalten ist jedenfalls zumindest annähernd linear und damit komplett anders, sowie eine hervorragende Ergänzung zur normalen by-wire Abstimmung. Wobei ich allerdings lieber die „Clutch“ als Standard hätte und das normale by-wire als optionalen Zusatz …
  20. Noch schneller über eine damit belegte Taste. Eine der ersten Einstellungen, die ich bei jeder Kamera vornehme. Dennoch ist die Focus-Clutch für mich viel besser, da direkter, aufs manuelle Fokussieren abgestimmt als die übliche von der Drehgeschwindigkeit abhängige by-wire Variante. Zur Feinjustierung (u.a. am Stativ) ist by-wire eine feine Sache, aber für komplette manuelle Fokussierung freihand doch eher frickelig und nervig, da man 10 mal hintereinander am Punkt vorbeifährt. Aber gut, man kann nicht alles haben und das 20/1.4 schaut mir auch ohne Focus-Clutch nach einem großartigen Objektiv zu einem verhältnismässig attraktiven Preis aus.
  21. „[…] whatever feathered means […]“ => https://asia.olympus-imaging.com/product/dslr/mlens/f12pro/ Im Prinzip handelt es sich dabei also um eine Konstruktion zur Erzielung von Zerstreuungskreisen mit zunehmend weicheren/transparenteren Randbereichen. Die handvoll bislang üblicher Objektive mit vergleichbarem Effekt (bspw. das Sony 135er STF) erreicht dies, vermutlich in noch besser angenähertem Gauß-verteiltem Helligkeitsabfall, mittels eines gehörig lichtfressenden Apodisationsfilters im Objektiv, auf welchen die alternative Oly-Version verzichten kann. An anderer Stelle erklärte Olympus ergänzend, dass sich der Begriff feathered auf die gleichlautende englische Bezeichnung bei zu den Rändern hin sanft auslaufenden „digitalen Pinseln“, wie bspw. in Photoshop, bezieht.
  22. Ja, ich ebenfalls. Denn wenn ich nur durchs Objektiv schaue, is es bei jedem System gleich weit und so schön rund.
  23. Bei solchen Vergleichen von Systemen mit verschiedenen Seitenverhältnissen, wie hier 4:3 vs 3:2, ist es nebenbei interessant herauszufinden ob man sich selbst hinsichtlich der Einschätzung von Bildwinkeln eher an der Horizontalen oder der Vertikalen orientiert (eventuell auch eher an der längeren oder kürzeren Seite). Beispielsweise kommen mir im +/– Normalbereich bei äquivalenten diagonalen Bildwinkeln, also den üblicherweise angegebenen, mFTs (also 4:3) immer eine Spur weiter vor als KBs (also 3:2) – ich tendiere demnach dazu mich an der Vertikalen (oder der kürzeren Seite) auszurichten als an der Horizontalen (oder längeren Seite). Dies wäre auch insofern stimmig, als dass ich bei der Mehrzahl meiner Bildern eher zu „quadratischeren“ Bildverhältnissen tendiere und damit die kürzere Seite eines Sensors meist die limitierende darstellt. Unterhalb von ~28 mm oder oberhalb von ~50 mm KB äquiv. verliert sich dieser Effekt bei mir rasch wieder. Vermutlich sind mir diese Bildwinkel aufgrund unregelmässigerer Nutzung oder großteils Nutzung mit Zoomobjektiven intuitiv weniger vertraut. Hat dies noch jemand bei sich beobachtet oder „denkt“ sogar jemand tatsächlich in diagonalen Bildwinkeln?
  24. Na logisch, dass da ein Stückchen fehlt. Der Sensor ist für so viel Bildwinkel in der Horizontalen zu klein – deshalb haben sie ihn ja höher gemacht!
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