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Man muss also mit Vollformat bei Mehrpersonen-Portraits stärker abblenden (was die Lichtstärke relativieren kann).

 

Gut, man muss stärker abblenden. Ich blende von 2.8 auf 5.6 ab. Und erhöhe die ISO von 800 auf 1600. Und trotzdem dürfte die Bildqualität, nämlich, das, was hinter heraus kommt, bei KB noch besser sein. Also da sehe ich jedenfalls (noch) nicht die Stärke des MFT-Sensors. Und über das Freistellvermögen brauchen wir hier nicht zu reden (wobei ich auch das nur dosiert einsetze und mich daher seinerzeit bewußt gegen das 1.2/85 mm L entschieden habe).

 

Aus meiner Sicht liegt die Stärke des mft-Sensors in der Möglichkeit, kleinere und kompaktere und letztlich leichtere Gesamtsysteme zu bauen.

 

Gruß

Thobie

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...Dass die M5 so wurde wie wir sie nun kennen entspricht eben auch der Idee, die (analogen) OM's wiederzubeleben. Viele wird es sicherlich freuen, ...

 

Ja ganz klar. Ich denke, daß das zufällig gut zusammen gepaßt hat, und gar nicht so großartig geplant wurde. Man hat Platz gebraucht (irgendwo wurde ja auch erwähnt, daß die Sensoren für den Stabi nicht an beliebigen Stellen platziert werden können) und der OM-Look blieb erhalten.

-Oder die Alternativen haben viel übler ausgesehen, - ein Buckel mitten im Display oder an der Kameraunterseite etwa.:eek:

 

LG Horstl

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... und genau das ist es, was mich irgendwann mit ziemlicher Sicherheit dazu bringt, mir eine X100 zuzulegen (oder eine X200 oder ....) :)

 

Das Problem ist nur, da wo der leise Verschluss wirklich wichtig wäre, stellt das Ding nicht mehr sicher scharf, oder die Brennweite ist zu kurz ... aber allgemein für nächtliche Bilder, wäre sie schon grandios.

 

Es ist zwar völlig OT, aber dazu eine kleine Anmerkung:

 

Es kommt ein bißchen darauf an, welche Firmware die Kamera hatte, als Du es probiert hast. Zuletzt soll der AF der Kamera mit der Firmware 1.13 schnellerer und sicherer geworden sein, vgl http://www.fuji-x100-forum.de/fuji-x100-kamera-technik/2972-firmware-1-13-verfuegbar.html . Ich kann das nicht in Millisekunden beziffern, aber das Gefühl, er sei schneller und - bei abgeschalteten AF-Hilfslicht - auch sicherer geworden, würde ich bestätigen.

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Dass die M5 so wurde wie wir sie nun kennen entspricht eben auch der Idee, die (analogen) OM's wiederzubeleben. Viele wird es sicherlich freuen, andere, welche die OM Begeisterung nicht so teilen können, eher weniger.

 

Als eingefleischter OM-Fan und benützte ich viele Jahre fast ausschließlich OM1 und 4Ti - für meinen Bedarf waren und sind das bis heute die besten Kleinbildkameras des Marktes :)

Wegen Pentaprismas und Schwingspiegels war das Design dieser Kameras funktionell und notwendig, um ein Sucherbild durch die Aufnahmeoptik zu erreichen.

Design follows funktion :)

 

Die OM-D besitzt weder Pentprisma noch Schwingspiegel - der Aufsatzhöcker ist also ein kropfunnötiges viel zu ausladendes reines Retro-Designattribut. Was Oly hinein packte, hätte auch anders Platz gefunden (eine der nächsten E-Ps wird es beweisen ;)).

Design contradicts funktion :eek:

 

Kann sein, dass die OM-D TROTZ des mißratenen Designs aufgrund ihrer Stärken mal meine Fototasche findet.

Vermutlich aber eher später mal eine PEN E-P? mit eingebautem Sucher :rolleyes:

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Gut, man muss stärker abblenden. Ich blende von 2.8 auf 5.6 ab. Und erhöhe die ISO von 800 auf 1600. Und trotzdem dürfte die Bildqualität, nämlich, das, was hinter heraus kommt, bei KB noch besser sein.

Hallo Thobie,

genau diese Annahme kann ich nicht teilen! Ich sehe den Vorteil des "professionellen" Kleinbild-Systems in der erweiterten Möglichkeit; ich muß nämlich nicht immer so stark abblenden und kann sogar mit kleineren ISOs arbeiten. Wenn ich jedoch auch bezüglich Schärfentiefe äquivalent zu MFT unterwegs bin, dann habe ich KEINEN theoretischen Vorteil mehr.

MFT ist kleiner und leichter und bietet die gleiche Bildqualität, ABER dieses System ist von den Möglichkeiten gegenüber größeren Sensoren nunmal eingeschränkt. Jeder muß für sich entscheiden, ob er mit dem Vorteil des kleineren Systems diese Einschränkungen in Kauf nehmen kann.

Das gleiche gilt auch für APS-C; eine Entscheidung kann vernünftig nur begründet werden, wenn man die Optiken mit ins Kalkül zieht. Und ein 45mm/F1.8 an MFT ist IMMER in etwa gleichwertig zu einem 60mm/F2.5 an APS-C oder einem 90mm/F3.6 an Kleinbild - da gibt es keine Systemimmanenten Vorteile mehr für größere Sensoren. :cool:

 

Bezüglich der Entscheidung Fuji X1-Pro oder Olympus OM-D E-M5 kann ich allerdings nichts beitragen, außer daß ich dem System MFT treu bleiben werde. Ich sehe bei der Fuji nicht so große Vorteile, daß ein Systemwechsel für mich Sinn machen würde. Und preislich ist die auch nicht so attraktiv, daß man (ich konkret) die als Ergänzung tragen möchte (oder könnte). Wenn ich mich unbelastet (neu) zu entscheiden hätte, so empfände ich die Fuji laut der Ankündigung als ein sehr interessantes System - und ich kann jeden nachvollziehen, der das System einer DSLR vorziehen würde. Und ich verstehe durchaus, wenn jemand die Fuji einer OM-D vorziehen würde.

 

Jedenfalls freue ich mich, daß der Systemkameramarkt dieses Jahr neben der NEX 7 noch mindestens zwei weitere sehr attraktive Neuzugänge zu verzeichnen hat. Das kommt uns DSLR-Verweigerern doch nur zu Gute.

Gruß Thorsten

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Ich blende von 2.8 auf 5.6 ab. Und erhöhe die ISO von 800 auf 1600. Und trotzdem dürfte die Bildqualität, nämlich, das, was hinter heraus kommt, bei KB noch besser sein.

Zunächst einmal wird das Bild bei KB deutlich dunkler, wenn Du so vorgehst. :P Von 2.8 auf 5.6 sind zwei volle Blendenstufen, da musst Du schon von ISO800 auf ISO3200 gehen. Das darf man nicht unterschätzen.

 

Deshalb ist dann die Bildqualität an KB in der Realität auch nicht besser - es sei denn, die dort verbaute Elektronik (Sensor & Co) ist im konkreten Fall überlegen. Das war sie sicher, wenn man etwa eine Nikon D3S mit einer E-P3 verglichen hat. Ist sie es aber auch noch bei der E-M5? Das scheint mir eher nicht der Fall zu sein.

 

Wer genügend Licht zur Verfügung hat und viel Tiefenschärfe wünscht, fährt im übrigen immer noch mit einer guten Kompakten gar nicht schlecht. Ein Bild mit einer Fujifilm S100FS bei F/4 und ISO800 etwa benötigt an einer KB-Kamera für dieselbe Tiefenschärfe schon F/16 und ISO 12.800, letzteres wird eher selten wirklich gut aussehen.

 

Wie dem auch sei: der Größenunterschied zwischen APS-C und µFT war schon immer und ist auch weiterhin gering. Dass es neuerdings HighISO-taugliche µFT-Kameras gibt, wird diese Einsicht vielleicht dem einen oder anderen näherbringen.

 

Liebe Grüße,

malamut

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sieht aus, als ob die OMD an die NEX 5n rankäme ... ziemlich beeindruckend.

Aber ehrlich gesagt sieht es auch nach einer Grafik mit großflächigen einfärbigen Arealen mit insgesamt lediglich 4 (in Worten vier) verschiedenen Farben ohne die geringsten Abstufungen aus (sofern wir schwarz und weiss mal salopp als "Farben" auffassen).

Aufgrund der unterschiedlichen Anmutung der Bilder handelt es sich dabei wohl jeweils um JPGs ooc und insgesamt eher um eine ansatzweise Beurteilung der jeweiligen Entrauschungsalgorithmen, die bei einer solch simplen Vorgabe kein leichteres Spiel haben könnten.

 

Ich wünschte das standardsierte Testbild bestünde aus einer vor Details nur so strotzenden Wiese vor einem dunklen Waldrand mit einem schneebedeckten Gipfel im Hintergrund. Daraus ließen sich eine ganze Menge mehr Informationen zur Leistung von Kameras und Objektiven ablesen. Zu blöd, dass die meisten Teststudios zu klein dafür sind und nur solch monotone Flaschenetiketten anbieten... :rolleyes:

 

Was damit die High ISO Fähigkeiten der E-M5 nicht infrage stellen soll. Ganz im Gegenteil, ich bin im RAW-Vergleich zu den PENs schwer beeindruckt davon. Einen derart großen Sprung gabs bei Oly bisher noch nie. Ich kann es nur lediglich aus den meisten dieser Testbildchen nicht herauslesen (aus manchen RAWs "echter" Aufnahmen dagegen schon).

bearbeitet von flyingrooster
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Bezüglich der Entscheidung Fuji X1-Pro oder Olympus OM-D E-M5 kann ich allerdings nichts beitragen, außer daß ich dem System MFT treu bleiben werde. Ich sehe bei der Fuji nicht so große Vorteile, daß ein Systemwechsel für mich Sinn machen würde. Und preislich ist die auch nicht so attraktiv, daß man (ich konkret) die als Ergänzung tragen möchte (oder könnte). Wenn ich mich unbelastet (neu) zu entscheiden hätte, so empfände ich die Fuji laut der Ankündigung als ein sehr interessantes System - und ich kann jeden nachvollziehen, der das System einer DSLR vorziehen würde. Und ich verstehe durchaus, wenn jemand die Fuji einer OM-D vorziehen würde.

 

Jedenfalls freue ich mich, daß der Systemkameramarkt dieses Jahr neben der NEX 7 noch mindestens zwei weitere sehr attraktive Neuzugänge zu verzeichnen hat. Das kommt uns DSLR-Verweigerern doch nur zu Gute.

Gruß Thorsten

 

Hi Thorsten,

 

und das unterschreibe ich ohne wenn und aber. Ich habe die Fuji allein ob des Preises nie ernsthaft ins Kalkül gezogen. Denn mit zwei Objektiven dürfte ich da auch wieder mal ganz schnell deutlich jenseits der 2.000 Euro liegen. Dafür müsste schon ein Riesensprung in der Bildqualität zu erreichen sein. Und an solche Riesensprünge glaube ich einfach nicht mehr, egal um welches System es geht.

 

Gruß

Thobie

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Wer genügend Licht zur Verfügung hat und viel Tiefenschärfe wünscht, fährt im übrigen immer noch mit einer guten Kompakten gar nicht schlecht. Ein Bild mit einer Fujifilm S100FS bei F/4 und ISO800 etwa benötigt an einer KB-Kamera für dieselbe Tiefenschärfe schon F/16 und ISO 12.800, letzteres wird eher selten wirklich gut aussehen.

 

Stimmt. Bei Lichte betrachtet hast Du natürlich Recht. Und ich behaupte mal, dass in der großen Tiefenschärfe auch ein Erfolgsgeheimnis der kleinen Sensoren liegt. Damit ist es nicht schwer, selbst für jemanden, der einfach nur auf den Auslöser drücken und sich ansonsten mit Fotografie nicht beschäftigen will, scharfe Aufnahmen zu machen. Und ich kann mir auch die Enttäuschung beim Umstieg auf mft, aps-c oder kb vorstellen.

 

Gruß

Thobie

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Wer genügend Licht zur Verfügung hat und viel Tiefenschärfe wünscht, fährt im übrigen immer noch mit einer guten Kompakten gar nicht schlecht. Ein Bild mit einer Fujifilm S100FS bei F/4 und ISO800 etwa benötigt an einer KB-Kamera für dieselbe Tiefenschärfe schon F/16 und ISO 12.800, letzteres wird eher selten wirklich gut aussehen.

Muss es in den meisten Fällen aber auch gar nicht. Denn wer genügend Licht zur Verfügung hat wird sich wohl kaum um ISO 12800 bemühen müssen, auch nicht bei f/16. Denn in solchen Fällen hat er wohl doch nicht genügend Licht zur Verfügung. ;)

 

Ich bin zwar aus vielerlei Gründen auch ein großer Freund der kleineren Formate, aber es ist keineswegs so, dass man an KB oder größer, ständig im fünfstelligen ISO-Bereich unterwegs sein müsste um überhaupt irgendwas ablichten zu können. Gerüchteweise soll es vor einigen Jahren jemandem gelungen sein mit einer KB-Kamera (ohne Stativ!) ein Foto bei Basis-ISO zu schiessen... :rolleyes:

bearbeitet von flyingrooster
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Den Einwand, dass z.B. die Fuji X1 oder die anderen Fujis eher wie eine Kinderspielzeugkamera aussieht, kann ich leider gar nicht nachvollziehen.

 

Mir ist hingegen die hier im Link

 

http://static.cosmiq.de/data/question/de/752/5b/7525bc6a9157091736c96ce6b4f9f8a5_1_orig.jpg

 

zu sehende Kleinkamera aus Plastik aus Rummelplatzbesuchen bestens bekannt; die hängen da häufig neben vorne an den Ständen mit anderem Zeug.

Die hat aber das Design der OM-D wirklich vorweggenommen ;)

 

Nur zur Info: ich habe div. PENs, Gs, und NEXEN und halte nach dem derzeitigen Kenntnisstand die OM-D (M5) für eine hochinteressante Kamera, die ich mir sicher zulegen werde.

Nur schön ... nein, das ist sie in meinen Augen leider nicht - gegen meine alten eleganten OMs ist sie für mich leider designmässig eher missglückt.

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Man sollte den ganzen lesenswerten Test posten. Immerhin ist es einer der ersten "richtigen" Tests der Fuji X-Pro1:

Fujifilm FinePix X-Pro1 Review - Cameras - CNET Asia

 

Kurzes Fazit: Body und Bilder erste Sahne, extrem geringes Rauschen, AF aber gemächlich und Video halbwegs ok (wohl kein Vergleich zur GH2).

 

Weiß man schon etwas mehr über die Videoqualität der OM-D?

bearbeitet von funkytown
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Kurzes Fazit: Body und Bilder erste Sahne, extrem geringes Rauschen, AF aber gemächlich und Video halbwegs ok (wohl kein Vergleich zur GH2).

 

Richtig, diverse fachliche Fehler und Irrtümer in diesem Test wurden längst in den einigen englischen Foren besprochen, deshalb ist dieser "richtige" Test wohl eher nicht so lesenswert. Aber die Bildvergleiche sind immerhin von Interesse.

 

Video kann man bei Fuji traditionell vergessen, mehr als "ganz nett" würde ich da nicht erwarten. Wer Videos machen will, sollte sich eher bei bei den dafür etablierten Anbietern umsehen.

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Richtig, diverse fachliche Fehler und Irrtümer in diesem Test wurden längst in den einigen englischen Foren besprochen, deshalb ist dieser "richtige" Test wohl eher nicht so lesenswert. Aber die Bildvergleiche sind immerhin von Interesse.

 

Video kann man bei Fuji traditionell vergessen, mehr als "ganz nett" würde ich da nicht erwarten. Wer Videos machen will, sollte sich eher bei bei den dafür etablierten Anbietern umsehen.

 

Mit "richtig" wollte ich kein qualitatives Urteil abgeben, sondern nur deutlich machen, dass die Kamera getestet wurde und nicht nur ein "Hands-on". Welche Fehler haben die denn gemacht?

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Als eingefleischter OM-Fan und benützte ich viele Jahre fast ausschließlich OM1 und 4Ti - für meinen Bedarf waren und sind das bis heute die besten Kleinbildkameras des Marktes :)

Wegen Pentaprismas und Schwingspiegels war das Design dieser Kameras funktionell und notwendig, um ein Sucherbild durch die Aufnahmeoptik zu erreichen.

Design follows funktion :)

 

Die OM-D besitzt weder Pentprisma noch Schwingspiegel - der Aufsatzhöcker ist also ein kropfunnötiges viel zu ausladendes reines Retro-Designattribut. Was Oly hinein packte, hätte auch anders Platz gefunden (eine der nächsten E-Ps wird es beweisen ;)).

Design contradicts funktion :eek:

 

Kann sein, dass die OM-D TROTZ des mißratenen Designs aufgrund ihrer Stärken mal meine Fototasche findet.

Vermutlich aber eher später mal eine PEN E-P? mit eingebautem Sucher :rolleyes:

 

Ich kann nach wie vor nicht nachvollziehen, weshalb bei Spiegellosen aufgrund des Wegfalls des Spiegels ein Rangefinder Design folgen soll. Das einzige was daraus folgt, ist dass nun mehr Flexibilität beim Gehäuse Design besteht, von DSLR Form bis hin zu Rangefinder Designs. m4/3 beweist ja schon jetzt, dass dies gut geht.

 

Dass eine Kamera mit dem Design einer EM-5 oder GH2 kein funktionales Design haben, ist nun wirklich Stuss. Der Sucher einer Kamera hat bei den Spiegellosen zwei logische Positionen: in der Mitte oder am linken Rand und muss aufgrund der sinnvollerweise grossen LCDs oberhalb dieser liegen (in analogen Zeiten war dies oberhalb der Filmklappe).

 

Das mittige Design hat drei große Vorteile: der Sucher ist in der optischen Achse des Systems platziert, der Sucheraufbau bietet Platz für einen vergleichsweise starken Blitz und die flachere linke Seite bietet Platz für analoge Bedienelemente in guter Reichweite für die linke Hand. Form folgt hier exzellent der Funktion.

 

Bei der NEX 7 und der X-Pro 1 liegt der Sucher links und offenbar ist dort dann kein Platz mehr für analoge Bedienelemente. Das hat zur Folge, dass die Bedienung einer NEX-7 trotz Tri-Navigation mehr menülastig ist, da wichtige analoge Bedienelemente nicht mehr unterzubringen waren: z.B. Programmwechsel, Einstellungen zum AF- und Belichtungsmodus, bei der GH2 weitere Modi unterhalb des Programmwahlrades. Daher fällt es schwer, einer angeblich so funktionalen Kamera wie der NEX-7 das Prädikat "form follows function" zu attestieren.

 

Die X-Pro 1 ist im Vergleich zur EM-5 und zur GH2 sehr groß. Die Höhe des Gehäuses ist durchgehend höher, und es haben sich auch hier für die linke Seite keine analogen Bedienelemente unterbringen lassen. Dem Design der X-Pro 1 ist jedoch zugute zu halten, dass es klar beschriftete Elemente für Verschlusszeit und Belichtungsausgleich gibt, etwas was der NEX-7 fehlt. Daher auch hier "Form follows function".

 

Der EM-5 (aber auch einer GH2) zu bescheinigen, dass das Design im Widerspruch zur Funktion steht, denke ich hiermit widerlegt zu haben. Spiegellos ist nicht gleichbedeutend mit Rangefinder, auch Kameras mit dem Buckel machen hier funktional sehr viel Sinn. Wir sollten froh um die Vielfalt sein, die m4/3 heute bietet.

bearbeitet von tgutgu
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Hallo Thomas,

 

es geht ja nicht allein darum, dass eine Formulierung nicht passt. Du äusserst Dich bespielsweise betont abfällig gegenüber dem Hybridsucher (O-Ton: ". . . kann man getrost verzichten. . .").

Daher die Frage: Hast Du jemals mit dem Fuji Hybridsucher fotografiert? Bitte um eine ehrliche Antwort, und zwar nicht nur in der Art "Ich konnte einmal 5 Sekunden durchschauen, das hat mir gereicht".

 

Der Sucher einer Kamera ist weit mehr als nur ein Feature von vielen, daher, auch wenn subjektive Eindrücke gefragt sind, sollten wir wissen wovon wir sprechen, denn wir geben mit unseren Meinungen Kaufempfehlungen ab.

 

Also: Wie gut kennst Du denn den Hybridsucher der Fuji?

 

Gruß Hans

 

Ich habe früher viel mit Sucherkameras fotografiert auch Leicas mit Aufstecksuchern, aber dann waren SLRs mit dem "Blick durch das Objektiv" eine Offenbarung. Keine Parallaxe mehr und das Fotografieren mit längeren Brennweiten war deutlich angenehmer. Das Fokussieren und die Schärfentiefenkontrolle sowieso.

 

Mit der X100 habe ich in der Praxis noch nicht fotografiert, das wäre zum Ausprobieren doch etwas teuer. Gleichwohl habe ich die Kamera in Geschäften schon oft ausprobiert, wurde aber mit dem optischen Sucher nicht warm. Ja, der Sucher ist schön klar, aber sobald Informationen eingeblendet werden, wirkt das Ganze nicht mehr stimmig. Für eine Kamera mit kleinem, festverbautem Objektiv wie bei der X100 macht der optische Sucher vielleicht noch Sinn, für eine Systemkamera wie der X-Pro 1 halte ich den optischen Sucher für überflüssig. Längerbrennweitige Objektive sind mit dem Sucher nur schwer zu bedienen, aber vielleicht beabsichtigt Fujifilm ja auch nicht, diese einzuführen. Das wäre dann wieder ein Negativmerkmal für das System. Das Fotografieren mit adaptierten MF Objektiven ist mit dem EVF wohl auch besser.

 

Daher werte ich den optischen Sucher der X-Pro 1 eher als entbehrliches Gimmick, das dem hoffentlich bald endenden Trend zum Retrodesign geschuldet ist. Fujifilm hätte besser daran getan, die EVF Technologie weiterzuentwickeln und dort für fundamentale Qualitätsverbesserung zu sorgen, anstatt ein teures doppeltes Suchersystem einzubauen, das die Weiterentwicklungsmöglichkeiten des X-Pro Systems eher einengt.

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Der EM-5 (aber auch einer GH2) zu bescheinigen, dass das Design im Widerspruch zur Funktion steht, denke ich hiermit widerlegt zu haben. Spiegellos ist nicht gleichbedeutend mit Rangefinder, auch Kameras mit dem Buckel machen hier funktional sehr viel Sinn. Wir sollten froh um die Vielfalt sein, die m4/3 heute bietet.

 

Widerlegt? Das sind große Worte und beansprucht schon viel Allgemeingültigkeit. Ich sehe darin mehr eine persönliche Sicht des Ganzen, als wirklich eine stichhaltige Widerlegung.

Die Vielfalt ist hingegen ist wirklich gut, und eine Teil davon ist m4/3, aber eben nur ein Teil. Zum Glück gibts die Vielfalt, sonst würde jeder mit meiner Kamera rumlaufen:D.

 

Gruß

Matthias

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Ich habe früher viel mit Sucherkameras fotografiert auch Leicas mit Aufstecksuchern, aber dann waren SLRs mit dem "Blick durch das Objektiv" eine Offenbarung. Keine Parallaxe mehr und das Fotografieren mit längeren Brennweiten war deutlich angenehmer. Das Fokussieren und die Schärfentiefenkontrolle sowieso.

 

Mit der X100 habe ich in der Praxis noch nicht fotografiert, das wäre zum Ausprobieren doch etwas teuer. Gleichwohl habe ich die Kamera in Geschäften schon oft ausprobiert, wurde aber mit dem optischen Sucher nicht warm. Ja, der Sucher ist schön klar, aber sobald Informationen eingeblendet werden, wirkt das Ganze nicht mehr stimmig. Für eine Kamera mit kleinem, festverbautem Objektiv wie bei der X100 macht der optische Sucher vielleicht noch Sinn, für eine Systemkamera wie der X-Pro 1 halte ich den optischen Sucher für überflüssig. Längerbrennweitige Objektive sind mit dem Sucher nur schwer zu bedienen, aber vielleicht beabsichtigt Fujifilm ja auch nicht, diese einzuführen. Das wäre dann wieder ein Negativmerkmal für das System. Das Fotografieren mit adaptierten MF Objektiven ist mit dem EVF wohl auch besser.

 

Daher werte ich den optischen Sucher der X-Pro 1 eher als entbehrliches Gimmick, das dem hoffentlich bald endenden Trend zum Retrodesign geschuldet ist. Fujifilm hätte besser daran getan, die EVF Technologie weiterzuentwickeln und dort für fundamentale Qualitätsverbesserung zu sorgen, anstatt ein teures doppeltes Suchersystem einzubauen, das die Weiterentwicklungsmöglichkeiten des X-Pro Systems eher einengt.

 

Hallo Thomas,

 

vielen Dank für Deine ehrliche Antwort. Die Nachteile, die Du erwähnst, sind fundiert und spiegeln Deinen Umgang mit der Fotografie wieder. Von anderer, ebenfalls sehr erfahrener Seite weiß ich, dass der Suche als der beste auf dem Markt empfunden wird - so unterschiedlich die Bewertungen, so unterschiedlich sind unsere Techniken, eine Kamera zu bedienen.

 

Ich würde mir für diesen Thread lediglich wünschen, dass der Fuji, die von der M5 förmlich erdrückt zu werden scheint, noch genügend Luft zum Atmen bleibt.

 

Angenommen, eine potenzieller "Fuji Kandidat" würde nach den Äusserungen in diesem Form eine ihm sympathisch erscheinende Kamera plötzlich nicht mehr haben wollen, dann würden wir nicht informieren, sondern Stimmungsmache betreiben. Und für die Fuji wurde es halt über einige Seiten schon sehr eng, die Kamera hat ihren Platz in der Oberklasse sicherlich verdient. Da zudem der Sucher ein sehr zentrales Merkmal der Fuji ist, habe ich gedacht, ich frag an dieser Stelle nochmal nach.

 

Gruß Hans

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Hallo Thomas,

 

vielen Dank für Deine ehrliche Antwort. Die Nachteile, die Du erwähnst, sind fundiert und spiegeln Deinen Umgang mit der Fotografie wieder. Von anderer, ebenfalls sehr erfahrener Seite weiß ich, dass der Suche als der beste auf dem Markt empfunden wird - so unterschiedlich die Bewertungen, so unterschiedlich sind unsere Techniken, eine Kamera zu bedienen.

 

Ich würde mir für diesen Thread lediglich wünschen, dass der Fuji, die von der M5 förmlich erdrückt zu werden scheint, noch genügend Luft zum Atmen bleibt.

 

Angenommen, eine potenzieller "Fuji Kandidat" würde nach den Äusserungen in diesem Form eine ihm sympathisch erscheinende Kamera plötzlich nicht mehr haben wollen, dann würden wir nicht informieren, sondern Stimmungsmache betreiben. Und für die Fuji wurde es halt über einige Seiten schon sehr eng, die Kamera hat ihren Platz in der Oberklasse sicherlich verdient. Da zudem der Sucher ein sehr zentrales Merkmal der Fuji ist, habe ich gedacht, ich frag an dieser Stelle nochmal nach.

 

Gruß Hans

 

Hallo Hans,

 

du hast tolle Worte für diesen Beitrag gefunden, sehr diplomatisch und um Fairness bemüht. Das fehlt oft bei solchen Diskussionen (Auseinandersetzungen muss man ja fast schon sagen).

 

Danke dafür!

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Ich kann nach wie vor nicht nachvollziehen, weshalb bei Spiegellosen aufgrund des Wegfalls des Spiegels ein Rangefinder Design folgen soll. Das einzige was daraus folgt, ist dass nun mehr Flexibilität beim Gehäuse Design besteht, von DSLR Form bis hin zu Rangefinder Designs. m4/3 beweist ja schon jetzt, dass dies gut geht. ...Spiegellos ist nicht gleichbedeutend mit Rangefinder, auch Kameras mit dem Buckel machen hier funktional sehr viel Sinn. Wir sollten froh um die Vielfalt sein, die m4/3 heute bietet.

Leider gibt es bei mFT diese Vielfalt nicht, sondern ausschließlich (inzwischen 13!) Kameras mit mittigem Sucher - ob als eingebauter Buckel oder als Aufstecklösung (für mich völlig unpraktikabel - ein noch größerer "Stuss" als die phantasielose SLR-Designattitüde). Eine mFT mit links eingebauter Sucher fehlt leider bisher völlig, obwohl diese Sucherposition offensichtlich von vielen gewünscht wird - hoffen wir auf die E-P4.

 

Das mittige Design hat drei große Vorteile: der Sucher ist in der optischen Achse des Systems platziert,
bei SLR notwendig, um noch halbwegs kompakt zu bleiben, Vorteil bei EVF :confused:
der Sucheraufbau bietet Platz für einen vergleichsweise starken Blitz

siehe OM-D :P

und die flachere linke Seite bietet Platz für analoge Bedienelemente in guter Reichweite für die linke Hand.
linksseitige Bedienung ist auch bei den X-Fujis und der M9 sehr gut gelöst - halt nicht oben
Form folgt hier exzellent der Funktion...

... und der Rotz landet dank mittig angeordneten Nasen exakt auf dem Display :eek: (erfreulicherweise nicht auf dem Pullover;))

Dagegen kann man bei den Panas bei Sucherverwendung immerhin das Display zuklappen :D

An der notgedrungen trotz ans Display gepresster Nase immer etwas schiefen Haltung des Kopfes* samt notgedrungen resultierendem leicht schrägem Einblick ins Okular ändert das leider auch nichts - die Funktion folgt da leider doch nicht ganz so exzellent der (typischen menschlichen Gesichts-) Form :o

 

* man gönne sich mal den Spaß und beobachte das bei einem Event mit vielen Fotografierenden!

bearbeitet von charlyR
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