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tgutgu

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  1. 99 war ich nicht mehr in der Türkei. Da ich noch meinen alten Mercedes /8 hatte (230.4) muss es zwischen 1990 und März 1995 gewesen sein. In meiner zweiten Arbeitsperiode von 1996 bis Ende 1997 hatte ich einen Golf III Variant.
  2. Bei Weitwinkel denke ich so gut wie nie an Freistellung, eher versuche ich noch mittels Fokusreihe sicher zu stellen, dass wirklich alles vom Vorder- bis Hintergrund scharf ist. Bei gut gestaffelten und komponierten Bildern ist das für mich bei Weitwinkelperspektiven der weitaus interessantere Effekt als auch noch bei diesen Bildwinkeln unbedingt frei zu stellen. Der interessanteste, noch offene Aspekt ist für mich das Gegenlichtverhalten. Das O 8-25mm ist zwar nicht perfekt aber schon ganz gut, deutlich besser als O 7-14mm und PL 8-18mm. Wenn es gegenüber Gegenlicht unempfindlich wäre, ist das Objektiv angesichts von geringer Größe und Preis eine Überlegung wert. Falls nicht, bin ich mit dem O 8-25mm bestens versorgt.
  3. Ich habe ja einige Zeit (90er Jahre) in der Türkei gearbeitet (gewohnt in Akcay, Edremit) und war auch öfter mal in Izmir und Cesme. Ich stand mit meinem Auto Nachts an einer Ampel in Karsiyaka (Izmir) und plötzlich machte das Auto einen gewaltigen Satz nach vorne. Ich dachte zunächst, dass mir jemand ins Heck gefahren ist. Nachdem ich mich umgeschaut hatte, sah ich aber niemanden. Erst dann wurde mir bewusst, dass es sich um einen Erdstoß gehandelt haben könnte. Um mich herum war Stille, ich bin dann weiter nach Hause gefahren. Am nächsten Tag habe ich aus Nachrichten und Zeitungen erfahren, dass es in Izmir ein großes Erdbeben (Stärke 6,5 soweit ich mich erinnere) gegeben hat und dass in nur geringer Entfernung zur Straßenkreuzung, an der ich stand, Wohnhäuser eingestürzt sind. Es hatte auch Tote gegeben. Ich bin schon gespannt auf weitere Bilder von Cesme und Umgebung.
  4. Für mich ist der Vergleichstest der konstistenteste, beharrlichste und am besten dokumentierte AF Test am Markt. Die Kameras im Test werden nicht nur kurz nach Erscheinen "getestet", sondern an ein und derselben Testlocation und mit denselben Motiven. Und das Ganze z.T. auch noch mit unterschiedlichen Objektiven unterschiedlicher Klassen. Zudem wird die Auswertung durch den Drive Score erweitert und optimiert.
  5. Die „Praxis“ sagt mir nach wie vor noch etwas anderes. Ergonomisch haben die SP seit Jahren bzgl. Fotografie absolut nichts dazugelernt, Kameramodul Apps sind mMn. nach wie vor ziemlich schlecht. Bildqualitativ kommt man schnell an Grenzen, was sichtbar wird, wenn man die SP Bildschirmgröße verlässt. Bei Low Light hört der Spaß auch auf.
  6. Gutes Thema für eine Umfrage. Solange es noch so umständlich ist, eine Verbindung zum Smartphone aufzubauen, es so lange nach dem Einschalten der Kamera dauert, bis die Verbindung wieder steht und so unzuverlässig ist, dass eine Verbindung zustande kommt, nutze ich die Konnektivität zum Smartphone nur selten.
  7. Um weitere Tipps zu geben, wäre es hilfreich zu wissen, aus welchem Grund Du "die" Bilder überhaupt exportieren möchtest. Lightroom Classic (?) ist funktional ein hervorragender Bildbetrachter, so dass explizit eigentlich nur noch aus ganz wenigen Gründen Bilder exportiere. Externe Programme wie Helicon Focus, Topaz Sharpen AI, DxO nutze ich als Plugin, welche ihre Arbeitsergebnisse jedoch wieder in den Katalog und die entsprechende Verzeichnisstruktur integrieren. Für die Veröffentlichung von Bildern nutze ich meine SmugMug Galerie, welche über einen Veröffentlichungsdienst eingebunden ist. Vergleichbares gibt es auch für Flickr und andere Plattformen. Die Exportfunktion nutze ich nur noch wenn ich für ein Programm wie z.B. das AV Programm Wings Bilder in einem bestimmten Format in einer eigenen Projektstruktur haben will oder ich bestimmte ausgewählte Bilder in einem bestimmten Format und Größe auf einem anderen Datenträger haben möchte. Für Backup nutze ich andere Programme wie FreeFileSync. Wenn Du nach JPEG in bester Qualität exportieren willst, musst Du statt "Original" nur "JPEG" auswählen und die Qualität auf einen hohen Wert. Bei Bildgröße keine Beschränkungen angeben. Dann werden Bilder ins JPEG Format in Originalauflösung und mit niedriger Kompression ausgegeben. Du kannst diese Einstellungen auch als Exportvorgabe speichern.
  8. Ich habe Erfahrungen mit dem OM 4/40-150mm und dem P 45-175mm. Empfehlen würde ich das OM 4/40-150mm. Es ist noch recht kompakt und von der Abbildungsleistung mit deutlichem Abstand unter den kompakten Telezooms das Beste, was man mMn. im mFT-Bereich erhalten kann. Schärfe und Kontrast sind etwas auf dem Niveau des O 2.8/40-150mm. Dieses Zoom passt noch gut in eine Jackentasche. Das P 45-175mm ist ultrakompakt und leicht, aber in der Abbildungsleistung von Schärfe und Kontrast nicht schlecht aber deutlich unterhalb vom OMDS-Zoom. Im Vergleich zu den preiswerten Alternativen im 40-150mm Bereich ist das P 45-175mm mMn. die beste Lösung.
  9. Es gibt zwei Aspekte: Zum einen können für das Objektiv, das ich selbst auch noch habe, ggf. Ersatzteile fehlen, was u.U. nicht nur in der Hand von Panasonic liegt, zum anderen kann man bei Verfügbarkeit von Ersatzteilen solche Reparaturen auch rentabel gestalten. Je nach Alter des Objektivs können die Reparaturkosten den Preis, den man auf dem Gebrauchtmarkt erzielen kann, übertreffen. Auch daraus ergibt sich die Frage, ob sich das lohnt. OMDS / Olympus hat mit seinen Reparaturpauschalen mMn. einen guten Weg gefunden. Von Panasonic (mit dem ich bei mFT eingestiegen bin) halte ich aber aus den hier diskutierten Gründen inzwischen auch Abstand.
  10. Volksformat bedeutet für mich, dass ein Kameratyp stückzahlmäßig quasi Marktführer ist, das kann ich bei Panasonic S auch mit dem Erscheinen der S5 nicht erkennen. Allgemein sehe ich das für KB auch noch lange nicht. KB wird für mich dann relevant, wenn ich einen Brennweitenbereich von 14mm bzw. 16mm bis 600mm in eine Slingtasche wie eine ThinkTankPhoto Turnstyle 20 hinein bekomme und das auch noch gut tragbar bleibt. Also: O 2.8/7-14mm oder O 4/8-25mm UWW Zoom O 12-100mm Standardzoom O 2.8/40-150mm + MC 2.0 Telezoom Dazu passt noch eine keine Festbrennweite wie das PL 1.7/15mm in die Tasche. Ich glaube kaum, dass das je einem KB System mit sehr guter optischer Qualität der Objektive gelingen wird.
  11. Wobei das bei Lightroom noch komplexer ist. Ich selbst nutze hauptsächlich Ligthtroom Classic, auf Reisen jedoch Lightroom „Cloud“ auf meinem iPad. Also beides, was ich wahrscheinlich gar nicht angegeben habe. Ich könnte mir vorstellen, dass die Nutzung von Lightroom „Cloud“ auf Mobilgeräten häufiger ist als auf dem Desktop. Die Auswertung zeigt aber auch exemplarisch, dass Adobe gut daran getan hat, an Lightroom Classic festzuhalten. Zu Beginn des Abomodells und mit der Einführung der Lightroom „CC“ Variante war ich mir da nicht so sicher.
  12. Bei mir hat die Ausführung der Topaz Programme vor allem dann Probleme bereitet (nicht öffnen oder Absturz) wenn Grafikkartentreiber in Konflikt standen (z.B. für On Board Grafikkarte und expliziter Grafikkarte). Eine Lösung war, die On Board Grafik im Windows Gerätemanager zu deaktivieren.
  13. Vielen Dank für die Auswertung. Kleiner Hinweis: DxO ist schon sehr lange auf dem Markt (ich habe mal mit DxO Optics Pro 2 angefangen, das muss 2004 oder 2005 gewesen sein). Die Funktionen, die seine Stärken begründet haben, eigens gemessene optische Module und Tonwertbearbeitung (u.a. Smart Lighting), gibt es schon sehr lange. DxO Optics Pro wurde vor ein paar Jahren in DxO PhotoLab umbenannt.
  14. Warum sollte ich eine Fotokamera kaufen, die wegen Videofähigkeiten, die ich nicht brauche, 200g schwerer ist? Ich nutze die Kamera überwiegend unterwegs, da ist Gewicht schon wichtig, auch wenn ich mich an 200g nicht verhebe. Für mich ist die GH6 ein Zeichen, dass Fotohersteller immer mehr Aufwand für Videofunktionen treiben, für welche ich von meinen Möglichkeiten zur Bearbeitung und Wiedergabe keinerlei Profit habe. Das geht mMn. in die falsche Richtung. Panasonic wird für mich erst wieder interessant, wenn es einen weiter entwickelten, deutlich kompakteren und leichteren Nachfolger zur G9 geben wird. Für Panasonic spricht das Bedienkonzept.
  15. Bislang habe ich lediglich bei größeren Ausstellungsbildern tatsächlich einen sichtbaren Effekt hinsichtlich hoher Auflösung wahrgenommen, auch im Vergleich zu anderen ausgestellten Bildern. Das waren Bilder, die von Verena Popp-Hackner und Georg Popp mit einer Toyo Field Großformatkamera aufgenommen worden sind, heute nutzen sie wohl auch Nikon D850. Noch beeindruckender fand ich jedoch, dass die Bilder eine durchgehende Schärfe vom Nahbereich bis Unendlich hatten und jeweils hervorragende Bildkompositionen mit schöner Bildstaffelung waren. Letztlich war die Auflösung der weniger wichtige Effekt. Von den anderen ausgestellten Bildern her, sieht man kaum ob sie mit einer 20 mpx oder einer 60 mpx Kamera gemacht worden sind. Selbst wenn ich das sehen würde, frage ich mich immer, wie oft nutze ich Ausgabeformate, in denen die höhere Auflösung signifikant zum Tragen kommt. Das ist verschwindend gering. Am Ende bleibt noch die bessere Cropmöglichkeit, so dass man bei Ausschnitten nicht unter die Auflösungsschwelle gerät, die auf 4K Bildschirmen tatsächlich sichtbar wird. Für mich fängt eine zufriedenstellende Auflösung bei 16 mpx an, die Schwelle ist seit 2010 für mich mit der GH2 erreicht worden. 20 mpx geben noch etwas mehr Spielraum. Dennoch bewegt sich mFT heute am unteren Ende des heute Erwartbaren. Für viele Wildlifefotografen ist das wegen der geringen Cropreserve grenzwertig. OMDS versucht das durch flexible und dennoch handlichere Telezooms, wie das schwer lieferbare O 150-400mm auszugleichen, sowie durch Preis, Größe und Gewicht. Es gibt für beide Strategien Zielgruppen. Für mFT-Fotografie ist dennoch fraglich, wie lange das Festhalten am 20 mpx Sensor noch trägt. Panasonic hat ja einen 25 mpx Sensor verbaut, das ist jedoch vor allem video-getrieben.
  16. Nein, aber um den verbesserten AF zu genießen, muss man lediglich ein Gelegenheitsactionfotograf sein. Also jemand, so wie ich, der auf Reisen gelegentlich und unvorhergesehen auf interessante Action stößt und sich als Ungeübter mehr auf den Autofokus verlassen will, als einer der mit Action große Übung und Erfahrung hat. Mit anderen Worten die Gelegenheitsactionfotografen profitieren viel mehr von der OM-1 als diejenigen, welche es gewohnt sind stundenlang und oft am Ansitz zu warten und auch den guten „Riecher“ haben, wann der entscheidende Moment ist. Pro Capture und musterbasierter AF sind für mich zwei Schlüsselfunktionen, auch als Ungeübter die Erfolgswahrscheinlichkeit zu erhöhen, natürlich nur auf der technischen Ebene. Situation und z.T. auch Licht kann ich nicht selbst herbeizaubern. Und für die Geübten gilt oft: Nur die besten, qualitativ hochwertigen Werkzeuge. Warum sollte ich ausgerechnet daran sparen, wenn ich ständig bzw. oft Wildlife fotografiere?
  17. Mir ging es um eine Fotokamera mit mFT Sensor. Dass die GH6 für Videografen eine kompakte und eher noch leichte Lösung ist, ist mir klar. Ich bin 2009 aber nicht auf mFT (Panasonic) umgestiegen um wieder 800+ g schwere Gehäuse mitzunehmen.
  18. Die Abbildungsqualität sieht exzellent aus. Wie sieht das Bokeh bei unruhigerem Hintergrund aus?
  19. Ich denke, dass sich Panasonic schon fragen muss, ob die Entwicklung, dass seine mFT Flaggschiffe deutlich größer und schwerer werden, insgesamt noch die richtige Strategie ist. Auch bei der G9 war das schon so. Die OM-1 ist zwar auch etwas größer und schwerer geworden, aber dies nur um sehr geringe Beträge.
  20. Wenn es ein Klick wäre. Wenn ich die Bilder außerhalb von Lightroom umbenenne, muss ich anschließend das Verzeichnis in Lightroom wieder synchronisieren, was zusätzlicher Aufwand ist. PureRAW macht nur Sinn, wenn der Workflow *einfacher* und schneller wird. Falls nicht, ist DxO PhotoLab die bessere Wahl. Die elend langen Dateinamen erschweren z.B. in der Lightroom Gitteransicht die Übersicht, sie sind einfach unpraktisch und im Grunde zu nichts nutze.
  21. Was hast Du Shiva denn angetan? Die ist ja so richtig in der Schmollecke. Zum Schärfeverlust: Deswegen spiele ich Bilder hier nur noch über SmugMug ein, das ist qualitativ i.d.R. deutlich besser.
  22. Vielen Dank für den Hinweis. Aber das Ziel von PureRAW ist ja eine Vereinfachung des Workflows, sonst macht es nicht viel Sinn. Wenn ich nach der Bearbeitung noch größere Umbenennungen machen muss, sehe ich bei PureRAW den Punkt nicht mehr. Das wäre ja alles vermeidbar, wenn sich Entwickler ein wenig mehr Gedanken über Usability und Nutzen des Produktes machen würden.
  23. Das ist schon fast die falsche Frage. Es sollte eher lauten, was muss OMDS machen, damit die Verbindungsherstellung zuverlässiger und schneller klappt und verständlicher wird. Aus der Ferne ist es schwer, Tipps zu geben. Auch mit der E-M1.3 ist es oft eher ein Gewürge als ein Einschalten und fertig. Oft ist es so, dass ich nachdem bei der Kamera WLAN aktiviert wurde, ich in die WLAN Einstellungen des Mobilgerätes gehen muss, um die Kameraverbindung dort explizit auszuwählen, wenn sie dort bereits gelistet ist. Das ist besonders dann der Fall, wenn das Mobilgerät bereits in ein anderes WLAN eingebunden ist.
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