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SKF Admin

Muss es Vollformat sein? Deine Meinung im Systemkamera Handbuch 2019

Empfohlene Beiträge

titel-systemkamera-handbuch_2019-teaser-400px.jpgWir arbeiten gerade mit dem Imaging Media House an einer neuen Ausgabe des Systemkamera Handbuchs.

Wichtigstes Thema ist dieses Jahr natürlich „Spiegelloses Vollformat“, nachdem in den letzten Wochen gleich drei neue Anbieter hinzugekommen sind.

Wichtig ist uns Eure Perspektive als Anwender, die wir gerne im Systemkamera Handbuch in Form von kurzen Statements veröffentlichen wollen. Unsere Frage daher an euch:

Was hältst du vom Vollformat-Trend?

  • Warum hast du dich für oder gegen Vollformat entschieden – und würdest du deine Entscheidung heute anders treffen?
  • Welche Faktoren waren für dich entscheidend?

Um deinen Beitrag möglichst aussagekräftig zu machen, sollte er folgende Fragen beantworten

  • Welches System nutzt du?
  • Warum und wann hast du dich für das System entschieden?
  • Welche Rolle hat die Sensorgröße gespielt?
  • Oder welche anderen Aspekte waren dir wichtiger?
  • Würdest du dich heute anders entscheiden?

Wenn ihre Euer Statement noch mit einem Bild unterstreichen könnt - um so besser!

Aus euren Beiträgen wählen wir eine repräsentative Auswahl aus und veröffentlichen sie im Systemkamera Handbuch 2019.

Autoren bekommen natürlich ein kostenloses Belegexemplar ;)

Gruß
Andreas

PS.:Bitte in diesem Thread nur eure Statements und keine Diskussionen - danke!

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Ich verwende seit Jahren Olympus mFT und dazu nach Bedarf andere Kameras / Systeme vom Handy bis zu ausgeliehenem spiegellosem KB und Mittelformat.

Für mFT habe ich mich entschieden, weil es meinen Anspruch nach einem rückenschonenden, gepäcklimitverträglichen und portablen System für Wanderungen und Reisen erfüllt, mir lange Telebrennweiten und wettergeschützte Kameras und Objektive für Wildlife und Safaris bietet, ich mit lichtstarken Festbrennweiten prima  Menschen „on Location“ fotografieren kann, Features wie Augenerkennung im Studio ausgesprochen hilfreich sind, ich die Möglichkeit liebe, mit Hilfe von Artfiltern und anderen personalisierten Kamerasetups JPGs für Models und von Events zu fotografieren, die wenn überhaupt nur noch minimale Nachbearbeitung benötigen und die Bildqualität mittlerweile auch für aufwändiges Bearbeiten in Photoshop mehr als gut genug ist um großformatig für Ausstellungen zu drucken. Ich mag außerdem die ganzen tollen neuen Features, die Olympus seinen Kameras spendiert und an denen sich nicht nur mein Spieltrieb freut.

Die Sensorgröße ist für mich kein alleiniges Entscheidungskriterium, ich lege eher Wert darauf, in ein gut abgestimmtes Gesamtsystem zu investieren, das mir die benötigten / gewünschten Objektive und Zubehör bietet und in der Gesamtkombination alle meine Ansprüche gut erfüllen kann. Dazu kommen Rückenprobleme, die es mir nicht mehr erlauben, stundenlang eine schwere Fotoausrüstung herumzutragen. 

Durch die kleinere Sensorgröße ist mFT als Gesamtsystem ausgesprochen portabel, auch wenn es mittlerweise auch einzelne Kombinationen von KB Kameras und Objektiven gibt, die da gut mithalten können.

Trotzdem gibt es Situationen, in denen mFT noch zu groß ist, da kommt dann manchmal das Handy zum Einsatz. Wenn ich etwas Wasserdichtes brauche, verwende ich eine alte TG3 Schnotchelkamera, wenn ich weiß dass ich viel mit hohen ISOs oder in schwierigem Licht fotografieren werde, leihe ich mir gelegentlich gerne mal eine zusätzliche spiegellose KB Kamera aus und für den Spieltrieb gibt es gelegentlich mal spiegelloses MF. Da das alles derzeit nicht oft genug vorkommt, um die Anschaffung eines KB oder MF Zweitsystems zu rechtfertigen, ist mFT derzeit mein einziges System.

Das muss für die Zukunft jedoch nicht so bleiben, die aktuellen spiegellosen KB Kameras von Sony und Nikon finde ich derzeit ebenso interessant wie die MF Serie von Fuji. Ich kann mir allerdings momentan nicht vorstellen, meine gesamte mFT Ausrüstung durch spiegelloses KB zu ersetzen sondern denke da eher an Ergänzen für bestimmte Situationen oder einfach für den Spieltrieb.
Je mehr Hersteller und Formate spiegellos angeboten werden, desto besser für uns User, es lebe die Vielfalt!

Anbei eine kleine mFT Auswahl, die zeigt, was ich damit fotografiere.

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20170513-M2131684.jpg

20180317-M2171281-1.jpg

bearbeitet von acahaya
Vertipperfixing und Bilder nachgereicht

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ich nutze mft seit ca. 5 Jahren, KB seit ca. 2 Jahren und (selten) APSC und 1 Zoll-Sensoren. 
Seit ich die Sony A7 II habe, nehme ich die mft-Kameras fast nur noch für die wildlife-/Vogelfotografie,(was bei mit allerdings 90 % aller Fotos ausmacht).
Bei allem anderen gefallen mir die Ergebnisse mit KB besser und der Gewichtsvorteil spielt bei den kürzeren BWen keine große Rolle (ich gehe nicht in die Berge).
Bei den langen BWen (600, 800 KB äquivalent) ist das anders, da ist insb. das Pana 100-400 natürlich deutlich praktischer und handlicher als alle KB-Objektive mit ähnlicher Reichweite.
Wenn Sony oder Nikon allerdings eine Lösung anbieten würden, bei der man (notfalls mit TK) 800mm KB mit akzeptablem Gewicht, hoher fps-Rate und gutem AFC haben kann, dann würde ich mir die sehr genau anschauen und ggf. wechseln. Die A 7 III oder A9 mit dem Sony 100-400 + 2-fach TK sind aber offenbar noch nicht ganz soweit, mit dem 2-fach-TK lässt der AFC offenbar zu wünschen übrig. Also abwarten.

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Meine Entscheidung gegen Vollformat war aufgrund des Preises und des Gewichts. Kameras und Objektive sind gegenüber APS-C oder MFT schon gewaltig teurer. 

  • Welche Faktoren waren für dich entscheidend?

Rauschverhalten, 24MP und ein zukunftsicheres System  

  • Welches System nutzt du?

Sony E-Mount APS-C. 

  • Warum und wann hast du dich für das System entschieden?

Oktober 2015. aufgrund der guten Rezessionen der a6000

  • Welche Rolle hat die Sensorgröße gespielt?

da ich von Samsung NX APS-C komme, wollte ich keinen kleineren Sensor haben.

  • Oder welche anderen Aspekte waren dir wichtiger?

Dynamik, zukünftig lange Unterstützung des Systems, rauschverhalten

  • Würdest du dich heute anders entscheiden

heute wäre KB dank der a7iii wieder sehr interessant. Auch Nikon, Canon wären jetzt eine starke Konkurrenz. Der Linsenpreis wäre aber wieder ein KO Kriterium. 

bearbeitet von Absalom

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Analog war ich seit meiner Schulzeit mit KB ausgerüstet (Kodak, Nikon, Leica R). Ab 2000 begann ich digital mit Nikon Coolpix und deren Nachfolgern. Ich hatte mich dann vor 10 Jahren für FourThird entschieden weil ich von der Leica VLux und zuvor von diversen Nikon Kompakten die Nase voll hatte. Mit der Oly E1 konnte ich vorhandene Leica-R Objektive nutzen und bin peu-à-peu bis zur OMD E-M5.2 gelangt mit excellenten FT/mFT digitalen Objektiven und einem stattlichen Park an analogen Leica-R und M42 Pentacon und Meyer-Görlitz Objektiven für KB.

Hätte ich die Wahl, noch einmal in Digital einzusteigen, würde ich mich vermutlich für KB entscheiden (aber eine PEN auch noch haben wollen). Jetzt aber zu wechseln, lohnt sich in meinem fortgeschrittenen Alter nicht mehr. 

bearbeitet von joachimeh

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vor 1 Stunde schrieb SKF Admin:

Was hältst du vom Vollformat-Trend?

Hallo,

da mache ich doch gerne mit! :-)

Statement:

Ich habe mich im Laufe des Jahres 2016 für das APS-C Format entschieden und nutze seitdem in meiner beruflichen Arbeit als Industriefotograf und auch in meiner freien Fotografie das X-System von Fujifilm (X-Pro2, X-T2, X100 mit diversen Zooms und Festbrennweiten). Hauptgrund war für mich die emotional sehr ansprechende "fotografische" Anmutung der Kameras: die klassische Bedienphilosophie in Verbindung mit den sehr handlichen Maßen und Gewichten des Systems. Ich bin mit dieser Entscheidung sehr zufrieden und würde sie auch heute wieder so treffen. Die gegenüber dem KB-Format halbierte Sensorgröße ist für mich insofern wichtig, als dass es offenbar nur mit kleineren Sensoren möglich ist, ein so handliches System drumherum zu bauen. Was die reine Bildqualität angeht, sehe ich keinen relevanten Unterschied zu den KB-Boliden, die ich vorher genutzt habe. Es ist auch schlicht falsch zu glauben, dass nur mit "Vollformat" hochwertig bzw. professionell fotografiert werden könnte. Wie immer in der Fotografie, führen bestimmte Entscheidungen zu Kompromissen: Mit APS-C kann man mit einem 56/1.2 offenblendig Portraits machen ohne dass die viel zu geringe Schärfentiefe eines "Vollformat"-Portrait-Objektivs stören würde. Umgekehrt erreicht man mit einem 16/1.4 an APS-C nicht die gleiche Hintergrundunschärfe wie mit einem 24/1.4 an KB. Zu "seinem" Bild kommt man trotzdem immer, man muss sein System nur kennen, seine Stärken nutzen und seine Schwächen kompensieren. Christian Ahrens, www.ahrens-steinbach-projekte.de 

 

 

171005_Seminar_ASP_AHC9915.jpg

bearbeitet von christian ahrens

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Hallo,

meiner Meinung nach hat MFT dem Vollformat in vielen Belangen längst den Rang abgelaufen - Preis, Gewicht und Abmessungen der Objektive.

Ich mache meine Bilder mit LUMIX DMC-GX7 und neuerdings mit einer LUMIX-DMC-GX8 (ja genau die mit 20MP-Sensor)

 

Grüße an alle

-stibbi-

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Ich bin vom Fuji X-System T2 mit 16 1.4, 56 1.2, 16-55 2.8 und 18-55 auf FF Sony A7iii gewechselt. Der FF Sensor ist in allen Belangen überlegen, insbesondere in lowlight Situationen. GM Objektive top. APSC, MFT werden gehen. Dafür gibts Smartphone.

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vor 2 Minuten schrieb Ynos2015:

Ich bin vom Fuji X-System T2 mit 16 1.4, 56 1.2, 16-55 2.8 und 18-55 auf FF Sony A7iii gewechselt. Der FF Sensor ist in allen Belangen überlegen, insbesondere in lowlight Situationen. GM Objektive top. APSC, MFT werden gehen. Dafür gibts Smartphone.

...hmm ein "Phone" ist zum Telefonieren und eine "CAM" zum Photographieren  - wer sich ein "Phone" nach Photoaspekten zulegt bringt da ganz gewaltig was durcheinander!

Phone mit Cam? Nettes add-on, mehr nicht!

-stibbi-

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Vollformat (35mm) an sich ist ja nichts neues. Als jemand, der in den 70er Jahren mit einer Spiegelreflexkamera (35mm, also Vollformat) das Fotografieren gelernt hat, habe ich aber erst jetzt das Gefühl, nun - digital - mit meiner A7iii endlich das Potential dieses Formats ausschöpfen zu können. 

Und man erkennt auch seine eigenen Grenzen: Wenn man mal Altglas anschraubt, sieht man erst mal, wie schwierig es eigentlich ist, mit manuellem Fokus ein Porträt mit offener Blende an den richtigen Stellen scharf zu bekommen, frei aus der Hand, als Schnappschuss. 

Es ist wie immer im Leben: nichts muss, alles kann. Vollformat muss nicht sein, und kann den Anfänger sehr frustrieren. Für mich ist es ein schönes (teures) Hobby. 

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Jedes Format ist ein Kompromiss, und für mich stellen mFT und APS die besseren Kompromisse als Kleinbild dar (der Begriff Vollformat ist und bleibt für mich Unsinn).

Mir haben Bildqualität und Freistellungsvermögen schon bei (m)FT (div. Oly und Pana) gereicht. Zu APS (Fuji X) bin ich gewechselt, weil mir die Kameras und ihr Bedienkonzept so gut gefallen haben. Der größere APS-Sensor und seine Eigenschaften waren für mich nicht maßgeblich, die zusätzlichen Reserven bei Bildqualität und Freistellungsvermögen sind für mich nur "nice to have", aber nicht essentiell.

Die (weiteren) Vorteile, die KB/VF hinsichtlich Low Light und Freistellung bieten würde, sind für meine eher bescheidene Amateurfotografie schlicht irrelevant. Die Nachteile hinsichtlich Masse und Kosten empfinde ich dagegen als überaus relevant.

Deshalb in aller Kürze: "Vollformat" muss für mich absolut nicht sein. Im Gegenteil: Ich will es ausdrücklich nicht. Wenn ich von Fuji wechseln müsste (was ich nicht vorhabe), würde ich zurück zu mFT gehen.

 

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vor 2 Stunden schrieb SKF Admin:

titel-systemkamera-handbuch_2019-teaser-400px.jpgWir arbeiten gerade mit dem Imaging Media House an einer neuen Ausgabe des Systemkamera Handbuchs.

Wichtigstes Thema ist dieses Jahr natürlich „Spiegelloses Vollformat“, nachdem in den letzten Wochen gleich drei neue Anbieter hinzugekommen sind.

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Was hältst du vom Vollformat-Trend?

  • Warum hast du dich für oder gegen Vollformat entschieden – und würdest du deine Entscheidung heute anders treffen?
  • Welche Faktoren waren für dich entscheidend?

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  • Welches System nutzt du?
  • Warum und wann hast du dich für das System entschieden?
  • Welche Rolle hat die Sensorgröße gespielt?
  • Oder welche anderen Aspekte waren dir wichtiger?
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Wenn ihre Euer Statement noch mit einem Bild unterstreichen könnt - um so besser!

Aus euren Beiträgen wählen wir eine repräsentative Auswahl aus und veröffentlichen sie im Systemkamera Handbuch 2019.

Autoren bekommen natürlich ein kostenloses Belegexemplar ;)

Gruß
Andreas

PS.:Bitte in diesem Thread nur eure Statements und keine Diskussionen - danke!

 

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Da ich jede Menge Altglas habe, kam für mich nach einer Nikon D70 und einer Nikon D200 nur noch eine spiegellose Kleinbildformat infrage. Schon alleine wegen der Weitwinkelobjektiv. Die Sony 7 II hat micvol überzeugt. Und es macht mir persönlich auch Spaß bei statischen Motiven von Hand zu fokussieren. 

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vor 2 Stunden schrieb SKF Admin:

Ich sehe das Vollformat als ganz normale Weiterentwicklung im Kamerabereich.

Es wird auch nicht mehr lange dauern, dann ist es Standard und genau so günstig,
wie APS-C.

Ich habe mich vor einem Jahr für das Vollformat entschieden, um einfach etwas mehr Qualität zu haben.
Besonders im Dynamikbereich.
Mittlerweile ist auch der Vorteil schon fast wieder dahin. APS-C kann viel.

Kamerahersteller werden einfach eine bessere Qualität liefern müssen, denn die Handykameras laufen denen
schon fast den Rang ab. Da ist das Vollformat (noch) ein Vorteil.

Für den Amateurfotografen halte ich es für unnötig.
Wenn ich gefragt werde, ob es sinnvoll ist, frage ich zurück, welche Fotos gemacht werden
und zu welchem Zweck. Bis hin zur gewünschten Printgröße.
Dann erledigt sich der Wunsch nach dem Vollformat immer von selbst 🙂

Im Bereich Streetfotografie ist meine Lumix FZ 1000 ungeschlagen.
Auf den Punkt scharf und sauschnell.
Ansonsten nutze ich die Alpha 7 MII.
Bei der muss man aber Zeit haben, gestalten.
Besonders dann, wenn man mit Altglas fotografiert.
Genau das liegt mir, als alter KB-Fotograf 🙂
Der auch noch Plaubel, Linhof in der Hand hatte und damit beruflich fotografiert hat. 🙂


Ich bin sehr gespant auf die neue Lumix-Vollformat

 

titel-systemkamera-handbuch_2019-teaser-400px.jpg

 

bearbeitet von kielfisch

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Ich bin von Sony APS-C (2013) auf Sony  FF (2015) gewechselt und würde wieder gerne zurück, das geht aber leider nicht.

Ich finde FF zu gross. Die Objektive sind zwar Spitzenklasse ( GM ) aber sehr teuer.

Leider liefert der APS-C Sensor nicht so tolle Bilder wie der FF Sensor bzgl. Dynamik, Farbrauschen, und low Light.

Auch ist der Look ein anderer und ich liebe Altglas was ja für 35mm gerechnet ist und somit seine volle Qualität ausspielen kann.

Naja.... ich würde wenn die Sensoren für APS-C besser werden wieder wechseln, aber momentan bleib ich bei FF.

 

Sony A7S, Mamiya Sekor C 150mm F3.5

27734023973_fd72dab135_k.jpg

bearbeitet von Gilgenberg
Bild hinzugefügt

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Ich habe mich dafür entschieden,
da ich mir gerne alle Möglichkeiten offen lasse in der Fotografie.
Ich habe kein besonderes Feld wie Sport oder die reine Nachtfotografie.
Aber gerade die Vielseitigkeit spricht meines Erachtens nach fürs Vollformat.
Ich habe bei Nacht das geringere Rauschen und klarere Details.
Ich kann leichter Bokeheffekteerziehlen, die mir gefällig sind.
Mit kleineren Sensoren wird das schwieriger.
Gerade in der Portrait Fotografie sehne ich mich oft sogar nach einem Mittelformat,
bin jedoch mit einem 35 bzw. 50mm 1.4 am Vollformat doch schon gut bedient.

Entscheidend war für mich einfach die Möglichkeit zu haben,
den ich nutzen mit meiner Art zu fotografieren doch sehr häufig die Größe des Sensors.

Ich nutze die Sony A7R3 mit dem Sony 12-24 F4 für Landschaft und Nachtaufnahmen.
das Sony 70-200 F4 für Sport und leichte Telesachen und die ARTs 35 & 50 für Portraits und Bokeh geschichten.

Ich habe mich dafür entschieden da ich von Canon weg wollte
und Sony einfach das Passende für mich angeboten hat.
Vollformat, Eye AF auch in Bewegung, dazu ein geniales UWW
und das ganze ist halbwegs tragbar.

Ich würde es so heute wieder nehmen. Ich bin immer noch ausnahmslos zufrieden.
Die 40+ Megapixel der A7R3 sind schon gigantisch in Landschaftsaufnahmen.
Die Cropmöglichkeiten ersparen das ein oder andere Objektiv wechseln in meinem Falle.

 

pano.jpg

lib.jpg

dany.jpg

milki.jpg

bearbeitet von Lorki

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Ich komme mit dem Abschluß meiner Fotografenausbildung 1978 direkt aus der Großformatfotografie mit 8´x10´. Habe den E6 Dia Entwicklungsprozeß noch von Hand gelernt mit literweise Chemie Verbrauch. Natürlich ist alles was Groß ist : toll! Ein Ektachrome 50? Lappen in 20x28cm als Dia in der Hand ist eine Ansage.

Es ist egal was Du in der Tasche hast, das Auge muss sehen was Du darstellen willst. Ich habe meine schönsten Bilder mit den Polaroid KB Filmen gemacht, nicht weil sie technisch perfekt waren, sondern weil ich mich heute noch an die direkte Begeisterung am Set beim Entwickeln über die Motive erinnern kann. Abgesehen davon war die Agentur genauso begeistert.

Die Bilder am Anfang des Themas sind so beängstigend perfekt, dass sie für mich als Komposition toll sind, regelrecht begeistern, aber zu glatt, zu geschliffen, zu fehlerfrei und ohne Erinnerung bleiben.

Kameras hatte ich zu Hauf, aber eine SL2mot oder eine 500CM sind Partner in der Hand, haben die Fähigkeit Deine Muse zu sein und Dich zu inspirieren, meine NX300 hat das nie geschafft obwohl wertig gebaut, meine A7 schafft es nicht, es ist der Kopf der das Format macht.

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gute frage! ich bin seit der GF-1 dabei; anfänglich war ich begeistert von der idee, nicht mehr hardware in der hand zu haben als bei meiner analogen minolta. inwischen fotografiere ich mit der GX-7 und relativ umfangreicher objektivauswahl (panasonic/leica 25, 45; panasonic 20, 12-35, 100-300 mm). ich würde mich als mittelgradig ambiztionierten amateur einordenen, schieße JPEGS und bearbeite mit photoshop elemants nach, für mehr habe ich keine zeit und muße. meist sind es naturfotos (pflanzen, insekten, vögel), etwas landschaft und die familie/kinder.

vor allem beim freistellen komme ich mit der sensorgröße oft an meine grenzen. ein bild wie mit analoger KB-kamera und z. b. 135 portraitlinse gelingt damit nicht. wenn ich dagegen meien bilder mit APS-C-portraits vergleiche, wäre diese sensorgröße mit entsprechend kompakten bodys und objektiven aus meiner sicht vollkommen ausreichend für einen breiten bereich der ambitionierten amateurfotografie; zudem wären aufgrund der datenmenge auch 16 MP ausreichend.

ärgerlicherweise ist aber dieses "zwischenformat" übersprungen worden; offenbar sollen alle fotos in zukunft auf wandgröße ausgedruckt werden und auch mittelmäßig anspruchsvolle kunden bodies für 2500.- kaufen. somit zur ausgangsfrage: ich will kein vollformat mit 24 MP und dicken objektiven. aber etwas mehr als mft wäre im grunde schon schön. sony ist ja da im prinzip schon im geschäft. als nachhaltig und wirtschaftlich denkendem menschen widerstrebt es mir aber, meine ganze ausrüstung auf den speicher zu verbannen und alles neu zu kaufen. also: schauen wir erst einmal, was noch so kommt!

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Beim Kauf meiner ersten MFT-Kamera stand für mich Vollformat nicht zur Wahl. Zu der Zeit waren das immer große DSLR-Modelle mit ebenfalls großen Objektiven. Für mich war das zu unhandlich, schwer und teuer.

MFT bot mir den Wechsel von der Bridgekamera zum Wechselobjektivmodell mit mehr Variabilität aber auch toller Systemgröße. Heute nutze ich vom 12-32 bis zum 100-400 eine Vielzahl an Objektiven an unterschiedlichen Gehäusen, mit Klappdisplay und mit Schwenkdisplay. Die Systembandbreite bei MFT ist für mich von großem Vorteil.

Dennoch ist der derzeitige „Vollformat-Trend“ gut, denn er belebt den Markt und ist nebenher auch noch ein Spiegellos-Trend, den ich für sinnvoll halte. Bei Bedarf leihe ich mir auch mal eine KB-Kamera aus. Dauerhaft würde diese derzeit bei mir aber nicht oft genug zum Einsatz kommen um eine Investition in ein zweites (teureres) System zu rechtfertigen.

Abschließend zeige ich noch ein Bild OOC mit dem 45-175, welches meiner Meinung nach unterschätzt ist

P1012956

volle Auflösung bei Klick auf das Bild

 

 

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Je nach bedarf nutze ich beide Systeme. VF und mft. 

Nebst einer VF Nikon kommt auch eine Kamera von Olympus zum Einsatz. Vor 2.5 Jahren hatte ich mich für mft entschieden, des Gewichtes und des Preises wegen. Die Sensorgrösse war nicht wirklich ausschlaggebend, wichtiger war und ist für mich ein schneller Autofokus (und eben das Gewicht, die Grösse).

Auch heute würde ich wieder zum mft System greifen, für mich stimmt das Preis Leistungsverhältnis der Kamera. _A100148hp.jpg.8a0f11c3256cb7c821f521bc59b3f01e.jpg

 

bearbeitet von doggy

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Welches System nutzt du?
Ich nutze mft (Pana Kamera, Oly, Pana und Sigma Objektive in friedlicher Koexistenz)

 

Warum und wann hast du dich für das System entschieden?
Ich habe darauf gewartet, dass endlich jemand auf den Spiegelkasten verzichtet und den Chip direkt ausliest - Das natürlich auch, weil ich eine kompakte Ausrüstung wollte.
Zeitpunkt: 2010 mit meinem Umstieg von Spiegelreflex/Film zu Chip (damals auf Olympus EP2).

 

Welche Rolle hat die Sensorgröße gespielt?
Keine. "Gut genug" war (und ist) meine "Masseinheit"...

 

Oder welche anderen Aspekte waren dir wichtiger?
Kompakte Kameras, kleine lichtstarke und gute Festbrennweiten, aber auch das superkompakte 9-18 Weitwinkel (s. Bild). Alles leicht in die Berge mitzunehmen: erlaubt gewichts- und platzmässig noch die Mitnahme von genügend Getränk, Wetterschutz etc.

 

Würdest du dich heute anders entscheiden?
Müsste ich wechseln, ginge ich zu APS-Fuji (Ich muss aber nicht ;-))

 

 

Oly 9-18.jpg

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Ich fotografiere hauptsächlich auf Reisen - das bewegt sich so zwischen "Reportage", Portrait und Natur - mit einer mFT-Ausrüstung von Olympus (zwei Kameras, sechs Objektive, Zubehör).
Natürlich liebäugele ich mit größeren Sensoren, die in schlechten Lichtsituationen mehr Reserven bieten usw., aber ich habe keine Lust auf Reisen noch größere Taschen mitzuführen.

Bei mir passt alles in einen Rucksack, und der bleibt auch in der Unterkunft, während ich mit einem Gurt und einer kleinen Tasche unterwegs bin, in die neben zwei Wechseloptiken und Zweitkamera auch noch Portemonnaie und Tablet passen. Das ist unschlagbar und wird von Kleinbildkameras nie zu erreichen sein. 

bearbeitet von lavazza

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Seit 2003 fotografiere ich digital und ich hatte schon verschiedene Kameras im Einsatz, die zu meinem Leidwesen immer größer und schwerer wurden. Irgendwie war ich es dann leid, immer so viel Gewicht für Kamera und Objektive im Rucksack zu haben, wenn wir auf Reisen sind. 2015 suchte ich daher eine handliche Ergänzung zu meiner damaligen Nikon D800, meine Wahl fiel auf eine Olympus OM-D E-M 10 mit dem 14-42 mm Pancake Objektiv. Später habe ich das Pancake durch das 12-40 mm pro ersetzt, da sich die E-M10 immer mehr zur Hauptkamera entwickelte und die Nikon kaum noch zum Einsatz kam. Nach und nach habe ich das MFT Format dann mit Tele- und Makro Objektiven ergänzt. Als die Lumix GX 9 auf den Markt kam, hat mich diese magisch angezogen, klein, handlich und viel Technik.

Außerdem fehlte mir noch eine kleine Kamera für Radtouren, die vernünftige Fotos macht. Nach längerer Suche habe ich mich für die Lumix TZ 101 entschieden. Inzwischen habe ich sehr viele Fotos damit gemacht und muss sagen, es war keine schlechte Wahl. 

Die Nikon habe ich übrigens zwischenzeitlich in andere Hände gegeben, lag nur noch rum und dazu war sie einfach zu schade.

Fazit: ich nutze Kameras mit MFT-Sensor und 1" Sensor, entscheidend war in erster Linie Größe und Gewicht der Kameras mit Zubehör, die Sensorgröße war weniger ausschlaggebend. Zurückblickend muss ich feststellen, dass die großen FX Gehäuse zwar ihren Reiz hatten, mir aber nicht so viel mehr an Bildqualität lieferten, dass ich nochmal darauf anspringen würde.
 

 

Weltwald _2018 10 15_0036.jpg

Weltwald _2018 10 15_0038.jpg

bearbeitet von Harzluchs

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Was hältst du vom Vollformat-Trend?

  • Warum hast du dich für oder gegen Vollformat entschieden – und würdest du deine Entscheidung heute anders treffen?
    Ich habe mich AUCH für Vollformat entschieden und verfolge mein eigenes Konzept:

    1" Bridge (Panasonic FZ 1000) bei genügend Licht und wenn Freistellen nicht gewollt ist und wenn es schnell gehen soll.
    Ich bin immer wieder überrascht, wie toll die Bilder aus dieser Kamera werden, vom Super-AF ganz zu schweigen.

    MFT für Bilder mit geringer Freistellung (da kann man ja auch schnell des Guten zuviel tun) und für Superweitwinkel und Supertele.
    Olympus deckt bei mir den Brennweitenbereich von 18 bis 800mm (in KB) ab. Das 12-100 ist ein absolut überzeugendes Objektiv
    und muss nur selten gegen das FT 9-18 und das FT 50-200 mit Konverter 1,4 und 2,0 getauscht werden. Die Bildqualität aller
    hier aufgeführter Objektive ist absolut ausgezeichnet, bis in die Bildecken. Für KB würde soetwas ein Vermögen kosten!

    KB von Sony ergänzt meine kleine Ausrüstung für ordentlich Freistellung auch bei kurzen Brennweiten und bei sehr wenig Licht.
    In erster Linie verwende ich "Altglas" von 20mm bis 200mm Brennweite. Die Minolta-Objektive der letzten MF-Baureihe haben
    schon eine sehr gute Beschichtung, sie sind sehr klein und leicht, und die Bildqualität ist ebenfalls ausgezeichnet.
    Ich fühle mich in die 70-er Jahre zurück versetzt, wenn ich mit der Sony losziehe, einfach wunderbar.

    Ich habe Pläne verworfen, mir ein Zoom oder andere moderne Objektive für die Sony zuzulegen. Um die Bildqualität der Olympus
    zu erreichen, würden die Objektive wahnsinnig groß, schwer und teuer. Darin sehe ich keinen Sinn.
     
  • Welche Faktoren waren für dich entscheidend?

    Freistellung
    LowLight-Fähigkeit und
    kein Cropfaktor bei Altglas

Um deinen Beitrag möglichst aussagekräftig zu machen, sollte er folgende Fragen beantworten

  • Welches System nutzt du? 

    Panasonic FZ1000
    Olympus MFT
    Sony KB

     
  • Warum und wann hast du dich für das System entschieden?

    Wie oben geschrieben nutze ich 3 Systeme, um von den jeweiligen Stärken zu profitieren.

    MFT seit 2011
    1" Bridge seit 2016
    Sony seit 2017
     
  • Welche Rolle hat die Sensorgröße gespielt?

    Die Sensorgröße bestimmt die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme, insofern die größte Rolle 😉
     
  • Oder welche anderen Aspekte waren dir wichtiger? 

    Wer sich nicht auf eine Sensorgröße festlegt, kann alle Aspekte berücksichtigen.
    Größe, Gewicht und Preis sind die TOP 3 Aspekte für mich, die Bildqualität ist unter normalen Lichtbedigungen bei allen Systemen sehr gut.
    
  • Würdest du dich heute anders entscheiden? 

    Nein.
    Was Panasonic mit der FZ 1000 auf die Beine gestellt hat, ist zu dem aktuellen Verkaufspreis aus meiner Sicht eine Sensation.
    Olympus ist aus meiner Sicht Wegbereiter für etliche sinnvolle Neuerungen im Kamera- und Objektivbau der letzten 15 Jahre und hat meine volle Anerkennung.
    Sony hat seine Sensor-Kompetenz voll ausgespielt und ist in letzter Zeit zu einer besonnenen Modellpolitik zurück gekehrt, das finde ich sehr gut.
    Canon und eingeschränkt auch Nikon zeige ich erst einmal die kalte Schulter, beide Firmen haben die Fotografen ein ganzes Jahrzehnt bezüglich "spiegellos" hängen lassen.


    Beide Bilder Sony A7 vorletzte Generation mit Minolta 35 mm 2,8

 

DSC00093k.jpg

DSC00110k.jpg

bearbeitet von 43nobbes

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