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SKF Admin

Muss es Vollformat sein? Deine Meinung im Systemkamera Handbuch 2019

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vor 16 Stunden schrieb hape:

@Ynos2015

Wieso werden in deinem Beitrag 2 Fotos von mir veröffentlicht?

Kannst du mir das erklären?

Oder gibt es hier einen Fehler in der Forums-Sorftware? Ich hab das mal an Andreas gemeldet.

Die Bilder sind spontan aufgetaucht.

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Zur Zeit nutze ich Objektive für Kleinbildformat (analog & digital), Halbformat (analog) und Vierdrittelformat (digital). Selbstverständlich werden alle Objektive an entsprechenden Vollformatkameras genutzt. Die Verwendung von Wechselobjektiven an Kameras, die nur einen Teil des Bildkreises nutzen, ist nicht oder höchstens ausnahmsweise, etwa als Not- oder Übergangslösung sinnvoll ... oder wenn's zum Verschwenken/Verschieben genutzt wird.

Ich erwäge, in Zukunft noch eine analoge Vollformatkamera für das volle 6×7-cm-Mittelformat anzuschaffen ... die Entscheidung darüber ist aber noch nicht gefallen.

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Okay, nach längerem Abwägen habe ich mich entschieden, hier auch noch mein Statement zu patzieren:


Zum Trend: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer! Schliesse mich diversen Vorpostern an, die das zurecht als Marketing/Hype bewertet haben. Auch den Begriff selbst finde ich unpassend. Gemeint ist das KB-Format, warum sagt man das eigentlich nicht so? In der analogen Zeit habe ich 3 Jahrzehnte fast nur mit Mittelformat (4,5x6cm, 6x7cm, 6x9cm) und Großformat (10x12", 13x18cm) fotografiert (Industrie/Architektur), und jetzt ist also das im Profi-Bereich ehemals ungeliebte "Briefmarkenformat" auf einmal "Vollformat" ?


Heute fotografiere ich nur noch mit mFT-Kameras und Objektiven hauptsächlich von Olympus. Vorbei ist das Tragen schwerer Fototaschen, dicker Rucksäcke oder das Hinterherziehen von unhandlichen Trolleys. Ich liebe es so, wie es heute in einem aktuellem Song heisst: "es reist sich besser mit leichtem Gepäck". Und das Beste: Die Ergebnisse müssen sich in keiner Weise hinter meinen früheren Ergebnissen verstecken. Ich habe Anfang des Jahres 2 Ausstellungen gemacht mit über 50 Bildern aus den letzten 35 Jahren, viele Bilder davon 100 cm breit auf der langen Seite. Alle Fotos aus den letzten mFT-Generationen waren schärfer und detailreicher als die Prints aus den 6x9 cm- oder 4x5“-Dias. Braucht man mehr?


Die Größe des Aufnahmematerials war zu Analogzeiten - und nur da - das entscheidende Kriterium für Bildqualität und Vergrößerungsfähigkeit, denn die Filmemulsionen waren identisch, bei KB, MF oder GF. Im digitalen Zeitalter fragt das Ausgabemedium nicht mehr nach der Größe des Aufnahmeformats, sondern nur nach der Qualität der übermittelten Daten. Entscheidend dafür ist das Zusammenspiel von Auflagemaß, Bajonettdurchmesser, Objektivrechnungen, telezentrischer Strahlenverlauf, und vielen anderen Faktoren, die Sensorgröße ist da untergeordnet. Hier sehe ich bei mFT, dass kompromisslos auf die Vorteile digitaler Fotografie konzipiert wurde, den besten Kompromiss für meine Fotografie. Ich bevorzuge auch dass native Seitenverhältnis 3 : 4, mit dem länglichen "Leica-Format" konnte ich mich nie richtig anfreunden, wenn ich früher mal mit KB fotografiert habe, wurden dieBilder bei der Ausgabe zu 90 % auf 3:4 oder kürzer, beschnitten. Aus diesem Grund ist z.B. APS  für mich uninteressant.


Ich lasse hier mal ein paar Bilder sprechen, die zeigen, was für mich wichtig ist:

Die Makrofotografie habe ich erst spät, mit mFT, für mich entdeckt. Der große Schärfebereich ist hier eindeutig von Vorteil, ebenso klapp- oder schwenkbare Momitore, die z.T. hochklappbaren Sucher, das geniale kleine 60'er Macro-Objektiv und bei vielen Objektiven eine sehr kurze Naheinstellgrenze,.



Hier ein (manueller) Stack aus 21 Aufnahmen mit dem Ziel, den Schärfebereich im Vordergrund zu erhöhen und das Bokeh der offenen Blende des 60'ger Makro zu erhalten.



Ich war schon immer ein Fan von Ultraweitwinkeln, diese Aufnahme entstand mit dem winzigem Laowa 7,5 mm an der PEN-F, eine Kombi, die auf Reisen oder Spaziergängen immer dabei habe, auch schon mal in der Jackentasche.



Der Dynamik-Umfang ist bei allen Digitalkameras immer besser geworden und liegt deutlich über dem, was ich von der analogen Fotografie gewohnt war. Und dann gibt es noch die Möglichkeit, diesen Umfang zu erhöhen, z.B. durch eine in der Kamera integrierte HDR_Funktion, hier ein JPEG aus der PEN-F, die Farbdynamik in C1Pro leicht angehoben.



Eine Aufnahme wieder mit dem Laowa 7,5 mm, diesmal ein manuelles HDR-Foto aus drei Belichtungen aus der Hand.



Eigentlich haben die neuen mFT-Sensoren genügend Spielraum für fast alle Lichtsituationen und die HDR-Funktionen benutze ich selten. Diese Gegenlicht-Aufnahme (wieder Laowa 7,5 mm) war im Vordergrund komplett schwarz und der Himmel zu hell. Hier habe ich bei dem RAW in C1Pro den Himmel abgedunkelt, und die Tiefen unten aufgehellt und das Ganze in PS etwas nachbearbeitet. Im Nachhinein finde ich, beim Aufhellen hätte weniger schon gereicht.



Bei dieser Abendaufnahme war es ein leichtes mit Hilfe von Live-Comp eine ausgewogene Belichtung und eine schöne Bewegung des Riesenrades einzufangen. Ich weiss noch gut, wie viel Ausschuß ich vor Live-Comp bei solchen Aufnahmesituationen hatte.



Bei Innenaufnahmen verwende ich gerne den HighRes-Modus, Ein Stativ ist bei Architekturaufnahmen bei mir sowieso Standard. So habe ich einen enormen Spielraum beim Gerade-Ausrichten und Beschneiden des Bildes und konnte es immer noch mit 70x100 cm in einer Ausstellung präsentieren.



In seltenen Fällen reichen auch die 80 MP-Auflösung des HighRes nicht aus, wie bei dieser Aufnahme für ein Messedisplay, bei dem es die Vorgabe gab, eine Datei zu liefern, die bei der Ausgabegröße von 280 cm Höhe mindestens 180 ppi hat, damit man auch beim direkten Stehen vor dem Bild alle Details gestochen scharf erkennt. Ein Stitch aus 21 Bildern (3 Spalten in 7 Reihen) löste das Problem und ich war trotzdem mit leichtem Gepäck unterwegs, der PEN-F mit dem 2,8 /60 Sigma, und einem Stativ mit Panorama-Adapter.

Mein Fazit:

Auf diese Vielfalt an technischen Möglichkeiten möchte nicht mehr verzichten: LiveView, LiveComp., HighRes-Modus, Stabi, und andere digitale Feature, die man zwar nicht jeden Tag braucht, aber wenn, dann sind sie "alternativlos". Und wo sonst finde ich diese Auswahl von Objektiven und Kameramodelle von 2 Herstellern? Wenn ich woanders hin schiele, dann schon mal zu MF (Fuji), aber das wäre heute verschenktes Geld, denn ich bin sicher, ich bleibe beim "leichten Gepäck".

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Nachtrag zu meinem obigen Beitrag:

Ich hatte versucht, die nervige Verlinkung in den Texten zwischen den Bildern heraus zu nehmen, was mir nicht gelungen ist. Wenn jemand weiss, wie ich das noch machen kann, bedanke ich mich für einen Tipp.

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Vielen Dank erstmal für die tollen Beiträge! 

Eben hat die Funkdisziplin etwas nachgelassen, daher habe ich einige Beiträge gelöscht.

Die Redaktion des neuen Systemkamera Handbuchs ist sehr begeistert, hat ihre Auswahl getroffen und hat morgen Druckabgabe...

Insofern: Gerne immer weiter eure Statements posten, aber in die diesjährige Ausgabe des Handbuchs kommen sie leider nicht mehr ;)

Gruß
Andreas

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vor 1 Stunde schrieb somo3103:

wer bekommt den alles ein ansichtsexemplar?

Diejenigen, deren Bilder / Zitate verwendet wurden, bekommen ein Belegexemplar.

Informiert sind sie, dass es verwendet wurde, aber noch nicht über das Belegexemplar - mache ich morgen.

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Noch ein Argument pro 'kleiner Vollformat' für die Ausgabe 2032 (ich persönlich habe keine Abneigung oder Affinität zur irgendeinem Format):

Wenn MFT auch von Vollformatlern für Teleaufnahmen ganz gerne genommen wird (v.a. wg. Grösse / Gewicht), aber nicht für 'Normalaufnahmen', dann hiesse ja die Schlussfolgerung:

Teleaufnahmen dürfen schlecht sein, alle andere müssen besser sein... macht aus meiner Sicht wenig Sinn...

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vor 4 Stunden schrieb kirschm:

Teleaufnahmen dürfen schlecht sein, alle andere müssen besser sein... macht aus meiner Sicht wenig Sinn...

Muss auch nicht. Andreas hat nach individuellen Gründen für die Auswahl gefragt, nicht nach logischen Gründen. 😐

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Vollformat? Das 24x36mm² Format kommt aus der analogen Fotografie, da hieß es "Kleinbildformat". Und es war eine Notlösung. Die erste Leica wurde für den 35mm Kinofilm entwickelt, weil der handlich und preisgünstig war. Das Seitenverhältnis 2:3 wurde kaum als harmonisch empfunden, es ergab sich einfach aus der Verdoppelung des Kinofilmformats. "Handtuchformat" wurde es verächtlich genannt. Das sollte heute die Bestleistung markieren? Alles darunter ist nicht für voll zu nehmen? Jeder weiß, dass es immer noch etwas Besseres gibt. Vergessen wir doch einfach den irreführenden Namen "Vollformat". Es ist eines von vielen und schon gar nicht das größte. Und keineswegs das beste für alle Anwendungen.

Edited by Silvester

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Es ist doch eigentlich Wurst wie die Formate heißen. Manches hat sich einfach eingebürgert und so ist es eben. Wenn sich jetzt mancher zurückgesetzt fühlt, weil 24x36 Vollformat ist, wie wäre es dann, wenn sich "Kleinbild" wieder durchsetzt? Dann wären APS-C und MFT Kleinerbild und Kleinstbild. 😈 

noch schneller duck und weg...

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Danke!

Ein lehrreiches Video, sollte man vielleicht jeder Diskussion um 4/3, APS-C und VF voranstellen.

"negligible" wäre die Kurzfassung.

Das hier würde ich mit dazu stellen - bin übrigens sowohl APS-C wie Mft/Kompakt-User,

der Hauptgrund warum ich bisher nicht der VF Verlockung erlegen bin ist meine Art zu fotografieren:

Meistens unterwegs, meistens nebenbei und eine geringe Neigung mir einen Wolf zu schleppen. Was schwer wiegt, bleibt zu oft zu Hause.

Würde aber eine A7IIiR + Glas nicht schwerer sein als eine Pen F oder T20 dann hätte ich wohl schon längst eine, weil besser ist es schon.

Der Nerd in uns allen... Aber die meisten Bilder die ich so mache erfordern diese Qualität ansich nicht ...

PS: Hape, super Beispiele!

 

Edited by Christian_HH

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vor 31 Minuten schrieb Christian_HH:

Danke!

Ein lehrreiches Video, sollte man vielleicht jeder Diskussion um 4/3, APS-C und VF voranstellen.

 

Danke fürs Teilen. Das ist schon lehrreich. Und dennoch nicht zu verallgemeinern. Für meine Art der Fotografie (Autorenportraits) wünsche ich mir oft mehr Unschärfe im Hintergrund. Und ich glaube das ist gar keine Ausnahme darstelle. Selbst mit 200mm 2.8 an KB ist mir das oft zu wenig Unschärfe, wenn man einen unschönen Hintergrund hat. Neulich bei einer Lesung saß ich schon in Reihe 1. Beim Halbkörperportrait (dann um die 135 mm Brennweite genutzt) hatte man etnweder die unschöne Mikrofonanlage mit drauf oder auf einem anderen Sitzplatz beim Kopfportrait ein "Nicht Rauchen" Schild an einer Tür. Vielleicht sieht das der Laie ja alles nicht und blendet das aus, mich stört es und ich würde es vermeiden, wenn es ginge. 

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vor 1 Stunde schrieb batho66:

Danke fürs Teilen. Das ist schon lehrreich. Und dennoch nicht zu verallgemeinern. Für meine Art der Fotografie

Noch ein Danke fürs Teilen, auch an den Vorposter Jaap für seinen link! Herrlich, wie der Sprecher da fast abgeht mit seiner Rute...

@batho66 genau das sagt er doch im zweiten Video: Denke darüber nach, wozu du (er, sie, es, wir,...) dieses oder jenes (teure) Objektiv wirklich brauchst! 🤓

Ob ein Bild gefällt oder gesehen wird, wie es erdacht wurde, entscheidet das Publikum nach individuellen Vorlieben.

Gruß Andreas

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vor 3 Stunden schrieb Christian_HH:

Danke!

Ein lehrreiches Video, sollte man vielleicht jeder Diskussion um 4/3, APS-C und VF voranstellen.

"negligible" wäre die Kurzfassung.

Das hier würde ich mit dazu stellen - bin übrigens sowohl APS-C wie Mft/Kompakt-User,

der Hauptgrund warum ich bisher nicht der VF Verlockung erlegen bin ist meine Art zu fotografieren:

Meistens unterwegs, meistens nebenbei und eine geringe Neigung mir einen Wolf zu schleppen. Was schwer wiegt, bleibt zu oft zu Hause.

Würde aber eine A7IIiR + Glas nicht schwerer sein als eine Pen F oder T20 dann hätte ich wohl schon längst eine, weil besser ist es schon.

Der Nerd in uns allen... Aber die meisten Bilder die ich so mache erfordern diese Qualität ansich nicht ...

PS: Hape, super Beispiele!

Ist Bokeh überbewertet? Ja, dem würde ich in vielen Fälle zustimmen. Ganz sicher ist viel schönes Bokeh auch kein Garant für ein schönes Foto, oft ganz im Gegenteil. Bei richtigem Einsatz hingegen ist es etwas magisches, großartiges.

Das Video empfinde ich auf jeden Fall wie eine schlecht zurechtfrisierte Statistik. 

In den Beispiel-Bildern ist das Bokeh in dieser Objektentfernung oft übertrieben oder unpassend, bzw. für den Bildeindruck eher abträglich. Z.B. ist es doch klar, dass im Vergleich von Bildern, in denen der Hintergrund JEWEILS schön verschwimmt, jedoch in einem Bild der Hund im Vordergrund unscharf und im anderen scharf ist, das scharfe gewinnt. Für diese Bilder braucht man sicher kein KB, denn bei denen ist die Unschärfe z.B. mit MFT ausreichend.

ABER: Es gibt auch einige Bilder, die erst durch ihr Bokeh die geniale Wirkung entfalten, die sie haben (und damit meine ich nicht "Bokeh-Suppe"), z.B. diese: 

Ferrari (von sebboh bei fredmiranda), Oldtimer (von Lucinda bei fredmiranda)

oder dieses:

Karakorum (von Helge im DCC)

 

Es ist auch klar, dass ein gutes Umgebungsportrait oder generell ein gut komponiertes Portrait ohne Unschärfe auskommt oder sogar erst dadurch so wirkt wie es soll. Jedoch ist es, wie Christian_HH schon schrieb oft leider so, dass man ein Bild nicht komponieren kann, weil es schnell  gehen muss oder weil die Umgebung das einfach nicht hergibt oder weil die Modelle keine Geduld haben (z.B. meine Kinder). Dann ist der Hintergrund oft miserabel. Ich vermute mal, die oben beschriebenen Fälle sind für Hobby-Fotografen wie mich recht häufig. Was zumindest hilft ist: Mehr Unschärfe und Croppen. 

Für mehr Unschärfe im Hintergrund gibt's einige Parameter, die helfen: Näher ran, Hintergrund weiter weg, ... das nützt aber nichts, wenn's nicht geht und dann hilft eben nur: Blende weiter auf (wenn's geht) oder Sensor größer. 

Kurzum: Man braucht's nur wenn man nicht gescheit fotografieren kann (ob's am Fotografen liegt oder an den Umständen ist von Fall zu Fall verschieden 😉 ) oder wenn man den Bildern eine magische Note geben will, die man (in manchen speziellen Fällen) nur so erreicht. 

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vor 3 Stunden schrieb batho66:

Für meine Art der Fotografie (Autorenportraits) wünsche ich mir oft mehr Unschärfe im Hintergrund. Und ich glaube das ist gar keine Ausnahme darstelle. Selbst mit 200mm 2.8 an KB ist mir das oft zu wenig Unschärfe, wenn man einen unschönen Hintergrund hat.

Hallo

es ist nicht der Grad an Unschärfe, sondern die Qualität der Unschärfe, die den Unterschied macht.
Unruhe hinten ist bei gleichem Erkennungsgrad in der Unschärfe viel unangenehmer wie Crema.

Man sieht zB derzeit viele Bilder von den neuen 1,4er 50mm VF Objektiven, deren Hintergrund aber oft sagenhaft unruhig ist.
Messerscharfe Lichtpunkte, Katzenaugen. Klar ist dann die Lösung zB ein 2,0 135er an VF,  mit der oft vorhandenen Problematik,
das der Schärfenbereich dann winzig wird. Was widerum bei gleichem Bildwinkel für einen kleineren Sensor spricht.

Für mich ist die Lösung ein Objektiv, das auch abgeblendet (oder am Kleinsensor) bei größerer Schärfentiefe eine weiche
Darstellung in der Unschärfe hat - die sind selten, Blende auf und winzige Schärfentiefe kann jeder Lackel,
geht auch gut im Fotoquartett.

Derzeitiger Favorit an der VF Sony ist das Sony 100er STM.
Bin nur noch unschlüssig ob es mir nicht zu unfelxibel ist und wieder wegkommt.
Die Crema ist auf alle Fälle sehr speziell.

@batho - würde ich Autorenportraits machen, wäre das dein Werkzeug, sofern du mit Sony fotografierst.
Oder das APD an der Fuji.
Die heutigen Objektive sind alle so auf Schärfe getunt, das ohne STM/APD Hilfe die Weichheit bei gleichzeitig nicht
winziger Schärfentiefe oft auf der Strecke bleibt.

Grüsse
Frank

 

 

 


 

 

 

Edited by frank.ho

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vor 1 Stunde schrieb frank.ho:

Man sieht zB derzeit viele Bilder von den neuen 1,4er 50mm VF Objektiven, deren Hintergrund aber oft sagenhaft unruhig ist.

Das war aber bei alten 50ern meist noch viel schlimmer. Oft hilft geringfügiges Abblenden. Im Unterschied zum Altglas hast Du bei den modernen Objektiven wenigstens dann keine n-Ecke, Kronkorken, Kreissägeblätter oder noch schlimmeres mehr in den Highlights. :wacko:

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