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vor 10 Stunden schrieb Alhambra:

... Wenn die Qualität der Smartphone die der DSLM aufgrund von Software überholt, heißt das nicht, dass alle Kameras der Zukunft wie Smartphones aussehen und jeder nur noch Selfies macht....

Natürlich nicht, aber es bedeutet, daß der Markt der klassischen Kameras weiter schrumpfen wird!
Und es bedeutet auch, daß "unsere" Kameras und vermutlich auch die Hersteller, in absehbarere Zeit vom Markt verschwinden werden.
Ein paar Spezialisten werden sicher bleiben, aber dann auch zu "Leicapreisen".
Die Preisentwicklung der letzten 5 Jahre bestätigt das jedenfalls heute schon!

Überleben wird, wer sich der modernen Technologie (Foto, Video, Kommunikation in einem Gerät) und der entsprechenden Ergonomie nebst zeitgemäßer (SP-)Bedienung anpasst.

 

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Der Vorteil des Smartphones ist ausschließlich, dass die Menschen sich aus ganz anderen Gründen sowieso ein Smartphone kaufen. Es gehört mittlerweile zur persönlichen „Grundausstattung“, sogar weitgehend unabhängig vom Einkommen. Für sehr viele Menschen ist daher eine eine Kamera obsolet, es gibt keine Anreize mehr, ein Spezialgerät zu kaufen, um ein Bild zu machen.

Ausnahme sind und bleiben Menschen, die Bilder zu ihrem zentralen Hobby machen. Da machen die Smartphones keinen Stich. Die Brettchen werden parallel genutzt, um vielleicht spontan mal ein Bild zu machen, wenn die Kamera nicht dabei ist (was auch nicht immer sein muss).

bearbeitet von tgutgu
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vor 19 Stunden schrieb tgutgu:

Es gehört mittlerweile zur persönlichen „Grundausstattung“

Einige wenige Vordenker hatten schon vor drei Jahrzehnten die Version des "Personal Digital Assistent", eines kleinen Immer-Dabei Computers der uns eine Reihe von täglichen Arbeiten erleichtern würde und diverse Informationen bereit halten könnte. Also etwa das, was es von der Firma "Filofax" - falls sich an die noch jemand erinnert - in Papier gab. Man stellte sich das etwa vor wie die damaligen Taschencomputer "Palm Pilot" und "Pocket PC", also im Prinzip als kleines Tablet. Niemand hätte damals gedacht, dass diese Gerätekategorie derart einschlagen sollte und dass die Basis ein tragbares Telefon sein würde. Und die Applikationen, die man sich für das Gerät ausmalte, waren nicht einmal ein Prozent von dem, was Smartphones heute können.

vor 19 Stunden schrieb tgutgu:

Für sehr viel Menschen ist daher eine eine Kamera obsolet

Was ja in Fotoforen seit Jahren zu Wehklagen und Abgesängen führt. Aber wer denkt an die vielen anderen Alltagsrequisiten, welche durch das Smartphone obsolet wurden?

Taschenrechner. Kompass. Landkarte. Reiseführer. Zugfahrplan. Notizbuch. Post-It. Kochbuch. Lexikon. Stammtischrunde. Uhr. Kalender. Fremdsprachenwörterbuch. Pornoheft. Fotoapparat. Filmkamera. Videorekorder. Fotoalbum. Fernsehgerät. Radio. Kassettenrekorder. Diktiergerät. Briefkasten. Spionagekamera. Zeitung. Fachzeitschrift. Tratschmagazin. Wetterbericht. Adressbuch. Rasierspiegel. Textsystem. Tabellenkalkulation. Spielkonsole. Plaudertäschchen. Taschenlampe.

Oder, wie mein Sohn sagen würde: "Alles außer dem Feuerzeug".

bearbeitet von tengris
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vor 9 Stunden schrieb tengris:

Was ja in Fotoforen seit Jahren zu Wehklagen und Abgesängen führt. Aber wer denkt an die vielen anderen Alltagsrequisiten, welche durch das Smartphone obsolet wurden?

"Wehklagen" ist es doch eher weniger. Man muss es wohl differenzierter sehen. Es wird doch eher nur die bequemere Bedienung an den SP "beneidet", als dass es beklagt würde, dass sie in vielen Bereichen viele Geräte ersetzen. Und eben, dass ein SP/Handy ein mikromalisierter Hochleistungsrechner ist, dessen Leistung man gern in manchen Kameras hätte, weil die verfügbare oder zu erwartende Leistung in Kamera(s) um ein Vielfaches höher bewertet wird, da die Kamera ein Spezialgerät ist und nicht alles können muss, ausser gute und zuverlässige Bildergebnisse.

Ich sehe es eher anders herum, dass SPs mit Blick auf eben diese Bequemlichkeit rein auf Fotos bezogen eher von der SP/Handy-Fraktion überbewertet und schöngeredet wird, weil man mit dem, was einem die SPs abnehmen, zufrieden bis begeistert ist. Weil man "das Andere" gar nicht kennt und weil die gegenwärtigen Nachfolgegenerationen generell verweichlicht sind, und gar keine Gewichte mehr bereit zu tragen sind, die über eine Dose RB und evtl. das SP am Stiel hinausgehen.... 😬🤨

vor 9 Stunden schrieb tengris:

Oder, wie mein Sohn sagen würde: "Alles außer dem Feuerzeug".

Guter Junge, ist er aus der BiC, IMCO oder Zippo-Fraktion? 😆

Und das Messer selbst hat er vergessen... 😇

bearbeitet von rostafrei
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vor 11 Stunden schrieb tengris:

(...)

Taschenrechner. Kompass. Landkarte. Reiseführer. Zugfahrplan. Notizbuch. Post-It. Kochbuch. Lexikon. Stammtischrunde. Uhr. Kalender. Fremdsprachenwörterbuch. Pornoheft. Fotoapparat. Filmkamera. Videorekorder. Fotoalbum. Fernsehgerät. Radio. Kassettenrekorder. Diktiergerät. Briefkasten. Rasierspiegel. Zeitung. Fachzeitschrift. Tratschmagazin. Wetterbericht. Adressbuch. Rasierspiegel. Textsystem. Tabellenkalkulation. Spielkonsole. Plaudertäschchen. Taschenlampe.

Oder, wie mein Sohn sagen würde: "Alles außer dem Feuerzeug".

... und außer noch ein paar Werkzeugen, die man zum Überleben braucht. Aber wehe, wenn dieses Wunderding mal aus irgend einem Grund ein paar Stunden nicht funktioniert oder sogar Tage- und Wochenlang nicht aufladbar ist. Was dann? Finden sie dann ihre Vorräte nicht mehr, weil auch deren Lagerort auf diesem Teil gespeichert ist? Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber inzwischen sollte bemerkt worden sein, dass das alles nur mit einer sicheren Stromversorgung funktioniert (abgesehen auch noch von Kühl- und Gefriergeräten, E-Herde kann man mit Gasalternativen ersetzen, sofern man die hat) und genau die ist NICHT mehr gewährleistet. In diesem Fall geht allerdings noch viel mehr baden, was noch viel wichtiger ist. Die Menschen, die dort leben müssen https://videopress.com/v/padimRj0  , üben schon mal.
Ich sehe täglich sehr viele junge und sehr junge Menschen, deren Abhängigkeit von diesem miniaturisierten Hochgeschwindigkeitsidioten so groß ist, dass ich mir für einen o. a. Fall ernsthaft Sorgen um deren Überleben mache. Das betrifft leider auch meine eigenen Kinder, die jetzt ~ 40 sind und mich nie so richtig ernst genommen haben bei diesen Themen. Was machen diese Abhängigen dann?
Manchmal muss ich meinen Taschenidioten suchen, weil ich das Ding nur selten brauche.

bearbeitet von wolfgang_r
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vor 2 Stunden schrieb wolfgang_r:

Ich will den Teufel nicht an die Wand malen

Ich male den Teufel gerne an die Wand.

Zum Beispiel, wenn ich die nahende Zukunftsvision eines schluchzend mit voll geschissener Hose vor der Toilettentür kauernden Typen skizziere. Daneben liegt das Handy am Boden mit einer Meldung am Display "Wegen eines Hackerangriffs ist der Server der App zur Abbuchung der Toilettengebühr leider im Moment nicht erreichbar. Bitte versuchen Sie es später noch einmal".

Ernst meint:

Mit etwas weniger Impact auf die Dessous ist vor einigen Jahren genau so ein Problem aufgetreten. Wegen Fehlfunktion eines zentralen Routers im Rechenzentrum des Providers konnte die App zur Begleichung der Parkgebühren in Wien für fast einen Tag nicht in Anspruch genommen werden. Es gab wütende Proteste der Betroffenen gegen die verteilten Strafzettel. Ich habe nicht weiter verfolgt, ob die ihr Geld zurück bekommen hatten.

P.S.:

Ja, ich weiß, was ein redundantes System ist. Nein, ich weiß nicht, warum das damals so lange gedauert hat. Offensichtlich war der Fehler wegen fehlender Rauchentwicklung nicht einfach zu lokalisieren. Und ja, es hätte auch noch den Parkschein Classic auf Papier gegeben. Vermutlich dachten einige "Wenn 's nicht funktioniert, dann bin ich aus dem Schneider".

Aber jedenfalls war Sony nicht daran beteiligt, um wieder auf das Thema des Threads hinzuweisen.

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Am 8.6.2022 um 06:58 schrieb somo:

Mit Modeleisenbahnen wurde kein Content generiert… daher hinkt der Vergleich zum Werkzeug Kamera gewaltig.

Kommt drauf an, aus was der Vergleich besteht. Den Vergleich habe ich in der Dimension "Freizeitbeschäftigung" gesehen, der Content landet (bei mir) eh meistens nur irgendwo auf Festplatte, wo's eigentlich egal ist, in welcher Qualität das gespeichert wird. Und wenn die Bilder auf "social" geteilt werden, verkleinert man ohnehin.

Mag anders aussehen, wenn man den Apparat für professionelle Sachen nutzt oder die Fotos tatsächlich noch ausdruckt. 

So ganz möchte ich aber trotzdem nicht aufs Smartphone umsteigen: Die Bilder mit meinem Mittelklassehandy sehen nicht aus. Bin aber immer mehr mit meiner Sony RX100 anstatt DSLM unterwegs: Die Bilder sind gut genug, habe einen Sucher und schleppe mir keinen Wolf.

Aber ich schätze, die Kameraindustrie wird mir da in diesem Segment keine neuen Modelle mehr liefern. 

bearbeitet von mopswerk
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vor 12 Stunden schrieb mopswerk:

Kommt drauf an, aus was der Vergleich besteht. Den Vergleich habe ich in der Dimension "Freizeitbeschäftigung" gesehen, …

Naja, aber genau da hinkt ja der Vergleich. Klar ist eine Cam auch als Freizeitbeschäftigung zu sehen. Aber eben auch (und vor allem) als Werkzeug - und als solches wird sie eben auch weiterhin eine Daseinsberechtigung haben. Zudem konsumieren wir ja wahnsinnig viele Bilder über Medien. Zumindest in den klassischen und anspruchsvolleren Medien werden die wenigsten davon mit dem Handy fotografiert. Im Bereich Sport und Wildlife vermutlich so gut wie gar nicht und ebenso wenig in der Produktfotografie. Wobei natürlich der Produktfotografie mehr und mehr auch Renderings zum Problem werden. Das hat den potenziellen Bedarf an Kameras sicher zusätzlich zum Smartphone gesenkt in den vergangenen 1-2 Jahrzehnten. Ist aber auch irgendwie bezeichnend, dass selbst Kamerahersteller ihre Produktbilder rendern lassen. Wäre eigentlich die beste Werbung das nicht zu tun 🤓 Egal… ich schweife ab…   

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Am 3.6.2022 um 12:28 schrieb shutter button:

könne Sony mit seinen Sensoren schon 2024 Smartphone Bilder "besser aussehen lassen", als Kameras mit austauschbarem Objektiv (ILCs), auch Systemkameras genannt.

Ich habe es ja geahnt, dass Sony Systemkameras anscheinend richtig schlecht sein sollen (sogar so schlecht, dass die Sony Smartphonekameras da mithalten können). 

Und naja, "aussehen lassen" ist was anderes als "sein". Ein frisch verputztes baufälliges Haus ist ja trotzdem baufällig. Man sieht hier, in welche Zielgruppe das geht, und das ist ja auch OK. 

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Am 4.6.2022 um 08:01 schrieb Alhambra:

Hinter der Aussage steckt unter Strich, dass Software Hardware sticht. Wenn dem so kommt, warum nicht?

Dürfte die Preissituation entspannen. 

Soft- und Hardware kann man nicht trennen. Das Rohmaterial für die Bildverschlimmbesserungssoftware aus einem großen Sensor mit einem guten Objektiv davor wird immer dem Rohmaterial aus einem SP überlegen sein.

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vor 10 Stunden schrieb somo:

Im Bereich Sport und Wildlife vermutlich so gut wie gar nicht und ebenso wenig in der Produktfotografie. 

Ich mache Bilder von der Handballmannschaft meiner Tochter mit einer 10 Jahre alten EOS 6D und einem 15 Jahre alten 4/70-200 IS. Der Rest der Eltern fotografiert mit dem SP. Teilweise mit sehr hochwertigen Modellen. Das Foto der Mannschaft nach dem Spiel kann man auch mit einem SP machen. Gute Bilder von Spielszenen mache aber nur ich mit meiner uralten Ausrüstung. Da geht mit SPs einfach gar nichts. Ein Vorteil von SPs beim Fotografieren ist auch, dass man weniger Bedienungsfehler machen kann. Eine qualitativ hochwertige DSLM bietet ungeheuer viele Möglichkeiten. Da immer die für die jeweilige Situation optimale auszuwählen, erfordert viel Einarbeitungsaufwand. Da haben die meisten keine Lust drauf. 

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Am 5.6.2022 um 14:58 schrieb ReinhardSK:

Das war vielleicht vor 5 Jahren so. Kann ich bei Fotos, die mit Topp-Smartphones aus 2022 mit maximaler Auflösung aufgenommen worden sind, nicht bestätigen... 

Da muß sich dann aber im letzten Jahr echt viel getan haben. Mein OnePlus 9 Pro hinkt selbst meiner MFT-Kamera von 2015 deutlich hinterher.

bearbeitet von schopi68
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Und selbst wenn Smartphones eines Tages wirklich die besseren Bilder machen würden, würde es mir immer noch keinen Spaß machen, damit zu fotografieren. Ich will die Kamera ordentlich in der Hand halten können, ich will Bedienelemente und einen brauchbaren Sucher. Und ich will andererseits kein ausladendes, sondern ein kompaktes Smartphone. Das geht einfach nicht zusammen in einem Gerät.

Es wird ja immer mal das berühmte „Schweizer Taschenmesser“ erwähnt. Mit dem geht es mir genauso: Ich mag die, aber wenn sie mit Funktionen überfrachtet sind, wenn man versucht, wirklich alles da rein zu packen, dann werden sie unhandlich und unbequem und verlieren an Ästhetik.

 

bearbeitet von leicanik
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vor 2 Stunden schrieb leicanik:

„Schweizer Taschenmesser“ ... aber wenn sie mit Funktionen überfrachtet sind, wenn man versucht, wirklich alles da rein zu packen, dann werden sie unhandlich und unbequem und verlieren an Ästhetik.

Das Problem ist die Überfrachtung selbst, allein schon technisch funktional. Je mehr drin und dran ist, desto mehr Funktionswert verliert es. Jedes weitere Zusatzelement erfordert an anderer Stelle Abtriche und kann trotz mehr Optionen nichts besser. Die angebotenen Kompromisse im Gesamtpaket werden mit größerer Kombinationsauswahl immer wertloser. Letztlich ist es speziell beim SAK nur noch der Showfaktor, mit dem solche Anhäufungen vieler Optionen begründet wird. Ähnlich ist es beim überzüchteten SP.

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vor 13 Stunden schrieb ReinhardSK:

Ich sagte ja auch Topp-Smartphone 2022 und nicht OnePlus 9 "Pro"

deswegen sagte ich ja auch "Da muß sich dann aber im letzten Jahr echt viel getan haben."

Oder willst Du dem OnePlus 9 Pro absprechen, daß es letztes Jahr zu den Top Smartphones gehörte?
Evtl. solltest Du dann mal das Pferd beim Namen nennen, wenn Du so starke Einschränkungen machst.

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