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tengris

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Everything posted by tengris

  1. Ok, das ist aber von der oben beschriebenen Symptomatik unabh√§ngig. Sichern und formatieren kannst du auch eine halb volle / halb leere Karte. Ich w√ľrde in so einem Fall jedenfalls eine Zweitkamera einplanen. Eine Kamera, welche sich komisch anstellt, h√§tte nicht mein volles Vertrauen. P.S.: Das sollte man eher so formulieren, dass die Ursache nicht ernsthaft gesucht wird. Wenn es da nicht etwas gibt, was wir alle √ľbersehen haben, dann wird der Fehler nur mit gro√üem Aufwand zu lokalisieren sein. Da wird der Service vorschlagen, irgend eine Platine zu tauschen, auf der er den Fehler vermutet. Meine E-M1 II habe ich so gut wie neu f√ľr 800 Euro bekommen. Abh√§ngig vom Kostenvoranschlag f√ľr die Reparatur kann man da ins Gr√ľbeln kommen, speziell wenn man vielleicht ohnehin mit einem Upgrade lieb√§ugelt. Und zum Abschluss noch ein Griff in die Anekdotenkiste: Zur Zeit des SCA300 Adaptersystems f√ľr Systemblitzger√§te hatte ich zwei gleich Metz Blitze und zwei gleiche Adapter dazu. Der Nikon TTL Adapter war mit Elektronik vollgestopft und technisch aufw√§ndig. Beide Blitz - Adapterkombinationen hatten jahrelang einwandfrei funktioniert. Dann bekam ich f√ľr kleine M√ľnze einen √§lteren Blitz, mit welchem Nikon TTL mit beiden Adaptern nicht funktionierte. Bei meinen Experimenten muss ich versehentlich die Adapter vertauscht haben, denn danach funktionierte nur mehr ein Metz Blitz. Nach testweisen Tausch der Adapter wieder beide. Es gibt Toleranzen bei Elektronikkomponenten, welche dazu f√ľhren, dass manche Ger√§te ohne ersichtlichen Grund nicht miteinander wollen.
  2. ??? So wie ich das verstanden habe, erkennt deine Kamera Karten als voll, welche in Wahrheit nur etwa halb voll sind. Das sollte doch auf die Sicherung keinen Einfluss haben. W√§re es wie gesagt meine Kamera, dann w√ľrde ich wie schon geschrieben meine reichlichen Best√§nde an √§lteren Speicherkarten mit 8, 16 und 32 GB aufarbeiten, in der optimistischen Annahme, dass damit die Probleme nicht auftreten. Es ist nicht davon auszugehen, dass SDXC II (mit den zwei Kontaktreihen) das Problem ist. Ich habe auch eine Sandisk mit 170 MB/s und die ist SDXC I. Man k√∂nnte jetzt noch ein bisschen herum spielen, ob das Problem auch mit SDHC Karten - die es bis 32 GB gibt - auftritt. Du kannst ja, wenn du nichts passendes in der Lade hast, in eine microSDHC 32 GB mit SD Adapter investieren. Wenn die in der Kamera nicht besser funktioniert, kannst du sie auch im Handy oder Tablet verwenden. Apple nat√ľrlich ausgenommen.
  3. Ein wenig habe ich noch herumprobiert: E-M1 II mit Sandisk 64 GB SDXC II Karte √ľber USB angeschlossen (alle vorherigen Tests waren im Kartenleser). Die von der Nikon formatierte Karte zeigt trotzdem 59,7 GB Kapazit√§t, davon 59,7 GB frei. Da die Karte ohnehin leer war, diese in der Olympus formatiert. Aus dem Archiv 20,5 GB Files dieser Kamera √ľber USB auf die Karte kopiert, um sicher zu stellen, dass die Files von der Kamera geschrieben wurden. Dann das Ganze schrittweise wiederholt, bis die Karte halb voll war. Dazwischen immer Kamera abgeschaltet, Kabel abgezogen, Kamera eingeschaltet. Zu jeder Zeit war die Anzahl der noch freien Aufnahmen plausibel. Zu jeder Zeit wurde die Karte im Explorer mit den korrekten Werten f√ľr Kapazit√§t und freien Speicher angezeigt. Es scheint sich um ein Individualproblem der genannten Kamera zu handeln. Ich w√ľrde den sch√∂nsten meiner f√ľnf Strohh√ľte darauf verwetten, dass die Ursache nie gefunden wird. Und wenn es meine Kamera w√§re, dann w√ľrde ich mich z√§hneknirschend damit abfinden, den Rest meiner Speicherkarten mit bis zu 32 GB in der Kamera aufzuarbeiten.
  4. Ich besitze eine Sandisk Extreme Pro 64 GB mit folgenden Aufdrucken: SDXC II (die mit der zweiten Kontaktreihe) U3 (UHS Class 3) C10 (Class 10) 300MB/s Ich gehe einmal davon aus, dass es sich dabei um die Problemkarte handelt. Die Karte wurde in einer Nikon Kamera formatiert. Fotos sind noch keine drauf. Die E-M1 II akzeptiert die Karte wie sie ist und bemisst die freie Kapazit√§t als ausreichend f√ľr 2797 Aufnahmen. Das w√ľrde 22,9 MB pro Aufnahme entsprechen. Die Files auf der Karte in der E-M1 haben zwischen 16,5 und 20,4 MB. Die Sch√§tzung ist somit konservativ, aber besser es passt im Endeffekt mehr drauf als weniger. Jedenfalls ist davon auszugehen, dass die Kamera die vollen 64 GB angenommen hat und nicht nur die H√§lfte. Die Standardkarte ist eine Sandisk Extreme Pro 128 GB SDXC I V30 U3 C10 170MB/s, Deren Werte bzgl. gesch√§tzter Restkapazit√§t stimmen gut √ľberein. Schreibende Tests habe ich nicht durchgef√ľhrt, aber aus meiner Sicht stellt es sich so dar, dass diese Kamera mit dieser Karte zumindest bei mir keine Auff√§lligkeiten zeigt. Bei einer fr√ľheren Generation hatte ich einmal das Problem, dass eine 64 GB SDXC mit bestimmten Kartenlesern nur bis 32 GB formatiert werden konnte, bzw. nicht erkannt wurde, wenn sie mit 64 GB formatiert war. Das w√ľrde ich aber hier ausschlie√üen. Man kann auch √ľberpr√ľfen, ob in Windows als Dateisystem exFAT angegeben wird. Aber auch hier lautet die Gegenfrage "na was denn sonst?". Noch weiter zur√ľck liegt ein Problem mit einer E-1 Ausr√ľstung, welche ich f√ľr eine Veranstaltung gemietet hatte. Eine Aufnahme, peng, Karte voll. Nachdem ich frustriert heim gefahren war, ging ich der Sache noch einmal nach. Irgendwann die Karte (CF) in der Kamera formatiert und pl√∂tzlich ging es. Das scheint aber hier auch nicht das Problem zu sein, da die Karte in der Kamera formatiert wurde und andere Kameras die volle Kapazit√§t anzeigen. Die E-M1 II l√§uft √ľbrigens mit Firmwareversion 3.6. Apropopo Firmware: Die hohe Anzahl von Firmware Updates w√ľrde ich nicht als bedenklich einstufen. Die E-M1 II ist sehr lange am Markt und hat in dieser Zeit viele wesentliche Erweiterungen √ľber die Firmware erfahren. Da k√∂nnten sich viele andere Hersteller ein Beispiel nehmen. Eine Schweinerei ist aber doch dabei. Viele Updates beziehen sich auf diese Funktion: "Mit dem M.Zuiko Digital <...> lassen sich Fotos mit Focus Stacking aufnehmen." Olympus schaltet das f√ľr jedes neue Objektiv einzeln frei. Oder auch nicht. Zum Beispiel nicht f√ľr das Panasonic Leica DG Elmarit 200 mm 2.8 Power OIS. Von wegen Systemkompatibilit√§t.
  5. Wenn du die zus√§tzlichen Kosten f√ľr Filter, Sonnenblenden etc. scheust, dann w√ľrde ich aber einen HS-f√§higen Blitz auch noch in die Liste der durchzurechnenden Optionen aufnehmen. Sooo teuer sind die auch wieder nicht. Ich bin mit dem Godox V350 f√ľr Olympus zufrieden. Die Batterieversion TT350 kann ebenfalls HS-Sync und wird mit 70 Euro berechnet. Bez√ľglich des Step Down Ringes teile ich die Bedenken von Beerwish f√ľr dieses Objektiv nicht. Bei Weitwinkelobjektiven ist das sehr kritisch, aber das 42.5/1.2 ist ein kurzes Tele und die Verkleinerung der Front√∂ffnung ist nur 5mm. Das deckt vermutlich gerade die Beschriftung rund um die Frontlinse ab. Da hochlichtstarke Objektive ohnehin kr√§ftig vignettieren, w√ľrde das auch bei Testaufnahmen gar nicht auffallen. Das Gefummel mit Sonnenblende rauf und Sonnenblende runter h√§ttest du aber auf jeden Fall.
  6. Ich gehe davon aus, dass du eine klare Vorstellung hast, was du mit der zu findenden Kamera fotografieren m√∂chtest. Ich w√ľrde n√§mlich bei weitem nicht jede Kamera nass machen wollen. Im Haushalt befindet sich eine unbenutzte Canon G1X. Daf√ľr gibt es von Canon ein UW Geh√§use f√ľr etwa 400 Euro, von Meikon einen 1:1 Nachbau f√ľr die H√§lfte. Die G1X hat einen verkleinerten APS-C Sensor mit Crop 1,8, also deutlich mehr als Nikon 1 oder Sony RX100 mit 2,7. Sieht doch alles gut aus, oder? Leider nein. Das unspektakul√§re 4-fach Zoom kann weder mit Superweitwinkel noch mit Makrof√§higkeiten aufwarten. Insbesondere wenn der Makrobereich von Interesse ist, f√ľhrt an der Systemkamera kaum ein Weg vorbei. Nahlinsen taugen f√ľr Korallen, weil die nicht weg schwimmen und daher der stark eingeschr√§nkte Fokusbereich kein Problem dar stellt. Taucht aber Bruce aus der tiefblauen Unendlichkeit auf, dann will man auch aus gr√∂√üerer Entfernung fotografieren k√∂nnen, denn bei einem Bereich von 0,3 bis 0,5m hat man nur mehr die Z√§hne drauf. Ok, Wei√üer Hai ist ein schlechtes Beispiel, nehmen wir Mantarochen. Da kann es vielleicht sogar eine Option sein, mehrere Kameras zu haben, denn Objektivwechsel unter Wasser ist bei Kameras in Tauchgeh√§usen nicht vorgesehen. Die g√§ngigen Actioncams haben praktisch alle ein nicht oder nur mit erheblichen Aufwand wechselbares Fisheye Objektiv. Das w√§re die typische Kamera f√ľr das gro√üe Ganze, in Erg√§nzung zur Makrokamera f√ľrs Detail. Vorausgesetzt die Qualit√§t h√§lt mit. Spiegelreflexkameras waren jahrzehntelang der Standard f√ľr Unterwasserfotografie, obwohl sie konstruktiv am schlechtesten geeignet sind. Der enge Suchereinblick ist schon f√ľr Brillentr√§ger eine Herausforderung und bei einem Abstand, der durch Geh√§use und Taucherbrille gegeben ist, hat auch der High Eyepoint Sucher keine Chance mehr. Da braucht es aufw√§ndige und damit preistreibende Spezialoptiken, um dem Taucher das Mattscheibenbild zug√§ngig zu machen. Anders die Systemkamera. Die hat ein Display am R√ľcken und das ist selbst mit Taucherbrille problemlos zu √ľberblicken. Gute Spiegelreflexen haben heute zwar auch durchgehend Liveview, aber das ist immer ein aufgenageltes und systemfremdes Feature geblieben. Ein Hersteller, welcher traditionell immer wieder die Unterwasserfotografie erm√∂glicht hat, ist/war Olympus. Allerdings sind auch hier die Unterwassergeh√§use kein Billigzubeh√∂r. Es gibt g√ľnstigere Fremdanbieter, aber da begibt man sich wieder auf unbekanntes Terrain. Und wenn man eine Gebrauchte einhausen m√∂chte, um das finanzielle Risiko gering zu halten, tritt das Problem auf, dass sich die UW-Geh√§use f√ľr jede Kamerageneration √§ndern. F√ľr ausgelaufene Kameras ist bald kein neues Zubeh√∂r mehr erh√§ltlich ist und Angeln nach Gebrauchtware ist ein Geduldspiel mit ungewissem Ausgang. Unterwasserfotografie war in den letzten Jahrzehnten nicht gerade ein Modesport.
  7. Du warst im fr√ľheren Leben ein Hund?
  8. Wenn du nicht die abzubildende Person bist, warum stehst du dann nicht hinter der Kamera? Die von mir beschriebene Vorgehensweise stammt aus einer Zeit, da es noch gar keinen AF gab. Aufnahmeposition bestimmen und sicher stellen, dass man sie schnell wieder findet. Eventuell eine Person die auch mit aufs Bild soll schon mal hinstellen. Ansonsten Rucksack oder sonstiges Hilfsziel. AF soferne vorhanden ausschalten. Kamera scharfstellen. Rucksack entfernen. Selbstausl√∂ser starten und auf der markierten Aufnahmeposition Aufstellung nehmen. "Cheeeeeeeeeeeee<klack>eeeese!". Danke, das war's. Scharf und richtig belichtet. Sony sei Dank. P.S.: Danach AF wieder einschalten. Sonst wundert man sich √ľber unscharfe Aufnahmen, weil man einfach wie gewohnt aufs Kn√∂pfchen gedr√ľckt hat.
  9. Grundsätzlich muss es möglich sein. Zumindest bei diesem vor einigen Jahren viral gegangenen Bild hat es funktioniert. Ein Pärchen hat Kamera und Selbstauslöser eingerichtet und die Kamera hat vor dem Auslösen auf ein plötzlich im Vordergrund aufgetauchtes Objekt fokussiert. Ich weiß allerdings nicht, welche Kameras das können und welche nicht. Wenn du es nicht schaffst, dann mache eine Markierung am Boden, stelle eine Person oder einen Gegenstand hin, stelle die Kamera auf manuelle Fokussierung und fokussiere auf das Ersatzobjekt. Starte den Selbstauslöser und nimm dann den vorgesehenen Platz ein. Das hat schon funktioniert, seit es Selbstauslöser gibt. Wenn dir das zu archaisch ist, dann kannst du versuchen, von der finalen Position aus per Funkauslöser den Selbstauslösevorgang zu starten.
  10. Wie schon von beerwish angemerkt, ist das bei vielen drehbaren Filtern so, weil der drehbare Ring eine äußere Riffelung hat, um ihn mit spitzen Fingern zu fassen. Wenn du das öfter so brauchst, dann kaufe die eine runde Einschraubgegenlichtblende und schraube sie in das vordere Gewinde des Filters. Dann drehst du eben die Sonnenblende und mit ihr das Filter. Vorsicht geboten ist bei Superweitwinkelobjektiven, weil es dort zu Abschattungen kommen kann, wenn man zu viel auf einmal rein schraubt. Runde Gegenlichtblende deshalb, weil eine rechteckige oder tulpenförmige nicht verdreht werden darf. Wenn du mit dem drehbaren Filter nicht zurecht kommst, ist ein Set aus drei (plus/minus 1) verschieden starken Graufiltern dein Freund. Die sollten mit der Originalsonnenblende keine Probleme machen. P.S.: Ich lese gerade, dass es sich um das Panasonic 42,5mm handelt. Da sollten Abschattungen kein Thema sein.
  11. tengris

    Eintracht Finale

    Heute stand bei uns in der Zeitung, dass in Deutschland die Bierflaschen knapp werden. Vielen Dank f√ľr die Hintergrundinformation.
  12. Nicht das einzige auf dem Markt. Das ist ein sogenanntes "Kit-Objektiv", also ein Objektiv, welches zwar einen Einzelpreis hat, aber haupts√§chlich im Set mit einer Kamera, meist einem Einsteigermodell, verkauft wird. Der tats√§chlich erzielte Preis ist damit deutlich geringer als der Listenpreis, oft nur zwischen 100 und 200 Euro. Das sagt noch nichts √ľber die optische Qualit√§t aus, irgendwo merkt man aber doch den Sparstift. Deine Frage kann man in zwei Richtungen interpretieren: "Wo bekommt man gebrauchte Objektive in gutem Zustand?" und "welche Objektive bringen gute Qualit√§t, ohne die B√∂rse zum Platzen zu bringen?". Neben den bereits gegebenen konkreten Empfehlungen helfen auch ein paar Vorsichtsma√ünahmen beim Gebrauchtkauf. Ich kaufe immer wieder mal Gebrauchtes. Da streiche ich schon bei der Recherche alle Anbieter raus, welche ein R√ľckgaberecht kategorisch ausschlie√üen oder bei deren Gesch√§ftsgebaren mir irgend etwas suspekt erscheint. In jungen Jahren habe ich viel Lehrgeld bezahlt, weil ich leider gutgl√§ubig bin wie ein L√§mmchen, aber der letzte ernste Vorfall liegt schon lange zur√ľck. Zum Thema: "Welches Objektiv ist gut und welches nicht?" ist das Netz voller erbitterter Glaubenskriege. Manche Hersteller haben ihre eigenen G√ľtesiegel, wie Canon L oder Nikon S oder Sigma ART oder Sony G und GM oder Pentax HD oder Tamron SP und so weiter. Das kann als grobe Orientierungshilfe dienen, sowohl was die Qualit√§t, aber auch was den Preis betrifft. Bei Canon L ist √ľbrigens zu ber√ľcksichtigen, dass der rote Ring und die Bezeichnung "L" nur an Vollformatobjektive vergeben werden. Das 18-55mm ist wie alle anderen EF-S Objektive f√ľr den kleineren APS-C Sensor gedacht. Wenn der Anspruch hoch und die B√∂rse schlank ist, dann hat man das Problem aller Goldsucher: Man muss einiges Ger√∂ll umw√§lzen, um die Nuggets zu finden. Da gibt es keine Regel, da kann man nur individuell empfehlen. Als Standardzoom f√ľr APS-C wird zum Beispiel das Canon EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM sehr gelobt. Ich habe in dieser Klasse mit dem Sigma 17-70 mm F2.8-4 DC Makro OS HSM Contemporary (w√§ren doch alle Objektive so gut wie ihre Namen lang sind) sehr positive Erfahrungen gemacht. Es ist vergleichsweise lichtstark und macht trotz Kunststofffassung einen soliden Eindruck. Es gibt auch einen - nicht baugleichen - Vorg√§nger ohne C, welcher gebraucht zu freundlicheren Preisen zu haben sein sollte. Wie √ľberall bedeutet hier, dass die Tatsache dass mein Objektiv gut ist, nicht hei√üt dass alle anderen dieser Type genauso gut sind. Eigene Erfahrungen, speziell bei Gebrauchtware, sind immer aussagekr√§ftiger als Empfehlungen von Unbekannt aus dem Netz
  13. Ich versuche immer noch, den Zusammenhang zwischen Humor und Unendlichfokussierung zu ergr√ľnden. Sollten sich erste Erkenntnisse einstellen, melde ich mich noch einmal.
  14. Nur eine Randnotiz: Dieses Objektiv kam 2008 mit der ersten Kamerageneration der Lumix Serie auf den Markt. Preislisten aus dieser Zeit habe ich nicht, aber ich nehme an, dass es in einem Zwei Objektive Set mit dem 14-45mm und einer Kamera der Einser Serie auch nicht mehr als 200 Euro gekostet haben wird. Da hat man auch noch g√ľnstige Einzelangebote aus geteilten Sets bekommen. F√ľr so alte Objektive halte ich 200 Euro schon f√ľr eher ambitioniert. Nicht dass es das Objektiv nicht wert w√§re, aber das Risiko einer belasteten Vorgeschichte sollte man mit R√ľckgaberecht minimieren. Die 2017 erschienene Version II kostet ab 370 Euro und w√§re damit eher mit dem 2018 erschienenen Leica DG 50-200 vergleichbar. Ein Preisunterschied von 1000 Euro ist hier trotzdem die Untergrenze und das gilt auch f√ľr Gebrauchtangebote. Solltest du ernsthaft so ein Objektiv in Erw√§gung ziehen und 200mm kein Muss sein, gibt es jedenfalls noch einige Angebote ab 150mm, welche in den Preisrahmen zwischen diesen beiden Extremen passen
  15. Ich gehe einmal davon aus, dass du wissen wolltest, ob das 45-200mm ZU schlecht ist, um es an einer GH5 zu betreiben. Dazu m√ľsste man deine Anspr√ľche im Detail kennen. Nichts ist so flie√üend wie der Punkt, an welchen "gut" nach "schlecht" kippt. F√ľr's erste mag dir als Antwort gen√ľgen, dass ich das 45-200mm damals im Set mit der G1 und dem 14-45mm gekauft habe und mir schon am 12 Megapixelsensor aufgefallen ist, dass es sichtbar gegen√ľber dem Standardzoom abf√§llt. Stimmen von Usern der Version II des 45-200mm hier im Forum lassen darauf schlie√üen, dass dieses optisch nicht signifikant besser ist. Wie der Zufall so spielt, habe ich j√ľngst eine Kamera verkauft und der Interessentin - ehrlicherweise - auch vorgef√ľhrt, wo die Grenzen des 45-200mm liegen: Strandidylle nahe Monterey, Kalifornien. Unbeschnittene Aufnahme, im Original 16 Megapixel. Detail aus der Bildmitte. Darauf lag der Fokus. Kann man noch nehmen, obwohl die Abbildung schon etwas weich und kontrastarm ist. Detail vom unteren Bildrand. Der Vogel ist nat√ľrlich nicht im Fokus, damit ist die Sch√§rfe kein Kriterium. Aber die deformierten Lichtreflexe und die gr√ľnen und roten Farbr√§nder zeigen, dass die Korrektur diverser Abbildungsfehler noch ganz klar Luft nach oben hat. Interessant w√§re nat√ľrlich der Leistungsvergleich zum Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 50-200mm F2.8-4 Asph (Sch√∂n lange Namen haben sie alle, unabh√§ngig von der Qualit√§t) oder als Extremfall gar zum Panasonic Leica DG Elmarit 200mm f2.8 Power OIS. Ich denke aber, dass der Vergleich den Preisunterschied rechtfertigen w√ľrde.
  16. Ich habe mich in der 6 Megapixel √Ąra einmal an dem Thema abgearbeitet. Neben dem Problem der nicht mit einer Aufnahme abzudeckenden Helligkeitsunterschiede tritt auch noch das Problem auf, dass es bei atmosph√§rischem Dunst so eine Art √úbergangszone zwischen der extrem hellen Mondscheibe und der dunklen Himmelsumgebung gibt. Je l√§nger du belichtest, desto gr√∂√üer wird dadurch die √ľberstrahlte Mondscheibe. Deshalb musst du vor dem Einkopieren des korrekt belichteten Mondes diesen um etwa 2 bis 3 Prozent vergr√∂√üern, sonst bekommt er eine zwiebel√§hnliche Schale. Die Ergebnisse haben damals √ľbrigens recht nat√ľrlich ausgesehen. Vielleicht tauchen sie ja irgendwann beim Ausmustern alter Harddisks wieder auf.
  17. Vergr√∂√üerungsobjektive haben kein definiertes Auflagema√ü. Wahrscheinlich funktionert die Unendlichfokussierung an einer D(SLR) ab 105mm, sicher aber bei 135mm. An einer Spiegellosen mit flacher Fokussierschnecke vielleicht sogar das 90er. Es ist aber Balgenger√§t nicht Balgenger√§t. Die minimale Auszugsverl√§ngerung hat da schon differiert. Alternativ k√∂nnte man sich bei einer der gro√üen Raumfahrtnationen einmieten. In deren Labors k√∂nnte man zumindest einen sehr kleinen Teil der Mondoberfl√§che auch mit Nahzubeh√∂r ablichten. Ich besitze √ľbrigens die Rodenstock sńĪnaron digital Objektive 80mm und 105mm f/4 f√ľr 6x7 und 6x9 R√ľckteile an der Gro√üformatkamera. Die sind f√ľr einen Ma√üstab von 1:5 optimiert, denn sie waren eigentlich als Vergr√∂√üerungsobjektive gerechnet. In einer anderen Fassung waren sie als Rodenstock APO Rodagon hoch angesehen. Somit sind sie den Omikronen gut vergleichbar. Sie fokussieren auf Unendlich und die Ergebnisse sind so gut wie es der Rollfilm 120 eben r√ľber bringt. De facto sind es aber kurze Normalbrennweiten mit einem 35mm √Ąquivalent von etwa 40mm. Nicht die erste Wahl f√ľr Mondfotos.
  18. Der Preis ist der gleiche wie f√ľr A-Ware auf der Rollei Seite. Und auf aldi.de steht im Kleingedruckten, dass es sich um ein reines Online Angebot handelt, welches nicht in den Filialen vorr√§tig ist und auch nicht dorthin geliefert werden kann. Mitnehmen beim Wocheneinkauf ist also nicht. Somit bleibt als einziger Vorteil die R√ľckgabefrist von 60 Tagen gegen√ľber 14 Tagen bei Rollei. Ich w√ľrde auch vermuten, dass das gar nicht bei Aldi landet, sondern direkt von Rollei zum Kunden dirigiert wird. Sonst w√ľrden Transport und Lagerkosten doppelt anfallen, was nicht zu dieser geizigen Branche passen w√ľrde.
  19. Es ist derzeit sicher mega-uncool Russenwitze zu machen, erst recht zu jemanden, welcher die nieder√∂sterreichische Landesflagge (blau-gelb) schwenkt, aber vielleicht merkts ja keiner. "Treffen sich zwei russische Oligarchen in Kitzb√ľhel. Prahlt der eine: "Ah Gospodin, sieh mal meine neue Krawatte! Habe ich eben gekauft, f√ľr 500 Euro." - "Haha, das kommt davon wenn man die Preise nicht vergleicht! In der Boutique da dr√ľben h√§ttest du sie f√ľr 700 Euro bekommen!" Was haben wir gelernt? "Statt"-Preise nur f√ľr Oligarchen. In Friedenszeiten. Oder gegen Rubel.
  20. Ich habe auch ein paar andere Artikel verglichen. Erstens habe ich auf die Schnelle kein Produkt gefunden, welches tats√§chlich zum "Statt"-Preis angeboten wird. Zweitens gibt es Diskrepanzen bei den "Statt"-Preisen an sich. Das "Lion Rock Traveler M - Carbon Stativ" hat als B-Ware 200,00 ‚ā¨ statt 899,00 ‚ā¨ gekostet. Die gl√ľcklichen neuen Besitzer haben 699,00 ‚ā¨ gespart, das sind 78 %. Einen solchen "Statt" Preis gibt es aber gar nicht. Das "Lion Rock Traveler M - Carbon Stativ" gibt es in Silber oder Gr√ľn als A-Ware f√ľr ‚ā¨349,00 statt ‚ā¨698,00. Weil ich gerade in einer Phase verminderter Kaufresistenz war, habe ich mir ein Zweitstativ gefischt und bei 250‚ā¨ statt 499,99 ‚ā¨ einen Hunderter gegen√ľber der A-Ware gespart. Da wollen wir mal nicht undankbar sein.
  21. Leider nicht sehr viel. Das LUMIX G VARIO 7-14 mm / F4.0 ASPH. war zu seiner Zeit ein hervorragendes Objektiv, mit verh√§ltnism√§√üig gleichm√§√üig hoher Sch√§rfe von der Mitte bis zum Rand bei allen Brennweiten. Wie wohl es auch Kritikpunkte gab, wie das Gegenlichtverhalten. Das Hauptproblem beim Vergleich mit aktuellen Konstruktionen ist aber die Tatsache, dass dieses Objektiv damals am 12 Megapixelsensor getestet wurde und dass aktuelle Tests an aktuellen Kameras fehlen. Wenn nun die Objektive Olympus M.Zuiko digital ED 7-14mm 2.8 PRO und Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 8-18 mm F2.8-4 ASPH. in der Bildmitte sehr hohe und am Rand deutlich geringere Aufl√∂sung aufweisen, wie verh√§lt sich das zum Panasonic Veteranen? In der Mitte besser? Am Rand schw√§cher? Eine Kombination aus beiden? Wie ist die Gegenlichtschw√§che des Panasonic 7-14mm - welche ja sensorunabh√§ngig ist - mit der Semi-Fisheye Verzeichnung und der gekr√ľmmten Sch√§rfenebene des Olympus Pro 7-14mm gegen zu rechnen? Ist das Leica DG 8-18mm der lachende Dritte? Wie sehen die Au√üenseiter Olympus M.Zuiko digital ED 8-25mm 4.0 PRO und das immer noch angebotene Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18mm F4.0-5.6 im Vergleich dazu aus? Eigentlich h√§tte ich gehofft, dass eine Festbrennweite auf den Markt kommen w√ľrde, welche alle diese Bedenken vom Tisch wischt und neue Ma√üst√§be setzt. Nicht dass man mit irgend einem der genannten Objektive keine guten Bilder machen k√∂nnte. Ich gebe aber nicht gerne vierstellige Betr√§ge aus, um daf√ľr dreistelligen Gegenwert zu erhalten. Im Zweifel bin ich erst einmal im Lager von @Aaron. Das Leica DG 9mm abwarten und testen. Die Entscheidungsgrundlage wird dann sein, wie das Objektiv bei Blende 2.8 abschneidet.
  22. Ziffer 9 vom Leica L 24-90 w√§re einfacher gewesen. Die ist auch schon orange. Ich denke einmal, dass ich da - so sehr mich die Brennweite reizen w√ľrde - misstrauisch sein und zuwarten werde. Bei einem meiner Leica DG Objektive funktioniert einiges nicht an der Olympus und der unn√∂tige Blendenring w√§re das allerkleinste Problem.
  23. Wenn du dich auf das "geleakte" Bild des 9mm f/1.7 beziehst, dann eben nicht. Siehe Posting von @flyingrooster.
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