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leicanik

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Everything posted by leicanik

  1. Es gibt auch Menschen, die haben eine Art "Bedienungsanleitungs-Allergie". Man Vater war so einer. Fand sich meistens schnell zurecht, probierte aber im Fall des Falles auch lieber x-mal herum, statt einmal die BA zu lesen
  2. Meine beiden Schwiegersöhne sind sogar hingeflogen (nach Spanien) – dem Familienfrieden zuliebe (und weil ich sie gern mag und irgendwie auch verstehen kann) diskutiere ich es nicht weiter mit ihnen ...
  3. Das Video und Krolop sind das eine. Dazu will ich nicht mehr viel sagen – aus meiner Sicht spaltet er durch seine Art der (Selbst-)darstellung halt ziemlich: Die einen finden ihn interessant, die anderen eher nervig. Mir persönlich sind es immer zu viele Worte, zu viel abgehackte, unfertige Sätze, und zu oft unpräzise Formulierungen. Darum sehe ich mir seine Videos kaum an oder bin schnell genervt davon. Aber ganz davon abgesehen finde ich das Thema "Anpassung der Sucherhelligkeit" auch für uns hier durchaus interessant. Gerade, weil wir doch mehr oder weniger alle (nehme ich an) einen großen Vorteil der Spiegellosen im WYSIWYG sehen: Man sieht im Sucher annähernd das Bild, wie es die Kamera aufnimmt. Da die Umgebungshelligkeit ja immer die Helligkeitswahrnehmung mit beeinflusst, fand ich eine (automatische) Anpassung des Suchers bisher auch immer sinnvoll und hilfreich. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass der Umfang, in dem eine Kamera da nachregelt, je nach Modell (oder Marke?) recht unterschiedlich ausfällt. Mir z.B. sind die Sonysucher oft etwas zu dunkel in sehr heller Umgebung. Das macht meine Fuji X100V mit dem EVF anders. Dafür neigt diese wiederum in dunkler Umgebung dazu, das Sucher- wie auch das Monitorbild zu hell anzuzeigen, so dass ich das manchmal schon zu knapp belichtet habe. Jetzt kann man das (in Grenzen) jedesmal lieber von Hand einstellen, statt automatisch regeln zu lassen, das ist aber in wechselnde Umgebung auch nicht sonderlich bequem. Einziger Ausweg aus meiner Sicht: Ich muss (wie bei anderen Eigenschaften auch) eben die Eigenheiten meiner Kamera kennen und mich mit meinem Verhalten darauf einstellen. Im Zweifelsfall hilft mir dabei übrigens auch ein technisches Hilfsmittel wie ein Histogramm – nur darf ich das halt auch nicht sklavisch als absolut nehmen. Es gibt mir aber einen Hinweis, wenn ich es zusammen mit anderen Faktoren berücksichtige und mir bewusst bin, dass ein RAW etwas mehr Spielraum bieten wird. Ähnliches stelle ich übrigens auch immer wieder fest, wenn ich mal wieder mitten in der Nacht Bilder bearbeite, in einem eher schwach beleuchteten Zimmer. Dann regele ich meine Bildschirmhelligkeit ganz runter, sonst habe ich nachher lauter zu dunkle Bilder entwickelt. Und selbst dann schaue ich mir in Zweifelsfällen mal noch das Histogramm zusätzlich an. Alles zusammen genommen: Erfahrung der Eigenheiten, technische Info (Histogramm) und subjektiver Eindruck (und Geschmack) bringt dann Ergebnisse, mit denen ich zufrieden bin. Im Fall Krolop könnte ich mir nun vorstellen, dass die Nikon evtl. in einem größeren Umfang hin und her regelt, als er das von anderen Kameras gewöhnt war. Aber was er da anscheinend erwartet (quasi eine "objektiv richtige Darstellung") scheint mir grundsätzlich kaum möglich zu sein.
  4. Ich muss sagen, das Versprechen, endlich die ABSOLUTEN Wahrheiten auf YouTube finden zu können, verlockt schon. Aber es ist so mühsam ...
  5. Das tue ich mir nicht an. Habe gerade den Livebericht des HR eingeschaltet: Offensichtlich ist der Eintracht ein doppeltes Wunder gelungen: Nicht nur der Sieg im Spiel, sondern sie haben auch gleich Corona komplett abgeschafft. Bin schon gespannt auf die Statistik der nächsten Tage … (Sorry, ich weiß ich komme miesepetrig rüber. Aber ich habe in letzter Zeit fast täglich mit massiven Auswirkungen der Coronamaßnahmen auf Kinder, vor allem Grundschulkinder, zu tun. Denen haben wir mit unserem lausig ausgestatteten Schulsystem und miserabel organisiertem Homeschooling extrem viel zugemutet. Und sie haben brav alles ertragen und mitgemacht. Wenn ich dann sehe, mit welcher Selbstverständlichkeit sich jetzt hunderttausende Fans gegenseitig vor Begeisterung ins Gesicht spucken — anders kann ich es leider nicht sagen — dann werde ich einfach zornig …)
  6. Schöne Eindrücke vom Siegestaumel. Bei dem Satz auf dem Rucksack musste ich allerdings an die vielen Fans denken, die mal eben für ein Fußballspiel nach Spanien fliegen …
  7. aufgenommen mit der Pano-Funktion, nachher etwas beschnitten
  8. Man sollte bei Rollei allerdings den UVP nie zu ernst nehmen …
  9. Da stimme ich dir zwar völlig zu, jedoch scheint mir, dass mit der Zeit sich einfach die Erwartungen den schlechten Bedingungen anpassen. Wenn ich z.B. überlege, wie oft ich heute mit dem Finger (meistens) oder einem Plastikstift (immer seltener) auf einem glatten Display etwas per Unterschrift quittieren soll. Unergonomisch hoch drei, wird bei mir meist ein unleserliches Gekrakel, das mit meiner normalen Unterschrift kaum noch etwas zu tun hat. Würde ich so eine Unterschrift auf Papier abliefern, würde z.B. meine Bank die ablehnen, weil sie überhaupt nicht mit der hinterlegten übereinstimmt. Digital stört das jedoch gar keinen, Hauptsache, irgendein Krakel ist drauf.
  10. Interessant, diesen Punkt kannte ich noch nicht, beziehungsweise hatte ich darauf bisher nicht geachtet.
  11. Tolles Motiv. Bist du schon so oft dort gewesen?
  12. In diesen Tagen sehnt sich so manch einer nach Gorbatschow ...
  13. Hallo @supmylo das ist eine sehenswerte und gelungene Bildserie. Ich schreibe lieber diesen Kommentar und klicke jetzt nicht bei jedem einzelnen Bild auf Like. Bin froh, doch hier herein geschaut zu haben. Die Überschrift hat mich nämlich zuerst gar nicht interessiert (von den ganzen Offenblendbildern und Bokehthreads bin ich oft eher gelangweilt). Aber was du hier zeigst, finde ich sehr gelungen und die Offenblende auch sinnvoll eingesetzt in Kombination mit gelungener Bildgestaltung.
  14. Oh ja, vor meinem Bürofenster nervt pünktlich ab 9:00 gerne der Hausmeister mit seinem Monster-Laubbläser. Der bringt es fertig, fast eine Stunde lang um einen kleinen Haufen Blätter herum zu tanzen, um eine Handvoll Blätter noch dazu zu sammeln. Jedesmal fliegen aus der Mitte wieder welche weg. Mit dem Besen wäre er in 10 Minuten fertig. Manchmal entwickele ich schon Mordphantasien …
  15. Doch: Da sind die Morgen nicht so früh …
  16. Macht nichts, Russland ist ja seit einiger Zeit berühmt für Märchen mit arrangierten Wahrheiten … 😉
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