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Das ist es ja, was mich irritiert .. sie können es ja, wie man sieht ... aber wieso machen sie einen bunten Mix aus verschiedenen Serien, statt sich auf eine Serie zu konzentrieren, die dann alles hat und kann?

 

Ja das weiß ich auch nicht und kann dir vermutlich nur Zeiss selbst beantworten (Apropos: Anfragen aller Art werden bei Zeiss üblicherweise vorbildlich beantwortet).

 

Ich vermute die Absicht anderer Auslegung der Batis- und Loxia-Serien. So sind die Loxias nicht nur rein manuell bedienbar, sondern bspw. meist dennoch ein Stück schwerer, oft auch trotz "geringerer" objektivseitiger Spezifikationen - siehe zB die 85er der beiden Serien.

 

Vielleicht finden rein manuelle Objektive, insbesondere von Zeiss, aber auch einfach zusätzlich sehr guten Anklang, so dass sich beide Serien parallel auszahlen.

 

 

Auch kann man mechanische Scharfstellringe in AF Objektive einbauen, die hervorragend gedämpft sind und direkt funktionieren, wie zB die alten Pentax Limiteds oder auch Olympus Objektive mit dem Ring zum ziehen beweisen (12er, 17er, 75er) ...

Gerade diese beiden Beispiele von Pentax und Olympus schätze ich auch sehr und würde ich generell umgesetzt ebenfalls begrüßen. Wenn man diesem Design noch eine herausziehbare Geli verpasst, dann kann es für mich kaum noch besser werden. ;)

Ich fokussiere gerne manuell, möchte in manchen Situationen aber nicht auf AF verzichten. Zumindest meine Ansprüche an AF- und MF-Leistung (inkl. jeweiliger Handhabung) erfüllen diese beiden Lösungen annähernd perfekt.

 

Das 75er Oly, grade mein Lieblingsobjektiv an mFT, besitzt übrigens leider keinen SnapFokus-Ring. In dieser "Premium-Reihe" hätte ich mir generell mehr Konstanz gewünscht, hier schlägt es sich in mehrfacher Hinsicht.

bearbeitet von flyingrooster
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kein einziges der olympus objektive "mit dem ring zum ziehen" hat eine mechanische koppelung zur entfernungseinstellung, die sind alle fly-by-wire

der snapfokus ring ist nur eine besondere ausfuehrung eines elektrischen af/mf umschalters (plus ein wenig software und elektromotore)

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Das 75er Oly, grade mein Lieblingsobjektiv an mFT, besitzt übrigens leider keinen SnapFokus-Ring. In dieser "Premium-Reihe" hätte ich mir generell mehr Konstanz gewünscht, hier schlägt es sich in mehrfacher Hinsicht. 

 

ups?

 

leider hat Olympus eine lange Tradition von seltsamen Entscheidungen, gerade bei dieser Serie ... das fängt mit verschiedenen Silbertönen an (Kameras und Objektive ...) geht weiter über die seltsame Idee, beim 12er die Fokussierung mit dem zurückgezogenen Ring ungenauer zu machen, als mit direkter Umschaltung (laut Ming Thein wohl weniger AF Stufen, die anfahrbar sind) und zeigt sich jetzt wohl im "vergessenen" Fokusring beim 75er ...

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kein einziges der olympus objektive "mit dem ring zum ziehen" hat eine mechanische koppelung zur entfernungseinstellung, die sind alle fly-by-wire

der snapfokus ring ist nur eine besondere ausfuehrung eines elektrischen af/mf umschalters (plus ein wenig software und elektromotore)

 

das ist schon richtig .. aber der Ring ist gedämpft, hat keine der sonst üblichen Beschleunigung, sondern funktioniert wie mechanisch gekoppelt (ich habe das als "direkt" bezeichnet, weil die Bewegung eben direkt übertragen wird) und diese Fokusmethode hat einen Unendlichanschlag .... was sollte also eine mechanische Kopplung noch an Vorteilen bringen?

bearbeitet von nightstalker
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soll das heissen, die anderen oly linsen (die ohne ring zum ziehen) haben eine weniger direkte umsetzung des fokusrings, oder gar eine "intelligente" beschleunigung integriert?

ist mir noch gar nicht aufgefallen  :ph34r:

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leider hat Olympus eine lange Tradition von seltsamen Entscheidungen, gerade bei dieser Serie ... das fängt mit verschiedenen Silbertönen an (Kameras und Objektive ...) geht weiter über die seltsame Idee, beim 12er die Fokussierung mit dem zurückgezogenen Ring ungenauer zu machen, als mit direkter Umschaltung (laut Ming Thein wohl weniger AF Stufen, die anfahrbar sind) und zeigt sich jetzt wohl im "vergessenen" Fokusring beim 75er ...

Zusätzlich zu den verschiedenen Materialien, Designs oder Abdichtung.

 

Übrigens fällt bei jedem mir bekannten Objektiv mit SnapFokus-Ring dabei die Anzahl der verfügbaren AF-Stufen geringer aus als per normalem manuellen Fokus. Beim 12er merkt man es etwas deutlicher, bei den anderen fällt es jedoch ebenfalls auf. Insbesondere auch beim 40-150/2.8 im Nahbereich, für welchen ich es sehr schätze. Dabei springt der Fokus ziemlich heftig, weit störender als beim 12er und ist im Bereich der Mindestdistanz praktisch unverwendbar. Mir persönlich ist es jedoch in all diesen Fällen (inkl. 12er und 40-150er) egal, da ich für exakten manuellen Fokus ohnehin nicht die SnapFokus-Funktion verwende, sondern diese nur für schnelle, manuelle Fokussierung aus der Hand (oft mit Peaking) einsetze und dafür ist sie mir überall mehr als fein genug abgestimmt.

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soll das heissen, die anderen oly linsen (die ohne ring zum ziehen) haben eine weniger direkte umsetzung des fokusrings, oder gar eine "intelligente" beschleunigung integriert?

ist mir noch gar nicht aufgefallen  :ph34r:

 

 

Ja, die beschleunigen, wenn man schneller dreht (was ich eigentlich ganz gut finde ... man muss sich aber daran gewöhnen) und der Ring dreht am Ende frei durch

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Zusätzlich zu den verschiedenen Materialien, Designs oder Abdichtung.

 

Übrigens fällt bei jedem mir bekannten Objektiv mit SnapFokus-Ring dabei die Anzahl der verfügbaren AF-Stufen geringer aus als per normalem manuellen Fokus. Beim 12er merkt man es etwas deutlicher, bei den anderen fällt es jedoch ebenfalls auf. 

 

 

Ich kann jetzt nur vom 12er und vom 17er reden, die hat Ming Thein getestet, er meinte, beim 17er wäre alles OK, aber das 12er wäre auffällig.

 

Olympus hat wohl dazu gesagt, dass es eine schnelle "Zonefocus" Einstellung sei und man deshalb weniger Stellmöglichkeiten eingebaut habe.

 

die Zooms kenne ich nicht, weil ich da Panasoniczooms habe ... ich nehme aber eh lieber meine übliche Schnellumschaltung (auch bei 12 und 17) auf der Videotaste, weil ich das gewohnt bin und wenn ich wirklich mal selbst drehen möchte (selten genug) dann will ich gerne, dass sie alle funktionieren 

 

 

Wenn die High End Zooms auch weniger Steps haben, wäre das ziemlich bescheuert, wer denkt sich denn sowas aus? Damit ist ... zumindest meiner Ansicht nach ... diese Schnellumschaltung eigentlich für die Katz, setzen sie doch viele Leute gerade für besonders präziese Scharfstellung ein.

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Olympus hat wohl dazu gesagt, dass es eine schnelle "Zonefocus" Einstellung sei und man deshalb weniger Stellmöglichkeiten eingebaut habe.

 

Gut möglich. Insbesondere beim 12er verwende ich den SnapFokus auch hpts. zu diesem Zweck. Damit lässt sich schnell und reproduzierbar eine vorher einmal ausgetestete Einstellung in Sekundenschnelle wiederfinden, im Gegensatz zum unmarkierten und ewig druchdrehenden normalen manuellen Fokusring. Wie erwähnt, die geringere Stufenanzahl reicht zu diesem Zweck locker aus und störte mich bislang überhaupt nicht. Pixelperfekt genaue Fokussierung erfolgt bei mir ohnehin per normalem manuellen Fokus.

 

 

Wenn die High End Zooms auch weniger Steps haben, wäre das ziemlich bescheuert, wer denkt sich denn sowas aus?

 

Das 12-40 ist diesbezüglich wiederum ziemlich fein abgestimmt, feiner als alle anderen mir bekannten SnapFokus Objektive. Auch das 40-150 ist großteils völlig problemlos. Nur in dessen Nahbereich, welcher es ja glücklicherweise für CloseUps aller Art prädestiniert, wirken sich aufgrund des hohen Abbildungsmaßstabs diese Schritte erheblich deutlicher aus. Ein solcher Schritt eines "Beinahe-Makros" springt dann einfach schon merklich sichtbar und bildrelevant. Da ich das 40-150 in den meisten seiner Einsätze als "langes Makroobjektiv" verwende, ist mir dies natürlich auch dementsprechend oft aufgefallen. Problematisch ist dies für mich aber auch hier nicht, da ich den SnapFokus so gut wie immer für schnelle und/oder reproduzierbare Fokussierung einsetze, für pixelperfekte Exaktheit aber den normalen manuellen Fokus nehme (welcher zusätzlich auch eine noch etwas geringere Nahdistanz bietet).

 

 

Ich sehe den SnapFokus also nicht als vollwertigen Ersatz zum normalen manuellen Fokus an, sondern lediglich als zusätzlichen Bonus, den ich für bestimmte Einsatzzwecke sehr gerne verwende. Die anderen Objektive bieten diesen Zusatz gar nicht erst an, von daher freue ich mich drüber, auch wenn man ihn im Detail sicher noch optimieren könnte. Und auch am 75er hätte ich ihn deshalb gerne gesehen. ;)

bearbeitet von flyingrooster
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mich nerven unnötige Beschränkunen, oder wenn man eine super Idee wegen dubioser Überlegungen kaputtmacht ... und nichts anderes ist das hier leider :(

 

Wenn man den SF als vollwertigen Ersatz hernehmen möchte, dann ist dem, zumindest bei einigen Objektiven, sicher so.

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Ob das wirklich noch einen signifikanten Einfluss hätte, wage ich zu bezweifeln. Hier zum Vergleich die MTF-Charts aus Zeiss-Datenblättern zum Milvus 21 mm und Loxia 21 mm. Das Loxia sieht für mich besser aus, mit gleichmäßigerer Abbildungsleistung über die Bildfläche, obwohl gerade die die Randbereiche kritischer sein sollten beim Loxia. Und ich gebe nochmal zu bedenken, dass Loxia kommt mit weniger Linsen aus und ist erheblich leichter. Da ist das DSLM-System trotz angeblicher Schwäche der Bajonettgeometrie massiv im Vorteil.

 

attachicon.gifLoxia21.jpg

 

attachicon.gifMilvus21.jpg

 

Wie wurden die MTF gemessen?

Wenn es eine Kamera war, welche bzw. welcher Sensor war es?

So werden MTF aber nicht gemessen.

http://www.trioptics.com/de/knowledge-base/mtf-und-abbildungsqualitaet/

https://www.zeiss.com/content/dam/Photography/new/pdf/de/cln_archiv/cln31_de_web_special_mtf_02.pdf (Seite 4)

http://www.oeg-messtechnik.de/?p=2&k=7

Manchmal werden auch die berechneten MTF veröffentlicht.

Das bildmäßige Ergebnis kann bei jedem Sensor anders sein, auch bei gleicher Auflösung.

Grund: Filterstack, Mikrolinsendesign und Fotoempfängerdesign beeinflussen die Auflösung je nach bildseitigem Strahlengang.

Beweis: Die unterschiedlichen Abbildungsgüten bei unterschiedlichen Sensoren(generationen), zu beobachten bei den A7/9-Kameras, sogar besser trotz höherer Auflösung des Sensors. Wer hat da was - mal ganz abseits von Werbesprüchen - woran angepasst?

Kann der Optikentwickler voraussehen, welcher Sensor und welche Filter davor in drei Jahren verwendet werden und was den Kameraentwicklern noch so alles einfällt? Es ist nicht mehr so einfach wie zu Filmzeiten mit einer simplen Oberfläche.

Es bleibt spannend.....

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Wenn man den SF als vollwertigen Ersatz hernehmen möchte, dann ist dem, zumindest bei einigen Objektiven, sicher so.

 

 

naja Ersatz ... eigentlich finde ich einen MF Modus doch ausreichend, so richtig sinnvoll ist es nicht, zwei Modi für die gleiche Funktion einzubauen, von denen man dann jeden für einen anderen Zweck einsetzen soll... ziemlicher Blödsinn das Ganze ... 

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Das bildmäßige Ergebnis kann bei jedem Sensor anders sein, auch bei gleicher Auflösung.

Grund: Filterstack, Mikrolinsendesign und Fotoempfängerdesign beeinflussen die Auflösung je nach bildseitigem Strahlengang.

 

Hier ein Vergleich des alten Zeiss 21/2.8 ZE und dem Loxia 21 an einer A7II:

 

http://www.verybiglobo.com/zeiss-loxia-212-8-rolling-review-2/

 

Das Loxia hat keine Probleme mit dem kritischen Sensor der A7II (kritisch bezüglich schrägen Randstrahlen):

 

"Corner smearing at wide aperture is gone."

 

Soweit ich das bisher beurteilen kann, finde ich die Ergebnisse der Zeiss MTF-Charts zum Loxia durchaus in den Bildern wieder bzw. die Abweichungen halte ich nicht für praxisrelevant.

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Wie wurden die MTF gemessen?

Wenn es eine Kamera war, welche bzw. welcher Sensor war es?

[...]

 

Deinen Überlegungen stimme ich, wie so oft, grundsätzlich rundum zu.

 

Ein paar deiner Fragen lassen sich beantworten - von Zeiss. Ich habe Zeiss daher angeschrieben und werde deren Rückmeldung mitteilen. Bislang war Zeiss seitens Auskunft über technische Fragen sehr offen und hilfreich.

 

Deine Anmerkungen betreffen aber potentiell natürlich nicht nur indirekt Zeiss Objektive oder Sony Sensoren, sondern die Produkte jedes anderen Herstellers ebenso. Welchen Einfluss nehmen technische Veränderungen der Kameras/Sensoren auf die Abbildungsleistung der Objektive?

 

Ich würde grundsätzlich davon ausgehen, dass Kamerahersteller sich einer solchen eventuellen Problematik durchaus bewusst sind und halte daher ein Szenario einer technischen Veränderung, welches die Abbildungsleistung des bestehenden, und noch dazu vergleichsweise brandneuen, Objektivparks relevant negativ beeinflusst zwar nicht für unmöglich, aber doch für ziemlich unwahrscheinlich.

 

Wie nun bspw. ein Loxia an einer Ax im Jahr 2025 abschneiden wird, sei dahingestellt und darüber zu spekulieren ist wie bei den meisten zukünftigen Betrachtungen eher müßig.

 

Zurück im Hier und Jetzt der fotografischen Praxis: Was hältst du persönlich von der Abbildungsleistung bspw. eines Loxia 21/2.8 an beliebigem aktuellen Sony FE Gehäuse bzw. siehst du an irgendwelchen Punkten Probleme damit?

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Deine Anmerkungen betreffen aber potentiell natürlich nicht nur indirekt Zeiss Objektive oder Sony Sensoren, sondern die Produkte jedes anderen Herstellers ebenso. Welchen Einfluss nehmen technische Veränderungen der Kameras/Sensoren auf die Abbildungsleistung der Objektive?

 

dxomark hat das Loxia 21 sowohl an einer A7r, als auch an einer A7rII getestet:

 

https://www.dxomark.com/Lenses/Carl-Zeiss/Zeiss-Carl-Zeiss-Loxia-21mm-F28-Sony-FE-mounted-on-Sony-A7R-II__1035

 

Die max. Auflösung nach deren Mess- und Auswertesystem ergibt 27 MP an der A7r und 37 MP an der A7rII. Da könnte man durchaus vermuten, dass der gegenüber schrägen Randstrahlen gutmütigere BSI-Sensor der A7rII einen Einfluss hat. Wenn man sich aber die Schärfeprofile ansieht unter Measurements/Sharpness/Profils ansieht, ist die Schärfe bei der A7rII relativ gleichmäßig nach oben verschoben. Vielleicht spielt auch der Shuttershock der A7r eine Rolle.

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Wie wurden die MTF gemessen?

Wenn es eine Kamera war, welche bzw. welcher Sensor war es?

Wie bitte willst du eine solche MTF Kurve bitte mit einer Kamera messen?

 

Es sind die offiziellen Zeiss Kurven. Wie die genau gemessen wurden ist leider nicht gut dokumentiert aber zumindest den Filterstack berücksichtigen sie, das konnte man schön sehen als Lensrentals.com mit einem passenderen Filterstack bei den Otus Objektiven auf deutlich ähnlichere Ergebnisse wie Zeiss kam.

 

Beweis: Die unterschiedlichen Abbildungsgüten bei unterschiedlichen Sensoren(generationen), zu beobachten bei den A7/9-Kameras, sogar besser trotz höherer Auflösung des Sensors. Wer hat da was - mal ganz abseits von Werbesprüchen - woran angepasst?

Du bist unpräzise, was meinst du mit Abbildungsgüte? Es gibt bei den FE Kameras Unterschiede bei Vignettierung und Colorshift. Hinweise auf Unterschiede beim Filterstack sind mir keine bekannt. Bitte liefer da einen Beleg.

 

@Pizzastein: DxO ist ne Blackbox wo unnachvollziehbare Zahlen raus fallen.

 

Grüße

Phillip

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..

Die max. Auflösung nach deren Mess- und Auswertesystem ergibt 27 MP an der A7r und 37 MP an der A7rII....

 

Man könnte diesen Ansatz z.B. nehmen und die Effizienz aus Kamera+Sensor+Objektiv vergleichen.

 

Die mehrfach vorgetragene These, Sony hätte beim Mount Qualität verschenkt, wäre stichhaltig, wenn im Ergebnis eine schlechte Ausnutzung der jeweiligen sensorseitigen Auflösung erreicht würde.

 

Ich nenne mal ein Beispiel: das 16-50 an Sony a6000 sollte von den 24 MP nur so ca. 6MP an Auflösung rüberbringen.

 

https://www.dxomark.com/Lenses/Sony/Sony-E16-50mm-F35-56-mounted-on-Sony-A6000__942

 

Das wäre absolut vergleichbar zur 14-42 Powerzoom an E-M1,2 (20,4MP) , welches 7 MP auflöst.

 

https://www.dxomark.com/Lenses/Panasonic/Panasonic-LUMIX-G-X-VARIO-PZ-14-42mm-F35-56-ASPH-POWER-OIS-mounted-on-Olympus-OM-D-E-M1-Mark-II__1136

 

Beide Powerzooms bringen nur einen Bruchteil der PS des Sensors auf die Straße, wobei das Oly-Zoom effizienter ist.

 

Liegt das am System? Ist der E-Mount schlechter als MFT?

 

Vergleichen wir doch mal die Toplinsen je System, was die aus dem Sensor (und der Kamera mit ihren Filtern etc) herausholen. Wenn die Effizienz bei Sony FE und Sony E auf Augenhöhe zu MFT liegt, würde ich meinen, dass die These "Sony hat beim Mount entscheidende Fehler gemacht" dann widerlegt sei oder auf MFT ausgedehnt werden könnte. Das Fazit wäre: alle könnten mehr Effizienz erreichen, warum tun sie es dann nicht? Preis? Gewicht? Oder was?

 

Check:

 

 

https://www.dxomark.com/lenses/launched-between-1987-and-2017/focal-from-1-to-1500/aperture_max-from-0.95-to-45/launch_price-from-0-to-13000-usd#hideAdvancedOptions=false&viewMode=list&yDataType=rankDxo

 

Sony FE-Mount

 

Sony Macro 90mm schafft 42MP an der A7rII (100%)

Sony 85/1,8 schafft 40 (95%)

Sony 70-200/2,8 GM schafft 38 (90%)

Loxia 21 bringt 37 (88%)

Batis 25 bringt 36 (86%)

Sony 28 bringt 35 (83%).

 

Bei Oly (E-M1,2 mit 20MP)

 

Nocti 42 bringt 16 (80%)

75/1,8 bringt 15 (75%)

Pana 15 schafft 15

 

Sony E-Mount (APS-C)

 

https://www.dxomark.com/lenses/brand-sony/launched-between-1987-and-2017/mount_type-Sony_E/focal-from-1-to-1500/aperture_max-from-0.95-to-45/launch_price-from-0-to-13000-usd#hideAdvancedOptions=false&viewMode=list&yDataType=rankDxo

 

24er schafft 13 MP von 24MP (a6000) (65%)

50er bringt 13MP 

35er schafft 11MP (55%)

 

Damit würde ich die Ergebnisse so interpretieren: am Sony-E-Mount ist die Effizienz ziemlich mau. Oly ist deutlich besser, aber absolut nicht weit vor E-Mount. Was aber schon eine erstaunliche Leistung der Technik hinter dem Sensor (Filter, Optiken usw.) ist, denn man schafft einen höher aufgelösten Output als die 24MP-Sensoren bei Sony!

 

Wie man nun aber Sonys FE-Mount konstruktive Probleme (Auflagemaß, schräge Randstrahlen, daher notwendige Korrekturen zu Lasten der Qualität usw) unterstellen kann, wenn man sich die Effizienz dieses FE-Mounts ansieht, da bleibt großes Kopfschütteln.

 

Ich bleibe bei meiner Meinung: die theoretischen Gedanken einiger Skeptiker sind mit den Messungen von DxO nicht zu erklären.

 

Daher bietet es sich an, DxO als Plattform für Messergebnisse abzulehnen, weil die eh keine Ahnung haben. Das ist eine bewährte Lösung für solche der Theorie nicht dienlichen Ergebnisse!

 

EDIT: oh, Phillip has done it! Great! ;-)

 

;-)

 

 

Ich war gestern übrigens mit Kleinstsensor an der GX80 und 75/1,8 in Berlin unterwegs. Hat Spaß gemacht. Leider kann ich die Auflösung des Bildes nicht messen. Aber es scheint gut aufgelöst zu sein! ;-)

 

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bearbeitet von noreflex
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@Pizzastein: DxO ist ne Blackbox wo unnachvollziehbare Zahlen raus fallen.

 

Die absoluten Zahlen von denen interessieren mich eher weniger. Allgemein finde ich aber deren Schärfe-field maps meist sehr gut nachvollziehbar zu dem, was ich in der Praxis bekomme und auch relative Vergleich zwischen Objektiven halte ich für aussagekräftig. Deshalb gehe ich davon aus, dass das Loxia 21 mm an der A7rII tatsächlich eine etwas bessere Leistung liefert, als an der A7r (mehr als durch den Auflösungsunterschied alleine erklärbar wäre).

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Die absoluten Zahlen von denen interessieren mich eher weniger. Allgemein finde ich aber deren Schärfe-field maps meist sehr gut nachvollziehbar zu dem, was ich in der Praxis bekomme und auch relative Vergleich zwischen Objektiven halte ich für aussagekräftig. Deshalb gehe ich davon aus, dass das Loxia 21 mm an der A7rII tatsächlich eine etwas bessere Leistung liefert, als an der A7r (mehr als durch den Auflösungsunterschied alleine erklärbar wäre).

Die fieldmaps sind nützlicher, gerade wenn man an einem Sensor bleibt. Aber die Wahrscheinlichkeit hier die Testmethodik zu messen und nicht das Objektiv ist mir zu groß, als dass ich darauf eine solche Aussage basieren würde.

 

Grüße

Phillip

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Aber es scheint gut aufgelöst zu sein! ;-)

 

Klasse Foto, ein sehr gutes Beispiel warum MTF-Kurven und Laborwerte und viele andere "wichtige" Expertisen rein garnix mit dem Bildergebnis zu tun haben.

 

Solange eine Optik nicht dezentriert ist oder einfach nur kacke abbildet und solange der Fotograf weiß welches Werkzeug das Richtige ist - solange sieht man die Bildergebnisse, die für sich sprechen.

 

Das 75/1.8 finde ich zu sehr vielen Gelegenheiten ausgesprochen gut einstetzbar - bei starkem Sonnenlicht und vielen weißen Motivteilen vermeide ich das Glas allerdings bewusst.

 

 

;)

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Deshalb gehe ich davon aus, dass das Loxia 21 mm an der A7rII tatsächlich eine etwas bessere Leistung liefert, als an der A7r (mehr als durch den Auflösungsunterschied alleine erklärbar wäre).

 

Sofern die Verteilungen der Field Maps bei beiden (A7R & A7RII) vergleichbar ausfallen, wie du erwähntest und wonach es mir ebenfalls aussieht (Wobei ich wieder kein Riesenfreund solcher in alle Himmelsrichtungen bunt verlaufender Farbfelder bin - ist dieser Gelbton nun etwas roter oder doch eher grüner...? Warum nicht einfach eine monochromatische Skala, dann variiert nur die Luminanz? Dies wäre auch auf farbproblematischeren Bildschirmen verschiedenster Art einfacher beurteilbar), und damit verbesserte Randbereiche am Sensor der A7RII ausfallen, woraus sollte ein über den Auflösungsunterschied der Sensormatrix hinausgehender Gewinn dann resultieren? Einzig aus dem dem abweichenden Design des BSI-Sensors? Bringt dieser (oder mittelbare Folgen dessen), bei gleicher Pixelmatrix, also auch in der Mitte höhere Auflösungen? Ich weiß es nicht (und sehe derlei Unterschiede bei meiner R und RII in der Praxis nicht - falls ja, dann sind diese dafür wohl zu fein und erforderten messtechnische Genauigkeit), sondern frage lediglich interessiert.

 

 

Daher bietet es sich an, DxO als Plattform für Messergebnisse abzulehnen, weil die eh keine Ahnung haben. Das ist eine bewährte Lösung für solche der Theorie nicht dienlichen Ergebnisse!

 

Ich vertrete, wie mittlerweile vermutlich deutlich ersichtlich ist ( ;)), zwar nicht die Ansicht, dass das (F)E-Mount in der aktuellen Praxis mit nativen Objektiven optisch relevant einschränkt, betrachte die DxO-Messergebnisse aber ebenfalls nur sehr vorsichtig und mit dem berühmten "grain of salt".

 

Es beginnt damit, dass die von DxO kreierte Einheit des perzeptiven Megapixels (nicht gleich einem MP!) nirgends nachvollziehbar definiert wird und endet in der ebenfalls fehlenden Nachvollziehbarkeit der Berechnung (sowie angewandter Gewichtung der Zwischenergebnisse) des finalen P-MPix Wertes. Am Ende der Prozedur steht eine Zahl, von welcher man nicht weiß wie sie zustande gekommen ist und was sie nun eigentlich zu bedeuten hat. Existieren dabei überhaupt lineare Relationen? Man weiß lediglich, dass eine höhere Zahl besser ist als eine niedrigere - und selbst das kann tückisch sein:

 

So startet bei deinem Vergleich des Sony 16-50 mit dem Oly 14-42 das Sony Objektiv schon mal von der etwas schlechteren Ausgangslage aus (hinsichtlich des DxO Ergebnisses). Je weitwinkliger eine Optik ausfällt, desto schwieriger wird es deren Auflösung über das gesamte Bildfeld hin gleichmässig hoch zu halten. Das Sony Zoom bietet hier weiteren Bildwinkel als das Oly Zoom. Bei der DxO-Methodik werden die, wie auch immer über das Bildfeld gewichteten, Auflösungsmessungen aller verfügbaren Brennweiten eines Objektivs für's Endergebnis gemittelt. Bedeutet, dass von zwei in denselben verfügbaren Brennweitenbereichen exakt gleichwertigen Zooms, dasjenige mit dem zusätzlich weiteren Bildwinkel (oder einem anderen problematischeren zusätzlichen Bildwinkel) auch praktisch immer die schlechtere Gesamtnote erhalten wird - einfach, weil der zusätzliche weitere Bildwinkel die Mittelung runterzieht. Zooms unterschiedlicher Brennweitenbereiche anhand deren DxO-Messergebnisse zu vergleichen sagt schon alleine daher eigentlich nichts aus.

 

Unterschiedliche Gehäuse? Hmm...  Festbrennweiten? Zumindest besser vergleichbar... Field Maps? Weit aussagekräftiger (und beurteilen nicht nur den besten Blendenwert) ... - sofern man diese kunterbunten Kleckse zu lesen vermag ...

 

Ich schaue mir die DxO Messungen zwar auch öfter mal an, aber für wirklich vergleichbar halte ich dabei nur relativ wenig. Ich möchte damit nicht behaupten, dass man bei DxO keine Ahnung hat, aber an kommunizierter Nachvollziehbarkeit der Methodik mangelt es definitiv.

bearbeitet von flyingrooster
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