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Moin!

 

Ich habe als immerdrauf ein Sony FE 28mm 2.0 für meine Sony A7.

 

Ein Sony FE 55mm 1.8 habe ich mir nun als Ergänzung gekauft, sollten mal 28mm zu kurz sein. 

 

Mein erster Eindruck ist, dass die Bilder bei Offenblende mit dem 28mm bei Aufnahme des gleichen Motivs oder auch sonst andere Aufnahmen schärfer ist, als die des FE 55mm 1.8.

 

Ich bin etwas erstaunt, da ich immer davon gelesen habe, dass das FE 55mm 1.8 eins der schärfsten Linsen sei. 

 

Kann das jemand bestätigen oder wie sind eure Erfahrungen? Einen Testaufbau habe ich derzeit nicht gemacht, da ich die Bilder "aus dem Alltag" vergleichen wollte.

 

Ein weiterer Vergleich: Ich hatte noch ein Sigma 60mm 2.8, das ist im FE Modus bei Offenblende, also 2.8 ebenfalls sichtbar schärfer, als die Bilder mit dem FE 55mm 1.8 bei Blende 1.8 bzw. 2.8. Diese Aussage bezieht sich auf die Mitte des Bildes. 

 

Ich hatte damals schonmal das FE 55mm 1.8 für einen Tag zum Test und mehr oder weniger deckt sich das mit meinen jüngsten Erkenntnissen. 

 

Also:

 

I.) Habe ich zum zweiten Mal ein nicht so scharf zentriertes FE 55mm 1.8 erwischt

II.) klingt komisch, ist aber eben so

bearbeitet von Bjoernyy
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Das 55'er ist schärfer als das 28'er

 

DxO

 

wenn das bei dir nicht so ist liegt das 

 

a) An deinem Vergleich

B) Ein äußert schlechten Exemplar von deinem 55'er

 

ich tippe eher auf a.

 

 

 

Ich werde es mal die nächsten Tage beobachten. Wäre dann schon das zweite schlechte Exemplar. Oder mein FE 28 ist einfach verdammt gut, hatte es aus 3 Modellen selektiert.

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Das 55'er ist schärfer als das 28'er

 

DxO

 

 

Sorry aber die Argumentation ist quatsch.

DxO gibt genau eine Zahl für die Schärfe und erläutert nicht näher wie sie zu dieser kommen. Jeder der schonmal eine Blendenreihe geschossen hat weiß, dass die Schärfe sehr deutlich mit der Blende und der Distanz vom Mittelpunkt des Bildes abhängt.

 

Ich vermute DxO làsst Randabfall und Schärfegewinn beim Abblenden irgendwie in seine Zahl einfließen aber wie genau weiß man nicht.

 

Zur Ausgangsfrage: Ich halte dein "Testverfahren" für die wahrscheinlichste Ursache. Beide Optiken sind bei Offenblende im Zentrum sehr scharf, legen beim Abblenden aber noch etwas zu. Deutliche Unterschiede würde ich da an einer a7 nicht erwarten.

 

Das FE55 hat deshalb einen so guten Ruf, weil es schon bei Offenblende nur einen recht geringen Randabfall hat. Bei den meisten anderen Normalobjektiven und auch bei FE28 ist dieser sehr viel deutlicher.

 

Grüße,

Phillip

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Sorry aber die Argumentation ist quatsch.

DxO gibt genau eine Zahl für die Schärfe und erläutert nicht näher wie sie zu dieser kommen. Jeder der schonmal eine Blendenreihe geschossen hat weiß, dass die Schärfe sehr deutlich mit der Blende und der Distanz vom Mittelpunkt des Bildes abhängt.

 

Ich vermute DxO làsst Randabfall und Schärfegewinn beim Abblenden irgendwie in seine Zahl einfließen aber wie genau weiß man nicht.

 

Zur Ausgangsfrage: Ich halte dein "Testverfahren" für die wahrscheinlichste Ursache. Beide Optiken sind bei Offenblende im Zentrum sehr scharf, legen beim Abblenden aber noch etwas zu. Deutliche Unterschiede würde ich da an einer a7 nicht erwarten.

 

Das FE55 hat deshalb einen so guten Ruf, weil es schon bei Offenblende nur einen recht geringen Randabfall hat. Bei den meisten anderen Normalobjektiven und auch bei FE28 ist dieser sehr viel deutlicher.

 

Grüße,

Phillip

 

Genau und all das was du gerade geschrieben hast, sagt DxO's Zahl aus, wie sie sich am ende zusammensetzt ist am Ende unerheblich. Der Themenstarter fragt ja auch nicht, ob das 28'er am Rand, Mitte, Corner schärfer ist sondern er fragt "Ist das 28'er schärfer" und welche Zahl lässt sich nicht besser dafür verwenden  als die von DxO, sie führt all dies zusammen in einer verlässlichen Zahl.

 

Grüße

Enrico

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Ich lese Bjoernyys Beitrag anders, da steht was von Offenblende und Bildzentrum.

 

Da wir nicht wissen wie die DxO Zahlen zustande kommen halte ich sie bestenfalls für die ganz grobe Orientierung brauchbar. Wer seinen Anwendungszweck halbwegs beschreiben kann erhält auf anderem Weg eine deutlich präzisere Antwort, so auch hier.

 

Grüße,

Phillip

bearbeitet von Phillip Reeve
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DxO bietet ja auch unter Measurements/Sharpness eine Field map, da ist die Schärfeverteilung im Bildfeld zu sehen.

 

Das FE 2/28 ist in der Bildmitte immer sehr scharf, nur der Randabfall ist deutlich.

 

In der Bildmitte nun einen Unterschied zum FE 1.8/55 in der Praxis festzustellen ist schon recht schwierig, da kommen eher Unterschiede in der Scharfeinstellung zum Tragen.

 

Mal davon abgesehen halte ich von den Testwerten von DxO nichts, da sie auf theoretischen Modellen beruhen.

 

DxO zu Folge ist das Canon 17-40L an einer Canon 5DS R bereits bei Blende 4.0 bei 17mm bis in die Bildecken knackscharf.

Das ist der größte Blödsinn den ich je gelesen habe, insofern ist DxO da nicht Ernst zu nehmen.

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bearbeitet von x_holger
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Ich habe das 28er vom Sony Store ausgeliehen und an der A7r II getestet. Mein Exemplar war eine absolute Durchschnittslinse. Abgeblendet gerade so ok, aber im äußeren Drittel des Bildfeldes nicht der Rede wert. Auch in der Mitte wurden Details nicht mit der Klarheit und "Autorität" abgebildet wie bei meinem 55er.

 

Es mag Serienstreuung geben, weiß ich nicht. Aber das sind meine Beobachtungen.

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Das Sony 2.0/28 ist nicht besser bei gleichen Blendenwerten als mein Olympus Auto-W 3.5/28 von 1985.

Lichtstärker und AF, das ist der Unterschied.

Das FE 28 ist eben auch mit Abstand das günstigste Objektiv im FE-Programm und für den Preis ist es gut.

In der Bildmitte sollte es aber bei jeder Blende scharf sein. Sonst stimmt mit der Scharfeinstellung etwas nicht.

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Ich kann ebenfalls nur positive Überraschung melden. Schon bei F2 mittig sehr scharf bei geringer Abnahme zu den Rändern, die bei bildschirmüblicher Verkleinerung sofort verschwindet. Allerdings geht ein Teil der guten Darstellung auch auf KOnto der in-camera-correction. Die unkorrigierten RAWs sind ab dem Mittelfeld etwas schwächer, werden aber von dem bei DXO mitgelieferten Modul ebenfalls gut korrigiert.

 

Bei Weitwinkeltests mit offener Blende muß man berücksichtigen, daß die am Rand abgebildeten Bildteile oft auch schon außerhalb des Schärfebereichs für die eingestellte Entfernung liegen. Da muß man gar nicht die Bildfeldwölbung als Unschärfeursache bemühen.

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Yep. DxO liefert brauchbare Messwerte und die muss man sich ansehen. Die Zahlen der Gesamtwertung sind in der Tat unbrauchbar.

 

 

Dann schau Dir doch mal die "Messwerte" für das Canon 17-40 L in der obigen Grafik an. Was sollte da bitteschön der Realität entsprechen?

 

Absolut nichts ...

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Ich habe das 28er vom Sony Store ausgeliehen und an der A7r II getestet. Mein Exemplar war eine absolute Durchschnittslinse. Abgeblendet gerade so ok, aber im äußeren Drittel des Bildfeldes nicht der Rede wert. Auch in der Mitte wurden Details nicht mit der Klarheit und "Autorität" abgebildet wie bei meinem 55er.

 

Es mag Serienstreuung geben, weiß ich nicht. Aber das sind meine Beobachtungen.

Kann ich exakt so bestätigen. Auch mein 55er bildet deutlich schärfer ab als das 28er. Deswegen ist das 28er längst wieder weg und musste einem 25er Batis weichen.

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Scharfe Objektive sind natürlich schon gut. Aber warum ist es so wichtig, das "schärfste" Objektiv zu besitzen? Viel besser ist doch eigentlich das Objektiv, mit dem ich meine Fotovorstellungen optimal umsetzen kann. Und da spielen eine ganze Reihe von verschiedenen Kriterien eine Rolle.

Ich kenne Fotografen, die haben mehrere verschiedene Normalobjektive und überlegen sich vor der Aufnahme, welches der vorhandenen 50er in der zu erwartenden Situation am besten geeignet sein wird. Das ist natürlich eine komfortable Situation, aber belegt, dass "Schärfe" nur 1 Kriterium ist.

Ich habe zum  Beispiel 2 Normalos, 1 Biotar 58mm und ein Summicron R 2/50. Sehr scharf ist das Summicron und liefert hervorragend "ausgewogene" Fotos. Das uralte Biotar dagegen ist nicht nur scharf, es hat einen ganz speziellen Charakter, den ich gezielt für bestimmte Bildvorstellungen nutzen kann........

Ein anderes Beispiel wäre das Sonnar 85mm  und das VC Heliar 75mm..   oder: Tair 135mm und Elmar 4/135 oder....oder...

( unter diesem Gesichtspunkt ist ein "Schärfevergleich" eines 28mm-Objktivs mit einem 50mm-Objektiv ein mutiges Unterfangen :))

 

Mein Fazit: Vielleicht sollte mehr die situationsgerechte Anwendung ("Eignung") eines Objektivs Beachtung finden. Und nur nebenbei: häufig genug sind gerade nicht die "schärfsten" Fotos die besten.

Claus

 

bearbeitet von Philby42
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Scharfe Objektive sind natürlich schon gut. Aber warum ist es so wichtig, das "schärfste" Objektiv zu besitzen? Viel besser ist doch eigentlich das Objektiv, mit dem ich meine Fotovorstellungen optimal umsetzen kann. Und da spielen eine ganze Reihe von verschiedenen Kriterien eine Rolle.

Ich kenne Fotografen, die haben mehrere verschiedene Normalobjektive und überlegen sich vor der Aufnahme, welches der vorhandenen 50er in der zu erwartenden Situation am besten geeignet sein wird. Das ist natürlich eine komfortable Situation, aber belegt, dass "Schärfe" nur 1 Kriterium ist.

Ich habe zum  Beispiel 2 Normalos, 1 Biotar 58mm und ein Summicron R 2/50. Sehr scharf ist das Summicron und liefert hervorragend "ausgewogene" Fotos. Das uralte Biotar dagegen ist nicht nur scharf, es hat einen ganz speziellen Charakter, den ich gezielt für bestimmte Bildvorstellungen nutzen kann........

Ein anderes Beispiel wäre das Sonnar 85mm  und das VC Heliar 75mm..   oder: Tair 135mm und Elmar 4/135 oder....oder...

( unter diesem Gesichtspunkt ist ein "Schärfevergleich" eines 28mm-Objktivs mit einem 50mm-Objektiv ein mutiges Unterfangen :))

 

Mein Fazit: Vielleicht sollte mehr die situationsgerechte Anwendung ("Eignung") eines Objektivs Beachtung finden. Und nur nebenbei: häufig genug sind gerade nicht die "schärfsten" Fotos die besten.

Claus

 

Verhält es sich nicht so, dass die modernen Objektive alle gleichgemacht sind, die teuersten noch ein wenig schärfer als die billigen.

 

Und das unterschiedliche Objektivcharaktere daher rühren, dass die Objektive aus unterschiedlichen Zeiten/Moden resultieren?

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Verhält es sich nicht so, dass die modernen Objektive alle gleichgemacht sind, die teuersten noch ein wenig schärfer als die billigen.

 

Und das unterschiedliche Objektivcharaktere daher rühren, dass die Objektive aus unterschiedlichen Zeiten/Moden resultieren?

 

Das habe ich nicht ganz verstanden...alle gleichgemacht sind..(?)..

 

nur:auch bei den "modernen" Objektiven gibt es ausgeprägte "Charaktere" : z. B. Fujinon X 56mm, die Leica -Asphären, Zeiss ZM, Olympus FT , Sigma35 etc

 

Claus

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Das habe ich nicht ganz verstanden...alle gleichgemacht sind..(?)..

 

nur:auch bei den "modernen" Objektiven gibt es ausgeprägte "Charaktere" : z. B. Fujinon X 56mm, die Leica -Asphären, Zeiss ZM, Olympus FT , Sigma35 etc

 

Claus

Moin,

Mit gleichgemacht unterstellte ich, dass die Hersteller die neuen Objektive primär daran orientiert designen, wie diese Objektive von den potentiellen Kunden bewertet werden. Diese Kundenbewertung erfolgt anhand der im Internet publizierten Tests von DXO, dpreview und vielen weiteren sites.

Als gut bewertete Objektive haben eine hohe Schärfe bereits bei Offenblende und sind scharf bis in die Ecken. Egal ob es sich um ein Weitwinkel oder Tele handelt. Oh weh, da ist mal ein Schärfeabfall von der Mitte zum Rand gemessen, solche Objektive haben verloren, selbst wenn sie in der Mitte sehr scharf sind und die Ecken beim Abblenden nachziehen. So entnehme ich es zumindest vielen Forumsdiskussionen. Darauf schauen die meisten user primär. Und natürlich darauf, ob die mtf Graphen möglichst hoch verlaufen.

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Als gut bewertete Objektive haben eine hohe Schärfe bereits bei Offenblende und sind scharf bis in die Ecken. Egal ob es sich um ein Weitwinkel oder Tele handelt. Oh weh, da ist mal ein Schärfeabfall von der Mitte zum Rand gemessen, solche Objektive haben verloren, selbst wenn sie in der Mitte sehr scharf sind und die Ecken beim Abblenden nachziehen. So entnehme ich es zumindest vielen Forumsdiskussionen. Darauf schauen die meisten user primär. Und natürlich darauf, ob die mtf Graphen möglichst hoch verlaufen.

 

Bestimmt werden diese daraufhin optimiert. Gerade US-Amerikaner kaufen immer sehr gezielt nach Testergebnissen, Spezifikationen und Empfehlungen.

 

Das 2/28 ist dahingehen ja ein richtiges Ausnahmeobjektiv ;) Bei Offenblende ist die Mitte ganz gut, die Ränder werden dann bei typischen Landschaftsblenden richtig scharf, fast schon Oldschool. Das Rendering ist aber trotzdem modern wie ich finde.

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Als gut bewertete Objektive haben eine hohe Schärfe bereits bei Offenblende und sind scharf bis in die Ecken. Egal ob es sich um ein Weitwinkel oder Tele handelt. Oh weh, da ist mal ein Schärfeabfall von der Mitte zum Rand gemessen, solche Objektive haben verloren, selbst wenn sie in der Mitte sehr scharf sind und die Ecken beim Abblenden nachziehen. So entnehme ich es zumindest vielen Forumsdiskussionen. Darauf schauen die meisten user primär. Und natürlich darauf, ob die mtf Graphen möglichst hoch verlaufen.

 

bearbeitet von Philby42
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