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Versuch einer Antwort zur Frage von Dragonfly103

Obwohl ich mich bereits sehr verwundert über diesen Thread geäußert habe, will ich trotzdem eine Antwort auf die
Frage von Dragonfly 103 versuchen. Diese Antwort richtet sich besonders an die Anwender in diesem Thread, die
sich viel Mühe und viele Gedanken in Richtung einer Lösung gemacht haben und ernsthaft diskutieren wollen.

Zu Dragonfly103 möchte ich nur noch anmerken:
Anwender  Dragonfly103 hat ja schon frühzeitig jeden weiterführenden oder lösungsorientierten Gedankengang
abgelehnt. Er will ja nur in seinen Vorurteilen bestätigt werden:
Zitat Dragonfly103:
Es geht um ein konkretes Problem bei der A7, die meine Olympus Kameras nicht haben. Und meine Frage war, ob
das Problem schon  jemand kennt (Ja, eine Rückmeldung bezüglich des Problems) und Lösungen anbieten kann.
Es geht nicht um die Frage, warum ich den automatischen Weißabgleich überhaupt benötige.
Ich benötige ihn, Punkt!!  

Alles Behauptungen, die ein eklatantes Unwissen offenbaren und in die auch bei anderen Wortmeldungen in die Rufschädigung eines Produktes gipfeln.

Anwort zur Frage von Dragonfly103:
1. Es gibt bei keiner Kamera einen in jeder Aufnahmesituation funktionierenden automatischen Weißabgleich.
Deshalb packt ja jeder Hersteller manuelle Weißabgleichmöglichkeiten hinzu.

2. Der Weißabgleich ist nichts weiter, als eine in der Kamera gespeicherte APP.

Nach Auswertung der im Sensor aufsummierten Lichtmengen entsteht eine erste Bitmap des Bildes.

Dieses Rohbild wird von der Weißabgleich-APP einer Analyse unterzogen. Findet das Programm Lichtquellen,

die eine eindeutige Wertung erlauben, so ordnet das Programm dem Bild eine Farbtemperatur zu.

Diese Farbtemperatur soll dem menschlichen Sehen und Empfinden möglichst nahe kommen.

Die Software weiß natürlich nicht, was dem Fotografen wichtig ist. Woher auch?

3. Aus dem bisher gesagten kann man schließen: Die verwendeten Objektive haben nichts mit dem Weißabgleich
der Kamera zu tun.

4. Zwei Kameras bezüglich des automatischen Weißabgleichs gegeneinander antreten zu lassen, ist Unsinn. Es
weiß ja niemand, wie die jeweilige Software arbeitet. Das halten die Hersteller aus guten Gründen geheim.

 

5. Die Abhilfe für farbstichige Aufnahmen, bei denen der automatische Weißabgleich versagt hat, kann nur lauten,

die manuellen Abgleichmöglichkeiten der Kamera zu erlernen oder in Lightroom nachzuholen.

Wann haut ein automatischer Weißabgleich daneben?

Beispiel 1: Jeder kennt die Winterbilder, die Schnee mit Farbstich zeigen. Viele dieser Bilder entstehen an Tagen mit
diesigem kontrastarmen Wetter und bei Schneefall. Es gibt keine der Weißabgleichssoftware bekannten
Lichtquellen, nach denen sie sich richten kann. Abhilfe: Graukarte und manueller Weißabgleich oder Korrektur im Raw-Konverter.

Beispiel 2: Wenn man in einem Flur mit brennenden Leuchtstoffröhren hineinfotografiert, so wird man bei vielen
Kameras ein Bild mit einem korrekten automatischen Weißabgleich (d.h. ohne Grünstich) erhalten. Jetzt mache man
mal den Versuch in diesem Flur ein Bild an der Wand formatfüllend zu fotografieren. Man erhält mit hoher Sicherheit
ein grünstichiges Bild. Die Weißabgleich-APP findet keine Lichtquelle, die ihr weiterhelfen könnte und glaubt dann
der Grünstich gehört zum Motiv. In diesem Fall schaltet man den automatischen Weißabgleich um auf den
Weißabgleich für Leuchtstoffröhren und zwingt damit die APP den Grünstich herauszurechnen.

Beispiel 3. Beispiel 1 und 2 habe ich selbst erlebt. Aus dem bisher gesagtem konstruieren wir mal einen Blaustich
wie ihn wahrscheinlich Dragonfly103 bemängelt. Wir stellen uns vor, wir stehen an einem Aussichtspunkt, die Sonne
im Rücken und fotogafieren eine sonnenbeschienene Landschaft. So weit so gut. Der automatische Weißabgleich
wird sich am Himmel und noch besser an den weißen Wolken orientieren und wie erwartet eine saubere Bildtemperatur abliefern.

Jetzt spendieren wir ihm mal eine zweite Lichtquelle. Wir bitten eine Begleiterin mit leuchtend roter Kleidung sich im Vordergrund zu plazieren.

Jetzt kommt es drauf an, wie die APP  zwei Lichtquellen bewertet. Sie weiß ja nicht, was uns wichtig ist, die Landschaft oder die Freundin.

Wenn die leuchtend rote Kleidungsfläche sehr groß im Bild erscheint, wird die Software eventuell das Rot abschwächen wollen.

Vorteil die Person bekommt passable Hauttöne im Gesicht. Nachteil: Wegen des herausgerechneten Rotanteils wird die übrige Landschaft

wahrschein sichtlich grün- und blaustichig.

Je nach Alter der Weißabgleichssoftware, je nach Kamera und je nach Hersteller und Entwicklungsabteilung können in Beispiel 3 entweder gleiche

oder sehr unterschiedliche Farbtemperaturen herauskommen.

Ich mache an dieser Stelle Schluß mit den vielen Erklärungen. Es ist ja auch alles wesentliche gesagt.

Für den A7/A7R-Besitzer, der bis hierher durchgehalten hat, habe ich noch einen Tip:

Kauft Euch das Buch von Martin Vieten: "Das Sony Alpha7/7R Handbuch"

Es beschreibt neben den Kameraeinzelheiten auch die fotografischen Grundlagen zum besseren Verständnis in aller Kürze.

Ab Seite 205 geht er auf den Weißabgleich ein und gibt Beispiele, wann der Weißabgleich danebenliegt und wann es Sinn macht,

den manuellen auszuwählen und wie man das am besten anstellt. Er fotografiert schlußendlich auch am liebsten mit dem automatischen Weißabgleich,

weil die A7 den automatischen Weißabgleich eben gut beherrscht. (Gruß an Dragonfly!)

MfG Rudolf

bearbeitet von Rudolino
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@ Rudolino

 

Es ist schon bedauerlich, wie hier ein A7 Benutzer, der wahrscheinlich ein Problem dieser Kamera identifiziert hat, verunglimpft wird. Dass er sich hier äußert, um ein Produkt zu schädigen, ist absoluter Humbug. Es muss hier ausreichend Toleranz bestehen, dass auch über Probleme berichtet wird, ohne dass hier ein Sturm der Entrüstung entsteht.

 

Ich darf mal aus dem ersten Post vom Dragonfly zitieren:

 

"Fazit:

Mit dem Sony Systemobjektiv ist der Weißabgleich gut und entspricht sehr genau dem Weißabgleich der OM-D.

Der OM-D ist es völlig egal (viel Erfahrung mit der Kamera und Fremdobjektiven) ob ein Systemobjektiv, oder ein Fremdobjektiv adaptiert wurde, der Weißabgleich unterscheidet sich nie.

Bei der Alpha 7 ist der Weißabgleich mit Fremdobjektiven sehr unsteht und liegt oft deutlich daneben, meist deutlich in Richtung blau verschoben."

 

Hier beschreibt er deutlich, dass der WB mit FE Objektiven ohne Problme funktioniert, mit adaptiertem Objektiven jedoch nicht verlässlich ist. Folglich kann hier ein Zusammenhang mit den Objektiven bestehen. Weshalb dieser Bericht unglaubwürdig ist oder ggf. daraus zu schließen ist, dass Dragonfly die Bedienung der A7 nicht beherrscht bzw. er keine Ahnung vom Weißablgeich hat, erschließt sich mir nicht.

bearbeitet von tgutgu
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Ich habe auch versucht mit Dragonfly eine Lösung zu finden. Er scheint aber nicht wirklich an einer Lösung interessiert zu sein. Mehrere Bitten, Testbilder zu laden und/ oder die Bedingungen zu beschreiben, unter denen das Problem auftritt, hat er ignoriert. So gesehen kann ich Rudolino nur zustimmen. Ich selbst adaptiere unterschiedliche Altgläser (25 verschiedene) seit Jahren ohne diese Probleme an der OMD M5, an der E-PL2 und jetzt an der Sony A7. So gesehen bleiben Dragonflys Einlassungen ohne Bilder und Beschreibung erst einmal eine unbelegte Behauptung.

VG Wes

bearbeitet von weses175d
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Wenn (gefühlt!) einer von 10.000 A7-Käufern/Nutzern ein Problem mit dem Weißabgleich hat, dann dürfen die Sony-Entwicklungsingenieure ganz zufrieden sein, zumal wenn das "Problem" nicht bei aktuellem Zubehör sondern in Verbindung mit jahrzehntealtem Altglas auftritt. 9.999 Nutzer verwenden problemlos A7+Altglas+LR, ich "bekenne" ich bin einer von denen ;)

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Die subjektive Wahrnehmung und daraus abgeleitete pauschale Bebauptungen,

garniert mit OM-D Vergleichen in gefühlt jedem zweiten Post werden hier nun mal weniger ernstgenommen,

als nachvollziehbare Beispiele und 1:1 Vergleiche inkl. EXIF-Daten.

 

Das finde ich auch Helge, es ist nicht nur schlecht das die Beispiele fehlen,

es ist auch ärgerlich das sich hier wieder Leute entfalten,

die sich weder für die Kamera interessieren, geschweige diese besitzen.

 

Da mir das jetzt schon in mehreren Threads aufgefallen ist, egal um was es geht,

vergeht es mir immer mehr ins Forum zu schauen und damit bin ich nicht alleine.

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Hallo Dragonfly103,

 

meiner Ansicht nach handelt es sich nicht um einen Kamerafehler, sondern es liegt an den Objektiven. Jeder Hersteller verwendet etwas andere Glas- und Kunststoffzusammensetzungen und Beschichtungen. Manche Leute sprechen z. B. bei den Minoltaobjektiven von einem typischen Minolta-Look. Die alten Linsen haben oft geringere Farbkontraste als die neuen Objektive. Das wiederum erzeugt ein anderes Farbempfinden, was man zum Teil durch den Weißabgleich ausgleichen kann. Wenn man ein bestimmtes Objektiv mit einer anderen Kamera (statt die A7 mit z. B. einer Nikon) verbindet hat man wieder unterschiedliche Farben. Wenn man keine eigenen Kameraprofile verwendet ist man immer auf den Farbgeschmack der Hersteller angewiesen. Bei Aufnahmen im JPEG-Format vom Kamerahersteller und bei Aufnahmen im RAW-Format entweder vom Kamerahersteller oder von Adobe (kommt darauf an ob man in Lightroom den Adobe-Standard oder die Herstellerprofile angeklickt hat.

Ich weiß nicht ob ich Dich damit überzeugt habe? Falls nein, müssen wir ausführlicher weiter diskutieren.

 

Viele Grüße

Helmut

 

Hallo Helmut,

gut das du die Gedanken machst, aber das ist definitiv nicht der Grund, da:

 

- Ich habe heute Morgen Landschaft in leichtem Nebel bei Sonnenaufgang fotografiert. Mit folgenden Objektiven:

Zuiko 1.4/50 OM (alt), Zuiko 2.8/100 (alt), Zeiss 2.8/35 (neuer), Voigtländer Heliar Classic 1.8/75 (neu, erst 1 Jahr alt) Bei allen Objektiven tritt bei der selben Situation, der gleiche Farbstich auf (Richtung grün- blau), also kann es nicht am Objektiv liegen.

 

- Letztes Wochenende in der Heide bei Sonnenaufgang:

Der gleiche Farbstich bei den Objektiven in gleicher Lichtsituation, aber anderer Situation als heute Morgen.

Also gleicher Farbstich (blau) bei Zuiko 1.4/50 OM und Zeiss 2.8/35. Mit dem Sony Kit- Objektiv(28-70) , in gleicher Situation sehr guter automatischer Weißabgleich, der dem der parallel benutzeten Olympus OMD EM-5 fast exakt entsprach. Diese zeigte wieder keinen Farbstich, egal ob mit dem Systemobjektiv 2.0/24, oder mit dem fremdadaptierten Zuiko 1.4/50 OM

 

- Am letzen Wochenende eine Gerandete Jagtspinne, Abends im Schatten:

Mit dem erst 1 Jahr alten, Tamron 2.8/90 AF Makro sowohl an der A7, als auch an der OMD fremdadaptiert.

An der A7 ein sehr deutlicher Magentastich, an der OMD ein sehr exakter autom. Weißabgleich.

 

- Bei sonnigem Wetter, nachmittags in der Heide, mit folgenden Kameras und Objektiven:

Sony A7, Olympus OM-D und den Objektiven:

Zuiko 1.4/50 OM (an beiden Kamera fremdadaptiert), Zeiss 2.8/35 (an beiden Kameras fremdadaptiert), MFT Zuiko 2.0/12 (Systemobjektiv an der OMD), Sony 28-70 (Systemobjektiv an der A7.

Bei diesem Licht, passte der autom Weißabgleich auch mit Fremdobjektiven an der A7. der  autom. Weißabgleich, war mit allen Kameras und Objektiven sehr gut und passte.

 

Was schießen wir daraus?

Der Weißabgleich meiner A7 (Und nicht nur meiner, wie ich inzwischen erfahren habe) hat mit fremdadaptierten Objektiven ein Problem, er wird sehr unsicher und je nach Licht, liegt er mehr oder weniger daneben. Und zwar nicht immer in der gleichen Richtung. Je nach Licht ergibt sich mal ein Grün-, Blau-, oder Magentastich und zwar völlig unabhängig vom verwendeten Objektiv!!!

Der Olympus OMD hingegen ist es für den automatischen Weißabgleich völlig egal, ob ein fremdadaptiertes, oder ein Systemobjektiv vor dem Sensor sitzt.

Es ist definitiv ein Problem der Kamera, nicht der Objektive!

 

Ich habe wie erwähnt ja bei Sony das Problem geschildert, die haben meine Telefonnummer aufgenommen und mir versprochen 1, max 2 Tage später zurückzurufen, das haben sie bis heute nicht getan, das ist jetzt fast 1 1/2 Wochen her.

Ich will ja nicht gegen Sony wettern, aber guter Service sieht ja wohl anders aus! Von Nikon und Olympus bin ich besseres gewohnt, die klären das Problem und rufen zurück, oder verbinden mich mit jemandem, der etwas davon versteht.

Ich habe mir die Kamera aus guten Grund gekauft, bin aber, bis auf das Rauschverhalten, schon etwas enttäuscht.

Ich bin auch kein Sony- Hasser, wie hier von manchen in den Zwischenzeilen unterstellt wird, ich habe mit meinen bisherigen Sony- Produkten sehr gute Erfahrungen gemacht: Fernseher, Smart-Phone, ebook- Reader. Aber die A7 kommt mir doch vor, wie mit heißer Nadel gestrickt.

 

Gruß Thorsten

 

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Ich habe auch versucht mit Dragonfly eine Lösung zu finden. Er scheint aber nicht wirklich an einer Lösung interessiert zu sein. Mehrere Bitten, Testbilder zu laden und/ oder die Bedingungen zu beschreiben, unter denen das Problem auftritt, hat er ignoriert. So gesehen kann ich Rudolino nur zustimmen. Ich selbst adaptiere unterschiedliche Altgläser (25 verschiedene) seit Jahren ohne diese Probleme an der OMD M5, an der E-PL2 und jetzt an der Sony A7. So gesehen bleiben Dragonflys Einlassungen ohne Bilder und Beschreibung erst einmal eine unbelegte Behauptung.

VG Wes

 

Hallo,

 

natürlich bin ich an einer Lösung interessiert.

Ich bin nur nicht jeden Tag im Forum, auch mal ein paar Tage nicht, auch weil ich hier angegriffen werde, anstatt das ich Hilfe erhalte. Ich habe es auch aufgegeben, Hilfe aus diesem Forum zu erwarten.

Warum soll ich mir die Mühe machen, Bilder hochzuladen, dann würde mir unterstellt werden, ich manipuliere. Ihr müsst mir schon glauben, wenn nicht, ist es mir auch egal. Ich habe nämlich keine Lust und Zeit auf Grundsatz-, oder Kinderdisskussionen (Mein System ist aber besser als deins-- ätsch) Ich habe ein Problem und dachte das jemand eine Lösung dafür parat hat, wer nicht, hält besser den Mund.

Im Naturfotografen- Forum  habe ich übrigens schon 3 Bilder eingestellt, die mit der A7 und Fremdglas entstanden sind, übrigens habe ich bei allen  drei Bildern mit Zeitaufwand den Weißabgleich korrigiert, bzw. im Falle der Spinne, direkt an der Kamera "Schatten" gewählt:

 

https://naturfotografen-forum.de/o419605-Thorsten%20Belder

 

Ursachenforschung habe ich auch beim praktischen fotografieren, bezüglich dieses Problems betrieben, siehe meine Antwort an Helmut!

 

Auf Kommentare die sich nicht auf das Problem beziehen, oder mir irgend etwas unterstellen, antworte ich nicht mehr!!!

Ich habe besseres zu tun!!!

 

Gruß Thorsten

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Es ist definitiv ein Problem der Kamera, nicht der Objektive!

 

Aber die A7 kommt mir doch vor, wie mit heißer Nadel gestrickt.

Wenn der Weissabgleich nicht stimmt, dann schicke die Kamera zum Service. Wenn sie keinen Fehler finden, liegt es am Fotografen.

 

Mit der heißen Nadel ist hier nichts gestrickt.

 

Freihand mit Rollei Zeiss Planar 85mm F1.4, 20er Zwischenring von Rollei und Blende 8 fotografiert. Kein Crop und wie man hier sieht, ist auch das Bajonett groß genug, da es keine Vignettierung gibt. Mit Jpeg OOC kann ich nicht dienen, da ich nur im RAW Format fotografiere.

 

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

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bearbeitet von wpau
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Versuch einer Antwort zur Frage von Dragonfly103

 

Obwohl ich mich bereits sehr verwundert über diesen Thread geäußert habe, will ich trotzdem eine Antwort auf die

Frage von Dragonfly 103 versuchen. Diese Antwort richtet sich besonders an die Anwender in diesem Thread, die

sich viel Mühe und viele Gedanken in Richtung einer Lösung gemacht haben und ernsthaft diskutieren wollen.

 

Zu Dragonfly103 möchte ich nur noch anmerken:

Anwender  Dragonfly103 hat ja schon frühzeitig jeden weiterführenden oder lösungsorientierten Gedankengang

abgelehnt. Er will ja nur in seinen Vorurteilen bestätigt werden:

Zitat Dragonfly103:

Es geht um ein konkretes Problem bei der A7, die meine Olympus Kameras nicht haben. Und meine Frage war, ob

das Problem schon  jemand kennt (Ja, eine Rückmeldung bezüglich des Problems) und Lösungen anbieten kann.

Es geht nicht um die Frage, warum ich den automatischen Weißabgleich überhaupt benötige.

Ich benötige ihn, Punkt!!  

Alles Behauptungen, die ein eklatantes Unwissen offenbaren und in die auch bei anderen Wortmeldungen in die Rufschädigung eines Produktes gipfeln.

 

Anwort zur Frage von Dragonfly103:

1. Es gibt bei keiner Kamera einen in jeder Aufnahmesituation funktionierenden automatischen Weißabgleich.

Deshalb packt ja jeder Hersteller manuelle Weißabgleichmöglichkeiten hinzu.

 

2. Der Weißabgleich ist nichts weiter, als eine in der Kamera gespeicherte APP.

Nach Auswertung der im Sensor aufsummierten Lichtmengen entsteht eine erste Bitmap des Bildes.

Dieses Rohbild wird von der Weißabgleich-APP einer Analyse unterzogen. Findet das Programm Lichtquellen,

die eine eindeutige Wertung erlauben, so ordnet das Programm dem Bild eine Farbtemperatur zu.

Diese Farbtemperatur soll dem menschlichen Sehen und Empfinden möglichst nahe kommen.

Die Software weiß natürlich nicht, was dem Fotografen wichtig ist. Woher auch?

 

3. Aus dem bisher gesagten kann man schließen: Die verwendeten Objektive haben nichts mit dem Weißabgleich

der Kamera zu tun.

 

4. Zwei Kameras bezüglich des automatischen Weißabgleichs gegeneinander antreten zu lassen, ist Unsinn. Es

weiß ja niemand, wie die jeweilige Software arbeitet. Das halten die Hersteller aus guten Gründen geheim.

 

5. Die Abhilfe für farbstichige Aufnahmen, bei denen der automatische Weißabgleich versagt hat, kann nur lauten,

die manuellen Abgleichmöglichkeiten der Kamera zu erlernen oder in Lightroom nachzuholen.

 

Wann haut ein automatischer Weißabgleich daneben?

 

Beispiel 1: Jeder kennt die Winterbilder, die Schnee mit Farbstich zeigen. Viele dieser Bilder entstehen an Tagen mit

diesigem kontrastarmen Wetter und bei Schneefall. Es gibt keine der Weißabgleichssoftware bekannten

Lichtquellen, nach denen sie sich richten kann. Abhilfe: Graukarte und manueller Weißabgleich oder Korrektur im Raw-Konverter.

 

Beispiel 2: Wenn man in einem Flur mit brennenden Leuchtstoffröhren hineinfotografiert, so wird man bei vielen

Kameras ein Bild mit einem korrekten automatischen Weißabgleich (d.h. ohne Grünstich) erhalten. Jetzt mache man

mal den Versuch in diesem Flur ein Bild an der Wand formatfüllend zu fotografieren. Man erhält mit hoher Sicherheit

ein grünstichiges Bild. Die Weißabgleich-APP findet keine Lichtquelle, die ihr weiterhelfen könnte und glaubt dann

der Grünstich gehört zum Motiv. In diesem Fall schaltet man den automatischen Weißabgleich um auf den

Weißabgleich für Leuchtstoffröhren und zwingt damit die APP den Grünstich herauszurechnen.

 

Beispiel 3. Beispiel 1 und 2 habe ich selbst erlebt. Aus dem bisher gesagtem konstruieren wir mal einen Blaustich

wie ihn wahrscheinlich Dragonfly103 bemängelt. Wir stellen uns vor, wir stehen an einem Aussichtspunkt, die Sonne

im Rücken und fotogafieren eine sonnenbeschienene Landschaft. So weit so gut. Der automatische Weißabgleich

wird sich am Himmel und noch besser an den weißen Wolken orientieren und wie erwartet eine saubere Bildtemperatur abliefern.

Jetzt spendieren wir ihm mal eine zweite Lichtquelle. Wir bitten eine Begleiterin mit leuchtend roter Kleidung sich im Vordergrund zu plazieren.

Jetzt kommt es drauf an, wie die APP  zwei Lichtquellen bewertet. Sie weiß ja nicht, was uns wichtig ist, die Landschaft oder die Freundin.

Wenn die leuchtend rote Kleidungsfläche sehr groß im Bild erscheint, wird die Software eventuell das Rot abschwächen wollen.

Vorteil die Person bekommt passable Hauttöne im Gesicht. Nachteil: Wegen des herausgerechneten Rotanteils wird die übrige Landschaft

wahrschein sichtlich grün- und blaustichig.

 

Je nach Alter der Weißabgleichssoftware, je nach Kamera und je nach Hersteller und Entwicklungsabteilung können in Beispiel 3 entweder gleiche

oder sehr unterschiedliche Farbtemperaturen herauskommen.

 

Ich mache an dieser Stelle Schluß mit den vielen Erklärungen. Es ist ja auch alles wesentliche gesagt.

 

Für den A7/A7R-Besitzer, der bis hierher durchgehalten hat, habe ich noch einen Tip:

Kauft Euch das Buch von Martin Vieten: "Das Sony Alpha7/7R Handbuch"

Es beschreibt neben den Kameraeinzelheiten auch die fotografischen Grundlagen zum besseren Verständnis in aller Kürze.

Ab Seite 205 geht er auf den Weißabgleich ein und gibt Beispiele, wann der Weißabgleich danebenliegt und wann es Sinn macht,

den manuellen auszuwählen und wie man das am besten anstellt. Er fotografiert schlußendlich auch am liebsten mit dem automatischen Weißabgleich,

weil die A7 den automatischen Weißabgleich eben gut beherrscht. (Gruß an Dragonfly!)

MfG Rudolf

 

Hallo,

 

Toll, du hast den Durchblick! Alle Anderen sind doof.

1. Das Buch besitze ich, aber nicht deswegen, über Grundlagen könnte ich Bücher schreiben. Ich habe es wegen der Menueeinstellungen

2. Ich weis wie ein Weißabgleich funktioniert.

3. Ich habe in der Vergangenheit sogar Workshops als Trainer gehalten.

4. Ich bin vom Fach: Dipl Ing. auch Technische Optik

 

Um Probleme einzukreisen helfen oft Testreihen:

Sie meine Antwort an Helmut.

 

In Zukunft antworte ich auf Angriffe nicht mehr

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Ich wollte mir die Arbeit ersparen, aber o.k.

Hier Beispielbilder:

Die besagte gerandete Jagtspinne, fotografiert mit der A7 und dem Tamron 2.8/90 Makro AF (1 Jahr alt) mit autom. Weißabgleich:

Mit deutlichem Magentastich

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Hier nun die gleiche Situation, das gleiche Objektiv, an der Olympus OMD EM-5, etwas andere Perspektive, da die eff. Brennweite im Vergleich zu KB 180 mm beträgt:

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Bilder von heute Morgen, fotografiert mit der A7 und dem neuen Voigtländer 1.8/75 (fremdadaptiert) und automatischem Weißabgleich:

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Das gleiche mit dem alten Zuiko 1.4/50 OM und autom. Weißabgleich an der A7:

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Zum Schluss nun ein Bild bei dem ich den Weißabgleich mit Lightroom korrigiert habe. Die Sonne bahnte sich von links schon durch den nebel, so das der Charkter der Stimmung nicht blau/grün, sondern warm war.

Konnte ich nicht mehr hochladen, da Gesamtgröße zu hoch. also in dem nächten Beitrag!
 

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Ich sehe gerade, ich habe die Bilder nach dem Verkleinern, zu wenig nachgeschärft. Normalerweise verwende ich dafür nach dem Verkleinern den Nik. Sharpener, die Arbeit wollte ich mir sparen. Ist ja auch egal, es geht um den Weißabgleich.

 

Hier noch das versprochene Bild, mit dem veränderten Weissabgleich, so wie es der Situation vor Ort entsprach, ein Systemobjektiv hatte ich nicht dabei. Sonne brach wie gesagt von links durch den Nebel, die Stimmung war also schon warm, vom Morgenrot: So wie hier:

Zuiko 1.4/50 mit Lightroom angepasster Weissabgleich:

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Ich möchte nicht alles wiederholen, lest meine Antwort an Helmut.

 

Meine Bilder in besserer Qualität hier:

https://naturfotografen-forum.de/o419605-Thorsten%20Belder

 

Gruß, Thorsten

 

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Ich wollte mir die Arbeit ersparen, aber o.k.

Hier Beispielbilder:

Die besagte gerandete Jagtspinne, fotografiert mit der A7 und dem Tamron 2.8/90 Makro AF (1 Jahr alt) mit autom. Weißabgleich:

Mit deutlichem Magentastich

attachicon.gifDSC00740.jpg

 

Hier nun die gleiche Situation, das gleiche Objektiv, an der Olympus OMD EM-5, etwas andere Perspektive, da die eff. Brennweite im Vergleich zu KB 180 mm beträgt:

attachicon.gifP8292776.jpg

 

 

 

 

 

bist du sicher das der WB bei der Olympus stimmt? Der weiße Bereich bei der Stimme wird sehr grünlich dargestellt. Mit gefällt der WB der Sony da wesentlich besser.

nur sehe ich da aber gar kein Problem. hatte es mir auf grund deienr beschreibungen wesentlich schlimmer vorgestellt.

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Wenn der Weissabgleich nicht stimmt, dann schicke die Kamera zum Service. Wenn sie keinen Fehler finden, liegt es am Fotografen.

 

Mit der heißen Nadel ist hier nichts gestrickt.

 

Freihand mit Rollei Zeiss Planar 85mm F1.4, 20er Zwischenring von Rollei und Blende 8 fotografiert. Kein Crop und wie man hier sieht, ist auch das Bajonett groß genug, da es keine Vignettierung gibt. Mit Jpeg OOC kann ich nicht dienen, da ich nur im RAW Format fotografiere.

 

 

 

Ich habe ja deswegen, Kontakt mit Sony aufgenommen, wie erläutert. --- Wer lesen kann.....

Sony hat keine Lösung.

Schon mal etwas von Konzeptfehlern gehört?

Allerdings haben die bestimmt keinen hohen Blutdruck deswegen, es handelt sich ja nur um ein Problem mit "Fremdzubehör" Soll der Kunde doch Originalzubehör verwenden.

Bei 84 mm gibt es auch kein Probleme, aber im WW- Bereich unterhalb von 35mm. Außerdem was hat das mit dem Weißabgleich zu tun? Darum geht es hier!

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bist du sicher das der WB bei der Olympus stimmt? Der weiße Bereich bei der Stimme wird sehr grünlich dargestellt. Mit gefällt der WB der Sony da wesentlich besser.

nur sehe ich da aber gar kein Problem. hatte es mir auf grund deienr beschreibungen wesentlich schlimmer vorgestellt.

 

Der Weißabgleich der OMD stimmt.

Hier ein Bild mit der A7, gleiche Situation und Objektiv, bei der ich die A7 auf "Schatten" gestellt habe, also manueller Wei0abgleich an der Kamera, nicht automatisch. Das Motiv lag im Schatten eines Baumstammes am Waldrand, also wenig Grünfilter über die Blätter.

Gleiches Bild wie im Naturfotografenforum:

Der Situation am nächsten kommt aber die OMD mit ihrem automatischen Weißabgleich, musst du mir einfach glauben.

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

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bearbeitet von Dragonfly103
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Schon mal etwas von Konzeptfehlern gehört?

nur weil du ein problem hast würde ich nicht das Konzept in Frage stellen. Das ist leicht übertrieben. 

Und du hast Recht, Sony wird bestimmt keine Arbeit investieren wenn du Probleme mit Fremlinsen hast und die Sonylinsen gut funktionieren. Warum sollten sie?

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Der Weißabgleich der OMD stimmt.

Hier ein Bild mit der A7, gleiche Situation und Objektiv, bei der ich die A7 auf "Schatten" gestellt habe, also manueller Wei0abgleich an der Kamera, nicht automatisch.

Gleiches Bild wie im Naturfotografenforum:

attachicon.gif20140830-20140830-DSC00764-Bearbeitet-Bearbeitet.jpg

 

 

dann benutzt einfach nicht den automatischen WB sondern den manuellen, Problem gelöst

Oder fotografier in RAW wenn du es 100%ig haben willst

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Ich habe hier schon ausgiebig erläutert, warum ich den automatischen Weißabgleich benötige.

Ich fotografiere immer in RAW! Ich will dir jetzt nicht den Weißabgleich erklären, eine Lösung ist es nicht.

Ich muss mich einfach mit der Unzuläglichkeit der Kamera abfinden und mir mit Hilfe einer Graukarte eine Refrenz vor Ort schaffen, was ich bei der OMD, auch mit Fremdobjektiven nicht benötige. Aber bei schwierigen Verhältnissen (Im Wald) so durchführe.

 

dann benutzt einfach nicht den automatischen WB sondern den manuellen, Problem gelöst

Oder fotografier in RAW wenn du es 100%ig haben willst

 

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Der Weißabgleich der OMD stimmt.

 

Der Situation am nächsten kommt aber die OMD mit ihrem automatischen Weißabgleich, musst du mir einfach glauben.

Das glaube ich Dir nur, wenn es bei mir auch so intensiv grün gefärbte gäbe.

 

Alle 3 gezeigten Bilder haben ihren eigenen Charakter und nur mit einer Grautafel wirst Du die Situation korrekt abbilden können.

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Bislang hast Du immer von einem Blaustich gesprochen, den ich nirgends entdecken kann.

 

Die eigentliche Frage ist wohl, was die Erwartung ist. Aufnahmen, bei denen das Sonnenlicht durch ein grünes Blätterdach abgeschattet wird, sind eine Situation, bei der sich i.d.R. zu jeder Weißabgleich-Strategie jemand finden wird, dem sie nicht gefällt. Wird dort z.B. eine Person mit dem WB, wie bei der Olympus fotografiert, wird sich jeder darüber beklagen, dass ihre Haut ja aussieht, als müsse sie sich gleich übergeben. Wenn eine Kamera im Weißabgleich dagegen steuert und versucht, weiß auch wieder halbwegs weiß erscheinen zu lassen, ergibt sich ein Farbstich in den Komplementärfarben. Solche Situationen heranzuziehen, um der Kamera Probleme beim Weißabgleich mit Fremdobjektiven zu unterstellen, ist schon ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Abgesehen davon glaube ich, dass die A7 mit einem nativen Objektiv ein ähnliches Ergebnis produziert hätte. So oder so, sind das Situationen, wo kaum ein Weg an einer Nachbearbeitung - vorzugsweise aus dem RAW - vorbeiführt.

 

Die Beispiele von der Morgenstimmung sind ebenso schlecht geeignet. Sie zeigen weder, dass Deine Olympus es besser gemacht hätte, noch dass ein natives Objektiv hier besser funktioniert hätte. Deine eigene Interpretation erscheint mir ebenfalls unpassend. Die Wahrheit dürfte irgendwo in der Mitte gelegen haben, aber da wirkt sich möglicherweise schon eine unterschiedliche Kalibrierung unserer Monitore mehr aus, als die Differenzen im AWB.

 

Deine Idee mit der Graukarte vor Ort hätte im übrigen mit ziemlicher Sicherheit zum selben Ergebnis geführt, wie im ersten Beispiel aus der A7, wenn Du anschließend mit der Pipette den Weißabgleich aus der Graukarte gezogen hättest.

bearbeitet von tpmjg
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(...)

Was ist schon authentisch? Das kann philosophisch werden :lol: Wenn jemand z.B. unter einem roten Sonnenschirm sitzt, dann ist es "authentisch", dass die Person aussieht wie ein Hypertoniker kurz vor dem Kollaps und das weiße T-Shirt ist natürlich pink bis rot. Wollen wir die Farben so, wie sie unser Gehirn sehen will oder so wie es physikalisch korrekt ist? Darüber gibt es lange Buchkapitel (bekanntlich schon bei Goethe), von der künstlerischen Wahrnehmung (Malerei!) über authentische Farben mal ganz zu schweigen, da gibt es überhaupt kein richtig oder falsch mehr. (...)

 

Viewfinder, ich danke für Deinen inspirierenden Beitrag!

 

Ehrlich gesagt habe ich über das Thema "Weißabgleich" noch gar nicht explizit nachgedacht. Deine Zeilen erklären sehr gut, warum ein "richtiger" Weißabgleich (1) nicht ganz trivial herzustellen ist und (2), dass die Zielsetzung eines "richtigen" Weißabgleiches vielleicht gar nicht (oder zumindest: nicht immer) zu gewünschten Resulaten führt.

 

An sich ist es erstaunlich, wie gut es den meisten der heutigen Kameras gelingt, unter den verschiedensten Rahmenbedingungen zumeist durchaus überzeugende Ergebnisse zu liefern.

 

Ich stimme weiter komplett überein, dass eine kreative Nutzung von Bildbearbeitungsprogrammen eine wunderbare Möglichkeit bietet, so maches Motiv "ins rechte Licht" zu rücken - sei es, dass hierdurch dem Motiv mitunter erst eine bestimmte Stimmung beim Betrachten verliehen wird oder dass eine bestehende Stimmung in geeigneter Form verstärkt wird. Hierunter verstehe ich z.B. auch die Wahl einer Schwarz-Weiß-Entwicklung als bewusstes Stilmittel, was ja unzweifelhaft nur noch bedingt etwas mit dem Original zu tun hat.

 

Nach meinem Geschmack gilt jedoch (wie auch in manch anderem Lebensbereich):

 

Weniger ist (zumeist) mehr.

bearbeitet von Foto2013
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