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vor 5 Stunden schrieb pizzastein:

...

Besonders bei Nachbauten interessant, die Akkus enthalten meist zwei Zellen. Wenn die nicht exakt die gleiche Kapazität haben oder eine Schaltung zum Balancieren drin ist, wird die schwächere Zelle zu stark belastet (über- und tiefentladen), so dass der Akku schnell sein Ende erreicht.

Das mit den zwei Zellen speziell in gängigen Kamerakkus ist Standard! Das hat nichts mit OEM oder Zweithersteller zu tun, sondern mit der Elektrotechnik der Akkus selbst. In älteren Notebooks waren mehrere Akkus in Reihe (je nach Arbeitsspannung) verbaut, allerdings ungechippt. Die wurden mit eigener Ladekontrolle geladen. Verbaut waren oft Akkus vom Typ 18650 mit je 3,7 (4,2V), allerdings ungeschützt, da sie extern gesteuert wurden. Normale LiIon-Akkus können bis 4,2V geladen werden, "besitzen" oder tragen eine Arbeitsspannung von 3,6-3,7V. Die modernen Kameras arbeiten mit ca. 7,2V, benötigen also 2x 3,6V.

Müsste man sie einzeln laden, träte das Differenzproblem mit einem Billiglader ohne Ladekontrolle/-steuerung ziemlich sicher auf. In Talas beispielsweise wird schon seit vielen Jahren dringendst von der Verwendung mehrerer ungeschützter Akkus in LEDs abgeraten, da es dort in den Nuller Jahren tatsächlich hier und da mal explodierende Akkus gegeben hat.

Unfachmännisch erklärt - ich bin kein Elektroniker - habe nur Minimalwissen zu den Akkus wegen der Thematik um Hochleistungshandlampen, kann also an manchen Stellen unkorrekt sein.

e: hat schon mal jemand rein aus Interesse einen verbrauchten Kamerakku aufgemacht und reingesehen, welches Zellenfabrikat verbaut ist? Wäre mal interessant zu wissen. Ebenso, ob sie gechippt = geschützt sind, oder nicht. Das kann man an den Akkupacks nämlich nicht erkennen, nur an den Zellen selbst.

 

bearbeitet von rostafrei
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vor 52 Minuten schrieb rostafrei:

Das mit den zwei Zellen speziell in gängigen Kamerakkus ist Standard!

Ja, war etwas missverständlich von mir, natürlich enthalten die originalen Akkus auch zwei Zellen. Worauf ich hinaus wollte, waren die auch von dir beschriebenen Differenzprobleme, die zu einer kurzen Lebensdauer führen können.

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vor 57 Minuten schrieb rostafrei:

Hat schon mal jemand rein aus Interesse einen verbrauchten Kamerakku aufgemacht und reingesehen, welches Zellenfabrikat verbaut ist? Wäre mal interessant zu wissen. Ebenso, ob sie gechippt = geschützt sind, oder nicht. Das kann man an den Akkupacks nämlich nicht erkennen, nur an den Zellen selbst

@nightstalker hat je oben den RW schon verlinkt. Der hat über die Jahre so manchen Akku auseinandergenommen. Suchergebnis Akkus

https://pen-and-tell.de/?s=akkus

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Am 1.8.2021 um 16:25 schrieb leicanik:

(Nebenbei: Kollege Kirchm ist wohl nicht mehr hier Mitglied — hatte ich gar nicht mitbekommen. Der war ja ein richtiger Akku-Spezialist.)

Der Kollege schreibt sich kirschm und ist noch Mitglied, allerdings ein wohl überwiegend schweigendes… Manchmal treibt er sich im Taschenlampen-Forum rum - und da sind noch ganz andere Akkuspezialisten unterwegs, dagegen ist kirschm noch ein Waisenknabe (der aber wohl eine Instanz in Sachen Akkupflege ist ;-)).

Im TaLa-Forum gibt es sogar Leute, die sich Akkus kaufen, obwohl sie gar kein Gerät dafür haben; einfach mal um zu sehen, was die so könnten, wenn man sie bräuchte. Akkus als Hobby für sich, ohne konkreten Nutzen, darauf muss man erst mal kommen. 

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vor 4 Minuten schrieb supmylo:

 Akkus als Hobby für sich, ohne konkreten Nutzen, darauf muss man erst mal kommen. 

Den Nutzen haben die, die nicht wissen, welche Akkus gut oder besser geeignet sind. Diese Spezialisten sind zugleich meist auch Elektroniker/Chemiker/Physiker mit dem nötigen Fachwissen und Profi-Equipment, um Akkus genauestens zu beurteilen. Akkus und Ladegeräte werden von denen meist parallel seziert. Für sie ist "Akkulogie" ein Nebenhobby 👍

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vor 1 Stunde schrieb supmylo:

Im TaLa-Forum gibt es sogar Leute, die sich Akkus kaufen, obwohl sie gar kein Gerät dafür haben; einfach mal um zu sehen, was die so könnten, wenn man sie bräuchte. Akkus als Hobby für sich, ohne konkreten Nutzen, darauf muss man erst mal kommen.

Das sind einfach nur so eine Art Tamagotchis... und ein allgemeiner Spieltrieb...

bearbeitet von pizzastein
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vor 5 Stunden schrieb supmylo:

Manchmal treibt er sich im Taschenlampen-Forum rum - und da sind noch ganz andere Akkuspezialisten unterwegs, ...

Taschenlampen- und Elektroraucherforen /1/. E-Zigarettenshops sind auch meist sehr gut sortiert, wenn man 18650 Akkus braucht.

/1/ Nachtrag: Bezieht sich auf die Akkuspezialisten, nicht auf Mitglied kirschm.

bearbeitet von tengris
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Am 1.8.2021 um 16:11 schrieb wuschler:

Ich verkaufe die Kameras immer bevor der Patona-Akku schwächelt :D

War das nicht auch bei Panasonic-KB so wo man anfangs Lieferprobleme beiden Akkus hatte? Nikons EN-EL15C kann man jedenfalls derzeit nirgends kaufen, da ist es jetzt auch ein Patona Protect geworden.

 

ja das ist natürlich eine ganz andere Situation.

Habe das Glück für meine beiden Kameras schon seit einigen Jahren gleiche Akkus verwenden zu können. So reicht der Kamera-Akku vom Neukauf + ein Original-Akku als Ersatz schon seit einigen Jahren ohne Nachbestellung, die für den Fall der Fälle immer noch lieferbar ist.    

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Am 1.8.2021 um 16:11 schrieb wuschler:

Nikons EN-EL15C kann man jedenfalls derzeit nirgends kaufen

Déjà Vu. Vor 15 Jahren konnte man einen EN-EL3e nur bekommen, wenn man eine D200 dazu nahm. Monatelang. Da ich das Haus normalerweise nicht ohne Reserveakku verlasse, war guter Rat teuer. Vorhandene Akkus EN-EL3(a) passten nicht in neue Kamera. Fremdakkus der neuen Type gab es noch nicht. Also mit Tränen der Wut in den Augen den Batteriegriff bestellt. Im Gegensatz zu den Nachfolgern lag der Griff zur D200 wirklich auf dem Niveau seiner eigenen Billignachbauten.

Als ich den Griff abhole, erwähne ich gegenüber dem Verkäufer meinen Frust über den monatelangen Lieferverzug des EN-EL3e. "Wollen Sie einen? Ich habe heute zwei bekommen. Einer ist bestellt, den anderen könnten sie haben". Fairerweise habe ich nicht versucht, den Batteriegriff wieder zurück zu geben. Ein paar Wochen war er sogar im Einsatz. Bei meinem sind die Halteklammern nicht gebrochen. Trotzdem beruht jetzt meine Ablehnung von Batteriegriffen auf Erfahrung und nicht auf Bauchgefühlen. Man muss auch die kleinen Positiva mitnehmen.

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Canon hat der R5/R6 einen Akku mitgegeben, der auch in DSLR-Modelle passt. Er hat aber 14% mehr Kapazität. Die Akkus kann man in der Kamera registrieren. Dadurch kann man abrufen, wann der Akku zuletzt benutzt wurde, wieviel Aufnahmen mit der aktuellen Ladung gemacht wurden, den Ladestand als Balkensymbol und zusätzlich als Prozentangabe und eine Kontrollanzeige für die "Akkugesundheit". Sie zeigt eine Veränderung der Gesamtkapazität und wann man ihn ersetzen sollte.

Das bietet nur der Canon Akku. Ob man es braucht ist eine andere Sache.

Hier gibt es noch etwas zu den Akkus zu lesen:  https://naturfotocamp.de/blog/post/nachbau-akkus-oder-original-akkus-fuer-canon-eos-r5-r6-und-1dx-iii

 

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vor 22 Minuten schrieb Pius III.:

Fazit?

Also so, wie ich das hier sehe, ist auch bei niemandem hier jemals eine Kamera wirklich zu Schaden gekommen. Oder hab ich was überlesen?

An Kameras kenne ich nur das Problem dass billig Akkus nach einiger Zeit schneller Schlapp machen können. Aufgeblähte Akkus (Original Huawei, nach einigen Jahren) kenne ich von einem Smartphone.

Ich persönlich nehme in der Regel lieber Originale. Ich habe für die GH5 zwei mit Produktionsdatum 2012, die ich für die GH3 gekauft hatte. Die schaffen immer noch 2 Stunden Video und damit etwas weniger als der neuere von 2017. Bei solchen Lebensdauern ist der Mehrpreis nicht so fürchterlich relevant.

Aber jeder Akku ist anders und es kann immer was schief gehen. Oft scheint es aber in Kameras nicht zu Katastrophen zu kommen, sonst hätten wir hier darüber gelesen.

Mit dem oben erwähnten Kirschm, der sich wohl gut mit Akkus auskennt, gab es längere Diskussionen darüber wie man mit dem Akkus umgeht.

Er empfiehlt das man Akkus möglichst selten ganz voll auflädt und schon gar nicht voll aufgeladen lagert. Ich lade meine Akkus immer voll auf und lasse sie als Reserve liegen, bis der Akku in der Kamera ziemlich leer ist und wechsle dann. Den leeren lade ich schnell wieder auf und habe den dann als Reserve. An der GH5 habe ich sogar zwei Reserve-Akkus, die quasi immer voll sind. Vermutlich habe ich so ein höheres Risiko und die Lebensdauer der Akkus könnte reduziert werden aber ich gehe das Risiko ein und zwei Akkus machen das ja jetzt seit 9 Jahren mit. Ich weiß nicht ob das gutgegangen ist weil die Original-Akkus und Ladegeräte besser sind. Gut möglich dass das mit billigen Akkus und Ladegeräte nicht funktioniert. Das ist aber reine Spekulation meinerseits.

 

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vor einer Stunde schrieb Pius III.:

Also so, wie ich das hier sehe, ist auch bei niemandem hier jemals eine Kamera wirklich zu Schaden gekommen. Oder hab ich was überlesen?

Aber nur durch einen glücklichen Zufall (der Akku war beim Aufblähen halt zufällig gerade nicht in der Kamera). Daraus würde ich keine "Entwarnung" ableiten.

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Ihr habt mich hier auch schon ganz kirre gemacht mit Eurer Akku-Paranoia. Bis dato hatte ich für meine anderen Knipsen auf die Premium-Reihe von Patona gesetzt und auch nie Probleme gehabt.  Aber jetzt, wo ich mir die Canon RP bestellt habe, hatte ich doch bedenken und wollte mir zumindest ein Original Canon Akku kaufen. Das war aber garnicht so einfach. Überall ausverkauft. Lieferzeiten von 1 bis 3 Monaten. Zwei Anbieter aus Österreich haben sie zwar lagernd, wollen aber Mondpreise und obendrauf  20 €  zusätzliche Versandkosten :rolleyes:

Also weiter gesucht und dann doch noch einen Anbieter gefunden, der mir einen Original Canon Akku für € 56,80 liefert. Da will ich nicht meckern. :)

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