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beerwish

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  1. Die kleinste ist die GM1, die aber nicht mehr gebaut wird und vom Sensor her nicht aktuell ist. Das bedeutet, schlechter in Low light und das dürfte ja ein KO-Kriterium sein. Aktuell ist die GX800 sehr klein und sonst die GX9. Als Objektiv käme ein Laowa 7.5mm/2.0 in Frage. Das hat zwar keinen AF aber bei dem Weitweinkel hat man ja jede Menge Schärfentiefe. Es gibt ganz neu auch ein 6mm Cine-Objektiv von Laowa, das ist auch ziemlich klein und trotzdem lichtstark. 360° ist aber natürlich am weitwinkligsten. Mit der Insta360 X2 am Selfiestick kann man ganz nah an alles ran gehen und man kann sich unter Wasser auch selber filmen. Der Stick wird dann unsichtbar. Die Insta360 RS ist eine modulares System, dass auch unter Wasser nutzbar ist. Neben dem 360° Modul, kann man da auch ein 1" Modul nutzen, das soweit ich das verstehe 14mm (KB) hat. Ich weiß nicht wie gut das für unter Wasser geeignet ist, aber das wäre prinzipiell erst mal vergleichbar mit einer 1" kompakten. Hier ist ein Video dazu:
  2. Ich kenne die Z9 nicht selber und kann zu der nichts sagen. Beim Monitor kann es nützlich sein, wenn die Helligkeit an das Umgebungslicht angepasst wird. Beim Sucher halte ich das für weniger sinnvoll aber es schadet nicht wenn die Kamera das kann. Man weiß ja nie. Wenn in einem Test kritisiert wird, dass solche Funktionen im Default ungünstig voreingestellt sind, ist das eventuell Jammern auf hohem Niveau aber warum nicht? Dass es dazu unfreundliche Kommentare gibt ist normal und man sollte sich eigentlich über jeden Kommentar freuen. Besser als gar keine ist das auf jeden Fall. Ob man dazu ein 39 minütiges Video machen muss in dem man sich über das alles aufregt? Ich denke nein. Ich frage mich ob das eventuell als Experiment gedacht ist um zu sehen wie lange sich Leute so was ansehen und wie das wiederum kommentiert wird. So nach dem Motto: Wenn nach 30 Minuten noch 20% zuschauen bekommt der Editor eine Kiste Schampus. Die Art wie das Video geschnitten ist, passt eher zu einem maximal einminütigem TikTok. An sich sagt man bei solchen Effekten dass man es da nicht übertreiben soll. Das wirkt so als hätte jemand eine Clip-Bibliothek gefunden und gleich in einem Video verarbeitet. Alles was drin ist. So ähnlich wie jemand der ein Fisheye Objektiv gekauft hat und aus dem ersten Urlaub danach die Hälfte der Bilder als Fisheye zurück bringt. Ich will das aber nicht kritisieren, weil ich nicht weiß wie und warum das alles genau so gemacht wurde. Die künstlerische Freiheit erlaubt es, dass man bewusst gegen Regeln verstößt und manchmal gilt da: wenn schon denn schon. Also nach dem Motto wenn schon falsch dann auch richtig falsch. Dazu passt dann auch, dass man mit einem 39-Minuten-Video in den Dialog mit den Kommentatoren tritt und am Ende erklärt man werde auf keinen Fall die Kommentare lesen. Das hat schon was.
  3. Unterwasser mache ich zwar nicht aber ich habe Kameras die das könnten. Die modernen Action und 360° Kameras sind oft Unterwassertauglich. Die können oft so wie sie sind Schnorcheltiefe und es gibt auch Gehäuse für tiefer. Ich habe z.B. seit Jahren eine Sony X3000, die in dem Paket, das ich gekauft habe gleich ein Unterwassergehäuse für bis zu 60m mit dabei hat. Die Insta360 one X2, die ich inzwischen benutze kann so wie sie ist eintauchen und Schnorchel-tiefe filmen oder fotografieren und es gibt da auch Gehäuse für 40m und tiefer. Der Vorteil da ist, dass man sie einfach nur dabei haben muss. Die Blickrichtung kann man später aussuchen. Wenn es ein größerer Sensor mit mindestens 1" sein soll, würde ich eher eine kleine Kompakte nehmen, die wie die Sony RX100 dann auch normal gut verwendbar ist.
  4. Es gibt zwar step-down ringe, die es erlauben auf ein 67mm Filtergewinde einen 62mm Filter zu montieren aber da würde ich dann doch erwarten, dass es da in den Ecken Abschattungen gibt. Man müsste das probieren. Da es die Ringe gibt, muss es auch Anwendungen dafür geben. Ich vermute, es gibt Situationen wo die Abschattung egal ist. Es geht auch oft bei Kameras, die bei Videos sowieso einen Crop haben und es geht bei Zoomobjektiven wenn man den Filter nur im Tele-Bereich einsetzt. Üblicherweise verwendet man aber Step-Up Ringe, kauft Filter die sehr groß sind und setzt sie dann auch auf die kleineren Objektive. Gegenlicht-Blenden kann man dann aber vergessen. Für deine Blitzanwendung ist es natürlich blöd, dass man auch nach der Einstellung des ND-Filters die Blende nicht drauf bekommt. In den meisten Fällen werden variable ND-Filter aber für Video eingesetzt. Da wird oft mit 1/50s (bzw. grundsätzlich mit der halben Framerate) belichtet und man hat schon mal keine Wahl bei der Zeit. Wenn man dann noch eine bestimmte Blende verwenden will hat man bei viel Licht nur noch den ND-Filter und bei wenig Licht ISO als änderbare Einstellung. Viele der ND-Filter sind deshalb darauf ausgelegt, dass man da ständig gut dran drehen können muss. Fotografen verwenden für komplexere Filterkombinationen dann oft Systeme, die vor das Objektiv gesetzt werden und verschiedenen ND-Filter, verschiebbare Verlaufsfilter, Pol-Filter und eine variable Gegenlicht-Blende bieten, die man bei Zooms dann an die Brennweite anpassen kann. Das sind dann aber dicke Brocken und man hat fast immer alles auf dem Stativ um präzise einstellen zu können.
  5. Ich habe das öfter bei drehbaren Filtern. Sowohl bei einem K&F-ND Filter für meine 62mm Objektive als auch bei Pol-Filtern wo man mit Geli oft nicht vernünftig dran kommt selbst wenn die Blende noch drauf passt.
  6. Die GH5S ist eine ganz andere Kamera, die für Langzeit-Video auch interessant ist. Sie hat einen speziell für Video ausgelegten Sensor, der etwas größer ist als normal, weniger Auflösung hat und besonders gut bei wenig Licht ist. Sie hat aber keine Sensorstabilisierung weil der etwas größere Sensor nicht mehr hin- und her bewegt werden kann. Die Unterschiede zwischen der normalen GH5 und der GH5S kann man überall nachlesen. Wenn man eine Kamera sucht, die quasi nie aus den Hand genutzt wird und immer auf Stativ, Gimbal oder einem größeren Rahmen auf der Schulter sitzt, ist die GH5s vermutlich die bessere Lösung. GH5L steht nur für eine bestimmtes Paket von Kamera (GH5) und eventuell einem Kit-Objektiv. Je nach Region, gibt es da unterschiedliche Pakete mit "Nur Gehäuse" oder einem 12-60 bzw. 12-35. Bei den Zeiten stehen diese Sternchen. Die Formulierung, was das bedeutet, ist etwas kryptisch. Ich verstehe das so, dass da die Zeiten angegeben sind, die man typischerweise mit einer Batterieladung schafft. Was da der Unterschied zwischen "Durchgehender Aufnahmezeit" und "Tatsächlicher Aufnahmezeit" gemeint ist, wird nicht erklärt. Unter den Sternchen findet man verschiedene Hinweise auf File-Größen und verschiedenen Typen von SD-Karten und Filesysteme, die auch zu einer unterschiedlichen Stückelung der Files führen. Da aber verschiedenen Zeiten angegeben sind, je nach dem ob man mit Monitor oder EVF arbeitet, kann es sich nur um Batterielaufzeiten oder Überhitzung innerhalb des kompletten Bereichs der spezifizierten Temperaturen handeln (-10° bis 40°). Ich vermute Panasonic ist da besonders pingelig, weil man damals ja damit viel geworben hat und man wollte auf keinen Fall was versprechen, was mit der Kamera wie sie im Karton liegt, nicht geht. Es gibt aber kein Zeitlimit. Wenn man externen Strom nimmt und genügend Speicherplatz hat oder die Karten wechselt, kann man theoretisch unbegrenzt aufnehmen.
  7. Bei Fotos ist das oft so. Da braucht man die F1.7 nur selten für die Freistellung und mit der heute vorhandenen Stabilisierung meistens nur in eher seltenen Situationen wo man kurze Belichtungszeiten braucht weil man Bewegungen einfrieren will. Ich bin sicher, dass Panasonic und Olympus solche Objektive deshalb auch bislang nicht gebaut haben. Laowa hat aber gezeigt, dass es doch einen Bedauf gibt. Zum einen für besonders kleine Objektive, die einen extremen Weitwinkel bieten und weniger stören, wenn man sie für den Fall der Fälle dabei hat. Zum anderen für Video. Da kann man mit so einem Objektiv bei wenig Licht mit einer oder zwei ISO-Stufen niedriger arbeiten und das ist am Abend oder in dunklen Gebäuden Gold wert.
  8. Ein erstes Video ist auf YouTube. Sieht so aus, wie man von den Specs erwarten durfte. Für mich ist das Teil ziemlich attraktiv. Edit: Da war wohl jemand schneller als die Polizei erlaubt. Offenbar ist das Embargo doch noch nicht abgelaufen. Mal sehen ob das Video wieder freigeschaltet wird oder was passiert. Ich hatte mich schon gewundert, das pünktlich um 3 nur ein einziges Video auftaucht. Ich denke da stehen noch ein dutzend andere in den Startlöchern.
  9. So wie ich das verstehe ist Boost eine Erweiterung beim AD-Wandler. Bei DR-Boost wird so ähnlich wie bei Dual-ISO gearbeitet. Die Ladungen, die in den Pixeln gesammelt werden, gehen aber nicht entweder mit der normalen oder mit der Low-Light Verstärkung in den AD-Wandler sondern mit beiden gleichzeitig. Man wandelt also quasi normal und noch mal mit spezieller Verstärkung, die bei schwachen Ladungen im dunklen Bereichen das Rauschen reduziert und genauere Werte liefert. Den hellen Punkten hilft das nicht weiter aber die dunklen zeigen weniger rauschen. Das Bild wird dann zusammengesetzt. Das RAW-Format hat laut Panasonic ja 16bit. Die sagen aber nie die Daten hätten 16bit Qualität sondern immer nur das Format hat 16bit. Bei ISO 100 würde ich erwarten, dass es einfach weniger Rauschen in den dunklen Bereichen gibt. Dass DPreview in dem Video aber genau da Schwächen feststellen wenn man die Raw-Bilder puscht, ist merkwürdig. Bei Video geht Boost ab ISO 800. Man macht also im Grunde eine Unterbelichtung, die dazu führt, dass die Werte dunkler aufgenommen werden und anschließend 8 mal so hell interpretiert werden können. Man hat also in der Kamera mehr Information im hellen und es überstrahlt nicht. Diese Daten kommen aber nur im codec an, wenn man sie mit wenig Kontrast abspeichert so dass in den 10bit der Datei ein größerer Dynamik-Bereich abgebildet ist. Die dunklen Bereichen profitieren dann vom Boost und rauschen weniger. Das Problem ist nun aber, dass es sehr schwierig ist das so in einem einfachen Beispiel mit und ohne Boost nebeneinander genau zu zeigen. Das ist irgendwie verwirrend. Ich bin immer noch auf der Suche nach einem Foto oder Video, dass ein Vergleichsbild zeigt in dem man mit Boost einen deutlich besseren Himmel mit Wolken sieht bei gleich guten dunklen Bereichen. Bislang ist das nur die Theorie aus dem was die Panasonic-Leute erzählen. Es ist aber nicht einfach auf der Basis Beispiele zu machen die das genau zeigen.
  10. Im Moment sehe ich da vor allem das Problem, dass Panasonic nicht sagt was der Sensor genau macht und wie man die Möglichkeiten am besten nutzt. Es gibt keine Information wie DR-Boost bei Fotos eingesetzt wird. Bislang heißt es immer nur es wird automatisch verwendet. Wenn das aber bei ISO 100 möglich sein soll, fehlt irgendwie die Begründung warum das dann bei Videos so anders ist. In den Live-Streams wurden alle Fragen abgeblockt wenn danach gefragt wurde was man genau tun muss um Fotos mit und ohne DR-Boost zu bekommen. Bei Video ist es auch so, dass einige Leute sagen, nur mit Boost ist es wirklich gut und andere sagen Boost ist was für spezielle Ausnahmesituationen.
  11. Ich bin jetzt ziemlich sicher, dass das Bild ein Fake ist. Es kommt bei Bildern vom 12mm wohl auf Blickwinkel und Licht an. Beide Bilder wurde vermutlich bei B&H geklaut. Da sieht die Frontlinse genau so aus. https://www.bhphotovideo.com/c/product/1041519-REG/panasonic_h_x015k_lumix_g_leica_dg.html + https://www.bhphotovideo.com/c/product/1259339-REG/panasonic_h_x012_leica_dg_summilux_12mm_f1_4.html = https://www.43rumors.com/first-leaked-images-of-the-new-leica-9mm-f-1-7-lens/#disqus_thread Sogar die Position der Blende zwischen 4 und 5.6 stimmt exakt überein und auch die Spiegelungen im Glas stimmen genau.
  12. Die Widersprüche zwischen Daten und Bild bedeuten, wir müssen erst mal abwarten was am Ende tatsächlich stimmt. Das Foto könnte auch aus einem 15mm/1.7 gebastelt sein auf das man die Front von einem 12mm/1.4 gesetzt hat. Vom Bajonett bis zum Blendenring sieht es exakt wie ein 15mm aus. Die Front ist so ähnlich wie ein 12mm und die Aufschrift mit den 62mm Filter ist fast gleich. Das etwas zurückgesetzte Frontglas mit den Riffeln müsste dann aber noch mal von wo anders kommen. Wenn es eine Fälschung ist, dann eine gute. Ich hoffe die Ähnlichkeiten kommen weil Panasonic das Design vom 15mm übernommen hat und weil 46mm Filter nicht geht hat man sich entschieden doch auf 62mm Filterdurchmesser zu gehen damit es zum 12mm und zum 12-60mm passt. Dann wären aber die Größenangaben in den Spezifikationen falsch.
  13. So viel Bösartigkeit über einen Zeitraum von über 10 Jahren mag ich den Firmen nicht vorwerfen. Das würde ja bedeuten, die wären schon damals davon ausgegangen, dass den meisten eine 9mm Festbrennweite ausreichen würde und mit dem Trick verleiten sie die Kunden dazu erst ein teureres Zoom zu kaufen obwohl sie eigentlich lieber was anderes hätten. Ich bin fest davon überzeugt, es war genau umgekehrt. Ich habe vor über 10 Jahren zur GF1 das Pana 7-14/4.0 gekauft. Bei Fotos mit Super-Weitwinkel hatte ich damals sowieso keinen Bedarf für Schärfentiefe-Spielerein gesehen und mir war das geringere Gewicht im Vergleich zum Oly auch wichtiger als eine Blende mehr Lichtstärke. Für Video sind beide sowieso nicht so gut weil es kein Filtergewinde gibt und damals war ich auch daran gewöhnt im Dunkeln zu improvisieren oder gar nicht zu fotografieren. Das Pana 8-18 wurde dann später nachgeschoben weil das für Video deutlich besser ist und damit hat man auch bei Panasonic ein Objektiv, dass bei F2.8 los geht. Ich bin sicher, Panasonic dachte die Zooms reichen den meisten Leuten völlig aus und es gibt keinen großen Bedarf für zusätzliche Festbrennweiten. Warum sollte man für ein oder zwei Blendenstufen im Super-Weitwinkel auf den Zoom verzichten? Dass Laowa mit dem 7.5mm einen so großen Erfolg hat und so viele Leute sich etwas vergleichbares vom jeweiligen Gehäuse-Hersteller (und mit AF) wünschen kam für die vermutlich überraschend. Ich bin sicherlich kein Einzelfall aber ich kann unterhalb von 12mm auf einen Zoom verzichten. Wichtiger ist für mich heute dass ich mehr Lichtstärke habe weil ich viel häufiger bei schlechtem Licht fotografiere und auch filme. Fotografieren geht dank Stabilisierung auch länger aus der Hand aber nicht wenn sich Leute bewegen. Filmen benötigt nun mal 1/50s oder zur Not 1/25s und da zählt jede Blendenstufe weil das 1:1 in niedrigere ISO-Werte umgesetzt werden kann. Wenn das Objektiv dann so klein ist wie das Laowa und nicht stört, wenn man es gerade nicht braucht, ist das ideal. Panasonic hat sich also vermutlich erst nach dem Erfolg von Laowa dazu entschieden, denen das Feld nicht komplett zu überlassen und setzt mit dem 9mm (wenn die Gerüchte stimmen) ein tolles Objektiv-Angebot dagegen. Ich denke es wird sehr erfolgreich. Da Laowa inzwischen mit 6mm, 7.5mm und 10mm unterwegs ist, bleibt es aber spannend ob da noch mehr kommt.
  14. Irgendwelche Gründe haben die sicherlich gehabt. 3mm ist nicht viel aber eventuell hätte das Gehäuse dann vorne etwas dicker werden müssen, eventuell wäre die Gegenlichtblende nicht mehr einfach machbar. Es gibt immer Kompromisse und wenn 58mm zu einem etwas größeren, teureren, schwereren Objektiv geführt hätte, musste man eben so oder so entscheiden. Wer schon 58mm Filter hat muss sich dann mit Zwischenringen rum schlagen oder noch mal kaufen. Ich habe schon welche für 46mm, 58mm und 62mm (und welche aus früheren Nikon Analog-Zeiten in 52mm). Wir müssen wohl erst mal abwarten wie es wirklich aussieht und was es kann.
  15. Außerdem: Staub und Spritzwasser geschützt sowie bis -10°. Ein Häkchen habe ich aber doch gefunden: Filterdurchmesser: 55mm Wenn 46mm nicht geht, warum zum Teufel machen die nicht 58mm? Dass hätte zum 12-35/2.8 und 35-100/2.8 gepasst.
  16. Mir ist das auch schon aufgefallen. Die GH5 ist immer extrem schnell schussbereit. Bei der Gh6 ist mir aufgefallen, dass es manchmal geschätzt 1.5 Sekunden dauert bis sie bereit ist (Ich weiß: Jammern auf hohem Niveau). Das ist aber selten. Meistens ist sie auch sehr schnell da. Eventuell liegt es daran dass die Kamera länger ausgeschaltet war und das kommt bei mir aktuell nicht oft vor.
  17. Panasonic hat das ja auch so beworben. Das 10-25 ersetzt 5 Festbrennweiten. Wenn man es hat, braucht man die nicht mehr und billiger ist es dann auch, man hat weniger Objektivwechsel, eine Filtergröße für alles u.s.w. Ohne das 10-25 hat man andererseits die Möglichkeit nur das zu kaufen was man braucht und kann entscheiden was jeweils zu Hause bleibt. Man kann also kleiner packen und hat ein weniger sperriges Gerät in der Hand. Ich habe mich bislang für Version 2 entschieden und zwischen 7.5mm und 12mm fehlt mir eigentlich noch was. Mit dem Laowa 10mm hatte ich schon geliebäugelt aber ein Leica Objektiv mit AF das nur unwesentlich teurer ist, sieht dagegen dann schon eher so aus wie als komme ich in eine "shut up and take my money" Situation.
  18. Das ist ein schönes, kostengünstiges Universal-Objektiv mit viel Reichweite. Das wird gerne genutzt. Es gibt natürlich teurere, bessere Objektive aber gerade am langen Ende wird das dann auch gleich ziemlich teuer. Wenn man sehr lange Aufnahmen macht, hat man oft einen fest eingestellten Fokus und will auf gar keinen Fall, dass die Kamera das zwischendurch nach eigenem Ermessen ändert. Dafür kann man immer auf manuellen Fokus stellen und dann lässt man das einfach in Ruhe. 30min oder länger für einen Vogel, der durch fliegt ist aber schon eine Hausnummer. Bei den Bildraten ist es auch so, dass die 180fps ziemlich auf kosten der Qualität gehen. Die ist da ein Stück schlechter als bei 120fps. Irgendwo zeigen sich die Kompromisse und man muss entscheiden was dann wichtiger ist. Zu den Preisen kann ich nicht viel sagen. Ich denke, die GH5 müsste jetzt etwas günstiger werden, weil doch etliche auf die GH6 umsteigen. Die GH5-II ist noch so neu, dass da noch nicht viele angeboten werden.
  19. Die GH5 hat genau wie die GH5-II zwei Kartenslots für UHS-II. Man braucht UHS-II aber nur für die schnellen ALL-I codecs mit 400mbps. Für die normalen Codecs wie 4k30p 10bit 4:2:2 mit 150mbps reicht eine ganz normale UHS-I Karte. Ich habe z.B. 5 Jahre lange meistens mit zwei simplen Transcend R95 Class-10 Karten mit 128GB gearbeitet. Wenn man die dicken ALL-I codecs nutzen will, braucht man deutlich teurere V90 Karten (eventuell geht auch V60) und man braucht 2.66 mal so viel Speicherplatz. Ich hab das mal probiert, keinen riesigen Unterschied gesehen und nur um das später im Rechner etwas flüssiger zu bearbeiten war mit das zu aufwändig. Heute überlege ich das aber für die GH6, bin aber noch nicht sicher ob ich da auf ALL-I wechsle. Die GH5-II hat im wesentlichen die gleichen Codecs und Geschwindigkeiten wie die GH5-I. Neu ist die Aufnahmen 4k60p 10bit 4:2:0 (h265). Die GH5-I kann 4k60p (oder 50p) nur in 8bit. In FHD kann die GH5 nur bis 60fps im normalen Modus mit Ton und AF aufnehmen. Die höheren Geschwindigkeiten gehen nur in VFR-modus (Variable Frame Rate) wo dann die Geschwindigkeiten möglich sind, die da in deiner Tabelle stehen. Die Kamera speichert die Aufnahmen dann mit einer Zielgeschwindigkeit (24, 25, 30, 50, 60 fps) ab so dass man sie sofort als Zeitlupe oder Zeitraffer sieht. In VFR gibt es keinen Ton und keinen AF. Die GH5-II kann aber vor der Aufnahmen, wenn alles eingestellt ist einen Back-Button-AF machen. Das ist eine tolle Erweiterung weil das einen guten Startpunkt erzeugt und oft reicht, wenn sich die Entfernung nicht ständig ändert. Außerdem kann die GH5-II linearen "fokus by wire". Die Drehungen am Fokusrad führen dann zu reproduzierbaren Änderungen der Entfernungseinstellung, egal wie schnell man dreht. Man kann dann üben wie weit man drehen muss und das während der Aufnahme sicher reproduzieren. Die meisten Kameras arbeiten da nicht-linear und bewegen den Fokus überproportional schnell wenn man schnell dreht. Wenn man genau gleich weit hin und her dreht ist man quasi nie genau da wo man vorher war. Wie man in der Tabelle sieht, muss man erst wählen in welcher Basisfrequenz die Kamera laufen soll und dann hat man die typischen frame-raten für Kino (24), US-NTSC (29.97) oder Europa (25). Je nach Basis, bietet VFR dann auch unterschiedliche Listen von möglichen frame-raten. Die Liste oben zeigt die Reihen mehrmals, weil es auch noch drauf ankommt wie man die Aufnahme abspeichert. Bei Basis 50Hz ist das z.B. FHD50p, 4k25p und FHD25p. Wenn man z.B. ein FHD Video das mit 25fps abspielt erzeugt, kann man mit 2, 12, 21 .... 175, 180fps aufnehmen. Ein 50fps Video hat eine andere Liste. Da geht 2, 25, 46 ... 150, 180fps. Irgendwie scheint das in der Kamera mit den verschiedenen Timern und Zeiten nicht ganz einfach zu sein. Auch die Fachleute von Panasonic konnten mir nicht erklären warum es z.B. zwischen 2 und 12fps keine Zwischenwerte gibt. Immerhin gibt es jetzt in der GH6 auch 1fps. Das hatte ich da als Wunsch geäußert. Übrigens: Bei 59.94Hz kann man dann in 23.976, 29.97 oder 59.94 aufnehmen. Es gibt tatsächlich Aufnahmen in 23.976 oder 24 fps und es kann wichtig sein das zu wissen wenn man seine Aufnahmen mit anderen mischt. Wenn man es falsch macht, ist man nach 15 Minuten eventuell eine Sekunde asynchron oder alle 41 Sekunden hüpft ein Frame.
  20. Dabei macht aber IBIS fast alles und die Stabilisierung im Objektiv hilft ein wenig mit. Jeder Olympionike kann das bestätigen. Die haben ja lange gar nicht im Objektiv stabilisiert und waren trotzdem führend. Nur bei langen Tele-Brennweiten ist der Stabi im Objektiv wirklich wichtig. Das hat Olympus dann ja auch gemacht. Ich habe es selber erlebt. Von der GH3 zur GH5 war wie Tag und Nacht. An der GH3 hatte ich das 12-35/2.8 und die Stabilisierung hat etwas geholfen. Mit der GH5 ging plötzlich 12mm mit 0.5s Belichtungszeit, zur Not sogar noch länger. Die GH6 ist noch mal deutlich spürbar besser und Olympus ist wohl schon seit der EM1-II auch so gut.
  21. Die G91 hat IBIS (Sensorstabilisierung). Damit kann man extrem viel länger aus der Hand belichten. Viele Panasonic-Objektive haben auch Stabilisierung im Objektiv aber gemeinsam mit dem Sensor hat man meisten 3-4 Blendenstufen mehr. Das bedeutet man kann ungefähr 10 mal so lange belichten ohne zu verwackeln. Am Abend und in Gebäuden kann man dadurch mit niedrigen ISO-Werten arbeiten. Man hat z.B. noch ISO 200 und müsste ohne IBIS auf ISO 1600 stellen, ein Stativ benutzten oder die Kamera irgendwo hin stellen. Wenn man schnell bewegte Objekte fotografiert nutzt es nicht so viel, weil man dann sowieso kurze Belichtungszeiten braucht. IBIS kann nur Verwacklung verhindern aber natürlich keine Bewegungsunschärfe.
  22. Ich brauche das, was Panasonic bietet zwar nur selten aber es ist gut gemacht und wenn es mal nötig ist funktioniert es auch gut. Ich nutze allerdings die meisten Funktionen überhaupt nicht. Das Handy wird für mich aber hin und wieder zum frei beweglichen Monitor, wenn ich die Kamera aus der Entfernung bedienen muss. Generell findet Foto und Filmen für mich in der Kamera statt. Die Übertragung erfolgt per Kabel und die Bearbeitung am PC. Mit Maus und Tastatur kann man präzise arbeiten. Wenn ich irgendwas mit meinen Wurstfingern am Handy machen muss, ist das immer extrem unbefriedigend. Erschreckend finde ich, dass heute in einigen Bereichen ohne Handy kaum noch was geht. Die Insta360 one x2 kann man z.B. nach dem Kauf ohne App gar nicht aktivieren. Aufnahmen sind danach zwar möglich aber viele der speziellen vorbereiteten Trick-Funktionen kann man nur über die App steuern. Es gibt sogar ein Fernsteuer-Modul mit dem man die Kamera aus der Distanz starten und stoppen kann und dass auch GPS-Daten liefert. Die werden dann zusammen mit den Videos abgespeichert nutzen kann man die aber nur in der APP und derzeit nicht in der PC-Software. GPS ist natürlich vor allem dann wichtig, wenn man längere Strecken mit einem Fahrzeug zurücklegt und im Video Daten einblenden will. Die Videos muss man dann auf dem Handy bearbeiten und rendern.
  23. Die Aktion läuft noch für Kameras die bis zum 20.5. gekauft und bis zum 20.6. registriert werden. https://www.panasonic.com/de/consumer/foto-video/tipps-aktionen/lumix-g-dslm/lumix-gh6-early-bird-aktion.html Ich hab meine Karte ziemlich schnell bekommen.
  24. Die Effekte sind bei APS-C nicht mal eine Blendenstufe stärker. Ein APS-C Kitobjektiv kommt normalerweise nicht an eine einfache MFT-Festbrennweite heran. Bei den Systemen wie Sony und Nikon mit APS-C und KB am selben Bajonett, gibt es preiswerte 50mm/1.8 die dann an den APS-C Kameras eine tolle Portrait-Brennweite abgeben und nicht viel kosten. Man kann aber auch sehr viel über die Komposition machen und darüber wie man die Person vor dem Hintergrund platziert. Wenn der Hintergrund weit genug weg ist oder man hat eine lange Brennweite wie z.B. mit dem 14-140mm, dann funktioniert das auch mit kleinen Sensoren prima.
  25. Jede Kamera ist ein Kompromiss mit einer Fülle von Vor- und Nachteilen gegenüber anderen Kameras. Allein bei Panasonic gibt es neben der G110 noch eine Reihe von anderen Kameras. Olympus/OMD ist ganz ähnlich aufgestellt und dann sind da noch die Einsteiger-Kameras von Canon und Sony. Hier ist eine Suche nach Systemkameras mit Objektiv bis 900€. https://www.heise.de/preisvergleich/?cat=dcamsp&bpmax=800&v=e&hloc=de&sort=p&xf=1480_Spiegellos+(DSLM)~845_Bundle+mit+einem+Objektiv#productlist Die Suche lässt sich noch verfeinern um bestimmte Funktionen zu vergleichen. Manches in der Liste wird gar nicht mehr produziert. Nur die Kameras von Olympus/OMD und die meisten Panasonic haben die überlegene Sensor-Stabilisierung (IBIS), die es erlaubt erheblich länger aus der Hand zu belichten. Die Geräte von Canon und Sony haben einen etwas größeren Sensor. Bei keinem der Hersteller kann man sicher sagen ob diese Kameralinien in den nächsten Jahren nicht etwa eingestellt werden. Canon konzentriert sich eher auf das größere RF-Bajonett und könnte da auch APS-C Kameras bauen. Sony produziert zur Zeit nur eingeschränkt und hat sein längerem nichts neues im APS-C Bereich. Olympus hat die Kamerasparte verkauft und derzeit läuft es als OM-Systems weiter. Panasonic hat auch noch das L-Bajonett im Vollformat. Ich halte das MFT-System für ziemlich zukunftssicher, weil da beide Hersteller gerade erst neue Spitzenmodelle (OM-1, GH6) herausgebracht haben und ich erwarte da als nächstes auch neue kleinere Modelle. Bei Canon hängt das M-System etwas in der Luft und was Sony vorhat weiß keiner. Nikon hat auch solche Kameras aber da geht es etwas teurer los.
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