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Originalakkus?


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Egal ob Kamera oder Akkuschrauber: Die Verkäufer behaupten ja immer gerne man dürfe nur Original-Akkus verwenden, weil die "bösen" nachgemachten explodieren und die Geräte zerstören. Ist da was dran oder wollen die nur ihre teuren Akkus verkaufen?

Ich verwende seit jeher immer auch Billigakkus in allen meinen elektronischen Geräten (Sony, Pentax, Canon, Bosch, Makita, ... ). In zwanzig Jahren ist nie was paasiert. Ich hab auch mal meine Kollegen gefragt, auch bei denen gab es nie Schwierigkeiten.

Kennt vielleicht jemand jemand der jemand kennt, bei dem schon mal ein böser Billigakku ein Gerät zerstört hat?

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vor 4 Minuten schrieb Pius III.:

Egal ob Kamera oder Akkuschrauber: Die Verkäufer behaupten ja immer gerne man dürfe nur Original-Akkus verwenden, weil die "bösen" nachgemachten explodieren und die Geräte zerstören. Ist da was dran oder wollen die nur ihre teuren Akkus verkaufen?

Ich verwende seit jeher immer auch Billigakkus in allen meinen elektronischen Geräten (Sony, Pentax, Canon, Bosch, Makita, ... ). In zwanzig Jahren ist nie was paasiert. Ich hab auch mal meine Kollegen gefragt, auch bei denen gab es nie Schwierigkeiten.

Kennt vielleicht jemand jemand der jemand kennt, bei dem schon mal ein böser Billigakku ein Gerät zerstört hat?

Explodiert ist mir noch keiner, undicht geworden aber schon, und auch einmal im Lauf der Zeit aufgebläht und nur noch mit Mühe aus der Kamera zu entnehmen. Andererseits sind Original Akkus im Aufpreis zu no-name Produkten nur unwesentlich teurer im Vergleich zum Kamera-Preis. 

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vor 8 Minuten schrieb Pius III.:

oder wollen die nur ihre teuren Akkus verkaufen?

---> Genau das!

Deswegen gehen die Hersteller der Original-Akkus ja auch dazu über ihre Akkus mit Dongle-Chips zu versehen, um die dann z.B. auf dem Monitor deiner Kamera anzuzeigen

"Sie benutzen keinen Original-Akku, dieses kann zu Schäden an der Kamera führen.....blah...laber..."

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Ich habe auch über Jahre Zubehörakkus verwendet. Bis zu dem Zeitpunkt, da sich einer in der GX9 aufgebläht hat. Das ist mit Originalakkus nie passiert. Ich konnte ihn nur mit großer Mühe wieder raus bekommen und seither werden nur noch Originalakkus verwendet.

Meine Entscheidung für MICH:  Ich kaufe eine Kamera für mehrere Hundert oder sogar Tausend Euro und spare nicht mehr am Akku. Punkt.

Kann und darf aber jeder für sich selbst entscheiden ;)

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Wenn der Hersteller in der Lage ist, seine Akkus auch zu liefern...

Ich schaue auf das Preis- Leistungsverhältnis beim Original-Hersteller, bei Fremdakkus verwende ich aber auch nicht die billigsten. Bisher alles ok.

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Aufgeblähte Akkus scheinen aber nicht auf Zweithersteller beschränkt zu sein. In meiner IR-M5 nutzt ich beide Arten, vorzugsweise aber Fremdakkus. Dort bin ich aber nicht sicher, ob die Klemmer an beiden Arten nicht durch meinen Umbau mitverursacht wurden, In meiner 5.2/1.2 nutze ich nur OEM. In der 1.2 ist mir gerade vor zwei Wochen ein Original-Akku stecken geblieben - kann aber auch am langen Gebrauch und schleichender Überhitzung der gesamten Kamera gelegen haben...

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Originale Akkus haben ein gleichmäßig hohes Qualitätsniveau und Schutzschaltungen. Die Wahrscheinlichkeit von Aufblähen und Gurken (bzw. kurzer Lebensdauer) ist sehr gering. Bei Zweitherstellern hatte ich schon Akkus, die bestenfalls als kurz nutzbare Notreserve taugten.

Wenn nicht das Original, würde ich mich aktuell bei denen hier umsehen, das scheint mir tatsächlich mal etwas besseres zu sein als übliche Billignachbauten:

https://patona.de/kamera/akkus-protect/

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vor 8 Minuten schrieb pizzastein:

Originale Akkus haben ein gleichmäßig hohes Qualitätsniveau und Schutzschaltungen. Die Wahrscheinlichkeit von Aufblähen und Gurken (bzw. kurzer Lebensdauer) ist sehr gering. Bei Zweitherstellern hatte ich schon Akkus, die bestenfalls als kurz nutzbare Notreserve taugten.

Wenn nicht das Original, würde ich mich aktuell bei denen hier umsehen, das scheint mir tatsächlich mal etwas besseres zu sein als übliche Billignachbauten:

https://patona.de/kamera/akkus-protect/

... mit denen hatte ich bislang noch nie Probleme👍

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vor 2 Stunden schrieb Pius III.:

Egal ob Kamera oder Akkuschrauber: Die Verkäufer behaupten ja immer gerne man dürfe nur Original-Akkus verwenden, weil die "bösen" nachgemachten explodieren und die Geräte zerstören. Ist da was dran oder wollen die nur ihre teuren Akkus verkaufen?

sie sind auf lange Zeit schlechter, können überhitzen, weil ihnen die Regelung fehlt (bei den meisten ist da einfach ein dicker Widerstand eingelötet) und blähen gerne auf, wenn man sie wirklich leer macht.

Behandelt man Fremdakkus so, wie man es nach Lehrbuch sollte, ist alles OK ... aber wer hat schon Lust sich zum Akkupfleger zu entwickeln, die meisten wollen einfach Bilder machen ... deshalb kaufe ich keine Fremdakkus mehr, denn bei mir müssen Akkus auch mal leiden ;) 

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Posted (edited)
vor 28 Minuten schrieb pizzastein:

das scheint mir tatsächlich mal etwas besseres zu sein als übliche Billignachbauten:

https://patona.de/kamera/akkus-protect/

der gleiche Mist wie die anderen ... es hat schon seinen Grund, wieso Pantonaladegeräte nur zwei Kontakte haben, statt mehreren, wie die Originale ...

Ich habe hier einen kleinen Stapel Pantonaakkus rumliegen, die ich mit diversen Kameras gebraucht mitbekommen habe, mehr als 30 Bilder schafft keiner davon noch, während die Panasonic Originale auch nach vielen Jahren immer noch fast so gut sind, wie die neuen Akkus.

Der Teil mit "Protect" bezieht sich auf das Gehäuse:

Zitat

Neu und exklusiv bei PATONA sind unsere Akkus der PROTECT-Serie. Diese zeichnen sich durch ein Gehäuse aus, dass feuerhemmend und extrem hitzeresistent ist. 

nicht mehr ganz aktuell, aber immer noch lesenswert für Sparfüchse ;) ...

https://pen-and-tell.de/2018/01/schlachtfest-diesmal-bls-1-original-und-patona-clone/

Edited by nightstalker
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vor 8 Minuten schrieb nightstalker:

der gleiche Mist wie die anderen ... es hat schon seinen Grund, wieso Pantonaladegeräte nur zwei Kontakte haben, statt mehreren, wie die Originale ...

Ich habe hier einen kleinen Stapel Pantonaakkus rumliegen, die ich mit diversen Kameras gebraucht mitbekommen habe, mehr als 30 Bilder schafft keiner davon noch, während die Panasonic Originale auch nach vielen Jahren immer noch fast so gut sind, wie die neuen Akkus.

Der Teil mit "Protect" bezieht sich auf das Gehäuse:

nicht mehr ganz aktuell, aber immer noch lesenswert für Sparfüchse ;) ...

https://pen-and-tell.de/2018/01/schlachtfest-diesmal-bls-1-original-und-patona-clone/

........ während die Panasonic Originale auch nach vielen Jahren immer noch fast so gut sind, wie die neuen Akkus. ...... Ist auch meine Erfahrung über Jahre. 

Edited by klm
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Posted (edited)

Auch bei meinen Fremdakkus merke ich seit Jahren und zig mal laden keinen Unterschied zu den Originalen.

Lassen wir die Ladung mal außer acht. Wer hat denn wirklich schon mal mit einem Billigakku eine Kamera zerstört?

Edited by Pius III.
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vor 22 Minuten schrieb Pius III.:

Wer hat denn wirklich schon mal mit einem Billigakku eine Kamera zerstört?

bislang habe ich sie immer noch irgendwie raushebeln können, aber jedes Mal habe ich mir danach geschworen keine Fremdakkus mehr zu kaufen ...  *

Ob Du Probleme bekommst, liegt zu nahezu 100% daran, wie Du die Akkus behandelst, also ob Du sie wechselst bevor die Kamera abschaltet, wie belastend die Anwendung ist und wie Du sie im Ladegerät lässt ... irgendwo im Forum gab es mal einen langen Thread, in dem erklärt wurde, was man machen muss, damit die lange halten. Aber .. wie schon gesagt, ich will Bilder machen, nicht Akku spielen .... und wenn ich 30 euro mehr für den Originalakku zahle, dann ist es mir das wert ;) ... ich meine, wenn es eine relevante Summe wäre, dann könnten wir schon darüber reden, aber 30.-? Schau einfach mal, was Deine Ausrüstung kostet und dann frag Dich, ob das wirklich eine Summe ist, bei der man nachdenken sollte auch nur ein kleines Risiko einzugehen

 

* und es dann auch umgesetzt ... einige Fremdakkus habe ich aber immer noch mit gebrauchten Kameras bekommen, die ich dann als eiserne Reserve nutze, also dann, wenns garnicht anders geht

Edited by nightstalker
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vor 2 Stunden schrieb Pius III.:

Lassen wir die Ladung mal außer acht

Ich würde die Ladung nicht außer acht lassen.

Ohne richtigen Beweis, weil es so selten vorkam, nur als Beobachtung mal am Rande.
Ich hatte einige male ziemlich geflucht wieso sich mein leerer gerade genutzter und heftig warmer Panasonic Akku im  Original Pana Akku Ladegerät nicht aufladen ließ.
Das Ladegerät ging gleich in den Blinkmodus. Mit USB Voltmeter 0 Strom.
Im Zubehör Lader wurde gleich mit 1,x A geladen.
Hab die Ladung aber nicht fortgeführt sondern den Akku abkühlen lassen. Der Panalader hat dann einwandfrei geladen, ohne zu blinken.
Die Zubehör Lader braten wohl einfach los.
Das scheint mir eine sinnvolle betriebliche Schutzschaltung für das Laden zu sein, die aber auch nichts mit der separaten Temperatur Sicherheitsschutzschaltung zu tun hat.

Neben der Qualität der Originale erhöht das wohl auch die Lebensdauer der Originale. Mir kommt jedenfalls kein Original mehr in einen Fremdlader.

Patona fand ich in der Vergangenheit Super als Notreserve. Nach dem Verkauf von Patona an einen Investor, der die Qualitätssicherung wohl nicht so ernst genommen hat, hatte ich noch mal 2. Irgendwann fühlten die sich anders an. Mit der Schieblehre vermessen und beginnenden Blähbauch festgestellt. 2 Blumax Gold Edition sind jetzt meine Angstreserve.

Edited by Johnboy
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vor 39 Minuten schrieb nightstalker:

 ... ich meine, wenn es eine relevante Summe wäre, dann könnten wir schon darüber reden, aber 30.-?

Klar, wenn ich jetzt ausschließlich einen Akku bräuchte, dann seh ich das auch so. Nur weißt Du selbst, was man bei Zubehör für Geld ausgeben kann. Es bleibt ja nicht bei einem Akku, sondern - zumindest ich - kauf regelmäßig alles Mögliche an Zubehör dazu. 30 Euro hier, 30 da und dort auch noch 30 sind zusammen schon 90! 🙂

Ist wie mit den wunderschönen blauen Novoflex-Adaptern . Die zehn China-Adapter, die ich hier rumfliegen hab, haben zusammen etwa 300 Euro gekostet. Bei 10 Novoflex-Adaptern wär ich schon bei über 1000 Euro ...

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vor 3 Minuten schrieb Pius III.:

Klar, wenn ich jetzt ausschließlich einen Akku bräuchte, dann seh ich das auch so. Nur weißt Du selbst, was man bei Zubehör für Geld ausgeben kann. Es bleibt ja nicht bei einem Akku, sondern - zumindest ich - kauf regelmäßig alles Mögliche an Zubehör dazu. 30 Euro hier, 30 da und dort auch noch 30 sind zusammen schon 90! 🙂

Ist wie mit den wunderschönen blauen Novoflex-Adaptern . Die zehn China-Adapter, die ich hier rumfliegen hab, haben zusammen etwa 300 Euro gekostet. Bei 10 Novoflex-Adaptern wär ich schon bei über 1000 Euro ...

da sagt ja auch keiner was gegen 3Party Teile .... solange Du weisst, worauf Du achten musst, ist das kein Problem ... und schon sind wir wieder bei 30 Euro ;) 

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vor 2 Stunden schrieb nightstalker:

der gleiche Mist wie die anderen ... es hat schon seinen Grund, wieso Pantonaladegeräte nur zwei Kontakte haben, statt mehreren, wie die Originale ...

Bei den neuen (angeblich oder echt?) höherwertigen Serien bei Patona würde ich das nicht mehr pauschal sagen wollen ohne dass jemand so ein Teil genauer unter die Lupe nimmt. In der Anleitung zum Akku wurde beschrieben, man solle den Akku die ersten Male vollständig aufladen und auf wenige Prozent entladen. Dazu entläd der Akku sich langsam gewollt selbst, man soll den als Standard nutzen und den originalen Akku als Reserve. Auch kann ich beim Pantona Protec keine Spannung zwischen + und - messen, da ist ganz offensichtlich eine (Schutz?)Schaltung dazwischen. Was die Lebensdauer angeht, kann ich leider erst in ein paar Monaten berichte, ob der gut hält oder nicht.

vor 2 Stunden schrieb nightstalker:

was man machen muss, damit die lange halten.

Vor allem flach zyklieren, die größte Belastung für den Akku ist der voll geladene und entladene Zustand. Besonders bei Nachbauten interessant, die Akkus enthalten meist zwei Zellen. Wenn die nicht exakt die gleiche Kapazität haben oder eine Schaltung zum Balancieren drin ist, wird die schwächere Zelle zu stark belastet (über- und tiefentladen), so dass der Akku schnell sein Ende erreicht. Auch dagegen hilft hilft, nicht ganz vollladen und entladen. Wer über USB lädt, kann sich einfach ein USB-Netzgerät mit Stromanzeige kaufen und die Ladung unterbrechen, sobald der Strom zum Laden deutlich sinkt.

Edited by pizzastein
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Man zahlt auch für die Originalakkus nicht zwangsläufig den Hersteller-Listenpreis. Da relativiert sich der Preisunterschied eh.

Bei Fremdakkus konnte ich aber auch oft weniger Aufnahmen machen als bei Originalakkus....

 

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Ich verkaufe die Kameras immer bevor der Patona-Akku schwächelt :D

War das nicht auch bei Panasonic-KB so wo man anfangs Lieferprobleme beiden Akkus hatte? Nikons EN-EL15C kann man jedenfalls derzeit nirgends kaufen, da ist es jetzt auch ein Patona Protect geworden.

 

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Ein Baxxtar Akku (Ersatz für Sony NP-FW50) hat sich bei mir über Nacht so aufgebläht, dass ich heilfroh war, dass er nicht in der Kamera steckte, der wäre sehr schwer wieder rauszuholen gewesen. 4 Patona Akkus zur FZ1000 habe ich seit 2016 völlig problemlos in Betrieb. Ich behandele Akkus nicht besonders sorgsam. Der aufgeblähte hat mir aber so zu Denken gegeben, dass ich seither lieber Originale verwende.

(Nebenbei: Kollege Kirchm ist wohl nicht mehr hier Mitglied — hatte ich gar nicht mitbekommen. Der war ja ein richtiger Akku-Spezialist.)

Edited by leicanik
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Erfahrungen mit Akkus in diversen Geräten. Wer das nicht alles lesen will: Weiter bei Fazit.

Originalakkus:

Acer Notebook, ein Zweitakku dazugekauft. Akkus pfleglich behandelt, immer weitgehend entladen (daher zwei) und erst dann nachgeladen, um die Anzahl der Ladezyklen gering zu halten. Nach acht Jahren (!!!) Notebook mit zwei immer noch neuwertigen Akkus verschenkt.

Fujitsu Notebook, ein Zweitakku dazugekauft. Laufzeit pro Akku etwa 2 Stunden. Akkus pfleglich behandelt. Nach drei Jahren und gelegentlicher mobiler Nutzung Akku Laufzeit nur mehr 5 bis 10 Minuten. Über die Firma zwei gebrauchte Akkus aus zurück gegebenen Notebooks ergattert. Laufzeit eine halbe Stunde. Internetrecherche ergibt, dass Fujitsu in der gesamten Serie Akkus mit geringer Lebensdauer ausgeliefert hat.

Sony Digital-8 Videokamera. Geliefert mit Placeboakku, welcher nur eine Laufzeit von 30 Minuten erlaubt. Die wurden nur mit neuen Kameras geliefert, um den Kunden zum Kauf teurer Zusatzakkus zu zwingen. Einer dieser teuren Akkus ist nach wenigen Monaten defekt.

Weitere Beispiele mit diversen akkubetriebenen Geräten (Notebooks, Elektrowerkzeuge, Gartengeräte) sind genauso durchwachsen. Immer wieder Originalakkus mit minderer Qualität zu Juwelierpreisen. Speziell bei einem sehr bekannten Gartengerätehersteller jährlicher Wechsel der Akkutypen und Anschlüsse.

Insgesamt 6 Original Nikon Akkus der Typenreihe EN-EL3(e) ohne Befund. Die ältesten stammen von der D700, da kann man sich in etwa ausrechnen, wie alt die sind. Test in der Kamera weist einen neuwertigen Akku aus. Gleiches - mit Ausnahme des Alters - gilt für drei Akkus der EN-EL15 Serie.

Gleiches gilt für Originalakkus von Olympus, Panasonic und Canon.

Fremdakkus:

Keine Probleme mit diversen Fremdakkus für Akkuschrauber, Rasentrimmer, E-Bikes. Alle sind mit den Originalladegeräten kompatibel und im Gebrauch von den Originalen nicht zu unterscheiden.

Sony Mini-DV Kamera. Ich kaufe einen Zweitakku dazu. Der Verkäufer will mir einen Fremdakku aufschwatzen, ich bestehe auf dem Original. Zu Hause stelle ich fest, dass er mir doch den Hähnel eingepackt hat. Der Akku funktioniert einwandfrei, aber die Kapazitätsanzeige und die Low Battery Warnung funktionieren nicht. Die Kamera läuft und läuft und irgendwann wird der Monitor schwarz und alles steht.

Fremdakku der Type Nikon EN-EL3 als Zweitakku für die D70 ohne Befund. In Qualität und Zuverlässigkeit kein Unterschied zum Original. Leider mit der D200 nicht mehr verwendbar.

Zwei Fremdakkus der Type Nikon EN-EL3e. Mit der D200 unauffällig. In der ausgeschalteten D700 verlieren sie mehr als 10% der Ladung pro Tag. ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Fremdakku der Type Nikon EN-EL4. Funktioniert einwandfrei, hat aber eine relativ hohe Selbstentladung, selbst bei Lagerung außerhalb des Batteriegriffs. Muss auch bei Nichtbenutzung alle paar Monate neu geladen werden.

Zwei Fremdakkus der Type Olympus BLS-5. Im Prinzip funktionieren sie, die Kapazität ist aber gefühlt geringer trotz gleicher Kapazitätsangabe. Die Kapazitätsanzeige funktioniert nicht. Eben noch 100% bricht der Akku plötzlich ein und wird als leer angezeigt. Nach einer Erholungszeit wieder 100% angezeigte Kapazität, aber wieder Einbruch nach kurzer Zeit.

Zwei Fremdakkus der Type Panasonic DMW-BLD10. Da würde ich sagen "dead on arrival". Beide Akkus lassen sich laden und funktionieren in der Kamera, aber nur für einige Minuten. Ein Akku der Type Olympus BLS-5 des gleichen Herstellers funktioniert immerhin zwei, drei Ladezyklen, bis er unwiderruflich kein Lebenszeichen mehr von sich gibt.

Fazit:

Bei Originalakkus von Nikon, Olympus, Canon und Panasonic keine Probleme. Bei Fremdprodukten sind die Erfahrungen sehr unterschiedlich. Sogenannte "seriöse Fremdhersteller" sind Marketingkonstrukte, darauf gebe ich überhaupt nichts. Letztlich müsste man diese Akkus aufschneiden, um festzustellen, vom wem die Akkuzellen stammen. Es gibt Leute, die das getan haben. Diese haben bei Billigware festgestellt, dass statt der beim Originalakku vorgefundenen Schutzschaltung einfach ein Widerstand eingelötet wurde, welche der Kamera bei Ladung und Betrieb Normaltemperatur signalisieren sollte, auch wenn der Akkus sich schon zu verflüssigen begann.

Bei anderen Geräten habe ich interessanterweise mit Fremdakkus bessere Erfahrungen gemacht als mit den Originalen. Was jetzt so auch kein Naturgesetz ist. Mit jedem neuen Gerät können die Erfahrungen wieder umschlagen.

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vor 4 Stunden schrieb leicanik:

(Nebenbei: Kollege Kirchm ist wohl nicht mehr hier Mitglied — hatte ich gar nicht mitbekommen. Der war ja ein richtiger Akku-Spezialist.)

der hatte keine Zeit mehr, musste sich um seine Akkus kümmern :D ... wer damals in dem Thread gelesen hat, weiss was ich meine ...

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