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Altglas an der a7 Reihe - Welche Bedeutung hat es für euch?


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Als das System mit drei Objektiven startete war es für viele sicherlich ein Notbehelf. Inzwischen dürfte das das Objektivangebot an nativen AF-Objektiven die meisten Bedürfnisse abdecken. Seid ihr dem Altglas trotzdem treu geblieben oder setzt ihr ganz auf native Objektive? Mich würde interessieren welche Rolle manuelles Altglas heute in eurer Fotopraxis spielt. 

 

Von mir kommt sicherlich auch noch was aber erst später :)

 

Grüße,

Phillip

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Ja, geht mir auch so.

Zunächst fehlte mir gelegentlich der Autofokus, inzwischen gar nicht mehr. Auch neue Objektive werden bei mir überwiegend manuell bleiben.

Mein Sony 55 1.8 behalte ich nur, weil es wirklich klasse ist.

Altglas gibt es unglaublich viel in nahezu unermesslich vielfältig eigenwilligen Arten. Da ist sicher noch vieles zu finden.

 

LG

 

foxfriedo

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Hehe, bisher nur Gleichgesinnt :)

Ich finde es schwer jemanden der noch nie oder nur kurz manuelle Objektive genutzt hat zu beschreiben was den Reiz daran ausmacht. Wie würdet ihr das beschreiben?

 

Grüße,

phillip

 

Na ja, manuell ist Manufaktur, für jeden Fehler ist der Bediener selbst verantwortlich, aber auch für gute Fotos.

 

Das macht den Reiz der manuellen Bedienung für mich aus und nur manuell kann man auch "durchs Gebüsch" fotografieren :-)

Edited by fourthird
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Hallo Phillip,

 

ich habe schon an der A6000 gerne die unten stehenden Schätzchen genutzt, aus

mangels eines Stabi`s nur zu selten...mit der A7M2 wird sich das sehr schnell ändern,

die nenne ich seit 2 Wochen mein eigen...

Ich werde, bis auf das Kitobjektiv, keine AF Objektive anschaffen, einmal ein Haufen

Geld gespart und das "manuelle Arbeiten" mit der Kamera hat mir sehr gefehlt, das macht den

Reiz aus und ich freue mich drauf, denn heute kam noch das Canon FD 50F1,4 und das Canon nFD 24F2,8...

habe ich in sehr gutem Zustand bei Ebay bekommen und sie sind i.O. :)

morgen werden die 2 gleich ausprobiert (hab seit 14 Tagen das erste mal frei) ... also

 

Ich...der Unverbesserliche :lol:

 

 

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bis dann...

 

Gruß Foxy

Edited by foxy57
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Guest Philby42

Früher waren die Objektive von Leitz und Zeiss einfach zu teuer. Aber heute kann man diese gelegentlich sehr günstig bekommen. Mir macht es Spaß, diese zu adaptieren und festzustellen, dass sie auch heute noch wunderbar sind. Z. b. das 1,5/5omm Planar von dem Leica-Konkurrenten Contax:

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Für die A7 nutze ich hauptsächlich manuelle Objektive mit Adapter. Ich habe (noch) kein FE- und nur für APS-C einige AF-Objektive.

Man hört ja immer, dass das manuelle Fokussieren eine Umgewöhnung ist, die seine Zeit braucht.

Für die Systeme, bei denen ich eher einen gemischten Objektiv-Satz verwende, finde ich aber, dass es genau so eine Umgewöhnung ist, sich auf AF einzulassen.

Man muss dem System eher vertrauen, dass es richtig arbeitet, man verändert das Fokusfeld laufend mit Tasteneinstellungen in Größe und Position, man ärgert sich, wenn dieser wegen wenig Licht oder Kontrast anfängt zu pumpen oder komplett von vorne nach hinten durchfährt und sein Ziel nicht findet.

 

Im manuellen Fokussieren sieht man die Kantenhervorhebung durch das Bild wandern, macht einen 2 Tastendruck für die Lupe und drückt ab. Wenn einem der Bildausschnitt nicht gefällt oder die Punktlichtmessung von einer anderen Stelle holt, hat man die Gewißheit, dass der Fokus nach einem kleinen Schwenk noch passen sollte und er nicht wieder anfängt zu suchen, wenn man erneut den Auslöser drückt.

 

Ich unterscheide da aber weniger zwischen Altglas und neueren manuellen Objektiven. Es gibt natürlich in beiden Bereichen Beispiele, deren Fokussierung kein Vergnügen ist.

 

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ich habe die A7 + diverse manuelle Altglas-Objektive erst seit etwa 2 Wochen und habe wenig Erfahrung mit manuellem Fokussieren.

Das manuelle Einstellen hat was, keine Frage, aber manchmal hakt es einfach (gestern zB konnte ich bei schwachem Licht auf einer roten Blüte einfach kein peaking herbringen, davor und dahinter ging es aber ... liegt das an mir??).

Und ich habe zwei (!) Minolta 35-70/3.5, mit denen ich ums Verrecken keine richtig scharfen Fotos zustande bringe (während das Minolta 50/1.7 und das 135/2.8 prima Fotos machen). Ich könnte schwören, dass das peaking an der richtigen Stelle ist, aber die Fotos sind trotzdem unscharf.

Liegt das an mir oder habe ich gleich zwei Gurken erwischt?

Oder ist das peaking so unpräzise?

Oder ist das Bajonett schuld??  :cool:

Diese zusätzliche Unsicherheit wegen des Alters der Objektive macht es manchmal etwas schwer, die Sache richtig einzuschätzen und den Fehler zu finden.

Ich möchte mir jetzt gerne wenigstens ein natives Sony-Objektiv besorgen um den Unterschied mal zu testen, bin aber noch nicht sicher welches (28-70? 35/2.8? 55/1.8?).

Zum Testen wäre das 28-70 das günstigste und variabelste, und die Bilder in dem entsprechenden thread finde ich nicht so abschreckend wie manche Rezensionen sagen.

Kann sein, dass ich dann doch auf AF umsteige, obwohl ich das (wegen Kosten und Gewicht) nicht vorhatte.

 

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Mich würde interessieren welche Rolle manuelles Altglas heute in eurer Fotopraxis spielt. 

 

An der A7 immer noch die einzige: Ich habe kein einziges natives Objektiv zur A7 und vermisse auch keins. Die A7 habe ich bewusst für manuelles Altglas gekauft. Ich fokussiere sehr gerne manuell, der EVF ist dazu wirklich gut zu gebrauchen, besser als ein DSLR-Sucher. Allerdings würde ich mir wünschen, meine Kamera könnte die Lupe als verkleinertes Bild im Bild darstellen.

 

Was macht den Reiz aus? Ich muss nicht darauf achten, ein AF-Feld mit dem gewünschten Motivdetail zur Deckung zu bringen, oder ggf. den AF mit Raffinesse dazu bringen, auf das Richtige scharf zu stellen, sondern stelle intuitiv direkt das Hauptmotiv scharf. Bestes Beispiel sind Augen hinter Brillengläsern. Ein AF fokussiert in der Regel auf den Brillenrand statt auf das Auge. Beim manuellen Arbeiten muss man darüber gar nicht nachdenken. Was mir außerdem gefällt: Ich empfinde es als Genuss, eine satte Mechanik zu bedienen. Der Schneckengang eines gut verarbeiteten manuellen Objektivs ist ein Handschmeichler gegenüber jedem AF-Objektiv. Und wenn es schnell gehen soll, dann kann ich manuell vorfokussieren und mit der Schärfentiefeskala arbeiten, gut für Schnappschüsse und alles Street-ähnliche. Trotzdem: Am meisten gefällt mir das entschleunigte Fotografieren mit den manuellen Teilen. Und ein letzter Vorteil: Kameras und Sensoren werden ständig weiter entwickelt, ich bin schon zweimal umgestiegen. Ein Systemwechsel bedeutet immer einen saftigen finanziellen Verlust. Durch die Möglichkeit zu Adaptieren bin ich jetzt unabhängig und denke mir: Kameras kommen und gehen, aber meine Objektive bleiben bestehen.

 

Ergänzend nutze ich schon auch AF, aber nicht an der A7. Dazu habe ich bisher die NEX - und demnächst wohl eine FZ1000.

Edited by leicanik
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Ich weiß nicht so recht. Ich habe mit einem manuellen 70-210, F3.5 bei einem privaten Konzert fotografiert. Belichtung kein Problem, aber so richtig scharf sind die wenigsten Bilder geworden. Dass einige scharf wurden, zeigt mir, dass das Objektiv es eigentlich könnte. Klar, das liegt an meinem Talent zu fokussieren, aber die Musiker bewegten sich frecherweise ;) auch. Und da wäre man mit Autofokus dann doch schneller. Aber 25 Euro für das manuelle Soligor sind halt was anders als die 1200 Euro für das FE 70-200.

Edited by em.we
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Eines meiner liebsten Objektive an der A7 - das Zeiss 1.8/80 mm Pancolar in der Prakticar-Ausführung.

 

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Edited by wolfhansen
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Habe zwar 2 AF Objektive, aber ich brauchs nicht. Und ich habe erst im digitalen Zeitalter angefangen zu fotografieren. Ojott, wie hat man das nur früher immer gemacht. :D

AF hat schon das ein oder andere mal daneben gelegen und wenn ich jedesmal kontrollieren muss, dann kann ich auch gleich manuell fokussieren. Dann kommt noch der Faktor Geld dazu. Hat denn noch nie jemand darüber nachgedacht, warum die Zeissigs dieser Welt alle so teuer sind? Handgeklöppelt werden sie wohl kaum sein. Last and least kann man die Qualitätsunterschiede im normalen Bereich ohnehin kaum erkennen.

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Ich habe bei meiner ersten Kamera, einer SLR Nikon, vor gut 20 Jahren schon mit AF gearbeitet und kannte das manuelle Fokussieren nur von Makroaufnahmen.

Jetzt mit der A7II und vor allem Dank diesem Forum und dem Thema Altglas, habe ich mich mit dieser Technik zu beschäftigen angefangen. Allerdings habe ich noch so meine Mühe, darum eröffne ich auch mal ein Thema dazu: "Tipps zum manuellen Fokussiere". https://www.systemkamera-forum.de/topic/113394-tipps-und-hilfe-zum-manuellen-fokussiere-mit-der-a7xxx/

Für mich ein Vorteil ist sicherlich das gesteigerte Auseinandersetzten mit dem Motiv und dem Fotografieren dessen. Weiter finde ich den Preis nicht unwichtig. Da findet man für deutlich weniger Geld als die "Neuen" schönes Altglas. Wenn ich da zum Beispiel an mein Canon FD 80-200 denke und was es doch für nur 30 Franken so leistet, einfach toll.

 

In diesem Sinne, noch wenig Erfahrung, habe mit Freude dabei und noch gespannt am Lernen dieser Technik.

 

Gruss Andreas

Edited by Raumfahrer
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Alles, was ich bisher mit meinen alten Pentax-Schätzchen probiert habe, war klasse. Sogar das 24er, dass ich früher kaum nutzte, beeindruckt. Da ich hier meist immer nur Canon und/oder Minolta lese, werde ich demnächst, sobald ich Zeit finde - und Motive, die nicht zu sehr gegen das von einem gewissen Herrn Reeve hier Gebotene abstinken - Beispiele der Pentaxe zeigen. Versprochen! :-)

 

Edit: ach ja, ich besitze kein einziges Autofocus-Objektiv für die a7r. Brauch ich auch nicht. Für "Action" hab ich eh was Anderes und Geeigneteres. :-)

Edited by tafkah
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Ich kam von der Leica M9 und habe auch viele alte Leica-Objektive mit Schraubanschluss, die nicht mehr auf den Entfernungsmesser justierbar waren. Mit der Sony A7 Familie und Liveview sind die alten Schätzchen wieder wunderbar benutzbar. AF vermisse ich nicht, auch wenn ich mit dem Zeiss1,8/55 sehr zufrieden bin.

VG Wes

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Ich finde manuelles Fokussierenen erfordert Erfahrung, solange man diese nicht hat greift man immer zum AF weil er dann schneller (zuverlässiger) ist.

Ich würde derzeit nicht ein manuelles Objekt mitnehmen wenn ich weiß es wird stressig/Zeitmangel. Wenn ich aber Zeit habe dann dann übe ich gerne weiter.

 

@Atur

Focus-Peaking ist nicht immer genau, die Lupe ist 100% sicher. (Auf eine Taste gelegt, funktioniert sehr gut)

Beim 35-70er habe ich gemerkt das die Unendlicheinstellung pro Bandbreite wo anders liegt, dies änderte sich aber erst mit einem Novoflex-Adapter.

Jetzt ist diese Einstellung immer an der gleichen Stelle, egal bei welcher Bandbreite.

Diese ist ein zwar immer noch nicht bei Unendlich aber fast, wie bei allen anderen meinem Minolta-Objektiven.

 

 

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Hehe, bisher nur Gleichgesinnt :)

Ich finde es schwer jemanden der noch nie oder nur kurz manuelle Objektive genutzt hat zu beschreiben was den Reiz daran ausmacht. Wie würdet ihr das beschreiben?

 

Grüße,

phillip

 

Nett von dir das Thema hier zu behandeln. Trifft ja genau auf die Frage zu die ich dir gestern gestellt habe :).

 

 

 

 

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Jahrzehntelang habe ich mit Leica von 3f über 3g bis M7 fotografiert, mit Objektive im Alter von 50 Jahren bis nagelneu. Auf E-mount bin ich umgestiegen um meine Leica Objektive auf digital verwenden zu können.

 

Nun habe ich viermal "Neuglas", zwei davon mit AF+OSS. Die beiden (16-35 und Batis 85) sind meine Lieblinge. Die Objektive von Leica & Co sind alle weg, mit einer Ausnahme, ein Macro.

 

Und nein, meine Dunkelkammer vermisse ich auch nicht.

 

--

https://500px.com/nix-pix/galleries

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Ich habe mir die A7 auch ohne Kit-Objektiv zugelegt, da ich von meinen Vorgängern noch diverse Objektive zur Verfügung hatte. Aktuell kann ich aber nicht sagen, welche Objektive ich mehr nutze. Da ich viele Makro-Fotos mache, nutze ich mein Sigma 105mm sehr häufig. Das Sigma kann man aber nicht als "Altglas" bezeichnen. Ich fokussiere damit aber ausschließlich manuell.

 

Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, Makros mit AF zu fotografieren.

 

Für die normale touristische Knipserei habe ich das FE 2,8/35. Damit ist die A7 sehr kompakt. Der AF ist in diesen Standardsituationen hinreichend genau und schneller als das manuelle fokussieren. 

 

Ich habe, soweit ich mich erinnere, noch nie mit dem FE 35mm manuell fokussiert.

 

Meine meistgenutzten manuellen Objektive / Altgläser sind das FD 50mm 1:1.4 und das FD 24mm 1:2.8. Mein erstes Canon FD-Objektiv habe ich mir in den 70ern zugelegt. Die jetzt genutzten habe ich aber erst in den letzten Jahren ersteigert. 

 

Also bei mir geht es fröhlich durcheinander, ohne dass ich sagen kann, was ich lieber mag - manuell / AF, alt und neu. Je nach Situation.

 

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Ich nutze beides, geerbte und gekaufte Minoltas und neue FE-Objektive. 

Da hier ja explizit danach gefragt wurde, welche Bedeutung die Benutzung alter manueller Objektive für mich hat, hier mal meine Gedanken dazu.

Ich fotografiere erst seit ca. eineinhalb Jahren intensiv, vorher war alles das typische Knipsen. Wenn man sich mit dem Thema Fotografie intensiver auseinandersetzt und sich über Komposition, Licht, Linien, Formen und Farben anfängt Gedanken zu machen, dann führt einen der Weg schnell auch zu den Ursprüngen der Technik und der damit verbundenen "analogen" Art der Fotografie aus dem letzten Jahrhundert (und davor). Das Arbeiten mit manuellen Objektiven ist für mich dabei also so ein bisschen Grundlagenarbeit, ein Gefühl, als ob ich Dinge nachholen könnte, die ich im letzten Jahrhundert verpasst habe. Dabei benutze ich auch oft den manuellen Modus der Kamera. Das Mehr an Zeit, welches ich dabei für das Fokussieren und Finden der richtigen Einstellungen benötige, macht dabei für mich die Distanz zwischen Knipsen und Fotografie aus.

Erst wenn der Moment wieder wichtiger als die Komposition wird (bspw. bei Familienfesten), oder ich keine manuellen Linsen für das Motiv habe (bspw. UWW) greife ich zu meinen FE-Objektiven und freue mich über den Fortschritt und die Möglichkeiten des aktuellen Jahrhunderts :)

 

Grüße,

 

@mo

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Da ist mehr Feedback zurück gekommen als ich dachte, schön zu wissen, dass ich nicht allein da stehe.

 

Für mich spielt Altglas nach wie vor die Hauptrolle. Dafür gibt es mehrere Gründe

  • Mir macht es viel mehr Spaß manuell zu fokussieren als mit AF. Da ist nichts zwischen mir und dem Foto, ich bestimme direkt wo der Fkus hin gehört. Und es ist auch merklich zuverlässiger (in den meisten Szenarien).
  • Ich habe großen Spaß daran neue Objektive aus zu probieren. Das geht bei manuellen viel günstiger, man hat eine riesige Auswahl und ich arbeite auch lieber mit manuellen Linsen. Deshalb werden es dann meist manuelle Objektive. um Inhalte für das blog zu haben sind es auch ständig wechselnde Objektive.
  • Die manuellen Objektive halten ihren Wert viel besser. Meistens bin ich mit einem kleinen Plus raus gegangen, wenn ich ein Objektiv verkauft habe. Mein neu gekauftes FE 2/28 hat in den 8 Monaten die ich es besitze gut 100€ an Wert verloren. Dank meiner Schreiberei finanziert sich mein Hobby inzwischen selber aber trotzdem widerstrebt es mir auf diese Weise Geld zu verbrennen.
  • Kein AF Objektiv fasst sich so angenehm an wie ein gutes manuelles Objektiv. Selbst ein 1000€ Zeiss FE nicht. 
  • Mit manuellen Objektiven bin ich nicht an einen Hersteller gebunden. Falls Nikon oder Fuji demnächst DIE Spiegellose rausbringen müsste ich nur einen Satz neuer Adapter anschaffen.

Ich habe in diesem Jahr drei AF Objektive getestet.
Das 2/28 habe ich gekauft und ich bin nach wie vor sehr von seinen optischen Eigenschaften angetan. Ich nutze es aber tatsächlich wenig weil das manuelle Fokussieren damit wenig Spaß macht. Ich denke drüber nach es zu verkaufen.
Das 4/16-35 war ein Leihobjektiv, ich habe aber später ein eigenes Exemplar angeschafft und war in der sächsischen Schweiz mit den dramatischen Aussichten sehr froh es dabei zu haben. Zuhause findet es aber nur selten den Weg in meine Fototasche aber da es mein einziges Objektiv unterhalb von 24mm ist und auch einen Stabilisator hat werde ich es auf jeden Fall behalten

Das 1.8/55 ist ein optisch beeindruckendes Objektiv aber die klassischen Normalobjektive sind für meine Ansprüche gut genug und so habe ich es schnell weiter verkauft.

Gerade beim Fe55 habe ich gemerkt, dass mir das Fotografieren damit nicht so viel gab wie das bei den manuellen der Fall ist. Auch wenn es optisch über (fast) jeden Zweifel erhaben ist. Seit dem habe ich mir nur noch manuelle Objektive vor genommen.

 

Nächste Woche werde ich an der a7ii mal ein paar EF Linsen testen, bin schon gespannt.

 

Was mich am Altglas manchmal stört sind die alten Vergütungen und die mangelnden Exif Informationen. Da ist das Konzept der Zeiss Loxia Objektive sehr interessant.

 

Grüße,

Phillip

 

Grüße,

phillip

 

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@Atur

Focus-Peaking ist nicht immer genau, die Lupe ist 100% sicher. (Auf eine Taste gelegt, funktioniert sehr gut)

Beim 35-70er habe ich gemerkt das die Unendlicheinstellung pro Bandbreite wo anders liegt, dies änderte sich aber erst mit einem Novoflex-Adapter.

Jetzt ist diese Einstellung immer an der gleichen Stelle, egal bei welcher Bandbreite.

Diese ist ein zwar immer noch nicht bei Unendlich aber fast, wie bei allen anderen meinem Minolta-Objektiven.

 

danke. Habe auch meinen EUR 20 Adapter gegen einen Novoflex ausgetauscht.

Jetzt wackelt die ganze Konstruktion schon mal nicht mehr, das war die erste (und sofortige) Erkenntnis.

Beim Scharfstellen habe ich noch keinen Unterschied bemerkt, muss ich mir noch näher ansehen.

 

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