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vor 23 Stunden schrieb Erlbacher:

...

Eigentlich bin ich mit den Objektiven recht zufrieden:

Sony 16-70 f4 Zeis, Sony 10-18, Sony 70-350, Sony 50 f1.8OSS, Sigma 30mm F2.8

wobei die letzten beiden Festbrennweiten noch aus NEX Zeiten sind und mich nicht mehr so überzeugen....

Nächstes Jahr steht jetzt eine längere Skandinavien Tour an, da meine Tochter dorthin gezogen ist (evtl. also öfters in der Region 🙂) und ich bin am überlegen den Objektivpark zu erweitern oder ganz umzustellen. Zwischenzeitlich hatte ich mir das Tamron 17-70 bestellt, welches mein älteres 16-70 ersetzen sollte, meiner Meinung nach aber nicht so gravierend besser war, dass es die Größe/das Gewicht im Gegensatz zum 16-70 rechtfertigen würde (meine Meinung).

Da ich viel in der Natur unterwegs bin, suche ich aktuell noch Objektive wie z.B. das Sigma 30mm 1.4 und ein Makro/Tele wie das Sony FE90 (VF - da keine APS-C Alternative).

Also Einsatz:

Landschaft, Menschen, Tier (Hund), Kleintiere (Tele), Stadt (eher LowLight Situationen), ab und an Portraits.

Lange Rede kurzer Sinn:

Ich bin am Überlegen mir das Sony FE90 zu kaufen.... somit gehen meine Überlegungen weiter, ob es ggf. Sinn macht in diesem Zuge, auf die a7III (bei Angebotspreis) umzusteigen und die weitere Objektivausrichtung eher in diese Richtung zu betreiben (eigentlich wollte ich schon zu Canon Zeiten ins VF wechseln...)?

Einstieg wären für mich a7III, Sony 24-70 F2.8 (oder ähnlich) , Sony FE90 f2.8 (oder ähnlich) und noch ein UWW, das soll es aber dann auch gewesen sein.

Die 6600 würde ich behalten incl. 16-70 und 70-350 sowie dem Samyang (letzteres bis ich ein UWW für die a7III kaufen würde) - klein leicht!

...

 

 

Ich muss doch schmunzeln. In Deinen Gedanken finde ich mich auch wieder. Vom technischen her möchte man gern KB haben, aber immer, wenn man dann konkret wird, stellt man fest, dass sowohl Preise als auch Volumen und Gewichte irgendwie wachsen.

Für die von Dir angegebenen Sujets sehe ich (=meine Meinung) keinen Grund, KB zu verwenden. Einzig für Porträts wäre es vielleicht ganz nett, aber das bekommt man auch mit APS-C ganz gut hin (Sigma 56/1,4 oder Samyang 75/1,8 sind extrem klein und leicht!).

Das Tamron 17-70 war dir zu  schwer (und zu teuer). Aber das 24-70/2,8 oder das 90/2,8 sind richtige Klopper. Ich stelle mir gerade vor, wie Du damit Wandern gehen willst. Das ist auf keinen Fall leicht... 😉

Die parallele Nutzung von A7III und a6600 ist auch ein kostenintensives Duo. Aber auch ein Gedanke, den ich immer mal wieder habe (dann eher das Duo aus A7c und a6600). Bisher habe ich dann immer durchgeschnauft und überlegt, ob ich durch Landschaft und Städte mit zwei Bodys und mehreren Objektiven laufen möchte. Bisher haben meine Versuche ergeben, dass das oft Overkill ist und in Schlepperei ausartet. Man hat dann oft noch das falsche Objektiv auf der Kamera und ist mehr mit dem Technik-Roulette (2 Bodys * vorhandene Objektive = Anzahl der Optionen hat sich verdoppelt) beschäftigt, statt sich der möglichen Motive zu widmen.

Ich selbst bin mit diesen Gedanken noch nicht durch, habe aber auf mehreren Reisen mit zwei Bodys (APS-C und MFT, wg. klein & leicht) eher festgestellt, dass ich mit der Beschränkung auf weniger Technik insgesamt entspannter unterwegs bin und sogar bessere Bilder mache.

Wir haben hier im Forum einen riesigen Thread zu "Wandern mit leichter Technik" https://www.systemkamera-forum.de/topic/129685-mft-statt-aps-c-fürs-bergwandern-und-fernwandern/page/6/ (hier habe ich u.a. in #130 und #138 einiges zum Tragen von Ausrüstung auf langen Wanderungen geschrieben)

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich glaube, Du willst KB und daher wäre mein Tip, es zu kaufen und auszuprobieren. Die rationelle Begründung ist aus meiner Sicht eher dünn, das ist aber nicht schlimm. Wir versuchen uns häufig, die Spielzeuge "schön" zu reden. Brauchen wir ja auch, um dem Partner eine Story aufzutischen! 😉

 

 

bearbeitet von noreflex
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vor einer Stunde schrieb WRDS:

Für meine Begriffe sind die Dynamikunterschiede in der Praxis (!) sehr wohl massiv. Probiers einfach selber aus. 

Ich besitze die A7III und die A6600. Ich wundere mich eher, dass ich die Unterschiede, die DXOmark ausweist, in der Praxis mit wenig bis kaum bemerke. Da ich möglichst natürlich wirkende Bilder bevorzuge, mache ich allerdings auch keine Extrembearbeitungen, vielleicht wäre es dann eher zu sehen.

bearbeitet von leicanik
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vor einer Stunde schrieb noreflex:

Ich muss doch schmunzeln. In Deinen Gedanken finde ich mich auch wieder. Vom technischen her möchte man gern KB haben, aber immer, wenn man dann konkret wird, stellt man fest, dass sowohl Preise als auch Volumen und Gewichte irgendwie wachsen.

Gerade dein schöner letzter Reisebericht hat bei mir übrigens wieder Überlegungen angestoßen, die Ausrüstung zu verkleinern und mich evtl. doch wieder auf APS-C zu beschränken ...

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@noreflex

vor 1 Stunde schrieb noreflex:

Das Tamron 17-70 war die zu  schwer (und zu teuer). Aber das 24-70/2,8 oder das 90/2,8 sind richtige Klopper. Ich stelle mir gerade vor, wie Du damit Wandern gehen willst. Das ist auf keinen Fall leicht... 😉

Hier gibt es wohl ein Missverständnis welches ich klarstellen möchte (zu teuer und Kosten):

Das war mir nicht zu teuer! Es war mir den Umstieg (Invest) vom 16-70 f4Z nicht wert, da es viel größer und schwerer als das eben genannte ist und auch das Bild mir nicht als unendlich besser ins Auge gestochen ist - in meinen Augen nicht den entsprechenden Mehrwert bringt. Hätte ich vor den Bildern gestanden und gesagt ... Wow ein deutlicher Unterschied - dann hätte ich ggf. die Größe und das Gewicht vernachlässigt .... (ähnlich denke ich über a7III/6600)

Diesen Unterschied würde ich mir bei einem Wechsel zur A7III mit einem "besseren Reisezoom" und ggf. dem FE90 erhoffen... wo ich (aber auch nur bei sichtbareren Unterschieden) bereit wäre das Geld zu investieren. Ob es dann die A6300 oder die a6600 als Zweitkamera bleibt, würde ich eher von dem möglichen Verkaufspreis abhängig machen, da ich nicht beide behalten will. Die A7III (a7c) wäre für mich immer noch eine "kleine handliche Kamera" für unterwegs... die Objektive dürften Schwerer sein bei gleichzeitigem Qualitätsanstieg und nur dann- ansonsten wäre ein Umstieg das gesagte "Geld verbrennen"!

vor 1 Stunde schrieb noreflex:

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich glaube, Du willst KB und daher wäre mein Tip, es zu kaufen und auszuprobieren. Die rationelle Begründung ist aus meiner Sicht eher dünn, das ist aber nicht schlimm. Wir versuchen uns häufig, die Spielzeuge "schön" zu reden. Brauchen wir ja auch, um dem Partner eine Story aufzutischen! 😉

Natürlich spielt auch das eine Rolle, aber die Kosten/Nutzen Überlegung hält mich seit Canon Zeiten bisher erfolgreich vom VF ab, ich hinterfrage (wünsche????) mir halt das eine Kombi aus neuen Objektiven (teilweise nicht in der Form für APSC verfügbar) einen Umstieg (für mich) rechtfertigen würde.

Und wie bereits geschrieben, Messwerte sind das eine, ausprobieren das Andere - Leihen war mir bisher keine Option, da ich Preise von ca. 500 Euro + Versicherung für eine Kombi aus a7III und einem meiner Wunsch-Anfangsobjektive (1 Woche) vorgefunden habe. Ein Foto-Workout wäre eine Alternative....

Ich will ja gar keinen Glaubenskrieg auslösen und will auch nicht ums verrecken auf die VF Sau aufspringen, es war eine Überlegung ob bei einem möglichen Objektivwechsel auf VF auch der Kameraumstieg Sinn machen würde.... und ob ich damit eine merkliche Verbesserung meiner Aufnahmen hin bekomme (bei gleichen Aufnahmesituationen und gleichem Hobby-Fotografen 🙂).

Ansonsten würde ich mich noch mal nach anderen Objektiven für die 6600 erkundigen, die einen merklichen Unterschied a.) zum 16-70 mit sich bringen (vielleicht auch mal das Sony 16-55 anschauen oder eine Sigma 30mm Festbrennweite) und b.) meinen Wunsch Tele/Macro Bereich abdecken.

 

P.S.: Deine Ligurien Fotos sind sehr gelungen, die holen mich eher wieder zurück - TOP ich habe aber nicht dein Objektiv Setup gefunden (übersehen) Sony 10-18....

bearbeitet von Erlbacher
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Vollformat macht dann Sinn wenn man:

  • mehr freistellen will z.b. bei Portraits aber auch anderen
  • oft ohne Blitz / Kunstlicht bei schlechten Lichtverhältnissen fotografiert
  • wenn man sich bewusst ist, dass das sehr teuer werden kann (aber nicht muss)

Sony spezifisch:

  • Wenn man vom viel grösseren und schnell wachsenden Vollformat E-Mount Objektivsortiment Gebrauch machen will (die passen natürlich auch an APS-C E-Mount, macht aber nicht immer Sinn)
  • wenn einem die  Entwicklung bei Sony APS-C E-Mount zu unsicher ist.

Viel Spass beim Entscheiden

 

bearbeitet von Gast
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Das Sigma f/2.8 105 mm Macro ist eines der besten Objektive, die ich im Einsatz habe. Eine Vergleich zur Sonyalternative kann sich lohnen. Im L-Mount mit TC 2.0 sind f/5.6 210 mm ohne sichtbare Qualitätseinbußen mein Standard, da mir der KB ABM von Macro-Objektiven standardmäßig nicht reicht, im Vergleich zu MFT. Für E-Mount ist der TC nicht verwendbar.

 

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Das neue Sigma 105 Makro ist schärfer als das deutlich ältere Sony FE 90. Von manchen Käufern wurde jedoch bemängelt, dass die manuelle Fokussierung nicht genau zu dosieren sei (ich habe es selber nicht ausprobiert). Das FE 90 fühlt sich sehr mechanisch an (evtl. ist es das im manuellen Fokus, ich weiss es nicht). Am besten selber testen.

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Da es Fragen zu meinem Beitrag gab: Ich habe einfach nur zwei Bilder mit der A7iii eingestellt, einmal 135/2.8 und 135/5.6. Das ist wie angemerkt schon etwas mehr Unterschied, als wenn ich einmal 135/2.8 mit KB fotografiere, und einmal APS-C den gleichen Ausschnitt und etwa dem gleichen Standpunkt mit 90/2.8 (ich hatte arg verkürzt geschrieben, dass man mit demselben Objektiv an KB als auch an APS-C sich in letzterem Falle etwa um die Hälfte mehr vom Objekt entfernen muß, um den gleichen Bildausschnitt auf dem Sensor zu haben).

Mit meinen beiden Bildern wollte ich demonstrieren, dass selbst zwei Blenden Unterschied nicht zu einem völlig neuen Bildeindruck führen, und damit auf diese Weise belegen, dass ein Wechsel zu KB schön aber nicht notwendig/erforderlich ist; genau wie es viele über mir geschrieben haben.

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vor 1 Minute schrieb Rolfneck:

Mit meinen beiden Bildern wollte ich demonstrieren, dass selbst zwei Blenden Unterschied nicht zu einem völlig neuen Bildeindruck führen, und damit auf diese Weise belegen, dass ein Wechsel zu KB schön aber nicht notwendig/erforderlich ist; genau wie es viele über mir geschrieben haben.

Es kommt drauf an was man gerne fotografiert. Du hast zwei Nahaufnahmen gezeigt. Dafür würde ich sogar mFT empfehlen und ganz sicher nicht KB. Für Portraits mit schöner Freistellung und Aufnahmen bei schlechtem Licht hat KB einfach seine Vorteile. Ob sich der finanzielle Aufwand dafür lohnt ist eine ganz andere Sache. Das muss jeder selber wissen. Gute Objektive sind in jedem System teuer. Auch bei mFT. Dort gibt es z.b. die extrem guten und auch teuren f1.2 Objektive von Olympus (da überlege ich mir grad ob ich ein gebrauchtes kaufen soll um mir selber ein Bild davon zu machen). Die entsprechen dann einem f2.4 Objektiv an KB. Für Sony E bekomme ich jedoch günstige f1.8 und 2.0 Festbrennweiten, die eine sehr gute Bildqualität abliefern. Ein Dilemma.

Bei Sony kommen halt die Unterschiede dazu, die absolut nichts mit der Sensorgrösse zu tun haben. Die  Vollformat Sonys sind einfach wesentlich besser zu bedienen. Wenn ich eine ähnlich zu bedienende Kamera mit kleinerem Sensor will, werde ich bei Sony nicht fündig, sondern muss zu Fuji, Olympus / OM System oder auch Panasonic gehen.

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