outofsightdd Geschrieben 30. August 2020 Share #376 Geschrieben 30. August 2020 Werbung (verschwindet nach Registrierung) vor 50 Minuten schrieb pizzastein: ...Bei Olympus zumindest kann man ab der M5 III den rein elektronsichen Verschluss für fast alles nutzen... ...aber der Mehrwert beschränkt sich allein auf kurze Zeiten und Geräuschlosigkeit. Das reicht nicht. wuschler hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 30. August 2020 Geschrieben 30. August 2020 Hi outofsightdd, Das könnte für dich interessant sein: Panasonics Produktstratgie für die Zukunft . Da findet jeder was…
shutter button Geschrieben 30. August 2020 Share #377 Geschrieben 30. August 2020 vor 1 Stunde schrieb ImmergutLicht: sind made in Japan Von Sigma? 😎 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast Geschrieben 30. August 2020 Share #378 Geschrieben 30. August 2020 vor 1 Stunde schrieb ImmergutLicht: Mein PanaLeica 100-400 und 8-18 sind made in Japan ich habe ja „auch“ geschrieben.🙂 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
D700 Geschrieben 30. August 2020 Autor Share #379 Geschrieben 30. August 2020 vor 7 Stunden schrieb Kater Karlo: dann würden sie den gleichen Fehler wie andere Hersteller machen. Das System braucht auch bezahlbare Möglichkeiten, wie eine GX80 oder GX9 Nee, gerade diese Klientel ist in der Masse schon zum SP abgewandert, sonst gäbe es heute keine Probleme. Ich kann mir gut vorstellen, daß Panasonic mFT mit einem Modell, z.B. einer GH6, noch weiterführt, solange es noch läuft. Mehr sicher nicht! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tgutgu Geschrieben 30. August 2020 Share #380 Geschrieben 30. August 2020 vor 15 Minuten schrieb D700: Mehr sicher nicht! Na klar. Du hast keine Ahnung, welche Kameramodelle Gewinn erwirtschaften und welche nicht. Allein hochpreisig wird längerfristig nicht funktionieren, weil es dann schwierig wird, überhaupt Neukunden zu finden - jedenfalls außerhalb der professionellen Fotografie. Nicht jeder Amateur fängt mit hochpreisigem an und könnte sich das auch nicht leisten. KB ist jedenfalls noch viel zu teuer. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
micharl Geschrieben 30. August 2020 Share #381 Geschrieben 30. August 2020 vor 5 Stunden schrieb Rob: EIgentlich doch DAS Geschäftsmodell der Zukunft Zumindest wenn man Leica heißt. Mit Meier wird es schwieriger. (Das "y" hab ich mir verkniffen 😈) Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Markus B. Geschrieben 30. August 2020 Share #382 Geschrieben 30. August 2020 Werbung (verschwindet nach Registrierung) vor 37 Minuten schrieb D700: Nee, gerade diese Klientel ist in der Masse schon zum SP abgewandert, sonst gäbe es heute keine Probleme. Ich kann mir gut vorstellen, daß Panasonic mFT mit einem Modell, z.B. einer GH6, noch weiterführt, solange es noch läuft. Mehr sicher nicht! Tatsache ist dass viele Berufsfotografen, die ihre Auftragsarbeiten mit Vollformat erledigen, daneben für Video und kleinere Sachen noch eine Panasonic GH haben - vor allem die Youtuber. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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schopi68 Geschrieben 3. September 2020 Share #383 Geschrieben 3. September 2020 (bearbeitet) Am 30.8.2020 um 19:38 schrieb tgutgu: Na klar. Du hast keine Ahnung, welche Kameramodelle Gewinn erwirtschaften und welche nicht. Allein hochpreisig wird längerfristig nicht funktionieren, weil es dann schwierig wird, überhaupt Neukunden zu finden - jedenfalls außerhalb der professionellen Fotografie. Nicht jeder Amateur fängt mit hochpreisigem an und könnte sich das auch nicht leisten. KB ist jedenfalls noch viel zu teuer. Ausserhalb der professionellen Fotografie wird es zukünftig auch keine Neukunden mehr geben - die Amateure benutzen heute schon Smartphones. Selbst als ich meine erste DSLR kaufte, hielten mich die Umstehenden immer für einen Profi, da sonst niemand solche Monster benutzte. Dann kam ein Schwung Amateure ihn den Markt - der verlässt ihn derzeit und alles wird wieder so wie es einmal war... Welcher ambitionierte Amateur konnte sich in den 70er Jahren einen Satz von 5-10 Objektiven auch nur leisten? Heutzutage steht das bei jedem rum, weil das Zeug einfach so billig geworden ist. Der Markt konnte aber auch in den 70er Jahren schon überleben. bearbeitet 3. September 2020 von schopi68 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
D700 Geschrieben 3. September 2020 Autor Share #384 Geschrieben 3. September 2020 vor 38 Minuten schrieb schopi68: Ausserhalb der professionellen Fotografie wird es zukünftig auch keine Neukunden mehr geben - die Amateure benutzen heute schon Smartphones. Selbst als ich meine erste DSLR kaufte, hielten mich die Umstehenden immer für einen Profi, da sonst niemand solche Monster benutzte. Dann kam ein Schwung Amateure ihn den Markt - der verlässt ihn derzeit und alles wird wieder so wie es einmal war... Da bin ich ja beruhigt, daß meine Ausführungen zu dem Thema doch nicht zu extrem sind Dein Ansatz stimmt aber im Grundsatz! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 3. September 2020 Share #385 Geschrieben 3. September 2020 (bearbeitet) vor 31 Minuten schrieb D700: Da bin ich ja beruhigt, daß meine Ausführungen zu dem Thema doch nicht zu extrem sind Dein Ansatz stimmt aber im Grundsatz! Im Grundsatz stimmt alles. Da auf es der weiten Welt aber viele Fotoamateure gibt, die nicht nur die Familie fotografieren wollen, vielleicht mehr als Profis, werden vermutlich mehr Amateure als Profis Kameras kaufen. Da wir hier ohne Hintergrundinfos klug spekulieren, was keiner beweisen kann, behaupte ich, dass in den nächsten Jahren Kameras zu 83,5 % an Nichtprofis ausgeliefert werden. bearbeitet 3. September 2020 von Kleinkram x_holger, wuschler und rostafrei haben darauf reagiert 2 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tgutgu Geschrieben 3. September 2020 Share #386 Geschrieben 3. September 2020 Kaum jemand, der sein Smartphone für gelegentliches Knipsen im Familien- oder Freundeskreis verwendet, sieht sich als Foto-Amateur und würde sich auch nicht so bezeichnen. Insofern ist die Aussage nicht zutreffend. Nicht jeder der ein paar Bildchen knipst, ist ein Fotoamateur, wo ich schon etwas mehr Grundwissen und Interesse an Fotografie voraussetzen würde als beim unbedarften SP-Nutzer. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
schopi68 Geschrieben 3. September 2020 Share #387 Geschrieben 3. September 2020 vor einer Stunde schrieb Kleinkram: Im Grundsatz stimmt alles. Da auf es der weiten Welt aber viele Fotoamateure gibt, die nicht nur die Familie fotografieren wollen, vielleicht mehr als Profis, werden vermutlich mehr Amateure als Profis Kameras kaufen. Da wir hier ohne Hintergrundinfos klug spekulieren, was keiner beweisen kann, behaupte ich, dass in den nächsten Jahren Kameras zu 83,5 % an Nichtprofis ausgeliefert werden. Ich möchte hier anführen, daß ich unter dem Begriff des Profis nicht nur jenen mit angemeldetem Gewerbe verstehe (sondern eben auch jene Amateure, die auch heute schon die Top-Modelle in den Produktlinien kaufen und nutzen). Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tengris Geschrieben 3. September 2020 Share #388 Geschrieben 3. September 2020 (bearbeitet) vor 4 Stunden schrieb schopi68: Selbst als ich meine erste DSLR kaufte, hielten mich die Umstehenden immer für einen Profi, da sonst niemand solche Monster benutzte. Ich habe es glaube ich schon ein paarmal erwähnt, aber das letzte Mal, dass ich beim Mittagessen vom Nachbartisch hörte "Mit so einer riesigen Kamera würde ich mich heute nicht mehr abschleppen" war vor ein paar Jahren anlässlich eines Ausfluges in das ehemalige Territorium eines heute nicht mehr existierenden Staates. Der Altersdurchschnitt was höher als hier. Ich war neben dem Busfahrer und dem Reiseleiter der einzige noch Erwerbstätige. Also keine jugendlichen Handydauerwischer. Das Fotomonster war die Olympus E-M10, meine kleinste Kamera für sonstige Reisen. Zugegebenermaßen etwas aufgemotzt mit Handgriff und 12-40mm f/2.8. vor 4 Stunden schrieb schopi68: Welcher ambitionierte Amateur konnte sich in den 70er Jahren einen Satz von 5-10 Objektiven auch nur leisten? 10 vielleicht nicht, aber 3 bis 5 Objektive hatte jeder ambitionierte Amateur. Auf das Standardobjektive 50mm f/1.7 oder f/1.8 konnte man bei den meisten Kameras nicht verzichten. Dazu ein 135mm Tele und ein 35mm oder 28mm Weitwinkel. Je nach Vorlieben ein stärkeres Weitwinkel oder ein längeres Tele oder vielleicht sogar ein Makroobjektiv. Die Objektive von 24mm bis 135mm hatten Lichtstärke f/2.8 und schlugen sich mit 130 bis 200 Euro zu Buche. Massentaugliche Zoomobjektive gab es praktisch nicht. In den frühen 80er Jahren wurde als erstes das 135mm durch ein 80-200mm f/4 abgelöst, je nach Hersteller ab 300 Euro. Mit der heutigen Situation kann man das nicht vergleichen. Heute ist die Kombination Kamera - Objektiv - Blitzgerät ein Computernetzwerk, in welchem unterschiedliche Funktionseinheiten miteinander kommunizieren. Die Kameras lösen bei gleicher Empfindlichkeit wesentlich höher auf als die Filme der damaligen Zeit und die technische Komplexität eines modernen Zoombjektives mit Linearmotoren und Bildstabilisator ähnelt eher der eines Flugzeugtriebwerks als der eines axial beweglichen Linsenblocks mit einer Blende mittendrin. Das ist natürlich gemessen an der Komplexität sehr viel billiger als damals, der Preis des 70er Jahre Objektivs wird aber trotzdem um ein Vielfaches überboten. bearbeitet 3. September 2020 von tengris Bluescreen222 hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
schopi68 Geschrieben 3. September 2020 Share #389 Geschrieben 3. September 2020 Ich hatte erst vor ein paar Wochen die Gegenteilige Erfahrung: Jemand neben mir, so um die 50, zu seiner Frau: "oh guck mal, die Kamera ist aber süß." Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
JuRotti Geschrieben 4. September 2020 Share #390 Geschrieben 4. September 2020 vor 20 Stunden schrieb tengris: 10 vielleicht nicht, aber 3 bis 5 Objektive hatte jeder ambitionierte Amateur. Keine Ahnung welche Amateure das gewesen sein sollen. Ich war in den 90er Jahren lange mit einem "Fotokurs" unterwegs. Wir waren eine Gruppe aus rund 15 Leuten im Alter von 20 - 30J. Wir hatten alle Spiegelreflexkameras - aber alle nicht mehr als 2 Objektive - viele, meist die Jüngeren sogar nur das 50mm. Uns ging es ums Fotografieren und um die SW-Entwicklung. Die Technik war absolut zweitrangig. Lediglich der Kursleiter hatte teure Tele-Linsen, da er auch beruflich als Fotoredakteur gearbeitet hat. Wenn ich heute die Beiträge in den Foren lese, habe ich oft den Eindruck, das die meisten viel zu viel Wert auf die Technik, vor allem dem Body, legen, aber keine Ahnung haben wie Zeit und Blende funktionieren oder was eine Schärfentiefe ist. xbeam und shaguar haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tgutgu Geschrieben 4. September 2020 Share #391 Geschrieben 4. September 2020 (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb JuRotti: Wenn ich heute die Beiträge in den Foren lese, habe ich oft den Eindruck, das die meisten viel zu viel Wert auf die Technik, vor allem dem Body, legen, aber keine Ahnung haben wie Zeit und Blende funktionieren oder was eine Schärfentiefe ist. Ich habe eher den Eindruck, dass die meisten angemessen viel Wert auf die Technik legen *und* viel Ahnung haben, wie Zeit und Blende funktionieren und was Schärfentiefe ist. Hinzu kommt noch Expertise in Bildbearbeitung und IT. Weiterhin beobachte ich, dass viele Forenten Bilder in einer Qualität präsentieren, zu der sie zu den Zeiten, mit denen hier verglichen wird, nicht so ohne weiteres überhaupt in der Lage gewesen wären und wenn nur mit größerem Ausschuss. Daher: An den Ergebnissen gemessen passt das doch alles. Das liegt neben Talent und z.T. Glück auch an der Technik und an dem vertieften Wissen über die Technik und deren richtiger Anwendung. Digitalfotografie lässt uns heute viel mehr Freiheit, durch gezielte Anwendung technischer Möglichkeiten selbst in ungünstigen Situationen tolle Ergebnisse zu erzielen. Da unterstützen uns viele Helferlein wie Fokusreihen, Gesichtserkennung, schneller AF, Pro Capture, Live Composite und Live Time, Bildbearbeitung und auch höhere Auflösung der Sensoren, die in gewissen Situationen die Möglichkeiten des Beschnittes eines Bildes verbessern. Es sind daher heutzutage gut ausgestattete Kameras von viel höherer Bedeutung als noch in analoger Vorzeit, in der die meisten Kameras irgendwie alle nur das Gleiche konnten und das war im Vergleich nicht viel und sehr limitiert (z.B. auf nur 36 Bilder pro Speichermedium). Dass Technik einen größeren Raum einnimmt auch in Forendiskussionen, wird durch die Digitalisierung der Fotografie unausweichlich bedingt. Wer das nicht mag, sollte sich überlegen, ob er nicht lieber wieder analog fotografiert. Seit ich digital fotografiere, beschäftige ich mich mit Fotografie, Bildgestaltung und meinen Bildergebnissen viel mehr als noch zu analogen Zeiten, wo die Bilder meist in grauen Kästen verschwanden und lange nicht (mehr) beachtet wurden. Daher: Das meiste ist um Größenordnungen besser geworden. Auch die Diskussionen übrigens. Letztlich ist der Erfahrungsaustausch durch das Internet - trotz mancher nicht so schöner Dinge - riesig erweitert worden. Der Fotoclub ist heute die Welt und nicht mehr "Gut Licht e.V." in Unterröthenhausen bei Bollerstadt (fiktive Ortsnamen). bearbeitet 4. September 2020 von tgutgu Bluescreen222 und Beaker & Bunsen haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 4. September 2020 Share #392 Geschrieben 4. September 2020 vor einer Stunde schrieb JuRotti: Wenn ich heute die Beiträge in den Foren lese, habe ich oft den Eindruck, das die meisten viel zu viel Wert auf die Technik, vor allem dem Body, legen, aber keine Ahnung haben wie Zeit und Blende funktionieren oder was eine Schärfentiefe ist. In einem Kameraforum tummeln sich vorwiegend Leute, die sich über Technik, sowohl Gehäuse als auch Objektive, austauschen wollen. Wen das nicht interessiert, der guckt in Bilderforen. Ich wüsste hier keinen, außer erklärten Neulingen, denen die von Dir zitierten Grundlagen fehlen. In beiden Fällen täuscht Dein Eindruck. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
wuschler Geschrieben 4. September 2020 Share #393 Geschrieben 4. September 2020 vor einer Stunde schrieb JuRotti: Ich war in den 90er ...und das ist halt über 20 Jahre her, zwischendurch wurden so Kleinigkeiten wie bspw. das Internet, DSLR/DSLM usw. erfunden. Das wichtigste ist immer noch das Auge fürs Motiv aber klar macht Technik, verpackt in einen neuen Body, einfach auch nur Spaß shutter button, rostafrei und tgutgu haben darauf reagiert 2 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Kleinkram Geschrieben 4. September 2020 Share #394 Geschrieben 4. September 2020 (bearbeitet) vor 21 Stunden schrieb tengris: 10 vielleicht nicht, aber 3 bis 5 Objektive hatte jeder ambitionierte Amateur. Auf das Standardobjektive 50mm f/1.7 oder f/1.8 konnte man bei den meisten Kameras nicht verzichten. Dazu ein 135mm Tele und ein 35mm oder 28mm Weitwinkel. In den 70ern hatte der ambitionierte normal verdienende Amateur drei Objektive. Das 2,8/50, das 35 und das 135. Viele haben aus Geldmangel auf das Tele oder WW verzichtet. Die wenigen Amateure, die sich finanziell besser standen oder kein anderes Hobby hatten, konnten sich weitere Objektive leisten. In den 90ern wurde das 2,8er gegen das 1,7er getauscht. bearbeitet 4. September 2020 von Kleinkram rostafrei, shaguar und JuRotti haben darauf reagiert 2 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lumix Geschrieben 4. September 2020 Share #395 Geschrieben 4. September 2020 vor 5 Minuten schrieb Kleinkram: In den 70ern hatte der ambitionierte normal verdienende Amateur drei Objektive. Das 2,8/50, das 35 und das 135. Viele haben aus Geldmangel auf das Tele oder WW verzichtet. Die wenigen Amateure, die sich finanziell besser standen oder kein anderes Hobby hatten, konnten sich weitere Objektive leisten. In den 90ern wurde das 2,8er gegen das 1,7er getauscht. Das erste Zoom, das man sich leisten konnte, war das Vivitar Series 1 aus Mitte/Ende der 70ger Jahre. Damals der Hammer. https://digital.deutsches-museum.de/item/2003-146/ Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
schopi68 Geschrieben 4. September 2020 Share #396 Geschrieben 4. September 2020 (bearbeitet) vor 1 Stunde schrieb JuRotti: Keine Ahnung welche Amateure das gewesen sein sollen. Ich war in den 90er Jahren lange mit einem "Fotokurs" unterwegs. Wir waren eine Gruppe aus rund 15 Leuten im Alter von 20 - 30J. Wir hatten alle Spiegelreflexkameras - aber alle nicht mehr als 2 Objektive - viele, meist die Jüngeren sogar nur das 50mm. Uns ging es ums Fotografieren und um die SW-Entwicklung. Die Technik war absolut zweitrangig. Lediglich der Kursleiter hatte teure Tele-Linsen, da er auch beruflich als Fotoredakteur gearbeitet hat. Wenn ich heute die Beiträge in den Foren lese, habe ich oft den Eindruck, das die meisten viel zu viel Wert auf die Technik, vor allem dem Body, legen, aber keine Ahnung haben wie Zeit und Blende funktionieren oder was eine Schärfentiefe ist. Tja, ich weiß auch nicht, in welchen Kreisen sich tengris da bewegt hat. Doch rechnen wir einfach mal so seinen Objektivpark durch. Sagen wir, jemand hat sich 1972 eine schöne Canon FTb QL angeschafft und dann in den nächsten Jahren ergänzt: Kamera Canon FTb mit 50mm f /1.8: 49.800 yen (ca. $141, entsprechend einem Verkaufspreis von ca. 397 DM zzgl 11% MwSt = 441 DM) Objektiv FD135mm f/2.5: 30.500 yen (VK ca. 270 DM) Objektiv FD28mm f/2.8 S.C.: 35.000 yen (VK ca. 310 DM) Objektiv FD200mm f/2.5: 29.000 yen (VK ca. 257 DM) Makroobjektiv FDM100mm f/4 S.C.: 75000 yen (VK ca. 664 DM) Macht unter dem Strich ca. 1.942 DM was dann jeder "ambitionierter Amateur" im Schnitt so ausgegeben haben dürfte. Inflationsbereinigt in Euro wären das heute dann ca. 3.220€. Gut, klingt wirklich nicht nach so viel. Aber in den 70ern oder 80ern haben sich die Leute soweit ich mich erinnere allg. nicht so viel wie heutztage geleistet - daraus könnte man folgern, sie hätten das Geld auch nicht so dicke gehabt. Die wirklich breite Masse an Amateuren gibt auch heute nicht so viel für Kamera mit Objektiv aus. Das ist zugegebenermaßen aber nur eine empirische Vermutung auf der Basis dessen, was ich so an Bildern mit Equipmentangabe in den Communitys und im Bekanntenkreis sehe. bearbeitet 4. September 2020 von schopi68 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lumix Geschrieben 4. September 2020 Share #397 Geschrieben 4. September 2020 (bearbeitet) vor 10 Minuten schrieb schopi68: (...) Inflationsbereinigt in Euro wären das heute dann ca. 3.220€. Gut, klingt wirklich nicht nach so viel. Die wirklich breite Masse an Amateuren gibt auch heute nicht so viel für Kamera mit Objektiv aus. Das ist zugegebenermaßen aber nur eine empirische Vermutung auf der Basis dessen, was ich so an Bildern mit Equipmentangabe in den Communitys und im Bekanntenkreis sehe. Ich erinnere mich noch, dass ich meine Nikon-Ausrüstungen damals versichert hatte. Sie waren etwa 15.000 DM wert. In der Regel FBs von 17 mm bis 180 mm, später Zooms zwischen 20 mm und 200 mm. Leicas (M) waren zum Versichern zu teuer (12, 24, 35, 50, 90), wurde aber auch nicht so durch die Weltgeschichte geschleift, wie die Nikons. bearbeitet 4. September 2020 von Lumix Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
schopi68 Geschrieben 4. September 2020 Share #398 Geschrieben 4. September 2020 vor 3 Minuten schrieb Lumix: Ich erinnere mich noch, dass ich meine Nikon-Ausrüstungen damals versichert hatte. Ich glaube, wir müssen jetzt alle noch immer zumindest das Jahrzehnt angeben. Ich möchte fast darauf wetten, für 15.000 DM waren es keine Produkte aus den 70er Jahren? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lumix Geschrieben 4. September 2020 Share #399 Geschrieben 4. September 2020 (bearbeitet) Gerade eben schrieb schopi68: Ich glaube, wir müssen jetzt alle noch immer zumindest das Jahrzehnt angeben. Ich möchte fast darauf wetten, für 15.000 DM waren es keine Produkte aus den 70er Jahren? 70ger und 80er Jahre bearbeitet 4. September 2020 von Lumix Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tgutgu Geschrieben 4. September 2020 Share #400 Geschrieben 4. September 2020 vor 2 Stunden schrieb JuRotti: vor allem dem Body Bin mir nicht sicher, ob die Fotografen so viel wert auf ihren "Body" legen. Ich tue es schon. 😲 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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