Jump to content

Empfohlene Beiträge

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

vor 2 Stunden schrieb CamTux:

Olympus hat von Anfang an gesagt: "Wir bauen Kameras für das Fotografieren" (nicht für Video).

Auf solche Aussagen pelle ich mir ein Ei, reines Ablenkungsmanöver und im übrigen nicht mehr aktuell. In Bildpräsentationen mischen sich immer mehr Bild- und Videoinhalte und nahezu jede moderne Systemkamera ist eine Hybridkamera. Dass sich Foto- und Videofunktionen gut integrieren lassen, hat Panasonic mit der G9 gezeigt, die kein Videospezialist ist. In Flaggschiffkameras a la E-M1.3 darf man als Kunde mehr erwarten als in Einstiegs- und Mittelklassekameras, so dass in 2020 wahrscheinlich 4K 60p weitere Verbreitung finden wird. Am Ende hat sich Olympus hiermit einen weiteren Wettbewerbsnachteil eingehandelt.

Im Übrigen ist es auch falsch, dass die E-M1.3 keine videoorientierte Kamera ist. Sie hat die vermutlich beste Videostabilisation in einer Fotokamera, die in der E-M1.3 nochmals verbessert wurde, ebenso wie der Video-AF. Es wurde auch ein neues Video-Profil hinzugefügt und die Tonaufnahmemöglichkeiten deutlich verbessert.

Die Aussage, "wir bauen Kameras für das Fotografieren" ist eine Binsenweisheit, die für jede Systemkamera gilt. Die Videofunktionen werden jedoch laufend verbessert, weil einfach die Nachfrage hierfür groß ist.

Letztlich hängt es auch hier daran, dass es Olympus bei der E-M1.3 versäumt hat, einige elektronische Bauteile zu verbessern. Die Kamera hat den alten Sensor und keine Platine, die z.B. ein zweites UHS-II Kartenfach erlaubt hätte. Und das in einer Kamera, die auf Speed und Leistung ausgerichtet ist. Das ist nicht konsequent und wird Käufer kosten.

bearbeitet von tgutgu
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 6 Stunden schrieb tgutgu:

Letztlich hängt es auch hier daran, dass es Olympus bei der E-M1.3 versäumt hat, einige elektronische Bauteile zu verbessern. Die Kamera hat den alten Sensor und keine Platine, die z.B. ein zweites UHS-II Kartenfach erlaubt hätte. Und das in einer Kamera, die auf Speed und Leistung ausgerichtet ist. Das ist nicht konsequent und wird Käufer kosten.

So ist es. Wie gesagt, die Aufgabenstellung bei der Entwicklung der III war wohl "Verwende, was wir im Regal liegen haben und mach das Beste daraus"!

Das ist gelungen, für eine Vorreiterstellung am Markt oder auch nur für eine Wettbewerbsfähigkeit auf Augenhöhe reicht das leider nicht...

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 13 Stunden schrieb CamTux:

Doch jede Pen hat entscheidende Vorteile gegenüber einer RX: Ich kann das Objektiv wechseln.

Sicher bei schönen Wetter gegen eine Kit-Zoom Pen kann die RX ihren Sensornachteil mit geringerem ISO kompensieren. Sobald die Szenerie anspruchsvoller wird, schlegt das Pendel zugunsten der PEN aus, und sobald eine FB oder Tele Objektiv an der der Pen ist ist die Sache klar.  Und die F1.8 Objektive sind so kompakt, daß wirklich kein Balast ist, eines oder zwei davon mitzuführen.

Wer es richtig ernst meint mit "klein und leicht..." hatte ich geschrieben, also diesbezüglich eine Steigerung zu Wechselobjektiv-Systemen!
Ergänzung: Wer es richtig "klein und leicht" haben will, möchte in aller Regel auch nicht mit mehreren Teilen hantieren.
Für Wanderungen beispielsweise und für Landschaftsaufnahmen ist eine RX100 dann das Maß aller Dinge.

"...kann die RX ihren Sensornachteil ..."
Die RX100 haben keinen Sensornachteil, im Gegenteil. Sie sind dem 16 MP-Oly-Sensor in der Summe  ebenbürtig aber mit mehr MP.
Der 20 MP-Snsor aus der Pen F kann sich nur minimal absetzen, wobei die Pen F ja als Exot bezeichnet werden darf, was wohl am überzogenen Preis und fehlender Modellpflege liegt.

Dabei ist sie aus meiner Sicht von der grundsätzlichen Machart eine der verführerischten Kameras mit dem selben Formfaktor überhaupt.

bearbeitet von 43nobbes
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor einer Stunde schrieb 43nobbes:

Für Wanderungen beispielsweise und für Landschaftsaufnahmen ist eine RX100 dann das Maß aller Dinge.

"...kann die RX ihren Sensornachteil ..."
Die RX100 haben keinen Sensornachteil, im Gegenteil. Sie sind dem 16 MP-Oly-Sensor in der Summe  ebenbürtig aber mit mehr MP.

Dass eine RX100 an Kompaktheit im Verhältnis zur Leistung die Meßlatte definiert dürfet unumstritten sein.

Als jemand der als Reisekamera eine GM5 auch mit einem ollen 16mpx Sensor einsetzt sehe ich bei der Bildqualität eine Systemkamera gegenüber einer RX100 aber leicht im Vorteil. Durch den größeren Sensor und mit Objektiven die Spezialisten kann ich einfach mehr rausholen. Für mich liegt mein Sweetspot an Leitung zu Kompaktheit derzeit bei GM5 mit Oly 9-18, Pana 20/1.7 und Pana 35-100. 

Hans

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 1 Stunde schrieb 43nobbes:

So ist es. Wie gesagt, die Aufgabenstellung bei der Entwicklung der III war wohl "Verwende, was wir im Regal liegen haben und mach das Beste daraus"!

Es gibt ja ein paar schöne Neuerungen, aber sicher unter den Möglichkeiten. Dafür ist der Preis sehr moderat ausgefallen. Für mich sieht es danach aus, dass nach Erscheinen der X die M1 und M5 leicht nach unten eingestuft wurden. Ob sich Olympus damit einen Gefallen tut, bezweifele ich. Interessant dabei finde ich noch, wie fein abgestuft Olympus nun die OMDs anbietet. Zwischen der M10 III und M5 III sehe ich schon einen deutlichen Sprung, zwischen M5 III, M1 II, M1 III nicht so richtig, die X würde ich durch die Größe wieder als andere Klasse sehen. Mir wäre lieber gewesen, Olympus würde eine OMD weniger und dafür eine Pen-F II anbieten mit Leistungsdaten der M5 III.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 3 Stunden schrieb 43nobbes:

"...kann die RX ihren Sensornachteil ..."
Die RX100 haben keinen Sensornachteil, im Gegenteil. Sie sind dem 16 MP-Oly-Sensor in der Summe  ebenbürtig aber mit mehr MP.
Der 20 MP-Snsor aus der Pen F kann sich nur minimal absetzen, wobei die Pen F ja als Exot bezeichnet werden darf, was wohl am überzogenen Preis und fehlender Modellpflege liegt.

der 1 Zöller ist gut, sogar besser als es rein vom Format her sein sollte ... aber grundsätzlich bleibt die Ordnung schon bestehen:

http://www.photonstophotos.net/Charts/PDR.htm#Olympus OM-D E-M1 Mark II,Olympus OM-D E-M5,Olympus OM-D E-M5 Mark III,Olympus PEN-F,Sony DSC-RX100M5,Sony DSC-RX100M6

Zitat

 die Aufgabenstellung bei der Entwicklung der III war wohl "Verwende, was wir im Regal liegen haben und mach das Beste daraus"!

oooder sie haben gehört, was die (manche) Leute damals zur EM1 II geschrieben hatten:

"wenn die Kamera so kompakt wäre, wie die EM5, würde ich sie sofort kaufen" ;) 

bearbeitet von nightstalker
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

vor 6 Minuten schrieb nightstalker:

der 1 Zöller ist gut, sogar besser als es rein vom Format her sein sollte ... aber grundsätzlich bleibt die Ordnung schon bestehen:

http://www.photonstophotos.net/Charts/PDR.htm#Olympus OM-D E-M1 Mark II,Olympus OM-D E-M5,Olympus OM-D E-M5 Mark III,Olympus PEN-F,Sony DSC-RX100M5,Sony DSC-RX100M6

Ja, die Diagramme 🤨

Ich hatte seinerzeit die FZ1000 ausgiebigst mit der E-M1.1 verglichen.
In erster Linie hatte mich das Rauschen interessiert, Dynamik zu vergleichen ist nun auch etwas schwieriger...
Und das waren die 16 MP der M1 nur einen Hauch besser, also beim Rauschen.
Die 20 MP auf 16 MP gebracht, war der Vorteil dahin.
Da auch das Objektiv der FZ erstklassig ist, hatte ich mich damals gefragt, warum ich so viel Geld für die M1 nebst teuren Zooms ausgegeben hatte (aber jetzt schweife ich ab).

Bei der FZ1000 bin ich so gut wie noch nie an die Dynamik-Grenzen gestoßen, was jedoch je nach Motivschwerpunkt natürlich relevant werden könnte.

Ich habe auf die neueste Sensorgeneration der RX100 abgehoben, die wohl einen Tick besser ist, als der 1-Zöller der FZ1000 und wohl auch kameraintern besser aufbereitet wird.
Dem 16 MP-Sensor in den aktuellen Pen-s traue ich nicht deutlich mehr zu, als dem 16 MP-Sensor der E-M1 von damals.

Ich besitzte keine RX1000, hab aber "alles" über diese Kameras gelesen. Und ich gehe davon aus, dass die 16 MP-Pen-s in der Praxis keinen wirklichen Vorteil haben.
Im Zweifel kann man bei den RX-en immer noch von 20 auf 16 MP verdichten und die daraus resultierenden Vorteile für die RX-en verbuchen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

3 hours ago, 43nobbes said:

"...kann die RX ihren Sensornachteil ..."
Die RX100 haben keinen Sensornachteil, im Gegenteil. Sie sind dem 16 MP-Oly-Sensor in der Summe  ebenbürtig aber mit mehr MP.

Finde ich ehrlich gesagt nicht so ganz. Die 1" Sensoren empfinde ich ebenfalls als durchaus beeindruckend, keine Frage, aber insbesondere bei der Dynamik hat mFT (egal ob „alt“ oder „neu“) für mich einen deutlichen Vorteil. Wenn man bei der RX100 in so mancher Situation nicht deutlich unterbelichtet (und anschließend selektiv unter Minderung des Signal/Rausch-Verhältnisses wieder hochzieht), schießt man sich doch rasch so manches Highlight (Wolken, &c.). Bei mFT muss ich für selbiges merklich weniger Vorsicht walten lassen bzw. habe mehr diesbezügliche Reserven übrig.

bearbeitet von flyingrooster
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 12 Minuten schrieb 43nobbes:

Ich hatte seinerzeit die FZ1000 ausgiebigst mit der E-M1.1 verglichen.
In erster Linie hatte mich das Rauschen interessiert, Dynamik zu vergleichen ist nun auch etwas schwieriger...
Und das waren die 16 MP der M1 nur einen Hauch besser, also beim Rauschen.

Du vergisst, dass ich die Kameras ebenfalls zuhause habe :)  und ich habe dazu natürlich auch meine Erfahrungen

Ich kann natürlich nur über die Entwicklung mit DxO sprechen, da ich Lightroom lange hinter mir gelassen habe. 

Mich interessierte dabei eigentlich nur die Dynamik, weil das Rauschen ja Abstimmungssache ist ... und ein leichtes Luminanzrauschen den Schärfeeindruck erhöht.

Beide (alle drei) Sensoren sind ja Sonyprodukte, wenn auch der 16er ein älteres Design hat. 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 4 Stunden schrieb pizzastein:

zwischen M5 III, M1 II, M1 III nicht so richtig

Ich sehe zwischen diesen Kameras mindestens genauso große Sprünge wie zwischen E-M10.3 und E-M5.3, so dass ich das OM-D Portfolio für recht gleichmäßig abgestuft halte.

E-M5.3 -> E-M1.3:
Da die 5.3 nicht mal das Leistungsniveau der E-M1.2 erreicht, sehe ich einen deutlichen Sprung von 5.3 nach 1.3. Die 1.3 ist zu dem wesentlich robuster und besser abgedichtet. Funktional ebenfalls deutlicher Abstand, ebenso bei der Bedienung (AF-Joystick, Modusrad). Ergonomisch spielt die 1.3 auch in einer anderen Liga.

E-M1.3 -> E-M1X:
Allein das unterschiedliche Gehäuseformat reicht schon aus, dass die Frage des dicht Beieinanderliegens eigentlich nicht aufkommt.

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 30 Minuten schrieb tgutgu:

E-M5.3 -> E-M1.3:

Der direkte Sprung von 5.3 auf 1.3 ist schon deutlich. Die Einzelschritte 5.3 -> 1.2 -> 1.3 finde ich dagegen sehr fein abgestuft. Für meine Ansprüche sehe ich keinen Unterschied zwischen der 5.3 und 1.2 (Stichpunkte Sensor, AF, Stabilisierung, grundlegend abgedichtet sind auch beide). Erst die 1.3 bietet wieder etwas, was ich mir für die 5.4 erhoffe (bessere Sensorvergütung, verbesserte Stabilisierung, Live ND, freihand-HighRes). Es kommt natürlich immer auch darauf an, was einem wichtig ist.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 4 Stunden schrieb 43nobbes:

Ja, die Diagramme 🤨.

Bei der FZ1000 bin ich so gut wie noch nie an die Dynamik-Grenzen gestoßen, was jedoch je nach Motivschwerpunkt natürlich relevant werden könnte.

Ich habe auf die neueste Sensorgeneration der RX100 abgehoben, die wohl einen Tick besser ist, als der 1-Zöller der FZ1000 und wohl auch kameraintern besser aufbereitet wird.
Dem 16 MP-Sensor in den aktuellen Pen-s traue ich nicht deutlich mehr zu, als dem 16 MP-Sensor der E-M1 von damals.

Ich besitzte keine RX1000, hab aber "alles" über diese Kameras gelesen. Und ich gehe davon aus, dass die 16 MP-Pen-s in der Praxis keinen wirklichen Vorteil haben.
Im Zweifel kann man bei den RX-en immer noch von 20 auf 16 MP verdichten und die daraus resultierenden Vorteile für die RX-en verbuchen.

Du hast richtig gelesen, die Dynamik der neuesten Sensor-Rev. steht der einer PenF in der Praxis zumindest nicht wirklich nach.Meßwerte hin oder her. Hinzukommt das das JPG Engine der Sony außerordentlich gut ist wo die PenF noch viel aus raw gewinnt. Kann man so oder so sehen...

Ich bin immer wieder überrascht wieviel noch geht bei JPgs aus der RX bei Lichter- und Schattenbearbeitung. 
Die GM5 ist selbst mit sehr guten Gläsern meistens nicht besser als eine (wohlgemerkt gut justierte!) Rx100va. 

jpg rx - optimiert 

bearbeitet von Christian_HH
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Eigentlich sollte es vollkommen unabhängig von der Kamera sein, weil JPGs die Farbinformationen mit 8 Bit kodiert. Somit sind die "Reserven" für eine Anhebung immer gleich (schlecht). Die geringere Bandbreite für die reduzierte Kanalkodierung ist ein Grund, warum die Dateien kleiner werden.

Der Eindruck dürfte somit eher subjektiv sein, weil man die Farben und Helligkeiten noch ganz gut anpassen kann. Das Auge lässt sich ziemlich gut täuschen, gerade wenn es sich nicht um Testbilder wie Graukeile etc handelt, sondern um Photos, deren Inhalt wir sehr subjektiv und eher inhaltlich wahrnehmen. Viel mehr als zum Beispiel die Anzahl der Grüntöne in der Wiese.

bearbeitet von Nikoniac
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ist das so? Mein Eindruck ist tatsächlich das ich bei unterschiedlichen Kameras auch unterschiedlich großen Spielraum dafür habe, auch was zB ältere Kameras mit kleineren Sensoren angeht. Oder Handys.

Ich habe auch, um den Bogen zur M1III zurück zu spannen 😉, den Eindruck dass es bei früheren MFts  mit zwölf oder 16 MP weniger Luft dafür gab als bei aktuelleren, da wurde  es dann in den hochgezogenen Schatten früher matschiger!? 
Mann müßte sich das aber vielleicht noch mal ganz genau im Vergleich an identischen Situation ansehen...

bearbeitet von Christian_HH
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja, ich denke schon.

Vergleiche mal möglichst identische Bilder verschiedener Kameras. Wobei die Pixelgrößen bzw. ISO Werte am Endergebnis beteiligt sind. Ein bereinigter Vergleich ist sehr schwierig. Meines Erachtens gibt es keine guten oder schlechten JPGs. Der Algorithmus ist immer der gleiche, ggf. unterscheiden die sich in Kompressionsrate und Vorverarbeitung.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 2 Stunden schrieb Nikoniac:

Eigentlich sollte es vollkommen unabhängig von der Kamera sein, weil JPGs die Farbinformationen mit 8 Bit kodiert. Somit sind die "Reserven" für eine Anhebung immer gleich (schlecht).

Es kommt noch darauf an, wie die Tonwerte im jpg verteilt sind, z.B. ob Bildbereich komplett schwarz oder weiß sind oder nur kurz davor und dadurch sehr dunkle und helle Bereiche in gewissem Maß aufgehellt oder abgedunkelt werden können. Das ist dann keine Frage des jpg-Formats selbst, sondern wie die Kameras das Format befüllt.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 27 Minuten schrieb Nikoniac:

Der Algorithmus ist immer der gleiche, ggf. unterscheiden die sich in Kompressionsrate und Vorverarbeitung.

Die Vorverarbeitung ändert sich mit den Kameragenerationen. So sind die Farben bei JPG im Laufe der Zeit besser geworden und die Rauschverminderung klappt besser

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 2 Stunden schrieb Nikoniac:

Eigentlich sollte es vollkommen unabhängig von der Kamera sein, weil JPGs die Farbinformationen mit 8 Bit kodiert. Somit sind die "Reserven" für eine Anhebung immer gleich (schlecht). Die geringere Bandbreite für die reduzierte Kanalkodierung ist ein Grund, warum die Dateien kleiner werden.

das ist der übliche Irrtum, man behebt bei der RAW Konvertierung ja nicht den Nachteil des Formats ... und das Ziel ist ja auch dort das JPG, oder der Ausdruck

Was man macht ist, die Lichter und Tiefen so zu verlegen, dass sie in das abgebildete Foto passen ... dabei hilft natürlich die erhöhte Anzahl der Tonwertstufen. Wenn also die JPG Engine einen sehr guten Job macht (wobei die üblichen Helfer a la DRO, Gradation Auto, iDynamik eine sehr gute Hilfe sind), dann sinkt die Möglichkeit der RAW Bearbeitung ... wenn die Lichtsituation komplex ist, steigt die Verbesserungsmöglichkeit der RAW Bearbeitung

Neben diesen Tatsachen, muss man auch die Vorabstimmung der Kameras beachten, diese ist gerade bei Olympus sehr unterschiedlich (deshalb verzweifeln die Leute auch oft am Anfang mit einer EM1 Version 1 ... denn die ist eher wie eine Panasonic abgstimmt, knapp in den Lichtern und viele Reserven in den Tiefen ... bis man das im Workflow mal abgebildet hat, vor allem, wenn man parallel mit anderen Olys arbeitet, das dauert ... bei der EM1II ist man dann den umgekehrten Weg gegangen, das ist sicherer, aber ebenfalls gewöhnungsbedürftig .. da gabs mal n Thread von Acahaya dazu, in dem herauskam, dass die Werkzeuge anders reagieren, wegen des Einsatzbereichs der Datei)

Mit einer mFT muss man ein wenig genauer belichten, als mit einer APS .. und mit einer 1 Zoll nochmal ein bisschen sauberer arbeiten. Zum Glück nimmt uns die Automatik da viel ab .. alleine die Zebraanzeige nimmt nahezu die ganze Mess und Denkarbeit aus dem Prozess. Am Ende sieht man wieder, dass selten der abbildbare Dynamikbereich das Problem ist (da reicht der 1 Zöller im Normalfall locker aus) sondern der Umgang mit dem MOtiv. (Jeder der Motive hat, die mehr erfordern, weiss das und nimmt halt entsprechende Formate ;) ... sag ich mal, bevor der Shitstorm über mich hereinbricht)

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

18 hours ago, tgutgu said:

Auf solche Aussagen pelle ich mir ein Ei, reines Ablenkungsmanöver und im übrigen nicht mehr aktuell. I

Im Übrigen ist es auch falsch, dass die E-M1.3 keine videoorientierte Kamera ist. Sie hat die vermutlich beste Videostabilisation in einer Fotokamera, die in der E-M1.3 nochmals verbessert wurde, ebenso wie der Video-AF. Es wurde auch ein neues Video-Profil hinzugefügt und die Tonaufnahmemöglichkeiten deutlich verbessert.

Dann wünsche ich viel Spass beim Eieressen, und immer schön auf die Cholesterinwerte achten...

Die Aussage machte Olympus  ja nicht  1936, sondern, um zu erklären weshalb die EM-1.2 kein so ein Videomonster ist, wie die GH-5.  Panasonic als Videospezialist hat die G9, vorallem im Gehäuse,  etwas mehr auf Foto getrimmt, und Video etwas herausgenommen, das ist keine Kunst, wenn alles auf der Technologie einer Video-Spezialisierten Cam ist.

Für Olympus hat das insofern noch Bedeutung, da bei der Verteilung der Entwicklungspriorotäten ein Feature für die Fotografie- wie Livwe-ND höhere Prioriität hat, als eine Processing-Engine zu entwickeln, die beim Kamera-Quartett im Bereich Video sticht. Und deshalb fehlt eben 4k-60p, weil Olympus diesen Schwerpunkt so setzt.

Deshalb bin ich als Fotoenthusiast mehr bei Olympus (mit paar Pana-Objektive), und finde auch okey, daß die Pens, die ich habe, für meinen Hausgebrauch genug filmen können. So daß ich keine Panasonic zusätzlich brauche, aber mir ist auch klar, daß im Bereich Video andere mehr ihre Stärken haben.

 

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

11 hours ago, 43nobbes said:

Wer es richtig ernst meint mit "klein und leicht..." hatte ich geschrieben, also diesbezüglich eine Steigerung zu Wechselobjektiv-Systemen!
Ergänzung: Wer es richtig "klein und leicht" haben will, möchte in aller Regel auch nicht mit mehreren Teilen hantieren.

Wer heute klein und leicht will, der nimmt das Handy.
Der erste richtige Grund zu einer Kamera zu greifen, ist richtige Objetive wechseln zu können.

 

11 hours ago, 43nobbes said:

Die RX100 haben keinen Sensornachteil, im Gegenteil. Sie sind dem 16 MP-Oly-Sensor in der Summe  ebenbürtig aber mit mehr MP.
Der 20 MP-Snsor aus der Pen F kann sich nur minimal absetzen, wobei die Pen F ja als Exot bezeichnet werden darf, was wohl am überzogenen Preis und fehlender Modellpflege liegt.
 

Schon erstaunlich, wie sich die Meinung hält, daß das grundsätzlich doppelte Sensorformat von MFT  gegenüber 1" keine Rolle spielen soll.  Aber soblad es um APS-C Sensoren mit gerade mal 50-60%  mehr Fläche als MFT geht, da geht es dann um "total gathering light"....

Nun Olympus holt nicht mit Low-ISO das letzte im Rauschen aus den Senoren heraus. Dafür haben sie mit dem 200-ISO-Sensor einer etwas besseren "Alround-Qulität" im Mittleren ISO-Bereich, der in der Praxis doch eigentlich der meist benutzte ist. Nur leider lassen sich damit kaum Testbilder mit herausragenden Referenzwerten machen, weil die Leute eben entweder bei ganz niedrigen oder reichlich hohen ISO testen. Aber erstaunlicherweise, gibt es Leute die mit den MFT-Kameras draussen Fotos aufnehmen, denen man die Spielzeugkamera nicht ansieht.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

8 hours ago, 43nobbes said:

Ja, die Diagramme 🤨

Ich besitzte keine RX1000, hab aber "alles" über diese Kameras gelesen. Und ich gehe davon aus, dass die 16 MP-Pen-s in der Praxis keinen wirklichen Vorteil haben.

Im Zweifel kann man bei den RX-en immer noch von 20 auf 16 MP verdichten und die daraus resultierenden Vorteile für die RX-en verbuchen.

So ist der Unterschied, wenn man Pixel-Für Pixel vergleicht:

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Und so, wenn man auf selbe Pixelzahl reduziert:

 

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Es bleibt ein der Sensor-Fläche entsprechender Abstand, auch wenn die RX, durch ihre geringere Base ISO beim "Idealwert" näher am "Idealwert" der Olympus ist, weil die Kurve nach links oben früher "abgeschnitten" ist.  Vergleiche ich dazu die Panasonic, die niedrigere ISO bieten, so muss ich allerdings zugeben, daß ich Am Ende vom Tag, die Leistung des Olympus-Sensors  bevorzuge, auch wenn ich oft mit + 2/3 Belichtungskorrektur fotografiere, und das im Raw-Konverter korrigiere.

BTW: Bei den EM-1.2/EM-1.3-Sensor  hätte ich eine höhere Korrektur als Grundeinstellung, ich habe vor einigen Tagen erklärt wieso.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

12 hours ago, 43nobbes said:

So ist es. Wie gesagt, die Aufgabenstellung bei der Entwicklung der III war wohl "Verwende, was wir im Regal liegen haben und mach das Beste daraus"!

So geht das fast immer mit einem Entwicklungsauftrag. WQeniger als 10% ist wirkliche Neuentwicklung.  Wobei es meistens noch heisst: "Verwende, was im Regal liegt, und achte darauf, andere Produkte nicht zu kanibalisieren". Und hier ist doch festzustellen, daß die Oly-Entwickler reichlich wenig Rücksicht auf die 1-X genommen haben, denn sonnst wäre der 400.000-Auslösungen-Verschluss im Regal liegen geblieben.

Wenn ich jetzt Bedarf für Kamera in der Klasse hätte, ich würde nicht lange überlegen, ob ich die €300.- Aufpreis zur Mk-2 noch drauflege oder nicht. Zumal es sich eigentlich um ein "Facelift"-Modell handelt. Auch bei Autokäufen hat sich bewährt, sich ein Fahrzeug relativ frisch nach dem Facelift zu holen, da werden qualitativ die besten Exemplare gebaut. Die Fehler sind korrigiert, und nachher kommen die Kostencontroler.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

13 minutes ago, CamTux said:

Wer heute klein und leicht will, der nimmt das Handy.

Eventuell sprecht ihr beide einfach von verschiedenen Kategorien von „klein und leicht“. Wenn ich es aktuell zum Fotografieren möglichst klein und leicht haben möchte, greife ich nicht zum Handy, sondern stecke mir die GR III in die Hosentasche. Eine RX100 passt aber genauso gut rein. Die Mehrzahl der Nutzer dieses Forums stellt allerdings auch nicht unbedingt den typischen Handy-Fotografen dar. ;)

25 minutes ago, CamTux said:

Dafür haben sie mit dem 200-ISO-Sensor einer etwas besseren "Alround-Qulität" im Mittleren ISO-Bereich, der in der Praxis doch eigentlich der meist benutzte ist. Nur leider lassen sich damit kaum Testbilder mit herausragenden Referenzwerten machen, weil die Leute eben entweder bei ganz niedrigen oder reichlich hohen ISO testen.

Stimmt, Tests zielen diesbezüglich oft auf +/− Extremwerte ab. Welcher ISO-Bereich jedoch den jeweils meistbenutzten darstellt, ist wohl in erheblichem Ausmaß auch motivbedingt (bei mir ist dies mit Riesenvorsprung Basis-ISO).

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

vor 25 Minuten schrieb CamTux:

So ist der Unterschied, wenn man Pixel-Für Pixel vergleicht:

...Und so, wenn man auf selbe Pixelzahl reduziert:

 

 

Es bleibt ein der Sensor-Fläche entsprechender Abstand, auch wenn die RX, durch ihre geringere Base ISO beim "Idealwert" näher am "Idealwert" der Olympus ist, weil die Kurve nach links oben früher "abgeschnitten" ist. 


Das sind halt reine Meßwerte, in der Praxis kommen dann weitere Faktoren dazu.
Vielleicht mache ich den Vergleich noch mal, hab ja beides.

Aber  jpg zu jpg hat mft meistens keinen (wirklich relevanten) Vorteil in der Tageslichtpraxis. 
und bei AvaLight auch nicht wenn man nur ein Kit drauf hat wegen f1,8 zu 3,5 etc.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...