kirschm Geschrieben 25. Mai 2015 Share #1 Geschrieben 25. Mai 2015 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Ich hätte mal eine Frage an die LR Virtuosen (bin leider keiner, bei mir reicht's nur für den Hausgebrauch). 95% meiner RAWs bekomme ich hinsichtlich 'Tonwerte / Kontrast / Belichtung' gut hin, wenn ich die Tonwertkurve auf 'mittlerer Kontrast' setze und dann (über der Sektion Tonwertkurve) in der Sektion Grundeinstellungen weitermache (Kontrast, Lichter, Tiefen, Schwarz...). Ich muss also in der Tonwertkurve ausser z.B. 'mittlerer Kontrast' nix weiter machen. Es gibt aber manchmal auch unangenehme, schwierige Fälle... da kommt mit dieser Methode kein gutes Ergebnis raus... hier müsste man also etwas tiefer in die Tonwertkurve gehen... Jetzt meine Frage zur Methodik in einem solchen Falle: 1) macht Ihr erst 'Best-as-can-do' in den Grundeinstellungen und geht dann mit diesen Einstellungen weiter zur Tonwertkurve oder... 2) macht Ihr 'Reset-all' in den Grundeinstellungen und fangt from the scratch in der Tonwertkurve an oder... 3) sonst ne Methode? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 25. Mai 2015 Geschrieben 25. Mai 2015 Hi kirschm, Das könnte für dich interessant sein: Lightroom Gradationskurve vs Grundeinstellungen . Da findet jeder was…
seekuh Geschrieben 25. Mai 2015 Share #2 Geschrieben 25. Mai 2015 Bin auch nur Anfänger. Meine Arbeitsweise habe ich mir aus verschiedenen Anleitungsvideos zusammengestellt.Ich beginne immer mit den Grundeinstellungen und verwende die Gradationskurve anschließend, um gezielt bestimmte Kontraste im Bild zu manipulieren. Zum Beispiel um in einer Landschaftsaufnahme den Kontrast zwischen hellen und dunklen Güntönen zu verstärken. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
tgutgu Geschrieben 25. Mai 2015 Share #3 Geschrieben 25. Mai 2015 Die Konstrastkurve nutze ich selten. Der wesentliche Vorteil liegt darin, dass man über das kleine "Maustool" gezielt auf Bereiche im Bild klicken und diese anpassen kann. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kirschm Geschrieben 25. Mai 2015 Autor Share #4 Geschrieben 25. Mai 2015 Die Konstrastkurve nutze ich selten. Bei guten Aufnahmen braucht man die Gradationskurve in der Tat selten... Es gibt aber Aufnahmen, die sind so schlecht (die Realität war aber auch nicht schöner...), dass oft an beiden Seiten der Gradationskurve nix mehr ist... Hier hilft (ausser Wegschmeissen) oft nur noch das Clippen z.B. am oberen Ende. Hier ein Extrembeispiel... diesiger Tag... 300mm Brennweite... mehrere Kilometer... Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pizzastein Geschrieben 25. Mai 2015 Share #5 Geschrieben 25. Mai 2015 Bei so flauen Bildern würde ich in den Grundeinstellungen die Werte für Weiß erhöhen und die für Schwarz verringern, bis das Histogramm gefüllt ist. Erst danach würde ich mit Kontrast, Tiefen, Lichtern oder auch der Gradationskurve Feintuning betreiben. Ob das Ausfüllen des Histogramms mit den Weiß- und Schwarzreglern was anderes macht, als das Clippen in der Gradationskurve, weiß ich nicht... Viele Wege führen nach Rom... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
wasabi65 Geschrieben 25. Mai 2015 Share #6 Geschrieben 25. Mai 2015 Mir geht es ähnlich wie dir, ich mache es aber defaultmässig immer mit dem Basic Panel. Was mich verwirrt, ist dass zwar eine gewisse Redundanz zwischen Basic Tone Panel und Tone Curve zu bestehen scheint, die aber ein den slidern nicht sichtbar ist. Hier ein paar links wo das diskutiert wird. Das basic panel scheint später dazugekommen zu sein. http://creativepro.com/editing-highlights-and-shadows-adobe-lightroom-and-camera-raw/ https://luminous-landscape.com/tonal-adjustments-in-the-age-of-lightroom-4/ Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
kirschm Geschrieben 25. Mai 2015 Autor Share #7 Geschrieben 25. Mai 2015 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Bei so flauen Bildern würde ich in den Grundeinstellungen die Werte für Weiß erhöhen und die für Schwarz verringern, bis das Histogramm gefüllt ist... Ob das Ausfüllen des Histogramms mit den Weiß- und Schwarzreglern was anderes macht, als das Clippen in der Gradationskurve, weiß ich nicht... Ich dachte bisher auch, dass (in den Grundeinstellungen) schwarz und weiss bis zum Beginn der Kurve zu ziehen das Gleiche ware wie links und rechts clippen in der Gradationskurve... es sind aber m.E. 2 verschiedene Paar Schuhe... Habe in den Grundstellungen noch keinen Weg gefunden, das Gradationskurvenklippen zu ersetzen... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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joachimeh Geschrieben 25. Mai 2015 Share #8 Geschrieben 25. Mai 2015 (bearbeitet) Bin auch nur Anfänger. Meine Arbeitsweise habe ich mir aus verschiedenen Anleitungsvideos zusammengestellt. Ich beginne immer mit den Grundeinstellungen und verwende die Gradationskurve anschließend, um gezielt bestimmte Kontraste im Bild zu manipulieren. Zum Beispiel um in einer Landschaftsaufnahme den Kontrast zwischen hellen und dunklen Güntönen zu verstärken. Das ist auch meine Reihenfolge: ** erst in den Grundeinstellungen Schwarz- und Weiß-Regler so einstellen, dass das Histogramm maximal ausgeschöpft ist aber keine Ausreißer zeigt (Belichtung und Kontrast bleiben fast immer so wie sie sind, gelegentlich korrigiere ich noch den Weißabgleich mittels Pipette), ** meistens bestimme ich nun den Ausschnitt des Fotos, den ich im Bild haben will, ** dann benutze ich die Gradationskurve durch "Ziehen im Foto" (den kleinen Kreis links oben in der Gradationskurvengrafik anklicken), um einzelne Bereiche im Foto gegeneinander auszubalancieren (die Kurve und die Regler bewegen sich dabei automatisch mit), **falls dadurch im Histogramm wieder Ausreißer entstanden sein sollten, korrigiere ich das wieder mit den Schwarz- Weiß-Reglern der Grundeinstellung. In der "Präsenz" nutze ich die Regler Klarheit und Dynamik selten und nur ganz vorsichtig, Sättigung überhaupt nicht. Danach vergrößere ich den Bereich, der mir wichtig ist, um vorsichtig zu Entrauschen und zu Schärfen, und kontrolliere, ob es Bereiche mit "Chromatischer Aberration" gibt. Dort erfasse ich die Farbe mit der Pipette und regle die Intensität zum "Rand entfernen" soweit wie notwendig. Vignette und Körnung benutze ich nicht. bearbeitet 25. Mai 2015 von joachimeh Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 25. Mai 2015 Share #9 Geschrieben 25. Mai 2015 ich ziehe meistens direkt im Histogramm rum, ist im Endeffekt das gleiche wie per Regler, aber ich finde es ist anschaulicher. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 25. Mai 2015 Share #10 Geschrieben 25. Mai 2015 ich ziehe meistens direkt im Histogramm rum, ist im Endeffekt das gleiche wie per Regler, aber ich finde es ist anschaulicher. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
pizzastein Geschrieben 25. Mai 2015 Share #11 Geschrieben 25. Mai 2015 Ich dachte bisher auch, dass (in den Grundeinstellungen) schwarz und weiss bis zum Beginn der Kurve zu ziehen das Gleiche ware wie links und rechts clippen in der Gradationskurve... es sind aber m.E. 2 verschiedene Paar Schuhe... Habe in den Grundstellungen noch keinen Weg gefunden, das Gradationskurvenklippen zu ersetzen... Stimmt, gleich ist das nicht. Starke Korrekturen von Weiß/Schwarz verschieben auch die restlichen Teile im Histogramm etwas mit, das "harte" Clipping von dir nicht. Scheint sich deutlich auf Kontraste/Farben auszuwirken. Bei einem schnellen Versuch erschien mir ein flaues Bild mit Gradiationskurven-Clipping als ersten Schritt etwas natürlicher zu wirken als Clipping über den Weiß-Regler (mit runterziehen der Lichter, um Struktur in hellen Bereichen zu erhalten). Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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