HKO Geschrieben 13. Februar 2015 Share #1 Geschrieben 13. Februar 2015 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Eines finde ich immer wieder wunderlich: die aktuellen Spiegellosen haben oft mit die höchsten Pixeldichten, die es gibt, man denke nur an 16 Mp bei mFT oder die 36 Mp bei der Sony A7R. Die Konsequenz daraus ist, daß um diese optimale Auflösung auch wiedergeben zu können, daß die Optiken dementsprechend konstruiert sein müssen. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies am Beispiel mFT, daß die Optiken um 80 Lp/mm auflösen müssen. Das wird von den Top-Optiken dieser Hersteller auch erreicht. Übliche KB-Objektive erreichen dies meist nicht, es ist auch nicht notwendig, wenn man sie an den jeweiligen Kameras benutzt. In Filmzeiten lagen bessere Objektive bei um 40 Lp/mm, heute liegen gute Festbrennweiten bei Canon oder Nikon bei etwa 60 Lp/mm, nur sehr wenige Spitzenobjektive gehen darüber hinaus. Die Probleme sind bekannt, man denke nur an die Nokon D800/E, auch Canon wird erhebliche Probleme mit dem neuene 50 Mp-Modell bekommen. Um so unverständlicher ist mir die Begeisterung gerade im Lager der Nutzer der Spiegellosen, mit der alle möglichen "alten Schätzchen" vor die Gehäuse adaptiert werden. Klar, es gibt Bilder, sie müssen aber in den meisten Fällen durch die Optik limitiert sein. Nur wenn man ausgesprochene Edelscherben von Zeiss oder Leica so verwendet, wird man zumindest in die Dimensionen vorstossen, wo die Optik passt. Jedenfalls wundert mich diese Liebe zu Altgläsern doch sehr. Horst Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Werbung Geschrieben 13. Februar 2015 Geschrieben 13. Februar 2015 Hi HKO, Das könnte für dich interessant sein: Alte Schätzchen . Da findet jeder was…
Gast User57696 Geschrieben 13. Februar 2015 Share #2 Geschrieben 13. Februar 2015 Eines finde ich immer wieder wunderlich: die aktuellen Spiegellosen haben oft mit die höchsten Pixeldichten, die es gibt, man denke nur an 16 Mp bei mFT oder die 36 Mp bei der Sony A7R. Die Konsequenz daraus ist, daß um diese optimale Auflösung auch wiedergeben zu können, daß die Optiken dementsprechend konstruiert sein müssen. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies am Beispiel mFT, daß die Optiken um 80 Lp/mm auflösen müssen. Das wird von den Top-Optiken dieser Hersteller auch erreicht. Übliche KB-Objektive erreichen dies meist nicht, es ist auch nicht notwendig, wenn man sie an den jeweiligen Kameras benutzt. In Filmzeiten lagen bessere Objektive bei um 40 Lp/mm, heute liegen gute Festbrennweiten bei Canon oder Nikon bei etwa 60 Lp/mm, nur sehr wenige Spitzenobjektive gehen darüber hinaus. Die Probleme sind bekannt, man denke nur an die Nokon D800/E, auch Canon wird erhebliche Probleme mit dem neuene 50 Mp-Modell bekommen. Um so unverständlicher ist mir die Begeisterung gerade im Lager der Nutzer der Spiegellosen, mit der alle möglichen "alten Schätzchen" vor die Gehäuse adaptiert werden. Klar, es gibt Bilder, sie müssen aber in den meisten Fällen durch die Optik limitiert sein. Nur wenn man ausgesprochene Edelscherben von Zeiss oder Leica so verwendet, wird man zumindest in die Dimensionen vorstossen, wo die Optik passt. Jedenfalls wundert mich diese Liebe zu Altgläsern doch sehr. Horst Hallo Horst, schau Dir doch mal meinen Flickr-Stream an und sage mir, wo und bei welchem Bild die Optik und deren Auflösung die Qualität des jeweiligen Fotos begrenzt Ich halte es für wichtig, was hinten rauskommt und nicht, mit welchem Equipment und mit welchem Workflow das jeweilige Foto entstanden ist. Warum beschäftigt das (theoretische) Auflösungsthema so stark? Hast Du konkrete Beispiele? Viele Grüße Bernhard Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast rfa Geschrieben 13. Februar 2015 Share #3 Geschrieben 13. Februar 2015 Hallo, die Argumentation von Horst finde ich auf jeden Fall interessant und überlegenswert. Ich teile seine Meinung - abgesehen von wenigen Ausnahmen, lohnt sich die Anschaffung von alten Objektiven sicher nicht. Vor dem Hintergrund der Möglichkeiten, die Photoshop und Kollegen uns bieten, reduziert sich der Einfluss der Optiken sicher in vielen Bereichen. Analoge wie bei allen Hobbys, kann man auch bei uns vom Hundertsten bis in Tausende diskutieren. Das macht vielen von uns Spaß - aber wir sollten dies nicht mit tierischem Ernst tun. Grüße aus CZ, RFA Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
HKO Geschrieben 13. Februar 2015 Autor Share #4 Geschrieben 13. Februar 2015 Natürlich kann man das Thema auch anders angehen. Wenn man sagt, daß man für nicht mehr als für hohe Bildschirmauflösung fotografieren will oder sich beim Print z.B. auf A4 beschränkt, gehts natürlich auch mit weniger als dem, was ein System leisten könnte. Nur, wozu braucht man dann eine Kamera mit sehr hoher Sensorauflösung ? Sicher macht es auch Spaß, mal wieder so ein "Schätzchen" zu nutzen. Mich wundert eben nur, wie viele User dies tun. Horst Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast User57696 Geschrieben 13. Februar 2015 Share #5 Geschrieben 13. Februar 2015 Natürlich kann man das Thema auch anders angehen. Wenn man sagt, daß man für nicht mehr als für hohe Bildschirmauflösung fotografieren will oder sich beim Print z.B. auf A4 beschränkt, gehts natürlich auch mit weniger als dem, was ein System leisten könnte. Nur, wozu braucht man dann eine Kamera mit sehr hoher Sensorauflösung ? Sicher macht es auch Spaß, mal wieder so ein "Schätzchen" zu nutzen. Mich wundert eben nur, wie viele User dies tun. Horst Horst, Du weichst aus. Die Fotos in meinem Flickr Stream liegen alle in voller Auflösung bei Flickr. Sage mir, bei welchem die Objektivauflösung die Qualität limitiert. Das wäre praktisch mit konkreten Beispielen. Alles andere ist Hätte, hätte Fahradkette.... Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Big Bogo Geschrieben 13. Februar 2015 Share #6 Geschrieben 13. Februar 2015 Die alten Objektive sind auf Kleinbild 24x36mm gerechnet gerade bei MFT wird hauptsächlich die Mitte genutzt der schwache Randbereich fällt weg. Weitwinkel ist problematisch aber Normalbrennweite und Tele funktionieren oft hervorragend. Wenn ich mein Sigma 2.8/60 mit meinem Pentacon 1.8/50 vergleiche sehe ich in der Auflösung keine Nachteile beim Altglas und das Sigma ist wirklich Rattenscharf. Nachteile haben die alten Objektive in der Vergütung , bei Gegenlicht und Reflexionen wenn man weiß wie man sie einsetzt lassen sich sehr gute Ergebnisse erziehlen. Gruß Roberto Viewfinder und foxfriedo haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
grillec Geschrieben 13. Februar 2015 Share #7 Geschrieben 13. Februar 2015 Werbung (verschwindet nach Registrierung) Auflösung der Kamera ist vor allem zuerst ein Verkaufsargument. Die Bildwirkung wird (hat man sein Motiv bei optimalem Licht gewählt) vor allem durch das Objektiv bestimmt. Aktuelle Objektive liefern meist klinisch perfekte Aufnahmen. Etwas, was nicht jeder haben will. foxfriedo und susepitt haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Anzeige (Anzeige) Ich würde dir das Adobe Creative Cloud Foto-Abo mit Photoshop und Lightroom empfehlen
Viewfinder Geschrieben 13. Februar 2015 Share #8 Geschrieben 13. Februar 2015 (bearbeitet) Die alten Objektive sind auf Kleinbild 24x36mm gerechnet gerade bei MFT wird hauptsächlich die Mitte genutzt der schwache Randbereich fällt weg. Weitwinkel ist problematisch aber Normalbrennweite und Tele funktionieren oft hervorragend. Wenn ich mein Sigma 2.8/60 mit meinem Pentacon 1.8/50 vergleiche sehe ich in der Auflösung keine Nachteile beim Altglas und das Sigma ist wirklich Rattenscharf. Nachteile haben die alten Objektive in der Vergütung , bei Gegenlicht und Reflexionen wenn man weiß wie man sie einsetzt lassen sich sehr gute Ergebnisse erziehlen. 100% Zustimmung. Ich würde noch ergänzen, dass in aller Regel die modernen Zooms dramatisch besser sind als die früheren Altglas-Zooms. Bei Festbrennweiten gibt es dagegen gerade so im Bereich von 35mm aufwärts unzählige Beispiele dafür, dass Altglas v.a. im Hinblick auf das Auflösungsvermögen oftmals verblüffend gut ist und das Niveau neuerer Rechnungen erreicht. Gerade in diesem Forum gibt es dafür doch unzählige sehr gute Beispiele. Von den handschmeichlerischen Qualitäten älterer Metallfassungen und immer noch seidenweich laufender Schneckengänge mal ganz abgesehen; dagegen ist der Plastik look&feel vieler neuer Objektive mitunter wenig vertrauenserweckend. Zum Grundthema von HKO passt übrigens auch sehr gut der Thread https://www.systemkamera-forum.de/topic/110236-warum-muss-man-sensoren-eigentlich-ausreizen/ bearbeitet 13. Februar 2015 von Viewfinder Big Bogo, padiej, sonycam und 2 weitere haben darauf reagiert 5 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
HKO Geschrieben 14. Februar 2015 Autor Share #9 Geschrieben 14. Februar 2015 Horst, Du weichst aus. Die Fotos in meinem Flickr Stream liegen alle in voller Auflösung bei Flickr. Sage mir, bei welchem die Objektivauflösung die Qualität limitiert. Das wäre praktisch mit konkreten Beispielen. Alles andere ist Hätte, hätte Fahradkette.... Deine Nex hat eine Auflösung von 4.912 x3.264. Wenn ich auf Flickr die Bilder anzeigen lasse, komme ich auf 1600 lange Seite. Zudem ist die Schärfenebene extrem eng (Speedbooster), die Bilder wirken dadurch sehr weich, was aber wohl so gewollt ist. 1600 Pixel sind aber auf Print bezogen nur etwas mehr als 5 Zoll = knapp 9x13 cm Bild. Da kann man Bildschärfe nicht beurteilen. Horst Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
nightstalker Geschrieben 14. Februar 2015 Share #10 Geschrieben 14. Februar 2015 Deine Nex hat eine Auflösung von 4.912 x3.264. Wenn ich auf Flickr die Bilder anzeigen lasse, komme ich auf 1600 lange Seite. Zudem ist die Schärfenebene extrem eng (Speedbooster), die Bilder wirken dadurch sehr weich, was aber wohl so gewollt ist. 1600 Pixel sind aber auf Print bezogen nur etwas mehr als 5 Zoll = knapp 9x13 cm Bild. Da kann man Bildschärfe nicht beurteilen. Horst rechts unten ist der Downloadbutton, ich kann die Bilder da in voller Auflösung herunterladen (wäre mir aber zuviel Arbeit um die alle durchzusehen ) Ansonsten kenne ich schon einige sehr scharfe Objektive, gerade bei den alten FDs ... aber tatsächlich sehe ich nicht die Notwendigkeit, diese an einer mFT einzusetzen, es gibt eine Menge bezahlbarer und guter Objektive (das einzige, für das ich noch keinen AF Ersatz habe, ist das 1,2/85 am Speedbooster ... ) Ich stimme Dir also durchaus zu. Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
peterhennecke Geschrieben 14. Februar 2015 Share #11 Geschrieben 14. Februar 2015 rechts unten ist der Downloadbutton, ich kann die Bilder da in voller Auflösung herunterladen (wäre mir aber zuviel Arbeit um die alle durchzusehen ) Die eigenen aber auch die von anderen Usern? Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast User57696 Geschrieben 14. Februar 2015 Share #12 Geschrieben 14. Februar 2015 (bearbeitet) Deine Nex hat eine Auflösung von 4.912 x3.264. Wenn ich auf Flickr die Bilder anzeigen lasse, komme ich auf 1600 lange Seite. rechts unten ist der Downloadbutton, ich kann die Bilder da in voller Auflösung herunterladen (wäre mir aber zuviel Arbeit um die alle durchzusehen ) ... Genau so ist es! Mann kann die Fotos ja im Stream oder in Flickriver durchschauen und dann das eine oder andere in voller Auflösung. Zudem ist die Schärfenebene extrem eng (Speedbooster), die Bilder wirken dadurch sehr weich, was aber wohl so gewollt ist. Das hier ist ohne SpeedBooster und auch abgeblendet so dass durchaus ein größerer Bereich scharf sein sollte: Dentsu Headquarters Building by bernhard.friess, on Flickr Dito Last Sunrise from my Tokyo Trip / Der letzte Sonnenaufgang von meinen Tokio Trip by bernhard.friess, on Flickr Die eigenen aber auch die von anderen Usern? Das ist Einstellungssache durch denjenigen, der die Fotos hochlädt. Meine Fotos sollten für alle in voller Auflösung vorliegen. Probier es doch mal aus. bearbeitet 14. Februar 2015 von User57696 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
padiej Geschrieben 16. Februar 2015 Share #13 Geschrieben 16. Februar 2015 (bearbeitet) Man darf Altglas nicht so allgemein betrachten. Ich habe fast nur Festbrennweiten, die Zoomobjektive von damals waren weniger gut. Da gibt es so viele verschiedene Bauarten, und die einen harmonieren gut mit Sensoroberflächen, die anderen weniger gut. Bei den Marken (Zeiss, Leica, Fujinon, Rikenon, Canon FD, Pentax (Asahi), Minolta MD, Rollei usw. ) passt die Qualität und das Auflösungsvermögen hält in der Regel mit den heutigen Objektiven mit. Ein 2,5€ Objektiv an einem 20mm Zwischenring kann an der Nex7 solche Bilder auflösen: Industar - Makroset 20mm Makroring -3 by padiej, on Flickr Ein 24mm Olympus aus der analogen Zeit kann bei F8 den Sensor der A7 auflösen Sandbox in the Winter by padiej, on Flickr Die Gurken, die ich habe bzw. hatte, sind meist die Importobjektive, die Billigschienen von damals (Revuenon, Hanimex, Porst). bearbeitet 16. Februar 2015 von padiej susepitt hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
padiej Geschrieben 16. Februar 2015 Share #14 Geschrieben 16. Februar 2015 Generell reduziere ich meine Bilder nach der Bearbeitung (Lightroom) auf die Halbe Auflösung (10-12MP). Damit sind sie 4 K geeingnet und werden meinen Ansprüchen gerecht. Der Bayer-Sensor, in meinem Fall 24MP (A7, Nex7), muss ja einiges an Daten errechnen, bzw. interpolieren. Diese Pixelmenge ist gar nicht so wenig (25-50%), dazu kommt noch der Antialaising-Filter, der bei vielen Modellen zu einem zus. Schärfeverlust führt. Ich habe bei einigen Objektiven einen anderen Zugang zum Bildergebnis, es geht hier mehr um die Relation Schärfe - Unschärfe. Hier ist das Bokeh dominierend. Die Schärfe ist hier nicht an LP/mm zu sehen, sondern als kleiner Bereich in der Bildgestaltung. Hier ein Beispiel - F1,8 / 50mm - Zeiss Pancolar, ca. 40 Jahre alt: Chess denkt nach - Pancolar F1,8 - ISO 6400 by padiej, on Flickr susepitt, Max M, Kane009 und 1 weiterer haben darauf reagiert 4 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Phillip Reeve Geschrieben 16. Februar 2015 Share #15 Geschrieben 16. Februar 2015 Eines finde ich immer wieder wunderlich: die aktuellen Spiegellosen haben oft mit die höchsten Pixeldichten, die es gibt, man denke nur an 16 Mp bei mFT oder die 36 Mp bei der Sony A7R. Die Konsequenz daraus ist, daß um diese optimale Auflösung auch wiedergeben zu können, daß die Optiken dementsprechend konstruiert sein müssen. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies am Beispiel mFT, daß die Optiken um 80 Lp/mm auflösen müssen. Das wird von den Top-Optiken dieser Hersteller auch erreicht. Übliche KB-Objektive erreichen dies meist nicht, es ist auch nicht notwendig, wenn man sie an den jeweiligen Kameras benutzt. In Filmzeiten lagen bessere Objektive bei um 40 Lp/mm, heute liegen gute Festbrennweiten bei Canon oder Nikon bei etwa 60 Lp/mm, nur sehr wenige Spitzenobjektive gehen darüber hinaus. Ich weiß nicht worauf du deine Analyse basierst, aber sie ist falsch. Ich zitiere mal aus diesem Zeiss Paper: Die Ortsfrequenz, bei welcher der MTFWert Null erreicht oder einen kleinen Schwellenwert (z.B. 10%) unterschreitet, ist das Auflösungsvermögen des Objektivs im Luftbild. So fein dürfen periodische Streifenmuster werden, bevor ihr Bild in strukturloses Grau übergeht. Gucke ich mir jetzt mal den MTF Graph für ein ehr günstiges Normalobjektiv an, das Zeiss Planar T* 1.7/50, so sieht die MTF Kurve so aus: Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen… Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder! Die unterste Kurve gibt den MTF Wert für eine Struktur von 40mm an. Und der liegt selbst bei Offenblende deutlich über 10% oder welchen Wert auch immer man als Auflösungsgrenze definieren will. Im verlinkten Paper gibts auch Werte für 80 Lp/mm und andere Objektive und selbst die liegen häufig um 30%. Das Zeiss 1.7/50 ist kein Ausnahmeobjektiv, man darf von den meisten 1.4/50 Objektiven der nahmhaften Hersteller eine ähnliche Leistung erwarten. Man könnte jetzt natürlich über Schärfe und nicht über Auflösung reden und da ist es in der Tat so, dass viele Altgläser etwas ins Schwitzen geraten wenn sie an einem 24MP APS-C Sensor bzw. 16MP MFT Sensor mit vergleichbarer Auflösung betrieben werden. Aber auch hier gibt es Optiken die das zu leisten in der Lage sind, genauso wie ja auch vielee MFT Optiken den Sensor nicht ausreizen können. Mit dem 24MP KB Sensor der a7 kommen dafür dann sehr viele Optiken sehr gut klar und geben dann über einen Großteil des Bildes schärfere Ergebnisse als die modernen, teuren Optiken an MFT. Das ist der Vorteil des großen Sensorformats: Ein Objektiv geringerer Schärfe gibt daran schärfere Bilder als ein schärferes am kleinen MFT Format. Hier ein paar Beispiel, klick aufs Bild führt zur vollen Auflösung Abgesehen davon gibt es noch 1001 andere Gründe warum es Sinn macht "alte Schätzchen" zu nutzen, die erreichbare Bildqualität ist ein netter Nebeneffekt aber keinesfalls Hauptargument. Grüße Phillip padiej, Kunibertus63, susepitt und 6 weitere haben darauf reagiert 9 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
HKO Geschrieben 16. Februar 2015 Autor Share #16 Geschrieben 16. Februar 2015 Ich habe diesen Thread ja auch nur aufgemacht, weil man so viele Threads sieht, wo gezeigt wird, was und wie angeblich mit welchem alten Schätzchen geht, für mein Empfinden weit mehr solche Threads als Beispiele mit Originalobjektiven der betreffenden Hersteller. Ich habe auch selber keinen Zweifel, daß es auch diverse jahrzehnte alte FBs gibt, besonders im Brennweitenbereich um 50 mm, die ggf. geforderte hohe Auflösungen erreichen. Und ich mag auch nicht anfangen zu kritisieren, was an dem einen oder anderen Bild nicht "so" perfekt ist. Das Thema hat ja zudem noch andere Seiten. Ich mag z.B. auf einen AF i.d.R. nicht mehr verzichten. Aber das muß jeder selbst wissen, was ihm gefällt. Und natürlich kommt der weitere Aspekt hinzu, daß immer nur wenige Bilder auch als A3 plus Ausdruck wiedergegeben werden, weit geringer auflösende Ausgaben kompensieren relative Unschärfen von ganz alleine. Horst Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Phillip Reeve Geschrieben 16. Februar 2015 Share #17 Geschrieben 16. Februar 2015 Ich habe diesen Thread ja auch nur aufgemacht, weil man so viele Threads sieht, wo gezeigt wird, was und wie angeblich mit welchem alten Schätzchen geht, für mein Empfinden weit mehr solche Threads als Beispiele mit Originalobjektiven der betreffenden Hersteller. Findest du denn, dass die Threads ehr zeigen, dass "Altglas" unterlegen ist? Ich habe auch selber keinen Zweifel, daß es auch diverse jahrzehnte alte FBs gibt, besonders im Brennweitenbereich um 50 mm, die ggf. geforderte hohe Auflösungen erreichen. Das beschränkt sich keinesfalls auf 50mm Linsen. Ich hatte das Beispiel nur genommen weil es von Zeiss MTF Kurven gibt und das 1.7/50 eine sehr erschwingliche Linse ist. Hier noch Beispiele mit 20 und 35mm, damit hätten wir schonmal 20-300mm abgedeckt. Und ich mag auch nicht anfangen zu kritisieren, was an dem einen oder anderen Bild nicht "so" perfekt ist. Wenn du dich aufs technische beschränkst kannst du das gerne tun. Ich habe jedenfalls noch keine MFT Dateien gesehen welche diese Qualität erreichen. Das Thema hat ja zudem noch andere Seiten. Ich mag z.B. auf einen AF i.d.R. nicht mehr verzichten. Aber das muß jeder selbst wissen, was ihm gefällt. Klar sind solche Aspekte sehr wichtig und beim AF/MF Thema gibt es keine Wahrheiten sondern nur Vorlieben. Wenn du mir die Wahl zwischen der selben Optik mit gutem manuellem Fokusring und einer AF Ausführung stellst wähle ich auf jeden Fall die manuelle Ausführung aber das ist persönliche Vorliebe. Aber eingangs ging es dir eigentlich nur um die optische Qualität, deshalb würde ich vorschlagen dass wir uns auf das thema beschränken. Und natürlich kommt der weitere Aspekt hinzu, daß immer nur wenige Bilder auch als A3 plus Ausdruck wiedergegeben werden, weit geringer auflösende Ausgaben kompensieren relative Unschärfen von ganz alleine. Schärfe ist zweifelsfrei häufig überbewertet. Wenn es drauf ankommt habe ich dank KB Sensor und tollen manuellen FBs aber reichlich Reserven für größere Abzüge welche ich mit kleineren Sensorformaten nicht hätte. Grüße Phillip padiej und susepitt haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
looser Geschrieben 16. Februar 2015 Share #18 Geschrieben 16. Februar 2015 (bearbeitet) Wenn ich mir so anschaue was ich z.B. für ein aktuelles 50mm 1,4 KB Objektiv auf den Tisch legen müsste( wenns das überhaupt gibt). Anders ist das auch bei vielen anderen Spezialobjektiven wie z.B. UWW oder Makro. Da verzichte ich gerne auf den AF und etwas Auflösung. Das alles nativ sprengt eben den Rahmen vieler Hobbynutzer und es tun für die paar male im Jahr auch die unkomfortablen Objektive mit etwas Qualitätsverlust was sie sollen... Wer nutzt schon regelmäßig für Abzüge oder in der EBV die zur Verfügung stehenden Auflösungen der aktuellen Bodys aus?! Ich denke die Wenigsten! Ich denke Dynamik ist da mittlerweile wichtiger als Auflösung. bearbeitet 16. Februar 2015 von looser padiej und susepitt haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
padiej Geschrieben 17. Februar 2015 Share #19 Geschrieben 17. Februar 2015 Bokehcharakter, Verlauf Schärfe Unschärfe, Mechanik, Ergonomie, Haptik, ..... es gibt viele Gründe, die für manuelle Objektive sprechen ... Aber auch ich habe AF-Objektive ;-) susepitt hat darauf reagiert 1 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
susepitt Geschrieben 17. Februar 2015 Share #20 Geschrieben 17. Februar 2015 (bearbeitet) Ich habe mir nur aus dem Grund adaptieren zu können eine A7 geholt. Auf diese Möglichkeit habe ich gefühlt Jahrzehnte gewartet. Die vielen Automatiken und teilweise auch der AF sind für mich bei der Bildkomposition eher hinderlich. Durch manuelle Gläser findet eine Entschleunigung statt. Für MFT macht Altglas m.M.nach kaum einen Sinn, da würde ich dem Threadersteller rechtgeben. APS-C ist für Altglas mein Telekonverter.An der NEX habe ich auch AF's hängen-Sigma 19 und 30mm,das Sony 55/210 und Kit 16/50. An der A7 nur manuell. FF, speziell die gemäßigten 24MP der A7 sind geradezu ideal für die alten "Schätzchen"-und nicht nur für die Top-Edel-Teile die Phillip weiter oben wirklich wieder einmal eindrucksvoll zur Geltung bringt. Ein nFD35/2.8 braucht sich hinter einem ja noch sehr preisgünstigen Sigma 30/2.8 auch an der NEX nicht zu verstecken. Überhaupt spielt der Preis den ich bereit bin zu zahlen eine wesentliche Rolle. Selbst nach dem rasanten Preisaufschwung beim Altglas in den letzten Jahren/Monaten kosten gute Gläser 30 bis max.200€, von den Extremen wie den L-Canon's oder Leica/Zeiss oder einigen gehypten"Spezialisten"mal abgesehen. Obwohl ich selbst auch zum pixelpeeping neige, stellen mich die Ergebnisse meiner verwendeten Altgläser selbst auf grösseren prints wie 40/60 bei normalem Betrachtungsabstand und etwas näher durchaus zufrieden. Haupsächlich betrachte ich Fotos derzeit auf einem 10,5'Tablet mit einer Auflösung von 2560x1600 pixel. Wenn ich mir darauf die obigen Fotos von Phillip und co.ansehe.......schon der Hammer. LG-Peter Falls noch nicht bekannt: http://erphotoreview.com/wordpress/?cat=87 bearbeitet 17. Februar 2015 von susepitt foxfriedo und Fred Jehle haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
boxer-harry Geschrieben 17. Februar 2015 Share #21 Geschrieben 17. Februar 2015 Altglas zu adaptieren ist eine wundervolle Spielerei. Man sieht dann sehr schön, dass man mit uralten Optiken Ergebnisse hinbekommt, die denen der mitgelieferten Kitlinsen in nichts nachsteht. Für den, der damit arbeiten will, ist es überflüssig. Für den, der damit spielen will, ist es super. Denn nicht alles muss Sinn machen. Bisweilen reichts, wenns Spaß macht. Kleinkram und Kunibertus63 haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Lichtmann Geschrieben 17. Februar 2015 Share #22 Geschrieben 17. Februar 2015 Altglas an einer Systemkamera macht keinen Sinn, ist viel zu schwer, und umständlich zu bedienen, ganz zu Schweigen, dass es gar nicht schick aussieht... Es gibt nur eine Ausnahme: wenn du ein Mann bist... Männer sind im Haushalt für`s Altglas zuständig... und ob die Kamera nun 12 Mpx oder 120 Mpx hat, ein Meyer Görlitz oder Zeiss Jena passt immer ran, und der rest wird passend gemacht... Die Gesetze der Physik werden zwar zur kenntniss genommen, aber nicht beachtet... Was für Frauen die Handtasche und Schuhe sind, ist für uns halt das Altglas... Würden wir bei Systemkameras auf Gewicht und kompakte Maße schauen, müßten wir alle mit Originalobjektiven rumlaufen, und das geht nun mal gar nicht (ich bin individuell mit meinem Ausnahmeobjektiv...). Habe ich noch was vergessen Kunibertus63 und tristan haben darauf reagiert 2 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast User57696 Geschrieben 17. Februar 2015 Share #23 Geschrieben 17. Februar 2015 (bearbeitet) Ich frage mich gerade, warum muss eigentlich bald jedes Thema in diesem Forum in eine Diskussion ausarten anch dem Schnittmuster "ich weiß es aber besser, als Du" bzw "Meiner ist aber dicker als Deiner und Du bist blöd"? bearbeitet 17. Februar 2015 von User57696 Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
foxfriedo Geschrieben 18. Februar 2015 Share #24 Geschrieben 18. Februar 2015 Ja, sieht ein wenig so aus. Mir geht irgendwie auch vollständig ab, weshalb nun irgendwas einzig sinnvoll oder auch zwingend sinnlos sein soll. Nur weil ich die Motivationlagen eines anderen nicht ganz verstehe, ist der doch nicht gleich ein Idiot. Wer in so begrenzten Vorstellungen lebt, muss schon ein wenig zu bedauern sein. Die weit überwiegende Anzahl der Forenten ist aber zum Glück nicht so. Gruß foxfriedo Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
Gast User57696 Geschrieben 18. Februar 2015 Share #25 Geschrieben 18. Februar 2015 Ja, sieht ein wenig so aus. Mir geht irgendwie auch vollständig ab, weshalb nun irgendwas einzig sinnvoll oder auch zwingend sinnlos sein soll. Nur weil ich die Motivationlagen eines anderen nicht ganz verstehe, ist der doch nicht gleich ein Idiot. Wer in so begrenzten Vorstellungen lebt, muss schon ein wenig zu bedauern sein. Die weit überwiegende Anzahl der Forenten ist aber zum Glück nicht so. Gruß foxfriedo Da hast Du recht, foxfriedo. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die Minderheit der "negativ auffälligen Teilnehmer" hier überproportional viel schreibt und daher viele Diskussion scheinbar dominiert. So, genug OT Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen More sharing options...
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