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Als Fazit dieser gesammelten Ergüsse bleibt - wenn von all' dem nur ein schöner Teil stimmt, und Olympus zu alten Stärken zurückkehrt, das heißt, eine brauchbare Kamera nebst Objektiven nicht nur plant sondern auch käuflich erwerben lässt - ist mein Weihnachtsgeld 2011 schon verplant :D ...

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Ich habe parallel zur Diskussion hier die Beiträge aud dpreview verfolgt: Tech wonders: Oly's predictive focus for fast AF: Micro Four Thirds Talk Forum: Digital Photography Review

 

Was mir an der Lösung von Olympus mit der separarten Auswertung der IR-Informationen nicht gefällt:

1. Es ist eine weitere Quelle von Inkompatibilitäten zwischen Olympus und Panasonic mFT-Objektiven ...

Ich fand ja schon die zweigleisige Lösung O.I.S. vs Body-IS problematisch.

 

2. Alle bisherigen Objektive werden den prädiktiven IR-basierten AF nicht beherrschen.

 

3. Ein Viertel der Sensorfläche geht für die IR-Information drauf, wenn ich das richtig verstanden habe ....

 

4. Kommt dann wieder das alte Front-/Backfokus Problem ins Spiel?

Beim Abgleich R-G-B vs. R-IR-B wären doch objektivspezifische Abweichungen möglich, oder?

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Nachteil: da bei den meisten Systemen die Helligkeitsinformation aus den beiden Grünpixeln gewonnen werden, fällt eine Menge Information weg. Vermutlich wird das Rauschen ansteigen und die ISO Tauglichkeit nicht so hoch ausfallen, wie sie idealerweise könnte ... hoffentlich macht der modernere Sensor das wieder wett.

laut Patent werden aber zwei "Image-Signale", einmal mit einem R,G,IR,B Muster und einmal mit einem R,G,G,B Muster ausgewertet.

Für mich heißt das eigentlich, daß sie (mittels Filter ?) steuern können, ob das jeweilige Pixel ein Grün- oder ein Infrarot- Signal empfangen soll. Somit wäre doch der Bayer-Pattern auch nicht in Gefahr, weil ja dann für das entgültige Bild auch ein Grün statt IR empfangen werden kann.

//edit: ist eigentlich eine Frage, keine Behauptung :D

 

Gruß

Günter

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4. Kommt dann wieder das alte Front-/Backfokus Problem ins Spiel?

Beim Abgleich R-G-B vs. R-IR-B wären doch objektivspezifische Abweichungen möglich, oder?

 

Das kann ich mir nicht vorstellen, denn die IR-Information dient vermutlich nur der Berechnung des schnellen AF. Der Kontrast des "normalen" Bildes schließlich wird dann (hoffentlich) maximiert.

Es handelt sich ja nicht um ein neben dem Aufnahmesensor ablaufendes Verfahren, wie beim Phasen-AF.

Das ist aber mehr eine Hoffnung als eine Feststellung.

 

Mit den anderen Punkten hast du freilich Recht.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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Hm, keine Ahnung, Aber da ja der Nachführ-AF (und die praktisch verzögerungsfreien Bildwiedergabe des optischen Suchers) meines Wissens die einzigen realen Vorteile sind, die eine DSLR noch gegenüber den Spiegellosen besitzt, kann ich mir das irgendwie kaum vorstellen?

 

Mir fallen da nach wie vor noch so ein paar Kleinigkeiten ein, die bei DSLRs besser sein können. Rauschverhalten und Dynamik zumindest bei den Vollformatsensoren. Lichtstarke lange Festbrennweiten. Spezialobjektive, wie Lupenobjektive oder TS-Objektive, größere Auswahl bei Makrobojektiven (bei Canon kann ich unter mindestens 3 Makro-Objektiven wählen, beim Crop-Sensor sind es sogar 4.

 

Ein schneller Autofokus, bzw. ein schneller Nachführautofokus ist sicher eine schöne Sache. Nur es ist nicht Alles. Es gibt eine ganze Reihe von Fotografen - und da schließe ich mich mit ein - denen es einfach wurscht ist, wie schnell der AF ist. Wäre es mir nicht egal, wäre ich nicht auf mft umgestiegen.

 

Gruß

Thobie

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Mir fallen da nach wie vor noch so ein paar Kleinigkeiten ein, die bei DSLRs besser sein können. Rauschverhalten und Dynamik zumindest bei den Vollformatsensoren. Lichtstarke lange Festbrennweiten. Spezialobjektive, wie Lupenobjektive oder TS-Objektive, größere Auswahl bei Makrobojektiven (bei Canon kann ich unter mindestens 3 Makro-Objektiven wählen, beim Crop-Sensor sind es sogar 4.

 

Das ist im Moment der Fall, aber kein prinzipieller Vorteil von DSLRs. Damit meine ich, dass das alles völlig unabhängig davon ist, ob eine Kamera einen Spiegel hat oder nicht.

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Mir fallen da nach wie vor noch so ein paar Kleinigkeiten ein, die bei DSLRs besser sein können. Rauschverhalten und Dynamik zumindest bei den Vollformatsensoren. Lichtstarke lange Festbrennweiten. Spezialobjektive, wie Lupenobjektive oder TS-Objektive, größere Auswahl bei Makrobojektiven (bei Canon kann ich unter mindestens 3 Makro-Objektiven wählen, beim Crop-Sensor sind es sogar 4.

 

Kann ich da Pictor nur anschließen. All das sind ja keine Dinge, die von der Frage mit oder ohne Spiegel abhängen.

Da geht's wie Du ja selbst schreibst, um Sensorgrößen und Objektiv-Angebot.

Aber theoretisch könnten CaNikon & Co die nächste oder übernächste Generation ihrer KB- und APS-C-Kameras ja auch ohne Spiegel auf den Markt bringen. Drum bleibe ich dabei: Der schnelle C-AF und die verzögerungsfreie Bildwiedergabe des OVF sind heute die einzigen Bereiche, in denen eine DSLR noch besser ist als eine spiegellose Kamera.

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Was mir an der Lösung von Olympus mit der separarten Auswertung der IR-Informationen nicht gefällt:

 

1. Es ist eine weitere Quelle von Inkompatibilitäten zwischen Olympus und Panasonic mFT-Objektiven ...

Ich fand ja schon die zweigleisige Lösung O.I.S. vs Body-IS problematisch.

 

Ich verstehe das Problem nicht. Man kauft sich im Hier und Jetzt Objektive mit Eigenschaften, die sie kaufenswert erscheinen haben lassen. Nun bringt ein Hersteller Kameras und Objektive, die speziell füreinander abgestimmt sind einen "Mehrwert" produzieren. Die alten Objektive werden ihre guten Eigenschaften, weswegen sie angeschafft wurden, behalten. UND?

 

2. Alle bisherigen Objektive werden den prädiktiven IR-basierten AF nicht beherrschen.

 

siehe oben.

 

3. Ein Viertel der Sensorfläche geht für die IR-Information drauf, wenn ich das richtig verstanden habe ....

 

Ich gehe 100%ig davon aus daß sich Olympus der "wir haben nur einen 12MP Sensor" Problematik(?) bewußt ist. Ein Opfern von 1/4 dieser Pixel für einen schnelleren AF käme einem marktpolitischen Selbstmord gleich. Ich warte gelassen ab. Was kommt wird höchstwarscheinlich weniger schlimm.

 

4. Kommt dann wieder das alte Front-/Backfokus Problem ins Spiel?

Beim Abgleich R-G-B vs. R-IR-B wären doch objektivspezifische Abweichungen möglich, oder?

 

Ich gehe davon aus, dass das neue System den Fokus rasant ins Zielgebiet führt und man dann die Tugenden des Kontrast AF nutzt um die Präzision zu maximieren.

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wenn ich die Patentschrift richtig interpretiere, dann hat Olympous auf einem der beiden Green-Subpixel eine zweite Schicht aufgebracht, kann also sowohl Infrarot als auch Grün erfassen (ich habe aber nicht alles sorgfältig lesen können). Damit dürfte die "Verschlechterung" normaler Bilder in Grenzen bleiben.

Dazu kommt weiterhin, daß der ultimative Schritt durchaus alleine nach dem Bildkontrast (und nicht Infrarot) verfahren wird. Das Inrarot.Ergebnis als zusätzliche Stütze soll ja nur helfen, den Schärfebereich schneller zu lokalisieren und dann auch zielgerichtet (schnell) anzusteuern.

 

Wieviel Infrarot für die volle Funktion oder Beschleunigung benötigt wird, geht nicht aus dem Schreiben hervor. Von daher ist meines Erachtens noch keine Aussage bezüglich bestehender Objektive möglich. Wenn Oly das nicht hinbekommt, gibt es immer noch Panasonic; die können ja schon schnellen Kontrast-AF ..

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1. Es ist eine weitere Quelle von Inkompatibilitäten zwischen Olympus und Panasonic mFT-Objektiven ...

 

Es gibt keine Inkompatibilitäten. Alle Objektive werden weiterhin unterstützt. Der AF wird mit den bereits vorhandenen Objektive schneller sein als bisher und der AF mit den neuen Objektiven noch schneller.

 

2. Alle bisherigen Objektive werden den prädiktiven IR-basierten AF nicht beherrschen.

 

Als Nikon den AF einführte, haben alle bisherigen Objektive den AF nicht beherrscht. Bei Canon konnte man die Objektive mit den neuen Kameras nicht einmal mehr verwenden. Bei Olympus ist das alles nicht der Fall, der AF wird mit den bisherigen Objektiven sogar schneller sein als vorher.

 

3. Ein Viertel der Sensorfläche geht für die IR-Information drauf, wenn ich das richtig verstanden habe ....

 

Die Fotozelle, die für IR zuständig ist, kann zwischen Grün und IR umschalten.

 

4. Kommt dann wieder das alte Front-/Backfokus Problem ins Spiel?

 

Nein, weil auch bei dieser Lösung mit dem auf den Sensor fallendem Bild gearbeitet wird, während bei SLR-Kameras das auf den AF-Sensor fallende Licht erst über mehrere Spiegel geleitet wird, bevor es auf den Sensor trifft.

 

 

Und das alles gilt nur, wenn diese Technologie überhaupt etwas mit den neuen Kameras zu tun hat. Im Moment haben wir nur Gerüchte. In wenigen Stunden werden wir mehr wissen.

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I3. Ein Viertel der Sensorfläche geht für die IR-Information drauf, wenn ich das richtig verstanden habe ....

Nein, da die IR-Pixel nur in den AF-Feldern verbaut sind, alle übrigen sind normale R-G-G-B Pixel. Siehe: 43 Rumors | Blog | Olympus patent do show the new AF system and sensor (Infrared is the key?)

 

4. Kommt dann wieder das alte Front-/Backfokus Problem ins Spiel?

Beim Abgleich R-G-B vs. R-IR-B wären doch objektivspezifische Abweichungen möglich, oder?

Nein. da die Messebene genauso am Sensor ist und dadurch keine Abstands-Abweichung gegenüber einen Phasen-Sensor auftreten kann.

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Wenn man sich die Grafik von mirrorless.com anschaut, steht da doch ganz deutlich, dass R-G-IR-B nur für bzw. um die Fokuspunkte herum verwendet wird. Angeblich sind es 35 Fokuspunkte, so dass man sich da bei einem 12MP Sensor wohl keine Sorgen bzgl. verschlechterter Bildqualität, DR etc. machen muss. Abgesehen davon wissen wir ja noch gar nicht, ob das bei den morgen vorgestellt Kameras/Objektiven wirklich so umgesetzt wurde.

 

Leute, ich bin auch ein Freund von kritischem Hinterfragen, aber dieses Rumgeunke finde ich zum momentanen Zeitpunkt ein wenig irritierend. Warum haben so viele Leute, wenn es um Olympus geht, auf einmal eine "Glas halb leer" Mentalität und suchen Haare in einer Suppe, die noch nicht serviert ist?

Wenn wir schon spekulieren, dann doch lieber konstruktiv. Kritisieren können wir dann, wenn die Fakten auf dem Tisch liegen.

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...

Leute, ich bin auch ein Freund von kritischem Hinterfragen, aber dieses Rumgeunke finde ich zum momentanen Zeitpunkt ein wenig irritierend. Warum haben so viele Leute, wenn es um Olympus geht, auf einmal eine "Glas halb leer" Mentalität und suchen Haare in einer Suppe, die noch nicht serviert ist?

Wenn wir schon spekulieren, dann doch lieber konstruktiv. Kritisieren können wir dann, wenn die Fakten auf dem Tisch liegen.

 

Da gebe ich Dir recht.

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4. Kommt dann wieder das alte Front-/Backfokus Problem ins Spiel?

Beim Abgleich R-G-B vs. R-IR-B wären doch objektivspezifische Abweichungen möglich, oder?

Die Fokus-Verschiebung hängt eigentlich nur von der Dispersion der verwendeten Gläser ab - und da dürfte es keine nennenswerte Serienstreuung geben.

laut Patent werden aber zwei "Image-Signale", einmal mit einem R,G,IR,B Muster und einmal mit einem R,G,G,B Muster ausgewertet.

Für mich heißt das eigentlich, daß sie (mittels Filter ?) steuern können, ob das jeweilige Pixel ein Grün- oder ein Infrarot- Signal empfangen soll. Somit wäre doch der Bayer-Pattern auch nicht in Gefahr, weil ja dann für das entgültige Bild auch ein Grün statt IR empfangen werden kann.

//edit: ist eigentlich eine Frage, keine Behauptung :D

Ich habe es so verstanden, dass gewisse AF-Felder mit dem R,G,IR,B-Pattern augestattet werden, während der Großteil des Sensors mit einem RGGB-Pattern ausgestattet wird.

 

Die Interpolation des Bildes dürfte damit allerdings noch schwieriger werden...

Und das AF-Feld ließe sich dann auch nicht mehr frei über das Bild bewegen und in der Größe verändern.

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Die neuen PENs haben ja auch 35 festliegende Fokus-Felder. Allerdings leider für meinen Geschmack immer noch ein bisschen zu groß.

Was mal wieder ein Grund ist, keine neue PEN zu kaufen...

Bei meiner G1 verwende ich ausschließlich das kleinstmögliche AF-Feld in der Bildmitte.

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Leute, ich bin auch ein Freund von kritischem Hinterfragen, aber dieses Rumgeunke finde ich zum momentanen Zeitpunkt ein wenig irritierend. Warum haben so viele Leute, wenn es um Olympus geht, auf einmal eine "Glas halb leer" Mentalität und suchen Haare in einer Suppe, die noch nicht serviert ist?

Wenn wir schon spekulieren, dann doch lieber konstruktiv. Kritisieren können wir dann, wenn die Fakten auf dem Tisch liegen.

 

Das liegt in der Natur der Sache namens Forensuppe :D ...

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Die neuen PENs haben ja auch 35 festliegende Fokus-Felder. Allerdings leider für meinen Geschmack immer noch ein bisschen zu groß.

 

Aber man kann ja auch ein Fokusfeld frei platzieren und in der Größe stufenlos verändern.

Ob es jetzt etwas weniger aufwendig ist als in der E-P2 wird man noch sehen müssen, aber bereits in den PLs (1&2) war das ja schon etwas besser gelöst (aber noch mit Luft nach oben).

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Was mal wieder ein Grund ist, keine neue PEN zu kaufen...

Bei meiner G1 verwende ich ausschließlich das kleinstmögliche AF-Feld in der Bildmitte.

und wieso machst Du das mit der PEN nicht einfach genauso?

 

 

;) ich meine 14x ... das ist deutlich kleiner als die Sensoren der DSLRs wirklich sind.

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Und das AF-Feld ließe sich dann auch nicht mehr frei über das Bild bewegen und in der Größe verändern.

Das braucht man auch nicht oder wie fokussiert man mit einer DSLR?

Abgesehen davon kann man die konventionelle Kontrastmessung immer noch an jedem beliebigen Punkt machen.

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Hey Leute, wie siehts denn jetzt aus mit dem Fokusieren? Alles Scharf?:D

 

Ne mal im ernst, ist jetzt schon was neues raus wie es funktioniert. Würde mich auch mal interessieren. Außerdem würde mich interessieren wie es an Älteren Objektiven und besondes an FT-Objektiven funktioniert. Is da irgendwas schneller geworden?

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