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Hallo Liebe Community,

ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einer ersten eigenen „richtigen“ Kamera. Nun gibt es so viele Möglichkeiten, Marken und Modelle, dass ich langsam den Überblick verliere. 
Ich suche nach einer Kamera, die vor allem für Landschafts- und Street Photographie genutzt wird. Ab und zu möchte ich auch gerne mal eins zwei Tiere ablichten, oder bei meinem Sport eins zwei Bilder knipsen. Natürlich alles in „bester“ Qualität ;). Auch möchte ich die Kamera gerne mit in den Urlaub nehmen, wobei Gewicht und Größe eher zweitrangig sind. Filmen habe ich zur Zeit nicht geplant.

Nun hatte ich schon einige Male die Möglichkeit bei Bekannten die ein oder andere Kamera auszuprobieren. Ich habe unter anderem zwei Canons, nähmlich die R6 Mark II, sowie die R10 ausprobiert und in der Hand gehabt. Die haben mir von der Ergonomie her schon recht gut gefallen.

Insgesamt möchte ich für das Gehäuse nicht mehr als 1300€, zzgl. Objektive ausgeben. Zur Zeit bevorzuge ich Gebrauchte Ausrüstung zu kaufen, da mir Neuware nicht unbedingt wichtig ist und man da ja meist mehr für sein Geld bekommt.

Ich bin offen für jegliche Vorschläge, mit einer Ausnahme - Sie sollte einen „ordentlichen“ Sucher haben und kein klitzekleines, mini „Loch“ oben links in der Ecke, durch das man die Hälfte nicht erkennt.

Vielen Dank schonmal im Voraus

LG Luis

 

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vor 11 Stunden schrieb Luisss_338:

Ab und zu möchte ich auch gerne mal eins zwei Tiere ablichten, oder bei meinem Sport eins zwei Bilder knipsen. Natürlich alles in „bester“ Qualität ;).

Definiere Tiere / Sportart und Abstände, denn hier kanns ganz schnell teuer und schwer werden. Da ist die Frage nach der Kompromissbereitschaft.

Wieviel Geld steht für Objektive zur Verfügung?

bearbeitet von kdww
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vor 48 Minuten schrieb kdww:

Definiere Tiere / Sportart und Abstände, denn hier kanns ganz schnell teuer und schwer werden. Da ist die Frage nach der Kompromissbereitschaft.

Wieviel Geld steht für Objektive zur Verfügung?

Erstmal vielen Dank für deine Antwort.

Also ich brauch definitiv keine Profikamera für die ich Insolvenz aufnehmen muss. 
Was ich mit Tiere meine, sind vor allem Vögel, nach den ich gerne eins bis zwei mal im Monat auf Jagd gehe. 
Außerdem plane ich für nächstes Jahr eine Safari, bei der ich auch gerne noch mit einer Kamera die ich jetzt kaufe, zufrieden bin und gute Aufnahmen machen kann.
Sport möchte ich vor allem meine eigenen Sportarten, Hockey und Tennis, fotografieren. Das wäre etwa 3-4 mal im Monat.

Zurzeit möchte ich maximal  +/- 2000€ für Gehäuse und Objektive ausgeben. Wenns mehr wird ist es auch erstmal nicht tragisch, da ich sowieso damit rechne dass ich im laufe der Zeit mir noch eins zwei objektive dazukaufen werde.

 

bearbeitet von Luisss_338
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die Kamera soll halbwegs kompakt sein, Teleobjektive in bezahlbarem und tragbarem Rahmen haben ... dazu auch halbwegs bezahlbar sein

Ich würde mir die OM Systems OM5 ansehen,

https://www.amazon.de/OM-SYSTEM-Systemkamera-MOS-Sensor-5-Achsen-Bildstabilisierung/dp/B0BHYTTP1Q/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=1HRMPHAKJ40O1&dib=eyJ2IjoiMSJ9.sNN_jdO0QVKAL2g4PzfHT1ioKnMY-8R56WCSY2tVoAZsYsi5_OWSZEBecvsve7rKf5HyLijfg0cc_4MIeLtPoHSzeqswqLRiPTtjmCFp3K_fBX_W0vfis2NpnWG-YyAUXGDTxbmcqWM6dkq0qqEZGhBmiW1wphq7Emh1V1W6iCVY6SjXKRB3ZR028kPF4NClkcR0q0jaXZRq2rBqABy52mX7IlbGV7YHTGhRTYb7ELI.5vCSRktq_VCi3mXDVfjFx9leawXIWSBvg3LL6Z1soq8&dib_tag=se&keywords=om5&qid=1742298680&sprefix=om5%2Caps%2C98&sr=8-3&th=1

dazu das 12-45 und das 70-300

https://www.amazon.de/OM-SYSTEM-M-Zuiko-Digital-75-300mm/dp/B0CCDDRF8C/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=P5SQF7J8B4O7&dib=eyJ2IjoiMSJ9.2wHulSpHMR44o8CYD0MoeLmn-rhtHCMkKPe82zuxn_krZQEKhcLMGvQTl24xmkU-nBKkct3LcTY_wOWYTKNzHg.FtwLOswgkeFN0kz-Kc8mZ0TY9UNADI64OV_643BZ6PU&dib_tag=se&keywords=om+system+70-300&qid=1742298729&sprefix=om+system+70-300%2Caps%2C97&sr=8-1

... ob Du weitere Objektive brauchst, das siehst Du dann schon wenn Du ein wenig Erfahrung damit gemacht hast

Alternativ, wenn Du lieber eine All in One Lösung beim Objektiv haben willst, wäre das 12-200 eine gute Idee

 

ist dir der Griff zu klein, gibts einen passenden Ansatzgriff von Olympus

https://www.amazon.de/Olympus-ECG-5-Handgriff-OM-D-Schwarz/dp/B07XZH9JPB/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=33JBCTHNKUFLR&dib=eyJ2IjoiMSJ9.Y-th4SAk993bE0noHjnP3Q2zYxYvrYm5XjL4sjQS7aIpWZlLAxVKHaOnjapHtgzYaDv4BIBZJkpIvEMfAkHt99hv6MAOP5QXU6hcDmLNhso.YHRscdNxgymtnmmKDiUXf9_3osnoafUVL9Sw7_k76Vk&dib_tag=se&keywords=griff+em5&qid=1742298637&sprefix=griff+em5%2Caps%2C131&sr=8-3

  ... soll es günstiger sein, gibts zB den hier:

https://www.amazon.de/Haoge-HG-OM5-Kamera-Halterung-integrierte-Standard-Schnellwechselplatte/dp/B0CSG4K2HG/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=U3Y7CX4I42AL&dib=eyJ2IjoiMSJ9.UFV943tEUd-C52ko-EIjXt4RG9_RrwWIsRk17K9WTDmg-3YJRMAxMDBRuQLocqQKKjcz5F4P_97Qf2CDTGxGQ20_gWmL4PesN5rzAd0aycUFFi70Kg1zEf6puurBoaE3B-5clR_odqE7IPl-aKfk93X9DJxcs5Dw0A0tlxOVebl6hvf8KXnJr0TDvTNklSOX-1rci5-3n8wpa4UVac-mZJChecu9BwRuCxbrUrrCbBI.zwBy6MKABIrEc3AY5TA6wtKd7LBjYrEaO6NyK2vq3VQ&dib_tag=se&keywords=griff+om5&qid=1742298512&sprefix=griff+om5%2Caps%2C104&sr=8-2

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Wenn es irgendwo statt der OM5 eine E-M5 mark III gibt, ist das in etwa das gleiche aber günstiger. Das 12-45mm Objektiv ist ein prima universal-Objektiv und ich halte auch das Lumix 100-300mm für die aktuell günstigste Möglichkeit was gutes im langen Telebereich zu bekommen. Alternativ findet sich eventuell auch eine gebrauchte E-M1 Mark III.

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Hi, vielen danke für eure ganzen Empfehlung. Da scheinen ja alle bis jetzt die gleiche Meinung zu haben :).

Ich habe jedoch einige Bedenken an der OM-5. Einerseits ist das die vergleichsweise „schlechte“ Auflösung von „nur“ 20Mp. Vor allem wenn ich bei Sport oder Tieraufnahmen mal cropped muss, kommt man da dann ja doch schon relativ schnell an die Grenzen der Kamera.

Beim zweiten Punkt bin ich mir unsicher und hoffe da nochmal auf Rückmeldungen  von euch :D. Und zwar hab ich natürlich duct meine Hausaufgaben gemacht und mich schlau gemacht, und ein großes Gesprächsthema über die Kamera ist der Autofokus. Der soll so lala sein und außerdem gibt es kein Tierautofokus oder Bird Tracking, was mir als Laie vielleicht schon helfen würde.

Was denkt ihr? Ich bin auf eure Nachrichten gespannt ;)

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vor einer Stunde schrieb Luisss_338:

Vor allem wenn ich bei Sport oder Tieraufnahmen mal cropped muss, kommt man da dann ja doch schon relativ schnell an die Grenzen der Kamera.

Warum croppen, wenn Du mit einem empfohlenen 75(100)-300mm einen Bildwinkel an Kleinbild von 150(200)-600mm hast. Meist erledigt sich das croppen damit, da Du schon formatfüllend aufnimmst. 

Sowas musst Du bei kleinbildgroßen Sensoren erst einmal bezahlen können, und dann auch noch schleppen. Und durch croppen kommt man auch bei vielen Pixeln im Ergebnis schnell in den Bereich einer "schlechten" Auflösung. 🤭

Schau Dir einfach mal die passenden Threads (Vögel, Wildtiere,...) hier im Forum an. Du wirst staunen, was mit kleinerem Sensor (mft) und "schlechter" Auflösung machbar ist. 

Die Olympus OM-1 Mark 1 (aktuell Mark 2), also das vorletzte Flagship des Herstellers, sollte Dich mit der aktuellen Firmware eigentlich ziemlich glücklich machen. Und ist gebraucht bezahlbar. Bei dem Händler hier sogar mit 24 Monaten Gewährleistung. 

https://www.foto-mundus.de/angebote/gebrauchtware/digitalkameras/65002/om-system-om-1-gehaeuse-wie-neu-ca.-3800-ausloesungen-37156?c=4

Hier die in meinen Augen beeindruckende Ausstattung 

https://explore.omsystem.com/de/de/om-1

bearbeitet von shutter button
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vor 18 Stunden schrieb Luisss_338:

Nun hatte ich schon einige Male die Möglichkeit bei Bekannten die ein oder andere Kamera auszuprobieren. Ich habe unter anderem zwei Canons, nähmlich die R6 Mark II, sowie die R10 ausprobiert und in der Hand gehabt.

Wenn dir das gefallen hat, spricht auch nichts gegen eine R7, die mit Sofort-Rabatten derzeit genau die Grenze trifft. Der AF dort inkl. Mensch und Tier macht schon viel Spaß, Griff ist toll, es gibt einen Joystick, ordentlich großer Sucher ist auch verbaut, Sensorstabi ist drin... Canon hat hier nicht so viele Nutzer in diesem Forum, aber der Betreiber hat dafür ein eigenes eingerichtet.

Für APS-C bei Canon RF gibt's jetzt die guten, kleinen Zooms von Sigma wie das 18-50mm/f2.8 und das 10-18mm/f2.8. Wenn dich Ultraweitwinkel für Landschaft/Architektur interessiert wäre auch das Tamron 11-20/2.8 eine Option mit etwas besserer optischer Leistung als das kleinere Sigma. Bzgl. Telezoom spricht wenig gegen das Canon RF100-400 bei gutem Licht in Natur und Landschaft, ein recht universeller Einstieg und dabei trotzdem nicht zu schwer. Mit dem 2.8er Sigma Zoom würde ich mir auch diverse Hallensportarten zutrauen, wenn man nicht zu weit weg ist.

Man kann natürlich auch mit dem winzigen Kitzoom Canon RF-S18-150 einsteigen, aber so irrsinnig viel Bildgestaltung oder spektakuläre Auflösung von den 32MP der Kamera holt man damit eher nicht, für die leichte Urlaubsausrüstung spricht nichts dagegen.

bearbeitet von outofsightdd
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Zu einer R7 brauchst du für Vögel das R 100-400 mm: https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/201574659_-rf-100-400mm-f5-6-8-is-usm-canon.html

Oder wie bereits gesagt eine mFT Kamera mit 20 MP z.B. eine OM-5. 

Die R7 hat bereits schon die Tiererkennung,  bei OM müsstest du eine OM-1 kaufen,  um eine Tiererkennung zu bekommen. 

 

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vor 13 Stunden schrieb outofsightdd:

Man kann natürlich auch mit dem winzigen Kitzoom Canon RF-S18-150 einsteigen, aber so irrsinnig viel Bildgestaltung oder spektakuläre Auflösung von den 32MP der Kamera holt man damit eher nicht, für die leichte Urlaubsausrüstung spricht nichts dagegen.

Wenn man unter Bildgestaltung nur in Freistellung denkt ja, ansonsten sind die Objektive mittlerweile von der BQ durchaus nicht mehr so schlecht.

bearbeitet von kdww
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vor 13 Stunden schrieb shutter button:

Sowas musst Du bei kleinbildgroßen Sensoren erst einmal bezahlen können, und dann auch noch schleppen

Genau das ist der Punkt, warum die Kleinbildkameras mit schnellem Autofokus, Motiverkennung und vielen Megapixeln dann richtig  teuer werden.  Ich nenne hier mal Sony Alpha 1, Canon R5 Mark 1 oder Mark II, Nikon Z8. 

Deshalb nutze ich auch mFT,  ist mir zu teuer als Hobbyfotografin. Ich habe den Crop über den Sensor. 

bearbeitet von SilkeMa
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vor 15 Stunden schrieb Luisss_338:

Ich habe jedoch einige Bedenken an der OM-5. Einerseits ist das die vergleichsweise „schlechte“ Auflösung von „nur“ 20Mp. Vor allem wenn ich bei Sport oder Tieraufnahmen mal cropped muss, kommt man da dann ja doch schon relativ schnell an die Grenzen der Kamera.

Beim zweiten Punkt bin ich mir unsicher und hoffe da nochmal auf Rückmeldungen  von euch :D. Und zwar hab ich natürlich duct meine Hausaufgaben gemacht und mich schlau gemacht, und ein großes Gesprächsthema über die Kamera ist der Autofokus. Der soll so lala sein und außerdem gibt es kein Tierautofokus oder Bird Tracking, was mir als Laie vielleicht schon helfen würde.

Ich komme mit 20MP an meiner OM-1 bestens zurecht. Auch hier gibt es ausreichend Crop-Reserven für die Bildnachbearbeitung. Hier ein Beispiel mit dem Olympus 75-300er:

Original

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

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Sehr starker Crop und mit Topaz Photo AI etwas überarbeitet

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Für merklich mehr Auflösung und einen sehr guten AF inklusive Motiverkennung müsstest Du Dein Budget extrem überdenken.

Ein sehr gut erhaltene OM-1 ist gebraucht für etwa 1000€ zu bekommen und die hat für die Tierfotografie den weitaus besseren AF als die OM-5. Bezüglich Ausstattung und Leistung der OM-1 müsstest Du bei Vollformat ein Mehrfaches auf den Tisch legen.

Du hattes geschrieben, deine Hauptmotive wären vor allem Landschaft und Street. Hierfür brauchst Du keine Motiverkennung. Für ab und zu mal Tiere oder Sport reicht der AF der OM-5 nach meiner Meinung auch noch aus.  

bearbeitet von FotoUwe
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Ich würde an deiner Stelle versuchen, die verschiedenen Ansätze mal zu testen.

Konkret zuerst einmal MFT in der Halle beim Hockey. Und das mit den hier bisher empfohlenen Objektiven, die bei Blende f4 und kleiner(e Blendenöffnung, also größere f-Zahl) liegen.

2k€ und Hallensport sind nicht ohne Kompromisse miteinander zu vereinen und als jemand, der selbst lang mit MFT unterwegs war, fürchte ich, wirst du mit starkem Rauschen leben müssen, da du sehr kurze Belichtungszeiten bei wenig Licht erzielen musst. Wie ist die Beleuchtungsituation bei dir in der Halle? Ich würde da eher zu APS-C tendieren.

Das ist aber Geschmackssache, deshalb bitte selbst testen! Ich bin da vermutlich überdurchschnittlich empfindlich, aber mit bspw. ISO6400 (oder gar noch höher) wäre MFT nicht mehr das, was mir meinen Ansprüchen gerechtwerdende Ergebnisse liefert.

Falls du nicht hinten auf einer Tribüne Platz hockst, sondern direkt am Spielfeldrand Platz nimmst, kann die ein oder andere Festbrennweite (kein Zoom, dafür aber sehr viel offenere Blende möglich) da möglicherweise sehr viel Schmerz nehmen.

Auf der anderen Seite sagst du ja selbst, dass du beim Sport ab und zu mal ein, zwei Bilder knipst.
Der Großteil deiner Fotos ensteht also woanders und bei gutem Licht liefert MFT dann wieder klasse Ergebnisse.
20MP reichen völlig aus (mehr Pixel bedeuten auch immer weniger Fläche pro Pixel und damit mehr Rauschen bei höherer ISO).
Für Vogelfotos und dein Budget wäre MFT mit einem Objektiv bis 300mm eine sehr gute Wahl.
Dazu z.B. das Panasonic 25mm f1,7 für Street, das es für 'nen Appel und 'n Ei gibt und du bist direkt gut versorgt.

Bei der Fotografie gilt aber: Es gibt viel zu beachten, einiges davon muss man selbst erfahren.
MFT bietet den Vorteil höherer Schärfentiefe. Und den Nachteil höherer Schärfentiefe. 😉
Was bedeutet das? Die Ebene, in der Objekte scharf sind, ist bei kleineren Sensoren bei gleicher Blende dicker.
Das ist oft praktisch, weil du z.B. bei ein Objekt komplett scharf ablichten kannst, ohne die Blende zu extrem zu schließen, denn das bedeutet wieder länger belichten oder den ISO anheben zu müssen.
Allerdings bedeutet das auch, dass Vorder- und Hintergrund weniger stark verschwimmen.
Ich bin deswegen mit meinem Olympus 12-40 f2,8 (MFT) nicht glücklich geworden, da es mir mit Vollformatäquivalent f5,6 (was die Schärfentiefe angeht) zu wenig Bokeh bieten kann.

Ich verquatsche mich - Fotografie ist ein beliebig komplexes Gebiet und man kommt gedanklich zwangsläufig schnell von Hölzken auf Stöcksken.

Richtig und falsch gibt es objektiv nicht, jedes System hat seine Berechtigung, seine Paradedisziplin und seine Schwächen.

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Hallo Luis,

ich nutze selbst gerne MFT aber ich denke nicht, dass das für den Einstieg ein empfehlenswertes System ist, denn alles ist etwas schwerer zu erreichen, z.B. das Rauschen im Dunklen muss mit KI nachträglich entfernt werden und der Vogel muss im kleinen Ausschnitt gehalten werden, weil hinterher nicht mehr viel ausgeschnitten werden kann - das geht mit größeren Sensoren alles leichter. Preislich ist das beim Kleinbild auch nicht so schlimm, wenn man ältere gebrauchte Systeme z.B. von Canon ansieht und Geschwindigkeit oder Kompaktheit nicht so wichtig sind.

Generell würde ich zunächst die geeigneten Objektive suchen und dann dazu passend das Gehäuse auswählen. Muss es Zeiss sein (dann Sony Gehäuse) oder reicht Canon EF - dann gibt es gebraucht schon viel Glas fürs Geld. Neu ist das natürlich teuer da, dann besser die Lumix Preisbrecher im L-Mount.

Ich persönlich habe mich für MFT entschieden, weil ich das OM-System 90 Makro haben wollte und habe mir dann eine Lumix-MFT dazu ausgesucht - aber das ist natürlich sehr speziell und das Gegenteil von einem Einstiegssystem. Bei Lumix ist eine neue günstige S9 oder S5D oder eine ältere S5 besser für den Einstieg geeignet als die MFT Spezialisten. Aber gebraucht lässt sich etwas von den großen 3 (Canon vor allem) sicher einfacher finden. Für Wildlife eventuell auch etwas von Olympus, das gibt es ja neu nicht mehr (ist jetzt OM-System) und da gibt es deswegen gebraucht sehr günstige Gehäuse - aber eben wie gesagt komplizierter im Einsatz. Wenn ein kleiner Sensor trotz der extra Umstände in Frage kommt, dann könnte man zum Einstieg auch eine gebrauchte 1" Bridge nehmen (Sony RX10 oder Lumix FZ1000) - da gibt es viel gutes Glas für kleines Geld fest dran. KI-Entrauschung ist dann aber ziemlich wichtig und das geht natürlich nicht als "richtige Kamera" in einem Systemkamera-Forum durch.... Du hast die Wahl.

 

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Hi,

viele Meldungen, viele Meinungen, hier kommt noch eine.

Da Du Gebrauchtkauf planst - was nicht die schlechteste Idee ist - solltest Du die Marktführer in die engere Wahl nehmen.
Da ist das Angebot größer.
Also Sony, Nikon, Canon - etwa in der Reihenfolge.
Für Dich passende Kameras haben alle im Programm, egal ob Vollformat oder APS-C.

Ich kenne mich eher mit Nikon aus, daher würde ich Dir eine Z50 oder Zfc (APS-C) oder Z6, Z6ii bzw. Zf (KB) empfehlen.
Als Objektiv für den Anfang das 18-140 (APS-C) oder das 24-70mm f/4.
Wenn's was Handlicheres sein soll, eine Festbrennweite dazu, irgendwas zwischen 28 und 45mm.

Oder Du suchst Dir die Konkurrenzmodelle von Sony oder Canon raus - liegst Du auch nicht falsch...

Ciao - Carsten

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vor 55 Minuten schrieb jens_ac:

Bei Lumix ist eine neue günstige S9 oder S5D oder eine ältere S5 besser für den Einstieg geeignet als die MFT Spezialisten.

Sehe ich persönlich anders aber es gibt immer unterschiedliche Meinungen.

Ich komme mit meiner OM-1 bezüglich der Bedienung nicht schlechter zurecht als mit meiner S5 II x bzw. einer S5, welche ich vorher hatte. Dafür setzt die OM-1 beim IBIS sowie beim AF für Tierfotografie noch einmal einen drauf.

Lediglich hat die S5 bzw. eine S5 II x die bessere Lowlight-Performance, was auch weniger Rauschen gerade bei HighISO zu Gute kommt.  Aber das setzt dann auch große und lichtstarke Objektive voraus, wo es bei MFT keine Äquivalenz gibt. Bezüglich hoher Auflösung, einen sehr guten AF und lichtstarke Objektive braucht sich der TO bei seinem Budget nach meiner Meinung nach keine große Gedanken machen.

bearbeitet von FotoUwe
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Ich würde einem Fahrschüler nie einen Porsche als erstes Auto empfehlen und ebenso einem noch ungeübten Fotoamateur keine Highend Kamera.

Gute Gebrauchte MFT oder APS-C für bis zu 750€ mit einem mittleren Zoom Objektiv sind meine Empfehlung, um damit zu üben.

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Für dein Vorhaben hier mal eine Sony APS-C Kamera weil es noch keiner Empfohlen hat - die ins Budget passt

 

Sony A6400 ca. 700 Euro gebraucht

Sigma 18-50 F2.8 ca. 550 Euro Neu https://geizhals.at/sigma-contemporary-18-50mm-2-8-dc-dn-v88390.html

Flickr dazu https://www.flickr.com/groups/14770363@N24/pool/

 

Sigma 100-400 Ca. 1000 Euro Neu https://geizhals.at/sigma-contemporary-100-400mm-5-0-6-3-dg-dn-os-fuer-sony-e-750965-a2312532.html?hloc=at&hloc=de

flickr dazu https://www.flickr.com/groups/14732380@N21/pool/with/54296291689

 

Sollte deinen Anforderungen gerecht werden.

Du solltest verhältnismässig lieber mehr Geld in das/die Objektiv(e) stecken als in die Kamera. 

LG

bearbeitet von Richi Foto
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grundsätzlich ist eine Entscheidung immer für ein System und nicht nur für eine Kamera. Daher die Empfehlung auch nach Objektiven und anderem Zubehör zu schauen, was Du irgendwann mal gerne hättest.
Man kann zwar auch einen Systemwechsel machen, kostet dann aber Lehrgeld.
Ich würde wie folgt vorgehen, schauen, was Dir von Bedienung und Handling gut gefällt und dann prüfen, ob sie auch das kann was sie können muss und ob es alles gibt, was Du gerne hättest.
Da Dir die Canon R6 II schon gut gefallen hat, kannst Du ja mal nach der R6 I gebraucht schauen, die R6 II wird´s wahrscheinlich nicht für das Geld geben. Oder Du schaust Dir mal die R7 an.
Wenn Du nicht auf Canon festgelegt bist, kannst Du dir auch mal anschauen, was Fuji anbietet.

Preistipp neu und Einstieg in ein sehr gutes System wäre eine Nikon Z50 II. Neu, weil es die gebraucht wahrscheinlich noch nicht häufig geben wird.

Wichtig ist am Ende, dass Du mit der Ausrüstung Spaß hast.

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Erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten. Ich muss zugeben ich bin etwas überfordert.

Was ich jetzt aus dieser “Diskussion” mitnehme:

- Kleiner ist nicht gleich schlechter. Ein MFT, bzw. APS-C Sensor kann auch seine Vorteile haben.

- Lieber mehr Geld in Objektive als eine Kamera investieren.

- Gebraucht kaufen ist für mich “the way to go”

- Man sollte sich gut überlegen welches System bzw. welche Marke man sich zulegt, da ein Wechsel unnötig viel Geld kostet.

- Man sollte sich vorher überlegen was man für Objektive braucht. In meinem Fall wären das dann ein Weitwinkel für Landschaft und Street, ein Tele für “Sport” und Tierfotografie und evtl. noch eine kleine Festbrennweite.

 

So, viel Gerede wenig dahinter. Nächste Frage:

Ein Bekannter hat noch eine “alte” Canon RP rumliegen, die er gerne loswerden möchte. Würde das für mich als Anfänger und mit meinen “Anforderungen” Sinn machen?

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vor 6 Minuten schrieb Luisss_338:

Ein Bekannter hat noch eine “alte” Canon RP rumliegen, die er gerne loswerden möchte. Würde das für mich als Anfänger und mit meinen “Anforderungen” Sinn machen?

....  kommt auf den Preis an, ist jedenfalls nicht verkehrt für'n Anfang

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vor 13 Minuten schrieb Luisss_338:

ein Tele für “Sport” und Tierfotografie und evtl. noch eine kleine Festbrennweite.

Sport braucht immer kurze Belichtungszeiten ( lichtstarkes Objektiv ).

Für Tierfotografie braucht man die Lichtstärke primär dann, wenn es dunkler ist und/oder mit schneller Bewegung verbunden.  Auch hier gibt es nicht die eierlegende Wollmilchsau oder es wird extrem teuer. Deshalb habe ich inzwischen mehrere Teleobjektiv ( ein längeres dunkleres Objektiv für die Vogelfotografie und ein etwas kürzeres recht lichtstarkes Teleobjektiv ).

bearbeitet von SilkeMa
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