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Lieben Kolleginnen und Kollegen

Also, das ist so: Wie ich hier im Forum anderenorts schon geschrieben habe, hatte ich in der Vergangenheit eine kleine OM-D E1.1-Ausrüstung mit Kamera, 12-40 2.8, 40-150 4.0 - 5.6 und eine GX80 mit Kitzoom. Die Ausrüstung hat mein Sohn "vorübergehend" geerbt - ist also bei uns immer noch im Haus. Ich selber habe in den letzten Jahren wenig fotografiert. Da sich meine Frau und ich entschieden haben, in den nächsten Jahren nordische Länder zu bereisen (geht im Herbst mit Island los), möchte ich mit dem Hobby wieder einsteigen und das Thema WR und kompakte Masse sind halt sehr, sehr wichtig, da wir viel wandern und "Nutzlast" halt auch wichtig ist. Nun stehe ich vor der entscheidenden Frage:

Umstieg auf Vollformat im günstigeren Bereich (beispielsweise Z6II mit 24-200er Kitzoom) oder Erweiterung MFT

Die Fragestellt sich im Moment deshalb, weil ich die Möglichkeit hätte, eine gebraucht Ausrüstung zu erwerben, die aus folgenden Geräten besteht: OM-Systems OM1 mit 1100 Auslösungen, 12-40 2.8, 40-150 2.8, 25mm 1.2, 17mm 2.8, Blitz FL600R - alles zusammen für knapp unter 2000 Euro. Der Vorteil an dem ganzen Zeug ist halt, dass es WR ist, was für mich für die ganzen Reisen ziemlich entscheidend ist. Mit der E1 machte ich damals beispielsweis Fotos an den Niagara-Falls, die ich mich ansonsten mit kaum einer Kamera getraut hätte. Trotzdem frage ich mich halt immer wieder: Ist dieses Investment noch zeitgemäss? 

Ich danke Euch für Eure Tipps! 

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Na, da würde ich doch das gebrauchte Set mit den ganzen tollen pro-Objektiven nehmen statt ein olles Kitzoom mit irgendeiner Kamera... Die Objektive machen das Bild. Island braucht Lichtstarke Weitwinkel für Polarlichter, das 12-40 für die krasse Landschaft und das Tele für Wale / Vögel - könnte vielleicht was länger sein aber ist schon sehr gut, das 40-150 f/2.8.

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vor 18 Minuten schrieb Iona1965:

...

Die Fragestellt sich im Moment deshalb, weil ich die Möglichkeit hätte, eine gebraucht Ausrüstung zu erwerben, die aus folgenden Geräten besteht: OM-Systems OM1 mit 1100 Auslösungen, 12-40 2.8, 40-150 2.8, 25mm 1.2, 17mm 2.8, Blitz FL600R - alles zusammen für knapp unter 2000 Euro. Der Vorteil an dem ganzen Zeug ist halt, dass es WR ist...

Würde ich für Wanderung und Reisen und Schlechtwetter für den Preis sofort kaufen. Ist bei KB für diesen Preis m.M. nicht zu bekommen. Insbesondere mit dem Stabi und der Wetterfestigkeit für die Optiken ein Top-Deal. Die ggf. vorhandenen Vorteile von KB bei Freistellung und Porträt-Fotografie kommen bei Wasserfällen und Wanderungen in rauhen Gestaden kaum zum Wirken, während z.B. Sensorstaub beim Objektivwechsel, Stabi und Regenfestigkeit hier für die OM sprechen. Das 25/1,2 ist zudem auch ein Sahneobjektiv für Menschen und Details.

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Ich habe zwar vor kurzem fasr ganz von Mft auf KB gewechselt, aber bei deinem vorhandenen Material, Anforderungsprofil und Angebot würde ich bei Mft bleiben.

Wieso hast du in letzter Zeit weniger fotografiert? Falls es nicht an spezifischen Mft Eigenarten lag, würde ich nicht umsteigen. Ausser du hast Spielfreude, Budget und kannst dir leisten beides parallel zu führen, bis du weisst, was besser passt.

bearbeitet von wasabi65
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Ich würde mir in einem ersten Schritt überlegen was ich denn überhaupt mitnehmen und verwenden möchte. Ein Superzoom einerseits und mehrere Zooms und Festbrennweiten andererseits stellen ja grundlegend verschiedene Setups dar. Ein solcher Vergleich ergibt mMn. nur sehr bedingt Sinn. Dabei sind Sensorunterschiede noch gar nicht berücksichtigt.

Würdest du mehrere Objektive auf Wanderungen mitnehmen und währenddessen wechseln wollen (dir ist bewusst, dass das 40–150/2.8 ein merklich anderes Kaliber als dein bisheriges 40–150/4–5.6 darstellt?) oder sollte ein, im konkreten Vergleich insgesamt deutlich kompakteres, Superzoom den Großteil der Aufnahmen meistern und lediglich für speziellere Anwendungen (bspw. Nordlichter) durch (ein) weitere(s) Objektiv(e) ergänzt werden? Beide Ansätze lassen sich natürlich mit beiden Systemen erfüllen, aber dann müsste man auch anderes als die beiden gegebenen Setups miteinander vergleichen. Denn so stellt man Äpfel neben Birnen.

Die Abdichtung der Olys/OMs ist generell sicher eine der besten. Die Nikons schneiden diesbezüglich jedoch ebenfalls sehr gut ab. Speziell auf Island ist meine Z7 II mit dem Z 24–200 mehrmals bei und unter Wasserfällen ohne resultierende Probleme klatschnass geworden – meine Olys bei anderen Gelegenheiten. Beide Systeme hatten auch nie Probleme mit Regen, im Laufe des Tages mit einer ordentlichen Eisschicht überzogen zu werden oder bei bis zu –40 °C uneingeschränkt zu funktionieren. Für weitere ähnliche Einsätze habe ich daher keine Skrupel beide ungeschont zu verwenden.

Ich würde also erstmal überlegen was ich alles fotografieren möchte (Landschaft, Wildlife, Nachtaufnahmen, Portraits, etc.), mir überlegen welche Objektive dafür jeweils gut (genug) wären und was sich dabei überhaupt mit den Vorgaben gewünschter Kompaktheit vereinen lässt bzw. bei welchen Punkten man für nötige Kompromisse bereit ist. Erst danach würde ich konkrete Angebote zu vergleichen beginnen.

bearbeitet von flyingrooster
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WR= water resistant?

Das angebotene Set ist preislich extrem interessant. Kaufen und einzeln wieder verkaufen. 😀

Auch ist das gesamte Set weder leicht noch kompakt.

Für Island braucht man, wenn man nicht gerade hinter den Papageientaucher her ist, mE kein langes Tele, aber unbedingt ein UWW bei den riesigen Wasserfällen.

Beim nächsten Island-Trip wäre ich wohl mit Panasonic S5 und 20-60mm oder 18-40mm oder Sigma 16-28/2.8 unterwegs. 


 

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So Leute: Danke für die Diskussion! Ich habe die Ausrüstung jetzt einfach mal gekauft 😄. Einerseits aus emotionalen Gründen, weil ich vor über über 40 Jahren mit einer OM-10 damals gestartet hatte und andererseits weil der Preis schlicht gut ist. Dabei ist sogar noch eine fast neue Peak Design Everyday 13-Tasche. Erster Eindruck: Für mich ist der Sucher eine absolute Wohltat! Und im Gegensatz zur EM1 bei Kunstlicht nicht zu vergleichen. Da merkt man die paar Jahre Entwicklung extrem! Ansonsten muss ich mich zuerst in die Bedienung einfuchsen - insbesondere über die mindestens 1000 verschiedenen AF-Optionen. Mal kucken, ob ich da den Durchblick bekomme.  

Weiter oben ist noch das Thema "Lichtstarkes" WW für Landschaftsfotografie aufgekommen. Das ist tatsächlich eine Frage, die mich noch umtreibt. Es gibt ja einerseits die Lichtmonster-Chinesen um 500 Euronen und andererseits das 7-14 Pro. Bei der Frage bin ich noch unsicher... Aber mal schauen. Jetzt freue ich mich erstmal über den Neuzugang! Und versuche herauszufinden, ob das Ding überhaupt geupdatet ist. Aber da gibt's ja diesen geheimnisvollen Tastencode um an die Statistik heranzukommen. 

Besten Dank für Eure Unterstützung und schönen Abend

bearbeitet von Iona1965
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vor 21 Stunden schrieb Iona1965:

geht im Herbst mit Island los

Ein bis in die Ecken akzeptables Weitwinkel mit ~  7-14 mm (MFT) ist für Island (Wolken, Wasserfälle) bestens geeignet. Die MFT SWW schwächeln etwas bei Gegenlicht. Mit  EBV Kenntnissen kann dies ausgebügelt werden.

7 mm sind "dramatischer" als 9 mm. Auch für den Seljalandsfoss ist ein 7 mm von Vorteil. Wir waren 2009 individuell auf Island unterwegs und trafen kaum auf Touristen. Eine Trauminsel, auch zum filmen und fotografieren.

Für individuelle Touren  sind digitale Rasterkarten hilfreich. Beispiel einer traumhaften Ecke von Island:

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