Jump to content

Empfohlene Beiträge

Es hängt halt immer stark vom Einsatzbereich ab.

 

Ich habe inzwischen einige Sportbilder von mFT gesehen. Bei Ballspielen, die meist mit dem 40-150 f 2.8 abgelichtet wurden, finde ich den Look einfach nicht schön, besonders wenn es sich um Amateursport handelt, wo man oft hässliche Zäune oder leere Ränge im Hintergrund hat. Da ist mir Soße lieber als natürliches Habitat ;)

 

Ähnlich verhält es sich mit Konzertbildern, wo die Technikracks oder Bühnenaufbauten im Hintergrund nicht unbedingt bereichernd wirken wenn sie noch in der Schärfezone liegen.

Ich habe da zwar vor einer Weile bei der Coverband Mad Zeppelin recht ordentliche Ergebnisse hinbekommen mit dem 75 f 1.8., aber auch nur weil ich bis direkt an die Bühne ran konnte.

Am Sonntag in Mainz bei den Heavytones waren 2-3 Meter Sperrzone vor der Bühne, und schon ist wieder zuviel scharf.

 

Bzgl. Sport ist das eher ein Charakteristikum des O 2.8/40-150mm und nicht ausschließlich der Sensorgröße. In keinem System sind alle Objektive perfekt.

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Freistellung ist super und für viele Bilder das A und O ...

 

 

... allerdings scheint heute das Bewusstsein verloren gegangen zu sein, dass Freistellung nur zu einem geringen Teil mit Schärfenuntiefe zu tun hat ... Freistellen kann man durch Farbe, Beleuchtung, natürliche Rahmen, Beschnitt und einige geniale Ideen mehr, auf die ich gerade nicht komme :)

 

 

Ich fände es schön, wenn wir es schaffen die Begriffe: Schärfentiefe, Bokeh, Freistellung voneinander zu trennen, in der Diskussion, denn jeder davon überschneidet sich zwar mit den anderen, aber eben nicht vollinhaltlich (sonst bräuchten wir ja auch nicht mehrere Begriffe)

 

So ist es. Ich kenne so gut wie kein Bild von mir, dass aufgrund der zu großen Schärfentiefe gescheitert wäre. Mit weniger Schärfentiefe wäre es anders aber nicht notwendigerweise besser. Die anderen von Dir genannten Aspekte halte *ich* in ihrer Bedeutung für die Komposition für wichtiger. Auf besonderes natürliches Licht habe ich nur wenig Einfluss, sensorbedingte Unterschiede bzgl. der Schärfentiefe kann sich schon eher noch kompensieren oder sind ggf. nicht so ausschlaggebend im Vergleich zu den anderen Faktoren.

 

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Fotosammlungen gibt es ja in einigen der weltweit renommiertesten Museen, vom Guggenheim Museum über MOMA bis hin zum Münchener Stadtmuseum...

Um den "Kunstbegriff", über den es sich ja auf vielen Gebieten immer trefflich streiten läßt, zu vermeiden: Reden wir einfach doch über kreative, außergewöhnliche und beeindruckende Fotografien. Dazu würde ich die früheren Bilder von Life zählen, ebenso wie viele Bilder von National Geographic oder Geo, oder viele Bilder von großen Fotowettbewerben (wie von Sony) oder den World Press Fotos. Sehr wenige dieser Bilder setzen als gestalterisches Element die verschwommene Hintergrundsoße ein, die manche gerne "Freistellung" nennen. Und es ging ja im Kontext mit diesem Thread um diesen Punkt.

Es ist viel eher zu einer technisch einfach zu realisierende "Masche" von Amateuren geworden, die meinen, damit besonders, sagen wir mal, kreative Bilder zu erzeugen.

Und um hier nicht missverstanden zu werden: Das kann natürlich durch aus hin und wieder reizvoll sein, aber es taugt doch eher weniger zum Hauptargument (oder gar Totschlag-Argument) pro/contra bestimmter Sensorgrößen   :rolleyes:

 

btw Auch das ist natürlich wie stets imho

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hmmm, also wenn ich mit dem 24-70/2.8 oder 70-200/2.8 an meiner Vollformat rumlaufe und auf den Moment warte in der Natur habe ich grundsätzlich die Blende auf 4.0 eingestellt. Das ist dann aus dem Grund so, dass ich bei Offenblende die spontane Aufnahme nicht versemmeln kann, denn ich muss Dir meine absolute Bewunderung aussprechen wenn Du in der Lage bist in Echtzeit binnen eines Wimpernschlages sowohl Blende als auch Abstand bewerten, reagieren und einstellen kannst.

 

Zeig mal Beispiele an Momentaufnahmen mit Freistellungseffekten, ich würde mich sehr freuen über Input

 

Mit dem Vollformat Blende ich spontan immer ab, nur geplant und auf den Punkt schaffe ich dann mit Offenblende loszulegen, und damit meine ich nicht irgendwas mit F1.4 sondern mit F2.8 oder mehr offen.

 

;)

 

Da widerspreche ich Dir gar nicht. Du müsstest mir nur zeigen, wo ich geschrieben habe innerhalb eines Wimpernschlages solche Wunderdinge zu vollbringen? Das steht in meinem Posting doch nicht mal im Ansatz...

 

Ich glaube etwas mehr LESEN und gegenseitiges VERSTEHEN WOLLEN und etwas weniger KONTRA würde nicht nur dieser Diskussion gut tun...  :P

bearbeitet von dapeda
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

...ebenso wie viele Bilder von National Geographic...

 

Auf deren Seite habe ich mir einige Fotos des Tages angesehen. Und, welch Wunder, wenn es zum Motiv passt, wird mit wenig Schärfentiefe fotografiert.

 

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

 

Viele der Bilder dort haben allderding einen sehr dokumentarischen Charakter, wo das stärkere Ausblenden des Hintergrunds nicht angemessen wäre.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

So ist es. Ich kenne so gut wie kein Bild von mir, dass aufgrund der zu großen Schärfentiefe gescheitert wäre. Mit weniger Schärfentiefe wäre es anders aber nicht notwendigerweise besser...

 

Doch, manchmal wäre weniger Schärfentiefe auch besser. In der Praxis macht man schließlich auch oft Fotos, bei denen man auf den Hintergrund und den Abstand dazu keinen Einfluss hat, wie z. B. auf so einer Veranstaltung:

 

18644870729_5f1a51e270_b.jpgClassic Days - Aston Martin DB

4 by Berlin-Knipser, auf Flickr

 

Hier hätte ich gerne noch mehr Schärfe am Fahrzeugheck eingebüßt, wenn dafür der störende Hintergrund deutlicher verschwunden wäre.

 

Seit 8 Jahren fotografiere ich mit MFT, weil für mich die Vorteile von Kompaktheit und geringem Gewicht überwiegen, aber deswegen muss ich mir doch nicht ständig einreden, dass ich niemals weniger Schärfentiefe gebrauchen könnte, als MFT ermöglicht. Warum gibt es denn inzwischen MFT-Objektive, wie das Panasonic 1.2/42.5 mm und das Olympus 1.2/25 mm, wenn nicht um vor allem diesen Nachteil halbwegs zu kompensieren?

bearbeitet von 123abc
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Fotosammlungen gibt es ja in einigen der weltweit renommiertesten Museen, vom Guggenheim Museum über MOMA bis hin zum Münchener Stadtmuseum...

Um den "Kunstbegriff", über den es sich ja auf vielen Gebieten immer trefflich streiten läßt, zu vermeiden: Reden wir einfach doch über kreative, außergewöhnliche und beeindruckende Fotografien. Dazu würde ich die früheren Bilder von Life zählen, ebenso wie viele Bilder von National Geographic oder Geo, oder viele Bilder von großen Fotowettbewerben (wie von Sony) oder den World Press Fotos. Sehr wenige dieser Bilder setzen als gestalterisches Element die verschwommene Hintergrundsoße ein, die manche gerne "Freistellung" nennen. Und es ging ja im Kontext mit diesem Thread um diesen Punkt.

Es ist viel eher zu einer technisch einfach zu realisierende "Masche" von Amateuren geworden, die meinen, damit besonders, sagen wir mal, kreative Bilder zu erzeugen.

Und um hier nicht missverstanden zu werden: Das kann natürlich durch aus hin und wieder reizvoll sein, aber es taugt doch eher weniger zum Hauptargument (oder gar Totschlag-Argument) pro/contra bestimmter Sensorgrößen :rolleyes:

 

btw Auch das ist natürlich wie stets imho

Sorry, aber das ist DEINE Wahrnehmung und kann einfach mal wieder nicht so pauschalisiert werden, wie Du es hier tust. Du beschwörst Bokeh und Freistellung als Trend und Hype herauf, weil Du es vielleicht nicht nutzt und bewertest und kategorisierst Menschen die das nutzen. Wozu?

 

Etlicher meiner Kollegen bedienen sich diesem Stilelement, genauso wie mit Struktur, Kontrast, Goldenen Schnitt, usw. Das sind alles Stilmittel die zur Fotografie gehören und deswegen nicht schlechter sind als wenn jemand langzeitbelichtet, Low Key oder Colour blocking betreibt.

 

Wenn man es so einordnet wie Du es tust, ist alles Trend und Hype, mal mehr und weniger. Ist doch super, dass man mit Bokeh tolle Fotos machen kann, genauso wie mit Blende 11.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn man das Entscheidungsproblem unabhängig vom einzelnen user formuliert, geht es um möglichst viel Bildqualität im möglichst kompakten Gerät.

 

 

Schon die Entscheidung für eine DSLR oder DSLM ist ein Schritt über die möglichst kompakte Lösung hinaus. Die Optimierung hinsichtlich Kompaktheit führt zu Smartphone, Kompaktkamera oder Bridge. Oder zu solchen Nischenlösungen wie fuji x100, ricoh gr.

 

Die optimierung hinsichtlich Bildqualität endet nicht bei mft, aps-c oder KB. Hier würde MF oder GF das Rennen machen. Aber nur bei unbewegten Motiven.

 

Nimmt man bewegte Motive als Muss in den Forderungskatalog, ist KB die Benchmark.

 

Jede von uns gewählte Kombi ist nach dieser Betrachtung ein Kompromiss. Entweder verzichtet man auf Qualität, um sehr kompakt zu sein. Oder man verzichtet auf Kompaktheit, um qualitativ mehr Optionen zu haben.

 

Diese Betrachtung gilt unabhängig von unseren privaten Vorlieben.

 

Wenn man nun auf die Betrachtungseben des Anwenders wechselt, kann es sein, dass ein KB-Nutzer keine Probleme darin sieht, etwas mehr Gewicht (und Preis) zu ertragen. Und ein MFT-Anwender findet die Freistellungsoptionen seiner Objektive, das Rauschverhalten  sowie die Auflösung genau passend für seine Zwecke, so dass er keinen Verzicht verspürt.

 

Das kann sein.

 

Ich gehöre dann zu der Gruppe user, die mit der Wahl von mft oder aps-c eher einen Kompromiss zugunsten Gewicht und Preis eingeht. Mit der Nebenwirkung, dass einige Features aus der KB-Welt mit der kleinen Ausrüstung nicht gehen. Damit kann ich leben. 

 

Manchmal habe ich beim Lesen der Ansichten anderer MFT-Nutzer das Gefühl, dass sie dieses System als Lösung für die quadratur des kreises erachten. Das kann individuell sogar stimmen, objektiv aber nicht.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn man das Entscheidungsproblem unabhängig vom einzelnen user formuliert, geht es um möglichst viel Bildqualität im möglichst kompakten Gerät.

 

 

 

 

also ich habe den Eindruck, es geht einfach nur ums Prinzip ...;) und wenn die Kleinbildner mit einer 1 Zoll Kompakten vor einem Auto stehen würden, würden sie damit auch ein schönes Bild hinbekommen ... nur die Dimension "Forum" verleitet uns dazu, zu solchen Prinzipienreitern zu werden.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich gehöre dann zu der Gruppe user, die mit der Wahl von mft oder aps-c eher einen Kompromiss zugunsten Gewicht und Preis eingeht. Mit der Nebenwirkung, dass einige Features aus der KB-Welt mit der kleinen Ausrüstung nicht gehen. Damit kann ich leben. 

 

Manchmal habe ich beim Lesen der Ansichten anderer MFT-Nutzer das Gefühl, dass sie dieses System als Lösung für die quadratur des kreises erachten. Das kann individuell sogar stimmen, objektiv aber nicht.

 

So ist es und ebenso objektiv falsch ist es, wenn KB-Nutzer ihr System als das einzig Wahre darstellen. Es gibt immer individuelle Prioritäten und die führen stets zu Kompromissen.

 

Man kann sich allerdings aus den verschiedenen Systemen die zu einem passenden Teilbereiche nehmen. Eine Sony A7 II mit FE-Objektiven in der Größen- und Gewichtsklasse von 1.4/35 mm, 1.4/50 mm, oder 2.8/24-70 mm wäre für mich indiskutabel, aber die A7 II mit FE-Objektiven wie 2.0/28 mm, 2.8/35 mm, oder 1.8/55 mm hat auch für mich ihren Reiz.   :rolleyes:

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Zum eigentlich Thema:

APS-C kann durchaus kompakt sein, wenn es nicht in den Telebereich geht. Würde ich heute neu einsteigen, würde ich eine Mischung aus MFT und Kleinbild favorisieren.

 

Der Wassertropfen ist mit einer Schärfentiefe von ca. 2 mm freigestellt. Das Bokeh soll die Phantasie etwas anregen.

 

 

pgh54224_0036.jpg

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

also ich habe den Eindruck, es geht einfach nur ums Prinzip ... ;) und wenn die Kleinbildner mit einer 1 Zoll Kompakten vor einem Auto stehen würden, würden sie damit auch ein schönes Bild hinbekommen ... nur die Dimension "Forum" verleitet uns dazu, zu solchen Prinzipienreitern zu werden.

 

Ich sehe mich nicht als Prinzipien-Reiter.

 

Es ist für mich begleitendes Thema, da ich vor jedem Urlaub und immer, wenn ich GAS verspüre, über die dimensionen Ausrüstung, Gewicht, Transport und Geld nachdenke.

 

Meine Erfahrungen zum Thema Freistell-Potential teile ich mit bluescreen, lumixburschi, abc u.a. Man kann nie zu viel davon haben, eher zu wenig.

 

Dein plädoyer zugunsten anderer möglichkeiten, motive frei zu stellen, gilt auch, wenn man KB oder ein 42,5/1,2 oder 75/1,8 nutzt. Dann kann man zu deinen optionen eben noch zusätzlich die knappe Tiefenschärfe nutzen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

 

Künstler machen Kunst ... und manchmal benutzen sie dazu eine Kamera

 

Frag mal das Finanzamt... Wenn nach denen etwas Kunst sein soll, muss eine schöpferische Höhe nachgewiesen werden, was wiederum eine entsprechende Ausbildung voraussetzt.

Und Bluescreen222 schreibt: APS-C ist nicht Fisch nicht Fleisch und bezüglich Freistellung halt Tütensoße

 

 

Das wird ja immer komplizierter in diesem Thread.

 

Wenn ich das richtig verstehe, kann ich nur als Vegetarier mit APS-C kompakt Freistellen, sofern ich in die Künstlersozialkasse einzahle, und dies dann vom Finanzamt anerkennt wird.   :confused:;):)

 

bearbeitet von Lichtmann
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Einer meiner Lieblingssprüche (...direkt nach der Hummel)... Freistellung ist keine Bildaussage. Es gibt, wen wundert's, zu dem Thema wunderschöne Bilder, dazu kommen aber (gefühlt) in den letzten Jahren auf ein gutes Bild 100 bei dem man das Gefühl hat das dass Motiv keinerlei Rolle spielt solange es "Freigestellt" ist. Bei mir haben sich da in letzter Zeit ziemliche Ermüdungserscheinungen eingestellt. Mich wundert es zudem, dass hier noch keiner Mittelformat ins Spiel gebracht hat (vermutlich aus Mangel an Kamerabesitzern)

 

Die Sensorunterschiede sind ja hinlänglich bekannt, was mich mittlerweile aber nervt sind so Sätze wie "..wer höhere Ansprüche hat.." o.ä. Für mich klingt das immer so als ob alles unter KB anspruchslose Knipser wären (wollte ich mal erwähnt haben...)

 

Jetzt wird aber nicht alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, freigestellt. Es gibt sogar Motive, man höre und staune, da ist eine großer Schärfebereich erwünscht. Wo ich bei KB (auch wegen der Ecken) mit F/8 anfange und nicht selten bei F/11 bis F/13 bin (und dann auch die dementsprechenden Belichtungszeiten habe) kann ich bei mFT sorgenfrei F/5.6 bis F/8 benutzen.

 

Während ich dann bei KB teilweise schon deutlich nachlassende Auflösung habe bin ich bei mFT oft immer noch im Peak-Bereich unterwegs. KB bietet auf der einen Seite mehr Dynamik und Sensorauflösung, mFT deutlich bessere Tiefenschärfe bei kommoden Blenden inkl. sichtbar besseren Ecken. Im Augenblick könnte ich jetzt nicht sagen was mehr Vorteile hat.

bearbeitet von wuschler
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

So ist es und ebenso objektiv falsch ist es, wenn KB-Nutzer ihr System als das einzig Wahre darstellen. Es gibt immer individuelle Prioritäten und die führen stets zu Kompromissen.

 

Man kann sich allerdings aus den verschiedenen Systemen die zu einem passenden Teilbereiche nehmen. Eine Sony A7 II mit FE-Objektiven in der Größen- und Gewichtsklasse von 1.4/35 mm, 1.4/50 mm, oder 2.8/24-70 mm wäre für mich indiskutabel, aber die A7 II mit FE-Objektiven wie 2.0/28 mm, 2.8/35 mm, oder 1.8/55 mm hat auch für mich ihren Reiz.   :rolleyes:

 

Stimmt - auf der Basis eines A7II-Gehäuses kann man sich auch eine relativ leichte Ausrüstung zusammenstellen, wenn man auf die maximale Lichtstärke verzichtet. Das ist das Schöne an KB-Spiegellos.

 

Indiskutabel sind für mich die von dir genannten Gläser nicht - man muss ja nicht mit allen gleichzeitig ausrücken!

 

Ein 1.4/35er hat nun mal seinen besonderen Reiz, es ermöglicht Bilder mit besonderem Charme, der mit kleinerformatigen Systemen kaum zu erreichen ist. Du kannst spezielle Projekte gezielt nur mit diesem einen Objektiv angehen, dann spielt auch sein hohes Gewicht keine Rolle. Und mit dem schweren 2.8/24-70er kannst du eine ganze Hochzeitsreportage bestreiten und die anderen Optiken zu Hause lassen.

 

Aber richtig ist auch, dass ein KB-System keinesfalls das einzige Wahre darstellt. Für ein Nepal- Trecking z.B. würde ich wahrscheinlich die E-M1 MkII mit dem 12-100er f/4.0, dem Zuiko 9-18mm sowie einer lichtstarken Festbrennweite vorziehen. Ich kann nicht ausschliessen, dass ich mir zusätzlich zu meiner hochverehrten A7rII die Oly in absehbarer Zeit doch noch zulegen werde - für Reisen und lange Touren.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

...

 

Im Augenblick könnte ich jetzt nicht sagen was mehr Vorteile hat.

Nichts hat mehr oder weniger Vorteile, zumindest allgemein betrachtet. Individuell betrachtet muss das jeder für sich entscheiden und seinen Vor- und Nachteile abwägen.

 

Wäre Freistellung so "unwichtig" würden alle Hersteller nicht wie wild 0.95 bis 1.8 Objektive bzw. bei Zooms 2.8 Objektive auf den Markt werfen. Wenn man sowieso nur Landschaften und Gebäude macht, dann interessiert einen das weniger.

 

Aber wie war das hier im Forum nochmal mit dem beliebtestem Fotothema, den meisten Likes usw., den Blumen?

 

Und genau deswegen werden auch ordentlich viel FBs mit hoher Lichtstärke herausgebracht...

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Stimmt - auf der Basis eines A7II-Gehäuses kann man sich auch eine relativ leichte Ausrüstung zusammenstellen, wenn man auf die maximale Lichtstärke verzichtet. Das ist das Schöne an KB-Spiegellos.

 

Indiskutabel sind für mich die von dir genannten Gläser nicht - man muss ja nicht mit allen gleichzeitig ausrücken!

 

Ein 1.4/35er hat nun mal seinen besonderen Reiz, es ermöglicht Bilder mit besonderem Charme, der mit kleinerformatigen Systemen kaum zu erreichen ist. Du kannst spezielle Projekte gezielt nur mit diesem einen Objektiv angehen, dann spielt auch sein hohes Gewicht keine Rolle. Und mit dem schweren 2.8/24-70er kannst du eine ganze Hochzeitsreportage bestreiten und die anderen Optiken zu Hause lassen...

 

Na ja, ich kenne mich eben. Vor 11 Jahren hatte ich eine EOS 5D mit 6 Objektiven (unter anderem auch das 1.4/35 mm L) und ich fotografierte erst wieder regelmässig, seit dem ich auf MFT umgestiegen bin, weil die schwere EOS-Ausrüstung meistens zuhause blieb. Wenn KB zur Ergänzung, dann nur möglichst klein und leicht, anders hat es bei mir keinen Sinn.   :D

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

(Einen großen Nachteil hat mFT und APS-C tatsächlich - ich musste mir mittlerweile drei Sorten an Swabs kaufen nur weil die Sensoren unterschiedlich groß sind)

 

Weitaus die meisten der bisherigen Kommentare zum Thema "Freistellung" kann ich, die jeweilige Person und deren vermutete Intention berücksichtigend, nachvollziehen – auch vermeintlich einander widersprechende.

 

Aber nötige Sensor-Swabs für deine Oly mFTs? Jetzt wird's wirklich absurd ... <_<

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...