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Hinter der Technik verstecken, teilweise doch, sonst würde sie höchstwahrscheinlich nicht immer so in den Vordergrund gedrängt werden. ;)

Das ist in Fotoforen nun mal so, wobei es hier auch Unterschiede gibt. Manche reden hier fast nur über Technik, aber andere zeigen auch Fotos.

bearbeitet von 123abc
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Hier hätte ich gerne noch mehr Schärfe am Fahrzeugheck eingebüßt, wenn dafür der störende Hintergrund deutlicher verschwunden wäre.

Das ist immer Geschmackssache - ich finde das Foto exakt so wie Du das fotografiert hast, auf den Punkt genau so, wie ich das auch umgesetzt hätte - es ist diese ganz leichte plastisch wirkende am Auto vorn.

 

Seit 8 Jahren fotografiere ich mit MFT, weil für mich die Vorteile von Kompaktheit und geringem Gewicht überwiegen, aber deswegen muss ich mir doch nicht ständig einreden, dass ich niemals weniger Schärfentiefe gebrauchen könnte, als MFT ermöglicht. Warum gibt es denn inzwischen MFT-Objektive, wie das Panasonic 1.2/42.5 mm und das Olympus 1.2/25 mm, wenn nicht um vor allem diesen Nachteil halbwegs zu kompensieren?

Das Witzige bei den Brennweiten für mFT ist ja der Umstand, dass diese Blende/1.2-Objektive als "Reaktion" auf das vermeintlich fehlende Potenzial der Freistellung ggü. KB gewertet wird. Das ist eigentlich absurd, denn der Grund für diese Wertung ist nichtmal real nachvollziehbar für mich (bin ich vermutlich eine der Wenigen, die das so sehen) :D

 

Der Grund liegt darin, dass ich den Vergleich habe - z.B. mit dem Sigma 35/1.4 ART am Vollformat - das Glas ist absolut top, wahnsinnig scharf, und das schon offen. Das Bokeh ist der Hammer, kreisrunde Bubbleblasen bei Lichtpunkten und superschöne Blendensterne. Der große Nachteil bei dem Glas liegt auf der Hand - offen liegt das auf Schlagdistanz für das 35er Portrait bei einem halben Meter Abstand bei 3 (!) Zentimetern Schärfeebene und ab 2.8 kann man davon reden, dass man das nutzen kann dafür. Den Sportwagen kann man aus 5 Metern damit bei erforderlichen 2,5 Metern Schärfentiefe ab Blende 2.0 schießen.

Das 85/1.4 am Vollformat verhält sich ähnlich, Portrait ab Blende 3.2 und das Ganzkörperportrait geht gut schon mit Blende 1.8 bis 2,8 so ganz offen braucht man das auch nicht wirklich.

 

Gut, für die 35er Portraitfotografie muss man diesen Bildwinkel zunächst mal mögen, das ganz nebenbei bemerkt (mir gefallen diese 35er Portraits sogar sehr) aber wenn man das 85/1.4 dann auf den Bildwinkel von mFT umrechnet wäre das grade mal das 42,5/1.2 und hätte in etwa die Freistellung vom 85/2.4 und hier wird die ganze Rechnerei dann für mich wieder sehr relativ... was ist bezüglich der Freistellung schon eine Blendenstufe Unterschied - ich meine das sind Peanuts ?

 

 

 

Stimmt - auf der Basis eines A7II-Gehäuses kann man sich auch eine relativ leichte Ausrüstung zusammenstellen, wenn man auf die maximale Lichtstärke verzichtet. Das ist das Schöne an KB-Spiegellos.

 

Die klassische Fotografie hat es vor gemacht, das waren die alten Primes 50/2.8 und 85/2.0 und 135/2.8 o. 3.5 schon vor über 40 Jahren. Lichtstärke wurde zu diesen Zeiten relativ gering gewichtet, denn die Russenkopien als Helios von Zenith oder andere Biotar-Kopien waren ja Zeiss-Klone mit einer billigvergütung und die ganzen 1.8er Primes mit bis zu 18 Lamellen wurden ebenfalls kopiert, z.B. als Billigheimer von Porst kamen die aus verschiedenen Schmieden hier nach Europa um erschwinglich zu sein - und selbst die Originale waren früher nicht mal teuer.

 

Dann kam der Digitalkamera-Boom, der Adaptier-Boom und haufenweise Amateure, die in die digitale Fotografie eingestiegen sind. Genau ab diesem Punkt begann der Hype, Freistellung, maximales Bokeh, je mehr Lamellen, umso besser, je näher am Zeiss umso teurer und so weiter und so fort. Da waren die Dachböden, auf denen die alten Gläser vom Opa lagen, die auf keinem einzigen Flohmarkt auch nur eine Mark gebracht hatten, plötzlich die reinsten Goldgruben. Es wurden haufenweise M42 135er mit Blende 1.8 bei einem ganzen Haufen an Lamellen versteigert für aberwitzige Summen, teilweise über 1000 Euro (!) und dieser Hype existiert abgeschwächt sogar noch heute.

 

Unter dem Strich kann man sagen - das was damals nur ganz ganz wenige Fotografen meinten zu brauchen wird heute als das Standard-Lineup für fast alle Fotografen gesehen und das meint man heute zu brauchen ...

 

 

 

Staub auf Oly Sensoren und Mrs. Columbo haben eine Gemeinsamkeit – man weiß, dass beide existieren sollen, aber gesehen hat sie bislang kaum jemand.

 

Ich reinige auch erst dann, wen die Taste für das Reparaturwerkzeug zum Wegstempeln durch Abnutzung die Beschriftung verliert... :D  mit Primes kommt nicht selten Dreck da rein, denn man schraubt ja öfter mal am Bajonett rum während man im Tarnnetz liegt.

 

 

 

Mittlerweile verfestigt sich doch immer mehr die Meinung, das nur ein freigestelltes Motiv ein "gutes" Motiv ist. Nun, ich erlaube mir die Freiheit, dem nicht zuzustimmen wenn ich das 1000. freigestellte aber inhaltslose Bildchen sehe.

 

Lustigerweise von vielen Fotografen, die z.B. Architektur oder Landschaft fotografieren und irgendwie keinerlei Beispiele liefern für die benötigte Freistellung. Ein Punkt, der mich sehr amüsiert - und logischerweise sehe ich das genau so wie Du - Freistellung ist nicht der Maßstab für eine Optik oder Kamera.

 

 

 

Das setzt aber voraus, dass man etwas von Fotografie versteht. Will damit sagen: Von den Zusammenhängen von Brennweite, Bildwinkel, Blende, Abstand vor und hinter dem Motiv, also von Bildgestaltung mit dem Werkzeug Kamera mit Hilfe von Licht sollte man etwas begriffen haben. Manchmal habe ich den Eindruck, als wäre Bildgestaltung auf minimale Schärfentiefe reduziert worden und der Rest inzwischen in Vergessenheit geraten.

 

Ja, das scheint so zu sein, der Vollständigkeit halber füge ich dem noch "Ziegelwände mit 1:1 Eckenvergrößerungen" hinzu, besonders beliebt beim Weitwinkelobjektiv.

 

Aber das mir den Testbildern ist ja ein anderes Thema.

 

 

 

Hier im Forum ist mir das Phänomen der übertriebenen Freistellung nicht häufiger begegnet, als sein gestalterischer Zwillingsbruder, der sein Heil im “alles scharf“ sucht. Letzterer Ansatz lebt von der Hoffnung, dass  irgend etwas sehenswertes schon dabei sein wird.

 

u made my day :):D

 

+1

 

 

 

Andererseits: viel dichter Staub auf dem Sensor führt bei kleineren Sensoren schneller zu unscharfen Flächen als gleich viel Staub auf dem größeren Sensor

 

Unscharf wäre theoretisch ja dem Bokeh zuträglich... ich verkaufe jetzt doch alle meine Swabs für mFT wieder :D;)

 

 

 

Ich glaube es wird weiterhin unterschätzt, dass Unternehmen durchaus ihre Kunden qualitativ und quantitativ befragen, was nachgefragt wird und in seltenen Fällen (Apple) ist es umgekehrt

 

Definitiv !

 

Würde man sich nicht an den Hypes orientieren und diese konsequent bedienen wären solche Projekte, wie die Neuauflage der Trioplane, garnicht möglich.

 

Blöderweise hat genau das dann wieder den Teufelskreis-Effekt - Wenige zeigen bestimmte Effekte öffentlich - eine gewisse Menge findet das toll und kauft spezielle Gläser - der Unternehmer erkennt diese horrenden Altglaspreise und haut eine Replik in Serie raus für noch viel mehr Geld - die Masse sieht das Angebot, sieht die Fotos, der Masse wird so ein Defizit präsentiert weil das nur mit speziellem Glas möglich ist und das kann man nun kaufen und plötzlich werden die Portale mit solchen Fotos vollgeballert.

 

So hat schon Lomografie funktioniert und Messingscherben-Repliken und andere Repliken verkaufen sich wie geschnitten Brot.

 

Die Leica SL Typ 601 wäre doch auch mal eine Alternative... damit schafft man nicht nur den sagenumwobenen Vollformat-Look sondern auch mit großem Unterschied zur A7 den Leica-Look und das kombiniert mit einer klassichen Objektiv-Replik - unschlagbar ;)

 

:)

bearbeitet von Lumixburschi
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Ich würde wahrscheinlich mit jedem Sensortyp ungefähr das gleiche "fotografische Fenster" nutzen, jedenfalls zu mindestens 90%. KB Objektive würde ich fast immer abblenden, m4/3 Objektive mit größeren Blenden nutzen. Deswegen schaue ich mich ja fast ausschließlich danach um, was Größen-, Gewichts- und Preis mäßig noch past und ergonomisch zusagt.

 

Wenige Zentimeter Schärfentiefe sagen mir bildgestalterisch nichts, finde ich fast immer von der Bildaussage und -komposition her problematisch. Was soll ich da noch groß komponieren, wenn man ohnehin kaum etwas sieht? Für mich wäre das keine Herausforderung, weil letztlich immer die Freistellung bildbestimmend würde.

bearbeitet von tgutgu
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...Die klassische Fotografie hat es vor gemacht, das waren die alten Primes 50/2.8 und 85/2.0 und 135/2.8 o. 3.5 schon vor über 40 Jahren. Lichtstärke wurde zu diesen Zeiten relativ gering gewichtet...

 

Nur bei diesem einen Punkt bin ich anderer Meinung. Wer viel available light fotografiert hat, war aufgrund der vergleichsweise niedrigen Filmempfindlichkeiten für jedes Quentchen mehr Lichtstärke dankbar.

Zur Erinnerung: bei rund 800 ASA war damals so ziemlich Sense, bereits da mit extrem grobem Korn und das bei S/W, bei Farbe sowieso. Umkehrmaterial, das man auf 400 ASA gepusht hat, war eigentlich eine Zumutung mit übler BQ, Korn und gekippten Farben. Bei Optiken mit hohen Lichtstärken kam es Analogfotografen wirklich nur auf das bisschen mehr "Licht" an. Hintergrundunschärfe interessierte dabei absolut kein Schwein (wenn dann eher als störend bei Offenblende), "Freistellen" war als Begriff nur bei Grafikdesignern für das Ausschneiden (Maskieren) eines Bildteils gebräuchlich, und den Begriff "Bokeh" gab es noch gar nicht in der Fotografie.

Aus dieser Sicht waren hohe Lichtstärken früher sehr viel notwendiger als heute, wo sich manche darüber beschweren, wenn so ab 6400 (!) oder 12800(!!) ISO Rauschen etwas störend bemerkbar macht...

 

bearbeitet von Viewfinder
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Das sind ja viele Beitrage heute.

 

 

Erstaunlich, gerade bei deinen Wolfsbildern gefällt mir das linke sogar noch etwas besser (gut finde ich aber beide). Es zeigt die natürliche Umgebung mit, die für mich auch dazu gehört, wobei die Umgebung angenehm weich zurücktritt und dem Wolf immer noch ausreichend Vorrang gewährt. Gefällt mir gut, aus den gleichen Gründen wie auch bei den Autobildern.

 

 

Ich finde das linke Wolfsbild deutlich spannender, da es die Umgebung noch erkennbar mit abbildet.

 

 

Und mir gefällt das rechte besser. Beim linken ist sieht man zwar mehr Umgebung, aber die ist so, wie ich es mir ohnehin erwartet hätte, also nicht so spannend.

 

 

 

 

..., dass verschwommene Hintergründe/Bokeh zZt ein Hype sind, der gerade eher wieder abflaut).

 

Das glaube ich nicht. Die Fotografie mit Systemkameras und DSLR unterscheidet sich doch gerade von der Fotografie mit Smartphone darin, dass die Schärfentiefe geringer eingestellt werden KANN. Ich denke, der Trend verstärkt sich noch.

 

 

.. Vorsicht, Geschmacksache. Mir ist schönes Bokeh lieber als mehr Freistellung.

Freistellung ist super und für viele Bilder das A und O ...

 

 

... allerdings scheint heute das Bewusstsein verloren gegangen zu sein, dass Freistellung nur zu einem geringen Teil mit Schärfenuntiefe zu tun hat ... Freistellen kann man durch Farbe, Beleuchtung, natürliche Rahmen, Beschnitt und einige geniale Ideen mehr, auf die ich gerade nicht komme :)

 

 

Richitg. Aber manchmal geht aber nicht anders. Zum Beispiel wenn man keinen Autoschlüssel hat um das Auto woanders hin zu parken, wie jemand anderer treffend gestegestellt hat. 8-)

 

Wenn man von den für Systemkameras relevanten Sensorformaten FT, APS-C und KB ausgeht, dann sind doch die grundsätzlichen Kriterien Größe und Preis des Equipments. Dass es da keine allgemeingültigen  sondern nur persönliche Entscheidungsmerkmale geben kann ist klar.

Wobei die erzielbare BQ bei allen Formaten und den aktuellen Kameras eher weniger ausschlaggebend sein dürfte, da sie in allen Fällen weite Bereiche locker abdeckt und nur in sehr speziellen Fällen an Bedeutung gewinnen kann
 

 

Mit der Bildqualität bin ich Deiner Meinung. Für mich ist aber wichtig, dass ich mit KB bei 50 mm/Blende 1.8 mit der Sony A7 und dem leichten Objektiv FE 50/1.8 wahrscheinlich billiger und mit weniger Gewicht eine Freistellung erreiche als mit APS-C oder MFT. Andererseits ist es aber oft so, dass man wenn man näher rangeht auch mit kleinerer Blende gut freistellen kann bzw. auch mit KB und 50/2.8 keine Freistellung erzielbar ist.

 

 

 

 

Alle Wege führen zu mFT vs KB – selbst, wenn das Thema eigentlich APS-C betrifft ... ;)

 

Der Cropfactor 2 ist so einfach zu rechnen .... 8-)

 


.... Die Optimierung hinsichtlich Kompaktheit führt zu Smartphone, Kompaktkamera oder Bridge...

 

wobei die Bridge gar nicht klein sind....

 

 

also ich habe den Eindruck, es geht einfach nur ums Prinzip ... ;) und wenn die Kleinbildner mit einer 1 Zoll Kompakten vor einem Auto stehen würden, würden sie damit auch ein schönes Bild hinbekommen ...

 

... wenn Du den Autoschlüssen kriegst zum Umparken, wie jemand ganz treffend formuliert hat.

 

 

Ich habe neulich in irgendeiner Zeitschrift gelesen, dass Profis wieder häufiger "alles scharf" haben wollten während Amateure noch davon begeistert seien jetzt auch freistellen zu können wie die Profis.

 

Manchmal wird es vielleicht übertrieben, aber dann kann ich ja gleich das IPhone verwenden. 8-(

 


Theoretisch wäre es halt schön jederzeit alle Optionen zu haben. Wobei ich es vorziehen würde den Schärfebereich nachträglich per Mausklick am Computer zu bestimmen statt mich in der meist etwas hektischen Auslösesituation unwiderruflich entscheiden zu müssen. Quasi "zerstörungsfrei fotografieren" ähnlich der "zerstörungsfreien Bildbearbeitung" mit Einstellungsebenen, virtuellen Kopien usw. in Lightroom, Photoshop ect.. 

 

Lichtfeldkameras. Da ist es aber monentan ziemlich still geworden, seit sich Lytro zurückezogen hat vom Privatkundengeschäft.

 

 

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...Andererseits ist es aber oft so, dass man wenn man näher rangeht auch mit kleinerer Blende gut freistellen kann bzw. auch mit KB und 50/2.8 keine Freistellung erzielbar ist....

 

Oder mit einer etwas längeren Brennweite ein paar Schritte zurückgeht, dann liefert schon ein leichtes, nicht übertrieben lichtstarkes Tele (zB bei APS-C) Hintergrundunschärfe, wenn man es denn will

 

bearbeitet von Viewfinder
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.

Wenn Kompaktheit ganz weit oben auf der Prioritätenliste steht, dann wird FT eindeutig das ideale Format sein.

 

Aber nur im Telebereich. Ansonst verschenkt MFT wegen Bayonettdurchmesser und Auflagemaß doch viel vom Kompaktheitspotential. Sony-APS-C auch. Insofern hat Sony bei der A7 dem Platz schon sehr gut ausgenutzt. Ob Vollformat tatsächlich bei E-Mount von Anfang an geplant war?
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Aus dieser Sicht waren hohe Lichtstärken früher sehr viel notwendiger als heute, wo sich manche darüber beschweren, wenn so ab 6400 (!) oder 12800(!!) ISO Rauschen etwas störend bemerkbar macht...

 

 

Ja klar, das stimmt, es waren allerdings nur sehr sehr wenige, die sich das Zeug gekauft haben - die große Masse rannte in den 60ern mit den üblichen Verdächtigen, wie Voigtländer Vitomatic oder Edixa Prismat oder später ´ner Minolta XE oder sowas wie einer Spotmatik rum, allesamt im Kit mit 50/2.0 oder 2.8 und dann kamen die 135/3.5 dazu.

 

Das sieht man bei den Auktionshäusern relativ deutlich  - 135/3.5 und 50/2.8 gibt es wie Sand am Meer, die 1.8er Ausführungen sind schon deutlich seltener und die mit zweistelliger Lamellenanzahl gibt es nur noch vereinzelt zu völlig überzogenen Preisen. Selbst mit Fungus kosten die Teile noch richtig viel Geld ( wer kauft so einen Fungus-Schrott eigentlich ? )

 

Ab in den Urlaub in den 70ern war bei der Masse das Prinzip "die Sonne lacht - nimm Blende acht" und die wenigen Profis mussten ihr ButterundBrot-Glas nutzen um Ergebnisse zu liefern. In den Alpen wurde es bei uns fast nur der Kodachrome 21° - habe noch mehrere Tausend Dias vom Vater rumliegen und die Voigtländer und Edixa sind auch noch da.

 

Vielleicht nutze ich die irgendwann nochmal so aus Spaß, Ektachrome gibt es ja wieder und der Kodachrome sollte ja auch wieder aufgelegt werden (lt. Kodak im Januar) :)

 

DAS wäre dann sehr kompakt ;)

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Oder mit einer etwas längeren Brennweite ein paar Schritte zurückgeht, dann liefert schon ein leichtes, nicht übertrieben lichtstarkes Tele (zB bei APS-C) Hintergrundunschärfe, wenn man es denn will

 

Dann bekommt man aber eine andere Perspektive, nach der Methode spielt man zwei Variablen gegeneinander aus.

 

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Und mir gefällt das rechte besser. Beim linken ist sieht man zwar mehr Umgebung, aber die ist so, wie ich es mir ohnehin erwartet hätte, also nicht so spannend...

Da es Geschmacksache ist, lässt sich darüber ja nicht groß streiten, trotzdem ein Einwand: Mit dem Argument bräuchte ich das ganze Bild nicht betrachten, denn wie ein Wolf aussieht, weiß ich. Falls nicht, könnte ich im Tierlexikon nachschauen. Der abgebildete entspricht dem, was ich von einem Wolf erwarte, damit wäre also das Bild langweilig (was es für mich allerdings trotzdem nicht ist). Langweilig finde ich eher ganz unscharfe Hintergründe, das sind nämlich Abbildungen, bei denen es nur noch um das Hauptmotiv geht, eben eigentlich Bilder wie in einem Lexikon.

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Kodachrome 21° - habe noch mehrere Tausend Dias vom Vater rumliegen und die Voigtländer und Edixa sind auch noch da.

 

Vielleicht nutze ich die irgendwann nochmal so aus Spaß, Ektachrome gibt es ja wieder und der Kodachrome sollte ja auch wieder aufgelegt werden (lt. Kodak im Januar) :)

 

pack die dias sofort in den tresor - in kleinbildpatronen konfektionierten kodachrome gab es in nennenswerten mengen nur mit 15, 19, und 24 din

(die üblichen 21 din dias waren ektachrome material - pfui bäh!)

 

meine alte unkaputtbare canon f1 und einige FD linsen habe ich noch - hast du einen belastbaren link, daß kodak wirklich den kleinbild-kodachrome wiederbelebt??

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Langweilig finde ich eher ganz unscharfe Hintergründe, das sind nämlich Abbildungen, bei denen es nur noch um das Hauptmotiv geht, eben eigentlich Bilder wie in einem Lexikon.

 

Dem stimme ich so nicht zu. Findest Du die folgenden Bilder langweilig?

 

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Dem stimme ich so nicht zu. Findest Du die folgenden Bilder langweilig?

Bei solchen Abstands-Verhältnissen von Kamera-Motiv-Hintergund ist es wahrscheinlich nicht möglich, überhaupt mehr vom Hintergrund ohne Bildmanipulation zu sehen. Man könnte mit Sensoren, deren Größe unterhalb eines Smartphones liegen, versuchen, ob der Hintergrund unruhiger wird und Struktur zeigt.

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Das ist immer Geschmackssache - ich finde das Foto exakt so wie Du das fotografiert hast, auf den Punkt genau so, wie ich das auch umgesetzt hätte - es ist diese ganz leichte plastisch wirkende am Auto vorn...

 

Wenn der störende Hintergrund nicht wäre, oder in weiterer Entfernung ein interessanter Hintergrund wäre (wie bei Dir die Hafenkräne hinter dem BMW CS), fände ich die Schärfentiefe bei meinem Foto auch perfekt. Allerdings war ich mit f1.4 auch bereits am Ende der Fahnenstange und weil der Hintergrund immer noch stört, hätte ich ihn lieber deutlicher ausgeblendet und dafür noch weniger Schärfe am hinteren Fahrzeugteil in Kauf genommen.

 

 

Das Witzige bei den Brennweiten für mFT ist ja der Umstand, dass diese Blende/1.2-Objektive als "Reaktion" auf das vermeintlich fehlende Potenzial der Freistellung ggü. KB gewertet wird. Das ist eigentlich absurd, denn der Grund für diese Wertung ist nichtmal real nachvollziehbar für mich (bin ich vermutlich eine der Wenigen, die das so sehen)  :D

 

Na dann schau Dir mal die Bilder in der flickr-Gruppe "Nocticron“ an. Ein großer Teil der Fotos zeigt ganz genau einen Effekt, rate mal welchen?    ;)

bearbeitet von 123abc
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Das ist in Fotoforen nun mal so, wobei es hier auch Unterschiede gibt. Manche reden hier fast nur über Technik, aber andere zeigen auch Fotos.

 

Hier ist im Unterschied zu einem Fotoforum das Schöne, dass neben dem eigentlichen Thema, den Kameras, auch Bilder gezeigt werden.

 

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Wenn der störende Hintergrund nicht wäre, oder in weiterer Entfernung ein interessanter Hintergrund wäre (wie bei Dir die Hafenkräne hinter dem BMW CS), fände ich die Schärfentiefe bei meinem Foto auch perfekt. Allerdings war ich mit f1.4 auch bereits am Ende der Fahnenstange und weil der Hintergrund immer noch stört, hätte ich ihn lieber deutlicher ausgeblendet und dafür noch weniger Schärfe am hinteren Fahrzeugteil in Kauf genommen.

 

Ein Normalobjektiv wie das 58mm/1.4 an einer KB-Kamera zeigt, wenn das Motiv ein paar Meter entfernt ist, ebenfalls noch genug Einzelheiten wie Personen an, die man erkennen kann. Ich weiß nicht, ob diese Grenze sich merklich dadurch verschieben würde.

 

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Na dann schau Dir mal die Bilder in der flickr-Gruppe "Nocticron“ an. Ein großer Teil der Fotos zeigt ganz genau einen Effekt, rate mal welchen?    ;)

 

Prima Link,

 

habe sofort einen Spezi gefunden, dessen Bilder ich sehr sehenswert finde. Fotografiert mit dem Nocticron. Viele schöne Menschen-Aufnahmen. Und - brrrr, eklig, geht gar nicht! - viele davon freigestellt.

 

;-)

 

Nice!!!

 

Bilder vom Flickr-user "The nocticron man"

 

35035054575_b763acbce5_h.jpgTannus with dog by The Nocticron Man, auf Flickr

 

34903164251_9a2bab28f6_h.jpgTannus. by The Nocticron Man, auf Flickr

 

Und mit Bokeh-Spielereien -igittigitt- (mir gefällts natürich!)

 

35098945055_415a7b2e84_h.jpgNight lights by The Nocticron Man, auf Flickr

 

33924571793_377d146beb_h.jpgFriend M #3 by The Nocticron Man, auf Flickr

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Bei solchen Abstands-Verhältnissen von Kamera-Motiv-Hintergund ist es wahrscheinlich nicht möglich, überhaupt mehr vom Hintergrund ohne Bildmanipulation zu sehen. Man könnte mit Sensoren, deren Größe unterhalb eines Smartphones liegen, versuchen, ob der Hintergrund unruhiger wird und Struktur zeigt.

 

Die Bilder sind alle mit offener Blende gemacht, da wäre jeweils noch ein deutlicher Spielraum zu größerem Schärfebereich gewesen (die ersten beiden mit dem Oly 60/2.8, die letzten beiden mit dem Samyang 135/2). Beim ersten war noch Fokusstacking mit im Spiel, um das Motiv scharf zu bekommen.

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Langweilig finde ich eher ganz unscharfe Hintergründe, das sind nämlich Abbildungen, bei denen es nur noch um das Hauptmotiv geht, eben eigentlich Bilder wie in einem Lexikon.

 

D'accord, das macht, glaube ich den Unterschied im Motiv. Der Wolf in seiner Ungebung als lebendiges Tierfoto (Tier in seinem natürlichen Umfeld) oder als Lexikonfoto. Beide haben ihre Berechtigung. Beide sind heutzutage nicht mehr kreativ, aber schwierig zu fotografieren und zeigen mehr die Leistung des Fotografen, als ein selten gesehenes Bild. Das Lexikonbild weniger, weil der Fotograf sich keine Gedanken um den Hintergrund machen muss.

 

Wenn allerdings der Hintergrund als Zoogelände zu erkennen ist, schmälert das die Fotografenleistung.

 

Übrigens ist der Vergleich mit Porträts interessant. Beim Porträt geht es meist in erster Linie um den Menschen, das Gesicht in seiner Vielfalt, den Ausdruck, den Unterschied zu anderen. Hier zeigt die Umgebung (im Gegensatz zur Ganzkörperabbildung) keine zusätzliche Information.

 

bearbeitet von Kleinkram
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Hier ist im Unterschied zu einem Fotoforum das Schöne, dass neben dem eigentlichen Thema, den Kameras, auch Bilder gezeigt werden.

 

Richtig, viele von uns zeigen hier auch Fotos und manche sogar recht häufig. Was mich aber erstaunt ist, dass manche anderen sich hier in tausenden Beiträgen sich zu fast jedem fototechnischen Thema zu Worte melden, man von ihnen aber so gut wie nie Bilder zu sehen bekommt. 

 

Wenn beispielsweise Forenten wie Phillip Reeve, Nightstalker, sardinien, noreflex, Lumixburschi und viele andere ihre Ansichten mit passenden Bildern belegen, oder oft einfach Fotos im Bilderteil des Forums zeigen, sieht man dass sie wissen worüber sie schreiben. Bei manchen anderen frage ich mich dagegen manchmal, ob Fotografie dort eventuell vor allem theoretisch gelebt wird.   :mellow:

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Ein Normalobjektiv wie das 58mm/1.4 an einer KB-Kamera zeigt, wenn das Motiv ein paar Meter entfernt ist, ebenfalls noch genug Einzelheiten wie Personen an, die man erkennen kann. Ich weiß nicht, ob diese Grenze sich merklich dadurch verschieben würde.

 

Ein KB-Normalobjektiv wie ein 1.4/50 mm wäre an MFT ein Teleobjektiv und man müsste viel weiter zurück gehen, um den gleichen Bildausschnitt wie mit einem 1.4/25 mm MFT-Normalobjektiv zu erhalten. Dadurch würde sich der Freistellungsvorteil relativieren.

 

An einer KB-Kamera fotografiert man mit dem 1.4/50 mm aber wieder mit dem gleichen Abstand zum Motiv, wie zuvor mit der MFT-Kamera und dadurch fällt die Freistellung viel deutlicher aus. Um mit dem 1.4/50 mm KB-Objektiv die gleiche Schärfentiefe zu erlangen, wie mit dem 1.4/25 mm MFT-Objektiv, müsste man es auf f2.8 abblenden.

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Ja klar, das stimmt, es waren allerdings nur sehr sehr wenige, die sich das Zeug gekauft haben - die große Masse rannte in den 60ern mit den üblichen Verdächtigen, wie Voigtländer Vitomatic oder Edixa Prismat oder später ´ner Minolta XE oder sowas wie einer Spotmatik rum, allesamt im Kit mit 50/2.0 oder 2.8 und dann kamen die 135/3.5 dazu.

 

...nicht zu vergessen die VeB-Kameras (DDR) wie die billigen Exas, Prakticas und, anspruchsvoller, die Exakta. Aber es stimmt schon, 2/50 oder 1,8/50 waren damals die Standard-Kits. 2,8/50, wenn's ganz billig sein sollte. 1,4/50 war dann schon etwas besonderes und auch eine ganze Ecke teurer. Die Anwendung dafür war natürlich available light und niemand, wirklich kein Schwein, hat sich so etwas wegen der Hintergrundunschärfe gekauft oder die für erstrebenswert gehalten

bearbeitet von Viewfinder
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Bei solchen Abstands-Verhältnissen von Kamera-Motiv-Hintergund ist es wahrscheinlich nicht möglich, überhaupt mehr vom Hintergrund ohne Bildmanipulation zu sehen. Man könnte mit Sensoren, deren Größe unterhalb eines Smartphones liegen, versuchen, ob der Hintergrund unruhiger wird und Struktur zeigt.

 

Dann mal der umgekehrte Fall, ein größeres Motiv auf größere Entfernung mit Umgebung. Da wird selbst mit Lichtriesen die Freistellung wenig (A7 + Canon FD 135/2 @f2), ein komplettes Ausblenden kaum mehr möglich. Durch den leicht unscharfen Hintergrund setzten sich die Regentropfen im Vordergrund ab.

 

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An einer KB-Kamera fotografiert man mit dem 1.4/50 mm aber wieder mit dem gleichen Abstand zum Motiv, wie zuvor mit der MFT-Kamera und dadurch fällt die Freistellung viel deutlicher aus. Um mit dem 1.4/50 mm KB-Objektiv die gleiche Schärfentiefe zu erlangen, wie mit dem 1.4/25 mm MFT-Objektiv, müsste man es auf f2.8 abblenden.

 

Es gibt hier ja genügend Beispiele des Nikon 58mm, welches einen recht homogenen Hintergrund liefern kann (und wenn man Pech hat, auch einen recht unscharfen Vordergrund), bei dem der Hintergrund auf Motivabstand sowohl bei offener Blende als auch bei f/2.8 zu erkennen ist und ein Unterschied ohne direkten Vergleich ausgedruckt an der Wand kaum auffallen dürfte

(Testbilder: https://www.flickr.com/photos/91504024@N05/14901133743/ und https://www.flickr.com/photos/12608538@N03/33369597494 ).

Er ist gewiss weicher, aber die Ablenkung ist bei beiden sehr ähnlich.

 

bearbeitet von grillec
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