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Ich kann nicht abstreiten dass es auch mal ganz nett ist für die eigenen Bilder im Netz gebauchpinselt zu werden und das ein (aber sicher nicht das einzige) Motiv ist Bilder online aus zu stellen. Wichtiger ist mir noch das Wesen eines Ortes ein zu fangen, der Prozess aber auch anderen Menschen zu zeigen was ich so sehe. Momente fest zu halten ist auch für mich eine wichtige Motivation, soclhe Bilder werden aber selten öffentlich ins Netz gestellt.

 

Ich habe aber auch volles Verständnis für deinen Ansatz, die Frage für wen man "kunst" schafft, für sich oder ein Publikum treibt "künstler" seit je her an ohne dass darauf eine entgültige Antwort gefunden wurde.

 

Aber zurück zur Ausgangsthese: Ich finde es sehr schwer über Fototechnik zu reden ohne dabei Bilder zu zeigen denn sie ist für mich Werkzeug um ein Bild zu schaffen. Und Bilder zeigen viele Dinge viel besser und einfacher als Worte.

 

Grüße,

Phillip

 

Um an einem Beispiel das konkreter darzustellen: Deine Bilder (die mir übrigens sehr gefallen), sind oftmals perfekt ausgeleuchtet, Du suchst Zeitpunkt der Aufnahme und Standort sorgfältig aus.

 

Für solche "Meisterwerke" Lob und Bewunderung zu erwarten bzw. zu erfahren ist aus meiner Sicht völlig legitim - es war garantiert nicht meine Absicht, das in irgendeiner Form zu hinterfragen (weil sich Deine Antwort ein bisschen wie nach Entschuldigung anhört - das hast Du sicher nicht nötig).

 

Im Gegensatz dazu sind meine Bilder vom gestrigen Ausflug beispielsweise in der prallen Mittagssonne entstanden, und ich war am Abend froh, mithilfe von Lightroom überhaupt etwas von diesen Aufnahmen "retten" zu können. Aber wir freuen uns schon, überhaupt einen Zeitpunkt für gemeinsame Unternehmen zu finden - eine Ausrichtung unserer Tagesplanung nach fotografischen Aspekten ist uns meist gar nicht möglich.

 

Was bringt es uns dann, über solche Aufnahmen zu sprechen, die eigentlich schon von der Beleuchtung her als "verloren" eingestuft werden müssen? 

 

Aber natürlich mache ich nicht alle meine Bilder zur Mittagszeit - dies beschreibt aber ein Stück weit, unter welchen Voraussetzungen meine Fotos überwiegend entstehen   ;)

 

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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Wenn ich mal von mir spreche: Ich habe immer weniger das Bedürfnis, meine Bilder ausser im engsten Bekanntenkreis überhaupt jemandem zu zeigen.

 

Während ich früher durchaus den Ehrgeiz hatte, Fotos zu schaffen, die von anderen als toll empfunden werden und etwas von dieser Bewunderung auf mich "abfärben" könnte, sind meine Bilder im Laufe der Zeit mehr und mehr nach ausschließlich persönlichen Maßstäben ausgerichtet worden, Feedback von anderen suche ich nicht (mehr): Meine Bilder müssen mir gefallen, und ausser mir eigentlich fast niemandem - sie werden nur noch im engsten Bekanntenkreis gezeigt, und auch nicht als Kunst betrachtet, sondern als persönliches Tagebuch gemeinsamer Erlebnisse.

 

Das reduziert dann auch den Wunsch, diese Bilder zu verteilen: Sie sind vor allem persönliche Mosaiksteine der Erinnerung und für Aussenstehende wohl eher langweilig. Wobei es mein Interesse ist, diese Erinnerungen technisch sauber anzufertigen und auch ab und zu entsprechend "aufzuhübschen".

 

Natürlich ist die Bedeutung des Equipments bei mir ziemlich weit vorne angesiedelt, aber gemessen an der ständig gestiegenen Anzahl Fotos sehe ich zumindest ich dieses Verhältnis immer noch als recht ausgewogen.

 

 

Hans

Das, was Du schreibst, kann ich nachvollziehen. Letztlich ist es so, dass eine große Zahl meiner Bilder für ein begrenztes Publikum gemacht werden und vermutlich auch nur dort Interesse finden (wobei das auch ein Vorurteil sein kann).

 

Von einem Jahr erwarte ich vielleicht 10 Bilder, die übergeordnetes allgemeines Interesse hervorrufen würden (als Einzelbild). Oft findet aber auch in Form von Bildpräsentationen die Abfolge von Bildern und entsprechende Erzählungen dazu mehr Aufmerksamkeit als das einzelne Werk. Da können die Einzelbilder auch mal gewisse Schwächen aufweisen. Für die konkurrenzfähige Bilderschau fehlen mir aber die Zeit und auch die Kenntnisse, den Audioteil auf entsprechendem Niveau hinzuzufügen, so dass sich die Wirksamkeit doch eher auf kleine Kreise beschränkt - was mir persönlich aber reicht.

 

Im Übrigen hat das gar nicht so viel mit Alter zu tun, sondern eher darum, ob und wie intensiv sich man mit einem Projekt auseinandersetzen kann. Berufstätigen fehlt dazu oft die Zeit und weniger das Geld, bei jüngeren Leuten ist es eher umgekehrt. Da entstehen dann kreative Projekte mit einfachen Mitteln (aber durchaus hohen Ansprüchen). Viele - egal welche Alterklasse - haben aber weder Zeit noch Lust, sich ausreichend intensiv mit einem Vorhaben zu beschäftigen und so ist es dann auch oft schwierig, wirklich Herausragendes hervorzubringen. Das ist ggf. die Crux, wenn Fotografie letztlich gemessen am Rest des Lebens nur eine Nebenbeschäftigung ist.

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 . . .

 

Viele - egal welche Alterklasse - haben aber weder Zeit noch Lust, sich ausreichend intensiv mit einem Vorhaben zu beschäftigen und so ist es dann auch oft schwierig, wirklich Herausragendes hervorzubringen. Das ist ggf. die Crux, wenn Fotografie letztlich gemessen am Rest des Lebens nur eine Nebenbeschäftigung ist.

 

Was bleibt einem in der Situation: Seine Maßstäbe an die Gegebenheiten anzupassen und sich über die Fotos zu freuen, die trotz widriger Umstände immer noch sooo gut aussehen (obwohl sie, absolut betrachtet, eher in den Papierkorb gehören).

 

Das meine ich in meinem Beitrag weiter oben: Mir machen auch meine "Papierkorb-Bilder"-Spaß - nur zeigen möchte ich sie hier nicht. 

 

Aber ich gebe schon zu: Die Masse macht's (in Kombination mit Lightroom sowie dem ganzen technischen Overkill), dass das eine oder andere Foto dann doch ganz ansehnlich wird, und es wäre sicher nicht verkehrt, eines davon hier mal einzustellen   ;)

 

Aber nur eines, das muss dann wieder reichen   :D

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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Um an einem Beispiel das konkreter darzustellen: Deine Bilder (die mir übrigens sehr gefallen), sind oftmals perfekt ausgeleuchtet, Du suchst Zeitpunkt der Aufnahme und Standort sorgfältig aus.

 

Im Gegensatz dazu sind meine Bilder vom gestrigen Ausflug beispielsweise in der prallen Mittagssonne entstanden, und ich war am Abend froh, mithilfe von Lightroom überhaupt etwas von diesen Aufnahmen "retten" zu können. Aber wir freuen uns schon, überhaupt einen Zeitpunkt für gemeinsame Unternehmen zu finden - eine Ausrichtung unserer Tagesplanung nach fotografischen Aspekten ist uns meist gar nicht möglich.

 

Was bringt es uns dann, über solche Aufnahmen zu sprechen, die eigentlich schon von der Beleuchtung her als "verloren" eingestuft werden müssen? 

 

Aber natürlich mache ich nicht alle meine Bilder zur Mittagszeit - dies beschreibt aber ein Stück weit, unter welchen Voraussetzungen meine Fotos überwiegend entstehen   ;)

Wählerisch beim Licht bin ich bei Naturaufnahmen in der Tat, bei Unternehmungen mit Freunden/Familie natürlich weniger. Da kommt man selbstverständlich häufiger in Situationen wo das Licht nicht optimal ist, aber man versucht dann das Beste draus zu machen. Bei knalliger Sonne kann man z.B. im Schatten häufig noch ganz passabler Bilder schießen. Hier zwei Aufnahmen von gestern 13.30

20073917909_1eb970df72_o.jpg

 

20260519185_0ed7aa9ea2_o.jpg

In einer technischen Diskussion hätte ich die allerdings auch nicht gezeigt, die können höchstens illustrieren das der AF meiner a7 in der Situation an seine Grenzen kam und das meine Bildgestaltung im Gehen auch nicht die sorgfältigste ist. Aber wie du ja schon erwähnst macht man ja meist auch noch genug andere Bilder.

 

Grüße,

Phillip

bearbeitet von Phillip Reeve
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...

 

Das mit dem Handy unterwegs ändert sich übrigens nach dem ersten "outdoor" Infarkt, Schlaganfall o.ä. in der Familie bzw. dem Bekanntenkreis... dann stellst Du das Teil einfach leise, hast es aber vorsichtshalber immer dabei. Selbst wenn kein Empfang ist ;)

 

Was mir sonst noch aufgefallen ist: Meine Arme sind mittlerweile zu kurz um das Bild auf dem Handy scharf zu sehen, daher bevorzuge ich Spiegellose mit Sucher und Dioptrienanpassung. Weia :o:D

 

Da ich auch im Gesundheitsbereich von analog auf digital umgestiegen bin, kann mich und meinen elektrischen Taktstock nur wenig erschüttern :P

 

schon, nur sehe ich wenn das so weiter geht, als Ü60 dann vermutlich in der Entfernung, in der es dank laaaaangem Selfie Stick scharf wäre, leider gar nicht mehr, was überhaupt auf dem Bild drauf ist ;)

Na dafür gibt's doch jetzt Selfie-Sticks! :D

schon, nur sehe ich wenn das so weiter geht, als Ü60 dann vermutlich in der Entfernung, in der es dank laaaaangem Selfie Stick scharf wäre, leider gar nicht mehr, was überhaupt auf dem Bild drauf ist ;)

 

... für einen Blick aufs Handy könntest du doch eine Spiegellose mit einem ordentlichen Zoom verwenden :D

bearbeitet von Glanzlichter
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Wie spezialbiker und Phillip Reeve schon schrieben ist es bei knalliger Sonne nicht einfach gute Bilder zu schiessen. Was machen?

Ich mach dann Bilder der anderen ART.

 

Bild eins das Ausgangansbild.

Bild zwei nach der ersten Ueberarbeitung, es werden weitere Ueberarbeitungsschritte folgen bis zum fertigen Bild.

 

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Ich lese ja viele Beiträge und bekomme immer mehr den Eindruck, dass sich in Foto-Foren nur noch alte Böcke / Böckinnen rumtreiben...

 

Wer hier was Sinnvolles schreibt, ist entweder 50 plus/minus oder hat auf der Klassenfahrt im Museum schon mal einen Film anfassen dürfen... Es gibt natürlich Ausnahmen, wie z.B. Phillip Reeve...

 

Ich glaube, dass sich hier - ausser Ausnahmen - niemand aufhält, der 'jung' ist... aus eigener Erfahrung weiss ich, dass die meisten 'jungen' noch nie was von Blende und Zeit gehört haben und halt mit dem Smartphone ein 'Bild' machen (das Smartphone zaubert das halt, das Objektiv ist ein Glasschutz für das Loch zum Prozessor, damit der Prozessor eine Verbindung zur Aussenwelt hat...)...

 

Stimmt diese Vermutung... oder gibt es hier auch post-Analog-Leute, die von sich sagen, dass sie problemlos mitdiskutieren und das alles nicht auf sie zutrifft? Oder sind wir wirklich nur noch unter 'uns' und sterben bald aus?

Als ich jung war, habe ich nach der Arbeit entweder den Motorradlenker oder Teile meiner Lebensgefaehrtinnen in den Haenden gehabt,

da waere mir nie in den Sinn gekommen, diese griffig, greifbaren Sachen, gegen eine Kamera zu tauschen.

 

Nun ein paar Jahre aelter, wo ich nicht mehr so scharf aufs Motorradfahren bin, klappt es von der Zeit her besser, ab und an mal ein Photo zu machen.

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Als ich jung war, habe ich nach der Arbeit entweder den Motorradlenker oder Teile meiner Lebensgefaehrtinnen in den Haenden gehabt,

da waere mir nie in den Sinn gekommen, diese griffig, greifbaren Sachen, gegen eine Kamera zu tauschen.

 

Nun ein paar Jahre aelter, wo ich nicht mehr so scharf aufs Motorradfahren bin, klappt es von der Zeit her besser, ab und an mal ein Photo zu machen.

 

 

Wilkommen im sozialen Netzwerk für Senioren und Senoritas (weibliche Senioren)!

 

Gruß

Walt

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Als ich jung war, habe ich nach der Arbeit entweder den Motorradlenker oder Teile meiner Lebensgefaehrtinnen in den Haenden gehabt,

 

Teile Deiner Lebensgefährtinnen??

Das ist eine  ...  sagen wir mal: exquisite ... Formulierung   :wacko:

bearbeitet von Atur
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also bin ich mit 43 schon eine Gruftie (also richtig hier?)

Knipse schon seit 30 Jahren - bis vor kurzem alles auf Silber von PEN (Bj68) bis 6x9 (ja cm) - und rede (auch von Berufs wegen) ständig über Optik & solche Sachen. Von Revue 400SE bis Rolleiflex 66 SE alles dabei, auch D800 oder 5D - und meine X-E1 macht auch keine besseren Fotografien als die FS50 ....

Was mich aber immer schon in den Foren gestört hat - und auch weiterhin tut - ist die Debatte über die Bildqualität aus technischer Sicht.

Ich kenne einige Menschen die mit Digiknipse ala Lidl/Aldi/Penny mehr zuwege bringen als - ihr wisst schon. Und es hat sich in solchen Fälle nie jemand beschwert, das die Qualität minderwertig wäre.

Sprach Picasso über Bleistifte oder Kollwitz über Grillkohle?

Also ran an den Auslöser, 'gescheite' (im Sinne von sinnvolle, brauchbare) Kameras gibt & gab es immer ... und erörtert (nicht runtermachen) die Ergebnisse und steigt in in die Inhalte ein. Dafür interessieren sich auch Teens & Tweens - und kommen automatisch zu Blende & Zeit wenn sie merken, welch mächtige Werkzeuge das sein können .

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@Triton

ich will Dir im Großen und Ganzen nicht widersprechen, aber das ist eine gute Frage.

Weiß man's?!

Auch ich teile im Großen und Ganzen die Meinung von Triton, der Technik wird zuviel Wert beigemessen.... Allerdings kann man mit der Aldiknipse manche Vorhaben wohl nicht so verwirklichen ;)

 

Allerdings halte ich es für höchst unwahrscheinlich, dass Picasso und Co. nie mit anderen über ihr Material geredet und sich ausgetauscht haben über das für ihre Vorhaben geeigneteste Papier, die Leinwand, Farbe oder die Stifte mit denen sie am liebsten arbeiteten und da haben sie sicher das Beste genommen, das sie kriegen konnten ;) Sie hätten es aber sicher nicht zu ihrem Hauptthema erkoren..

bearbeitet von Karen
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Die Eingangsfrage ist wirklich interessant. Es liegt aber nicht daran, dass sich Leute unter 40+ nicht für Fotografie interessieren. Ich studiere selbst Fotografie, im Nebengebäude kann man seinen Bachelor machen und da sind die Klassen voll mit Frauen und Männern unter 25.

 

Ein Großteil der Beiträge enthält ja keine Informationen, sondern sind Meinungsäußerungen oder man philosophiert, was ich durchaus gerne mache. Fototheorie ist mindestens so spannend wie das Knipsen und die besten Fotobücher enthalten manchmal kein einziges Bild.

 

Ich ärgerte mich gelegentlich über Helge, weil seine Beiträge sehr Sony-gefärbt sind. Aber wenn man das weiß, kann man dies für sich ausfiltern und erhält wirklich nützliche Infos mit Alleinstellungsmerkmal. Ansonsten herrscht in Foren eher Mainstream-Wissen, welches ich mir auch googlen kann. Ich hatte zweimal das Bedürfnis, einen Thread zu starten, weil ich eine Frage hatte. Ich habe festgestellt, dass man sich das schenken kann. Das ist kein Vorwurf, aber wenn ich z. B. kritisiere, dass bei der A7-Reihe das manuelle Fokuspunkt-Setzen und die Bildansicht total dämlich gelöst sind, und manche mutmaßen, ich kann die Kamera nicht bedienen, dann frage ich mich ernsthaft: Wie fotografieren diese Leute eigentlich? Oder tun sie es überhaupt?? Kaufe ich eine A7R II für 3500 Ocken und benutze ich sie anschließend im Automatik-Modus?

 

Viele posten etwas, wenn sie Langeweile haben oder das Wetter schlecht ist oder einen Furz quer sitzen haben... Ich schließe mich da nicht aus. Und dann gibt es eben so völlig nutzlose Threads wie z. B. Sensorvergleiche. Ich habe den Eindruck, dass viele einfach etwas plaudern wollen...

 

Und Bilder posten... im Webformat sehen mit heutigen Kameras die Bilder nicht besser aus als 2007. Das hat sich sowas von abgenutzt. Die Blümchen und Bienchen haben sich in dieser Zeit zudem auch nicht groß verändert. Es ist allgemein zu merken, dass diese Standardbilder niemanden mehr groß jucken, auch nicht mit 42MP. Wer natürlich etwas lernen will, so Grundlagenmäßig, dem wird durchaus geholfen.

Ich glaube aber, dass Leute unter 30 das nicht mehr mitmachen. Da gibt es das reale Leben und zum Glück facebook, wo ich mir die gewünschten Infos perfekt konfigurieren kann anhand von "Likes" und Gruppen. Ich nutze facebook z. B., um zu sehen, wo in der Umgebung eine interessante Ausstellung oder ein Event ist. Da gibt es kein anderes Medium, welches das so klasse bietet.

 

Bleibt am Ende der ausgeleierte, aber richtige Tipp "Geht raus und fotografiert".

 

bearbeitet von AJF
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facebook ist insofern cool, weil ich mir ja nicht den Schmantz der anderen durchlese (kann man alles abschalten), sondern einige Kanäle abonniert habe, die mir wichtige Infos zeigen. Und das kann man, ohne groß eigene Infos preiszugeben.

 

Danke aber fürs Kleingeschriebene!

bearbeitet von AJF
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Um auch mal eine Lanze für diese Veranstaltung hier zu brechen:

Der Wert eines solchen Forums und der Beiträge darin hängt natürlich auch vom Hintergrund und Vorwissen ab.

Wenn man Fotografie studiert hat, erfährt man vielleicht nicht viel Neues und die Wiederholungen (und zT sicher auch Fehler) gehen einem schnell auf den Keks.

 

Ich beschäftige mich halbwegs ernsthaft mit den technischen Feinheiten des mft-Systems erst seit ich hier dabei bin.

Daher habe ich in kurzer Zeit extrem viel neues gelesen (und hoffentlich auch gelernt).

und es ist auch so, dass ich durch das tägliche Lesen hier immer wieder die Kamera in die Hand nehme und irgendwas ausprobiere oder prüfe, was ich gelesen habe, und dass die Fotografiererei einen viel höheren Stellenwert für mich bekommen hat.

Ich mache dadurch einfach viel häufiger Fotos als früher, entgegen der hier ständig anzutreffenden Vermutung, dass sich das viele Forumlesen/-Schreiben und das Fotografieren gegenseitig behindern.

Ich fahre jetzt gezielt irgendwo hin, nur um Fotos zu machen, was ich früher nie getan habe.

 

Das ganze war dann auch noch mit einem persönlichen Kennenlernen und gemeinsamen Fotografieren in München gekrönt, was die Unterhaltungen mit den Teilnehmern hier noch interessanter und persönlicher macht.

 

Also, trotz aller Kritikpunkte, für mich ist das Forum bislang sehr wertvoll gewesen, und ich bin jedem dankbar, der zu meiner fotografischen "Erleuchtung" beigetragen hat :) :)

 

 

 

 

 

bearbeitet von Atur
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Viele posten etwas, wenn sie Langeweile haben oder das Wetter schlecht ist oder einen Furz quer sitzen haben...

 

Bin gerade am grübeln, was der Anlass für diesen Samsung NX500-'Technik-Thread' war (bestehend aus Eröffnungspost plus 1x Antwort):

 

Frage: Wann erkenne ich, dass der Akku ganz geladen ist?

 

Antwort: Die LED leuchtet grün.

 

Quelle: https://www.systemkamera-forum.de/topic/112397-nx500-akkuladeanzeige/

 

bearbeitet von kirschm
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@ AJF: es stimmt zwar, dass vieles, was in den Foren an Bildern gezeigt wird, schon oft zu sehen war und vieles mehr oder weniger Standard ist. Trotzdem sind die Leute, die diese Bilder gemacht haben sehr oft stolz auf ihr Werk, sehen es gerne an und wollen Meinungen dazu hören. Und selbst die paar Likes, die man hier erhält, lassen das Herz für einen Moment höher schlagen (weil man die Leute hier im Forum möglicherweise inzwischen deutlich mehr "kennt" als so manchen Follower auf Flickr und Co.). Insofern ist die Fotografie hier schon eher alltäglich, aber mit nicht minder schönen Bildern, die obwohl oft banal, Freude machen kann, anzuschauen. Wenn hier ein Werk mit künstlerischer Qualität gezeigt wird, ist das eher die Ausnahme, aber das sehe ich nicht als problematisch an.

 

Ansonsten bin ich davon überzeugt, dass die Hauptmotivation, sich an einem Forum zu beteiligen und ggf. auch mal zu streiten, in der Tat die Unterhaltung ist. Warum auch nicht. Nicht überall sind funktionierende Fotoclubs erreichbar, da sind Internetforen eine gute Alternative.

 

Dass jüngere hier weniger beteiligt sind, liegt sicherlich auch daran, dass diese sich in einer anderen, mehr dynamischeren Lebensphase befinden, in der aus unterschiedlichen Gründen, für bestimmte Interessen einfach zu wenig Zeit ist (Ausbildung, junge Familien, berufliche Beanspruchung). Wenn ich meinen Werdegang Revue passieren lasse, hätte ich vor 10 Jahren garantiert noch nicht so viel Zeit für fotografische Aspekte aufbringen können, wie das heute möglich ist.

bearbeitet von tgutgu
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Ich bin (vielleicht generationenbedingt?) kein Nutzer von Sozialen Medien, ich bin weder bei Twitter, Facebook noch Flickr angemeldet. Bis vor wenigen Jahren waren Foren für mich verschenkte Zeit, für Informationen sind Printmedien da, ggf. das Internet. ;)

 

Als ich hier anfing, wollte ich (vielleicht altersbedingt?) auch von meinem Wissen weitergeben. Ich war ziemlich konsterniert über die Wiederholungen, Abweichungen, persönlichen Angriffe, kurz das wenig Sachliche.

 

Aber ich habe gelernt. Ein Forum dient nicht nur der Information, sondern vorwiegend der Kommunikation. Der Meinungsaustausch, die Diskussion, das Frotzeln, Widersprechen, Zustimmen stehen im Vordergrund.

 

Das ist nicht altersbedingt, aber vielleicht sind vielen Jüngeren andere Themen wichtig, der Sport, die Kindererziehung, das Motorrad... Und andere Medien werden genutzt.

 

Mit zunehmendem Alter ändert sich nicht unbedingt die Anzahl der Interessen, aber die Schwerpunkte verlagern sich.

 

Fotografieren ist eines der wenigen Hobbys, bei dem Technik und Künstlerisches zusammentreffen. Mit Muße fotografiert es sich besser.

bearbeitet von Kleinkram
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...aber vielleicht sind vielen Jüngeren andere Themen wichtig, der Sport, die Kindererziehung, das Motorrad...

 

Motorrad ist bei den Jüngeren leider auch so was von out... kommt wohl noch nach richtigen Kameras... komme mir mit meinem Motorrad als Opa Out-of-Trend vor...

 

bearbeitet von kirschm
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Ich bin (vielleicht generationenbedingt?) kein Nutzer von Sozialen Medien, ich bin weder bei Twitter, Facebook noch Flickr angemeldet. Bis vor wenigen Jahren waren Foren für mich verschenkte Zeit, für Informationen sind Printmedien da, ggf. das Internet. ;)

 

Als ich hier anfing, wollte ich (vielleicht altersbedingt?) auch von meinem Wissen weitergeben. Ich war ziemlich konsterniert über die Wiederholungen, Abweichungen, persönlichen Angriffe, kurz das wenig Sachliche.

 

Aber ich habe gelernt. Ein Forum dient nicht nur der Information, sondern vorwiegend der Kommunikation. Der Meinungsaustausch, die Diskussion, das Frotzeln, Widersprechen, Zustimmen stehen im Vordergrund.

 

Das ist nicht altersbedingt, aber vielleicht sind vielen Jüngeren andere Themen wichtig, der Sport, die Kindererziehung, das Motorrad... Und andere Medien werden genutzt.

 

Mit zunehmendem Alter ändert sich nicht unbedingt die Anzahl der Interessen, aber die Schwerpunkte verlagern sich.

 

Fotografieren ist eines der wenigen Hobbys, bei dem Technik und Künstlerisches zusammentreffen. Mit Muße fotografiert es sich besser.

Ich bin mir sicher, dass der in den sozialen Medien in Diskussionen vor allem auch von Jüngeren geführte Ton weitaus "schlimmer" ist als hier.

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Facebook funktioniert ganz anders als dieses Forum. Man kann dort etwas einstellen (jeder kann die Bilder downloaden, es gibt keinerlei Schutz, außer sehr kleine Dateien laden und Wasserzeichen), andere liken dann oder nicht und können Kommentare abgeben. Eine Diskussion, wie hier, entsteht dort kaum. Und man kann eben verfolgen, was andere einstellen, wo man auch liken oder seinen Senf dazugeben kann. Bei dem, was ich so gesehen habe, gab es fast nur positive Kommentare. Ein anderer Zweck ist halt, Freunde und Bekannte teilnehmen zu lassen, was man selbst so treibt. Das war wohl auch die ursprüngliche Idee von Facebook.

 

Von den jüngeren Leuten, die ich kenne (um die dreißig Jahre), sind ziemlich viele nicht mehr dabei. Zum Teil aus Datenschutzgründen, wenn man teilnimmt, erklärt man - seit Januar - sein Einverständnis, dass die alles verfolgen, was man im Internet so treibt, auch wenn es außerhalb von Facebook ist, damit FB "in den Interessenbereichen passende Angebote machen kann". Ich bekam dann auch täglich kommerzielle Vorschläge eingeblendet, die ich dann schon abwählen konnte, aber folgen tun sie einem trotzdem. Manche nutzen es seitdem in einem anderen Browser nur für FB, damit die keine anderen Seiten tracken können. Habe ich auch ein Weilchen gemacht, aber nachdem sie jemandem, dem ich folgte, den Account geknackt hatten und der das einige Zeit nicht gemerkt hatte, habe ich mich abgemeldet. Natürlich passiert woanders auch, aber dort ist es so ganz offensichtlich. Etwas kritischer gesinnte Leute sind in der Regel nicht bei Facebook, außer es besteht ein kommerzielles oder berufliches Interesse. Eine Möglichkeit, sich zu präsentieren, ist es sicher.

 

Einige Seiten, die ich recht interessant fand, vermisse ich ein wenig, weil ich manches auch so nicht sonst im Internet finde. Das meiste finde ich aber auch auf einer Homepage, muss dann aber mich selbst kümmern, diese zu besuchen. Bei FB erscheinen die Neuigkeiten einfach in den persönlichen Nachrichten.

Es ist inzwischen ein Portal, das sehr viel von Firmen und auch sonst professionell genutzt wird, deswegen laufen ihnen auch haufenweise die Jungen davon, wie man überall lesen kann.

bearbeitet von Karen
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