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Hier schießt du nach meiner Meinung weit über das Ziel hinaus. Die Entscheidung für die Farben des "Herstellers" kann eine bewusste und selbst gewählte Entscheidung sein und liegt im Auge des Betrachters. Genauso wie du deine selbst entwickelten Farben für dich am schönsten findest. 

 

Ich denke, wir tauschen hier Meinungen aus. Ich habe meine formuliert und kann nicht erkennen, da auch nur einen Fingerbreit Übertreibung eingebaut zu haben. Ganz im Gegenteil: Der Grad an "Fremdeinfluss", der in meinen Bildern liegt, erscheint mir immer noch viel zu hoch. Nur der Umstand, das ich das Ganze (mittlerweile) als Hobby betreibe, hindert mich daran, noch viel tiefer anzusetzen (was in meinem Fall bedeuten würde: Mich noch intensiver mit der RAW Entwicklung auseinanderzusetzen).

 

Ich habe zu Analogzeiten viele Stunden in der Dunkelkammer verbracht und weiß daher, wie man mit Filmauswahl und Chemieeinsatz das Bildergebnis Stück für Stück für seine Anforderungen "getunt" hat. Praktisch alle (Berufs-) Fotografen, die ich damals kannte, haben "ihre Rezeptur" entwickelt und gehütet wie Augäpfel. Zwar entwickle ich nun digital, aber die Ansicht zu diesem Thema ist die gleiche. Eine besondere Leistung der Digitaltechnik ist, mich Bild für Bild individuell für eine spezifische Entwicklung entscheiden zu können, wo ich früher eben die ganze Filmpatrone tauschen musste, um eine spezielle Entwicklung machen zu können (tatsächlich haben wir deswegen mit teilbelichteten Filmpatronen hantiert - das war ein Zirkus, wenn die Motorkamera bei geschlossenem Objektiv bis Bild Nummer 32 rattern musste, um an die restlichen 4 Aufnahmen des 36ers zu kommen   :D ).

 

 

Aber verstehst Du, wie unterschiedlich Ansätze sein können? Deswegen übertreibe ich nicht, ich habe nur meinen Standpunkt vertreten (von dem aus betrachtet ich ein großes Weichei bin, weil ich die Möglichkeiten der ganzen Entwicklerei auch nur ansatzweise ausschöpfe ;) ).

 

Eine "richtige" Übertreibung sieht nochmals ganz anders aus!

 

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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Für mich drängt sich bei jpeg und RAW der naheliegende Vergleich von Automatik/Programm und Zeit-/Blendenvorwahl/Manuell auf.

Je intensiver man sich mit Fotografie beschäftigt und je genauere/individuellere Vorstellungen man über das Endergebnis hat desto mehr wird man dazu tendieren, sämtliche Einflussmöglichkeiten des Gesamtprozesses zu nutzen.

Dass man auch hervorragende und für viele Betrachter absolut überzeugende Ergebnisse erzielt, wenn man alles, von Anfang bis Ende, der inzwischen sehr weit fortgeschrittenen Technik und ihren Algorithmen überläßt, ist natürlich richtig.

So wie bei der jpeg/RAW-Diskussion könnte man mit Sicherheit mit zahllosen Beispielen Belegen, dass die Kamera mit Automatik-Einstellung genau so "gute" Ergebnisse liefert wie bei den Modi mit Eingriff in die Zeit-/Blendenkombination.

bearbeitet von Viewfinder
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Für mich drängt sich bei jpeg und RAW der naheliegende Vergleich von Automatik/Programm und Zeit-/Blendenvorwahl/Manuell auf.

Je intensiver man sich mit Fotografie beschäftigt und je genauere/individuellere Vorstellungen man über das Endergebnis hat desto mehr wird man dazu tendieren, sämtliche Einflussmöglichkeiten des Gesamtprozesses zu nutzen.

 

 

Es kommt noch etwas sehr wichtiges hinzu, was wir bislang kaum diskutiert haben: Der Bildinhalt.

 

Es gibt Inhalte, die brauchen keine oder nur wenig Nachbearbeitung, weil die dargestellten Personen und Objekte die Story des Bildes erzählen. Der richtige Moment sauber eingefroren wird manch anderes zweit- und drittrangig. Das wären Bilder, bei denen ich mir OOC vorstellen kann ohne mit der Wimper zu zucken.

 

Und dann gibt es die Bilder, die quasi erst "unter Nachbearbeitung aufblühen", bei denen die Details der Farbwiedergabe, Kontraste, Schärfung darüber  entscheiden, ob das Bild wirkt oder nicht. Wie man so eine Aufnahme ohne RAW Verarbeitung hinkriegen soll ist mir schleierhaft.

 

Und zwischen diesen Extremen gibt es Tausend Schattierungen weiterer Fälle. Nicht zuletzt daher kommen diese unterschiedlichen Ansprüche an die Verarbeitungskette.

 

 

Hans

bearbeitet von specialbiker
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Das "auch" scheidet bei mir persönlich aus, da die parallele Verwendung von RAW und JPG ooc zu kaum zu handhabenden Inkonsistenzen in der Bildverwaltung führen würde. Das ist extrem ätzend bei Bilderserien mit zeitlicher Abfolge. Wenn hier Dateien mit unterschiedlicher Namensgebung im Ordner rumschwirren, bekommt man die mit vertretbarem Aufwand einfach nicht mehr sortiert.

 

Da ich selbst farbliche Unterschiede zwischen JPG ooc und von Lightroom mit einem Standardkameraprofil aus RAW erzeugten JPGs kaum wahrnehme, bearbeite ich das, was bearbeitet werden muss in LR und lasse die unbearbeiteten halt unbearbeitet. Bei der abschliessenden Konvertierung in JPG bleibt dann immerhin alles in der richtigen zeitlichen Abfolge.

 

Du nimmst mit der Kamera nur RAW-Dateien auf und importierst sie in Lightroom, einige davon bearbeitest Du noch und dann werden alle nach JPEG exportiert?

 

Das muss ich auch mal probieren. Bisher machte ich es so:

 

Die Kamera macht RAW+JPEG. Ich kopiere alles in einen seperaten Ordner "raw_and_more". Dann sehe ich sie mir mit einem Viewer durch und bearbeite einige und speichere diese, wobei ich noch ein x anhänge, wenn es ein crop ist etc.

Zum Schluss verschiebe ich die besten JPEG in ein eigenes Verzeichnis. Diese werden bei Bedarf nochmal mit "downsizer" zusätzlich auf Full-HD gebracht für den Fernseher. Die Bearbeitung hatte ich wahlweise vom JPEG mit Gimp gemacht oder in Sonderfällen vom RAW.

Manchmal hatte ich dann noch die RAW gelöscht, von denen ich mir dachte, die will ich nicht mehr bearbeiten. Das war der bisherige Weg ohne CaptureOne.

 

Wenn ich alles mit Capture-One mache, dann spare ich mir den Aufruf der 3 Programme RawTherapee, Gimp, Downsizer.

Die Auswahl, was gut und schlecht ist, kann man bei diesen Programmen ja mittels Sternchen machen.

 

Ich denke, beide Wege führen nach ROM.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Es kommt noch etwas sehr wichtiges hinzu, was wir bislang kaum diskutiert haben: Der Bildinhalt.

 

Es gibt Inhalte, die brauchen keine oder nur wenig Nachbearbeitung, weil die dargestellten Personen und Objekte die Story des Bildes erzählen. Der richtige Moment sauber eingefroren wird manch anderes zweit- und drittrangig. Das wären Bilder, bei denen ich mir OOC vorstellen kann ohne mit der Wimper zu zucken.

 

Und dann gibt es die Bilder, die quasi erst "unter Nachbearbeitung aufblühen", bei denen die Details der Farbwiedergabe, Kontraste, Schärfung darüber  entscheiden, ob das Bild wirkt oder nicht. Wie man so eine Aufnahme ohne RAW Verarbeitung hinkriegen soll ist mir schleierhaft.

 

Und zwischen diesen Extremen gibt es Tausend Schattierungen weiterer Fälle. Nicht zuletzt daher kommen diese unterschiedlichen Ansprüche an die Verarbeitungskette.

 

 

Hans

Gerade bei Bildern, die im "richtigen Moment" gemacht wurden, die "eine Story erzaehlen", also die man nicht jeden Tag macht,

versuche ich, auch das maximale an Qualitaet herauszuholen, damit quasi alles passt, Die Geschichte, die im Bild steckt und die Qualitaet der Aufnahme.

 

Denn das perfekte Bild gibt es nur sehr selten oder gar nicht. Mit RAW-Dateien hat man jedoch die Moeglichkeit, da sehr nah ranzukommen.

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Was'n das eigentlich für ein komisches Gebäude da vor der Sonne? Sieht teuer aus!

 

Das Hamburger Pendant zum Berliner Flughafen. Die Elbphilharmonie. Kosten bei Projektbeginn 70-80 Mio. € - aktuell sind die Schätzungen so bei bummelige 700-800 Mio. €. Also knapp überzogen, das Budget. :huh:

 

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Das Hamburger Pendant zum Berliner Flughafen. Die Elbphilharmonie. Kosten bei Projektbeginn 70-80 Mio. € - aktuell sind die Schätzungen so bei bummelige 700-800 Mio. €. Also knapp überzogen, das Budget. :huh:

 

 

Somit ist es amtlich: Ironie ohne den Einsatz von Smilies funktioniert im Internetz nicht! :D

 

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Ich fürchte, Ironie funktioniert generell in D nicht (im Gegensatz zu angelsächsischen Ländern)

 

Da fühle ich mich gerade sehr entironisiert. :mellow: Im Forum/Internet weiss man wirklich nicht, ob so eine Frage Ironie ist oder nicht. Im ersten Moment habe ich sie ironisch verstanden, aber dann dachte ich mir, die Unwissenheit im Internet ist erfahrungsgemäß wie das Weltall, also unendlich, und da wollte ich dann einfach nur freundlich sein und habe doch geantwortet.

 

Und nun kassiere ich und alle Deutschen gleich ein uraltes Vorurteil dafür! Wie man macht's, man macht es falsch! ;)

 

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In diesem Thread kann ich oftmals wirklich nicht unterscheiden, was ernst gemeint ist oder lustig oder ironisch. :(

 

Manchmal schmunzele ich über einen Beitrag und erkenne später: Der Verfasser hat das ernst gemeint!

 

Ich vermute, das war eine Quelle der Inspiration für unseren guten alten Loriot

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In diesem Thread kann ich oftmals wirklich nicht unterscheiden, was ernst gemeint ist oder lustig oder ironisch. :(

 

Manchmal schmunzele ich über einen Beitrag und erkenne später: Der Verfasser hat das ernst gemeint!

 

Ich denke, dies hier ist ein Debattierclub in bester angelsächsischer Tradition (wenn auch nicht auf dessen Niveau). Denn natürlich ist die Sachlage völlig klar: Durch nichts ist es begründbar, eine Systemkamera zu kaufen, nur um dann einer zweifelhaften Kameraintelligenz die Interpretation der Rohdaten zu überlassen. :P

 

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Ich denke, dies hier ist ein Debattierclub in bester angelsächsischer Tradition (wenn auch nicht auf dessen Niveau). Denn natürlich ist die Sachlage völlig klar: Durch nichts ist es begründbar, eine Systemkamera zu kaufen, nur um dann einer zweifelhaften Kameraintelligenz die Interpretation der Rohdaten zu überlassen.  :P

 

 

Meiner Meinung nach zählt das Ergebnis ... und wie Du selbst hier im Thread gesehen hast, ist die Interpretation des Fotografen nur so gut, wie sein Monitor und seine Fähigkeiten als Bildbearbeiter es zulassen.

 

 

Genauso könnte man sagen (das ist nicht böse gemeint, aber ist ein gutes Beispiel) dass es nicht begründbar ist, wenn man sich eine Systemkamera kauft und dann nicht mindestens einen vollkalibrierten Monitor des Kalibers Eizo Color Edge zur Bearbeitung nutzt, auch wäre es durchaus richtig zu sagen, dass es nicht begründbar ist, eine Systemkamera zu kaufen und dann Bilder mit dem Kitobjektiv zu machen, statt das beste Zoom oder eine Festbrennweite zu nehmen.

 

Wir gehen alle Kompromisse ein, auch ich sitze nicht vor dem perfekten Monitor ... genauso wie ich hin und wieder einfach JPGs benutze oder ein Bild mit dem Kitobjektiv mache ....

 

 

Was ICH für durch nichts begründbar ansehe ist, auf der einen Seite die Hymne RAW über alles zu singen und auf der anderen Seite nicht die beste mögliche Ausstattung zu nutzen um dieses RAW so gut als möglich zu  machen und anschliessend zu verarbeiten.

Das ist einfach unrund.

 

 

 

 

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Dabei ist das doch DER mediale Aufreger der letzten Jahre neben BER und Stuttgart 21.

 

 

 

Tjo, ist peinlich ... aber bei uns gibts lokal soviele Aufreger, da reichte mein Fokus wohl nicht bis zu Euch hoch :) ... ich gelobe Besserung und werde gleich nächste Woche anfangen die Zeitung aufmerksamer zu lesen.

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Dabei ist das doch DER mediale Aufreger der letzten Jahre neben BER und Stuttgart 21.

 

Und die Fenster haben sich auch schon verzogen! :( (Und dank meiner unzureichenden Entzerrungskünsten auch das ganze Gebäude) ;)

 

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Die ersten Sparpläne sind durchgesickert: Man will nur Komponisten spielen, die seit mehr als 70 Jahre tot sind, um die GEMA-Gebühren zu sparen. Und das Gelände rund herum wird angemietet, damit Fotos des Gebäudes vom Privatgrund kostenpflichtig werden.

bearbeitet von Kleinkram
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