Jump to content

Empfohlene Beiträge

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Liebe Forumsmitglieder,

 

vielleicht könnt ihr mir eine Seltsamkeit erklären oder aber sogar eine Hilfestellung geben:

 

Ich besitze eine Olympus PEN E-P1 und habe daran ein manuelles Objektiv von Voigtländer (S Skopar 50 mm 1:2,5) via Adapter.

 

Es sollt doch eigentlich bspw. die Zeitautomatik funktionieren. Dabei erhalte ich folgendes reproduzierbares Phänomen: Habe ich z. B. Blende 2,8 manuell am Objektiv gewählt und die Kamera zeigt mir dazu die Belichtungszeit von 1/500 an. Nun blende ich ab und zwar um eine ganze Blende (in diesem Fall 4). Daraus muss eigentlich folgen, dass die Kamera dann 1/250 anzeigt. Dies gelingt auch in den ersten Abblendstufen, aber irgendwann (ca. ab Blende 11) passt dieser lineare Zusammenhang zwischen Zeit und Blende nicht mehr und die Kamera halbiert die Zeiten nicht mehr genau. Auf dem Display sehe ich dann im Liveview auch, dass das Bild immer dunkler wird (was auch nach dem Auslösen der Fall ist). Es müsste aber bei einer Veränderung der Blende um eine Stufe bei gleichzeitiger Zeitverdopplung insgesamt gleich hell bleiben.

 

Dieses Phänomen, welches das manuelle Fotograiferen deutlich erschwert bis unmöglich macht, habe ich in verschiedenen Lichtsituationen jeweils auf dem Stativ nachvollzogen und dabei außer der Blende nichts verändert. Auch eine Änderung der Integral in eine Sport-Messung brachte nichts (Stichwort "Randabdunklung"/Vignetierung von Objektiven), wobei eine Randabduclung bei Vollformatobjektiven und insbesondere gerade bei diesen von Voigtländer so oder so nicht zum Tragen kommt.

 

Gibt es eine Einstellung der Kamera oder einen Denkfehler meinerseits? Oder habt ihr ähnliche Erfahrungen etc.? Es wäre schön, wenn ihr mir behilflich sein könntet.

 

Glück auf!

 

Sebastian

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Ruhrgebietsuser,

 

willkommen im Forum.

Ich habe eben mal etwas gespielt - mit meiner neuen NEX auf Mehrfeldmessung und einem 50/1.4 Planar von Zeiss.

Sie steuert folgende Zeiten bei:

 

 

Blende.....Zeit

1,4........1/100

2...........1/60

2,8.........1/30

4.............1/15

5,6...........1/8

8..............1/4

11.............0,4

16..............0,8

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Sebastian,

 

noch habe ich meine E-P1 und so konnte ich nachgucken. Sicher ist bei dir die Funktion "LV-Erweiterung" aktiv. Die hellt das Sucherbild auf.

 

Zahnrad-Menü - D - LV-Erweiterung.

 

Aber eigentlich sollte sich das nur auf das Sucherbild, nicht auf die tatsächlich gewählte Zeit beziehen.

 

Ich hab's gerade mal bei meiner probiert (mit "LV-Erweiterung = Aus") und bekomme eine schöne Zahlenreihe wie donalfredo auch.

 

Abgesehen davon: Wo ist das Problem? Zumindest wenn diese Aufhellung des Displays ausgestellt ist, siehst du doch, was du bekommen wirst. Das ist doch der eigentliche Vorteil dieser Kameras ohne Spiegel und Prisma.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Vielen Dank für die schnellen Antworten.

 

Ich sehe jedoch nicht wie scheinbar andere, dass die hier als Beispiel aufgeführte Reihe den Zusammenhang aufweist, dass mit einer Verstellung um eine Blende nach oben die Belcihtungszeit doppelt so lang wird (auch wenn diese Reihe nett gemeint ist, löst die mein Problem mit meiner Kombination so oder so nicht ;-) ). Hier eine kleine Übersicht:

 

1,4 0,010000

2 0,016667 1,666667

2,8 0,033333 2,000000

4 0,066667 2,000000

5,6 0,125000 1,875000

8 0,250000 2,000000

11 0,400000 1,600000

16 0,800000 2,000000

 

Die erste Spalte zeigt die Blende, die Zweite die Zeit und in der dritten Spalte ist jeweils angegeben mit welchem Wert man die vorherige Zeit multiplizieren muss, um auf die Zeit zu kommen, die dann bei der nächsten Blendenstufe ermittelt wurde. Der Wert müsste immer ca. 2 sein und die Abweichungen sind da ja wohl doch schon eklatant. Es wäre also bspw. bei sonst gleichbleibenden Bedingungen das Bild mit Blende 11 schlicht zu dunkel.

 

Für meine Kamera habe ich ebenfalls eine solche Übersicht generiert:

22 0,333333 1,666667

16 0,200000 1,600000

11 0,125000 1,625000

8 0,076923 1,923077

5,6 0,040000 1,600000

4 0,025000 1,500000

2,8 0,016667

 

Auch dort sehe ich jetzt den Zusammenhang nicht wirklich. Und macht man mit der jeweiligen Einstellung ein Foto, stellt man fest, dass mit größerem Blendenwert die Fotos schlicht und einfach immer mehr unterbelichtet sind. Und da wäre eben meine Frage, ob das bei anderen reproduzierbar ist und vor allem ob es Abhilfe gibt. Die LV-Erweiterung ist und war aus und als Messmethode ist die Flächenintegralmessung eingestellt. Das Display zeigt bei mir den Effekt, dass mit zunehmender Blendenstufe die Bilder dunkler werden auch "richtig" an, aber den Effekt dürfte es unter der Zeitautomatik einfach gar nicht geben.

 

Hat noch jemand eine Idee?

 

P.S.

Sry für die schlechte Übersichtlichkeit der Zahlen, aber das Forum blendet meine Formatierungszeichen aus. Wo eine Lücke ist, beginnt die nächste Spalte. ;-)

bearbeitet von Ruhrgebietsuser
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

P.P.S.

Wo übrigens das Problem ist: Das Prinzip der Zeitautmatik ist damit ad absurdum geführt, da ich dabei eine Blende vorwählen soll und die Kamera dann die passende Zeit durch Messung wählt. Wären die Bilder generell zu hell oder zu dunkel würde natürlich einiges für eine allgemeine Belichtungskorrektur sprechen, aber da die Bilder mit größerer Blende (also kleinerer Öffnung) immer dunkler werden, ist eine pauschale Korrektur nicht möglich. Stelle ich meine Nikon-DSLR mit einer 20er Festbrennweite an der gleichen Stelle auf das Stativ, wird übrigens genau der von mir erwartete (und in den letzten Jahrzehnten in der Fotografie als Grundsatz geltende) Zusammenhang genau so geboten und ich erhalte die perfekte Reihe mit den für Kameras typischen Belichtungszeiten.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Sebastian,

zuallererst erscheint mir auch befremdlich, was die Zeit-Automatik dir hier anbietet. Allerdings verunsichert mich, daß du immer nur von "angezeigter" Zeit sprichst, aber keine Bilder gemacht und hier eingestellt hast.

 

Wenn der Effekt reproduzierbar scheint, dann mach doch bitte mal drei Bilder, eines bei Offenblende, eines bei zwei Blenden kleiner und eines bei vier Blenden kleiner. Damit dürften wir im groben einen Reigen haben, der sich auch in der Praxis als umfangreich genug darstellen würde.

 

Danach haben wir die Möglichkeit, entweder nach (immer noch denkbaren) Gründen zu suchen oder einfach einen Fehler feststellen - jedenfalls können wir dann Spekulatius essen ohne damit hier um uns zu werfen.

Gruß Thorsten

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dem Wunsch komme ich natürlich nach. Leider ist es hier nun mittlerweile finster und obendrein regnet es in Strömen, sodass ich nur nichtssagende Beispiele habe, die aber den Effekt zeigen. Das erste Bild wurde mit der Anfangsöffnung gemacht und dann die gewünschten Schritte. Deutlich ist zu erkennen, dass der Gesamteindruck immer dunkkler wird, was zwar einerseits den hellen Flächen zugute kommt, aber die dunklen Stellen absolut "absaufen" lässt.

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

danke - jetzt bin ich mal gespannt, was die Pen-Benutzer dazu sagen.

 

Dieser Effekt ist mir auch schon aufgefallen, allerdings nicht nur an einer Pen sondern auch an SLRs die unter bestimmten Lichtverhältnissen bei Arbeitsblende zu Fehlmessungen neigten....

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Guten Abend.

Ich habe die Tabelle nicht so recht verstanden und deshalb eine kleine Grafik daraus gemacht. Das sieht so aus, als ob die Zeit-Werte einen ganz ordentlichen logarithmischen Zusammenhang mit den Blendenwerten hätten. Die unregelmäßigen Schrittweiten, vor allem bei Blende 8, fallen im Kurvenverlauf nicht besonders auf. Sie scheinen mir aber vor allem die Abdunklung bei höheren Blenden nicht zu erklären. In den alten analogen und chemischen Zeiten war nach meiner Erinnerung, wenigstens beim Vergrößern, ein Verlängerungsfaktor wegen des Schwarzschildeffekts zu berücksichtigen. Gibt es bei den Sensoren vielleicht auch so etwas?

 

Gruß Michael

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Gibt es eine Einstellung der Kamera oder einen Denkfehler meinerseits? Oder habt ihr ähnliche Erfahrungen etc.? Es wäre schön, wenn ihr mir behilflich sein könntet.

 

Glück auf!

 

Sebastian

 

 

hast Du die mittenbetonte Integralmesung eingestellt, oder sogar die Spotmessung?

 

 

ESP sollte vor allem bei offener Blende heller belichten als bei geschlossener.

 

 

 

ansonsten ist mir das vor allem von sehr lichtstarken Objektiven mit starker Vignettierung bekannt, hat mich aber nie interessiert, weil ich ja bei der PEN eine verlässliche Bildvorschau habe und besonders in schwierigen Verhältnissen sowieso nach Augenschein korrigiere.

 

 

Wenn das Bild in der Mitte heller ist, kann das im Extrem der ESP eine Art Fenster vorgaukeln, das diese dann ausgleichen wird ... mit Spotmessung sollten die Ergebnisse am besten sein.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

 

Die erste Spalte zeigt die Blende, die Zweite die Zeit und in der dritten Spalte ist jeweils angegeben mit welchem Wert man die vorherige Zeit multiplizieren muss, um auf die Zeit zu kommen, die dann bei der nächsten Blendenstufe ermittelt wurde. Der Wert müsste immer ca. 2 sein und die Abweichungen sind da ja wohl doch schon eklatant.

Weder müsste der Wert 2 sein noch sind die Abweichungen relevant.

Die Abweichung kommt nur dadurch zu Stande das die Kamera natürlich keine unsinnige 1/7,5 Sekunde oder noch unsinnigere 1/3,75 Sekunde macht sondern sinnvoll rundet. Aus dem selben Grund wird übrigens auch die Blende mit 5.6 angegeben obwohl es eine 5.6568542494923801952067548968..... ist.

 

Warum bei dir die Belichtungsautomatik immer dunklere Bilder produziert weiß ich jetzt auch nicht.

Aber dagegen gibt es ja den M-Mode. Einfach mit jeder kleineren Blende die Belichtungszeiten verdoppeln :D

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Zunächst hier die Blenden: 2,8 ; 5,6 ; 11

 

Also, zum letzten Beitrag: Doch, sie müssten 2 sein und schon gar nicht so stark abweichen und augenscheinlich machen sich die Abweichungen bemerkbar (siehe Bilder). Und noch ein kleiner Hinweis zum Runden: Bei der zuvor eingestellten Belichtungsreihe kam erst der Wert 1/100 und dann 1/60. Die Kamera scheint also auch dort Zwischenwerte zu wählen (1/100), sodass die 1/60 als akzeptabler Rundungswert für 1/125 durchgegangen wären, aber nicht für 1/100, da es dort dann 1/50 gewesen wäre. Es ist also wohl 1. kaum richtig und 2. augenscheinlich unpassend gerundet, da die Bilder schlicht zu dunkel werden. Den Verweis mit der M-Modus habe ich einfach mal als Scherz aufgefasst. Dass der existiert, weiß ich auch, aber auch hinter dessen Lichtwaage versteckt sich die gleiche Messmethode, sodass die Änderung nichts bringt (das zeigt sich auch im Experiment).

 

Verwendet man die Spot- bzw. die mittenbetonte Integralmessung, ergibt sich eine bessere Wertereihe. Hat jemand denn eine Erklärung, warum die ESP-Messung nicht richtig funktioniert bzw. den Effekt aufweist, dass sie bei kleinerer Blendenöffnung (=größerer Blende) zur Unterbelichtung neigt?

 

Zum vorletzten Kommentar:

"ESP sollte vor allem bei offener Blende heller belichten als bei geschlossener." Kann mir jemand sagen warum? Das Objektiv ist mit 2,5 nicht besonders lichtstark und zeigt mir auch keinerlei Anzeichen von Vignetierung, was sicherlich u.a. dadurch hervorgerufen wird, dass das Objektiv ein Vollformatobjektiv ist und dieses dann im genutzten Bildkreis gar nicht in den vignetierungskritischen Außenbereichen genutzt wird.

 

@ MichaelW: Eine solches Diagramm habe ich auch angefertigt. Es nützt einem aber in dieser Reihe kaum etwas, da bei mir die Werte regelmäßig stark abweichen und sich dann dennoch ein parabelartiges Gebilde ergibt. Das würde erst auffallen, wenn man die "richtige" Reihe dagegen stellt und dann sieht man auch die Abweichung. Da die Werte in jeder Stufe abweichen, wird der Fehler immer weiter getragen und im nächsten Schritt sogar noch verstärkt, was Abdunkelung der Aufnahmen nach hinten heraus erklärt.

bearbeitet von Ruhrgebietsuser
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Zunächst hier die Blenden: 2,8 ; 5,6 ; 11

 

Also, zum letzten Beitrag: Doch, sie müssten 2 sein und schon gar nicht so stark abweichen

Doch da die Abweichungen nur von Rundungsfehlern stammen. Es gibt keine Kamera die solche unsinnige krumme Werte anzeigt nur damit unsinnige Milchmädchenrechnungen stimmen. Nach 1/15s kommt 1/8s und nicht 1/7.5s usw.

Und noch ein kleiner Hinweis zum Runden: Bei der zuvor eingestellten Belichtungsreihe kam erst der Wert 1/100 und dann 1/60.

Da wurde auch nicht gerundet. Die 1/100s war bei Blende 1.4 gemacht. Es ist allgemein bekannt das bei solch großen Blenden trotz doppelt so großer Blendenöffnung die effektive Lichtmenge die am Sensor ankommt nicht mehr ganz doppelt so groß ist so das die 1/120s die eigentlich zu erwarten wäre wenn die Blende 2 eine 1/60s ergibt nur noch 1/100s ist.

Das liegt daran das Strahlen die sehr schräg auf den Sensor einfallen die Pixel nicht mehr richtig ausleuchten können. Wurde hier auch schon öfter diskutiert bspw. im Thread. zum 25/0.95.

Die Reihe stimmt also perfekt und ganz sicher würden die Bilder auch die selbe Helligkeit haben.

Ganz im Gegensatz zu deiner Reihe aus der deutlich ersichtlich ist das es eine Fehlmessung gegeben hat die die Bilder immer dunkler werden lässt.

Statt

1/100s

1/40s

1/15s

hatten die korrekten Werte

1/100s

1/25s

1/6s

lauten müssen.

Wobei die Frage nach der Ursache natürlich noch offen ist.

Es gab aber mal Zeiten da haben Kameras gar keine Belichtung gemessen und das Ergbniss hat man erst nach dem entwickeln gesehen und trotzdem wurden perfekte Bilder gemacht :)

Da dürfte das im Zeitalter von Lifeview und Sofortkontrollmöglichkeiten nicht wirklich ein Problem darstellen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Den Verweis mit der M-Modus habe ich einfach mal als Scherz aufgefasst. Dass der existiert, weiß ich auch, aber auch hinter dessen Lichtwaage versteckt sich die gleiche Messmethode, sodass die Änderung nichts bringt (das zeigt sich auch im Experiment).
Dann hast Du die Aussage des Kollegen nicht verstanden:

 

Wenn Du in M misst, die Zeiten dann hochrechnest und überträgst, hast Du nach dem Abblenden die lineare Kurve, die Du haben wolltest .... Du hast damit sozusagen die Offenblendenmessung simuliert (oder den externen Belichtungsmesser)

 

 

Verwendet man die Spot- bzw. die mittenbetonte Integralmessung, ergibt sich eine bessere Wertereihe. Hat jemand denn eine Erklärung, warum die ESP-Messung nicht richtig funktioniert bzw. den Effekt aufweist, dass sie bei kleinerer Blendenöffnung (=größerer Blende) zur Unterbelichtung neigt?

 

Zum vorletzten Kommentar:

"ESP sollte vor allem bei offener Blende heller belichten als bei geschlossener." Kann mir jemand sagen warum? Das Objektiv ist mit 2,5 nicht besonders lichtstark und zeigt mir auch keinerlei Anzeichen von Vignetierung, was sicherlich u.a. dadurch hervorgerufen wird, dass das Objektiv ein Vollformatobjektiv ist und dieses dann im genutzten Bildkreis gar nicht in den vignetierungskritischen Außenbereichen genutzt wird.

 

Vignettierungen (zumindest die, die vom schrägen Strahlengang und der beschneidung der sichtbaren Öffnung durch eine zu kleine Frontlinse kommen) reichen bis nahezu der Mitte ... dh der Unterschied zwischen innen und aussen wird geringer, aber die Steigung des Abfalls bleibt nahezu gleich (OK, das ist vereinfacht .. ;) )

Auch Dein 2,5er ist also in der Mitte heller als aussen.

 

Die Verteilung ändert sich mit der Arbeitsblende, weshalb die Messung nicht immer das gleiche sehen kann.

Eine intelligente Messung wie die ESP Messung sieht die Mitte heller und aussen dunkler ..der Mensch wird immer die Helligkeit der Mitte als Masstab nehmen.

Die Messung sieht also im Durchschnitt ein dunkleres Bild bei offener Blende, und versucht das aufzuhellen (deshalb sind oft auch die Bilder von manuellen Lichtriesen gefühlt heller bei gleicher Blende als die von Systemobjektiven)

Nicht umsonst schreibt Voigtländer im Beipackzettel zum Nokton 0.95/25 dass man unbedingt Spotmessung oder wenigstens eine mittenbetonte Messung verwenden sollte.

 

 

Andererseits ist das doch eh alles vollkommen egal, weil man ja das Bild vorab sieht, wenn es nicht passt (und es wird selten genau passen, selbst wenn die Kamera immer gleich belichten würde) dann dreht man halt hinten am Rädchen und stellt es heller oder dunkler.

 

Die Frage ist auch, ob die Kennlinie der Belichtungsmessung an sich immer linear ist .... der Bereich ist riesig, da würde es nicht wundern, wenn auch da ein gewisser Spielraum drinsteckt.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mein Gedankengang wie folgt ergibt für mich, daß die EP-1 fehlerhaft ist.

Höchst interessant und verwirrend. Ich schließe mich der Meinung des TOs an, daß die Reihe der Werte linear mal 2, bzw. linear mal Wurzel aus 2, umgekehrt zueinander korrespondieren müssen. Wenn eine Optik mit F:2 nicht viermal soviel Licht durchläßt als eine (korrekte) F:4 dann stimmt m.E. die Bezeichnung F:2 nicht. Aber das dürfte in diesem Fall nicht von Bedeutung sein.

Ich habe zwei Belichtungsmesser aus der Zeit, als die meisten Kameras keine Belichtung gemessen haben.

1. Gossen Sixtry

Gemessen wird ein Lichtwert, der auf eine von zwei sich zueinander verstellbaren linearen Skalen übertragen wird, indem diese zur anderen verschoben wird. Die Skalierung:

f..1,4..2..2,8..4..5,6..8..11..16..22..32..45

'500 '250 '125 '60 '30 '15 '8 '4 '2 1 2 4 8 sec

.

2. Etwas moderneres mit Batterie, ist aber auch schon nahe 40 Jahre alt - Toshiba LINEAR - sorry, steht so drauf. Das "linear" bezieht sich dabei auf den linearen Zeigerausschlag (im Gegensatz zum Selen-Bel.messer) der eine etwas einfachere Konstruktion ermöglicht. Die Skalierung ist vom Prinzip her gleich:

f..1..1,4..2..2,8..4..5,6..8..11..16..22..32

'8000 '4000 '2000 '1000 '500 '250 '125 '60 '30 '15 '8 '4 '2 1 2 4 8 15 30 1m 2m 4m 8m

.

Unsere Systemkameras lassen sich doch allesamt auch rein manuell bedienen, basierend worauf sollten denn die Belichtungswerte eingestellt werden, wenn das Prinzip meiner Belichtungsmesser nicht mehr gilt ? Live View berücksichtigt ja nur die Blende, zumindest an meiner NEX, und eine Helligkeitsschätzung am LCD mittels Live View wäre doch auch ungenau.

Die gezeigten Bilder / EXIF

Olympus E-P1 keine Blendenangabe

1/100 1600 Anfangsöffnung 2.8

1/40 1600 2 Blenden kleiner 5.6

1/15 1600 4 Blenden kleiner 11

Wenn so belichtet wie in der Beschreibung, dann müßten die Zeiten '100, '25, '6 sein, und da die Bilder tatsächlich dunkler werden, bestätigt, daß eine Fehlrechnung in der Kamera vorliegt. - unter der Voraussetzung, daß sich die Kamera mit ALLEN manuellen Objektiven so verhält. Ich kenne die PEN Objektive nicht ob deren manuellen Bedienbarkeit, ob deren Rückmeldung an die Kamera das Ergebnis beeinflußt, und diese somit als Vergleich zur Bestätigung dienen könnten.

Die Abweichungen scheinen mir zu groß, um anders erklärbar zu sein. Schön wäre ein Vergleich mit anderen EP-1 Besitzer, dieser Thread im Olympus Bereich würde möglicherweise dort mehr Echo finden.

Eine Zeitautomatik sollte schon so weit funktionieren daß man sie auch benutzen kann.

Bin gespannt auf den weiteren Fortschritt in diesem Thread.

Grüße hanns

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das habe ich auch so verstanden. Siehst Du bei meinen Überlegungen einen Gedankenfehler oder eine Wissenslücke? Ich lerne gerne dazu, meine Lücken sind sicher größer als mein Wissen.

Schöne Grüße hanns

 

 

Mein Einwand erfolgte deswegen

 

Ich kenne die PEN Objektive nicht ob deren manuellen Bedienbarkeit, ob deren Rückmeldung an die Kamera das Ergebnis beeinflußt, und diese somit als Vergleich zur Bestätigung dienen könnten.[/Quote]
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo.

 

Ruhrgebietsuser teilt mit:"Es sollt doch eigentlich bspw. die Zeitautomatik funktionieren. Dabei erhalte ich folgendes reproduzierbares Phänomen: Habe ich z. B. Blende 2,8 manuell am Objektiv gewählt und die Kamera zeigt mir dazu die Belichtungszeit von 1/500 an. Nun blende ich ab und zwar um eine ganze Blende (in diesem Fall 4). Daraus muss eigentlich folgen, dass die Kamera dann 1/250 anzeigt. Dies gelingt auch in den ersten Abblendstufen, aber irgendwann (ca. ab Blende 11) passt dieser lineare Zusammenhang zwischen Zeit und Blende nicht mehr und die Kamera halbiert die Zeiten nicht mehr genau. Auf dem Display sehe ich dann im Liveview auch, dass das Bild immer dunkler wird (was auch nach dem Auslösen der Fall ist)".

 

Ich bin dem Problem mit einem manuellen Fremdobjektiv jetzt ebenfalls begegnet, und zwar bei der Kombination Panasonic L10/ Zeiss Flektogon 2,4/35. Hier funktioniert die Zeitautomatik (A = Aperture priority) bei schwachem Licht nicht mehr richtig- abhängig aber nicht von der Blende, sondern von der Belichtungszeit: ab etwa 1/15 und langsamer bleiben die Zeiten zu kurz, d.h. das Bild wird dunkel (Kurve 1). Wenn ich manuell (M) regle, tritt das merkwürdigerweise nicht auf; das Bild bleibt gleich hell (Kurve 2). Bei dem Panasonic- Vario- Elmarit gibt es das Problem nicht: der Verlauf ist bei A- und M- Stellung ziemlich gleich (Kurve 3).

 

Mittenbetonte und Spotmessung sind an diesem Effekt nicht schuld, auch wenn die Kurven etwas unruhiger sind als bei Integralmessung.

 

Gruß Michael

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Korrektur: Leider ist mir gestern bei der Grafik ein Fehler passiert: Die dritte Kurve zeigt nicht, wie eigentlich beabsichtigt, das Leica- Vario- Elmarit bei Zeitautomatik (A). Hier nun die Grafik mit der berichtigten dritten Kurve. M.

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...