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Wozu brauchen wir eigentlich immer mehr Pixel?

Man hätte doch auch den GH1 Sensor auf den neuesten techischen Stand bringen können. Da wäre bestimmt mehr bei rumgekommen.

 

Aber wenn die Marketingabteilung die Techniker bevormundet.... :confused:

 

GH3 to have emphasis on low light performance, new EVF technologies | EOSHD.com

 

 

weil mehr Pixel der schnellste Weg zu dünneren AA Filtern sind.

 

 

Nicht nur das, sondern mit mehr Pixeln kann man auch Rauschen effektiver herausrechnen (den dazu gehörenden Artikel von Frank Klemm im blauen Forum finde ich leider nicht mehr .. aber die aktuellen Kameras bestätigen seine Aussage)

 

Man muss sich nur von der Idee der pixelscharfen Aufnahme verabschieden ;) ... statt der 100% Ansicht sollten wir wieder zu der xx fach Vergrösserung zurückkehren (früher hies es mal, was in 10x Vergrösserung mit dem Fadenzähler scharf ist, ist in jeder Ausgabegrösse scharf)

 

 

Mit mehr Pixeln hat man eigentlich nur Vorteile .... man könnte durchaus Sensoren mit 60 MP bauen, aus ihnen aber dann 12 MP Bilder erzeugen, die deutlich schärfer wären als die heutigen 12 MP Bilder.

Man hätte damit sogar die Möglichkeit, statt 2/3 der Farbpixel zu erraten, diese aus einem 4er Raster zu berechnen.

 

Man muss nur von der fixen Idee wegkommen, dass man alle Pixel des Sensors unbedingt im Bild auch 1:1 sehen müsse ....

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Ganz recht, genau das sagt Eric Fossum ja, von dem Frank Klemm sein Wissen haben dürfte.

 

Ist das blaue Forum jenes, welches dieses hier als gelbes bezeichnet? Sehr verwirrend.

 

Der Reiz der besseren Sensoren übt ja auch den Reiz der Systemkameras aus. Grosse und gute Sensoren und man will keine Kompakte mehr haben. Allerdings muss dann neben der reinen Sensor-Technologie auch alles andere mitziehen. Vor allem die Software ist da meiner Meinung nach wichtig. Meine NEX ist zwar toll, aber wenn man Änderungen machen will, also Wechsel von Blendenautomatik nach Zeitautomatik oder mal zwischendurch ein HDR aufnehmen will, dann muss man sich ziemlich umständlich durchs Menü hangeln.

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Mit mehr Pixeln hat man eigentlich nur Vorteile .... man könnte durchaus Sensoren mit 60 MP bauen ...

Dann nehme ich lieber etwas Rauschen in Kauf, denn diese Klopper möchte ich nicht bearbeiten,

die erfordern entsprechende Hardware, auch wenn es möglich wäre.

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1. Nicht nur das, sondern mit mehr Pixeln kann man auch Rauschen effektiver herausrechnen

 

2. statt der 100% Ansicht sollten wir wieder zu der xx fach Vergrösserung zurückkehren (früher hies es mal, was in 10x Vergrösserung mit dem Fadenzähler scharf ist, ist in jeder Ausgabegrösse scharf)

 

 

3. Mit mehr Pixeln hat man eigentlich nur Vorteile .... man könnte durchaus Sensoren mit 60 MP bauen, aus ihnen aber dann 12 MP Bilder erzeugen, die deutlich schärfer wären als die heutigen 12 MP Bilder.

Man hätte damit sogar die Möglichkeit, statt 2/3 der Farbpixel zu erraten, diese aus einem 4er Raster zu berechnen.

 

4. Man muss nur von der fixen Idee wegkommen, dass man alle Pixel des Sensors unbedingt im Bild auch 1:1 sehen müsse ....

 

1. Gut, wenn das so ist, ist ok. Nur wo ist da das Maximum für Hobbyanwender erreicht? Mir reicht eigentlich der heutige Stand.

 

2 + 4: Ja :) Ich glaube, das liegt einfach im Menschen, zu kontrollieren wie gut und scharf die Kamera abbildet. Man will ja seine Kaufentscheidung immer noch nachträglich rechtfertigen und schielt immer zur Pixelebene, statt zum Gesamtergebnis. :)

 

3. Das ist natürlich eine ganz andere Sache auf einem höheren Niveau. Ein 4rer Raster zusammenrechnen hätte auch mit weniger als 60Mp für den Hobbybereich etwas, wenn von vornherein eine geringe Ausgabegrösse geplant ist. Aber bitte dann nur mit global shutter. :) Das ware der Hit. :)

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Dann nehme ich lieber etwas Rauschen in Kauf, denn diese Klopper möchte ich nicht bearbeiten,

die erfordern entsprechende Hardware, auch wenn es möglich wäre.

Stimmt im Prinzip. Bisher ist die Datenverarbeitungs- und Speichertechnologie jedoch immer noch schneller weiterentwickelt worden als die Kamera- und Sensortechnologie. Die Kamerabauer hängen sich da immer erst hinten dran.

Deshalb sehe ich das gelassen.

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NaJa, die Dynamik bleibt dabei auf der Strecke...

eigentlich nicht, das ist nur so, weil man die einzelnen Pixel nicht fleixibel ansteuert ... wenn Du Dir mal ansiehst wie die Fuji S5 da arbeitet, ist klar, dass darin Potential steckt ... selbst wenn man die Pixel gleichgross machen würde und zB immer von 4 Pixel eines mit ISO 50 zwei mit ISO 100 und eine mit ISO 200 steuert.

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Dann nehme ich lieber etwas Rauschen in Kauf, denn diese Klopper möchte ich nicht bearbeiten,

die erfordern entsprechende Hardware, auch wenn es möglich wäre.

müsstest Du ja nicht, wenn die interne 60MP Grösse auf glasklare und tatsächlich pixelscharfe 12 MP (oder 24 ;) für die Grossdrucker) ausgegeben würde.

 

Man könnte sogar RAW Files erzeugen, die genauso alle Möglichkeiten bieten wie jetzt, aber eben tatsächlich pixelgrosse Details wiedergeben .,. und das ohne in den 12 MP RAWs auch nur einen Pixel in seiner Farbe interpolieren zu müssen.

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müsstest Du ja nicht, wenn die interne 60MP Grösse auf glasklare und tatsächlich pixelscharfe 12 MP (oder 24 ;) für die Grossdrucker) ausgegeben würde.

 

Das ist ja der Trick. In dem Fall würde mir als Hobbyist eine 20Mp Kamera mit 5Mp Ausgabe locker reichen, wahlweise mit Ausgabe 20Mp oder 5Mp.

Das wäre aus dem Stand technisch machbar. :)

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eigentlich nicht, das ist nur so, weil man die einzelnen Pixel nicht fleixibel ansteuert ... wenn Du Dir mal ansiehst wie die Fuji S5 da arbeitet, ist klar, dass darin Potential steckt ... selbst wenn man die Pixel gleichgross machen würde und zB immer von 4 Pixel eines mit ISO 50 zwei mit ISO 100 und eine mit ISO 200 steuert.

 

Panasonic hat ja bereits für den Überwachungsbereich Sensoren im Sortiment mit deutlich erhöhten Dynamic-Umfang (Super Dynamic), die machen nichts anderes als es ein HDR-Bild auf mehreren Einzelbildern auch tun würde, nur eben in Echtzeit auf Sensor-Ebene.

 

Man darf nie den Fehler begehen und von aktueller Technologie auf zukünftige Entwicklungen zu schließen. Vergleicht man Sensoren der letzten 3 Jahre hat sich nicht sehr viel getan, sieht man es visionär, muss man nicht die Stufen (Jahre), sondern die Sprünge (Jahrzehnte) innerhalb von Entwicklungen als Basis nehmen. Ohne revolutionäres Denken und den Trieb zu neuen Konzepten verweilt man schlicht in der Vergangenheit.

 

Genau deshalb stirbt der Spiegel, dann noch der Verschluss, Sensoren werden hochdynamisch abbilden in ähnlichen Rahmen wie unser Auge und der MegaPixel-Wahn geht weiter, auch mit einem gewissen Nutzen.

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Der Spiegel wird bestimmt nicht aussterben. Zumindest nicht in den nächsten 10-15 Jahren. Dem Kontrast-AF sind physikalische Grenzen gesetzt. Das mag zwar besser werden wie man an der GH2 sieht, aber ein Ersatz für Phasen-AF wird es so schnell nicht werden. Das liegt daran, dass der Kontrast-AF einfach nur nachträglich feststellen kann, wo ein Motiv war.

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Der Spiegel wird bestimmt nicht aussterben. Zumindest nicht in den nächsten 10-15 Jahren. Dem Kontrast-AF sind physikalische Grenzen gesetzt. Das mag zwar besser werden wie man an der GH2 sieht, aber ein Ersatz für Phasen-AF wird es so schnell nicht werden. Das liegt daran, dass der Kontrast-AF einfach nur nachträglich feststellen kann, wo ein Motiv war.

 

 

das mag jetzt so sein ... aber wenn man mehrere Messentfernungen gleichzeitig überwacht wäre es kein problem auch die Entfernung zu errechnen. (siehe die IR Idee von Olympus)

 

genaugenommen müsste man nur einigen Sensorzellen eine "Brille" verpassen, um diese Idee zu verwirklichen.

 

Ich sehe den Spiegel in der Versenkung verschwinden .. langsam, aber unaufhaltsam.

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Der Spiegel wird bestimmt nicht aussterben. Zumindest nicht in den nächsten 10-15 Jahren.

 

So ähnlich dachte ich über die Fotografie auf Film, als ich 1997 (also vor 14 Jahren) meine letzte Analog-Spiegelreflex gekauft hatte, eine Nikon FM2. Eigentlich dachte ich damals, dass ich damit dann die nächsten 20-30Jahre fotografieren würde ... 10 Jahre sind eine lange Zeit. Morgen kann einer die zündende Idee für Dein AF-Problem haben, in 5 Jahren ist die Technik dann verbreitet.

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Gast SecretWorld

Moin Pictor,

 

Die Nikon D3x ist die Kamera von Nikon mit den meisten Pixeln und dem größten Dynamikumfang unter den Nikon DSLRs.

 

bei reichlichem Licht ja, ab ISO 400 wendet sich das Blatt... ;)

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@nightstalker:

 

Nun, aktives Autofokus System mit IR oder Ultraschall hat es früher schon gegeben und man hat es wieder verworfen, weil es zuviele Nachteile als Vorteile brachte. Lies dir mal diese Seite durch, da werden diese Systeme genau erklärt: Ausführliche Beschreibung von aktiven und passiven Autofokussystemen; Erklärung von Kreuzsensoren, Phasen-AF und Kontrast-Autofokus

 

@jkrt: Ich denke nicht, dass es da soviele Ideen geben wird, die alternativen sind halt begrenzt. Aber ich lasse mich gerne überraschen.

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Über die Vor- und Nachteile aktueller und alter AF Technologien müssen wir glaube ich nicht diskutieren, die dürften den meisten hier hinlänglich bekannt sein.

Die Frage ist eher die: Wer hat in Bezug auf AF den nächsten erfolgreich implementierbaren Geistesblitz? Und die Idee mit den einzelnen IR sensitiven Pixeln in Kombi mit normalem Kontrast-AF fand ich jetzt gar nicht so abwegig. Der verlinkte Artikel (::Daumen hoch::) geht da allerdings noch nicht drauf ein, das Patent ist ja auch noch nicht sooo alt.

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@jkrt: Ich denke nicht, dass es da soviele Ideen geben wird, die alternativen sind halt begrenzt. Aber ich lasse mich gerne überraschen.

 

Man kann nicht über Grenzen diskutieren, wenn man diese gar nicht kennen kann.

 

Vor noch nicht mal sooo langer Zeit, war die einzige bekannte Alternative zum manuellen fokusieren der Fixfokus ... schön dass wir da überrascht wurden ;)

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Man kann nicht über Grenzen diskutieren, wenn man diese gar nicht kennen kann.

 

Vor noch nicht mal sooo langer Zeit, war die einzige bekannte Alternative zum manuellen fokusieren der Fixfokus ... schön dass wir da überrascht wurden ;)

 

Genau.

Bei der Jungfernfahrt der Bertha Benz hat man gemutmaßt, daß die ungeheure Geschwindigkeit (von 15 km/h) vom Menschen nicht ertragen wird, und das Gehirn gequetscht wird.

Demnächst quetscht einer die etablierten Autofokussysteme und wir sagen - warum nicht gleich so? ...

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Der Spiegel wird bestimmt nicht aussterben. Zumindest nicht in den nächsten 10-15 Jahren. Dem Kontrast-AF sind physikalische Grenzen gesetzt. Das mag zwar besser werden wie man an der GH2 sieht, aber ein Ersatz für Phasen-AF wird es so schnell nicht werden. Das liegt daran, dass der Kontrast-AF einfach nur nachträglich feststellen kann, wo ein Motiv war.

Das ist primär ein Problem der Rechen- Und Speicherzeit. Die Moore'schen Sprünge sind bekannt, denke ich. Dann rechnen wir außer den 30...40 ms des Spiegelhochklappens noch das vorherige Schliessen des Verschluss vor der eigentlichen Belichtung weg (nochmal ca. 20ms?) und vergleichen dann mit der Auslöseverzögerung bei einer schnellen DSLR. Mit dem elektronischen Verschluss wird die Verzögerung zwischen der letzen Fokuseinstellung und der Belichtung so kurz, das die Genauigkeit des Fokussierens besser wird, weil sich das Motiv nicht wie vorher zwischen Spiegel- und Verschluss(schließ)ablauf verschieben kann. Ich prognostiziere der spiegellosen Auslöseverzögerung zwischen Antippen des Auslösers und Aufnahme kürzere Zeiten als heute mit der schnellsten DSLR. Die Gesamtzeit ist es, worauf es an kommt, nicht die Fokussierzeit alleine. Wenn man auf den Stromverbrauch keine Rücksicht nimmt, dann kann man auch bei eingeschalteter Kamera das Bild im Fokusfeld ständig im Fokus halten, also ein Dauercontinuous-AF. Dann ist die Auslöseverzögerung nur noch von der Reaktionsschnelligkeit des Auslösefingers abhängig.

bearbeitet von wolfgang_r
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Gast SecretWorld
Nicht alle Fotografen fotografieren Kohlen im Kohlenkeller in der Nacht und ohne Beleuchtung. ;)

 

Pictor, das Argument hab ich schon so oft gehört, besser isses immer noch nicht.... ;-)

 

Vor dem Lumix G-Kram hatte ich lange D3 und D3s im Einsatz, habe letztlich wegen der Schlepperei und aus Zeitmangel aber alles verkauft und das Hobby auf µFT reduziert.

 

Aus meiner Sicht ist die Diskussion wirklich müssig, denn die Dynamikreserven einer D3(s) sind bei Freihand-AL-Aufnahmen eine ganz, ganz feine Sache.

Den "unbeleuchteten Kohlenkeller" braucht's übrigens gar nicht, ab und an reicht da schon die Dämmerung, und mit den praxisgerechten ISO-Reserven die althergebrachten Grenzen in der Fotografie zu verschieben.

bearbeitet von SecretWorld
Huch, Satzstellung...
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