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Thowe

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  1. Wer häufiger darüber nachdenkt sich Luminar anzuschaffen, dieses gibt es aktuell für wenig Geld als komplettes Bundle mit samt Aurora, Looks etc. bei https://www.humblebundle.com/software/aipowered-photo-editor-with-luminar-4-software
  2. Ich denke, die größte Stärke der Kamera wird recht gut in diesem Video dargestellt: Damit lassen sich mit wenig Aufwand im Sinne von Kosten, Personen etc. recht gute Livestreamings als eben auch Aufnahmen für Kanäle realisieren, die eben neben hoher Qualität etwas gegen die Statik tun, die oftmals von einem 1-Kamera Setup ausgehen.
  3. Wenn ich ein Foto haben welches tatsächlich "80MP Nutzinformation" beinhaltet, werde ich beim herunterechnen/downsampling eben diese Information verlieren und habe zwar am Ende vielleicht "ein Bild von 20MP" mit besserem Inhalt, wenn man es so nennen mag, als wäre es direkt so entstanden, der Nutzen ist aber die offene Frage. Ein völlig verrauschtes Bild wird besser, je kleiner man es skaliert, sofern die "Fehlinformation" (Rauschen) geringer ist als die Nutzinformation (Motiv). HiRes-Shot soll aber ja gerade Detailgewinn generieren und dies überhaupt in Relation zur Auflösung des Sensors zu setzen ist zwar als Zahl betrachtet einfach, aber verkennt die Komplexität. Genau wie 80MP bei einem ungeeigneten, nennen wir es mal detailllosen Motiv nicht mehr als genau dieses wiedergeben kann. Wenn ich einen absolut porenfreie und weiße Wand fotografiere, ist die Frage der Auflösung des Sensors sehr unerheblich, mit 80MP gebe ich genau so viel an Information weiter wie mit 5MP, richtig ist aber, dass die Informationsfülle bei 80MP höher ist. Die Skalierung auf 1MP würde da auch tatsächlich nichts verändern, sie ist nur nutzlos. Sprich, wie bei allem, es kommt darauf an. Anders gesagt, der Thread hier ist richtig gut. Aber man erkennt 2 Dinge ganz genau, die einen sprechen von der Physik und hiermit verbunden natürlich auch die Auswirkungen dieser. Die anderen versuchen etwas komplexes entweder zu visualisieren (was durchaus nützlich ist) oder in Zahlen zu fassen und sogar zu vereinfachen. Marketing und diese Vereinfachungen sind in etwa so, als würde man Schach damit erklären, dass am Ende der König keinen Zug mehr machen kann. Das ist zwar 100% korrekt, aber auch 100% nicht der Komplexität gerecht.
  4. i7-5820K (6 Kerner) 32GB RAM Radeon R9 Fury Samsung 512GB SSD M.2 950 Pro und dazu eine 1TB SSD 850 EVO Bilder landen letztendlich auf ein Synology NAS DS413 24" 4K Monitor mit 99% Adobe RGB
  5. Exakt, wenn das 1.2/25mm wirklich das erfüllt was die ersten Bilder erahnen lassen, dann ist es auf einem ähnlichen und extrem hohen Niveau wie das 300mm. In diesem Fall spricht man am Ende einfach nur noch in Superlativen. 300mm Oly: http://www.lenstip.com/478.1-Lens_review-Olympus_M.Zuiko_Digital_300_mm_f_4.0_ED_IS_PRO_Introduction.html Zum Vergleich: FE55: http://www.lenstip.com/483.4-Lens_review-Sony_Carl_Zeiss_Sonnar_T*_FE_55_mm_f_1.8_ZA_Image_resolution.html Und ebenso: Otus: http://www.lenstip.com/390.1-Lens_review-Carl_Zeiss_Otus_55_mm_f_1.4_ZE_ZF.2_Introduction.html Ich will hier keineswegs das FE55 schlechtreden, es ist sein Geld sicherlich wert. Es in einem Atemzug mit Otus zu nennen ist dennoch Majestätsbeleidigung. Man sollte akzeptieren lernen, dass jedes Objektiv durchaus seinen Preis wert sein kann und nicht im Vorfeld etwas vermuten oder attestieren, geschweige denn in Relationen zu setzen, was man gar nicht ernsthaft abwägen kann. In und vor allem für meine Augen ist das Otus auch sein Geld ebenso wert. Sigma Art: http://www.lenstip.com/400.1-Lens_review-Sigma_A_50_mm_f_1.4_DG_HSM_Introduction.html <- Die Königin darf dafür sehr wohl den König beleidigen. Wiegt allerdings auch fast soviel wie das Otus. Wenn das neue Olympus 25mm bereits bei Offenblende eine extrem hohe Schärfe erreicht, hierbei auch noch zum Rand hin diese gut hält, wenige bis keine weiteren Schwächen aufweist. Dann noch ein Bokeh bietet, welches wirklich zu den besten gehört. Im Nah- als auch Fernbereich gut abbildet (Eigenschaften die oftmals gar nicht ermittelt werden) und mit 400g und somit mit samt Kamera unter 1Kg bleibt, erfüllt es immer noch wesentliche Stärken des Systems und dies ohne die üblichen Kompromisse. Nun, ich denke, darauf haben durchaus Personen gewartet und wer nicht, der ist schlichtweg kein Kunde für diese Qualitätsklasse, sei es der Geldbeutel oder weil er die Parameter hinter dem Objektiv nicht versteht.
  6. Absolut, schaut man sich das an, was das 25mm leistet, ist es definitiv gekauft. Kontraste und die Qualität des Bokeh sind absolut außergewöhnlich, ich würde bereits jetzt dafür wetten, dass es auch in Tests entsprechend euphorisch abschneidet. Ist und bleibt falsch. Physikalisch so oder so und im Sinne von verstandenen Äquivalenzen ebenso. Das hat Richard Butler mal versucht allgemeinverständlich zu erklären: https://www.dpreview.com/articles/2666934640/what-is-equivalence-and-why-should-i-care er war damit nicht der erste, hier ebenso: http://admiringlight.com/blog/full-frame-equivalence-and-why-it-doesnt-matter/ und wer es genauer wissen will: http://www.kinzel.org/02_foto/06_unschaerferechner/ und all das sagt noch lange nichts darüber aus, welche de facto Qualitäten ein Objektiv erreicht. Die Homogenität der Unschärfe, die Darstellung der Unschärfe in die Tiefe und viele andere Faktoren sind alles andere als leicht zu berechnen. Hier mit simpler Mathematik zu agieren und einfach Zahlen x2 zu nehmen, spiegelt alles mögliche wieder, nur niemals die Realität. Das der Unsinn im Internet von zahlreichen Personen immer wieder verbreitet wird, ist leider so. Wer so agiert, hat es eigentlich nicht besser verdient als mit 50,- Euro Plastikbecher bestraft zu werden dessen minderwertiges Glas und Berechnung nichts taugt, aber durchaus mit einer Brennweite (f=focal lengt)und somit Blendenöffnung in entsprechenden Milimeter daherkommt.
  7. Dazu möchte ich kurz etwas zur Überlegung ergänzen. Hierbei auch ignorierend, dass f/8 mit steigendem Pixel-Count der Sensoren problematisch wird. In erster Linie sollte man an die Qualität des Glases denken, diese hat durchaus einen starken Einfluss auf den letztendlich abgerufenen Preis. Weitere Einflüsse wie Entwicklungskosten in Korrelation zu den anvisierten Verkaufszahlen ergänzen sich selbstredend. 600mm sind bereits sehr speziell und somit geht es in Richtung Spezialfall der Fotografie und das macht es für einen Hersteller schwer hier ein Produktportfolio aufzustellen und da würde ich mich auch verweigern, Objektive wie das Walimex Pro 650-1300mm 1:8-16 gibt es ja und es gibt auch Kunden die damit zufrieden sind, aber, wie ja auch selbst erwähnt, würde man nicht ernst genommen werden. Es dürfte somit auch gar keinen Sinn ergeben, überhaupt ein solches Objektiv anzubieten, wenn man einen Qualitätsanspruch an sich selbst stellt und gleiche Margen damit fahren muss/will mit der lichtstarken Version gleicher Brennweite. Edit: Glatt den Teil vergessen, den ich ja noch zum Thema 4/300 schreiben wollte: Das Objektiv wird seinem (zu) hohen Preis eben auch deshalb haben, weil Olympus nicht mit riesigen Verkaufszahlen rechnet und somit Entwicklungskosten und eben auch Kleinauflagen in diesem berücksichtigen muss. Schlecht für uns als Kunde, schlecht für Olympus.
  8. Es "roch" schon lange danach und ist durchaus verständlich. Als sie damals angekündigt wurden, war ich hocherfreut, im laufe der Zeit wurden aber Alternativen verfügbar und somit der Absatz sicherlich auch schwerer. Wobei ich mir recht sicher bin, dass die SK Objektive qualitativ ausgezeichnet gewesen wären und ihr Geld wert, die Zweifel an der Wertschätzung und Konzentration auf die Bereiche, wo es Absatzchancen gibt, ist selbstredend schlüssig. Dennoch schade.
  9. Papiere haben auch je nach Tinte ganz unterschiedliche Ergebnisse, ab und an testet die c't das ja mal gerne, ebenso Patronen. Auch wenn ich "gefühlt" Canon Geld in den Rachen werfe, ich nehme für das, was Qualität am Ende sein soll nur Original-Patronen und das Photo Paper Plus Glossy II und ja, ich sehe die Unterschiede, getestet habe ich da bereits sehr viel. Die Bandbreite reicht von Nuancen bis zu extrem.
  10. Retro = Rückwärts und der Begriff ist nicht unbedingt positiv besetzt, vor allem auch, weil es (meist) ein "Modebegriff" ist. Derweil halte ich die Rückbesinnung auf alte Konzepte durchaus für erstrebenswert. Ein Retro-Look (genau wie Vintage) oder Retrodesign kann man als Hommage oder auch Absurdität betrachten, in beiden Interpretationen liegt aber gleichzeitig das Konzept der Modeidee und somit etwas vergängliches. Ich halte weder die Fujis, noch die OM-Ds, noch die GX7 für Retro sondern eben für die Neuinterpretation alter Konzepte. Den VW New Beatle halte ich für eine Hommage und Neugotik für einen Stil, genau wie in der Musik der Grunge einer ist. Retro betrachte ich im Sinne des Begriffes auch eher als abwertend, in den meisten Fällen halte ich das für das Konzept einfallsloser Designer denen schlicht nichts mehr einfallen will.
  11. Es ist wie immer eine Frage des "Wies" die meisten Kamera-Hacks modifizieren das eigentliche Betriebssystem (Firmware). Auch QNX (als eines der bekanntesten Betriebssysteme) stellt die Möglichkeit bereit, dass hierauf Anwendungen in einem sehr begrenzten und absolut kontrollierbaren Umfang ablaufen. Eben unter HTML5, wie z.B. auch die Kacheln von Windows 8, entscheidend ist dann, das Basisbetriebssystem. Will man Kameras jedoch um Apps erweitern, ist die Gefahr recht hoch, dass es auf Android-Basis sein wird, die ist recht schlüssig, ebenso der Zugang und das bietet dann zahlreiche Möglichkeiten von außen eben Dinge zu ändern, die man besser nicht ändern sollte. Will man es als Hersteller schlüssig und gut umsetzen, braucht man am besten 2 Prozessoren in der Kamera und eine Trennung, dass wird niemand machen. Kann man zwar auch mit 1 Prozessor lösen und Prioritäten/Affinitäten, man sollte dabei aber dennoch 2 Dinge im Auge behalten: 1. Software die läuft braucht Rechenzeit und addiert sich innerhalb dieser 2. Akkukapazität und Reichweite Andere Aspekte wie steigende Komplexität und somit auch Fehlern mal ganz außen vor gelassen. Deshalb sprach ich davon, dass eine Schnittstelle zum Smartphone/Tablett in meinen Augen reichen sollte und die bessere Wahl ist. Hier habe ich Auswahl an verschiedene Displays, sowohl qualitativer Natur (z.B. JDIs LTPS) als auch von der Größe. Prozessor, Speicher etc. addieren sich ebenso. Apps auf der Kamera, mit festen Flash-Speicher und Generationenwechsel würde zwar eine Kamera zur Mode verkommen lassen, was durchaus im Interesse der Hersteller wäre, aber davon bin ich selbst kein Fan.
  12. Wobei der Foveon-Sensor schon seine Stärken hat, allerdings macht er Bilder nicht zwangsweise besser, vor allem der Workflow ist anders und die Möglichkeiten ebenso. In der Praxis erklärt man kaum wahrnehmbare Nuancen zu Welten und reibt sich an der eigenen Wahrnehmung auf. Aber Glaube versetzt ja bekanntlich Berge und wenn man etwas "sehen will", wird man es auch sehen, egal in welche Richtung. Da weiter oben ja Objektive und FF vs. Kleiner angesprochen wurde im "Sinne der Lichtmenge": http://www.dpreview.com/forums/post/33785655 Wie dem auch sei, Wetterbedingungen, Lichtsituation, das Können des Fotografen und vor allem auch der Funke Leidenschaft zur Kreativität, macht alles mehr aus als Sensorformat, Art, Objektiv oder was auch immer. Den meisten Einfluss auf "den Look" übt letztendlich die Bearbeitung in Software, ebenso auf den subjektiven Schärfeeindruck (nachschärfen) etc. aber schön, wenn man über Mikrokontraste etc. sinniert, die sind nur ein Teil der Miete und eben eher nicht der essentielle. Mir egal, ich glaube dennoch daran und kaufe weiterhin teure Objektive um schlechte Fotos zu machen. ^^
  13. Von "der Zeit" her würde es passen, die E-M5 hat ja Konkurrenz durch die E-M10 und ein sanftes Update, vor allem mit dem großen Epson-Ultimicron-Panel (sprich dem aus der E-M1, dem VF-4 oder auch Leica Visoflex) und besseren Knöpfen täte ihr durchaus gut.
  14. Windows ist ein extrem zuverlässiges Betriebssystem wenn man es nicht zumüllt. Gibt es die Möglichkeit, kann man wirklich Gift darauf nehmen, dass es passieren wird. Klar könnte man als Kamerahersteller nun ein Smartphone-Phänomen anführen: Mit mehr Apps und Leistungsanforderung derer, brauche ich schneller ein neues Gerät. Doch darauf verzichte ich gerne. Ich hoffe auch, dass die Automobil-Branche brav bei QNX bleibt und nur Anbindungen (wie eben Apples CarPlay) anbietet, dass ist vom Risiko kalkulierbar. Innerhalb derartiger Grenzen könnte man auch bei Kameras eben Fremdsoftware zulassen, aber auf ein Applikationwildwuchs verzichte ich gerne. Die Schnittstelle vom Smartphone/Tablett sollte reichen. Passiert es in der Kamera ist vermutlich eines der 1. Programme der Übertaktung des Prozessors gewidmet, nein, bitte nicht.
  15. Wobei mich Leica mit der T sehr überrascht hat. Traditionelles wie entschleunigtes Fotografieren gepaart mit aktuellen Bedienkonzept wo andere Hersteller sich noch nicht so richtig heran trauen. Logisch das sie kein Werkzeug für jeden ist, aber mich reizt die Kamera sehr, aber andere dürften das anders sehen. Mein User-Name ist per Zufall ja auch ein Firmenname eines Kameraherstellers (Geschichte dazu) gewesen, da gab es wirklich viele. Einen Markt kann man leider wirklich verschlafen bzw. nicht marktgerecht sein, aber den der 1" Kameras bedient ja fast nun nahezu jeder, allerdings mit unterschiedlichen Konzepten. Die Canon G1 (Mark II) finde ich auch recht spannend. Größer darf es aber auch nicht mehr wirklich werden, wenn man eine Kamera zum mitnehmen will.
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