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Ich habe nur das 7,5mm (ohne Elektronik). Das ist optisch ganz gut und es ist vor allem so klein dass man es immer dabei haben kann. Mit Elektronik ist natürlich besser weil man dann nicht selber aufpassen muss dass die Kamera korrekt weiß welche Brennweite beim Stabilisieren zu berücksichtigen ist.

Das 6mm habe ich durchaus schon in Erwägung gezogen, bislang aber nicht zugeschlagen. 7.5mm ist schon ziemlich weit und rectilinear hin oder her, wenn da Personen am Rand ins Bild laufen sieht es schon komisch aus. Ich habe auch meistens eine 360° Kamera dabei und das ist auf jeden Fall das weitwinkligste was es gibt.

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Opticallimits hatte beide im Test:

https://opticallimits.com/micro-four-thirds/laowa-7-5mm-f-2-mft-c-dreamer-review/

https://opticallimits.com/micro-four-thirds/laowa-6mm-f-2-zero-d-mft/

Demnach sollte das 6mm optisch besser sein, ist man an Randschärfe bei f2...f2.8 interessiert und optisch korrigierter Verzeichnung. Das 6mm macht ab f2.8 deutliche Blendsterne, mir gefallen sie sehr gut.

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Hat das 6mm denn noch eine 'natürliche' Darstellung?

Ich wollte es für Video z.B. in beengten Räumen einsetzen, um möglichst viel aufs Bild zu kriegen.

Das Bild sollte noch natürlich und nicht zu sehr nach Weitwinkel-Effekt aussehen 

 

Welche Objektive anderer Hersteller sind in ihrer Abbildungs-Qualität vergleichbar?

bearbeitet von michaman
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vor einer Stunde schrieb michaman:

Hat das 6mm denn noch eine 'natürliche' Darstellung?

Ich wollte es für Video z.B. in beengten Räumen einsetzen, um möglichst viel aufs Bild zu kriegen.

Das widerspricht sich ein wenig

Man kann mit Ultraweitwinkeln ansprechende Bilder machen, meistens indem man aus einer höherem Perspektive filmt, aber es erfordert immer mitdenken und Gefühl für die Abbildung, das beginnt schon bei 14mm und wird von mm zu mm schwieriger, den man Richtung 6mm geht

Je nachdem was Du filmen möchtest, wirst Du Dich anpassen müssen ... sicherheitshalber: 7,5mm haben die gleichen Probleme 😉 

 

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vor einer Stunde schrieb nightstalker:

es hat einen Chip eingebaut, der automatisch die Exifs ausfüllt, den IS richtig einstellt und bei Drehung am Fokusring, Lupe und Peaking aktiviert

 

Es gibt inzwischen auch das "LAOWA 7.5 mm f/2.0 A" das Elektronik-Kontakte hat.

Soweit ich das sehe, es hat keinen Blendenring und man stellt die Blende über die Kamera manuell oder automatisch ein. Die Blende hat meines Wissens nach weniger Lamellen ist ansonsten aber identisch.

vor 2 Stunden schrieb michaman:

Hat das 6mm denn noch eine 'natürliche' Darstellung?

Ich wollte es für Video z.B. in beengten Räumen einsetzen, um möglichst viel aufs Bild zu kriegen.

Das Bild sollte noch natürlich und nicht zu sehr nach Weitwinkel-Effekt aussehen 

 

Welche Objektive anderer Hersteller sind in ihrer Abbildungs-Qualität vergleichbar?

Wenn man mit 7,5mm oder gar 6mm filmt und es bewegt was im Randbereich oder die Kamera bewegt sich in Räumen, dann kann das sehr schnell sehr komisch aussehen. Auch wenn es kein Fischauge ist, lassen sich die Gesetze der Perspektive nicht außer Kraft setzen. Wenn die Nasenspitze doppelt so nah an der Kamera ist wie die Ohren, dann sieht jedes Gesicht komisch aus.

Es gibt das relativ alte Panasonic 7-14mm/F4 und es gibt das hervorragende Olympus 7-14mm/F2.8. Die sind beide optisch gut bis sehr gut aber nicht ganz so lichtstark. Beide haben auch kein Filtergewinde. Ich habe früher das Panasonic 7-14 viel für Fotos genutzt. Für Video bin ich dann auf das Laowa 7,5mm umgestiegen. Ich nutze es aber selten in engen Räumen. Typischerweise filme ich Straßen, Plätze oder mal in einer Kirche aber ich versuche möglichst nichts zu dicht an der Kamera zu haben weil da die Verzerrungen in der Bewegung problematisch sind. Seit ich das Panasonic 9mm/F1.7 haben nutze ich das Laowa nicht mehr so oft. Die 9mm sind in der Regel völlig ausreichend. Es ist aber schön wenn man es in Reserve hat. Ich würde heute aber vermutlich das 6mm nehmen. Ich kann mit der G9-II ja Open Gate filmen (die ganzen 25MP als Video) und nachträglich rein zoomen wenn es zu wild wird.

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Ich finde es wirklich gut. Wenn ich mit sehr leichtem Gepäck unterwegs sein will, nehme ich das PL 12-60 als Hauptobjektiv und stecke dazu das Laowa 7,5 und das Telezoom G Vario 35-100/1:4-5.6 Asph (das von der GM 5 stammt)  in eine (Jacken-)Tasche. Für mich ist das dann eine perfekte Abdeckung von 14 mm bis 200 mm (~KB) und bin damit praktisch für alle Fälle gerüstet.

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Am 29.11.2024 um 16:27 schrieb beerwish:

Ich kann mit der G9-II ja Open Gate filmen (die ganzen 25MP als Video) und nachträglich rein zoomen wenn es zu wild wird.

Ich möchte es auch an der G9-II verwenden. Wäre Open-Gate die 5,8K oder welche Einstellung ? (Habe noch nicht oft mit der G9-II Video gemacht)

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vor 2 Stunden schrieb michaman:

Ich möchte es auch an der G9-II verwenden. Wäre Open-Gate die 5,8K oder welche Einstellung ? (Habe noch nicht oft mit der G9-II Video gemacht)

Genau das. Es ist ganz oben in der Liste. Man erkennt es auch an den 4:3 Seitenverhältnis und 5760x4320 Auflösung. Es gibt dann noch ein etwas niedriger aufgelöstes 4:3 mit bis zu 60 fps. Alle anderen Aufnahmemoden haben 16:9 oder 17:9.

Die höhere Auflösung nutzt einem natürlich nur wenn man Software hat, die das verarbeiten kann und dann die Ausschnitte in der gewünschten Zielgröße macht. Es geht ja darum aus dem Material etwas in 16:9 oder 9:16 zu machen und dabei digital zu zoomen, schwenken oder was auch immer zu machen. Sehr praktisch ist das Format auch wenn man auf dem Stativ filmt und später eine Zeitrafferaufnahme macht indem man das ganze beschleunigt. Man kann dann einen butterweichen Zoom oder Schwenk realisieren.

 

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Klick hier: 

Ich habe das "alte" 7,5er und das 6mm mit Kontakten. Mir persönlich gefällt das 6mm etwas besser. Habe mir deshalb auch das Laowa 10mm/2,8 AF zur Nikon Z gekauft. 

Zu bedenken: Wenn man ein Fotoleben lang überwiegend mit Objektiven von 24-400 (+/-, auf KB bezogen) gearbeitet hat, braucht's ganz schön Einarbeitung um mit diesem Bildwinkel zurecht zu kommen.

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  • 10 months later...

Ich hatte mich für das Laowa 6mm entschieden, trotz der Kontakte und der fehlenden manuellen Einstellmöglichkeit am Blendening. Irgendwie liegen mir diese Objektive besser oder ich habe ein besseres Gefühl, wenn ich sie auf verschiedenen Kameras verwenden will. 

 

Ich habe es jedoch weniger häufig verwendet als das Kowa Prominar MFT 8,5mm. Kennt das noch jemand von euch ?  Ich habe es schon sehr sehr lange und es ist eines meiner Lieblings-Objektive. Nur ist es eben sehr schwer und groß. 

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vor 48 Minuten schrieb michaman:

Nochmal gefragt: Was haltet ihr von den Bild-Eigenschaften der Laowa C-Dreamer, also Farben, Kontrast, Schärfe, Bokeh u.s.w. ?

sehr hochwertig und die optische Korrektur ist bei Laowa üblicherweise hervorragend ... ich habe das 6mm zwar, aber noch keine Notwendigkeit gesehen, die Verzeichnung ohne Korrektur wirklich anzusehen 😄 ... ansonsten mit das Beste was man an optischer Qualität kaufen kann

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  • 2 weeks later...
Am 20.10.2025 um 19:21 schrieb nightstalker:

.... ansonsten mit das Beste was man an optischer Qualität kaufen kann

Da nehme ich Dich mal beim Wort, meins ist gerade im Tausch mit dem PL 12-60 zu mir unterwegs und ich bin gespannt. Mir waren 9mm an mFT oft nicht weit genug ... Durch das native 4:3 Format brauche ich gefühlt auch mehr Bildwinkel als bei nativen 3:2 Formaten, wie KB oder APS-C.

Wenn ich zufrieden bin, wird das PL 9mm auch gehen ...

bearbeitet von x_holger
ergänzt
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  • 2 weeks later...

Das 6mm Laowa ist inzwischen eingetroffen und ich habe es auch ausprobiert. Von der optischen Qualität her ist es sehr überzeugend, konsistenter als das Lumix 9mm, besonders am Bildrand.

Die Vignettierung ist allerdings ziemlich stark bei offener Blende und es neigt bei Gegenlicht auch zu Reflexen. Das war bei 6mm aber auch zu erwarten.

Die perspektivische Verzeichnung ist ebenfalls ziemlich ausgeprägt, Objekte am Bildrand werden in die Länge gezogen (was nur bei einem FishEye anders wäre). 7,5mm sind im Vergleich etwas weniger extrem, aber beim Bildwinkel auch viel näher an UWW-Zooms wie dem 8-25 oder 9-18 oder sogar weniger weitwinklig als ein 7-14. Da hat das 6mm wirklich eine Sonderstellung, ich komme mit dem Bildwinkel ganz gut zurecht.

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vor 9 Stunden schrieb x_holger:

Die perspektivische Verzeichnung ist ebenfalls ziemlich ausgeprägt, Objekte am Bildrand werden in die Länge gezogen (was nur bei einem FishEye anders wäre).

 

 

da hilft DxO View Point, mit der Funktion Volumendeformation:

das Video ist zwar uralt, aber die Funktion gibts immer noch .. und vieles mehr

kann man auch 30 Tage testen, auf Dxo.com, View Point integriert sich auch in Photo Lab, wenn man das als Konverter nutzt

 

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