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Die Möglichkeiten sind schon da - keine Frage - Ob nun große oder keine Sensoren oder große oder kleine Kameras - darum geht es ja in der Fotografie auch nicht solange man das richtige Werkzeug im richtigen Moment nutzt, wie z.B. eine OM-D und ein 100-300, und die Abstände zum Tier geplant umsetzt anstelle mit dickem Gerät irgendwo rumzulaufen und den Flattermann mit maximaler Freistellung zu schießen damit der hässliche Hintergrund nicht auffällt.

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Es mag ja für Dich zutreffen, dass Du kein Foto "ungeplant" schießt und immer mit einer klaren Strategie losziehst. Viele schöne Fotos ergeben sich aber aus einer spontanen Stimmung heraus und oft kann man sich die Location, den Abstand zum Hintergrund oder die Leute die mit auf dem Foto sind nicht aussuchen. Dafür ist es dann in meinen Augen gut, einen großen Spielraum bei der Freistellung zu haben.

 

Warum man hier jetzt drüber diskutieren sollte, ob das gut oder schlecht ist verstehe ich nicht. Es ist in meinen Augen Geschmacksache und wer den Spielraum will ist mit Vollformat oder APS-C eben besser bedient als mit MFT. Dafür hat das System andere Stärken. So what?

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Mal will ein Fotograf viel Schärfentiefe, mal will er wenig Schärfentiefe und häufig ist die Schärfentiefe kein so wichtiges Kriterium, weil andere Einstellungen/Gestaltungsmerkmale wichtiger sind.

Das war vor 100 Jahren so und das gilt auch noch heute (mit der Einschränkung, dass verschwommene Hintergründe/Bokeh zZt ein Hype sind, der gerade eher wieder abflaut).

Ein Fotograf, der sein Metier beherrscht, hat das früher ebenso wie heute mit jedem Film- oder Sensorformat erreicht, indem er Blende, Brennweite und Aufnahmeabstand sinnvoll variiert hat.

So what?

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Zitat:

"(...) Viele schöne Fotos ergeben sich aber aus einer spontanen Stimmung heraus und oft kann man sich die Location, den Abstand zum Hintergrund oder die Leute die mit auf dem Foto sind nicht aussuchen. Dafür ist es dann in meinen Augen gut, einen großen Spielraum bei der Freistellung zu haben. (...)"

 

Auf den vagen Verdacht hin, dass sich spontan eine Stimmung ergeben könnte, die nur mit KB und kleinerer Schärfentiefe rsp. "schönerer" Freistellung (Vorsicht, Geschmacksache. Mir ist schönes Bokeh lieber als mehr Freistellung.) ablichten lässt, würde ich keine KB-Ausrüstung mit entsprechende[r/m] Brennweite[nbereich] und Lichtstärke mit mir herumtragen. (Doppelte Brennweite und gleiche Blendenzahl wie mFT, denn 2 Blendenstufen weiter zu und gleiche Brennweite nützt ja nichts.)

 

Die Beschreibung von Lumixburschi empfinde ich als in sich schlüssig. Ich bin selbst fast 40 Jahre lang mit KB und hoher Lichtstärke herumgelaufen und die Geräte waren nicht größer und schwerer als das heutige KB-Equipment, eher im Gegenteil. Dass ich das jetzt nicht mehr muss halte ich für einen Segen und die größere Schärfentiefe nehme ich gerne mit, denn der einzige Unterschied ist für mich, dass ich weniger Abblenden muss. Vielleicht ist das auch der Grund für einige (Altglasverwerter), weshalb sie mit Objektiven zufrieden sind, die erst ab Blende 8 akzeptable Qualität liefern. Mit weiter offen läuft eh kaum was außer fürs Quartett und Forendemo, und die Möglichkeit mit den ISO hoch zu gehen (was ich nicht brauche) "regelt das schon".

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Ein Fotograf, der sein Metier beherrscht, hat das früher ebenso wie heute mit jedem Film- oder Sensorformat erreicht, indem er Blende, Brennweite und Aufnahmeabstand sinnvoll variiert hat...

 

Super, wenn so ein toller Fotograf sich das nach belieben aussuchen kann :)  Ich als Knipser kann den Aufnahmeabstand leider ganz oft NICHT nach belieben variieren, ebenso wie die Position und zahlreiche andere Variablen. Da helfen dann die besseren Freistellungsmöglichkeiten eines größeren Sensors.

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Mal will ein Fotograf viel Schärfentiefe, mal will er wenig Schärfentiefe und häufig ist die Schärfentiefe kein so wichtiges Kriterium, weil andere Einstellungen/Gestaltungsmerkmale wichtiger sind.

Das war vor 100 Jahren so und das gilt auch noch heute (mit der Einschränkung, dass verschwommene Hintergründe/Bokeh zZt ein Hype sind, der gerade eher wieder abflaut).

Ein Fotograf, der sein Metier beherrscht, hat das früher ebenso wie heute mit jedem Film- oder Sensorformat erreicht, indem er Blende, Brennweite und Aufnahmeabstand sinnvoll variiert hat.

So what?

 

So ist es. Und weil mit den großen Formaten (größer als KB) trotz der meist kleinen Blendenöffnungen die Schärfentiefe hinten und vorne nicht gereicht hat, mussten die Kameras mit allerlein Verstelleritis nach Scheimpflug ausgestatt werden. Damit musste man dann auch noch umgehen können und in der Zeit bis ein solche Bild dann aufgenommen war, hat man heute schon auf dem daneben stehenden Notebook vom Fokusstack 50 Aufnahmen aussortiert.

 

bearbeitet von wolfgang_r
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Auf den vagen Verdacht hin, dass sich spontan eine Stimmung ergeben könnte, die nur mit KB und kleinerer Schärfentiefe rsp. "schönerer" Freistellung (Vorsicht, Geschmacksache. Mir ist schönes Bokeh lieber als mehr Freistellung.) ablichten lässt, würde ich keine KB-Ausrüstung mit entsprechende[r/m] Brennweite[nbereich] und Lichtstärke mit mir herumtragen. (Doppelte Brennweite und gleiche Blendenzahl wie mFT, denn 2 Blendenstufen weiter zu und gleiche Brennweite nützt ja nichts.)...

 

Du nicht. Andere schon. Wo ist also Dein Punkt?

 

Ich schrieb doch: Es ist Geschmackssache.

 

Muss man da wirklich immer wieder aufs Neue diese: "Vollformat ist immer riesig und schwer. Nein ist es nicht." Diskussion eröffnen?  :rolleyes:

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Wenn man sich die "Meisterwerke" der Fotografie, die ja immer noch überwiegend aus der Analog-Ära stammen, betrachtet (in Bildbände, Galerien, die Klassiker von Life oder Magnum), wird man schnell feststellen, dass ein extrem verschwommener Hintergrund als beherrschendes Gestaltungsmerkmal keine große Rolle spielt. Oft war es eher ein gar nicht gezielt verwendeter Nebeneffekt von Available light, aufgrund relativ wenig empfindlichen Filmmaterials und dem Zwang zur offenen Blende. Klar, man kannte diesen Effekt auch schon vor 50 oder 80 Jahren. Aber es war stets nur eines von zahlreichen technischen Gestaltungsmittel, hin und wieder mal bildbeherrschend eingesetzt.

Und selbst wenn ich mich jetzt bei einigen unbeliebt machen sollte, muss ich doch mal sagen, dass heute jeder nur rudimentär künstlerisch begabte Fotograf meint, mit total verschwommener Hintergrundsoße und bildbeherrschendem Bokeh entstünden automatisch "künstlerische Bilder". Doch kreative Bildideen, durchdachter Bildaufbau mit gestalteten Bildebenen erfordert entschieden mehr Talent

bearbeitet von Viewfinder
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Jetzt prügeln die Freunde und Feinde von Freistellung aufeinander ein... Leute, das ist vollkommen sinnlos, da Geschmacksache.

 

Gibt es hier auch nur einen einzigen Thread zu diesen Themen, wo das NICHT so ist, ich meine "prügeln" ?

bearbeitet von fourthird
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Wenn man sich die "Meisterwerke" der Fotografie, die ja immer noch überwiegend aus der Analog-Ära stammen, betrachtet (in Bildbände, Galerien, die Klassiker von Life oder Magnum), wird man schnell feststellen, dass ein extrem verschwommener Hintergrund als beherrschendes Gestaltungsmerkmal keine große Rolle spielt.

Es ist mir ......egal, was in dieser Zeit fotografiert wurde. Ich bleibe bei meinem Geschmack.

 

Doch kreative Bildideen, durchdachter Bildaufbau mit gestalteten Bildebenen erfordert entschieden mehr Talent

Das schließt eine kleinen Schärfebereich nicht aus, auch damit kann man spielen und den gut einbinden, z.B. mit einer geschickten Positionierung von Farbflächen im Bildaufbau, sowohl vor, als auch hinter dem Motiv.

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Und selbst wenn ich mich jetzt bei einigen unbeliebt machen sollte, muss ich doch mal sagen, dass heute jeder nur rudimentär künstlerisch begabte Fotograf meint, mit total verschwommener Hintergrundsoße und bildbeherrschendem Bokeh entstünden automatisch "künstlerische Bilder". Doch kreative Bildideen, durchdachter Bildaufbau mit gestalteten Bildebenen erfordert entschieden mehr Talent

 

Das ist in meinem Fall gar nicht die Frage. Meisterwerke der Fotografie, die großen Künstler einer Ära... Sorry, da bewege ich mich doch nicht ansatzweise. Ich würde meine Fotos auch nicht als Kunst bezeichnen.

 

Nein, ich denke in meinem - und auch vielen anderen Fällen - hat KB einfach den praktischen Vorteil, dass Du in Situationen in denen du eben NICHT nach belieben planen und gestalten konntest, Dich NICHT bewegen kannst, wie Du möchtest, vielleicht noch andere Menschen um Dich rum hast und Dein Objekt der Begierde nicht bewegen kannst, wie Du möchtest, besser Freistellen und gewisse Bereiche damit ausblenden kannst, die Du nicht in Deinem Bild haben möchtest. Das ist für mich ein Vorteil von KB und da bin ich mit mft oft an die Grenzen des Systems gestoßen. Jedes System hat halt seine Stärken und Schwächen. Sonst hätten wir doch dieses EINE System längst alle, oder nicht?  :P Und was jemand davon braucht und was nicht - darüber gilt es doch kein Urteil zu fällen. Das bleibt doch jedem selbst vorbehalten.

bearbeitet von dapeda
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Es ist mir ......egal, was in dieser Zeit fotografiert wurde. Ich bleibe bei meinem Geschmack...

Das bleibt natürlich jedem unbenommen

 

Das schließt eine kleinen Schärfebereich nicht aus, auch damit kann man spielen und den gut einbinden, z.B. mit einer geschickten Positionierung von Farbflächen im Bildaufbau, sowohl vor, als auch hinter dem Motiv.

Auch das ist natürlich richtig. Es sind altbekannte Gestaltungselemente.

Nur ist dieser Gesichtspunkt kaum entscheidend, wenn es um Themen wie dieses hier geht. Es sei denn, es geht allein um extreme Unschärfefelder, die man in fast allen Situationen erzeugen möchte. Sonst gibt es die bekannten Variablen, mit denen man unscharfe "Farbflächen vor und hinter dem Motiv" erzeugen kann. Wirklich "eng" kann es dabei eigentlich nur bei SP mit ihren Winzsensoren werden

bearbeitet von Viewfinder
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Freistellung ist super und für viele Bilder das A und O ...

 

 

... allerdings scheint heute das Bewusstsein verloren gegangen zu sein, dass Freistellung nur zu einem geringen Teil mit Schärfenuntiefe zu tun hat ... Freistellen kann man durch Farbe, Beleuchtung, natürliche Rahmen, Beschnitt und einige geniale Ideen mehr, auf die ich gerade nicht komme :)

 

 

Ich fände es schön, wenn wir es schaffen die Begriffe: Schärfentiefe, Bokeh, Freistellung voneinander zu trennen, in der Diskussion, denn jeder davon überschneidet sich zwar mit den anderen, aber eben nicht vollinhaltlich (sonst bräuchten wir ja auch nicht mehrere Begriffe)

bearbeitet von nightstalker
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 ...Jedes System hat halt seine Stärken und Schwächen. Sonst hätten wir doch dieses EINE System längst alle, oder nicht?  :P Und was jemand davon braucht und was nicht - darüber gilt es doch kein Urteil zu fällen. Das bleibt doch jedem selbst vorbehalten.

 

Wenn man von den für Systemkameras relevanten Sensorformaten FT, APS-C und KB ausgeht, dann sind doch die grundsätzlichen Kriterien Größe und Preis des Equipments. Dass es da keine allgemeingültigen  sondern nur persönliche Entscheidungsmerkmale geben kann ist klar.

Wobei die erzielbare BQ bei allen Formaten und den aktuellen Kameras eher weniger ausschlaggebend sein dürfte, da sie in allen Fällen weite Bereiche locker abdeckt und nur in sehr speziellen Fällen an Bedeutung gewinnen kann

 

bearbeitet von Viewfinder
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Und selbst wenn ich mich jetzt bei einigen unbeliebt machen sollte, muss ich doch mal sagen, dass heute jeder nur rudimentär künstlerisch begabte Fotograf meint, mit total verschwommener Hintergrundsoße und bildbeherrschendem Bokeh entstünden automatisch "künstlerische Bilder". Doch kreative Bildideen, durchdachter Bildaufbau mit gestalteten Bildebenen erfordert entschieden mehr Talent

 

 

Mich würde interessieren, welcher Fotograf, der hier im Forum seine Bilder einstellt, sich als Künstler und nicht als Kunsthandwerker, Hobbyist, etc versteht.

Und mit Talent haben gestalterische Mittel eigentlich nicht so viel zu tun. Mit aktueller Kunst eher noch weniger.

Es ist eher die Popmusik der Fotografie.

bearbeitet von grillec
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Mich würde interessieren, welcher Fotograf, der hier im Forum seine Bilder einstellt, sich als Künstler und nicht als Kunsthandwerker, Hobbyist, etc versteht.

 

 

darüber haben ich wenig Zweifel ... ich frage mich nur, wer sich traut es zuzugeben ...

 

 

Ich wurde mal ziemlich angemacht, als ich wagte zu behaupten, Fotografie wäre ein Handwerk ... Künstler machen Kunst ... und manchmal benutzen sie dazu eine Kamera

 

 

:) kam gar nicht gut an ....

 

 

 

(und NEIN ... ein Fotograf ist meiner Meinung nach auch kein Kunsthandwerker ;) .. Wikipedia definiert das so, wie ich es auch sehe:

 

Kunsthandwerk steht für jedes Handwerk, für dessen Ausübung künstlerische Fähigkeiten maßgebend und erforderlich sind

 

einen Auslöser drücken und dabei rudimentäre Gestaltungsregeln zu beachten, erfordert keine künstlerischen Fähigkeiten)

bearbeitet von nightstalker
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bah, kunst kam früher mal von können, heute ist es nur noch eine leere worthülse

 

(anhang: unrelated!)

 

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. Künstler machen Kunst ... und manchmal benutzen sie dazu eine Kamera

 

 

:) kam gar nicht gut an ....

 

 

 

(und NEIN ... ein Fotograf ist meiner Meinung nach auch kein Kunsthandwerker ;) .. Wikipedia definiert das so, wie ich es auch sehe:

 

Kunsthandwerk steht für jedes Handwerk, für dessen Ausübung künstlerische Fähigkeiten maßgebend und erforderlich sind

 

 

 

ok, nach dieser Definition... aber vielleicht gibt es ja irgendwie Abstufungen. Töpferhandwerk ist ja irgendwie auch hin und wieder ein Kunsthandwerk.

Zum ersteren: Gursky ist für mich ein Künstler, kein Fotograf. Hier dürfte am ehesten klar sein, dass er eine Kamera nur als Hilfsmittel verwendet.

 

Mitglieder eines lokalen Kunstvereins gehören nach Meinung einiger auch nicht zu Künstlern, solange sie nicht studiert haben.

Ich müsste wahrscheinlich mindestens die Düsseldorfer Fotoschule absolviert und mindestens unter einem Becher-Schüler gelernt haben, um mich da als Künstler bezeichnen zu wollen.

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Fotografie wäre ein Handwerk ... Künstler machen Kunst ... und manchmal benutzen sie dazu eine Kamera

Das würde ich so unterschreiben für die allermeisten hier eingestellten Fotos, die eine mehr oder weniger gut gelungene Abbildung von etwas vorhandenem sind. Ästhetisches Gespür und der richtige Einsatz Technik entscheiden über das Ergebnis. Etwas Zusätzliches sehe ich es z.B. bei vielen Bildern von acahaya, wenn sie designte Models fotografiert (da steckt neben Handwerk die Kunst von der Gestaltung der Models mit drin).

 

Mitglieder eines lokalen Kunstvereins gehören nach Meinung einiger auch nicht zu Künstlern, solange sie nicht studiert haben.

Frag mal das Finanzamt... Wenn nach denen etwas Kunst sein soll, muss eine schöpferische Höhe nachgewiesen werden, was wiederum eine entsprechende Ausbildung voraussetzt.

bearbeitet von pizzastein
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kommt halt darauf an, ob der Töpfer ein Kunstwerk erschafft ... dann ist einer ein Künstler, der sich halt des Töpferhandwerks bedient ... das heisst nicht, dass er nicht auch ein hervorragender Töpfer sein kann

 

 

Ich finde Künstler ist ein Betätigungsfeld, das voller Landminen liegt ... eine Menge der aktuellen Kunst finde ich einfach nur Quatsch ... aber einiges gibts dann doch, das ich beeindruckend finde 

Am heutigen Kunstbegriff stört mich vor allem, dass es eigentlich nur noch um Geldanlage und Wertsteigerung für eine elitäre Schicht geht, die sich überwiegend nicht für Aussagen interessiert, sondern nur für Werte.(in Geld)

 

Oder kann mir ein Kunstsinniger erklären, wieso ein Bild Millionen wert ist, weil es so grandios mit Licht und Formen spielt ... wenn dann rauskommt, dass das Bild von einem anderen gemalt wurde, der technisch locker ein Dutzend Meister im Stil kopiert und das Werk nichtmal eine Kopie ist, sondern ein Bild, das zusätzlich geschaffen ist, fällt der Wert ins Bodenlose.

 

Ginge es um hehre Kunst, wäre das technisch und künstlerich gleichwertige Bild doch mindestens genauso hoch einzuwerten, oder? ;)

 

 

.. aber es geht halt doch nur um Anlagewerte und es ist einfach nicht gesichert, dass man das Werk in ein paar Jahren für das doppelte verkaufen kann.

bearbeitet von nightstalker
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Das ist dann aber eher Thema des Kunstmarktes, der die Preise bestimmt und von anderen Leuten gemacht wird.

Ein Künstler will natürlich von seiner Arbeit ebenfalls leben, aber die Preise kann er nur wenig beeinflussen und werden durch die Nachfrage bestimmt. Klar kann jeder einen X-beliebigen Wert für sein Werk auswählen. Aber ob dieser dann auch bezahlt wird...

 

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Dazu hätte man den Zündschlüssel gebraucht, egal ob KB oder mFT, diese freistellungstheoretische "bessere" Abbildung ist reine Physik, aber das verstehen einige einfach nicht.

 

Nochmal etwas zu den Grundlagen, die offensichtlich fehlen:

 

Mustang, ca 3,0 Meter erforderliche Schärfentiefe, erforderlicher Abstand zum Motiv bei 45mm mFT bzw. 90mm KB sind dann gute 9 Meter.

 

9 Meter 45mm mFT /F1.8 = 2,06 Meter Schärfentiefe

 

Fokus lag auf dem Außenspiegel damit der Bomber noch in der Ebene liegt - verwertbare Schärfeebene liegt gut 0,25 Meter vor und zurück ohne sichtbare Verluste der Kantenschärfe beim Auto - also gute 2,5 Meter scharf - und das sieht man am Kofferraum, der steckt schon leicht sichtbar im Bokeh, da habe ich nachgeschärft an den Kanten. Die akzeptable Schärfe beginnt also etwa 20cm vor der Stoßstange und endet mittig Kofferraum.

 

9 Meter 90mm KB / F1.4 = 0,8 Meter

9 Meter 90mm KB / F1.7 = 1,0 Meter

9 Meter 90mm KB / F2.8 = 1,7 Meter

9 Meter 90mm KB / F3,4 = 2,0 Meter Schärfentiefe

 

Du bist immer noch der Meinung, dass das anders aussieht, wenn man KB nutzen würde?

 

 

 

 

Wo du Recht hast hast du Recht - meine Behauptung, bei diesem Mustang-Beispiel hätte KB Vorteile, war voreilig und stimmt so nicht. 

 

Bei diesem Motiv und deinen Vorgaben, welche Tiefe die Schärfe abdecken muss, spielt es tatsächlich keine Rolle, ob man mit mFT oder mit KB fotografiert. Mehr Freistellung wäre nur durch die Vergrösserung des Abstandes zwischen Mustang und dem Gebäude im Hintergrund zu erreichen gewesen.

 

Ich hätte meine Behauptung allgemeiner formulieren sollen: Bei flächigen Motiven, die mit einer geringen Schärfentiefe ausreichend erfasst werden können, hat KB oft Vorteile. Ausserdem kannst du bei  KB wenn nötig die Schärfentiefe durch Abblenden vergrössern, hingegen kannst du die Schärfentiefe bei mFT und den gängigen mfT-Objektiven  ab f/2.8 oder f/4.0 nicht durch Aufblenden verringern. Insofern bietet KB grundsätzlich halt insgesamt doch den grösseren Gestaltungsfreiraum. 

 

Immerhin hat dich meine unrichtige Behauptung zur Abfassung einer kleinen Abhandlung motiviert, von der viele was lernen können. Mein schlechtes Gewissen hält sich deshalb in Grenzen. 

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Nein, ich denke in meinem - und auch vielen anderen Fällen - hat KB einfach den praktischen Vorteil, dass Du in Situationen in denen du eben NICHT nach belieben planen und gestalten konntest, Dich NICHT bewegen kannst, wie Du möchtest, vielleicht noch andere Menschen um Dich rum hast und Dein Objekt der Begierde nicht bewegen kannst, wie Du möchtest, besser Freistellen und gewisse Bereiche damit ausblenden kannst, die Du nicht in Deinem Bild haben möchtest.

Hmmm, also wenn ich mit dem 24-70/2.8 oder 70-200/2.8 an meiner Vollformat rumlaufe und auf den Moment warte in der Natur habe ich grundsätzlich die Blende auf 4.0 eingestellt. Das ist dann aus dem Grund so, dass ich bei Offenblende die spontane Aufnahme nicht versemmeln kann, denn ich muss Dir meine absolute Bewunderung aussprechen wenn Du in der Lage bist in Echtzeit binnen eines Wimpernschlages sowohl Blende als auch Abstand bewerten, reagieren und einstellen kannst.

 

Zeig mal Beispiele an Momentaufnahmen mit Freistellungseffekten, ich würde mich sehr freuen über Input

 

Mit dem Vollformat Blende ich spontan immer ab, nur geplant und auf den Punkt schaffe ich dann mit Offenblende loszulegen, und damit meine ich nicht irgendwas mit F1.4 sondern mit F2.8 oder mehr offen.

 

;)

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Gibt es jetzt eigentlich hier irgendwelche neuen Erkenntnisse? Irgendetwas was vorher nicht bekannt war?

 

Und was Kunst ist und was nicht, liegt weiterhin im Auge des Betrachters. Denn weiterhin sind immer mindestens zwei Personen in einem Foto: der, der es gemacht hat und der, der es betrachtet. Da gibt es auch keine Regeln und dafür muss man auch nicht studiert haben...

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Gibt es jetzt eigentlich hier irgendwelche neuen Erkenntnisse? Irgendetwas was vorher nicht bekannt war?

Darum geht's nicht... Manche Grundsätze müssen von Zeit zu Zeit einfach mal wieder gesagt werden. Dafür treffen sich die üblichen Kombattanten von Zeit zu Zeit in passenden Threads.

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