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@wolfgang_r 

Dass man im Sucher im Dunkeln bei MFT noch Dinge sieht, welche man mit bloßem Auge nicht erkennen kann, hast Recht, das Problem ist aber, dass diese dann so mies abgebildet werden, dass es zielführender wäre, man würde sie nicht erkennen. 

 

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Bei Portraits im Innenraum bringt ein Stabi in der Regel nicht so viel, weil die meisten Personen i.R. nicht so still halten, dass man sie mit 1/8 und länger fotografieren kann.

Belichtungen vom Sternenhimmel würde ich persönlich nicht ohne Stativ machen. Der Weihnachtsmarkt, klar da kann ein guter Stabi viel bringen.

Das wären bei mir schon 2 Pluspunkte für Kleinbild, falls die entsprechenden Objektive nicht zu groß sein sollten.

Ich denke noch wichtiger ist das Handling mit der Kamera und das kann man nur selbst ausprobieren.

VG,

Silke

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Ob die Besitzer mit den kleinen Sensoren alles nur mit Blende 1.2 bis 1.8 fotografieren, und nur im P Modus, sind immer nur Light unterwegs sind, auch wenn vorne ein Brummer sitzt?

Es sind die Dinger die niemanden interessieren.

 

Als Besitzer der grossen Sensoren fehlt auch mir absolut nichts, auch gewichtmässig, ausser ich nehme die mehrheitlichen Statements - Vorzüge die hier angepriesen werden persönlich.

 

Muss ich deswegen Schuldgefühle haben weil ich auf einem anderen Dampfer sitze?

Haben wir nicht mal gelehrt das sich diejenigen die sich dauernd Rechtfertigen was falsch machen?

 

Ich mache nie Reklame für meine Fotoausrüstung (Reklame lügt nie!), auf nachfrage bin ich jederzeit bereit zu sagen mit was für Zeug ich unterwegs sind.

 

Macht doch einfach mehr Bilder und fotografiert öfters.

 

 

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Solange sich die Motive nicht bewegen oder deren Bewegung dargestellt oder toleriert werden kann, hilft der IBIS oder O.I.S. oder gar Dual- bzw. Sync-Stabi ganz gewaltig. Mal extrem gesprochen: Wenn es ein Objektiv im System A mit einer um 2 Stufen größeren Öffnung als für System B gibt, der Stabi von System B aber 5 Stufen herausholt, dann hat System B einen Vorteil von 3 Stufen, was kein Objektiv herausholen kann. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass man bei System B mit den ISO um drei Stufen niedriger gehen könnte und so der vermeintliche Vorteil der größeren Öffnung bei System A (welches möglicherweise auch 1 Stufe im Rauschen gewinnt) überkompensiert wird und unter dem Strich System B um zwei Stufen voraus ist. Die Übergänge sind fließend, je nach Lichtstärke und evtl. O.I.S. im Objektiv.

Bei bewegten Motiven mit der Notwendigkeit kurze Belichtungszeiten zu verwenden, hat System A möglicherweise den Vorteil der höheren Lichtstärke und evtl. weniger Rauschen, was aber je nach verlangter Schärfentiefe wieder verloren geht weil abgeblendet werden muss. Auch hier ist der Übergang fließend.

 

Den Sucher betreffend sollte man da einfach mal reinkucken. Ich kann diesbezügllich nur etwas zu mFT sagen. Da sehe ich noch gut im Sucher, was ich mit bloßem Auge nicht mehr erkennen kann.

 

Zum Handling: Das ist ganz allgemein eben Sache der Hände. Also ausprobieren!

 

Am Ende eine Wertung vornehmen, was einem am wichtigsten ist und was tolerierbar ist. Dann das kaufen was den Bedürfnissen am nächsten kommt.

 

In deiner Gleichung kommt nur leider eine Komponente nicht vor und zwar Sonys KB 5Achsen Bildstabilisator mit 4,5 Blendstufen.

Scheinbar wird hier vergessen, das die ii Modelle, diesen an Board haben, also a7ii, a7Sii und auch die a7Rii

Soviel dazu

 

bearbeitet von Booze
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@wolfgang_r 

Dass man im Sucher im Dunkeln bei MFT noch Dinge sieht, welche man mit bloßem Auge nicht erkennen kann, hast Recht, das Problem ist aber, dass diese dann so mies abgebildet werden, dass es zielführender wäre, man würde sie nicht erkennen. 

 

Stimmt. Es ging dabei ja auch nur um den Sucher!

Fragt sich halt, ob diese Motive dann überhaupt noch des fotografierens freihand wert sind.....

 

Mit Stativ und Langzeitbelichtung geht es mit JEDEM System mit niedrigster ISO-Einstellung. Es ändern sich nur die Belichtungszeiten.

Sternenhimmel bzw. Astroaufnahmen werden ab bestimmten Bildwinkeln und Einzel-Belichtungszeiten sowieso nur mit Nachführung gemacht und dann gestackt.

http://astrofotografie.hohmann-edv.de/aufnahmetechniken/belichtung.astrokamera.php

http://astrofotografie.hohmann-edv.de/aufnahmetechniken/kameraauswahl.astrokameras.php

http://astrofotografie.hohmann-edv.de/aufnahmetechniken/kameraauswahl.astrokameras.php#a3

Welche Chipgröße?

Einige wichtige Bemerkungen zur Chipgröße: ´Viel hilft viel´ gilt nur sehr bedingt für die Auswahl der geeigneten Astrokamera. Bei kleinen Objekten, etwa Planetarische Nebel, (gelinste) Quasare, die meisten Galaxien, ist man mit kleinflächigen Kamerachips klar im Vorteil, denn hier ist die Übertragungsdauer zum Rechner, sowie die zu speichernde Datenmenge prinzipiell um einiges kleiner. Dies wiederum eröffnet die Option, durch Mittelung sehr vieler Einzelaufnahmen Objekte mit beachtlichen Grenzgrößen bei vertretbarem Signal-Rauschabstand und Hintergrundhelligkeit darzustellen. Dagegen sind solche Kameras nicht geeignet für großflächige Objekte, wie z.B. große Galaxien (etwa M31) oder ausgedehnte Gasnebel. Ein weiterer Nachteil ist, daß eine nachträgliche Verkleinerung der gewonnenen Aufnahme, wie sie gerne zur Qualitätsverbesserung durchgeführt wird, bei einer Auflösung von ca. 640 × 480 kaum sinnvoll erscheint.

 

Kameras mit großen Chips und entsprechend vielen Megapixeln sind dagegen unabdingbare Voraussetzung, wenn ein entsprechend großes reales Bildfeld benötigt wird. Erkauft wird dieses jedoch durch entsprechend hohe Übertragungszeiten zum Rechner, sowie sehr große Datenmengen, was das Mitteln vieler Einzelaufnahmen zur Rauschminderung erschwert bzw. sogar unmöglich macht. Bei hochauflösenden Aufnahmen mit diesen Kameras hat man allerdings die Option, die Qualität der sehr großformatigen Bilder durch nachträgliches Verkleinern ganz beachtlich zu steigern. Für die oben angesprochenen kleinen Objekte sind diese Kameras jedoch wenig geeignet, da nur ein sehr kleiner Teil der nutzbaren Chipfläche auch wirklich benutzt wird. Allerdings läßt sich dieser Nachteil umgehen, wenn diese Kamera über die Option ROI verfügt. Auch die nachträgliche Verkleinerung eines mit 5m Brennweite aufgenommenen Planetarischen Nebels mit einem scheinbaren Durchmesser von, sagen wir mal 15" ist kaum sinnvoll.

 

Sinnvoll ist bei großen Chipflächen auch eine "künstliche Vergrößerung" der lichtempfindlichen Zellen durch das Binning, sofern bei größeren Brennweiten dadurch ein realistischer Abbildungsmaßstab von ca. 1"/Pixel erreicht werden kann, was die Empfindlichkeit erheblich steigert. Die Verwendung eines (in der Regel fehleranfälligen) Reducers kann dann meist vermieden werden.

 

Zusammenfassung:

Kleine Chips:+ Günstiger Preis+ Kurze Übertragungszeiten+ Geringe Datenmengen+ Es können viele Einzelbilder addiert werden- Ungeeignet für großflächige Objekte- Längere Brennweiten nur bei sehr kleinen Objekten sinnvoll- Qualitätsverbesserung durch nachträgliches Verkleinern nicht sinnvollGroße Chips:+ Längere Brennweiten auch bei größeren Objekten möglich+ Qualitätsverbesserung durch nachträgliches Verkleinern möglich+ Großes reales Bildfeld- Hoher Preis- Hohe Anforderungen an die verwendete Optik (Vignettierung, Bildfeldebnung)- Lange Übertragungszeiten (ohne ROI und Binning)- Große Datenmengen (ohne ROI und Binning)- Ab ca. 22mm Chipdiagonale lassen sich die preiswerten 1,25"-Filter nicht mehr verwenden."Was sonst noch so an Astrokameras verwendet wird, kann man hier lesen:http://www.astroshop.de/blog/?tag=astrokameraMit großen Sensoren und riesigen Auflösungen hat das nicht viel zu tun. Was da zählt, ist die Optik!
bearbeitet von wolfgang_r
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Mit quad Prozessoren und schnellen Speichern, ist das heute keine Rede mehr.

Funktioniert ja schliesslich bei 360° Großformatkameras ja auch und da reden wir von mehreren Gigabyte in der Sekunde.

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Jou, und die schleppst du mal eben so mit dem Notebook in der Pampa rum. Da, wo man Astroaufnahmen normalerweise macht, nämlich in Gegenden mit möglichst wenig Lichtverschmutzung, hat man ja für dich extra eine Netzsspannungsversorgung für deinen Hochleistungsrechner hin gelegt. Nicht jeder kann sich die Strippe zum Cerro Paranal oder ein Aggregat leisten.

bearbeitet von wolfgang_r
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Man muss die Sache relativ sehen... egal ob Diskette oder 'schneller' Chip/Speicher: Doppelte Daten = Doppelte Zeit

 

Im Ernst, die Speicherkapazität ist nicht das Problem, sondern die Stromversogung. Das Notebook und die Kamera müssen halt ein paar Stunden u. U. bei Kälte durchhalten.

Die Bilder kommen auch nicht in rasend schneller Folge, da kommt jedes heutige Notbook mit. Und ein paar tausend Bilder sind auch nicht das Problem. Verarbeitet wird der ganze Wust hinterher zuhause.

bearbeitet von wolfgang_r
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Jou, und die schleppst du mal eben so mit dem Notebook in der Pampa rum. Da, wo man Astroaufnahmen normalerweise macht, nämlich in Gegenden mit möglichst wenig Lichtverschmutzung, hat man ja für dich extra eine Netzsspannungsversorgung für deinen Hochleistungsrechner hin gelegt. Nicht jeder kann sich die Strippe zum Cerro Paranal oder ein Aggregat leisten.

 

Muss man ja wieder aus allem eine Wissenschaft machen, ein kleiner Stromgenerator sollte da Abhilfe schaffen.

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@wolfgang_r

Sorry, aber deine Erklärungen werden immer absurder. Ich war heute auf dem Weihnachtsmarkt mit der GX8 mit 12-35 mm 2.8 und der A7II mit dem 28-70 mm fotografieren. Die Panasonic auf dem Stativ, die A7 Freihand. Der Autofocus der Sony ist unter aller Kritik und auf dem Display sehen die Bilder der Panasonic besser aus. Ich werde mal bei Gelegenheit ein paar Bilder einstellen.

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@nightstalker 

Schlecht, wenn man ein größeres Gebäude focusieren will mit ca. 20 % Himmel, sucht die Kamera den Focus im Himmel mit Einzel Autofokus und Feld breit.

Vielleicht kann ich es noch nicht, die GX8 trifft den Focus jedenfalls auch bei dunkleren Motiven beim ersten Mal, wo die Sony schon gar nicht mehr focusiert.

Kann am Kitobjektiv liegen, viel schlechter als der Autofoucs der Panasonic ist er aber trotzdem.  :D

Die Bilder Freihand mit der A7II und dem Kitobjektiv gefallen mir jedenfalls besser als die der Panasonic vom Stativ. Das beste Bild habe ich mit einer Belichtungsreihe mit 5 Bilder mit der GX8 hingekriegt, kann ich aber nicht zeigen. 

Den größten Unterschied der beiden Kameras sieht man meiner Meinung nach im Himmel, welcher mir bei den Panasonic auch bei Tageslicht nicht gefällt.  

 

Anbei mal 2 Bilder mit A7II und GX8, der Zeitunterschied der beiden Bilder betrug 4 Minuten, das erste war früher. 

 

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bearbeitet von Südtiroler
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Und hier noch eine Probe nach ein paar Weihnachtsbier mit ISO 3200 an GX8 und ISO 6400 an der Sony mit ähnlichen Bearbeitungsparametern, beide Freihand. 

 

 

 

 

 

 

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Hmmm.... in #173 können 4 Minuten einiges im Himmel ausmachen, einerseits, andererseits bei dieser Ausgabegröße.....

Beim Herunterskalieren können ja nach "Körnung" auch interessante Effekte entstehen. Weiterhin werden dann auch abhängig von der Bildschirmauflösung körnige Effekte oder sogar Moiré erzeugt (sofern die passenden Strukturen im Bild sind). Deshalb wäre ein 100%-Ausschnitt hilfreich, alternativ und noch besser zwei hochwertige Ausdrucke auf mindestens A1.

In #174 sehe ich auch nichts aufklärendes bei dieser Ausgabegröße. Mein FxIF Plugin sagt bei allen Bildern "Keine Metadaten gefunden".

Belichtungszeit und Blende interessiert mich dabei auch.

Erkläre mir bitte auch, WAS ubsurd an meinen Aussagen ist. Das einfach mal so in den Raum werfen kann jeder ....

bearbeitet von wolfgang_r
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