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Ich wollte gerade folgendes Bild als Beispielbild (Sony A7+SEL28F20+SEL075) reinstellen und habe mich gerade gefragt, wie viel Bildbearbeitung zulässig ist.

Mittels Bildbearbeitung kann man ja oft mehr herausholen als mit einer teureren Kamera.

 

Oder sollte man bei Beispielbildern nicht immer auch das Original unbearbeitet (jpeg oder raw in Standardeinstellung des Anzeigeprogramms) zusätzlich zeigen?

 

Hier bearbeitet (mit Capture One):

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(in hoher Auflösung: https://500px.com/photo/180946569 )

 

Hier das Original jpeg aus der Kamera:

 

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Wieviel Bildbearbeitung macht Ihr?

 

 

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Schau mal hier http://fotodoping.de/forum/topic/98-jekami-jeder-kann-mitmachen/?page=1 rüber - da siehst du ein paar aussagekräftige Beispiele.

 

Deine oben gezeigte Bearbeitung gefällt mir nicht in allen Aspekten - etwas zu viel rot, wirkt stellenweise übertrieben oder unnatürlich. Aber erstens ist das Geschmackssache, und zweitens halte ich das Ausmaß der Bearbeitung für völlig legitim. Ich halte es auch für durchaus zulässig, Bilder entweder so zu bearbeiten, daß man sofort sieht: Hier wurde nachträglich dran rumgeschraubt, oder auch so, daß man nur sagt: Tolles Bild! - ohne zu bemerken, daß da zwei Stunden Photoshop drin stecken.

 

Das gilt natürlich nur für Bilder, die nicht im engeren Sinne dokumentarisch sein sollen.

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Gast Südtiroler

Ein JPG wird von der Kamera bearbeitet, ein RAW von dir.

Meiner Meinung nach ist jede farbliche Bearbeitung zulässig, da es eigentlich kein "Orginal" gibt. Keine Kamera kann eine Situation 100% gleich darstellen.

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1. @ wasabi schaut das Original nicht schlecht aus

2. ist ja auch das Auge nicht neutral: für mich ist rot etwas anderes als für alle anderen, mir fallen Dinge ins Auge, die andere nicht sehen etc.

3. die Kamera kann unsere (subjektiven) Eindrücke gar nicht in vollem Umfang auf die Reihe kriegen.

4. verleiht man dem Bild mit Software letztendlich das, was man ausdrücken will und oder einem ins Auge gestochen ist.

 

Kurzum: alles ist subjektiv. DAS Bild gibt es nicht.

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Ich wollte gerade folgendes Bild als Beispielbild (...) reinstellen und habe mich gerade gefragt,

wie viel Bildbearbeitung zulässig ist.

 

Wieviel Bildbearbeitung macht Ihr?

 

Tja, mal mehr mal weniger, kommt auf das Motiv drauf an,

ganz ohne etwas zu bearbeiten geht eigentlich gar nicht bei mir.

 

Manchmal nehme ich auch nur einen Stift und ein Blatt Papier,

sieht bei mir aber nicht so toll aus wie hier. ;)

 

 

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Ich glaube die meisten bisherigen Antworten fallen zu allgemein bezüglich Bildbearbeitung aus. Wenn ich mich nicht täusche meint benmao im Speziellen wieviel Bildbearbeitung bei Beispielbildern zu bestimmten Kameras/Objektiven hier im Forum, im Gegensatz zur Rubrik Foto-Forum, noch toleriert wird.

Kommentare à la: "Aufgrund zu ausgeprägter Bearbeitung kann Kamera/Objektiv XY nicht mehr beurteilt werden.", waren bei in diesen Themen eingestellten Bildern ja bereits öfter der Fall.

 

Was uns wiederum zum Paradoxon führt, dass jeder ein bearbeitetes Bild definieren kann, aber niemand so recht weiß wie ein unbearbeitetes Bild eigentlich aussieht ...

 

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Was uns wiederum zum Paradoxon führt, dass jeder ein bearbeitetes Bild definieren kann, aber niemand so recht weiß wie ein unbearbeitetes Bild eigentlich aussieht ...

Weil es kein unbearbeitetes Bild gibt... entweder pfuschen die JPG-Settings oder die RAW-Regler... unbearbeitet sind die Einsen und Nullen...

bearbeitet von kirschm
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Schau mal hier http://fotodoping.de/forum/topic/98-jekami-jeder-kann-mitmachen/?page=1 rüber - da siehst du ein paar aussagekräftige Beispiele.

 

... - ohne zu bemerken, daß da zwei Stunden Photoshop drin stecken.

 

Das gilt natürlich nur für Bilder, die nicht im engeren Sinne dokumentarisch sein sollen.

 

Ja, die Beispiele gehen auch in diese Richtung. Teilweise wurde bei den Beispielen auch noch lokal die Belichtung etc. geändert.

 

Bei diesem Bild wurde eigentlich nicht viel geändert:

In Capture one:

1. Trapezkorrektur vertikal

2. Spitzlichter schieber auf maximal (100 %)

3. Schatten: schieber auf etwa 1/3 (38 %)

4. Sättigung: schieber von 0 auf 13 %

 

Den Schieber für Klarheit hatte ich nicht angerührt, wenn man ihn bei diesem Bild auch noch auf 20 % schiebt, schaut es doch noch merklich klarer und schärfer aus.

 

 

 

Ich glaube die meisten bisherigen Antworten fallen zu allgemein bezüglich Bildbearbeitung aus. Wenn ich mich nicht täusche meint benmao im Speziellen wieviel Bildbearbeitung bei Beispielbildern zu bestimmten Kameras/Objektiven hier im Forum, im Gegensatz zur Rubrik Foto-Forum, noch toleriert wird.

Kommentare à la: "Aufgrund zu ausgeprägter Bearbeitung kann Kamera/Objektiv XY nicht mehr beurteilt werden.", waren bei in diesen Themen eingestellten Bildern ja bereits öfter der Fall.

 

Was uns wiederum zum Paradoxon führt, dass jeder ein bearbeitetes Bild definieren kann, aber niemand so recht weiß wie ein unbearbeitetes Bild eigentlich aussieht ...

 

Ja, speziell meinte ich die Beispielbilder. Jedoch würde mich auch so die Meinung interessieren.

Inzwischen drehe ich sehr oft an der "Klarheit", "an Spitzlicht" und "Schatten". Die Farbintensität hebe ich manchmal ganz leicht an, weniger als in diesem Beispiel.

 

Weil es kein unbearbeitetes Bild gibt... entweder pfuschen die JPG-Settings oder die RAW-Regler... unbearbeitet sind die Einsen und Nullen...

 

In der Tat war gerade auch bei diesem Bild der Eindruck vor Ort farblich intensiver wegen dem Sonnentiefstand und auch das RAW in Capture one war etwas dunkelgelber.

 

Andererseits wäre natürlich schon das JPEG aus der Kamera eine neutrale Referenz, wenn man es auf Standardeinstellungen lässt.

 

Ich habe aber auch Bilder von einem Sonnenuntergang hier, wo beim unbearbeiteten raw alles schön intensiv rot angezeigt wird und im jpeg wohl irgendein automatischer Weissabgleich die Stimmung wegradiert hat.

 

 

Um zu den Beispielbildern für Kameras/Objektive zurückzukommen. Es wäre gut, wenn man dazuschreiben würde, welche Regler man verändert hat.

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Ich glaube die meisten bisherigen Antworten fallen zu allgemein bezüglich Bildbearbeitung aus. Wenn ich mich nicht täusche meint benmao im Speziellen wieviel Bildbearbeitung bei Beispielbildern zu bestimmten Kameras/Objektiven hier im Forum, im Gegensatz zur Rubrik Foto-Forum, noch toleriert wird.

Kommentare à la: "Aufgrund zu ausgeprägter Bearbeitung kann Kamera/Objektiv XY nicht mehr beurteilt werden.", waren bei in diesen Themen eingestellten Bildern ja bereits öfter der Fall.

 

Was uns wiederum zum Paradoxon führt, dass jeder ein bearbeitetes Bild definieren kann, aber niemand so recht weiß wie ein unbearbeitetes Bild eigentlich aussieht ...

Ja. Von daher betrachte ich Kamera, mein Photographier-Geschick (oder Ungeschick), Software-Fähigkeiten und meine Fähigkeit zum Umgang damit als eine Einheit, die nicht aufzudröseln ist. Zumindest nicht unter Forumsbedingungen.

 

Wenn es alleine um die Beurteilung der technischen Güte der Aufnahme gehen soll, hilft nur die Beurteilung der RAWs weiter. Da kann ich dann selbst an den Reglern drehen, nachschauen, wieviel Dynamik-Reserven da sind und wo sie liegen, das Verhältnis zwischen Rauschen und Glättung betrachten usw.

 

Ein JPG ooc ist m.E. ungeeignet, wirklich sinnvolle Aussagen über die verwandte Technik zu treffen - da beurteile ich immer nur die JPG-Engines - und deren Qualitäten weichen doch beträchtlich voneinander ab, ihre Stärken und Schwächen liegen auf verschiedenen Gebieten.

 

Andererseits finde ich es durchaus gelegentlich sinnvoll - nämlich wenn mal wieder der Format-Hype grassiert - einen 100%-Crop aus einem in meinen Augen perfekt aufgenommenen und entwickelten JPG einer MFT-Kamera hier einzustellen, um zu demonstrieren, was technisch in der jeweiligen Kamera-Objektiv-Kombination drin steckt. Gilt natürlich auch für Einzöller oder sogar Handys.

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Es gab noch nie unbearbeitete Aufnahmen.

Selbst bei analogen Dias spielte die Art und Chemie des Entwickelns eine große Rolle.

Das gilt erst recht für Dunkelkammerarbeiten bei Papierabzügen. Das war auch schon zu Zeiten der Glasplatten so.

 

Deshalb halte ich eine Nachbearbeitung, die sich an der Realität zu orientieren versucht (ich drücke mich bewusst so vorsichtig aus)

für zulässig.

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Beim JPEG leuchtet das ja noch so ziehmlich jedem ein, dass da Bearbeitung in der Kamera dabei ist. - Kann man ja auch in Grenzen einstellen.

 

Aber auch ein RAW und sogar die Sensordaten an sich sind nicht frei von Bearbeitung. da geschieht teilweise schon beim Chipdesign und auch durch SW in der Kamera, die eben auch die sogenannten Rohdaten schon bearbeitet hat.

 

Um auf die Eingangsfrage einzugehen:

Prinzipiell ist bei reportagehaften Bildern (solche, die vorgeben, etwas reales darzustellen) eine Bearbeitung, die die erinnerte Situation versucht darzustellen oder die optische Mängel der Technik auszugleichen versucht, doch in Ordnung.

Kritisch wird es, wenn etwas am Bild gemacht wird, dass die Aussage stark verändert - und das dann dem Betrachter als real untergejubelt wird. Das muss nicht mal viel sein. Ein etwas anderer Bildbeschnitt kann eine völlig andere Aussage bewirken. Spätestens, wenn Dinge wegretuschiert werden und ander hinzugefügt oder verschoben werden wirds dann drollig.

 

Was ganz anderes ist künstlerische Verwendung. Da ist dann alles erlaubt. Das Ergebnis muss dann ja aber auch nicht jeder toll finden.

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