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Manche Antworten kann ich nicht nachvollziehen.

 

Eine KB-Kamera kostet ein paar viele Euro. Wer sich aus Freistellungsgründen dafür entscheidet, hat sich doch vor dem Kauf viele Gedanken gemacht und nachher jede Menge Übungsfotos geschossen, der ist doch nicht auf Angaben zu fremden Fotos angewiesen. Erst recht nicht, wenn er nicht erkennen kann, ob ein Ausschnitt vorliegt.

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Dass die Blende wohl nicht umgerechnet wird habe ich ja im ersten Beitrag geschrieben. Aber wie hältst Du es mit der Brennweite?

Die Brennweite @KB repräsentiert für mich den Bildwinkel. Seit meiner Analogfilmzeit habe ich mit der Angabe 100mm eine gute Vorstellung, welcher Bildwinkel das ungefähr ist. Daher wäre eine Umrechnung der Brennweite mit dem Zusatz @KB für mich auch in Ordnung.

 

Die Schärfentiefe sehe ich ja im Bild. Insofern brauche ich für diesen Aspekt keine umgerechnete Blendenangabe.

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Das meinst Du nicht im Ernst?

 

Weil ich an der A6000 bei 90mm f4.2 dann eine äquivalente Blende von 6,3 habe. Na, wenn das bei einem Portrait nicht einen anderen Bildeindruck erzeugt?

 

 

 

Hab mich hier verwirren lassen, da die Zahlenwerte so gut in Kombination passten. Vertausche einfach f/2.8 und f/4.2 mit den jeweiligen genannten Objektiven.

 

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Nochmal zur Blende: ich bin überrascht dass die Blende für viele offensichtlich nur ein Mittel ist, um eine rauchfreie ISO zu erreichen oder um das Objektiv in seiner besten Auflösung zu betreiben. Wenn es mal eine Kamera geben würde, die auch bei hohen ISO rauschfreie, kontrastreiche Bilder machen würde, und ein Objektiv welches bei jeder Blende die selbe Auflösung liefert, dann wären für diese lichtstarke Objektive nicht mehr notwendig?

 

 

Zur Abschätzung, mit welcher Brennweite und Blende ein Bild gemacht wurde, benötigt man in der Tat nur die tatsächliche Höhe des Objektes und die Entfernung ab da wo der Hintergrund oder Vordergrund unscharf ist.

Ich habe dazu aber nicht die Übung, kann das jemand?

 

Den Cropfaktor braucht man dazu tatsächlich nicht, es kommt die Blende und Brennweite dann eben für sein eingeübtes System raus. Die kann man dann ja bekanntlich umrechnen.

 

Falls man ein Bild vergleicht, welches nur einen Ausschnitt darstellt stimmt der Einwand, dass Bildwinkel und Schärfentiefe dadurch verfälscht werden. Aber bei guten Bildern ist die Beschneidung ja meist nicht extrem. Und die Werte ändern sich auch nur in eine Richtung und zwar Richtung kleinerer Sensor oder höhere Blendenzahl/grössere Brennweite.

 

In diesem Zusammenhang war mir vorher gar nicht bewusst, dass die Schärfentiefe nicht von der Brennweite abhängt sondern nur von der Größe des Objekts und wie weit es den Bildausschnitt ausfüllt. Und von der (äquvalenten) Blende natürlich.

bearbeitet von benmao
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In diesem Zusammenhang war mir vorher gar nicht bewusst, dass die Schärfentiefe nicht von der Brennweite abhängt sondern nur von der Größe des Objekts ...

Kannste leicht selbst probieren:

 

Fotografier mit einem Weitwinkel und Tele jeweils das 'Gleiche' (natürlich auch gleiche Kamera und Blende). Auch wenn die 'Bildwirkung' perspektivisch komplett unterschiedlich ist, ist die Schärfentiefe ziemlich gleich.

bearbeitet von kirschm
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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Brennweite ist Brennweite bleibt Brennweite.

Blende ist Blende bleibt Blende.

 

Das ist Hardware und Physik. Das steht auf den Objektiven, das schreiben die Redakteure auch hin.

Was dann hinterher dabei rauskommt, ist vom Body abhängig. Der steht dabei, und das muss der Leser sich dann rausfummeln. Äquivalenzen werden da nicht angegeben.

 

Außerdem - und den Punkt hab ich hier beim Überfliegen nicht gefunden:

Woher will irgendwer wissen, ob das eingereichte Bild nicht noch irgendwie geartet beschnitten wurde? Dass also die Bildwirkung komplett von Brennweite und resultierendem Bildwinkel bzw. Schärfentiefe unabhängig ist? Und dass die ganze (in meinen Augen oft unsinnige) Diskutiererei über Äquivalenzen endgültig ad absurdum geführt wird?

 

Denkt mal darüber nach. Schon deshalb geben die Redakteure nur das an, was tatsächlich physikalisch genutzt wurde. Alles andere ist Spekulatius.

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Hallo,

 

ich erwarte sogar, dass die tatsächlichen Werte genannt werden und dazu das Sensor-Format. Was soll ich mit irgendwelchen Äquivalenz-Angaben anfangen? Äquivalent zu was?

Was machen Leute, die nicht nur die "heilige Kuh" KB genutzt haben, sondern auch GF und MF, brauchen wir da auch äquivalente Angaben?

 

Karlo

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Ist ja auch nicht sooo wichtig. Die Diskussion geht irgendwie in die falsche Richtung.

Es hat mich nur geärgert, als ich eine Fotozeitschrift durchgeblättert habe, und ich mir dann dachte, die angegebenen Daten bringen gar nichts.

 

Ich brauche den Vergleich auch nicht wirklich. Und dank Äquivalenztheorie kann man perfekt umrechnen. Vor dem digitalen Zeitalter habe ich übrigens mit KB fotografiert wie sicher viele hier.

 

 

:) und schon sind wir uns einig ... so schnell kanns gehen.

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Hallo,

 

ich erwarte sogar, dass die tatsächlichen Werte genannt werden und dazu das Sensor-Format. Was soll ich mit irgendwelchen Äquivalenz-Angaben anfangen? Äquivalent zu was?

Was machen Leute, die nicht nur die "heilige Kuh" KB genutzt haben, sondern auch GF und MF, brauchen wir da auch äquivalente Angaben?

 

Karlo

 

 

 

von einem Mittelformatfotografen hat man damals erwartet, dass er da drüber steht  ... jeder Mittelformatler hat ja mal mit Kleinbild fotografiert .. ob nebenbei oder als Einstieg.

 

Meistens hatte man auch ... dank Geldbeutel .... nur ein paar Objektive für seine Mittelformatkamera (bei mir waren es am Ende 4) und das half dabei ein Gefühl zu bekommen ... Umrechnungen machte man eher gefühlsmässig anhand der Normalbrennweite. (hmm, also Du hast das mit nem 50er gemacht, also für mich 105mm 

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Woher will irgendwer wissen, ob das eingereichte Bild nicht noch irgendwie geartet beschnitten wurde? Dass also die Bildwirkung komplett von Brennweite und resultierendem Bildwinkel bzw. Schärfentiefe unabhängig ist? Und dass die ganze (in meinen Augen oft unsinnige) Diskutiererei über Äquivalenzen endgültig ad absurdum geführt wird?

 

Ist aber nicht KOMPLETT unabhängig. Wenn ich ein Bild habe, welches aussieht wie mit Brennweite 50 mm und Blende 2 gemacht, dann müsste es vor dem Beschneiden z.B. 25 mm und Blende 1 gewesen sein. Durchs Beschneiden könnte also ein kleinerer Sensor vorgetäuscht werden, niemals umgekehrt.

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Natürlich nicht absichtlich. Mann hier muss man jedes Wort genau abwägen. Mir fällt aber kein besseres ein.

 

Ich gehe jetzt mal von mir aus. Viele der Bilder, die ich bearbeite, haben am Ende nur noch sehr wenig mit dem Original zu tun. Ich mache Berge höher, Wolken dramatischer, den Himmel blauer, den Sonnenuntergang goldener ... baue ein paar Vögel, ein UFO, einen Drachenflieger  o.ä. ein,  .... beschneide das Bild je nach Geschmack und geplantem Ausgabeformat, füge ggf. eine Vignette hinzu und manchmal auch einen Rahmen. Dabei denke ich niemals an Sensorgröße, Brennweite oder Blende und selbst wenn ich Dir diese Angaben zum fertigen Bild dazu geben würde, würden sie Dir absolut nichts nützen.

 

Selbst in Fotozeitschriften helfen Dir Kameraname, Brennweite und Blende nur dann, wenn das Bild quasi unbearbeitet und auch unbeschnitten ist. Bei dort gedruckten Aufnahmen kannst Du ferner nicht ins Bild hinein zoomen, um die laut Sensorgroße, Brennweite und Blende vorhandene (oder nicht vorhandene) Schärfentiefe zu verifizieren.

 

Wenn Du EXIF Angaben aus Fotozeitschriften (oder von Flickr, 500px o.ä.) zur Inspiration für eigene Bilder nutzen willst, dann google halt den Crop Faktor der Kamera und rechne Dir dann die für Deine A6000 oder A7 äquivalenten Werte aus. Geh dabei aber davon aus, dass viele Fotografen einen Kompromiss aus gewünschter Belichtung, ausreichender Tiefenschärfe und Sweetspot des Objektivs verwenden. Desen Kompromiss musst Du für Deine eigenen Objektive an Deinen beiden Kameras durch ausprobieren mit verschiedenen Motiven selbst herausfinden.

Wenn Du Dich aus Fotozeitschriften inspirieren lassen willst, dann schau Dir neben den Exifs unbedingt auch die Motivwahl, den Lichtfall bzw. die Lichtsetzung und die Komposition der Bider an. Da kann man sich selbst als alter Fotohase oft was abschauen.

 

:)

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Ich gehe jetzt mal von mir aus. Viele der Bilder, die ich bearbeite, haben am Ende nur noch sehr wenig mit dem Original zu tun.

 

Selbst in Fotozeitschriften helfen Dir Kameraname, Brennweite und Blende nur dann, wenn das Bild quasi unbearbeitet und auch unbeschnitten ist.

 

Das mit Deinen Bildern stimmt, und damit setzt Du Dich recht weit vom Forendurchschnitt ab, immer eine positive Abwechslung :)

 

Zu den Fotozeitschriften: ich habe mir eine zeitlang Bilder auf 1x angesehen und mir irgendwann mal eines der Bücher von denen gekauft. Und ich war überrascht, wei wenig die Bilder oft mit dem Original zu tun haben. Ich könnte mit vorstellen, dass das bei Zeitschriften oft nicht anderes ist, viele werden sicherlich möglichst spektakuläre Bilder zeigen wollen. Wenn nicht schon das Objektiv selbst spezielle Eigenschaften hat (TS, extreme Freistellung, extremes WW oder extremes Tele,...), dürfte das eine große Rolle spiele.

 

Sehr interessant finde ich die Objektivthreads hier im Forum, da werden meist weniger stark bearbeitete Aufnahmen gezeigt (das Original ist zumindest meist klar zu erahnen) und entsprechend kann ich für mich entscheiden, welche Bilder ich machen möchte und mit welcher Ausrüstung die typisch gemacht werden.

 

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Das mit Deinen Bildern stimmt, und damit setzt Du Dich recht weit vom Forendurchschnitt ab, immer eine positive Abwechslung :)

:wub:

 

Zu den Fotozeitschriften: ich habe mir eine zeitlang Bilder auf 1x angesehen und mir irgendwann mal eines der Bücher von denen gekauft. Und ich war überrascht, wei wenig die Bilder oft mit dem Original zu tun haben. Ich könnte mit vorstellen, dass das bei Zeitschriften oft nicht anderes ist, viele werden sicherlich möglichst spektakuläre Bilder zeigen wollen. Wenn nicht schon das Objektiv selbst spezielle Eigenschaften hat (TS, extreme Freistellung, extremes WW oder extremes Tele,...), dürfte das eine große Rolle spiele.

Darauf wollte ich hinaus. Egal ob Bildband, Zeitschrift, Werbung .... die meisten Bilder sind so stark bearbeitet, dass sie wirklich nur noch wenig mit dem Original zu tun haben. Oft wären Angaben zur Nachbearbeitung hilfreicher, als die EXIFs des Originals.

 

Sehr interessant finde ich die Objektivthreads hier im Forum, da werden meist weniger stark bearbeitete Aufnahmen gezeigt (das Original ist zumindest meist klar zu erahnen) und entsprechend kann ich für mich entscheiden, welche Bilder ich machen möchte und mit welcher Ausrüstung die typisch gemacht werden.

Das sehe ich genau so. Ich schaue immer zuerst in die Objektiv-Beispielbilder, wenn ich mi was Neues kaufen möchte.
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Ist aber nicht KOMPLETT unabhängig. Wenn ich ein Bild habe, welches aussieht wie mit Brennweite 50 mm und Blende 2 gemacht, dann müsste es vor dem Beschneiden z.B. 25 mm und Blende 1 gewesen sein. Durchs Beschneiden könnte also ein kleinerer Sensor vorgetäuscht werden, niemals umgekehrt.

 

Ein größerer Sensor kann auch "vorgetäuscht" werden, Stichwort "Brenizer". Dabei werden typisch mit einem lichtstarken Tele Panoramen bei Offenblende erstellt und damit ein kürzeres, aber sehr lichtstarkes Objektiv simuliert. Ich gehe zwar davon aus, dass dieses Nischenthema normal nicht von MFTlern gemacht wird, aber möglich wäre selbst das...

 

bearbeitet von pizzastein
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