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ticinus

Burgen - gut erhaltene und Ruinen

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Auch das ist noch "Italien":

 

41360655261_fa27904510_b.jpgBerlin - Zitadelle Spandau by micharl, auf Flickr

 

Verriegelt und verrammelt:

40646810744_1543c89293_b.jpgBerlin - Zitadelle Spandau by micharl, auf Flickr

 

Am oberen Bild sieht man die enormen Helligkeitskontraste - eigentlich müßte man das bei leicht bedecktem Wetter aufnehmen. Aber die Kamera ist gut damit klar gekommen - die RAWs zeigen mehr, als ich hier ohne zu starke HDR-Effekte nach JPG transportieren konnte.

Edited by micharl

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Besonders eindrucksvoll im harten Frühnachmittagslicht: Die "Italienischen Höfe". Das sind die halb-unterirdisch angelegten Zugänge zu einer Reihe von Lagergebäuden und Werkstätten, die beschußsicher im Innern der "Bastion Brandenburg" angelegt waren. Was beschusssicher so heißt. In der Bastion Königin, war das Munitionsdepot ebenfalls unterirdisch untergebracht. Das haben die Preussen selbst, als sie ihre damals von den Franzosen besetzte Festung zurückeroberten, durch Beschuss von außerhalb zur Explosion gebracht. Heute ist da deshalb nur noch eine Grünanlage :). Aber zurück in die "Italienischen Höfe":

 

Hier Eingang und Einfahrt:

Berlin - Zitadelle Spandau by micharl, auf Flickr

 

Danach wird's dann idyllisch:

Berlin - Zitadelle Spandau by micharl, auf Flickr

 

Berlin - Zitadelle Spandau by micharl, auf Flickr

 

Beschusssicher ist eben relativ. Die Festung Königstein z.B. ist nie angegriffen worden weil man u.a. davon ausging, dass Sie beschusssicher sei. Fakt ist aber, dass die Kasematten mit drei Decken und insgesamt 7 m Stärke schon zu ihrer Bauzeit nicht mehr sicher waren.

 

Anders die Franzensfeste. Die Mauern von 1862 haben 1943 den Beschussversuch mit dem damals stärksten amerikanischen Geschützen bei entsprechenden Versuchen unter Idealbedingungen (nach der Eroberung durch die Amerikaner) nicht nur standgehalten. Es wurden lediglich ca. 2 cm große Ausplatzungen von einem Schuss gefunden. Die Einschläge der anderen beiden Granaten hat man vergeblich gesucht. Die sind am Granit einfach abgeprallt. - Wohl auch ein Grund, warum dann dort lange Zeit Atomsprengköpfe gelagert worden sind.

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 Die Einschläge der anderen beiden Granaten hat man vergeblich gesucht. Die sind am Granit einfach abgeprallt. - Wohl auch ein Grund, warum dann dort lange Zeit Atomsprengköpfe gelagert worden sind.

Hihi. Und was haben sie in Spandau gelagert? Rudolf Hess. 30 Jahre lang.

 

Der Bau (spätes 19. Jh.) wurde übrigens nach seinem Selbstmord abgerissen.

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