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Naja, meistens hat man halt nur das eine ausprobiert und kennt das andere gar nicht, weiß aber ganz oft anhand von dem was man gelesen hat, was das einzelne System kann oder nicht kann, ohne wirklich eigene Erfahrungen gesammelt zu haben.

 

Ich würde mir nie anmaßen über ein Objektiv oder eine Kamera im Vorfeld zu urteilen ohne es selbst benutzt oder ausprobiert zu haben. Ich beurteile das was ich kenne.

 

Leider entspringen den Internet ehrlich Experten die meinen Dinge anhand von Datenblättern und Charts beurteilen zu können. Die Realität ist meistens anders.

 

Wäre schön wenn man auch mal links und rechts schaut.

Och, ich habe mir schon beide Seiten (A7II) und Samsung NX1 mit den entsprechenden Zooms getestet und fand da das Samsungsystem von der Leistung durchaus beeindruckender. Jedenfalls hat mich A7II und die FE Zooms nicht so überzeugt, dass gegenüber einem 16 mpx Olympus System mit den 2.8er Zooms die Kinnlade herunter fällt (eher das Gegenteil). Was die Zooms an der A7IIR wirksam rüberbringen, werden wir ja in der nächsten Zeit sehen. Von der Leistung her werden A7II und A7RII wohl recht ähnlich sein, was auch schon ein großer Fortschritt für das A7 System ist, da man ja vorher bei dem R-Modell einige Abstriche machen musste.

 

Wer unbedingt höhere Auflösung benötigt, sollte jedenfalls das NX1 System auch in Betracht ziehen, das ist letztlich genauso "revolutionär" wie die A7RII.

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Viel wichtiger sind ggf. Vorteil wie Dynamik, Hoch-Iso-Rauschverhalten etc. - da wird man sehen müssen, wie sich der neue Sony-Sensor schlägt. Sicher bekommt man aber mit einem Sensor dieser Auflösung das Problem, daß nur noch sehr wenige Optiken in der Lage sind, nicht der Flaschenhals bei der Sensorstimulation zu werden. Nicht umsonst liefern die Olympus-mFT-Optiken bis zu 90 Lp/mm Auflösung, damit sie die vergleichbare Pixeldichte wie bei der neuen Sony stimulieren können. Zeiss Otus etc. ok, aber dann ?

 

Viele Festbrennweiten, auch Altglas, dürften leicht abgeblendet kein Problem damit haben. Auch manche Zooms müssten damit klarkommen, vielleicht mal von den Ecken abgesehen. Ob die vielen Pixel nötig sind, ist wieder eine andere Frage. Hier im Forum gibt es aber doch einige Anhänger vieler Pixel.

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Da ich den oben belächelten, erwähnten Thread im Oly-Forum...

 

Horst

Ganz ehrlich, vor 2 Jahren hätte ich das Gleiche geschrieben. Ich kenne diese Gebetsmühlen. Ich war Oly-Fanboy, mit direktem Draht zur Firmenleitung.

 

Nun, gerade bei grossen Ausdrucken ist es eine Lust, auch Details zu sehen.

 

Das hat nicht nur mit den Mp zu tun. Die Bilder aus einer Olympus-Kamera sind, seit ich diese kenn, immer leicht verrauscht und undifferenziert.

 

Und ich habe und hatte viele Oly-Kameras.

 

Die Auflösung in dunklen Bildpartien ist ebenfalls ein ungelöstes Problem. Egal, was irgendwelche Tests behaupten.

 

Ich fang jetzt gar nicht von Freistellung an oder ISO... Ab Iso 1000 kann man mft schlicht vergessen. Es sind Schönwetterkameras. Da machen sie Spaß. Aber etwas weniger Licht und die Details gehen flöten. Was habe ich in Kirchen und auf Partys schon mit Olys gekämpft. Die Belichtungszeiten immer zu lang.

 

Abgesehen vom 16-35 sind die Zooms bei Sony noch nicht mein Ding. Aber ernsthaftes oder künstlerisches Fotografieren hat eher etwas mit Festbrennweiten zu tun.

 

Und da gibt es namentlich für das 35mm und das 55mm bei mFt nichts, was deren Bildwirkung auch nur annähernd erreicht. Und das, obwohl sie viel schärfer sind als ihre Oly-Kollegen. Ok, es gibt das Nocticron von Pana... für den Preis einer a7r.

 

Obwohl, bei Olympus setzt man Zeit geraumer Zeit nur noch auf Schärfe und das sieht mir im Gegensatz Sony fe einfach nur steril aus.

 

Mit den alten ft-objektiven war das teilweise deutlich besser. Zwar gibt es das Olympus 75mm, aber viel zu teuer und hey, das macht keine Portraits mit der Brennweite, sondern Passfotos. Die Intensität eines SonyZeiss 55mm wirst Du damit nie erreichen!

 

Die BQ aus meiner A7R ist einfach nur unglaublich besser als die der OM-D. Das kann ich nach 3 Jahren mft und einem Jahr KB ganz sicher feststellen!

 

Es gibt hier einen Sony-Fanboy, der sagte mal, mit Olympus kann man keine Fotos machen. Für meine fotografischen Bereiche muss ich ihm aktuell leider zustimmen.

 

Wie gesagt, es hängt von persönlichen Präferenzen ab. Aber einiges, was Du schreibst, zeugt davon, das Du schlecht informiert bist - L/h-Testergebnisse haben eben nichts mit fotografischer Praxis zu tun.

bearbeitet von AJF
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Ganz ehrlich, vor 2 Jahren hätte ich das Gleiche geschrieben. Ich kenne diese Gebetsmühlen. Ich war Oly-Fanboy, mit direktem Draht zur Firmenleitung.

 

Nun, gerade bei grossen Ausdrucken ist es eine Lust, auch Details zu sehen.

 

Das hat nicht nur mit den Mp zu tun. Die Bilder aus einer Olympus-Kamera sind, seit ich diese kenn, immer leicht verrauscht und undifferenziert.

 

Und ich habe und hatte viele Oly-Kameras.

 

Jetzt bin ich aber auf Kommentare der überzeugten mFTler hier gespannt :lol:

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@AJF

 

Ich musste bei Deinen Zeilen Schmunzeln. Irgendwie fällst Du argumentativ von einem Extrem ins andere!  :)

 

Das Positive daran: so wie Du Deine jeweils gerade favorisierte Ausrüstung liebst, hast Du vermutlich viel Freude daran. Und das ist doch schön! So sollte es sein. ;)

 

Aber Deine Formulierungen sind nicht nur in diesem Post von Überschwänglichkeit geprägt. Sagt mein Gefühl und auch meine eigene Erfahrung.

 

 

 

Die Bilder aus einer Olympus-Kamera sind, seit ich diese kenn, immer leicht verrauscht und undifferenziert.

 

Ich kenne z.B. Acahayas Vergleich aus D800 und Oly E-M5 (?). Beide Bilder in voller Auflösung im Studio. Man sieht dort keinen Unterschied. Es mag Situationen in low light geben, wo das anders ist. Aber die Details aus mancher Oly-Optik sind schon beeindruckend. Und wenn wir Dir die Exils unter den Bildern wegnehmen, kannst Du die Bilder aus Oly, Sony usw. nicht auseinanderhalten! (Ich staune gerade, dass ich hier pro Oly argumentieren muss. Dass es mal soweit kommen würde!? ;) )

 

 

 

Ab Iso 1000 kann man mft schlicht vergessen.

 

Auch etwas harter Tobak! Ich habe etliche Oly-Bilder bei ISO 3200 gesehen, die gut aussahen. Feines Korn. Gut bearbeitbar. Klar ist eine KB hier besser, aber wieder: ohne Exils mische ich Dir eine Bilder-Serie von einem Event: Fotos aus KB, MFT und APS-C mit jeweils lichtstarken Optiken und Du wirst KB nicht sicher herausfischen!

 

Also: Ich würde sagen: ab ISO 1.000 muss man bei MFT (und APS-C) in der Nachbearbeitung etwas mehr Zeit investieren und dann werden die Bilder auch chic.

 

 

 

 

Und da gibt es namentlich für das 35mm und das 55mm bei mFt nichts, was deren Bildwirkung auch nur annähernd erreicht.

 

 

 

 

Die Intensität eines SonyZeiss 55mm wirst Du damit nie erreichen!

 

Jetzt wird es schon esoterisch. Ich freue mich für Deine Begeisterung, aber manchmal gehen die Pferde mit Dir durch. Ich wiederhole mich, aber: wenn Du gute Bilder aus einer Fuji mit 35/1,4, einer a6000 mit 35/1,8 oder 50/1,8, einer A7x mit 55/1,8 mischt und die Exifs weglässt, hat Dein Zauber ganz plötzlich sein Ende gefunden.

 

Es gibt ein paar wenige Fotos, wo KB allgemein "anders" aussieht, als Fotos mit kleineren Sensoren. Das sind Fotos bei F1,2..F1,4 aus nächster Distanz. Dann hat man z.B. unglaublich freigestellte Gesichter. Aber wenn das Motiv ein paar Meter entfernt ist, wird es schon wieder schwieriger, die Bilder aus einer KB-Kamera und einer guten APS-C/mft zu unterscheiden.

 

***

 

Ich selbst sehe die Unterschiede v.a. bei Bildern aus 1"-Systemen, wo starke Licht/Schatten-Bereiche in den Bildern sind und bei Aufnahmen mit Freistellung/Bokeh. Hier wirken MFT..KB in meinen Augen deutlich harmonischer. Bei MFT muss man natürlich dann eine F1,8 oder F1,4 bei Offenblende einsetzen.

 

Gern kann man sich z.B. die Bilder von Martin Kühn ansehen, der seine Porträts mit APS-C (50/1,4 und 50/1,2) und KB (A7r, 55er) (und ich meine, auch mit EP5 und 45/1,8) gemacht hat. Wer hier kritisch schaut, stellt fest, dass der Fotograf mit allen Geräten hervorragende Porträts hinbekommt. Ein signifikanter Vorsprung der KB-Bilder will mir nicht ins Auge stechen! ;)

https://www.flickr.com/photos/mkuehn1/

 

 

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"Ich fang jetzt gar nicht von Freistellung an oder ISO... Ab Iso 1000 kann man mft schlicht vergessen."

 

16001132256_5e594e106f_b.jpgP8290118upl by rolgal, auf Flickr

 

13324523813_0b0c238844_b.jpgP3210004upl by rolgal, auf Flickr

 

Beide ISO 3200, letzteres bei Flickr auch in Originalgröße.

 

LG, rolgal

bearbeitet von rolgal
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Alle Systeme und Firmen haben ihre Vor- und Nachteile. Man kann mit jedem System ausreichend gute Bilder machen. Ich benutze gleichzeitig Sony, Fujifilm, OMD und Samsung neben Canon und Nikon DSLR. Bei Olympus finde ich es angenehm, daß das 50-300mm sehr handlich im Vergleich zu entsprechenden Vollformatobjektiven ist und Olympus einen sehr guten Verwacklungsschutz hat. Bokeh-Bilder mach eher mit Vollformatkameras.

 

Gruß Gerhard

bearbeitet von gewa13
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Ich denke, ich habe mit meiner Replik an AJF die Büchse der Pandora (Mft vs KB) dummerweise einen Spalt geöffnet. Falls wir uns mal für einen Moment zusammenreißen können, lassen wir diesen Thread der A7rII gewidmet.

 

Wer das andere Thema diskutieren möchte, könnte einen der vielen diesbezüglichen Threads nutzen. 

 

:)

 

Zur A7rII: ich habe heute gerade in der Colorfoto eine Werbung für eine monochrome Leica mit einem Preis von 7.000 Euro gesehen. Ohne Optik!

 

Die Sony ist gerade zu geschenkt! ;)

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Stellt euch vor einer startet eine Systemdiskussion und keiner macht mit

 

Nach Jahren an Forenbesuchen bräuchte ich für derart utopische Vorstellungen ein wohl nicht unbeträchtliches Ausmaß an bewusstseinserweiternden Mittelchen ... -_-

 

bearbeitet von flyingrooster
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Kein Forum ohne eine anständige Systemschlacht :D

 

Aber das ist nicht mein Thema, da ich beide Systeme habe. Sondern der Nutzen und Unnutzen zweier Systeme für meine Erfordernisse.

 

Also, die Sache mit den ISO... Ich habe auch die OM-D in der Kirche eingesetzt, und speziell bei den wichtigsten Detais -nämlich die Gesichter- kann man ISO 3200 vergessen. Auch ISO 1600 sind schon recht hässlich. Klar, die meisten sind hochzufrieden, weil sich auch die älteren Kameras anderer System damit abkämpfen. Aber ich bleibe bei folgender Formel:

 

Shit == mft > iso 1000

 

Aber auch schon bei ISO 200 ist man oft froh, wenn man Gruppenbilder aus der Olympus nicht in 100% zeigen muss... hier schlägt die Sony mit voller Wucht zu. so dass mFT nicht nur in die Seile knallt, sondern gleich kilometerweit aus dem Boxring fliegt.

 

Esoterisch... ist bei mir gar nichts. So gab es "früher" die viel beschworenen "Olympus-Farben" (die ich übrigens in den Zeiss-FBs wiederfinde <_<) Schon 2012 beim VIP-Treffen auf der Photokina 2012 haben mir zwei andere Oly-User gesagt, dass die OM-D gar nicht mehr die tollen "Olympus"-Farben hat.

 

Ob das nun so ist oder nicht, es lässt sich natürlich schwer mit Messwerten belegen. Aber jedes Objektiv hat eine bestimmte Bildwirkung, und die ist mir bei Olympus derzeit zu dokumentarisch und technisch. Hier finde ich allerdings die Optiken 25mm und 42,5mm von PanaLeica sehr gut, wobei das 25mm minimal weich ist.

 

Meßtechnisch ist auch die Dynamik der OM-D sehr gut. In der Praxis schlägt sich die A7R aber sichtbar besser.

 

@noreflex:

 

Wenn Acahaya eine D800 mit einer Olympus unter Labor... äh Studiobedingungen verglichen hat, sagt das doch das Gleiche wie ich es sage.. Viel Licht vorhanden = Schönwetterkamera.

 

Würdest Du ein Medikament schlucken, nur weil es Laborratten gut bekommt?

 

Ich kann Dir jedenfalls versichern, dass ich bei allen ernsthaften Bildern, die ich derzeit mache, den Unterschied mFT <> Sony FE sofort sehen würde, zumindest würde ich die beiden FE-Festbrennweiten herausfinden. Diese benutze ich im Moment für 95% meiner Bilder. Was willst Du mir statt des 35mm/2,8 empfehlen? Etwa das Olympus 17mm/1,8 mit seinen 5% Verzeichnung und dazu unschärfer als das FT-Zoom 14-35/f2 ?

 

Klare Vorteile sehe ich für mFT in der erreichbaren "Kompaktheit" - ich nehme die OM-D oft unterwegs mit. Sie ist kleiner, leichter, schneller. Wenngleich auch die A7R in die Blouson-Jackentasche passt. Und natürlich bei Brennweiten > 90mm, da wirds bei Sony eng. Das wusste ich vorher. Das der AF lahm ist, auch.

 

Es kommt eben darauf an, was man will und was man braucht. Nur Markenfaschismus, den brauche ich nicht mehr. Das kostet nur Geld und Zeit.

 

 

 

 

bearbeitet von AJF
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Ok, gegen wir es von der Praxis her an. Ich mache derzeit um 60000 Bilder /Jahr, wobei die Ergebnisse hauptsächlich in den Druck gehen, Kalender, Bücher etc. Thematisch hauptsächlich Natur, meist Botanik, aber auch Insekten, Eidechsen, Schlangen etc. Hauptsächlich Raritätenkabinett, d.h. viele Reisen zu Fundorten/Lebensräumen seltener Arten, die eben irgendwo abgebildet werden sollen.

Immer mit Backup-Body, weil es in den oft abgelegenen Gegenden keine Chance gibt, ggf. Ersatz zu bekommen. Früher immer 2 Canon Gehäuse, Brennweiten von UWW bis 600 mm 3 entfesselte Funkblitze, weil man sich gerade in der natur das Wetter leider nicht aussuchen kann und auch nicht lange an einem Ort verweilen kann, weil das abzarbeitende Programm durchgeplant ist. Eine solche Ausrüstung ist dann schon ein nicht unerhebliches Gewicht, was einfach behindert.

Daher 2012 nach langen Überlegen und Rechnen E-M5 mit 60er Macro, 12mm WW und 2 Blitze gekauft und Canon Backup-Body verkauft. Die Ergebnisse haben mich im Vergleich so sehr überzeugt daß ich immer mehr mit der Olympus gemacht habe, 2014 die E-M1 gekauft habe, und im Vorfrühling in Portugal in diesem Jahr - obwohl ich das Canon-System noch mit hatte, damit keinen einzigen Schuß gemacht habe. Ergo- was sollte ich noch damit ? Komplett verkauft und eine E-M5II als 2. Gehäuse, sowie einen 3. Blitz, die Blitze auf ein Funksystem (Aokatek, Eigenbau) umgerüstet, das jetzt alle Systemfunktionen (Highspeed etc.) kameragesteuert auch in Extremsonne überträgt beim Aufhellen der Schatten. 

Bislang habe ich den Wechsel nicht bereut. Die Schlepperei ist drastisch reduziert., rein von der technischen Seite erhalte ich perfekte Bilder, die bis A3 problemlos druckbar sind und dadurch auch absolut genug Crop-Reserven bieten.

Thema HochISO: Früher, mit der Canon 5DIII war es hochqualitative Fotografie bis etwa 4000 ISO möglich, bei Oly geht das nur bis etwa 1000 ISO i.d.R. Aber: dank Crop 2.0 "gewinne ich letztlich Licht": wo ich im FF bis 8 abblenden muß für hinreichende Schärfentiefe, brauche ich nur noch f=4. Der Oly-Stabi ist überragend, mindestens 1 Blendenstufe mehr als bei Canon ist überhaupt kein Problem - und schon liegen beide Kameras auf gleichem Niveau, so paradox das ist. Darüberhinaus bleiben Aufhellblitztechniken. Ich vermisse auch in diesem Bereich nicht den dicken Boliden.

Diese Rechnung dürfte auch auf die Sony FF-Gehäuse +/- zutreffen.

Am Oly-System stört einzig die extrem eigenwillig zu bedienende Firmware, das Menüsystem ist für einen gestandenen Fotografen mit um 40 J Erfahrung an verschiedensten DSLR und Mittelformatkameras eine Katastrophe und benötigt eine sehr lange Gewöhnungszeit. Hat man diese Klippe überwunden, kann man mit einem voll tauglichen Profisystem arbeiten, das für alle praktisch anfallenden Aufgaben hervorragende BQ liefert.

 

Horst

 

 

 

 

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Klar, auch Makro geht mit mFT richtig gut. Und Wildlife (Tele), wie ich schon erwähnte. In der Wildnis würde ich nichts anderes als Olympus mitnehmen, natürlich ebenfalls mit Backup. Dagegen spricht höchstens, dass alle Systemkameras keinen zweite Slot haben.

 

Ist aber nicht mein Thema.

 

Zum Thema "Firmware" ist auch bei Sony nicht alles Sonnenschein. Aber das ist jetzt eher ein technischer Aspekt. Hat man sich einmal daran gewöhnt, geht es ja (bis auf das dämliche Setzen des AF-Punktes).

bearbeitet von AJF
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Würdest Du ein Medikament schlucken, nur weil es Laborratten gut bekommt?

 

 

 

 

Gegenfrage: Würdest Du ein Nahrungsmittel, das Dir schon lange gut schmeckt, nicht mehr essen, wenn Dir jemand erzählt, eine Laborratte wäre dadurch gestorben?

 

Das Nahrungsmittel steht symbolisch für Fotosystem 1, 2 oder 3.  ;)

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Wohl nicht, und ich will ja auch niemanden umstimmen.

 

Nur heißt es ja bei Horst sinngemäß, ich muss das Otus kaufen und drei schwere Sony-Blitze. Was bitte ist das?

 

Es ist aber völlig ok, wenn er sagt, mir liegt die Oly aus diesem oder jenem Grund sehr gut.

 

 

bearbeitet von AJF
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(...)

 

Aber das ist nicht mein Thema, da ich beide Systeme habe. Sondern der Nutzen und Unnutzen zweier Systeme für meine Erfordernisse.

 

Also, die Sache mit den ISO... Ich habe auch die OM-D in der Kirche eingesetzt, und speziell bei den wichtigsten Detais -nämlich die Gesichter- kann man ISO 3200 vergessen. Auch ISO 1600 sind schon recht hässlich. Klar, die meisten sind hochzufrieden, weil sich auch die älteren Kameras anderer System damit abkämpfen. Aber ich bleibe bei folgender Formel:

 

Shit == mft > iso 1000

 

Aber auch schon bei ISO 200 ist man oft froh, wenn man Gruppenbilder aus der Olympus nicht in 100% zeigen muss... hier schlägt die Sony mit voller Wucht zu. so dass mFT nicht nur in die Seile knallt, sondern gleich kilometerweit aus dem Boxring fliegt.

 

Esoterisch... ist bei mir gar nichts. Es gab ja auch mal die viel beschworenen "Olympus-Farben" (die ich übrigens in den Zeiss-FBs wiederfinde <_<) Schon 2012 beim VIP-Treffen auf der Photokina 2012 haben mir zwei andere Oly-User gesagt, dass die OM-D gar nicht mehr die tollen "Olympus"-Farben hat.

 

Ob das nun so ist oder nicht, es lässt sich natürlich schwer mit Messwerten belegen. Aber jedes Objektiv hat eine bestimmte Bildwirkung, und die ist mir bei Olympus derzeit zu dokumentarisch und technisch. Hier finde ich allerdings die Optiken 25mm und 42,5mm von PanaLeica sehr gut, wobei das 25mm minimal weich ist.

 

Meßtechnisch ist auch die Dynamik der OM-D sehr gut. In der Praxis schlägt sich die A7R aber sichtbar besser.

 

@noreflex:

 

Wenn Acahaya eine D800 mit einer Olympus unter Labor... äh Studiobedingungen verglichen hat, sagt das doch das Gleiche wie ich es sage.. Viel Licht vorhanden = Schönwetterkamera.

 

Würdest Du ein Medikament schlucken, nur weil es Laborratten gut bekommt?

 

Ich kann Dir jedenfalls versichern, dass ich bei allen ernsthaften Bildern, die ich derzeit mache, den Unterschied mFT <> Sony FE sofort sehen würde, zumindest würde ich die beiden FE-Festbrennweiten herausfinden. Diese benutze ich im Moment für 95% meiner Bilder. Was willst Du mir statt des 35mm/2,8 empfehlen? Etwa das Olympus 17mm/1,8 mit seinen 5% Verzeichnung und dazu unschärfer als das Zoom 14-35/f2 ?

 

Klare Vorteile sehe ich für mFT in der erreichbaren "Kompaktheit" - ich nehme die OM-D oft unterwegs mit. Sie ist kleiner, wenngleich auch die A7R in die Blouson-Jackentasche passt. Und natürlich bei Brennweiten > 90mm, da wirds bei Sony eng. Das wusste ich vorher.

 

Es kommt eben darauf an, was man will und was man braucht. Nur Markenfaschismus, den brauche ich nicht mehr. Das kostet nur Geld und Zeit.

 

Ich grinse mir gerade eins.

... und stelle mir einen vor, der mit 600 mm KB oder mit 14 mm KB fotografiert.

... oder Vögel im Flug mit der A7® mit 600 mm.

"Brennweiten > 90mm, da wirds bei Sony eng." Das ist gerade mal 45 mm mFT. Blamabel!

Wie siehts im BQ-Vergleich bei 14 bis 18 mm (KB) aus?

Wenn man nur eingeschränkte Anwendungsbereiche hat und sich zwei Systeme leisten kann....

95% der Bilder mit zwei FE-Festbrennweiten? Ein ziemlich magerer Anwendungsbereich.

Wozu hast Du überhaupt mFT?

"Etwa das Olympus 17mm/1,8 mit seinen 5% Verzeichnung und dazu unschärfer als das Zoom 14-35/f2 ?" 480 Euro gegen 2300 Euro? (Abgesehen von Gewicht und Größe)

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Ich grinse mir gerade eins.

... und stelle mir einen vor, der mit 600 mm KB oder mit 14 mm KB fotografiert.

... oder Vögel im Flug mit der A7® mit 600 mm.

"Brennweiten > 90mm, da wirds bei Sony eng." Das ist gerade mal 45 mm mFT. Blamabel!

Wie siehts im BQ-Vergleich bei 14 bis 18 mm (KB) aus?

Wenn man nur eingeschränkte Anwendungsbereiche hat und sich zwei Systeme leisten kann....

95% der Bilder mit zwei FE-Festbrennweiten? Ein ziemlich magerer Anwendungsbereich.

Wozu hast Du überhaupt mFT?

"Etwa das Olympus 17mm/1,8 mit seinen 5% Verzeichnung und dazu unschärfer als das Zoom 14-35/f2 ?" 480 Euro gegen 2300 Euro? (Abgesehen von Gewicht und Größe)

 

Blamabel - durchaus. Aber ich brauche es auch nicht.

 

14...18mm: Da könnte ich das Sony 16-35mm mit dem Olympus FT 7-14mm vergleichen. Habe ich noch nicht gemacht, aber das 16-35mm ist auch nur halb so teuer. Und es hat nicht nur Vorteile.

 

In der Tat habe ich lange überlegt, ob ich das Sony brauche. Ausschlag gegeben hat, dass ich der Meinung war, dass ich gerade bei Weitwinkel mehr Auflösung brauchen könnte. Vielleicht auch nur, weil einfach "viel drauf" ist auf dem Bild.

 

Klar ist das 14-35 teurer. Aber es gibt ja von Olympus für 17mm nichts Besseres. Allerdings könnte man auch argumentieren, dass das 14-35 gleich drei Festbrennweiten ersetzt. Auch das hat schon ganze Forenseiten gefüllt :)

 

Warum ich mFT noch habe? Das habe ich doch schon so ausführlich gesagt und Du hast es gelesen. Aber ich setze es nur noch wenig ein...

bearbeitet von AJF
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Würdest Du ein Medikament schlucken, nur weil es Laborratten gut bekommt?

 

Ich weiß nicht wie du dir die Entwicklung neuer Medikamente, und insbesondere den Übergang von der präklinischen in die klinische Phase (Anwendung am Menschen) vorstellst, möchte dir allerdings eventuell zu naive Illusionen an dieser Stelle nicht nehmen ...

 

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Das ist eine gute Idee und eine OM-D M5 (erste Version) bekommst Du für ca. 400€ Neupreis. Die M1 ist von der Bildqualität kaum besser, wenn ich die Testfotos richtig deute, die ich an 2 Tagen gemacht habe.

 

Tatsächlich habe ich auch die M1 überlegt, aber die ist mir viel zu teuer und zu oft hört man von Kinderkrankheiten. Ob das stimmt? Trotzdem hoffe ich auf einen Nachfolger, der die FT-Objektive bedient oder ich verkaufe die FT-Sachen.

 

Und was soll man zu der A7R II noch viel sagen? Die gibt es ja noch nicht mal zu kaufen. Und bei 3500€ wird so mancher erstmal zucken. Also mal eben 2000€ mehr als das aktuelle Modell. Dann lieber dafür 40 mal ein atmendes Model vor der LInse.

bearbeitet von AJF
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Das ist eine gute Idee und eine OM-D M5 (erste Version) bekommst Du für ca. 400€ Neupreis.

 

Tatsächlich habe ich auch die M1 überlegt, aber die ist mir viel zu teuer und zu oft hört man von Kinderkrankheiten. Ob das stimmt? Trotzdem hoffe ich auf einen Nachfolger, der die FT-Objektive bedient oder ich verkaufe die FT-Sachen.

 

 

Mit FT meinst Du das 'alte' Olympus System, das die großen Top Profiobjektive hatte, richtig?

Ich nehme an, die lassen sich dann bald so gut adaptieren wie die Sony A Mount Objektive am FE mount. Der neue Sony Sensor wird ja wieder in alle Richtungen vom Handy bis zur Nikon verkauft und dann hat Oly als mit Sony kooperierende Firma diesen Sensor mit seinem on sensor Phasen-AF auch in seinen Kameras und die alten Objektive flutschen wieder.

 

Zu Kinderkrankheiten fällt mir nur ein, meistens grosses Geschrei um nichts.  :lol:

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Wenn ich eins aus der A7rVers2 Diskussion gelernt habe, dann dass ich sehr gerne zusätzlich ein kleines Oly System hätte. Hab mal geschaut, leider kosten die aktuellen Spitzenmodlle der bodies, egal ob Oly oder Pana auch an die 2.000€.

 

Wenn's wirklich klein und kompakt sein soll, dann brauchts kein Spitzen Modell: Oly PL7 oder Pana GMx...

bearbeitet von kirschm
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Mit FT meinst Du das 'alte' Olympus System, das die großen Top Profiobjektive hatte, richtig?

Ich nehme an, die lassen sich dann bald so gut adaptieren wie die Sony A Mount Objektive am FE mount

 

Du, das ist genau das worauf ich hoffe. Eine MFT mit Stabi und >= 24MP und FT-tauglich.

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