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Empfohlene Beiträge

...tendenziöse aber sehr informative Zusammenfassung von Wolfgang. Für mich wertvoll,weil ich nicht immer die Zeit habe, die Beiträge zu verfolgen und ich auch nur rudimentäres physikalisch optisches Verständnis habe.

Vielen Dank!

 

Mios

 

Ja, tendenziös.;)

 

Aber in vielen Dingen hat Wolfgang tatsächlich auch die aktuellen schwächen der Sony im Vergleich zu mft herausgearbeitet. Und das sogar in einem dafür geeigneten thread!;)

 

Ich meine, dass die Sony a7/a7r im Moment in Brennweiten unterhalb 35mm KB keine Chance gegen z.b. eine om-d mit 7-14 (9-18) oder eine nex6/7 mit 10-18 hat. Ob sich das mit neuen sww-optiken ändert, weiss man noch nicht. Ich kann mir aber vorstellen, dass auch neue sww an der a7/a7r nicht so brillant werden, wie die oben genannten Lösungen.

 

Auf der anderen Seite sind die Käufer der passenden Optiken 35/2,8 und 55/1,8 scheinbar nicht unzufrieden. Und damit sehe ich die Sony auch nicht als Fehlkonstruktion, sondern als eine neue Option. So eine kleine kb-kamera mit 35er ist halt mal eine neue Schiene.

 

Ich sehe auch die option, dass nex-kunden eine a7/a7r zur nex dazu kaufen und zwei Systeme nutzen. Bin gespannt, wie die Entwicklung weitergeht...;)

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Was gibt es an nativen Objektiven dazu? Zwei(?) gibt es, noch drei sind angekündigt.

Die erste µFT-Kamera war ja die Panasonic G1, die im September 2008 vorgestellt wurde. Vielleicht hilft hier jemand mir oder Wolfgang auf die Sprünge, aber wie viele native Objektive gab es da zu der Zeit?

;)

Eineinhalb Jahre später gab es dann von zwei Herstellern 8 Objektive, bei denen sich anderthalb (14-4x Kitobjektiv und 17er/20er Pancake) gleichen.

 

Der Lensroadmap nach zu urteilen gibt es nach anderthalb Jahren bei Sony-FE 8 native Objektive und bis jetzt hat Sony die Roadmap eigentlich immer eingehalten. Darunter sind dann sowas wie ein WW-Zoom, eine WW-Festbrennweite, ein Makro, ein Tele und evtl. eine Portraitbrennweite.

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Die erste µFT-Kamera war ja die Panasonic G1, die im September 2008 vorgestellt wurde. Vielleicht hilft hier jemand mir oder Wolfgang auf die Sprünge, aber wie viele native Objektive gab es da zu der Zeit?

;)

Eineinhalb Jahre später gab es dann von zwei Herstellern 8 Objektive, bei denen sich anderthalb (14-4x Kitobjektiv und 17er/20er Pancake) gleichen.

(...)

Das stimmt, aber seit dem sind 5 Jahre vergangen und es war 5 Jahre Zeit die Entwicklung zu beobachten und es wurde inzwischen die NEX eingeführt und es bestand zumindest die Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln und in ein spiegelloses KB-Konzept einfließen zu lassen. Außerdem gab es ja auch schon lange vorher die spiegellose Systemkamera M9 mit kleinem Auflagemaß und auch aus deren Erfahrungen hätte man lernen können. Unterm Strich also gegenüber den Pionieren der spiegellosen Systemkameras ein großer strategischer Vorteil. In Zeugnissen beschreibt man das so: "Hatte die Möglichkeit ...."

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...tendenziöse aber sehr informative Zusammenfassung von Wolfgang. Für mich wertvoll,weil ich nicht immer die Zeit habe, die Beiträge zu verfolgen und ich auch nur rudimentäres physikalisch optisches Verständnis habe.

Vielen Dank!

 

Mios

 

Der ganze Threadtitel (und auch die Motivation des Threaderstellers) war ja schon tendenziös.

 

Trotzdem, Wolfgang, eine gute Zusammenfassung Deiner Argumentation.

 

Was auffällt ist, dass es in den A7/r Threads überproportional um die Suche nach und Erfahrungen mit adaptiertem Altglas geht. Das ist etwas, was für mich bei einem System grundsätzlich nicht in Frage käme, weil ich eigentlich nur mit nativen Objektiven fotografieren möchte (für mich ist es auch nicht verständlich, weshalb Voigtlaender bei seinen m4/3 Noktons auf jegliche Übertragung von Objektivinformationen verzichtet), so dass alle Vorteile des Systems zum Tragen kommen. Dass das Sony A7 System noch nicht fertig sein kann, ist klar, aber der etwas lahme Einstieg würde mich zumindest noch warten lassen, als die Kamera zu kaufen und fieberhaft Altglass zu probieren.

 

Mein Altglass habe ich bei den bislang vorgenommenen Systemwechseln immer so schnell wie möglich verkauft, teils um das neue zu finanzieren, teils weil die weitere Nutzung nur noch wenig Sinn machen würde (z.B. die Adaptierung von großen Canon EF Zooms an kleine spiegellose Gehäuse).

 

Deswegen gilt für mich nach wie vor, dass m4/3 immer noch das bei weitem überzeugendste Gesamtkonzept für ein kleines Kamerasystem darstellt. Wo Sony das A7 System hinführen wird, ist noch zu unklar, bei den aufgerufenen Preisen daher noch viel zu früh, sein Geld zu investieren. (Wenn Größe und Gewicht keine Rolle spielen würde, wäre wohl nach wie vor bei DSLR und hätte wahrscheinlich eine Canon 5DMK III und meine EF Objektive behalten. Dann wäre aber auch das A7 System für mich uninteressant.)

 

Dazu kommt, dass mir das Bedienkonzept der A7 Gehäuse insbesondere im Vergleich zur E-M1 (aber auch zu meiner alten GH2) nicht gefällt, die Bedienelemente liegen nicht richtig nach meinem Geschmack. Bevor ich irgendwann mal - wenn überhaupt - nach KB Spiegellos schiele, müssten noch andere Hersteller auf den Zug aufspringen, damit ich etwas zum Vergleich habe. Jetzt Sony für sein Pioniergerät das Geld in den Rachen zu schieben, ist für mich zu früh, da es hier, damit es überhaupt Vorteile bringt, um hohe Ansprüche mit entsprechend hohen Preisen geht. Das ist eine völlig andere Situation als bei meinem spontanen "Paralleleinstieg" in m4/3 mit der G1, bei dem es recht günstig war, mit einem kleinen System, 28 bis 400mm (@KB) mit relativ guter BQ zu nutzen. Das damals sensationelle 7-14mm war dann ja auch recht schnell erhältlich.

 

 

Thomas

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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Ich würde da nicht zuviel erwarten.

 

Es bringt definitiv einfach nichts, außer man printet wirklich Fotos auf -sagen wir mal- über 90cm Seitenlänge. Aber wer hier macht das schon?

 

Und selbst dann bringt die doppelte Auflösung ja nicht doppelte Pixelzahl in x- und y-Richtung. sondern weniger ;-)

 

Wolfgang hat es zudem sehr präzise ausgeführt, was noch dagegen spricht. Ich meine, es krankt einfach daran, dass es kaum Objektive gibt.

 

Wer hier nicht wenigstens mal das Pana 25mm/1,4 an seiner mft-Kamera dran hat, kann sowieso nicht mitreden - übertrieben gesagt! Ich habe eine Weile in einen Blog gepostet, dessen Writer eine 800E hat. Was er da an Beispielfotos bringt, liegt teilweise unter dem, was ich mit einer "steinalten" Olympus E-420 schaffe. Es kommt eben vor allem auf das Objektiv an, wenn es um Auflösung geht.

bearbeitet von AJF
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Die erste µFT-Kamera war ja die Panasonic G1, die im September 2008 vorgestellt wurde. Vielleicht hilft hier jemand mir oder Wolfgang auf die Sprünge, aber wie viele native Objektive gab es da zu der Zeit?

;)

Eineinhalb Jahre später gab es dann von zwei Herstellern 8 Objektive, bei denen sich anderthalb (14-4x Kitobjektiv und 17er/20er Pancake) gleichen.

 

Der Lensroadmap nach zu urteilen gibt es nach anderthalb Jahren bei Sony-FE 8 native Objektive und bis jetzt hat Sony die Roadmap eigentlich immer eingehalten. Darunter sind dann sowas wie ein WW-Zoom, eine WW-Festbrennweite, ein Makro, ein Tele und evtl. eine Portraitbrennweite.

 

Der Unterschied ist aber, dass m4/3 gleich mit einem gut nutzbaren Brennweitenbereich angefangen hat 28-400mm (@KB). Ein lahmes 28-70mm und ein 2.8/35mm ist mir für einen ambitionierten Systemeinstieg schon etwas mau. Ein Telezoom wäre schon drin gewesen, hätte aber möglicherweise bzgl. Größe und Gewicht schon sehr früh die Grenze des Systemansatzes der A7/r aufgezeigt.

 

 

Thomas

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Die erste µFT-Kamera war ja die Panasonic G1, die im September 2008 vorgestellt wurde. Vielleicht hilft hier jemand mir oder Wolfgang auf die Sprünge, aber wie viele native Objektive gab es da zu der Zeit?

 

Und jetzt gibt es nirgends so viel Objektive im Systemkamerabereich wie bei mFT was auch daran liegt das es auch zwei große Hersteller gibt die für das selbe System Optiken bauen. Nur ein Hersteller ohne Konkurrenz wird da wohl kaum mithalten können.

Und was macht der Kunde mit dem Rückstand von vier Jahren?

4 Jahre warten?

Dann gibts bestimmt schon bessere Bodies vielleicht haben sie in 4 Jahren dann auch endlich mal den Stabilisator fertig. :D

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Hat noch kein mFT Besitzer sich eine A7 gegönnt?

 

Vermutlich noch nicht. Und es wird auch vermutlich nicht viele Fotografen geben, da so einfach umsteigen werden.

 

Für die A7 gibt es einfach noch zu wenige native Objektive. Warum sollte man wechseln. Zudem reicht mir zumindest die Bildqualität, die meine GH3 liefert, die zudem mir noch enorm gut in der Hand liegt und die ich bedienen kann. Ich weiß inzwischen einfach, wie die Kamera tickt.

 

Dazu kommt, dass die A7 erhebliche Folgekosten nach sich zieht. Hochauflösende Sensoren brauchen sehr gute Objektive. Und sehr gute Objektive haben ihren Preis, insbesondere, wenn der Name Carl Zeiss darauf steht. Zudem habe ich noch eine Reihe EF-Objektive und alle mit dem roten Ring dran. Wenn Canon irgendwann eine sinnvolle Spiegellose herausbringt, die auch noch bezahlbar ist, dann werde ich vermutlich diese als Zweitsystem kaufen. Aber eigentlich nur, um die vorhandenen Spezialobjektive, wie das 17 mm T/S, das Lupenobjektiv und das 180 mm Makro sowie mein 500 mm Tele sinnvoll nutzen zu können. Hier würde auch ein Umstieg auf die A7 nichts bringen. Denn adaptieren lassen sich die Objektive nicht. Und ein Neukauf wäre mir zu teuer, selbst wenn Sony diese oder vergleichbare Objektive im Angebot hätte.

 

Gruß

Thobie

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Hat noch kein mFT Besitzer sich eine A7 gegönnt?

 

Mich würde ein Vergleich bzw Einschätzung einer A7 mit nativen 35mm 2.8 zu mFT mit 17mm 1.8 brennend interessieren!

Beispiele vom nativen 35mm 2.8 habe ich ja verlinkt. Das mFT 17/1,8 habe ich.

Die Abbildung mit dem 35mm 2.8 ist an der A7R erwartungsgemäß besser als das, was das mFT 17/1,8 an den 16 MP der E-M5 oder E-M1 leistet. Einerseits ist das 35er zur A7® dafür gerechnet und andererseits hat es eine Brennweite, die beim Auflagemaß der A7en noch eine relativ kleine Konstruktion ermöglicht. Sony kennt auch seinen Sensor und kann daraufhin entwickeln. Spannend wird es, wenn native Brennweiten bis vielleicht 12mm runter und Lichtstärken von 2,8 oder schneller dafür gebaut werden. Im Telebereich gibt es keine Probleme, da ist alles weit genug vom Sensor weg um möglichst senkrecht zu belichten. Leider wird es dann mit etwas Lichtstärke wieder unhandlich.

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Naja, ganz so ist es ja auch nicht. Natürlich kann man auch mit adaptierten Objektiven ganz gut fotografieren. So nutze ich das FD 100 mm Makro immer noch sehr gern. Auch fotografier ich hin und wieder sehr gern mit einem echten manuellen Fokus. Aber ich sehe auch die Vorteile moderner Objektive. So gibt es eine Reihe von Situationen, bei denen ich auf einen AF nicht mehr verzichten möchte. Auch möchte ich bei längeren Brennweiten oder im Makrobereich nicht mehr auf eine Stabilisierung verzichten, was dann letztlich bedeutet, dass ich nur Objektive mit OIS kaufe. Das ist aber keine echte Einschränkung. Denn wenn ich das 100-300mm noch habe, dann ist meine Ausrüstung im Grunde für die normalen Anforderungen komplett. Für Alles, was ich damit nicht erledigen kann, weiß ich, wo ich mir eine KB-DSLR von Canon leihen kann.

 

Gruß

Thobie

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Hat noch kein mFT Besitzer sich eine A7 gegönnt?

 

Mich würde ein Vergleich bzw Einschätzung einer A7 mit nativen 35mm 2.8 zu mFT mit 17mm 1.8 brennend interessieren!

 

Doch ich.

 

 

Mich nicht, das 2,8/35 ist Sitze und das 1,8/17 habe ich nicht.

Ich mache keine Ziegelwand- und Testtafel-Fotos.

Mein OM 3,5/21 WW funktioniert an der A7 sehr gut.

Mehr WW brauche ich nicht und 3,5 reicht mir auch.

Auch das OM 2/90 ist Super mit der A7 und µ4/3.

bearbeitet von B.W.G.
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Naja, ganz so ist es ja auch nicht. Natürlich kann man auch mit adaptierten Objektiven ganz gut fotografieren. So nutze ich das FD 100 mm Makro immer noch sehr gern. Auch fotografier ich hin und wieder sehr gern mit einem echten manuellen Fokus. Aber ich sehe auch die Vorteile moderner Objektive. So gibt es eine Reihe von Situationen, bei denen ich auf einen AF nicht mehr verzichten möchte. Auch möchte ich bei längeren Brennweiten oder im Makrobereich nicht mehr auf eine Stabilisierung verzichten, was dann letztlich bedeutet, dass ich nur Objektive mit OIS kaufe. Das ist aber keine echte Einschränkung. Denn wenn ich das 100-300mm noch habe, dann ist meine Ausrüstung im Grunde für die normalen Anforderungen komplett. Für Alles, was ich damit nicht erledigen kann, weiß ich, wo ich mir eine KB-DSLR von Canon leihen kann.

 

Gruß

Thobie

 

Ich habe ja auch nicht behauptet, dass man mit adaptierten Objektiven nicht fotografieren kann. Was mir aber bei nicht nativen Objektiven fehlt, ist die Übertragung der Objektivinformationen, die ich mich immer wieder mal interessieren. Die Handhabung von Adaptern finde ich auch eher unpraktisch, umso mehr, wenn ich für Objektive unterschiedlicher Systeme mehrere benötige. Für mich führt die Adaptiererei das System, das sich eher durch seine Kleinheit auszeichnen soll, ad absurdum.

 

 

Thomas

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Ein lichtstarkes Leica Summilux 50 mm an einer A7R. Beispiel Photos kann man sich hier im Forum ansehen. BQ sagenhaft und immer noch sehr handlich.

 

Das leistet meine OMD-EM1 nicht. Trotzdem ein schönes Teil.

 

Gruß aus Berlin

Bunter

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Ich habe ja auch nicht behauptet, dass man mit adaptierten Objektiven nicht fotografieren kann. Was mir aber bei nicht nativen Objektiven fehlt, ist die Übertragung der Objektivinformationen, die ich mich immer wieder mal interessieren. Die Handhabung von Adaptern finde ich auch eher unpraktisch, umso mehr, wenn ich für Objektive unterschiedlicher Systeme mehrere benötige. Für mich führt die Adaptiererei das System, das sich eher durch seine Kleinheit auszeichnen soll, ad absurdum.

 

 

Thomas

 

Zur "Adaptiererei" bin ich durch das Makro gekommen da es für µ4/3 kein anständiges Tele-Makro gibt.

Auch die beiden µ4/3 Makros sind eigentlich nur recht oder schlecht MF zu gebrauchen.

Da ist das adaptierte MF Objektiv klar im Vorteil.

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Diesen schönen Thread möchte ich doch nicht einfach so in der Versenkung verschwinden lassen. Ein Fazit muss schon sein.

 

Just my opinion...

 

Und wen interessiert diese endlose "Meine ist besser" Sichtweise.

 

Meine Olympus OM-D EM-5 ist nicht schlecht, ich hätte sie mir sonst auch nicht gekauft, aber leider tendiere ich zum Vollformat und fotografiere lieber damit, wenn es recht ist.;)

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Für mich führt die Adaptiererei das System, das sich eher durch seine Kleinheit auszeichnen soll, ad absurdum.

Das und

Ein Telezoom wäre schon drin gewesen, hätte aber möglicherweise bzgl. Größe und Gewicht schon sehr früh die Grenze des Systemansatzes der A7/r aufgezeigt.

sind so die Punkte, über die ich mich immer wundere. "Spiegellos" richtet sich ja nicht gegen Spiegel ansich, sondern soll alles etwas kleiner machen, dachte ich.

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Das und

 

sind so die Punkte, über die ich mich immer wundere. "Spiegellos" richtet sich ja nicht gegen Spiegel ansich, sondern soll alles etwas kleiner machen, dachte ich.

Mich wundert das nicht. Man kann vieles kleiner machen, aber nicht alles. Es gibt viel Kleineres, aber manches geht eben nicht kleiner, weil die Physik dagegen ist. Für manches, was man gerne hätte, muss man dann eben doch in den sauren Apfel beißen. Schön ist doch, dass man die Wahl hat.

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Zur "Adaptiererei" bin ich durch das Makro gekommen da es für µ4/3 kein anständiges Tele-Makro gibt.

Auch die beiden µ4/3 Makros sind eigentlich nur recht oder schlecht MF zu gebrauchen.

Da ist das adaptierte MF Objektiv klar im Vorteil.

 

Das 2.8/60mm hat nach meiner Erfahrung einen hervorragenden Fokusring mit flachem Gang, so dass sich hiermit exzellent Fokussieren lässt. Der Fokusring des 2.8/45mm ist nicht so präzise.

 

 

Thomas

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Hat noch kein mFT Besitzer sich eine A7 gegönnt?

Doch. Hab mir eine A7R geholt.

 

Native Objektive interessieren mich mit der A7R nicht, zumindest nicht die aktuell erhältlichen. Für bereits vorhandene (D)SLR Optiken wie das OM 90/2.0 Macro (macht sich auch an mFT hervorragend) oder Nikkor 50/1.2 habe ich sie mir zugelegt und damit liefert sie einwandfreie Bilder. Optisch tiptop und dank sehr gutem EVF mit akkuratem Focuspeaking auch freihand problemlos einsetzbar.

Von den Spezifikationen her ließe sich ähnliches natürlich auch an einer KB DSLR betreiben. Für mich kommt dies jedoch nicht mehr in Frage. Nicht wegen etwas höherer Abmessungen des Gehäuses, sondern wegen der Nachteile eines "verspiegelten" Systems. Suche nach geeigneter Mattscheibe und Fokusjustage um ein f/1.2 auch nur annähernd vernünftig manuell fokussieren zu können, die Nachteile eines OVFs oder die sehr maue LiveView Funktion, mit starrem Display, an einer D800? Nein danke, die Zeit ist vorbei. Zumindest für mich, da ich die woanders liegenden Stärken dieser Systeme in diesen Kombinationen nicht benötige.

 

Wird die Sony mein seit Jahren genutztes Hauptsystem mFT ablösen? Nein, aus zahlreichen Gründen sicher nicht. Aber als Ergänzung dazu macht sie sich jetzt schon wunderbar.

36 MP, effektiveres Spiel mit geringer Schärfentiefe im Normalbereich, stabilere High-ISOs auf Seite der A7R. Abdichtung, IBIS, Funktionsvielfalt, Bedienung, Allroundfähigkeit, AF, Geschwindigkeit, Packmaß mit mehreren Objektiven auf Seite der E-M1.

Ok, eine Fuji X100s ist auch noch im Trio, für all jene Gelegenheiten in welchen ich mit minimalstem Gepäck und völlig lautlos unterwegs sein möchte.

 

Das oftmals verbreitete forentypische Hickhack kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. mFT, APS-C und KB, jeweils in Gehäusen bzw. Systeme integriert welche unterschiedlichste Stärken und Schwächen aufweisen, können sich wunderbar ergänzen. Keine meiner drei macht schlechte Bilder, nichtmal annähernd, und keine ist einer anderen in sämtlichen Bereichen über- oder unterlegen. Der Einsatzzweck entscheidet darüber zu welcher ich greife, wie bei jedem anderen Werkzeug auch. Spaß machen sie alle drei.

Müsste ich mich jedoch auf ein einziges System/Gehäuse beschränken, wäre meine Wahl ebenfalls glasklar. Nur soviel, es wäre weder die Sony noch die Fuji. ;)

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Doch. Hab mir eine A7R geholt.

 

Native Objektive interessieren mich mit der A7R nicht, zumindest nicht die aktuell erhältlichen. Für bereits vorhandene (D)SLR Optiken wie das OM 90/2.0 Macro (macht sich auch an mFT hervorragend) oder Nikkor 50/1.2 habe ich sie mir zugelegt und damit liefert sie einwandfreie Bilder. Optisch tiptop und dank sehr gutem EVF mit akkuratem Focuspeaking auch freihand problemlos einsetzbar.

Von den Spezifikationen her ließe sich ähnliches natürlich auch an einer KB DSLR betreiben. Für mich kommt dies jedoch nicht mehr in Frage. Nicht wegen etwas höherer Abmessungen des Gehäuses, sondern wegen der Nachteile eines "verspiegelten" Systems. Suche nach geeigneter Mattscheibe und Fokusjustage um ein f/1.2 auch nur annähernd vernünftig manuell fokussieren zu können, die Nachteile eines OVFs oder die sehr maue LiveView Funktion, mit starrem Display, an einer D800? Nein danke, die Zeit ist vorbei. Zumindest für mich, da ich die woanders liegenden Stärken dieser Systeme in diesen Kombinationen nicht benötige.

 

Wird die Sony mein seit Jahren genutztes Hauptsystem mFT ablösen? Nein, aus zahlreichen Gründen sicher nicht. Aber als Ergänzung dazu macht sie sich jetzt schon wunderbar.

36 MP, effektiveres Spiel mit geringer Schärfentiefe im Normalbereich, stabilere High-ISOs auf Seite der A7R. Abdichtung, IBIS, Funktionsvielfalt, Bedienung, Allroundfähigkeit, AF, Geschwindigkeit, Packmaß mit mehreren Objektiven auf Seite der E-M1.

Ok, eine Fuji X100s ist auch noch im Trio, für all jene Gelegenheiten in welchen ich mit minimalstem Gepäck und völlig lautlos unterwegs sein möchte.

 

Das oftmals verbreitete forentypische Hickhack kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. mFT, APS-C und KB, jeweils in Gehäusen bzw. Systeme integriert welche unterschiedlichste Stärken und Schwächen aufweisen, können sich wunderbar ergänzen. Keine meiner drei macht schlechte Bilder, nichtmal annähernd, und keine ist einer anderen in sämtlichen Bereichen über- oder unterlegen. Der Einsatzzweck entscheidet darüber zu welcher ich greife, wie bei jedem anderen Werkzeug auch. Spaß machen sie alle drei.

Müsste ich mich jedoch auf ein einziges System/Gehäuse beschränken, wäre meine Wahl ebenfalls glasklar. Nur soviel, es wäre weder die Sony noch die Fuji. ;)

 

Danke, Flyingrooster, so ist es. Wer die Möglichkeiten hat, mehrere Systeme benutzen zu können, kann die Vorteile der einzelnen Systeme nutzen. Wer jedoch aus unterschiedlichen Gründen mit nur einem System arbeiten will, muss bei der Wahl desselben sehr genau abwägen.

 

 

Thomas

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Danke, Flyingrooster, so ist es. Wer die Möglichkeiten hat, mehrere Systeme benutzen zu können, kann die Vorteile der einzelnen Systeme nutzen. Wer jedoch aus unterschiedlichen Gründen mit nur einem System arbeiten will, muss bei der Wahl desselben sehr genau abwägen.

Wie wäre wohl dein Kommentar ausgefallen, wenn er nicht die E-M1 gewählt hätte?

:D

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