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Hä jetzt hab ich das nächste Problem :confused: das ist mir heute schon während des Fotografieren aufgefallen! Wenn ich mir das fertige Bild normal angucke ist es unscharf und wenn ich ein stück ran Zoome wird es schärfer? Kann es daran liegen das ich die Automatische Verzeichnungskorektur ausgeschaltet habe?

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Das Argument mit der Verschlechterung eines mehrfach bearbeiteten und wieder abgespeicherten JPEGs liest man immer wieder. Ich kann das allerdings nicht so ganz verstehen, denn wer sagt denn, daß man das Original immer weiter bearbeiten und dann abspeichern muß - und das Ganze womöglich mit geringer Qualität?

 

Ich bearbeite ein JPEG in einem Zug so, wie ich es haben will, dann speichere ich es als Kopie ab. Das Original bleibt selbstverständlich unangetastet. Ich habe nicht das Bedürfnis, endlos weitere Bearbeitungsschritte vorzunehmen. Wenn ich eine andere Variante des Bildes basteln möchte, dann gehe ich eben wieder vom Original aus. Wenn klar ist, daß da noch weiter dran gearbeitet werden wird, dann kann man ja auch PSD mit Ebenen machen. Der JPEG-Illuminator z.B. soll übrigens auch verlustfrei arbeiten.

 

Eine Frage habe ich auch noch: Wie verhält sich das eigentlich, wenn man beim Speichern eine Qualität von 100% einstellt. Wird dann überhaupt noch komprimiert?

 

Gruß

Reinhard

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Vielleicht liegt es an der Art der Komprimierung. Es gibt solche, die zeigen das Bild beim Öffnen zuerst grobkörnig und dann wird es feiner. Dass man für die feine Ausgabe reinzoomen muss, habe ich bis jetzt noch nie gesehen. Das geht eigentlich automatisch und dauert nur wenige Sekunden.

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Ich hätte auch noch gerne eine Antwort auf meine zuletzt gestellte frage :D

 

Das kann im Moment an Lightroom liegen. In der Bildschirmdarstellung sind zumindest in Version 5 noch Bugs enthalten. Ich habe daher schon meinen Workflow ein wenig ändern müssen. Mir ist das im Zwei-Monitor-Betrieb aufgefallen: Auf einem Monitor ist immer eine 100%-Darstellung gelegt. Im Bibliotheksmodul wird die immer automatisch scharf gerendert. Im Entwickelnmodul mach Lightroom das im Moment nicht mehr. Aber nur auf dem zweiten Monitor. Ich hoffe, dass es da irgendwann ein Update gibt. Mal sehen, wann es Adobe merkt. Und nein, ich habe das Verhalten noch nicht an Adobe gemeldet. Es stört mich nicht so sehr. Und ich bin nicht deren Tester. Denn ich habe für die Software bezahlt und bekommen nichts fürs Testen.

 

Zurück zu Deinem Problem: Schau Dir die JPEGs doch mal in Irfanview oder Xnview an.

 

Eine Anmerkung habe ich noch: Wenn Du 2.000 Aufnahmen aus dem Urlaub mitbringst, dann bringt es in der Tat nichts, die alle nachzubearbeiten. Das tue ich auch nicht. Der Schlüssel ist, die sehr guten Aufnahmen auszusortieren und die sauber auszuarbeiten. Dazu vergiss das ganze Sternegedöns in Lightroom. Es ist ziemlich sinnbefreit, sich Gedanken darüber zu machen, ob eine Aufnahme 5, 4, 3, 2, 1 oder keinen Stern verdient. Ich gehe dann so vor: Ich sichte alle Aufnahmen. Die wirklich guten bekommen zwei Sterne und werden in einer Smartsammlung zusammengefasst. Dann gibt es leider immer wieder Aufnahmen, die ich nicht als herausragend bezeichnen würde (sie sind es wirklich nicht), aber, die einen besonderen Erinnerungswert haben. Die bekommen einen Stern und werden in einer gesonderten Smartsammlung zusammengefasst. Bei der Auswahl ist ein strenger Maßstab anzulegen. Bei 2.000 Aufnahmen bleiben vielleicht 30 herausragende und 30 mit besonderen Erinnerungswert übrig. Häufig weniger. Kleines Hilfsmittel: Stell Dir vor, Du hättest mich zu einem "Diaabend" eingeladen, ich habe Dir aber gesagt: Maximal 30 Aufnahmen. Die kannst Du zu einer Diaschow zusammenstellen. Wir wollen ja noch einen guten Rotwein trinken und plaudern. Und so suche nur die 30 besten Aufnahmen heraus. Du willst ja vor mir glänzen. Die Aufnahmen mit Erinnerungswert sind dann schon wieder eher was für den Familienabend.

 

Warum sollte man sich überhaupt Gedanken machen über die Auswahl von Aufnahmen: Nun, jeder Fotograf will doch seiner Umwelt auch seine Aufnahmen präsentieren. Und ja, auch ich bin ein wenig eitel und freue mich, wenn die Ahs und Ohs von den Zuschauern kommen. So, und für dieses Zeigen ist die Zeit, in der die Menschen bereit sind, sich Aufnahmen anzusehen begrenzt. Bei Videofilmen galt bei mir immer 15-20 Minuten, wenn ganz, ganz tolle Szenen gelungen sind, max. 30 Minuten. Sonst entsteht der Effekt wie bei Bekannten früher. Ansage: Ich bin aus dem Urlaub gekommen. Wir haben 800 Aufnahmen gemacht (analog halt und Filme kosteten Geld) und wir wollen einen gemütlichen Diaabend am Samstag machen.:eek::eek::eek: Und schon habe ich mir eine gute Ausrede überlegt, warum ich genau an dem Samstag nicht kann...:cool:

 

Natürlich bietet die modernen Diaschow-Programme da heute mehr Möglichkeiten. Man kann natürlich nach jeweils 10 Sekunden eine neue Aufnahme erscheinen lassen. Die Ahs und Ohs werden aber ausbleiben. Weil die Zuschauer überhaupt keine Möglichkeit haben, sich mit den Aufnahmen auseinander zu setzen. Natürlich kann man auch 2.000 Aufnahmen an einem Abend zeigen. Wenn man jede Aufnahme nur 3 Sekunden einblendet, bekommt man 20 in der Minute durch. Nach 100 Minuten hat man seine 2.000 Aufnahmen gezeigt. Wenn die Zuschauer dann nicht schon eingeschlafen oder geflohen sind. Die 30 herausragenden Aufnahmen hat gewiss keiner mehr wahrgenommen.

 

Zum Umgang mit Lightroom: Ich kann dir nur von Scott Kelbys: Lightroom 4 für digitale Fototgrafie - Erfolgsrezepte für Fotografen empfehlen. Für die Version 5 dürfte es in spätestens 2 Monaten eine aktualisiert Ausgabe geben. Kelbys hat eine ganz tolle Art zu schreiben und kann die Materie ganz toll darstellen. Und Du wirst feststellen, dass die Bearbeitung von RAWs, wenn man es richtig macht, nicht viel länger dauert, als die Nachbearbeitung von JPEGs.

 

Nimm meine Tipps nicht allzu ernst. Wenn Du einen anderen Weg gefunden hast, ist das auch in Ordnung;)

 

Gruß

Thobie

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Vielleicht liegt es an der Art der Komprimierung. Es gibt solche, die zeigen das Bild beim Öffnen zuerst grobkörnig und dann wird es feiner. Dass man für die feine Ausgabe reinzoomen muss, habe ich bis jetzt noch nie gesehen. Das geht eigentlich automatisch und dauert nur wenige Sekunden.

 

Du hast doch auch eine Nikon mache doch mal ein Jpg Bild und schaue es dir unbearbeitet auf dem Pc an! Wenn du ein wenig dichter scollst wird das Motiv schärfer als in der Ausgansposition.

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Du hast doch auch eine Nikon mache doch mal ein Jpg Bild und schaue es dir unbearbeitet auf dem Pc an! Wenn du ein wenig dichter scollst wird das Motiv schärfer als in der Ausgansposition.

Beim Öffnen sind meine Bilder entsprechend dem Bildschirm verkleinert. Ich möchte ja das ganze Bild sehen. Das sind je nach Bildgröße und Bildschirm unter 50%. Erhöhe ich die Darstellung dann bis auf 100%, dann sehe ich nur noch einen Bildausschnitt und jedes Pixel des Bildes nimmt ein Pixel des Monitors ein (LCD-Monitor). Natürlich sind dann bei 100% mehr Details sichtbar. Bei 200% Darstellung werden nur noch die Pixel des Bildes vergrößert.

 

Ist das dein Problem?

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Wenn du einen LCD-Monitor hast, dann muss deine Grafikkarte auf die Pixel-Anzahl des Monitors eingestellt sein.

 

Hat dein LCD-Monitor z.B. eine Auflösung von 1920x1080 Pixel, so muss die Darstellung deiner Grafikkarte auch auf diese Auflösung eingestellt sein. Andernfalls hast du ein unschärferes Bild.

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nach jeder Grössenänderung ist es notwendig, weil durch die Interpolation Pixel zusammangefasst werden und das erzeugt eine leichte Unschärfe, die man durch das abschliessende Schärfen wieder geradezieht.

 

Eine Schärfung auf 100% ist sinnlos, man sollte für die Ausgabegrösse schärfen, wenn man es wirklich machen will ....

 

Grundsätzlich sollte man umso vorsichtiger sein, je grösser das Bild dann werden soll, da in grosser Ausgabe die Kantenlinien oft deutlich mehr stären, als sie einen positiven Effekt haben.

Ich meine keine 100% starke Schärfung, sondern die vereinfachten Schärfungen wie "Scharfzeichnen" oder "Stark Scharfzeichnen", die in den meisten Bildbearbeitungsprogrammen zur Auswahl stehen.

 

Im folgenden Beispiel wurde "Stark Scharfzeichnen" verwendet. Auch kann man in manchen Bildbearbeitungsprogrammen vor dem Verkleinern eine Schärfung einstellen.

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Ich meine keine 100% starke Schärfung, sondern die vereinfachten Schärfungen wie "Scharfzeichnen" oder "Stark Scharfzeichnen", die in den meisten Bildbearbeitungsprogrammen zur Auswahl stehen.

 

Im folgenden Beispiel wurde "Stark Scharfzeichnen" verwendet. Auch kann man in manchen Bildbearbeitungsprogrammen vor dem Verkleinern eine Schärfung einstellen.

Soweit man das in dieser Größe überhaupt beurteilen kann, sind die Bilder viel zu stark geschärft (ob vor oder nach dem Verkleinern). Es ist auch in jedem Fall besser, behutsam die Funktion "unscharf maskieren" anzuwenden und nicht die Brutalo-Einstellungen, die den Kontrast an den Kanten viel zu stark anheben

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nightstalker, das habe ich vorerst auch so aufgefasst, dann aber doch mehr auf die Schärfung bezogen.

 

Soweit man das in dieser Größe überhaupt beurteilen kann, sind die Bilder viel zu stark geschärft (ob vor oder nach dem Verkleinern). Es ist auch in jedem Fall besser, behutsam die Funktion "unscharf maskieren" anzuwenden und nicht die Brutalo-Einstellungen, die den Kontrast an den Kanten viel zu stark anheben

Mit "Stark Scharfzeichnen" wurde absichtlich überzogen. Ich wollte die Abschwächung aufzeigen, wenn man vor dem Verkleinern scharfzeichnet.

 

Nur "Scharfzeichnen" wäre passend gewesen. Die Schotterfläche ist heikel, bei zu starkem Scharfzeichnen stellt sich ein Muster ein.

 

"Unscharf maskieren" anzuwenden wäre professioneller, aber wesentlich schwieriger. Darum bieten die Bildbearbeitungsprogramme meist auch die "Brutalo-Einstellungen" an. Zum Reinschnuppern ins Nachschärfen aber doch recht brauchbar.

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Wenn Du Dein JPG-Bild in Windows normal anschaust, ist es i.d.R. eher unscharf als ganzes Bild und wird schärfer, wenn man reinzoomt. Das ist aber ein Problem der Windows Bildanzeige.

Wenn Du Dein Bild z.B. im Photoshop Elements verkleinerst, dann empfielt sich im Anschluss auch eine leichte Nachschärfung (unscharf maskieren).

Und natürlich kann man JPG auch noch nachbearbeiten, das geht mit Lightroom ganz gut und auch Photoshop kann da einiges rausholen. Zaubern kann die Bildbearbeitungssoftware natürlich nicht.

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Jetzt möchte ich auch noch einmal kurz meinen Senf dazu geben:

 

Das Schärfen kommt bei mir in der Verarbeitungskette immer ganz am Schluss. Ich schärfe immer erst, wenn das Bild fertig für die Ausgabe ist. Und ich schärfe immer entsprechend der Anforderungen des Ausgabemediums: Gerade Ausdrucken können im Regelfall etwas mehr Schärfe vertragen, als die Wiedergabe am Monitor.

 

Und ich lasse völlig die Finger von scharfzeichnen oder stark scharfzeichnen. Wenn schärfe ich mit Unscharf Maskieren oder mittels Hochpassfilter. Teilweise schärfe ich auch nur in Ebenenmasken. Das kommt auf die Aufnahme an.

 

Gruß

Thobie

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