Jump to content

Empfohlene Beiträge

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Hast Du überhaupt eine von den Kameras oder nur Kompakt Knipsen von den genannten Herstellern?????

 

Bei Panasonic, Sony und Olympus wird der Verlängerungsfaktor nie mit der Belichtungsautomatik der Kamera berücksichtigt. Weder bei Zeit oder Blenden-Automatik und im manuellen Modus erst recht nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

[...]

 

Weisst Du an wen Du mich erinnerst? An meiem Chef, der hat seit Jahren eine EOS 30 D mit der hoch zufrieden ist mit seinen beiden Kit Objektiven. Nur mit seinem Sigma 105 mm ohne IS hatte er immer Probleme aber seit ich ihm erklärt habe, dass seine Kamera wegen kleinerem Sensor als Kleinbild einen gewissen Verlängerungsfaktor besitzt - weiss er Bescheid.:D

 

Und zu Deinem Chef bist Du auch so freundlich wie in Deinen Statements hier im Forum? :rolleyes:

 

Auch wenn ich es nicht in der Signatur oder im Profil herumposaune: Meine Kameras sind aktuell u.a. eine K-5, eine NEX-6 und eine GX1.

 

Ein Beispiel:

Man nimmt die Pentak K-5 II mit 55-200 mm WR, eingestellt Zeit Automatik, Brennweite 150 mm, die Blende nehme ich jetzt mal möglichst weit geöffnet; im günstigsten Falle zeigt die Pentax jetzt bei schlechtem Licht 1/150 Sekunde an. Geht aber ohne Stabi nicht da ja 150 mm Brennweite am Objektiv einem Bildwinkel von 225 mm entspricht und dem entsprechend muss ich die Kamera ruhig halten oder der Stabi macht das.:rolleyes:

Wenn es der Stabi macht hat das aber nichts mit Berücksichtung vom Verlängerungsfaktor zu tuen.:cool: Das ist `ne reine Stabi Sache!

 

Die K-5 berechnet die Belichtungszeit bei Offenblende falsch. Abgeblendet (egal wieviel) wird jedoch mit der "normalen" Auto-ISO-Kurve 1/(Brennweite * 1.5) verwendet. Wobei es ja noch eine "langsame" und eine "schnelle" Kurve gibt.

 

Meine Panasonic- und Sony-Kameras wählen die Belichtungszeit wie nach der Faustregel unter Berücksichtigung des "Cropfaktors" erwartet.

 

Der Status des Stabilisators (ein/aus) wird m.W. durchwegs nicht berücksichtigt (was m. E. ein Manko ist).

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Schön für Dich. Ich wähle die wesentlichen Aufnahmeparameter, Belichtungszeit und Blende, auch selbst und überlasse ISO gerne der Kamera. Ist einfacher und schneller.

 

Noch einfacher und schneller ist es, mit der Programmautomatik zu fotografieren. Dann brauchst Du gar nichts mehr einzustellen...

 

Manchmal frage ich mich, wie früher ohne all diese Automatiken und ohne die Möglichkeit, die ISO einfach hochzudrehen, Aufnahmen zustande gekommen sind.

 

Gruß

Thobie

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

(...)Manchmal frage ich mich, wie früher ohne all diese Automatiken und ohne die Möglichkeit, die ISO einfach hochzudrehen, Aufnahmen zustande gekommen sind.(...)

 

Ich muss darüber schon ein wenig grinsen. Ich fotografiere seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts und war gegenüber den ersten Belichtungsautomatiken sehr skeptisch bis ablehnend. Nachdem ich mich von der Wirksamkeit überzeugt habe, nutze ich sie heute fast ausschließlich.

 

Bei aller Nostalgie: Die modernen Kameras erlauben es heute, Aufnahmen unter Bedingungen zu machen, bei denen wir früher gar nicht mal auf die Idee gekommen wären, die Kamera auszupacken. Soviel zur Fortschrittschelte, was gibt es Neues zur GX7?

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Noch einfacher und schneller ist es, mit der Programmautomatik zu fotografieren. Dann brauchst Du gar nichts mehr einzustellen...

 

Manchmal frage ich mich, wie früher ohne all diese Automatiken und ohne die Möglichkeit, die ISO einfach hochzudrehen, Aufnahmen zustande gekommen sind.

 

Gruß

Thobie

 

Die Frage stelle ich mir nie. Ich habe zwar auch schon "früher" fotografiert ohne die Automatiken, aber es spricht nichts dagegen, sie zu nutzen. Das mit dem "ISO hochdrehen" ist reines Klischee. Wenn es gebraucht wird, macht man es halt, auch mit ISO Automatik.

 

"Früher" musste man bei schwachem Licht den Film wechseln (auf eine höhere Empfindlichkeit), da war bei Diafilm i.d.R. bei ISO 400 Schluss und das Resultat meist schlechter wie heute. Wenn ich heute eine sichere Verschlusszeit brauche, fotografiere ich auch schon mal gerne mit ISO 2000 und erhalte trotzdem gute Ergebnisse (ein bißchen mehr Rauschen ist besser als zuviel Bewegungsunschärfe). Die ISO Automatik und Einhaltung der Mindestverschlusszeit sind exzellente Hilfsmittel. Man kann ja alles im Sucher sehen und notfalls eingreifen.

 

Auch Konservative könnten für neue Möglichkeiten offen sein. Nutz' einfach mal die Chancen, die sich heute bieten.

 

Zurück zum Thema, es ist gut, dass m4/3 Kameras bei ISO Automatik eine Mindestverschlusszeit einstellt, welche den Crop Faktor mitberücksichtigt. Ich gehe davon aus, dass dies auch bei der GX7 der Fall ist.

 

 

Thomas

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Eins muß ich aber vorher auch noch zum Thema Automatik loswerden. Natürlich geht und ging es auch völlig ohne, die Automatik macht es halt manchmal etwas schneller und/oder bequemer. Es ist doch so: Gegebenes Licht und eine korrekte Belichtung vorausgesetzt, besteht zwischen den 3 Parametern Blende, Zeit und ISO ein mathematischer Zwangszusammenhang. An dem ist erstmal rein garnichts kreativ. Die Kreativität des Fotografen kommt erst mit der gezielten Wahl von Blende oder Zeit ins Spiel (andere Möglichkeiten, wie bewußte Unter- oder Überbelichtung und absichtlich hohe ISO für grobes Korn lasse ich der Einfachheit halber jetzt mal beiseite).

 

Nun finde ich es eigentlich erstaunlich, daß die Zeit- und die Blendenvorwahl inzwischen allgemein anerkannt ist, die Auto-ISO aber oft als überflüssig oder gar "unprofessionell" eingestuft wird. Eigentlich ist es doch sogar andersrum:

 

Nehme ich die Zeitvorwahl, überlasse ich der Kamera die Blende und damit die Entscheidung über die Schärfentiefe, welche ein wesentliches Gestaltungsmittel ist. Zeitvorwahl wird dementsprechend meist nur genommen, wenn es wesentlich darauf ankommt, eine möglichst kurze (z.B. Sport) oder lange (z.B. fließendes Wasser) Zeit zu nutzen.

 

Nehme ich die Blendenvorwahl, dann kann ich gut mittels Schärfentiefe gestalten und mich auf die Ausschnittwahl konzentrieren, muß aber aufpassen, daß ich nicht versehentlich in verwacklungsunsichere Zeiten komme. Abhilfe schafft hier die ISO-Automatik, welche in dem Zusammenhang auch von vielen genutzt und selten kritisiert wird.

 

Natürlich kann man z.B. "A" nutzen, die Zeit dabei im Auge behalten und ggf. mit dem Drehrad die Blende so nachregeln, daß die Zeit passt. Machen ja auch viele.

 

Aber wenn ich die weitgehendste Kontrolle über die Bildwirkung haben will, kann ich "M" nehmen, denn da bestimme ich selbst beides direkt, Blende und Zeit. "M" wird darum von vielen als die "professionellste" Methode angesehen (was man hinterfragen kann). Allerdings muß ich dann die ISO entsprechend nachregeln. Bei korrekter Belichtung und gewünschter Zeit-Blenden-Kombination bleibt mir da immer nur eine bestimmte ISO-Zahl übrig. Diese nun manuell einzustellen hat aber rein gar nichts mit Kreativität oder Professionalität zu tun. Und Auto-ISO nimmt mir dabei lediglich diesen Handgriff ab, der sowieso vorbestimmt ist. Gerade bei Kameras, bei denen die ISO-Verstellung nicht so direkt und schnell verstellbar ist, ist dies nochmal mehr ein Vorteil.

 

Zu Analogzeiten war dies nicht besser, sondern schlechter: Ich hatte einen bestimmten Film in der Kamera und war insofern auf eine bestimmte ISO festgelegt (bestimmte neuere Negativfilme mal ausgenommen). Wenn also meine gewünschte Zeit-Blenden-Kombi nicht zur Lichtsituation passte, musste ich entweder für anderes Licht sorgen, oder ich musste bei Zeit oder Blende Kompromisse machen. Natürlich ging das auch irgendwie, aber heute habe ich in dieser Hinsicht mehr Freiheit und kann, sofern ich das will, genauer die Bildwirkung steuern. Nicht umsonst hatten manche Fotografen damals zwei Gehäuse mit unterschiedlichem Film geladen dabei.

 

Gruß

Reinhard

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Aber wenn ich die weitgehendste Kontrolle über die Bildwirkung haben will, kann ich "M" nehmen, denn da bestimme ich selbst beides direkt, Blende und Zeit. "M" wird darum von vielen als die "professionellste" Methode angesehen (was man hinterfragen kann). Allerdings muß ich dann die ISO entsprechend nachregeln. Bei korrekter Belichtung und gewünschter Zeit-Blenden-Kombination bleibt mir da immer nur eine bestimmte ISO-Zahl übrig. Diese nun manuell einzustellen hat aber rein gar nichts mit Kreativität oder Professionalität zu tun. Und Auto-ISO nimmt mir dabei lediglich diesen Handgriff ab, der sowieso vorbestimmt ist. Gerade bei Kameras, bei denen die ISO-Verstellung nicht so direkt und schnell verstellbar ist, ist dies nochmal mehr ein Vorteil.

 

Genau diese Argumentation wollte ich auch gerade heruntertippen. :)

 

Und selbst wenn wir die gezielte Unter- oder Überbelichtung mit ins Spiel nehmen:

Es gibt Kameras bei denen M-Modus + AutoISO + Belichtungskorrekturrad (welches dann auf die ISO einfluss nimmt) funktioniert.

Damit hat man im M-Modus alle kreativen Elemente schnellstmöglich regelbar.

 

Selbiges wäre genauso einfach/schnell möglich wenn wir ein ISO Drehrad hätten,

das gibt es aber meist nicht und ehrlich gesagt ist so ein Belichtungsrad auch in vielen Anwendungsfällen (außerhalb M-Modus) auch nützlicher.

bearbeitet von Thyraz
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Eins muß ich aber vorher auch noch zum Thema Automatik loswerden. Natürlich geht und ging es auch völlig ohne, die Automatik macht es halt manchmal etwas schneller und/oder bequemer. Es ist doch so: Gegebenes Licht und eine korrekte Belichtung vorausgesetzt, besteht zwischen den 3 Parametern Blende, Zeit und ISO ein mathematischer Zwangszusammenhang. An dem ist erstmal rein garnichts kreativ. Die Kreativität des Fotografen kommt erst mit der gezielten Wahl von Blende oder Zeit ins Spiel (andere Möglichkeiten, wie bewußte Unter- oder Überbelichtung und absichtlich hohe ISO für grobes Korn lasse ich der Einfachheit halber jetzt mal beiseite).

 

Nun finde ich es eigentlich erstaunlich, daß die Zeit- und die Blendenvorwahl inzwischen allgemein anerkannt ist, die Auto-ISO aber oft als überflüssig oder gar "unprofessionell" eingestuft wird. Eigentlich ist es doch sogar andersrum:

 

Nehme ich die Zeitvorwahl, überlasse ich der Kamera die Blende und damit die Entscheidung über die Schärfentiefe, welche ein wesentliches Gestaltungsmittel ist. Zeitvorwahl wird dementsprechend meist nur genommen, wenn es wesentlich darauf ankommt, eine möglichst kurze (z.B. Sport) oder lange (z.B. fließendes Wasser) Zeit zu nutzen.

 

Nehme ich die Blendenvorwahl, dann kann ich gut mittels Schärfentiefe gestalten und mich auf die Ausschnittwahl konzentrieren, muß aber aufpassen, daß ich nicht versehentlich in verwacklungsunsichere Zeiten komme. Abhilfe schafft hier die ISO-Automatik, welche in dem Zusammenhang auch von vielen genutzt und selten kritisiert wird.

 

Natürlich kann man z.B. "A" nutzen, die Zeit dabei im Auge behalten und ggf. mit dem Drehrad die Blende so nachregeln, daß die Zeit passt. Machen ja auch viele.

 

Aber wenn ich die weitgehendste Kontrolle über die Bildwirkung haben will, kann ich "M" nehmen, denn da bestimme ich selbst beides direkt, Blende und Zeit. "M" wird darum von vielen als die "professionellste" Methode angesehen (was man hinterfragen kann). Allerdings muß ich dann die ISO entsprechend nachregeln. Bei korrekter Belichtung und gewünschter Zeit-Blenden-Kombination bleibt mir da immer nur eine bestimmte ISO-Zahl übrig. Diese nun manuell einzustellen hat aber rein gar nichts mit Kreativität oder Professionalität zu tun. Und Auto-ISO nimmt mir dabei lediglich diesen Handgriff ab, der sowieso vorbestimmt ist. Gerade bei Kameras, bei denen die ISO-Verstellung nicht so direkt und schnell verstellbar ist, ist dies nochmal mehr ein Vorteil.

 

Zu Analogzeiten war dies nicht besser, sondern schlechter: Ich hatte einen bestimmten Film in der Kamera und war insofern auf eine bestimmte ISO festgelegt (bestimmte neuere Negativfilme mal ausgenommen). Wenn also meine gewünschte Zeit-Blenden-Kombi nicht zur Lichtsituation passte, musste ich entweder für anderes Licht sorgen, oder ich musste bei Zeit oder Blende Kompromisse machen. Natürlich ging das auch irgendwie, aber heute habe ich in dieser Hinsicht mehr Freiheit und kann, sofern ich das will, genauer die Bildwirkung steuern. Nicht umsonst hatten manche Fotografen damals zwei Gehäuse mit unterschiedlichem Film geladen dabei.

 

Gruß

Reinhard

 

Hallo Reinhard,

 

auch ich sehe keinen Grund warum Panasonic sich der ISO-Automatik verweigert.

Der P-Modus ersetzt die Funktion jedenfalls nicht und ich verzichte da lieber auf Modi wie "leckere Speisen" oder sonstigen Hausfrauenschrott.

Bei allen Innovationen der Marke hier haben siehe wirklich ein fettes Brett vor dem Kopf.

 

Gruß e.l.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich würde es auch begrüßen wenn man ISO Automatik immer bei allem hätte. Wer es nicht braucht der kann es ja aus machen.

Was ist daran jetzt so schlimm das man hier unzählige Seiten damit voll Quatscht.;)

 

Ich hatte mir bei Sony mal die NEX6 angeschaut und den Verkäufer gefragt weshalb man bei M keine ISO Automatik hat, und bekam als Antwort das man mit M nun mal alles Manuell machen muss und wäre nun mal bei Manuell so sonst wäre es ja kein Manuell mehr.

 

Sony und andere wollen uns eben vorschreiben was gut für uns ist, und nicht etwa was wir wollen.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

...

Es gibt Kameras bei denen M-Modus + AutoISO + Belichtungskorrekturrad (welches dann auf die ISO einfluss nimmt) funktioniert.

...

 

Da ich Auto-ISO und M-Modus nicht nutze, habe ich es wahrscheinlich übersehen. Magst Du sagen, bei welchen Kameras das möglich ist?

 

Ich würde es auch begrüßen wenn man ISO Automatik immer bei allem hätte. Wer es nicht braucht der kann es ja aus machen.

...

 

So wäre es in der Tat wünschenswert. Vielleicht würde ich das dann auch einmal ausprobieren - klingt für mich zwar zunächst seltsam, aber macht durchaus Sinn.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Einstellungsübersicht GX7 ISO Automatik und ÍSO intelligent :

 

Hallo, lieber Besucher! Als Forumsmitglied (kostet nix) würdest du hier ein Bild sehen…

Einfach hier registrieren – Wir freuen uns immer über neue Mitglieder!

 

im P Modus sind Blende und Verschlusszeit individuell einstellbar und der ISO Wert verändert sich automatisch bei ISO Auto. Zusätzlich ist noch eine generelle Belichtungskorrektur möglich.

 

Bei Auswahl iISO wird die Bewegung des Motives mit berücksichtigt. Bei Anwendung im Modus P sind dabei Blende und Zeit nicht mehr einstellbar.

 

Nach meinem Verständnis kommt aktuell bei PANA die P Einstellung mit Auto Iso einer M Isoautomatik von Fremdherstellern sehr nahe.

bearbeitet von sardinien
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Da ich Auto-ISO und M-Modus nicht nutze, habe ich es wahrscheinlich übersehen. Magst Du sagen, bei welchen Kameras das möglich ist?

 

Bei meiner RX1 geht es so.

Hatte daher gedacht die NEXen könnten das auch.

Scheint ja aber nicht so zu sein.

 

Bei Fuji geht leider die Belichtungskorrektur bei diesem Szenario nicht.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Genau diese Argumentation wollte ich auch gerade heruntertippen. :)

 

Und selbst wenn wir die gezielte Unter- oder Überbelichtung mit ins Spiel nehmen:

Es gibt Kameras bei denen M-Modus + AutoISO + Belichtungskorrekturrad (welches dann auf die ISO einfluss nimmt) funktioniert.

Damit hat man im M-Modus alle kreativen Elemente schnellstmöglich regelbar.

 

Selbiges wäre genauso einfach/schnell möglich wenn wir ein ISO Drehrad hätten,

das gibt es aber meist nicht und ehrlich gesagt ist so ein Belichtungsrad auch in vielen Anwendungsfällen (außerhalb M-Modus) auch nützlicher.

 

Die OMD ärgert mich von Beginn an damit, dass im M (und Auto-Iso) Zeit und Blende auf zwei Wegen änderbar sind: beide Korrekturräder (logisch) und (wie blödsinnig) auch via obere und linke und rechte Pfeiltaste (wie ich es von meiner alten Pen PL1 kenne). Da hätte eine Iso-Korrektur prima Platz.

Gruss

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Einfach mal nachdenken: es gibt nur zwei Greifarten: zwischen die Finger nehmen und umgreifen. Die meisten Klettergriffe, Werkzeuggriffe etc werden umgriffen. Fast alle Kameragriffe verbessern nur unwesentlich das Angreifen und ermöglichen kaum ein Umgreifen. Alles, was man anfasst, folgt den gleichen Regeln. Je besser man etwas umgreifen kann, um so besser. Diese Grifflein an mft sind allesamt kaum hilfreich. Male von oben Hände an die Kameras und schau mal, wie gering die Unterschiede sind.

 

Klettergriffe sind nur in den niedrigen Schwierigkeitsgraden zum Umgreifen gestaltet. In den (etwas) höheren Schwierigkeitsgraden lernt man dann, wie viel auch nur eine kleine Beule o.ä. ausmachen kann ...

 

Sprich: Umgreifen mag optimal sein. Wenn ein großer, umgreifbarer Griff z.B. aus Kompaktheitsgründen nicht gewünscht ist, hilft ein kleiner, gut geformter schon sehr viel weiter.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Beid der Fuji X100s ist Auto ISO in M mit Vorgabe der Mindestverschlusszeit endlich möglich und ein wahrer Segen für schnelles Fotografieren z.Bsp. auf der Strasse. Wenn das mit dem P Modus so stimmt, könnte das aber wirklich ein guter Ersatz dafür sein.

 

Das ist eigentlich auch fast das einzige was ich an der GX7 vermisse und es könnte die Kamera werden, die mich zu MFT zurückbringt.

 

Aber warten wir mal die Bilder und Test's ab

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Beid der Fuji X100s ist Auto ISO in M mit Vorgabe der Mindestverschlusszeit endlich möglich und ein wahrer Segen für schnelles Fotografieren z.Bsp. auf der Strasse. Wenn das mit dem P Modus so stimmt, könnte das aber wirklich ein guter Ersatz dafür sein.

Leider handelt es sich um ein Missverständnis, dass P mit Auto-ISO die gleiche Arbeitsweise ermögliche.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das ist allerdings schade, aber wie ist das denn zu interpretieren ?

 

Einstellungsübersicht GX7 ISO Automatik und ÍSO intelligent: im P Modus sind Blende und Verschlusszeit individuell einstellbar und der ISO Wert verändert sich automatisch bei ISO Auto. Zusätzlich ist noch eine generelle Belichtungskorrektur möglich.
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Im P-Modus gibt es bei Pana die Programmverschiebung. Dabei wird die Zeit-/Blendenkombination mit dem Drehrädchen so geändert, dass die Belichtung immer konstant bleibt. Wenn zusätzlich Auto-ISO eingeschaltet ist, regelt die Kamera die Empfindlichkeit beim Unterschreiten der Freihandgrenze 1 / (Brennweite *2) nach. Mir genügt das vollständig.

 

Wenn ich M einstelle, möchte ich die Einstellungen genau so haben, wie ich sie von Hand eingestellt habe. Man stelle sich z.B. vor, dass beim Aufnehmen einen Panoramas oder eines Stacks sich die ISO und damit die Belichtung ändert :mad:.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das ist allerdings schade, aber wie ist das denn zu interpretieren ?

 

im Modus P kann ich mit den 2 Rädern Blende und Zeit in Abhängigkeit von Beiden verschieben und zusätzlich eine Belichtungskorrektur variabel aktivieren. Dies kann jetzt mit allen möglichen 3 ISO Einstellmöglichkeiten (Auto,i und manuell) kombiniert werden.

 

Bei Auto und iIso wird der erweiterte ISO Bereich nicht verwendet. Es beginnt glaube ich erst bei ISO 200. Ich verwende sehr gerne die erweiterte ISO 125, da durch den elektronischen Verschluss lange Belichtungszeiten möglich sind. Zumindest bei der GH3 sind damit rauschfreie Details vorhanden, die mühelos 1:1 Crops in guter Qualität erlauben und manche Spezialobjektive (Makro, 500er Tele..) für mich weniger interessant machen.

 

Decke so mit 7.5, 12-35 und 100-300 sehr viel ab.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

im Modus P kann ich mit den 2 Rädern Blende und Zeit in Abhängigkeit von Beiden verschieben und zusätzlich eine Belichtungskorrektur variabel aktivieren. (...).

 

Hier macht die GH3 wohl eine Ausnahme. Bei GH1, GH2, G5, LX5 und vermutlich GX7 lässt sich die Blenden-/Zeitkombiation mit einem Rädchen verschieben. Durch Druck auf das Rädchen lässt sich damit zusätzlich die Belichtung korrigieren. Bei Auto-ISO halten alle Kameras die Grenze 1/KB-Brennweite ein.

 

Wenn ich z.B. auf dem Stativ längere Verschlusszeiten in Stellung P nutzen möchte, muss ich Auto-ISO abschalten. Dieser Schritt ins Menü bleibt mir in Stellung M erspart, dann verhält sich die Kamera nämlich "wie früher" und alles muss manuell sein.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Kollege,

 

früher hatte ich zu automatischen Iso bei fester Zeit- und Blendenvorwahl auch eure Einstellung gehabt.

 

niemand will euch eure creativen Wege von Modi P oder sonstigen Einstellungen nehmen. Es darf auch bei Modi M alles manuell wie bisher sein.

 

Es gibt aber einige wie mich, die dieses "MEHR" an Möglichkeit gerne hätten.

 

Es wäre gerade zu ideal um z. B. bei 1/4000 sec und f 2.8 die Eisbachserver freizustellen.

 

Gruß e.l.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn ich M einstelle, möchte ich die Einstellungen genau so haben, wie ich sie von Hand eingestellt habe. Man stelle sich z.B. vor, dass beim Aufnehmen einen Panoramas oder eines Stacks sich die ISO und damit die Belichtung ändert :mad:.

Dann schaltet man Auto-ISO einfach ab...

 

Das ist allerdings schade, aber wie ist das denn zu interpretieren ?

Nehmen wir an, wir möchten ein Foto mit 1/500s (wegen Bewegungsunschärfe) und f/4 aufnehmen und in P bekommen wir folgende Werte:

 

1/250s f/2.8 ISO 100

 

Nun können wir zwar mit Programmshift Zeit und Blende gegeneinander verschieben:

 

1/1000s f/2.8 ISO 400

1/500s f/2.8 ISO 200

1/250s f/2.8 ISO 100

1/125s f/2.8 ISO 100

1/125s f/4 ISO 200

 

aber wir erhalten nie die gewünschten Werte. Dazu müssten wir die ISO nämlich manuell auf 400 anheben.

 

Mutatis mutandis gilt das gleiche auch für die Modi A und S.

 

Hinzu kommt, dass man für die ISO-Verstellung ins Menu muss. Dabei sieht man aber nicht, wie sich Zeit und Blende verändern. (Bei der DSLR sehe ich die geänderten Zeit- und Blendenwerte sofort, wenn ich am ISO-Rad drehe.)

 

In TAv (Pentax) bzw. M mit Auto-ISO (Canon und andere) stellt man ganz einfach die gewünschten Werte 1/500s und f/4 mit den beiden Rädern ein, die Kamera wählt die passende Empfindlichkeit ISO 400. Auch wenn sich die Lichtverhältnisse ändern, bleiben Zeit und Blende konstant, während die Empfindlichkeit angepasst wird. Das ist benutzerfreundlich - alles andere führt zwar auf Umwegen auch zum Ziel, ist aber eine Krücke.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...