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Nun, mir fehlt halt nur dieses eine Feature. Und die Technik mit Kontrast-AF gibt es seit es digitale Kompaktkameras gibt, das ist um ein vielfaches älter als zwei Jahre, in denen es Systemkameras gibt, die nach demselben Prinzip fokussieren.

Ein langsamer Autofokus ist nunmal Hauptkritikpunkt. Viele Foren sind voll damit, dass sich alle beschweren, dass es fast nicht möglich ist sein Kind, Hund, was auch immer in Bewegung abzubilden, weil der Autofokus nicht hinterherkommt.

Auch ich selbst stehe oft vor ähnlichem Problem. Ansonsten bin ich mit meiner Nex schwer zufrieden in Punkto Bildqualität, Portabilität und Usability.

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Du vergisst dann aber, die 20% der übrigen Forenuser zu erwähnen, die beständig ihre Kameras und Objektive wegen Fehlfokusproblemen in der Weltgeschichte rumversenden.

Auch bei SLRs ist nicht alles Gold, was glänzt, siehe AF-Test der COLORFOTO diesen Monats, die die etablierten SLR-Hersteller auf die hinterletzten Plätze verbannen.

Auch das sollte man nicht unerwähnt lassen.

Was nützt dir ein schneller Autofokus, wenn er nicht sitzt ...

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Nun, zum Test von Colorfoto äussere ich mich nicht. Nur soviel: Tests auf DPReview halte ich für vertrauenswürdiger.

 

Fehlfokus ist natürlich zugegebenerweise ein Problem, aber das liegt meiner Meinung eher daran, dass die Objektive fehljustiert ausgeliefert werden. Ist bei gewissen Herstellern häufiger der Fall, bei anderen weniger.

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Sportaufnahmen kann ich damit noch immer nicht machen. Und ich befürchte, das wird sich so schnell auch nicht ändern.

Will ich auch gar nicht, dass überlasse ich den Profis, für die es, wie ich doch geschrieben habe, bald entsprechende Spiegellose geben wird.

Aber mein schnelles Enkelchen will und kann ich mit meiner Spiegellosen (GH2) gestochen scharf einfrieren, mindestens genausogut wie mit einer Amateur-SLR, das reicht mir.

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Nun ayin aber das hast du ja vermutlich vorher (vor dem Kauf) schon gewusst?

Ausserdem ist es nicht primär der KontrastAF der langsam ist,lediglich ein einziger Modus,nämlich der VERFOLGENDE AF(AF-C) ist etwas langsamer als bei PRO-DSLRs,der normale AF (AF-S) hingegen ist teils gleichschnell,teils bereits deutlich schneller als der der DSLRs.

Ich meine warum muss die Spiegellose das auch noch können? Sportfotografie ist etwas was nur ein kleinster Teil aller Photografen ausübt.Da weiss man wann und wo das stattfindet,und kann ruhig etwas grösseres mitnehmen.Die Spiegellose war gar nie darauf konzeptioniert und muss das m.E.auch nicht können.

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht,aber für sehr viele überwiegen die Vorteile als gesammtes gesehen nunmal einfach.

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Nun, zum Test von Colorfoto äussere ich mich nicht. Nur soviel: Tests auf DPReview halte ich für vertrauenswürdiger.

 

Fehlfokus ist natürlich zugegebenerweise ein Problem, aber das liegt meiner Meinung eher daran, dass die Objektive fehljustiert ausgeliefert werden. Ist bei gewissen Herstellern häufiger der Fall, bei anderen weniger.

 

Na klasse, ayin - das erinnert mich an den abgehalfterten Spruch von der Statistik, die ich selbst gefälscht habe.

So gehts natürlich auch.

Nur den Tests vertrauen, die das richtige Ergebnis liefern.

Ich möchte die Begeisterung derer nicht erleben, die eine teure 1er Canone mit einem Park L-Objektiven gekauft haben, und die - nicht nur einmal - zum justieren oder tauschen einschicken müssen.

Ich besitze auch Canonen und lese auch in anderen Foren ...

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Natürlich habe ich das vor dem Kauf gewusst, deswegen lebe ich auch damit. Aber wünschen darf ich es mir ja :)

 

Sportfotografie ist aber nicht nur Extremfotografie, es reicht schon zuhause Kinder beim Spielen oder Katzen oder Hunde abzulichten. Ich mache ja nicht nur Stilfotografie. Klar hab ich für sowas auch eine grosse DSLR, aber oftmals hab ich nur die NEX mit.

 

Ich denke mir nur, wenn Sony das mit der SLT33 und SLT55 hinkriegt, dass dies vielleicht auch mal in kleine Systemkameras Einzug hält.

 

 

@Donalfredo:

Im Prinzip ja, aber mein grösster Kritikpunkt ist das dauernde Verändern der Testsabfolge und Berichtigungen, wenn viele Leser sich darüber beschweren. Tests wo bei gleichem verbauten Sensor, nur anderes Kameramodell, die Bildqualität auf einmal um 30% besser oder schlechter ist halte ich für zu willkürlich. DPReview hat da im Gegenzug seit Jahren dasselbe Testverfahren. Deshalb betrachte ich dies rein persönlich als weit zuverlässiger.

Aber das geht schon zuweit in Richtung Off-Topic. Es ist im Endeffekt ja auch egal, früher hat man mit noch viel schlechteren Kameras auch gute Fotos gemacht, vielleicht ist das nur Jammern auf hohem Niveau :D

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Ich habe auch noch von keinem "Systemkamera"-Nutzer gelesen, der 3 bis 5 Objektive bestellt hat, um das eine rauszufischen, bei dem der Fokus sitzt ;)

Aber es ist ja auch nicht schlimm, daß es unterschiedliche Zielsetzungen und Anforderungen gibt, solange man doch Alternativen hat, das für sich Passende auszuwählen. Wenn ich Actionaufnahmen machen wollte, wäre die NEX nun auch nicht gerade meine erste Wahl (nicht mal die GH2). Verbesserungen wird es mit Sicherheit noch geben, das haben wir ja in der letzten Zeit erlebt (deutlich Steigerungen bei GH2, G3, jetzt bei Olympus). Aber ich könnte auch damit leben, wenn es immer bei einem gewissen Unterschied bliebe. Dann muß man halt das jeweils passende Werkzeug auswählen, macht man bei anderen Dingen ja auch.

Gruß, leicanik

 

edit: huch, die anderen waren jetzt so schnell oder ich hatte die Antworten übersehen, Wollte eigentlich nicht auch noch einen draufsetzen ...

bearbeitet von leicanik
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Fakt ist... seit ich eine PEN E-PL1 mit immer mehr Zubehör besitze bleibt die DSLR immer öfter zu Hause!

 

Qualitativ stelle ich bei meiner (eher gestalterischen) Art der Fotografie keine entscheidenden Nachteile fest, ausser daß die Bedienung manchmal etwas zu umständlich ist.

Mit einem Lensbaby Tilt-Transformer bin ich nicht nur in der Lage einige meiner besten Nikon-Linsen vor die PEN zu schnallen, sondern kann damit auch viel kreativer fotografieren. Manuell fotografieren ist eben einfach bewusster fotografieren.

Darüber hinaus mag ich die internen Art-Filter, die immer wieder zu überraschenden Ergebnissen führen.

Mit einem VF-2 Sucher bin ich auch bei starkem Sonnenlich gewappnet und nutze gerne dessen Klappbarkeit. Angesichts des vollen Informationsgehaltes finde ich diesen hervorragenden elektronischen Sucher so manchem optischen Sucher durchaus überlegen.

Darüber hinaus ist es eine echte Erleichterung die komplette Ausrüstung bei nicht mal 50% des Gewichts eines vergleichbaren DSLR-Equipments durch die Gegend zu schleppen.

 

Fazit: je länger ich mit beiden Systemen parallel arbeite, desto mehr überwiegen für mich die Vorteile des kompakteren Systems.

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...Ich denke mir nur, wenn Sony das mit der SLT33 und SLT55 hinkriegt, dass dies vielleicht auch mal in kleine Systemkameras Einzug hält...
Ja, die in den SLTs eingesetzte Technik finde ich auch sehr interessant. Und die Kameras sind ja auch schon recht klein. Für die Verwendung in einer der NEX ähnlichen Kamera wird's aber vermutlich Platzprobleme geben. Irgendwo muß der teildurchlässige Spiegel ja untergebracht werden.

Gruß, leicanik

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@Donalfredo:

Im Prinzip ja, aber mein grösster Kritikpunkt ist das dauernde Verändern der Testsabfolge und Berichtigungen, wenn viele Leser sich darüber beschweren. Tests wo bei gleichem verbauten Sensor, nur anderes Kameramodell, die Bildqualität auf einmal um 30% besser oder schlechter ist halte ich für zu willkürlich. DPReview hat da im Gegenzug seit Jahren dasselbe Testverfahren. Deshalb betrachte ich dies rein persönlich als weit zuverlässiger.

Aber das geht schon zuweit in Richtung Off-Topic. Es ist im Endeffekt ja auch egal, früher hat man mit noch viel schlechteren Kameras auch gute Fotos gemacht, vielleicht ist das nur Jammern auf hohem Niveau :D

 

Prinzipiell hast du vollkommen recht.

Mein Vertrauen in testende Organe, zumal, wenn sie gewerbetreibend sind, ist sehr begrenzt.

Nach dem Motto - wes' Brot ich ess', des' Lied ich sing' kann man nicht wirklich glauben, daß sie sich einen richtigen Verriss trauen.

Trotzdem - vor Gott sind alle gleich - das beziehe ich jetzt auf sämtliche Labore ...

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Vorweg, die "Idee" der SLTs von Sony ist so neu nicht und auch nicht die einzige, ich halte die von Fuji ebenfalls für spannend: Exclusive: Fujifilm's phase detection system explained: Digital Photography Review

 

Da ich nie eine analoge Spiegelreflexkamera mit Autofokus hatte, kann ich zu deren Qualität nichts sagen. Als ich mir meine erste DSLR kaufte, wollte ich eigentlich gar keine haben. Ich hatte vorher eine Canon A95 für die ich einen Ersatz suchte, also lass ich damals (6-7 Jahre?) jede Menge Tests über kompakte Kameras und konnte mich einfach nicht entscheiden. Aus Langeweile und Frust schaute ich mir auch die Tests und somit auch Bilder der DSLRs an. Der optische Unterschied im Sinne der Qualität war enorm und wider dem Willen etwas kompaktes haben zu wollen, wurde es eine DSLR. Einzig die Überlegung ob Canon oder Nikon, vielleicht noch eine Pentax oder Sigma blieb. Olympus war von Anfang an außen vor, weil deren Mini-Sensor einfach mies war. Nach und nach vielen die anderen kleinen Hersteller durch und es blieb die Frage des O oder Ns. Es wurde dann eine Olympus E-500 als Doppelzoom-Kit. Nachdem ich viel gelesen hatte, mir viele Bilder anschaute und das Konzept als Gesamtsumme sah, beschloss ich das ich, der eh nie mehr als ASA200 als Film verwendete, damit durchaus leben kann.

 

So wechselte ich "hoch" auf die E-510, deren IS und vor allem die deutlich kompakteren Objektive mich reizten und nur der Autofokus blieb als nervender Faktor und, der Sucher natürlich. Wenn ich an die Fenster der analogen SLRs denke und dann durch die heutigen Bullaugen schaue, weiß ich, warum der Sucher wohl Sucher heißt weil man ihn nicht findet oder besser gesagt, mit diesem nichts. ^^

 

Mit dem erscheinen der E-620 wurde diese angeschafft und ich hatte ein neues Problem, ich konnte diese Kamera in der Kombination mit dem 14-54 nie wirklich gut halten, bis ich auf die Idee kam eine Handschlaufe im Sinne dieser dünnen Bändchen zu verwenden und die richtige Länge vorausgesetzt, unterstützt dass das Handgelenk enorm. Dennoch, der Sucher war mir immer noch zu klein und der Autofokus zu lahm. Letztendlich landete ich bei der E-30 (heute E-3) mit dem 12-60 SWD und dem 50-200 SWD, in der Kombination mit dem HLD-4 ist das alles super zu handhaben, die Bedienung durchaus sehr gut, der AF schnell und funktioniert gar im Dunkeln ohne Hilfslicht gut und der Sucher wurde wieder brauchbar.

 

Mein Problem? Die Olympus ist ja vielleicht noch recht kompakt, aber ich war doch arg gewachsen, kein System was mit mit sicher herum schleppen will. Dann kam die Panasonic G1 und ich bin absolut kein Fan von elektronischen Suchern, eher ein gebrandtes Kind (u.a. Fuji s602, die ich jedoch heute noch schätze), dennoch, ich probierte sie aus und war überrascht. Kompakt, tolle Handhabung und leicht. Aber, ich gebe es ehrlich zu, die PENs reizten mich optisch mehr, ich finde aktuelle Spiegelreflex-Kameras einfach nur hässlich und kann Babys verstehen wenn diese beim Anblick der schwarzen Kästen heulen.

 

Es mag ja sein, dass eine Kamera nur Werkzeug ist, aber die G1 wich der E-PL1 und mit dieser wuchs eine neue Liebe. Die Kamera ist schön, wenn auch von der Bedienung her zickig, halt durch und durch weiblich :D Man nimmt sie gerne in die Hand und hat sie ebenfalls gerne in der Nähe, damit man sie fein ausführen kann. Was mit der E-PL1, dem VF-2, Pana 20mm Pancake, dem 40-150 und Pana 7-14mm eine sehr kompakte Tasche voll ist, viel weniger als der Fotorucksack daneben und die kleine macht dennoch tolle Bilder. Die große? Auf Hochzeiten weiß ich sie zu schätzen, dennoch, auf der letzten war ich viel mit der E-PL1 und dem Pana 20mm unterwegs, auf der Hand und mehr oder minder Hüfte sind damit viele Bilder entstanden, wo ansonsten die Gäste bei der großen Kanone das Weite suchten oder krampfhaft "gut ausschauten".

 

Noch ein paar tolle Objektive mehr (ein Ersatz für das 12-60), der AF ist mittlerweile perfekt genug (C-AF brauche ich nicht) und ich würde gar nichts mehr vermissen. Die E-P3 ist derart sexy, dass sie mich wohl spätestens zu Weihnachten rum kriegen wird. Die E-PL1 wird mit dem Pana 20mm wohl die Sigma DP1 im Rucksack ersetzen (und die ist wirklich lahm), alles wird gut. :)

 

Ob ich dem Spiegel nachtrauern werde? Definitiv nein, bereits heute überwiegen für mich die Vorteile der PEN (& Co.), aber vor allem der elektronische Sucher und seine Vorteile inkl. vor allem Bildgröße in der Kombination mit Einblendungen, Verbindlichkeit der Belichtung, Zoom etc. machen es für mich eben leicht.

 

Nur die Leica M9 wäre für mich noch eine Nummer mehr sexy, aber das wäre wider der Vernunft, aber bekanntlich raubt einen die das Hobby ständig. ^^

 

Wobei, genau genommen bin ich heute, nach vielen Jahren dort, wo ich damals mit dem Ersatz für die A95 sein wollte. Kompakt und Leistungsstark, dass ist es, was wirklich zählt wenn man die Kamera mitnehmen will. Im Vergleich zum Spiegel war dieser Zeitraum nichts, aber manche Zeichen sind nur schwer zu deuten, weil sie wider der Gewohnheit sind. Der König liegt im sterben und bald wird der junge Prinz mit frischen Elan seinen Platz einnehmen.

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Fehlfokus ist natürlich zugegebenerweise ein Problem, aber das liegt meiner Meinung eher daran, dass die Objektive fehljustiert ausgeliefert werden. Ist bei gewissen Herstellern häufiger der Fall, bei anderen weniger.

 

Nicht einmal das muss sein. Es gibt keine hundertprozentige Genauigkeit, Kamera und Objektiv müssen jedoch innerhalb der Toleranz liegen. Ein Problem entsteht, wenn sowohl die Kamera als auch das Gehäuse Backfokus (oder Frontfokus) haben. Obwohl beide Teile für sich genommen innerhalb der Toleranz sein können, muss das also nicht für beide Teile zusammen gelten, weil sich die Fehler summieren oder, wenn man Glück hat, ausgleichen können. Siehe auch diesen Artikel.

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Sportfotografie ist aber nicht nur Extremfotografie, es reicht schon zuhause Kinder beim Spielen oder Katzen oder Hunde abzulichten. Ich mache ja nicht nur Stilfotografie. Klar hab ich für sowas auch eine grosse DSLR, aber oftmals hab ich nur die NEX mit.

 

Sportfotografie, geschweige denn solche Kleinigkeiten, hat man schon gemacht, als es gar keinen AF gab oder nur einen, gegen den der AF der µ4/3-Kameras der aktuellen Generation geradezu glänzen. Technik ist gut und hilfreich, aber Technik betrifft nicht nur das Werkzeug, sondern auch den Fotografen.

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Sportfotografie, geschweige denn solche Kleinigkeiten, hat man schon gemacht, als es gar keinen AF gab oder nur einen, gegen den der AF der µ4/3-Kameras der aktuellen Generation geradezu glänzen. Technik ist gut und hilfreich, aber Technik betrifft nicht nur das Werkzeug, sondern auch den Fotografen.

 

Danke Pictor, das denke ich mir auch schon die ganze Zeit!

Ich habe zuhause eine grosse Sammlung an Schwarzweiss-Fotobüchern. Wenn ich diese Bilder betrachte und dabei sehe, dass es Fotografen gab, die ohne AF, Belichtungsautomatik usw., mit lichtschwachen Objektiven und unhandlichen Kameras ganze Reportagen schiessen konnten, bei denen praktisch jedes Bild auf dem Film druckreif war (Ich habe Kontaktabzüge der Originalfilme gesehen und gestaunt), dann schäme ich mich immer wieder für meine schwache Ausbeute.

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Hi zusammen,

ich verfolge diesen Thread jetzt schon von "Anbeginn der Zeit":D.

Und in fast jeder Feststellung,Aussage steckt auch ein Fünkchen Wahrheit.

 

Zunächst einmal muß man klar und offen zugeben das den Systemkameras die Zukunft gehört, alleine schon wegen ihrer Kompaktheit.

Es ist jedoch ein Fehler zu glauben, das der momentane Entwicklungsstand dieser Systeme es zu 100Prozent erlaubt, es mit einer DSLR aufnehmen zu können. Der AF-C ist noch meilenweit entfernt und auch der elektronische Sucher ist noch nicht ausgereift genug.

Jedoch überwiegen die Vorteile der Systemkameras ganz klar im Vergleich zu den DSLR´s.

-Der normale AF ist den DSLR´s ebenbürtig und er trifft auch wirklich sehr zielgenau- einen Front oder Backfokus gibt es nicht mehr.

-Ich sehe direkt auf dem Monitor wie das Bild belichtet wird, spare mir dadurch Belichtungsreihen um das richtig abgestimmte Histogramm erstmal überhaupt Ansatzweise zu treffen.

-Die Kameras sind mit den normalen Objektiven wesentlich kompakter und leichter bei sehr guter Bildqualität. Das ständige rumgeschleppe meiner Eos 40D nebst z.B meinem damaligen Tamron 70-200/2.8 hat einfach nur noch genervt und irgendwann vergeht einem dann auch schonmal die Lust am fotografieren wenn einem nach 30minuten entweder der Rücken oder der Arm weh tut.

Mit meiner NX100 machts einfach nur noch Spaß und ich schleppe vier Objektive und Zubehör in einer kleiner Tasche mit mir herum ohne großartig in der Bewegung eingeschränkt zu sein.

Meist benutze ich dann das hervorragende 30/2 am Body, das 20-50iFn in der Jacken/Hosentasche und ziehe unbekümmert leicht los.

 

Und so habe ich auch generell den Eindruck das diese Kompaktheit des Systems für die meisten ausschlaggebend ist für die User hier.

Man darf nur nicht den Fehler machen und sich wieder alle möglichen überdimensionierten Objektive kaufen die das System hergibt, denn dann kann man sich den Wechsel sparen und ist bei einer DSLR besser aufgehoben - zumal auch die Objektivpreise z.B für µFT ja sehr hoch sind im Vergleich zu den eingefahrenen DSLR Objektiven. Sparen tut man da auf jeden Fall nichts dabei.

Ich will auch gar nicht irgendein EVIL System besonders hervorheben, jedes hat seine Daseinsberechtigung mit all den beinhaltenden Vor und Nachteilen.

Jedoch steht auch eines fest--wer Wert auf schnellen AF legt bzw. nach wie vor den Wunsch hegt schnelle Motive und Sport bei geringerem Ausschuß zu fotografieren der sollte sich einen alleinigen Wechsel auf EVIL´s nochmal durch den Kopf gehen lassen.

Was ist z.B mit Studiofotografie??? externe Blitze ansteuern etc??

Schaut auch noch nicht so toll aus, oder?

 

Beide genannten Szenarien schreien nach wie vor nach einer DSLR und das wird sich auch noch ändern, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Die Zeit bleibt nicht stehen und EVIL wird sich immer näher rantasten an die noch ausstehenden Mankos.

Mit Polemik alleine kann man sich eine EVIL auch nicht schönreden.

Sie kann einiges besser,einiges genausogut und auch einiges schlechter als ne DSLR.

Man muß es abwägen können ob es einem genügt 90Prozent seiner Motive abdecken zu können und die restlichen Prozentpunkte außen vor zu lassen.

Solange aber o.g. Punkte nicht abgedeckt werden können sollte man sich auf alle Fälle eine DSLR als "Notnagel" halten. Nur kompakt sollte sie schon sein. Die Größenordnung ala 40D mit BG und 70-200/2.8 bzw. überdimensionierten Zooms werde ich mir definitiv nicht mehr zumuten-es hat einfach keinen Spaß mehr gemacht sich auf´s Bike zu setzen und damit loszuradeln.

Das 50-200iFn ist schon Grenzlastig was die Größe betrifft aber noch im Rahmen. Der Unterschied z.B zu einer Pentax K100D/K-r/K-x und wie immer sie heißen mögen ist dann aber auch schon wieder "futsch".

 

Um zum Abschluß zu kommen-- dem Reiz der "Spiegellosen" sollte man sich auf alle Fälle nicht entziehen - wenn jemand seine DSLR nebenbei behalten will ist das ok und auch berechtigt.

Hauptsache die 40D ist erstmal weg und gegen eine kleine DSLR mit nem Tele 50-200mm für Sport spricht absolut nichts, man vermisst und braucht es erst dann wenn alles verkauft ist:eek:.

Ich habe für mich das richtige gefunden und werde die fehlenden 2-3 Jahre mit einer kleinen schnellen DSLR noch überbrücken ohne mich dabei in Unkosten zu stürzen zumal 90 Prozent durch die EVIL abgedeckt ist.

Grüße Volker

 

Edit Text hinzu: Und ja Sport ist auch mit einer EVIL möglich -- umständlicher aber realisierbar mit dem gehörenden Respekt an größerem Ausschuß und einer sich doch stellenden "Unzufriedenheit" in diesem Metier.

:):)Es ging sogar früher ganz ohne AF wie einige hier komischerweise behaupten:):)-nur hatte ich früher auch einen C64 und bin froh das ich mit meinem jetzigen PC schnell abspeichern kann und nicht wie früher eine Datasette einlegen muß und auch noch spulen muß um etwas abzuspeichern.

bearbeitet von VK_digital
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Ich habe zuhause eine grosse Sammlung an Schwarzweiss-Fotobüchern.

Und von wem sind die Bilder? Von irgendwelchen Hobbyfotographen oder von Leuten, die das damals als Beruf ausübten und durchwegs etwas davon verstehen, wie man ein Bild in Szene setzt?

 

Wenn ich diese Bilder betrachte und dabei sehe, dass es Fotografen gab, die ohne AF, Belichtungsautomatik usw., mit lichtschwachen Objektiven und unhandlichen Kameras ganze Reportagen schiessen konnten, bei denen praktisch jedes Bild auf dem Film druckreif war (Ich habe Kontaktabzüge der Originalfilme gesehen und gestaunt), dann schäme ich mich immer wieder für meine schwache Ausbeute.

Hast du eine Fotographenausbildung? Ich vermute nein. Heutige Profifotographen zaubern auch traumhafte Bilder mit aktuellen Kameras. Für Hobbyisten ist es einfach nur leichter geworden ein entsprechendes Motiv zu fotografieren. Aber der Grossteil sind einfach entsetzliche Bilder, die man dann sieht. Die Kameras mögen besser geworden sein, aber das Foto macht im Endeffekt der Mensch. Und wenn der sein Werkzeug nicht beherrscht hilft die beste Technik nichts.

 

Systemkameras werden immer ausgereifter, aber in gewissen Einsatzbereichen haben sie noch aufholbedarf, während sie in anderen Bereichen gleichauf, wenn nicht sogar schon weiter sind als DSLRs.

 

Für mich besteht der Reiz wie gesagt im grossen Sensor im kleinen Haus.

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Was ist z.B mit Studiofotografie??? externe Blitze ansteuern etc??

Schaut auch noch nicht so toll aus, oder?

 

Warum soll das nicht gehen? Selbst meine relativ einfache E-PL1 hat ein Blitzsystem, wovon frühere Fotografen nicht einmal zu träumen wagten. Auch wenn das Studio nicht der primäre Einsatzort einer kompakten Systemkamera ist, frage ich mich jetzt, warum das nicht gehen sollte. Verweigern diese Kameras plötzlich ihren Dienst, sobald sie im Studio eingesetzt werden?

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Für mich besteht der Reiz wie gesagt im grossen Sensor im kleinen Haus.

 

Kannst du das auch näher erläutern ayin? :)

Ich tue mich immer schwer mit der Aussage das der Sensor grösser sein muss.

Es ist doch so..man beginnt als blutiger Anfänger und glaubt die MP-Anzahl mache es aus.U.a.auch weil die Industrie damit wirbt.Dann lernt man dazu und merkt dass das Gegenteil der Fall ist.Man liest sich ein und beginnt zu glauben ein grösserer Sensor sei das A und O.

Dann entwickeln sich manche noch ein Stück weiter und merken dass auch das falsch ist,das es vielmehr auf die Qualität des Sensors und vor allem der Optiken ankommt..

Ein grösserer Sensor ist nicht per se besser.Technisch gesehen KANN es sein das der etwas weniger rauscht und sich mit diesem auch leichter freistellen lässt.Demgegenüber stehen aber der grössere Energieverbrauch und wuchtigere Optiken.

m.E.ist mit mFT der optimale Kompromiss gelungen.

Ich habe bisher keinerlei Tendenz feststellen können das NEX(APS-C)-Photos technisch gesehen auch nur ein klitzekleines bisschen besser werden als die der mFTs.Du etwa? Im Gegenteil..das System mit APS-C Sensor kommt bis heute nicht richtig zur Geltung,ebenso das NX-System.

Ich will damit nicht sagen das diese schlecht wären,keinesfalls,aber sie sind eben auch nicht durch den grösseren Sensor besser.Nur anders ;)

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Warum soll das nicht gehen? Selbst meine relativ einfache E-PL1 hat ein Blitzsystem, wovon frühere Fotografen nicht einmal zu träumen wagten. Auch wenn das Studio nicht der primäre Einsatzort einer kompakten Systemkamera ist, frage ich mich jetzt, warum das nicht gehen sollte. Verweigern diese Kameras plötzlich ihren Dienst, sobald sie im Studio eingesetzt werden?

So ist es. Die PEN haben ein ausgezeichnetes Blitzsystem, dessen Fähigkeiten man erst erkunden und begreifen muss. Das geht nicht mit P&S-Klick-druff.

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Kannst du das auch näher erläutern ayin? :)

Ja natürlich kann ich das :)

 

 

Es ist doch so..man beginnt als blutiger Anfänger und glaubt die MP-Anzahl mache es aus.U.a.auch weil die Industrie damit wirbt.Dann lernt man dazu und merkt dass das Gegenteil der Fall ist.Man liest sich ein und beginnt zu glauben ein grösserer Sensor sei das A und O.

Nun, auf den Schmäh mit den Megapixeln bin ich nie hereingefallen. Da ich aus der IT-Welt komme, war mir das damals schon suspekt. Analog dazu ist es ja mit der GHz-Anzahl bei Prozessoren, da glauben auch alle das mehr MHz schneller sind. Aber es verkauft sich leider gut. Man sieh nur aktuelle Fotohandys mit 10MP und mehr auf einen Winzigsensor, der absolut unbrauchbar ist.

 

Dann entwickeln sich manche noch ein Stück weiter und merken dass auch das falsch ist,das es vielmehr auf die Qualität des Sensors und vor allem der Optiken ankommt..

Was ja auch stimmt. Ein guter Sensor und eine gute Optik machen vieles aus. Ob der Qualitätssprung jedem das monetär auch wert ist, bleibt jedem selbst überlassen.

 

Ein grösserer Sensor ist nicht per se besser.Technisch gesehen KANN es sein das der etwas weniger rauscht und sich mit diesem auch leichter freistellen lässt.Demgegenüber stehen aber der grössere Energieverbrauch und wuchtigere Optiken.

"Besser" ist ein Wort, dass in diesem Zusammenhang so nicht passt. Das Rauschen ist allerdings nicht nur von der grösse abhängig, sondern von der Anzahl der Megapixel in Korrelation zur Pixelgrösse und deren Abstände (zusätzlich kommen noch die Unterschiedungen von Dunkelrauschen, Luminanzrauschen und Ausleserauschen hinzu). Bei einem Kleinbildsensor mit 12 Megapixel schaut das Rauschverhältnis weit besser aus als 12 Megapixel auf einem 1.7"-Sensor. Aber nicht nur das Freistellen ist ein Grund für einen grossen Sensor sondern auch der Blickwinkel. Für Weitwinkel und Innenaufnahmen bevorzuge ich einfach grosse Sensoren, die bei schlechten Licht bessere Ergebnisse liefern und auch einen guten Bildwinkel dabei besitzen.

 

 

m.E.ist mit mFT der optimale Kompromiss gelungen.

Zweifelsohne.

Ich habe bisher keinerlei Tendenz feststellen können das NEX(APS-C)-Photos technisch gesehen auch nur ein klitzekleines bisschen besser werden als die der mFTs.Du etwa?

Ob Fotos gut werden oder schlecht hängt weniger mit der Technik zusammen als mit dem Fotographen und dessen Kunst Fotos auch nachträglich zu bearbeiten.

 

Im Gegenteil..das System mit APS-C Sensor kommt bis heute nicht richtig zur Geltung,ebenso das NX-System.

Ich will damit nicht sagen das diese schlecht wären,keinesfalls,aber sie sind eben auch nicht durch den grösseren Sensor besser.Nur anders ;)

Dann hab ich mit meiner NEX eben einen Exoten, der mir aber durch den Crop 1.5 im Gegensatz zu Crop 2 der 4/3-Systeme bessere Abbildungsmöglichkeiten in Räumen bietet.

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Fehlfokus ist natürlich zugegebenerweise ein Problem, aber das liegt meiner Meinung eher daran, dass die Objektive fehljustiert ausgeliefert werden. Ist bei gewissen Herstellern häufiger der Fall, bei anderen weniger.

 

Das scheint nur eine von mehreren Fehlerquellen zu sein. Bei meiner D90 jedenfalls haben auch dreimaliges Justieren von Gehäuse und Optik (Festbrennweite) im Service-Point nichts daran geändert, dass Aufnahmen mit Phasen-AF (Mittlerer Kreuzsensor) schon bei statischen Motiven, bestem Tageslicht, kurzer Belichtungszeit, Stativverwendung und größeren Aufnahmeentfernungen reproduzierbar und deutlich fehlfokussiert waren - auch nach Meinung des herstellereigenen Supports. Die gleichen Aufnahmen im Live-View-Modus (Kontrast-AF) waren tadellos fokussiert. Wegen seiner überaus großen Langsamkeit an dieser Kamera kam der Kontrast-AF allerdings nur für wenige Situationen überhaupt in Betracht.

 

Letztlich ist es auch egal, woran es liegt, wenn ich als Verbraucher gezwungen werde, eine wesentliche Fehlfunktion hinzunehmen, die ich auch mit mehrfachen Reparatur- und Austauschversuchen nicht beseitigen kann. Es bleibt dann allenfalls die Trennung ... :)

 

Grüße

Thorsten

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Jedoch steht auch eines fest--wer Wert auf schnellen AF legt bzw. nach wie vor den Wunsch hegt schnelle Motive und Sport bei geringerem Ausschuß zu fotografieren der sollte sich einen alleinigen Wechsel auf EVIL´s nochmal durch den Kopf gehen lassen.

Was ist z.B mit Studiofotografie??? externe Blitze ansteuern etc??

Schaut auch noch nicht so toll aus, oder?

 

 

Deine Aussagen in Ehren und falsch sind sie grundsätzlich nicht. Allerdings sind sie in ihrer Pauschalität auch nicht grundsätzlich richtig und treffen auch nur für hochwertige DSLR zu. Im Vergleich zu Einsteiger-DSLR wirst Du kaum einen Unterschied zu EVIL-Systemen finden.

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Im Vergleich zu Einsteiger-DSLR wirst Du kaum einen Unterschied zu EVIL-Systemen finden.

Auch Einsteiger-DSLRs sind durch den Phasen-AF bei bewegten Objekten schneller als eine EVIL, die schon daran scheitert den Fokus bei einem langsam rollenden Ball nachzuführen. Alles bei dem die Bewegung dann weder konstant oder langsam oder gar beides in Verbindung ist ist dann ein Fall von geht nicht.

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Auch Einsteiger-DSLRs sind durch den Phasen-AF bei bewegten Objekten schneller als eine EVIL, die schon daran scheitert den Fokus bei einem langsam rollenden Ball nachzuführen.

 

Aber eben auch nur, wenn der Fokus stimmt (siehe oben).

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