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Moin in die Runde,

ich habe nach einer längeren Fotopause auch festgestellt, dass Kameras und das Zubehör teurer geworden sind.

Ich habe mich trotzdem dazu entschlossen erneut eine Mft-Ausrüstung anzuschaffen. Lange habe ich geglaubt, dass

Handyaufnahmen ausreichen.  Dann aber festgestellt, dass es eben auch mit einem Samsung Ultra nicht reicht.

Die Werbung gauckelt Fakten vor, die in der Praxis nur unzurecheichend möglich sind. Deshalb bin ich jetzt wieder mit

Kameras und Zubehör der Fa. OMDS unterweg und habe Spaß daran. Bei den jetzt aufgerufenen Preisen muss man

aber auch sehen, dass eine Menge Technik, die vor Jahren undenkbar waren, verbaut werden. Ob die jeder braucht ist

eine andere Sache, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin jedenfalls froh über z.B. Stabi im Gehäuse und Objektiv,

die mir das fotografieren deutlich erleichtern (längere Verschlusszeiten, bessere Bildqualität usw.).

Wer auf das alles verzichten möchte ist, wie auch schon geschrieben, mit älterem oder einfacherem Equipent auch gut aufgestellt.

Und ein Aspekt fällt mir dem Zusammenhang auch noch ein: Es scheint einen Trend zur Analogfotografie zu geben, der auch zeigt,

dass die modernste und teure Technik nicht Alles ist.

Aber das ist nur meine Meinung....

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vor 2 Stunden schrieb Kater Karlo:

für mich als Verbraucher stellt sich die Frage, ob es eine "notwendige" oder "gerechtfertigte" Preiserhöhung ist oder nicht. In dem Sinn, dass der Hersteller auch mehr Kosten hatte und das umlegen muss.

Verständlich, wenn sich der Verbraucher so seine Kaufentscheidung aufbaut. Es hat aber nichts mit dem Markt zu tun. Der Hersteller könnte je nach Markt locker das Angebot verknappen und mehr Gewinn machen bei gleichen Kosten.

Übrigens sind technische Innovationen meist erflogreich weil sie einen Senkung der Produktionskosten bringen. Für den Käufer dann attraktiv, wenn er gewünschte Funtionen bekommen, bei erträglichem Kostenanstieg.

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vor 3 Stunden schrieb Kater Karlo:

Aus der Sicht des Herstellers sieht es anders aus. Solange es Leute gibt, die diese Preise bezahlen, hat der Hersteller Recht.

Ich zitiere aus dem Gedächtnis eine Radiomeldung (ich habe früher Radio gehört) von vor einigen Jahrzehnten. Eine Pharmafirma hatte ein Medikament im Programm, welches für eine bestimmte Gruppe von Krebspatienten sehr wichtig war. Es gab auch keine gleichwertige Alternative auf dem Markt. Die Firma wurde von einem großen Konkurrenten übernommen und der hat gleich einmal den Preis dieses Medikamentes vertausendfacht. So geschehen in den USA, dem Mutterland des Turbokapitalismus. Selbst dort erregte die Meldung Entsetzen und Abscheu.

Aus dem Gedächtnis zitiert. einen direkten Beleg habe ich nicht. Es finden sich aber einige Artikel im Netz, dass mit Krebsmedikamenten Mörderkohle gemacht wird, bei zweifelhafter oder gar mangelnder Wirksamkeit mancher Präparate. Es geht aber nicht um den Einzelfall, sondern um die Tatsache, dass die moralischen Grenzen der freien Preisgestaltung dann erreicht sind, wenn Monopole missbraucht oder gar Notlagen ausgenützt werden.

Was jetzt bei einer Kamera wohl nicht das Problem sein kann, auch wenn vielleicht der Eine oder Andere meint, ohne das Ding nicht leben zu können und für sich und andere Suchtpatienten einen Sozialtarif einfordert.

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vor 3 Stunden schrieb leicanik:

Ich kenne den Beruf deines Vaters nicht, gehe aber schwer davon aus, dass er heute mehr als 760 Euro monatlich verdienen würde. Insofern wäre aus meiner Sicht die einzig sinnvolle „Währung“ für solche Preisvergleiche das, was du in deinem anderen Beitrag bereits genannt hast: Die dafür aufzuwendende Arbeitszeit eines Durchschnittsverdieners.

An sich nimmt die Inflationsrate für sich in Anspruch, genau das abzubilden. Die Preisentwicklung eines standardisierten Warenkorbes über die Jahre. Und an der Inflationsrate orientieren sich auch die Lohnverhandlungen.

Im konkreten Fall war mein Vater damals bei der Bahn im "Oberbau" beschäftigt. Im Prinzip ging es da darum, Schotter in die frisch verlegten Gleise zu schaufeln. Eine Arbeit, welche heute von Gleisbauzügen besser, schneller und billiger erledigt wird, auch wenn die Bezahlung selbst für damalige Verhältnisse erbärmlich war. Sie begründet sich auch nicht auf erhalten gebliebene Lohnstreifchen, sondern auf eine Bemerkung, die meine Mutter einmal fallen gelassen hat. Vielleicht hat mein Vater etwas mehr verdient. Der Beruf des Eisenbahners war damals ja eher wegen des sicheren Arbeitsplatzes und diverser Sozialleistungen und nicht wegen der hohen Bezahlung beliebt.

Was unterm Strich ein Grund mehr ist, bei Langzeitvergleichen vorsichtig zu sein. Nicht nur die Technik hat sich in kurzen Abständen massiv verändert, auch der Kosten manueller Arbeit sind massiv gestiegen und die Lohnnebenkosten sind heute auch ganz andere, speziell bei länderübergreifender Betrachtung.

 

bearbeitet von tengris
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vor 25 Minuten schrieb wasabi65:

Verständlich, wenn sich der Verbraucher so seine Kaufentscheidung aufbaut. Es hat aber nichts mit dem Markt zu tun. Der Hersteller könnte je nach Markt locker das Angebot verknappen und mehr Gewinn machen bei gleichen Kosten.

 

Na, der Markt spielt schon eine Rolle, denn bei sinkenden Stückzahlen müssen ja die Preise steigen und/oder Neuerungen seltener werden. Das fällt bei MFT auf: Günstige kleine Kameras basieren auf immer älterer Technik und die Spitzmodelle (OM-1ii, GH7) kosten mehr als früher. Bei Canon mit großen und steigenden Stückzahlen legen die Preise nicht zu trotz Inflation - siehe aktuelle R6iii mit dem neuen 45mm. Kleinbild wird günstiger, weil das wieder mehr gekauft wird und deswegen wird es mehr gekauft und kann günstiger produziert und somit auch schneller erneuert werden. Läuft bei denen.

Was Sony da macht, ist dagegen komisch: Die entwickeln seitwärts statt vorwärts...

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vor 29 Minuten schrieb tengris:

..

Was jetzt bei einer Kamera wohl nicht das Problem sein kann, auch wenn vielleicht der Eine oder Andere meint, ohne das Ding nicht leben zu können und für sich und andere Suchtpatienten einen Sozialtarif einfordert.

Der Sozialtarif nennt sich dann BlackFriday in Kombination mit CashBack?

Erinnert sich noch jemand an Alexander Borell? Der meinte, dass die Fotoindustrie von Amateuren lebt, die sich "Profi-Kameras" kaufen und dann glücklich sind, wenn sie auf den Vergrößerungen erkennen, dass ihre Kinder blond sind.

Ohne diese zahlungskräftigen Hobby-Fotografen wären die Stückzahlen so klein, dass sich auch professionelle Fotografen die entsprechenden Kameras gar nicht leisten könnten.

Das gilt heute, beim Verfall der Erlöse im professionellen Bereich, erst recht.

bearbeitet von x_holger
typo
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vor 4 Stunden schrieb leicanik:

Die Motivverfolgung mit C-AF ist bei der A7III überraschend schwach, spätere Modelle können das wirklich wesentlich besser. Je nach Motiv bzw. Genre macht sich das in den Ergebnissen schon deutlich bemerkbar, bzw. beim Fotografieren macht es die Sache viel leichter.

Für Action ist sie es sicher nicht die ideale Kamera, aber das würde ich grundsätzlich nicht von einem Basis-Modell erwarten. Ein schneller und treffsicherer (C-)AF, hohe Bildraten, kurze Sensorauslesezeit und geringe Sucherverzögerung sind Dingem für die man sehr viel Geld ausgeben kann, sofern man es haben möchte und es gleichzeitig ein großer Sensor sein soll. Und das sind auch Gründe, weshalb die Basis-Modelle der A7-Serie immer teurer werden.

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vor 3 Minuten schrieb pizzastein:

...Ein schneller und treffsicherer (C-)AF, hohe Bildraten, kurze Sensorauslesezeit und geringe Sucherverzögerung sind Dingem für die man sehr viel Geld ausgeben kann, sofern man es haben möchte und es gleichzeitig ein großer Sensor sein soll....

Das Problem ist nur, dass immer mehr Hobby-Fotografen den Mehrwert eines "Basis-Modells" mit den fotografischen Möglichkeiten eines High-End Smartphones vergleichen und da wirken dann ein langsamer und ungenauer C-AF oder eine hohe Sucherverzögerung enttäuschend. 

Wenn ein Hobby-Fotograf schon 1000 - 2000 Euro für eine Kamera ausgibt, dann will er dafür auch einen Qualitätssprung in allen fotografischen Bereichen.

Das schränkt die Preisgestaltungsmöglichkeiten der Kamera-Hersteller auf Dauer ein, sonst werden die Stückzahlen wieder kleiner werden.

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vor einer Stunde schrieb x_holger:

Das Problem ist nur, dass immer mehr Hobby-Fotografen den Mehrwert eines "Basis-Modells" mit den fotografischen Möglichkeiten eines High-End Smartphones vergleichen und da wirken dann ein langsamer und ungenauer C-AF oder eine hohe Sucherverzögerung enttäuschend. 

Wenn ein Hobby-Fotograf schon 1000 - 2000 Euro für eine Kamera ausgibt, dann will er dafür auch einen Qualitätssprung in allen fotografischen Bereichen.

Da ziehen sie dann aber unvollständige oder einseitige Vergleiche. Und diese Haltung „ich will alles aber nichts dafür bezahlen“ ist zwar irgendwie modern, aber unsinnig. Auch wenn ich das Basismodell A7 III bezüglich des AF gerade ein bisschen kritisiert habe, würde ich sie dennoch jederzeit zum Fotografieren einem Handy vorziehen, und zwar meilenweit.

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vor 1 Stunde schrieb x_holger:

Erinnert sich noch jemand an Alexander Borell? Der meinte, dass die Fotoindustrie von Amateuren lebt, die sich "Profi-Kameras" kaufen und dann glücklich sind, wenn sie auf den Vergrößerungen erkennen, dass ihre Kinder blond sind.

Wobei das zu Zeiten dieses Herrn eher eine Frage des eingesetzten Filmmaterials und Qualität des Labors war. Ich habe einem Bekannten, der von seinen Fotokünsten sehr überzeugt war, vor etwas über 20 Jahren eine Leica MP mit den Summicronen 35 und 90 besorgt. Er hat sich damit einen Jugendtraum erfüllt.

Nach ein paar Wochen haben wir uns mal wieder getroffen. 
Bekannter: "Sagen Sie mal, Ihre Fotos sind so scharf und kontrastreich. Die Farben sind schön. Meine Bilder dagegen so flau und matschig. Was machen Sie anders?
Ich: "Ich nehme Kodak Ektachrome 100 und lass den im Fachlabor entwickeln. Und Sie?"
Bekannter: "Das ist mir viel zu teuer. Ich nehme die Hausmarke von Quelle und lass den beim Metro entwickeln. Da kosten die Abzüge nur 10 Cent"
Ich: "Aber Ihren Porsche betanken Sie schon mit Superbenzin und nicht mit Spülwasser?"

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vor 2 Stunden schrieb leicanik:

Da ziehen sie dann aber unvollständige oder einseitige Vergleiche. Und diese Haltung „ich will alles aber nichts dafür bezahlen“ ist zwar irgendwie modern, aber unsinnig. Auch wenn ich das Basismodell A7 III bezüglich des AF gerade ein bisschen kritisiert habe, würde ich sie dennoch jederzeit zum Fotografieren einem Handy vorziehen, und zwar meilenweit.

Das ist klar, aber so sind Hobby-Fotografen nun mal 😉

Natürlich ist die A7 III einem Smartphone beim Fotografieren in Haptik und Bildqualität deutlich überlegen. 

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vor 13 Minuten schrieb Johnboy:

Dann kannte er FujiFilm wohl nicht. Ich kannte ihn, aber mochte ihn garnicht.

Über den Velvia haben wir schon vor knapp 40 Jahren gesagt: Hat alle Farben. Nur nicht die, die man fotografiert hat. In oben erzählter Anekdote kommt erschwerend dazu, dass er seine Quelle-Filme vor Jahren in großen Mengen billig aufgekauft hatte, weil sie schon damals überlagert waren.

 

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Wenn ich mich richtig erinnere, dann habe ich 2006 für meine Nikon D200 1700€ bezahlt, können auch 1.800 gewesen sein, ich weiß es nicht mehr genau. Aber ich musste mich damals glücklich schätzen, dass ich diese DSLR mit 10,2 Megapixel überhaupt zugeteilt bekam! Und ich ging mit strahlenden Augen mit dieser APS-C-Kamera aus dem Laden.

Heute erhielt ich für die Nikon Z5 II ein Angebot von einem seriösen (!) Fachgeschäft, nach Nikon Winter-Rabatt und Händler-Rabatt 1.549€.

Da ich sehr viel in mft investiert habe, werde ich jetzt wohl nicht back to the roots mit Nikon gehen - in einem Alter, angesichts dessen ich mir schon keine Langspielplatten mehr kaufe. Aber in jedem Fall ist die Z5 II heute verglichen mit der D200 von einst nicht nur preisgünstiger, sondern sogar preiswerter.
Falls ich bald ein seriöses Angebot in etwa dieser Preisklasse für eine OM-3 erhalten sollte, werde ich allerdings schwach und pfeife auf mein Alter. 🤣

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