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Nein, es ist hier nicht beabsichtigt einen der üblichen Grabenkämpfe durch Systemvergleiche auszulösen, denn von Smartphone bis Mittelformat hat jede Basis ihre Berechtigung. Auch dass Motiv, Bildinhalt- und Komposition vordergründig sind, ist unzweifelhaft. Hier soll es um rein technische Ansprüche und Betrachtungen gehen, denn ein besonders gutes Foto stört es nicht, wenn es auch qualitativ besonders gut ist.

 
Ich möchte meine ( subjektive ) und ausschließlich auf das 4/3 System ausgerichtete Sicht zur erreichbaren Bildqualität in den Raum stellen und zwar basierend auf der heute im Jahre 2020 verfügbaren Hard- und Software. Werden bei technischen Betrachtungen oft lediglich einzelne Komponenten isoliert betrachtet ( z. B. Objektiv, Sensor, Signalverabeitung etc. ), besteht die besondere Leistungsfähigkeit von MFT, bei mir Olympus Komponenten, imho eben gerade im optimalen Zusammenwirken. Das Ganze ist eben, wie auch in anderen Bereichen, mehr als die Summe seiner einzelnen Teile. Neben dem reinen Aufnahmesystem sind ein optimaler Input, Stichwort ETTR, und der Workflow in der Postproduction mit entscheidend.
 
Wenn es mir hin und wieder gelingt all dies optimal zusammen zu fügen, begeistert es mich immer wieder festzustellen wie viel Potential doch in den Rohdaten steckt. Zugegeben sitze ich in der Post mit entspanntem 75cm Augenabstand vor einem 38er UHD Monitor welcher mein FHD Notebook deutlich abstraft. Insgesamt gibt es jedoch nur wenige Situationen, von am besten generell 20 Blenden Tonwertumfang mal abgesehen, wo ich mir mehr wünschen würde.
 
Ich werden hier sukzessive Beispiele in Vollauflösung posten. Vielleicht mag ja der eine oder andere User ebenfalls Ergebnisse technisch schwieriger Aufnahmen oder besonders ausgereizter Bearbeitungen zeigen. 
 
Da bei verkleinerten oder komprimierten Bildern eine Qualitätsbeurteilung kaum möglich ist, stelle ich neben dem kleinen Sample hier, noch jeweils einen Link zur Vollauflösung in 8 Bit JPG und 16 Bit TIFF zur Verfügung. Zur Beurteilung von Auflösung und Qualität ist eine Darstellung im Browser ungeeignet. Die Dateien sollten daher heruntergeladen werden. Hinweis: Die JPGs können bis zu 20 MB groß sein, die TIFFs bis zu 150 MB.
 
Als erstes ein Beispiel welches eigentlich banal ist, aber ordentlich Ansprüche sowohl an die Detailauflösung, als auch an den Tonwertumfang stellt. Eine in direkter Sonne knallweiße Fassade wurde ETTR belichtet und in der Post auf 253er Lichter so ausbalanciert, dass sich die Faschen um die Fenster abheben und hier und da noch ganz leichte Struktur in der Fläche vorhanden ist. In der dichten Bepflanzung sind selbst die tiefsten Löcher / Schatten so weit wie erforderlich geöffnet. Die Detailauflösung wurde auf 1:1 UHD Betrachtung angepasst.
 
 
Minisample
 

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bearbeitet von axl*
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vor 41 Minuten schrieb axl*:

Hallo axl*,

wahrlich eine ganz hervorragende Qualität.

Gruß
Heinrich

bearbeitet von Heinrich Wilhelm
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Ja - wirklich hervorragende Qualität. Und wenn es auch ein wenig an der eigentlichen Fragestellung vorbeigehen sollte, will ich doch hervorheben: Und das mit einem Suppenzoom! ;) 

Gut, bei einem vierstellig bepreisten Olympus Pro wird man diesen geringschätzigen Ausdruck nicht wirklich verwenden wollen, aber das gehört natürlich dazu: "Nur" MFT,  "nur" 20 MPix und keine Festbrennweite. Die Frage ist, wieviel Aufwand Du bei Aufnahme und in der Postpro getrieben hast, um alles richtig zu machen.

Ich vermute mal, daß ich bei meinen  MFT-Aufnahmen kaum eine finden werde, die dieses Qualitätslevel erreicht. Und nicht nur, weil meine Pana GX9 mit der EM-1 nicht ganz mithalten kann. Aber ich gehe mal auf die Suche.

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Teleaufnahme (300mm) an der E-M5 I mit dem 16 MPix-Sensor (allerdings nur als JPEG)

https://drive.google.com/file/d/1l33PtyDudKeuSKOfsXcDSSSAedHl2AGn/view?usp=sharing

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bearbeitet von Rob
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vor 3 Stunden schrieb Heinrich Wilhelm:

Hallo axl*,

wahrlich eine ganz hervorragende Qualität.

Gruß
Heinrich

Thx... 🙂

 

vor 2 Stunden schrieb micharl:

1. Ja - wirklich hervorragende Qualität... Und das mit einem Suppenzoom! ;) 

2. "Nur" MFT,  "nur" 20 MPix und keine Festbrennweite. Die Frage ist, wieviel Aufwand Du bei Aufnahme und in der Postpro getrieben hast, um alles richtig zu machen.

1. Hust.. röchel... 

2. Aufwand bei der Aufnahme: Bei Vorbeifahren gesehen, augestiegen... klick. 😉. Aufwand in der Post keine 10 Minuten. Allerdings habe ich auch einen gut eingefahrenen Standardworkflow.

Das 12-100 ist zwar eine Gummilinse, gehört aber zum Besten was Oly im Stall hat. Auch im Vergleich zu den Primes. 

bearbeitet von axl*
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vor 17 Stunden schrieb axl*:

Neben dem reinen Aufnahmesystem sind ein optimaler Input, Stichwort ETTR, und der Workflow in der Postproduction mit entscheidend.

Ich frage mich immer noch, was mir das Bild sagen soll. Ein Zoom kann also im mittleren Brennweitenbereich und etwas abgeblendet (einigermaßen?) scharf sein, auch am Rand. Dazu sehe ich eine sehr starke Schärfung mit kleinem Radius.

Für mich klingt das etwas nach "wenn die Bedingungen passen und alles optimal läuft, klappt's auch mit mFT". Das wiederum passt nicht so richtig zur Überschrift?

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vor 15 Minuten schrieb wuschler:

Ich frage mich, wo da die technische Herausforderung ist?

Ich freue mich auf deine Beispiele in Vollauflösung, womit du uns an von dir gemeisterten, echten Herausforderungen teilhaben lässt.

@all: Dieser Thread ist bitte eine Einladung eine Lanze für MFT zu brechen. Wer das nicht mag, kann doch gern in einem anderen Thread brechen gehen. 😉

bearbeitet von axl*
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vor 18 Stunden schrieb axl*:

Ich werden hier sukzessive Beispiele in Vollauflösung posten. Vielleicht mag ja der eine oder andere User ebenfalls Ergebnisse technisch schwieriger Aufnahmen oder besonders ausgereizter Bearbeitungen zeigen. 

 
Da bei verkleinerten oder komprimierten Bildern eine Qualitätsbeurteilung kaum möglich ist, stelle ich neben dem kleinen Sample hier, noch jeweils einen Link zur Vollauflösung in 8 Bit JPG und 16 Bit TIFF zur Verfügung.

Ich finde die Idee gut und hoffe das Du Dich durch Nicklichkeiten nicht davon abbringen läßt, Dir den Spaß daran, auch an mft, nicht verderben läßt,

Gerade bei mft finde ich auch wichtiger wie die Bilder ready to use wirken, aus Raw aber ggf auch mit entsprechender Nachschärfung im JPG, als in der 100% Ansicht. Für perfekte BQ im Crop gibt es Sensoren die größer sind und die höher auflösen. Wer es braucht.

Ich hatte unlängst auch mal die A7 III mit dem 24-105 hier ... was soll ich sagen, ich sehe für meine Zwecke  selten einen Grund warum ich für 99% meiner Bilder nicht auch mit mft zufrieden sein sollte.
Mich stört bei highIso aber ein leichtes Korn überhaupt nicht und idR brauche ich auch Dank OIS nicht mehr als iso1600-3200.

Und wenn doch dann ist es halt nicht ganz perfekt, ja mei... gibt wichtigeres als das man sich nur dafür mit viel größeren Kameras/Linsen beschwert.

ps: das schließt aber auch nicht aus das ich mir trotzdem VF hole so wie mein Hauptsystem Fuji x ist. Ist aber mehr technischer Spieltrieb als fotografische Notwendigkeit. :)

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vor 20 Minuten schrieb wuschler:

Ich frage mich, wo da die technische Herausforderung ist?

Vielleicht darin so ein Bild mit einer Linse zu machen die bis zu 200mm spontan parat hat.

welches System bietet so einen Zoomrange in dieser Qualität im WW mit nur einer Linse?

 

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vor 3 Minuten schrieb Christian_HH:

Ich finde die Idee gut und hoffe das Du Dich durch Nicklichkeiten nicht davon abbringen läßt, Dir den Spaß daran, auch an mft, nicht verderben läßt,

Kein Problem. Wer da zu mimosig ist sollte eh nicht in Foren schreiben. Außerdem bin ich Verfechter des "Führen durch Vorführen". Sollte also üblichem Forenblabla nichts überzeugend Substantielles folgen trägt das eher zu meiner Erheiterung bei. 

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vor 5 Minuten schrieb axl*:

mimosig

Die Frage nach der Herausforderung ist doch berechtigt. Ich sehe hier ein unproblematisches Motiv in günstiger Lichtsituation.
Herausfordernd wären starke Kontraste, Gegenlicht. Beispiele hierzu wären wirklich sehr willkommen.

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vor 18 Minuten schrieb axl*:

Kein Problem. Wer da zu mimosig ist sollte eh nicht in Foren schreiben. Außerdem bin ich Verfechter des "Führen durch Vorführen". Sollte also üblichem Forenblabla nichts überzeugend Substantielles folgen trägt das eher zu meiner Erheiterung bei. 

Sehr sympathisch, willkommen im Club, laßt Bilder sprechen statt Worte.
Und niemand behauptet das mft makellos ist, es geht doch mehr darum was mit einem System geht das immer noch viel leichter und portabler sein kann (nicht muss, siehe G9 oder M1x) als andere. Meine GM5 mit einem7-14 oder 12-32 ist immer noch unschlagbar klein, da hilft auch kein 11-22 an Canons M weil es eben viel enger ist.

mesuline, vielleicht sowas? 
( hier nur klein)

LO: GX9 12-60PL ooc mit etwas Gradationsanpassung
RO: RX ooc -0,3
LU: RX mit Grad.anpassung
RU: RX mit +0,3 ooc

 

bearbeitet von Christian_HH
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vor einer Stunde schrieb melusine:

Die Frage nach der Herausforderung ist doch berechtigt. Ich sehe hier ein unproblematisches Motiv in günstiger Lichtsituation.
Herausfordernd wären starke Kontraste, Gegenlicht. Beispiele hierzu wären wirklich sehr willkommen.

Genau dafür habe ich diesen Thread gedacht. Zu zeigen, was im Extremen geht. Dies müssen aber nicht immer die üblichen Verdächtigen sein, wie der allseits beliebte Tonwertumfang. Natürlich wird das immer gern genommen da dieser Punkt bei allen aktuelle Kameras immer noch ein Defizit ist und das egal ob das jeweilige System nun 11 oder 14 Blenden schafft. Genau deswegen hatte ich mir in meinem ersten Beitrag ja grundsätzlich 20 Blenden herbeigewünscht.

Zur Herausforderung des ersten Fotos. Natürlich ging es bei dem Beispiel nicht um den Tonwertumfang. Das Eröffnungsbild sollte zeigen wie vorzüglich detailreich und plastisch das MFT System abbilden kann und das trotz der bereits erwähnten und berüchtigten "nur 20 MP".

Ich freue mich auf weitere Beispiele unterschiedlichster Herausforderungen und halte es dank deiner Anregung für sinnvoll wenn beim Einstellen der Beispiele der jeweilige User einen Anhaltspunkt gibt, wo er den Schwerpunkt seiner Demo sieht.

bearbeitet von axl*
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vor 47 Minuten schrieb Christian_HH:

...vielleicht sowas? 
( hier nur klein)

Eine schöne Demo wie unproblematisch diese Szene zu beherrschen ist. Wie viel "Bumms" diesbezüglich in den ORFs steckt zeigt z. B. Robin Wong in diesem Video, wobei ich schon immer ETTR-Fan war:

 

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vor 2 Stunden schrieb pizzastein:

Ein Zoom kann also im mittleren Brennweitenbereich und etwas abgeblendet (einigermaßen?) scharf sein, auch am Rand.

Ja, echt toll oder? Ich habe ewige Jahre weißes L-Glas durch die Gegend geschleppt, dabei vorzugsweise von und nach Willich in den "Profi-Service" wo mir dann regelmäßig mitgeteilt wurde, dass der ganze dezentrierte Mist angeblich völlig in Ordnung ist. Wenn ich an diese Zeit zurück denke, schlage ich heute noch Blasen. Zugegeben war ich durch dieses Marschgepäck schlanker als heute. 😉 Und wenn ich aktuell in anderen Großglas-Systemforen herumlese dann sind Fertigungsstreuungen auch heute noch ein Thema.

 

Auch aus diesem Grunde ist das erste Foto eine gebrochene Lanze für Olympus.

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vor 18 Stunden schrieb Rob:

Teleaufnahme (300mm) an der E-M5 I mit dem 16 MPix-Sensor (allerdings nur als JPEG)

https://drive.google.com/file/d/1l33PtyDudKeuSKOfsXcDSSSAedHl2AGn/view?usp=sharing

So eine ähnliche Aufnahme habe ich auch, jedoch nicht mit deiner Motivqualität und diesem selbstbewussten Blick. Allerdings ebenso knaggisch. Diesmal war es kein Suppenzoom sondern, noch schlimmer, eine Sigma-Scherbe. Die bildet den Hintergrund so komisch soft und mit diesen kreisrunden Kullern ab... 😉

Auch hier genügt es als JPG: https://drive.google.com/open?id=1wQJTZ0MzRhu0UnpIQxUkj0yrAAlmX8Du

 

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bearbeitet von axl*
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Damit hier nicht nur die Idee des Threads kritisiert wird auch ein Bild von mir (schon älter).

Und der Titel ist ja "...eine Lanze für mft" und nicht "warum mft für mich Nichts ist" ;)

Mich hat an Mft lange Zeit am meisten beeindruckt das ich mit diesem System superweitwinkelige Brennweiten von 14mm KB äquiv. mit einer Kamera abdecken kann

die in der kleinsten Umhängetasche Platz findet und die weniger wog als von meiner Nikon D7xxx der Body alleine,

Hier ein Beispielbild von der M10 mit dem 7-14.

 

 

 

 

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vor einer Stunde schrieb Christian_HH:

Hier ein Beispielbild von der M10 mit dem 7-14.

Hmm..., zum Glück sind wir hier in einem Technikthread, wo man auch mal kritisieren darf ohne gleich gesteinigt zu werden. 😎

Für 400 ISO rauscht das ganz hübsch und auch sind an den Kanten Halos von Schärfung zu sehen. Ist das JPG OOC?

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vor 3 Stunden schrieb axl*:

Ich freue mich auf weitere Beispiele unterschiedlichster Herausforderungen und halte es dank deiner Anregung für sinnvoll wenn beim Einstellen der Beispiele der jeweilige User einen Anhaltspunkt gibt, wo er den Schwerpunkt seiner Demo sieht.

Um mich mal selbst zu zitieren: Bei größeren Tonwertumfängen in der Szene ist ETTR ist das Mittel der Wahl und bei meiner 1MKII bis 1 1/3 Blenden gut nutzbar. Hier im Vergleich das 0 EV Original und was man im Vergleich aus einem plus 1 EV ETTR entwickeln kann, ohne das das Rauschen zunimmt oder dass es nach künstlichem HDR ausschaut.

https://drive.google.com/open?id=1pj2ABnnvJ0hYVw4Y-wCKdV8_MsCUn4s2

 

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Nächte Seite, nächste Vorschau...

bearbeitet von axl*
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