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peleme

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  1. Ich verstehe was Du meinst. Seit dem mit diesem Bewusstsein umherschweife und fotografiere bin ich viel erfüllter. Kein Zwang 'schöne' Bilder fotografieren zu müssen. Den Augenblick sehen, nicht suchen und diesen dann Erfassen. Wie Du auch sagst: die sind nämlich zahlreich da. Dabei habe ich für mich festgestellt: Ich bin automatisch im leichten Telebereich. Eine Festbrennweite ist ideal für mich. Der 45 1.8 von Olympus gekoppelt an mein E-M5iii gibt mir die notwendige Leichtigkeit für den Augenblick. Für besondere Augenblicke hole ich zusätzlich meine Canonet raus. Ist zwar 40mm KB, aber ich habe durch diese beiden Festbrennweiten viel mehr gelernt, als mein Immer-drauf Zoom 12-40/2.8. Der Flow mit diesen Setup ist stimmig. Wobei die Canonet noch ein Entschleunigen mit sich bringt und eine Vorfreude wie das finale Bild wohl aussehen wird. Der Ausschuss ist bei mir weniger, da ich in den Bildern das erfasst habe was mich angesprochen hat. Keine Reise Zwang in Instagram / Postkarten Gegende um ein Bild zu machen, den andere schon vorher zig hundert mal gemacht haben. Und das mich inhaltlich genau so berührt wie eine Postkarte. Der ideale Ort, die ideale Zeit im Jetzt und Hier. Im Alltag. Ein Entgegenhalten dem 8-5 Arbeitswoche Trott. Nur die Sonne muss mitmachen. Damit Farben und Formen glänzen und Licht und Schatten dem Sekunden-Dasein die notwendige Gestalt geben können, die sowieso inne wohnt. Festgehalten für die Ewigkeit. Ich sehe ein Weg um mich entwickeln zu können und sehr viel Potential. Der Weg ist gleichzeitig der Weg um mich selbst zu verstehen. Vielleicht auch zu finden.
  2. Auch, wenn es etwas zu spät ist für die Diskussion... Ein Zitat aus dem Link: "Ich gucke einfach nur, streune durch die Gegend und lasse mich von Farben, Strukturen, Spiegelungen und Kleinigkeiten ansprechen – ein Miksang-Fotograf hat diesen Moment als „Wahrnehmungsblitz“ bezeichnet." Ich bin nicht alleine Dieses "Wahrnehmungsblitz" ist bei mir die innere Zufriedenheit bei dem Anblick, die "Vollständigkeit" dessen was ich dort in dem Moment sehe, wobei ein anderer das nie so wahrnehmen würde wie ich das gerade wahrnehme. Gleichwertig müßte einer der klassische Musik mag, sich bei den bekannten oder weniger bekannten Stücken berühmter Komponisten fühlen, oder ein Gourmet, wenn er ein fünf Sterne Koch Menü genießt, oder ein Künstler der berühmte Werke betrachtet. Dieser Impact des Moments auf einen selbst. Und genau diesen Augenblick festzuhalten um es der Menschheit zur Verfügung zu stellen, was man in dem Augenblick gesehen hat. Das war oder ist mein Beweggrund. Und es befriedigt mich innerlich. Leider kommen diese Bilder nicht in der Gesellschaft an, die eine bestimmte Erwartungshaltung hat bei dem man sich mit den Bildern nicht mehr beschäftigt, sondern "wegwischt". Danke für diesen Thread, was mir hilft mich besser zu verstehen. Insbesondere wieso mich nicht jedes schöne Landschaftsbild, nicht jedes schöne BIF Bild, nicht jede Streetfotografie, etc so stark innerlich anspricht wie diese Art von einem Bild.
  3. Höre raus, Du verdienst damit Geld. Da wäre eine Versicherung Deines Equipment eventuell sinnvoll. Falls Du die Seriennummern kennst, dann wäre auch eine Nennung in bekannten Foren zumindest ein angebrachter Schritt ( blaues Forum eventuell). Ich weiß nicht, ob eine Registrierung bei den Webseiten der Kameraherstellern ebenfalls sinnvoll wäre.
  4. Hallo Uli, Denke, dass das meiste schon gesagt ist. Nur bei den Nichtfotografen würde ich das Feedback mit Vorsicht genießen, wenn die nicht zufällig Kunstkritiker sind. Du hattest ein Ziel, das Du erwähnt hast und hast Beiträge erhalten wie man dieses Ziel innerhalb der Foto Community sauber erreichen kann. Falls Du in Richtung Kunst gehen willat, solltest du eher das Kliente Fragen. Aber keine Personen, die mit beiden Welten nichts zu tun haben. Wird dich nicht weiterbringen. Genauso konnte ich einen Ingenieur ein Gebrauchtauto hinhalten und ihn fragen, ob ich den kaufen soll. Wird nicht funktionieren, wenn es nicht grad sein Hobby, Allgemein Wissen ist. Eine Serie von Bildern, die das Museum darstellen und die Umgebung der Objekte zeigt und anschließend eben diese Bilder von den Objekten würde sicher helfen, dass diese Bilder nicht tot wirken. Obwohl selbes Bild. Die Bilder per se sind eindimensional, aber nicht tot. Schau die mal mit Anstand von ein paar Monaten an, wenn deine Erinnerung an das Museum verblasst ist. Viel Erfolg bei Deiner inneren Suche nach deinem perfekten Bild.
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