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Mir gefällt das Autobild sehr, gerade aufgrund der weichen, aber noch erkennbaren Hintergrunddarstellung. Nicht immer wird ein Bild besser, wenn es im Hintergrund eine undefinierbare Sauce hat

 

Kann es sein, dass Du einige Beiträge nicht gelesen hast? Manchen Forumern geht es nicht ums schnöde Fotografieren, sondern um Kunst! Dazu ist hier Einiges geschrieben worden.

 

So ein Auto mit angenehmen Hintergrund fotografiert guckt man (sic, ThreeD) gerne an, aber Kunst?? Tausendmal gesehen. Die amerikanische Flagge am Auto, ich dachte erst, der Hintergrund sei bei der Bildbearbeitung versaut, ist eine kreatve neue Betrachtung, also Kunst. Dazu passt überhaupt nicht die banale Bemerkung über den Autotyp. L'Art pour l'Art.

 

Kunst steht höher als gerne angucken! Meinen die Kunstbeflissenen.

 

Du befindest Dich mit Deiner konservativen Sicht in schlechter Gesellschaft, in meiner.

 

bearbeitet von Kleinkram
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Das Problem bei diesem Bild ist nicht eine mangelnde Hintergrundunschärfe, sondern das rote Autodach, das eine zu grosse Fläche einnimmt und in zu starker Konkurrenz mit der Flagge steht.

Auch wenn dieser Bildteil unschärfer wäre würde er zu sehr stören.

 

Es bezog sich auf das erste Foto mit dem Mustang, nicht auf das Foto mit der Flagge - aber danke für den Input, finde ich interessant wie unterschiedlich solche Fotos wirken

 

;)

 

Wir könnten ja mal über die angemessene Schrankgröße diskutieren ;)

 

Ja, das wäre interessant, allein der Schrank für das Tarnzeug ist bei mir schon größer als der Schuhschrank meiner Frau :D

 

Das war leichtes Gepäck. Werde nach dem auswerten der Fotos sehen ob es ein guter Kompromiss war.

 

Denke die üblichen USA-Motive haben nicht solche enormen Anforderungen an das Maximum an Ausrüstung. Meine kinder waren dort, Tochter ist mit DSLR und OM-D und  Schwiegersohn ist mit Lumix FZ45 dort gewesen - lustigerweise haben es einige Smartphone-Fotos (lower antelope) unter Acryl an die Wand geschafft. Insgesamt waren das enorm viele Landschaftsfotos - dafür würde ich nur eine Bridge mitnehmen wollen.

 

 

 

Oder man nimmt verschiedene Systeme, deren Umfang individuell für den jeweiligen Einsatzzweck limitiert wird.

 

Das ist der Weg, den viele Fotografen tatsächlich gehen - finde ich selber gut und logisch ;)

 

:)

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Oder man nimmt verschiedene Systeme, deren Umfang individuell für den jeweiligen Einsatzzweck limitiert wird.

 

Für entspanntes nebenher fotografieren ohne Objektiv-Wechselei habe ich 1" (FZ1000) und MFT (LX100 oder GX80 + 1.8/17 mm für die Jackentasche).

 

 

Wobei es zumeist auch ein finanzielles Limit gibt welches dazu führt keine Leica Q oder Sony RX1R mit Kleinbildsensor für diesen Zweck einzusetzen. ;-)

Wobei meine Jacken so eng sind, dass ich derartige Kameras so oder so nicht darin unterbringen könnte.

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Es bezog sich auf das erste Foto mit dem Mustang, nicht auf das Foto mit der Flagge - aber danke für den Input, finde ich interessant wie unterschiedlich solche Fotos wirken

 

;)

 

 

 

 

Ja sorry das hab ich übersehen bzw. überlesen ...

 

Beim Bild mit dem Mustang ist tatsächlich die mangelnde Freistellung der Punkt, ein etwas unschärferes, aber in den Hauptlinien immer noch definiertes Gebäude im Hintergrund hätte das Automobil plastischer hervortreten lassen. Diesbezüglich hat man einfach mit KB die besseren Karten.

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Kann es sein, dass Du einige Beiträge nicht gelesen hast? 

 

gelesen schon ...

 

 

Manchen Forumern geht es nicht ums schnöde Fotografieren, sondern um Kunst! Dazu ist hier Einiges geschrieben worden.

 

 

 

aber mal ehrlich ;) wenn ich alles ernst nehmen würde, was hier geschrieben steht, wäre ich schon lange verzweifelt und in einem dunklen Keller vergraben, mit Stahlschränken voller Verschwörungstheorien über schwarze Hubschrauber und Vollformatbildlooks, statt Euch hier mit meinem sonnigen Gemüt zu erfreuen ...

 

 

 

 

Kunst steht höher als gerne angucken! Meinen die Kunstbeflissenen.

 

 

:) Kunst ... jaja .. jeder hält sich erstmal für einen Künstler, bis ihn die Realität wie ein Bus streift ... und die, die nicht gestriffen werden, werden berühmt und ich kann dann sagen "mit dem habe ich schon im SKF diskutiert ..."

 

 

 

Du befindest Dich mit Deiner konservativen Sicht in schlechter Gesellschaft, in meiner.

 

 

lass uns eine konspirative Zelle gründen *Har har* (dämomisches Lachen ... ) ... ich bin mir allerdings fast sicher, dass wir noch einige andere finden, die mitmachen bei der Unterwanderung der Kunstgesellschaft des SKF

bearbeitet von nightstalker
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Beim Bild mit dem Mustang ist tatsächlich die mangelnde Freistellung der Punkt, ein etwas unschärferes, aber in den Hauptlinien immer noch definiertes Gebäude im Hintergrund hätte das Automobil plastischer hervortreten lassen. Diesbezüglich hat man einfach mit KB die besseren Karten.

Dazu hätte man den Zündschlüssel gebraucht, egal ob KB oder mFT, diese freistellungstheoretische "bessere" Abbildung ist reine Physik, aber das verstehen einige einfach nicht.

 

Nochmal etwas zu den Grundlagen, die offensichtlich fehlen:

 

Mustang, ca 3,0 Meter erforderliche Schärfentiefe, erforderlicher Abstand zum Motiv bei 45mm mFT bzw. 90mm KB sind dann gute 9 Meter.

 

9 Meter 45mm mFT /F1.8 = 2,06 Meter Schärfentiefe

 

Fokus lag auf dem Außenspiegel damit der Bomber noch in der Ebene liegt - verwertbare Schärfeebene liegt gut 0,25 Meter vor und zurück ohne sichtbare Verluste der Kantenschärfe beim Auto - also gute 2,5 Meter scharf - und das sieht man am Kofferraum, der steckt schon leicht sichtbar im Bokeh, da habe ich nachgeschärft an den Kanten. Die akzeptable Schärfe beginnt also etwa 20cm vor der Stoßstange und endet mittig Kofferraum.

 

9 Meter 90mm KB / F1.4 = 0,8 Meter

9 Meter 90mm KB / F1.7 = 1,0 Meter

9 Meter 90mm KB / F2.8 = 1,7 Meter

9 Meter 90mm KB / F3,4 = 2,0 Meter Schärfentiefe

 

Du bist immer noch der Meinung, dass das anders aussieht, wenn man KB nutzen würde?

 

Diejenigen, die permanent behaupten, dass gleiche Fotos von gleichen Motiven mit KB gemacht eine bessere Freistellung haben, bei logischerweise gleicher Schärfentiefe - denn sonst wäre es ja ein Fall für die Bullshitkurve - sind diejenigen, denen es nicht um das Fotografieren geht - denn es wird grundsätzlich jedes Foto mit KB besser gemacht weil ja das fest betonierte Freistellungsgefasel touretteartige Züge erreicht - amüsiert mich übrigens enorm.

 

Eigentlich zählte ich Dich bisher nicht zu einer solchen Gruppe von "Experten", denn irgendwie habe ich echt das Gefühl, dass solche wirren Behauptungen der Kleinbild-Fundamentalisten nur von denjenigen, die kein mFT und APS-C und KB haben, denn wären alle Systeme im Gebrauch würde die Physik ja gnadenlos auch in der Praxis bemerkt und die Freistellungsmärchen als Blödsinn erkannt werden können ;)

 

Das Motiv Auto habe ich auch mit einer KB-Knipse gemacht, zwar nicht den Mustang, aber einen SUV - sieht man hier - und es sieht von der Freistellung genau so aus.

 

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Hier hatte ich den Zündschlüssel und es waren ganz andere Voraussetzungen - eben die Abstände - vor dem Auto war nicht mehr Raum als 6 Meter und die blauen Fauleier waren dahinter locker doppelt so weit entfernt wie das Haus hinter dem Mustang, allerdings auch mehr als doppelt so groß:

 

KB mit 55mm bei /2.8 und 6 Metern Abstand = 2,07 Meter Schärfentiefe

 

Wie man sieht - die Freistellung ist ähnlich, der Hintergrund ist nahezu identisch groß, der Grund, warum solche gezielt gewählten Bildwinkel und Abstände hier zu dem gleichen Ergebnis führen ist eigentlich klar - es ist das Fotografenhandwerk, was die Physik nicht verbiegen kann.

 

Hier der Vergleich nebeneinander:

 

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Um gleich das vermutlich folgende und sinnfreie Argument der vermeintlich falschen Objektivwahl zu berücksichtigen :rolleyes: ... auch immer wieder amüsant ... würde man den Mustang mit einem KB Sigma 30/1.4 oder einem mFT 15/1.7 deutlich näher vor dem Auto schießen wäre das Haus hinter dem Auto massiv kleiner, würde weiter weg wirken und das Gleiche wäre beim SUV der Fall.

 

Als Fotograf habe ich mittlerweile zwei Sachen gelernt:

 

Der Kleinbild-Fundamentalist von heute findet das Bokeh laut seinem Freistellungsgefasel nur dann richtig klasse, wenn der Wald nicht mehr von einer gleichmäßig grünen Tapete unterscheidet und sobald man noch gut und klar erkennen kann, was es im Bokeh für Bildinhalte gibt, ist das Ganze ein NoGo für ihn ;)

 

Als Eigentümer von drei Systemen habe ich beim Kleinbild das Abblenden gelernt, Das 35/1.4 oder das 85/1.4 oder das 55/1.4 oder irgend eines der anderen Gläser mit diesen großen Blendenöffnungen ist an KB nur zu einem Bruchteil überhaupt offen nutzbar.

 

Google mal Tim Wallace Carshooting oder Scott Kelby Carshooting - das was man da sieht und auch liest ist sehr sehr interessant - aber ich muss davor warnen, die ganzen KB-Offenblende-Freistellungs-Märchenschlösser werden dann gehörig bröckeln ;) was auch bei der Literatur von Kelby und seinen Kumpels so sein wird. Diese Bücher von Scott kann ich wärmstens empfehlen - eine ausgesprochen fundierte Sammlung an Beispielen der Physik gepaart mit Aufnahmetechniken, die sich damit vereinen. Hab einen ganzen Haufen davon - das Lesen hilft verstehen.

 

Wenn man dann endlich mal begriffen hat wie abhängig das Format von Motiv, Abständen, Hintergrund und Physik ist, kann man sich ja immer noch auf dem Dauerbeispiel des freigestellten Model/Kumpel etc. die/der in der Kneipe/Restaurant vor der Holzwand sitzt und mit 50/1.4 am KB super freigestellt werden kann, zumindest die Augen, die Nase und die Ohren sind dann schon weg  - aber KB rockt halt nur so :D :D

 

Sooo, und jetzt hole ich schonmal Chips und Cola - die Rechtfertigungsorgie wird sicherlich beginnen nachdem der Text kurz überflogen wurde ohne den Kontext zu erkennen (oder ohne den Kontext zu verstehen?) und durch massenweise Wiederholung wird nun auch in diesem Thread erneut das KB an seiner Freistellung betoniert, denn HighIso hatten wir hier ja schon

 

jm2c

 

(Einen großen Nachteil hat mFT und APS-C tatsächlich - ich musste mir mittlerweile drei Sorten an Swabs kaufen nur weil die Sensoren unterschiedlich groß sind)

 

bearbeitet von Lumixburschi
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Perfekte Argumentationslinie.

 

Letztlich ist noch keines meiner Fotos aufgrund falscher Sensorgröße gescheitert, sondern entweder weil die Rahmen-/ Lichtbedingungen ohnehin Mist waren oder weil ich technische Fehler gemacht habe. Deswegen schaue ich mir bei Kameras hauptsächlich Handling und Sucherqualität an, sowie das Preis-Leistungsverhältnis des Gesamtsystems. Und natürlich was ich bereit bin zu schleppen.

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Mustang, ca 3,0 Meter erforderliche Schärfentiefe, erforderlicher Abstand zum Motiv bei 45mm mFT bzw. 90mm KB sind dann gute 9 Meter.

 

9 Meter 45mm mFT /F1.8 = 2,06 Meter Schärfentiefe

 

....

 

9 Meter 90mm KB / F1.4 = 0,8 Meter

9 Meter 90mm KB / F1.7 = 1,0 Meter

9 Meter 90mm KB / F2.8 = 1,7 Meter

 

 

Interessant wäre wie es aussehen würde, wenn mit Blende 2 KB bzw 1 MFT die Schärfentiefer nur halb so gross wäre und der Fokus auf den voreren Teil des Autos gelegt wäre. Wahrscheinlich würde es nicht stören, wenn der Hinterteil unschärfer wäre und der Hintergrund wäre in der Tat unauffälliger..

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Interessant wäre wie es aussehen würde, wenn mit Blende 2 KB bzw 1 MFT die Schärfentiefer nur halb so gross wäre und der Fokus auf den voreren Teil des Autos gelegt wäre. Wahrscheinlich würde es nicht stören, wenn der Hinterteil unschärfer wäre und der Hintergrund wäre in der Tat unauffälliger..

 

Davon hatte ich welche von einem Dodge gemacht, habe ich alle gelöscht, gefiel mir komplett garnicht. Mich hat ja schon der unscharfe Kofferraum gestört beim PonyCar.

 

Wenn das Auto sich eh nicht bewegt kannts du ja "Focus-Stacking" machen und das Gesamtfoto aus Einzelfotos zusammenbasteln.

Dazu würde ich zunächst mal den Wunsch haben müssen den Hintergrund weiter weichzuzeichen, allerdings mag ich diese übertriebene Weichzeichnung bei einer solchen "urban scenery" an und um Autos nicht.

 

Hier Beispiele, wie ich die Autos darstellen möchte, wenn ich welche fotografiere, eines ist mit der Vollformat und eines mit der OM-D gemacht:

 

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Dezent und ganz leicht plastisch - das gefällt mir

 

:)

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Google mal Tim Wallace Carshooting oder Scott Kelby Carshooting - das was man da sieht und auch liest ist sehr sehr interessant - aber ich muss davor warnen, die ganzen KB-Offenblende-Freistellungs-Märchenschlösser werden dann gehörig bröckeln ;)

 

 

Man muss nicht unbedingt nach den Beiden gucken. Fast die gesamte Fotoliteratur, die ich gelesen habe, nutzt extreme Freistellung nur in seltenen Sonderfällen (wie z. B. bei Deinem Flaggenfoto). Es gibt zu wenig Motive, die eine künstliche "Vernebelung" des Hintergrundes fordern.

bearbeitet von Kleinkram
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Wenn das Auto sich eh nicht bewegt kannts du ja "Focus-Stacking" machen und das Gesamtfoto aus Einzelfotos zusammenbasteln.

 

Genau das nutze ich ganze gerne bei mFT, um im Nahbereich den Hintergrund sehr ruhig zu halten (eventuell ganz verschwinden zu lassen) und trotzdem ein durchgehend scharfes Motiv zu erhalten. In dem Auto-Beispiel wäre das mit dem Nocticron 42,5/f1,2 gegangen.

 

Aber wie so oft, ist das gewünschte Ergebnis Geschmacksache, der ein oder andere hätte am liebsten alles komplett scharf gehabt und wieder andere (schon geschehen) hätten sich einen etwas stärker verschwommen Hintergrund gewünscht, auch wenn das Motiv nicht durchgehend scharf geworden wäre. Die Argumentationskette, warum gerade das eine Maß an Freistellmöglichkeit das richtige ist, lässt sich beliebig in jede Richtung ändern. Wer also gerne Autos so fotografiert, dass sie, von schräg vorne, mit Offenblende noch fast komplett im Schärfebereich liegen, ist offenbar mit mFT gut bedient. Schön zu wissen ;)

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Davon hatte ich welche von einem Dodge gemacht, habe ich alle gelöscht, gefiel mir komplett garnicht. Mich hat ja schon der unscharfe Kofferraum gestört beim PonyCar.

 

 

Gerade das Foto mit dem Ponycar hat mir sehr gut gefallen.

 

 

 

 

 

 

Hier Beispiele, wie ich die Autos darstellen möchte, wenn ich welche fotografiere, eines ist mit der Vollformat und eines mit der OM-D gemacht:

 

attachicon.gif01.jpg

 

attachicon.gif02.jpg

 

 

 

Ich weiss nicht, welches mit welcher Kamera gemacht ist. Das erste (BMW) hat mehr Schärfentiefe, das stört aber bei diesem Foto nicht weil der Hintergrund schön ist und typisch für Hamburg, genau wie dei Nummerntafel. Dieses gefällt mir sehr gut.

 

Beim zweiten Bild ist der Hintergrund nicht so interessant  und daher ist es auch gut, dass die Schärfentiefe geringer ist.

 

 

 

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Und weiter? Der eine bevorzugt mehr oder deutlicheren Hintergrund und der andere weniger deutlich und mehr Isolation. Keiner der beiden Ansätze ist falsch oder der eine besser als der andere, es ist wie beim meisten in der Fotografie Geschmacksache. Und trotzdem habe ich mit KB einfach mehr Reserven, bei der Freistellung, in der Dynamik, bei der ISO und der Lichtstärke.

 

Wenn man nicht mehr Reserven braucht, kann man sehr glücklich mit MFT, APS -C, 1" und SP-Kamera werden.

 

Und wenn man das eine nicht hat, dann vermisst man es vielleicht auch gar nicht bzw hat keinen Vergleich.

 

Also ich vor 4 Jahren APS-C Canon auf Sony KB gewechselt habe ich nach drei Tagen gemerkt, was für ein extremer Unterschied ist und bemerke es bis heute (besonders bei der A7s) was für extreme Spielräume habe (und diese auch nutze).

 

Ich freue mich, dass es soviel unterschiedliche Systeme für soviel unterschiedliche Prioritäten und Nutzer gibt. Hauptsache die Leute fühlen sich damit und ihren Fotos wohl. :)

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Es gibt zu wenig Motive, die eine künstliche "Vernebelung" des Hintergrundes fordern.

Das sehe ich auch so, die "Vernebelung" nutze ich nichtmal bei Tierfotos - allerdings nutze ich dort dann doch sehr kräftige Freistellung. Grade bei den Naturfotos komme ich mit mFT schneller an die Grenze von dem, was ich erreichen will. Das hatte ich schon mal irgendwo dargestellt, da gab es den Wolf, den ich mit mFT nicht so hinbekommen habe wie mit der DSLR - das lag allerdings nur daran, dass ich unbedingt einen bestimmten Stil in meinen Naturfotos pflegen will.

 

Wolf mit DSLR und OM-D am gleichen Ort und Tag:

 

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Genau hier gefiel mir der Hintergrund mit der OM-D (links) garnicht - was aber nicht heißen soll, dass man mit der OM-D keine Naturfotos machen kann mit einem bestimmten Stil, z.B. mit dem 75/1.8 an der OM-D klappt das offen oft auch sehr gut, wie z.B. hier:

 

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Besondere Situationen löse ich mit dem 100-300 auch schon mal gerne - hier bei Regenrest und kommendem blauen Himmel wollte ich die Waldstimmung dezenter einfangen - auch hier geht mit mFT viel.

 

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Die Möglichkeiten sind schon da - keine Frage - Ob nun große oder keine Sensoren oder große oder kleine Kameras - darum geht es ja in der Fotografie auch nicht solange man das richtige Werkzeug im richtigen Moment nutzt, wie z.B. eine OM-D und ein 100-300, und die Abstände zum Tier geplant umsetzt anstelle mit dickem Gerät irgendwo rumzulaufen und den Flattermann mit maximaler Freistellung zu schießen damit der hässliche Hintergrund nicht auffällt.

 

Ob nun der Eisvogel oder das Eichhörnchen oder der Kleiber lieber im Wald oder vor der grünen Tapete sitzen muss ist halt Geschmacksache - für mich ist es wichtig den Stil beizubehalten - und das kann ich mit sehr verschiedenem Werkzeug ziemlich identisch umsetzen - hier mit APS-C, KB und mFT - und diese Fotos sind alle geplant entstanden aus der Tarnung heraus:

 

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Was mir hier immer noch sehr fehlt sind Beispiele von denjenigen, die mir erklären wie wichtig bestimmte Systeme im Leben sind, z.B. den superduper freigestellten Sportwagen mit Kleinbild oder das schön in Szene gesetzte Tierchen mit Kleinbild... aber da kommt nicht viel, zumindest keine Fakten.

 

;)

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Erstaunlich, gerade bei deinen Wolfsbildern gefällt mir das linke sogar noch etwas besser (gut finde ich aber beide). Es zeigt die natürliche Umgebung mit, die für mich auch dazu gehört, wobei die Umgebung angenehm weich zurücktritt und dem Wolf immer noch ausreichend Vorrang gewährt. Gefällt mir gut, aus den gleichen Gründen wie auch bei den Autobildern.

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D

 

Was mir hier immer noch sehr fehlt sind Beispiele von denjenigen, die mir erklären wie wichtig bestimmte Systeme im Leben sind, z.B. den superduper freigestellten Sportwagen mit Kleinbild oder das schön in Szene gesetzte Tierchen mit Kleinbild... aber da kommt nicht viel, zumindest keine Fakten.

 

;)

Die Antwort hast Du Dir doch mit Deine Wolfsbeispiel selbst gegeben. Manche pflegen einen ähnlichen Stil bei Portaits, Autos, Produkten, Technik usw.

 

Die einen mögen bei bestimmten Themen eben mehr und die anderen weniger Freistellung und beides ist ok. :)

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Gerade bei den Wolfsbildern kann ich verstehen, dass man hier den Stil des rechten Bildes pflegen will und sich die passende Kamera dazu aussucht.

Hier ist dann aber auch eine Optik vorhanden, die man sich erstmal gezielt anschaffen muss (ein 135mm/2 oder 200mm/2 vielleicht).

Und wenn ich diese Optik an einem kleineren Sensor nutze, habe ich einfach einen Ausschnitt aus der Bildmitte. Die "Soße" im Hintergrund ist die gleiche.

(Jetzt kann man natürlich sagen - ja, aber wenn das Motiv den gleichen Flächeninhalt haben soll, dann ist der Abstand wieder anders usw usw - das normale sich-im-Kreis-drehen halt).

 

Ich denke, es ist ziemlich beliebt, einen Bildeindruck per Technik hinzubekommen, den das menschliche Auge so nicht kennt oder gewohnt ist. Dadurch wirken Bilder ungewöhnlicher und fallen auf.

Dazu gehört bestimmt der Einsatz einer übertriebene Freistellung von entfernten Motiven, aber auch, wie ich bei mir festgestellt habe, der Einsatz von Focus Stacking im Nahbereich (am besten noch mit einer übertriebenen Schärfebearbeitung). Die Kombination Auge/Gehirn sieht da anders oder nimmt es anders wahr.

bearbeitet von grillec
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Wolf mit DSLR und OM-D am gleichen Ort und Tag:

 

Das Bild hast Du sicher nicht zum letzten mal eingestellt :D

 

Das linke Bild gefällt mir nicht besonders, zu viel feine Strukturen unten im Bild und oben das Swirl-Bokeh mit hart kontrastierten Zerstreuungskreisen, da fällt's mir schwer, den Wolf anzusehen und mich nicht von der unruhigen Umgebung ablenken zu lassen. Ein bis zwei Stufen aufblenden hätten dem Bild aus meiner Sicht sehr geholfen, oder alternativ ein weicheres Bokeh. Beim rechten Bild ist's umgekehrt, das würde mir ein wenig weiter abgeblendet besser gefallen, um die Umgebung etwas mehr erahnen zu können. Dafür sticht das Gesicht des Wolfes wunderbar aus dem Bild heraus, es wirkt auf mich viel räumlicher als das platte linke Bild, wo sich die starke Teleperspektive mehr bemerkbar macht.

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Hier ist dann aber auch eine Optik vorhanden, die man sich erstmal gezielt anschaffen muss (ein 135mm/2 oder 200mm/2 vielleicht).

Und wenn ich diese Optik an einem kleineren Sensor nutze, habe ich einfach einen Ausschnitt aus der Bildmitte. Die "Soße" im Hintergrund ist die gleiche.

(Jetzt kann man natürlich sagen - ja, aber wenn das Motiv den gleichen Flächeninhalt haben soll, dann ist der Abstand wieder anders usw usw - das normale sich-im-Kreis-drehen halt).

 

Die "Soße" im Hintergrund ist dabei dann nicht die gleiche, sondern, bedingt durch den engeren Bildwinkel, fällt die Schärfentiefe am kleinen Sensor am anfokussierten Objekt geringer und die "Soße" im Hintergrund weicher aus. Es sei denn, man betrachtet das Bild des kleineren Sensors dann nur in jener Ausgabegröße, welche eben diesem Bildausschnitt des zu vergleichenden größeren Sensors mit derselben Optik dran entspricht.

Nur fotografisch, oder bildbetrachtend, ergäbe dies recht wenig Sinn, sogar noch etwas weniger als das "normale sich-im-Kreis-drehen" mittels ausbleibender Berücksichtigung der Abbildung gleicher Bildwinkel unter den Tisch fallen zu lassen. ;)

bearbeitet von flyingrooster
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Ich finde das linke Wolfsbild deutlich spannender, da es die Umgebung noch erkennbar mit abbildet. Die Freistellung beim rechten Wolfsbild ist mir zu viel, aber in diesem Fall noch akzeptabel, da der Körper des Wolfes vom Kopf verdeckt wird. Beim linken Bild ist der ganze Rumpf sichtbar, so dass mehr Freistellung mMn. der Bildwirkung abträglich wäre.

 

Kleinere Bildformate unterstützen es, bei Fotografie mit Offenblende noch ausreichend Schärfentiefe zu erhalten. Den gleichen Effekt erziele ich natürlich auch wenn ich bei Kleinbild abblende, aber dafür schleppe ich halt auch eine größere und schwerere Ausrüstung mit. Für mich ist das "fotografische Fenster" bei kleineren Sensoren technisch ausreichend groß, es wird aber sozusagen "physisch" für mich durch die kleinere Ausrüstung enorm erweitert. Größere Sensoren erschließen noch ein paar Randbereiche mehr, dafür aber um den Preis von mehr Volumen und Gewicht, sowie höhere Einkaufspreise. Davon unabhängig sind funktionale und andere technische Aspekte, die sich mehr oder weniger mit jedem Sensorformat umsetzen lassen. Die Ergonomie hängt im wesentlichen vom Gestaltungstalent der Ingenieure und ob ein paar wichtige Grundregeln beachtet werden.

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Die "Soße" im Hintergrund ist dabei dann nicht die gleiche, sondern, bedingt durch den engeren Bildwinkel, fällt die Schärfentiefe am kleinen Sensor am anfokussierten Objekt geringer und die "Soße" im Hintergrund weicher aus. Es sei denn, man betrachtet das Bild des kleineren Sensors dann nur in jener Ausgabegröße, welche eben diesem Bildausschnitt des zu vergleichenden größeren Sensors mit derselben Optik dran entspricht.

 

 

Die Ausgabegröße darf dabei natürlich nicht mit einem unterschiedlichen Faktor belegt werden.

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 Größere Sensoren erschließen noch ein paar Randbereiche mehr, dafür aber um den Preis von mehr Volumen und Gewicht, sowie höhere Einkaufspreise. Davon unabhängig sind funktionale und andere technische Aspekte, die sich mehr oder weniger mit jedem Sensorformat umsetzen lassen.

 

Es hängt halt immer stark vom Einsatzbereich ab.

 

Ich habe inzwischen einige Sportbilder von mFT gesehen. Bei Ballspielen, die meist mit dem 40-150 f 2.8 abgelichtet wurden, finde ich den Look einfach nicht schön, besonders wenn es sich um Amateursport handelt, wo man oft hässliche Zäune oder leere Ränge im Hintergrund hat. Da ist mir Soße lieber als natürliches Habitat ;)

 

Ähnlich verhält es sich mit Konzertbildern, wo die Technikracks oder Bühnenaufbauten im Hintergrund nicht unbedingt bereichernd wirken wenn sie noch in der Schärfezone liegen.

Ich habe da zwar vor einer Weile bei der Coverband Mad Zeppelin recht ordentliche Ergebnisse hinbekommen mit dem 75 f 1.8., aber auch nur weil ich bis direkt an die Bühne ran konnte.

Am Sonntag in Mainz bei den Heavytones waren 2-3 Meter Sperrzone vor der Bühne, und schon ist wieder zuviel scharf.

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