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Vielleicht sollten die Hersteller auch die gefühlte Blende aufdrucken...

 

Selbstredend ist die physische Gegebenheit des Objektivs das A und O, das auch kommuniziert wird.

Alles andere ist persönliches Empfinden und höchst variabel.

Blendenöffnung ist Blendenöffnung, ISO ist ISO und Verschlusszeit ist Verschlusszeit, immer und überall und bei jedem Sensorformat - unumstößlich!

Das darüber hinaus gehende ist variabel und nicht handfest darstellbar.

bearbeitet von Gast
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Bitte versteht doch endlich, dass diese Umrechnerei nur eine Krücke ist, für Leute, die sich nicht vom Kleinbildformat lösen können ... leider wird das Ganze vor allem von Leuten angewendet, die in ihrem Leben maximal wenige Jahre mit dem Format zu tun hatten ... die also eigentlich auch direkt im passenden Format arbeiten und denken könnten.

 

Es ist eine Hilfkonstruktion, um das Verhalten von verschiedenen Sensorgrössen vergleichen zu können ... keine Religion!

 

Aber was will man von einer Industrie erwarten, die im Jahr 2017 noch die Sensorgrössen anhand der Röhrengrösse, die für diese theoretisch nötig wäre, angibt? ... Klar eine Brennweitenangabe, die auch umgerechnet wird ...

 

Grundsätzlich ist es so, dass der Mensch einen Merkwert braucht. Deswegen gibt es ja die Weinsprache. Bei verschiedenen Größen für einen Zweck muss ein Vergleichswert, eine Quasi-Norm her, damit kein Begriffs- undRededurcheinander entsteht.

 

Wie der Vergleichswert entsteht ist egal, er muss nur verstanden werden. TEST als Theoretiker-Magazin z. B. hat eine Zeitlang die "Normalbrennweite" (an die 45 mm bei KB) als 1 gesetzt und die anderen darauf bezogen. Das ist theoretisch sinnvoll, aber keiner hats verstanden, jetzt nehmen sie wieder KB als Vergleich. Ein Beispiel, wie sich Begriffstheoretiker selbst mit Marktmacht verheben können.

 

Weil das Verstehen und Nutzen im Alltag (nicht in Wissenschaft und Technik) wichtiger ist als die theoretische Richtigkeit, haben weiterhin die traditionell bekannten PS, KB, VF, 1 Zoll, MFT, MF, Pfund, kmh (richtig km/h), Sonnenblende, Neonfarben (Neon leuchtet nur rot), Glühbirne... ihre Berechtigung.

 

Blendenumrechnung als Allgemeinbegriff ist auch so ein Theoretikerprodukt. Die Wissenden wissen, dass eine von zig Gestaltungs-Möglichkeiten Schärfentiefe ist und die durch Croppen beeinflusst wird. Damit sie es nicht vergessen, rechnen manche nur für diese Nebennutzung automatisch um. Damit die anderen, die es nicht brauchen, es auch wissen, rechnen sie für die gleich mit um. :)

 

bearbeitet von Kleinkram
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Am besten wäre es, wenn man einfach die Sensordiagonale nähme und die Objektive in Vielfachen dieser angeben würde ... (auch wenn damit das oben erklärte Problem der Geometrie nicht gelöst wäre) ... dann wäre jedem klar, wie ein 0,65x WW einzustufen wäre.

 

Bei Ferngläsern klappt das doch mit der Angabe der Vergrößerung statt einer Brennweite. Das wäre doch so ähnlich.

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Für das Blitzen hat man aber recht lange die wirkliche Blende benötigt.

 

 

 

 

 

 

Du kannst Dir ja mal die Cropfaktoren der üblichen Formate zueinander für 16:9 und 1:1 ausrechnen, da ist ziemlich Luft drin ... ungefähr so unbedeutend wie der Unterschied zwischen APS und mFT ;)

 

 

 

Wie sagt man dazu? Korinthen... [emoji4]

 

 

genau ... und wann werden die Croptheoretiker das endlich kapieren? ;)

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Am besten wäre es, wenn man einfach die Sensordiagonale nähme und die Objektive in Vielfachen dieser angeben würde ... (auch wenn damit das oben erklärte Problem der Geometrie nicht gelöst wäre) ... dann wäre jedem klar, wie ein 0,65x WW einzustufen wäre.

 

S. vergeblicher Versuch von TEST.

 

Im Übrigen rechne ich bei meinen Tele- und WW-Vorsätzen immer auf die entsprechende Brennweite um. Mein Gehirn denkt seit Jahrhundzehnten in KB-Brennweite.

 

Vielleicht denke ich um, wenn die PS verboten werden.

bearbeitet von Kleinkram
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Klar, ich rechne nicht vor jedem Bild herum, 

 

 

Danke

 

 

aber wenn es darum geht, welche Kamera und Objektive mitgenommen werden, rechne ich schon mal um welches Objektiv der anderen Kamera welchem entspricht. Nicht nur Brennweite, sondern ganz grob auch die Blende. Erst recht bei Kaufentscheidungungen. Ich hätte schon längst eine Rx100 oder Lx100, wenn die Äquivalente Blendenzahlen kleiner

 

 

das ist ja kein Problem .. aber ich gehe mal davon aus, dass Du nicht auf dem Feld stehst und Dir überlegst, also wenn ich das Bild jetzt genauso machen will, als hätte ich eine Kleinbildkamera mit dem 1,8/55 dabei, bräuchte ich an mFT ... Oh Mist, das geht nicht .. oooch nö, dann lass ich das und geh wieder heim

 

:D

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Den wirklich perfekten Fotografen erkennt man daran, dass er stets einen Ordner mit diversen Tabellen (Cropfaktoren/Äquivalenzen etc) mitführt und jeweils erst nach ausgiebigem Studium entscheidet, welche Brennweite für sein Motiv anwelchem der mitgeführten Sensorformate richtig ist. Bei Zoomoptiken wird er ebenfalls erst nach gewissenhaftem Studium der Dokumentationen entscheiden, welche (Brennweiten)Zahl er mit der Indexmarkierung zur Deckung bringt.

Die selbe Vorgehensweise ist zum Einstellen der optimalen Zeit/Blenden/ISO Kombination ebenfalls unabdingbar wenngleich noch etwas diffiziler

;):lol:

bearbeitet von Viewfinder
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Den wirklich perfekten Fotografen erkennt man daran, dass er stets einen Ordner mit diversen Tabellen

 

Jetzt sei mal nicht so böse. Wir Fotografen können immerhin noch ein bisschen Kopfrechnen was Dreisatz und einfache Multiplikationen und Divisionen zur Flächen- oder Cropberechnung angeht. Sogar die Blendenreihe, eine Multiplikation mit Wurzel aus 2, beten wir auswendig runter und haben das umgekehrt proprtionale Verhältnis von Blende und Belichtungszeit verinnerlicht.

 

Das macht uns nur noch der ein oder andere Ingenieur nach, der Rest braucht einen Taschenrechner ! ;)

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Mein Gehirn denkt seit Jahrhundzehnten in KB-Brennweite.

Jopp, so isset bei mir auch - es wäre für mich richtig schwierig, wenn ich mit OM-D und APS-C-Knipse und KB-Knipse die Bildwinkel (Brennweite) nicht vergleichen kann.

 

Allerdings habe ich µFT nur gekauft weil Crop 2.0 supereinfach zu rechnen ist und als APS-C nutze ich bewusst Pentax weil der Crop von 1,5 noch grade relativ simpel im Kopf gerechnet werden kann, für Canon mit 1,6 reicht mein geistiges Potenzial nicht aus ;)

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Eigentlich kennt man doch seine Objektive. Ich denke darüber nach, ob ich bei einem Motiv Tele oder Weitwinkel nutzen will und im Zweifel noch warum. Aber rechnen brauche ich dann nicht - ganz egal ob der Crop nun 2 oder 8 oder 1,37354 ist.

 

Aber so unterschiedlich sind wir halt alle.

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ThreeD hat Recht, das Smartfohn ist unabdingar. Entweder zum Fotografieren oder bei Leuten mit Kamera zum Werte-Umrechnen.

 

Hört mal, Ihr Alten! Könnt Ihr Euch erinnern? Hat jemals jemand geschrieben, die Flötenminox hätte umgerechnet ein 8/45 ger Objektiv? Oder die Pen F ein 5,6/50 als Standard? Haben die MF ler davon gesprochen, dass aus ihrer Sicht das 3,5/50 Elmar ein 8/50 ist? Nein! Das waren Praktiker! Die haben die Kamera gekauft, die sie benötigten. Zum Fotografieren, nicht zum Theoretisieren.

bearbeitet von Kleinkram
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Aber rechnen brauche ich dann nicht - ganz egal ob der Crop nun 2 oder 8 oder 1,37354 ist.

 

 

 

mFT und Cropfaktor 2 macht einfach Spaß. Selbst wenn man noch nie was mit KB am Hut hatte, ist die Vorstellung doch einfach schön, dass man mit einem billigen mZuiko 75-300 eigentlich eine 150-600 mm-Linse erwirbt :)

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Jetzt sei mal nicht so böse. Wir Fotografen können immerhin noch ein bisschen Kopfrechnen was Dreisatz und einfache Multiplikationen und Divisionen zur Flächen- oder Cropberechnung angeht. Sogar die Blendenreihe, eine Multiplikation mit Wurzel aus 2, beten wir auswendig runter und haben das umgekehrt proprtionale Verhältnis von Blende und Belichtungszeit verinnerlicht.

 

Das macht uns nur noch der ein oder andere Ingenieur nach, der Rest braucht einen Taschenrechner ! ;)

 

so war das mal im letzten jahrtausend ^_^

 

wer noch geistig beweglich geblieben ist und mit der zeit geht, der hat heute dafür eine app auf dem smartphone oder dem tablet

 

aber genau genommen braucht man den ganzen kram dank zooms und dslm technik auch gar nicht mehr: man dreht solange an der cam, bis das bild im sucher so aussieht, daß es einem gefällt :)

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Spaß beiseite: wer (nicht gerade Anfänger ist) und nicht intuitiv zur richtigen Brennweite greift oder die passende Blende* einstellt, gleich welches Sensorformat in seiner Kamera werkelt, ist vielleicht mit einem SP wirklich besser bedient!

 

*unterwegs spielt doch das Äquivalenz-Rumrechnen überhaupt keine Rolle, für wenig Schärfentiefe macht man die Blende möglichst weit auf, für viel Schärfentiefe weiter (aber nicht zu weit) zu und in den vielen anderen Situationen blendet man leicht ab, um die (wahrscheinlich) beste BQ zu bekommen...ich muss mit dem arbeiten, was ich dabei habe, was das äquivalent bei Sensorformaten, die ich nicht (dabei?) habe wäre, ist doch sch....egal

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mFT und Cropfaktor 2 macht einfach Spaß. Selbst wenn man noch nie was mit KB am Hut hatte, ist die Vorstellung doch einfach schön, dass man mit einem billigen mZuiko 75-300 eigentlich eine 150-600 mm-Linse erwirbt :)

 

...weniger schön, dass zB ein ganz nettes WW (Altglas?) mit 24mm zum Normalo kastriert wird

 

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Wir Fotografen können immerhin noch ein bisschen Kopfrechnen was Dreisatz und einfache Multiplikationen und Divisionen zur Flächen- oder Cropberechnung angeht.

 

Das Umrechnen von 42,5mm @mFT auf APS-C mit Faktor 1,5 braucht dann doch mal fünf Sekunden. Und dann stelle ich fest, dass ich das Nocticron nicht habe und es 63,75mm nicht gibt als Objektiv (Zooms ausgenommen, das könnte man natürlich bei Bedarf austesten mit Zollstock und sich eine Markierung auf das Objektiv machen).

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Da würde ich mal einwerfen, dass es deutlich interessantere Systeme zur Altglas-Adaption als MFT gibt.

Am besten das, für das die Objektive gemacht wurden (=native Bildwinkel). Nur unter diesem Aspekt ist für mich die Sensorgröße etwas bedeutungsvoll.

Für die restliche (Neuglas-)Fotografie ist es für mich rein fototechnisch heutzutage nicht wirklich so wichtig, ob nun FT, APS-C oder KB.

Da spielen für mich andere Aspekte eine viel wichtigere Rolle: Gewicht, Volumen, Preis...und natürlich dass einem ein bestimmtes Kameramodell liegt/gefällt und man die für einen selbst wichtigen Optiken bekommt

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Das Umrechnen von 42,5mm @mFT auf APS-C mit Faktor 1,5 braucht dann doch mal fünf Sekunden. Und dann stelle ich fest, dass ich das Nocticron nicht habe und es 63,75mm nicht gibt als Objektiv (Zooms ausgenommen, das könnte man natürlich bei Bedarf austesten mit Zollstock und sich eine Markierung auf das Objektiv machen).

 

Hmmm... interessante Rechnung, kann ich irgendwie nicht nachvollziehen - vermutlich hast Du da irgendwas durcheinander geworfen :D

 

Der Crop bezieht sich (nicht nur) hier grundsätzlich auf den Bildwinkel vom KB, also Bildwinkel von MFT x 2.0 = aquivalent zum Bildwinkel von KB

 

Wenn man nun 42,5mm mFT x 2.0 rechnet komme ich auf den Bildwinkel von 85mm an KB

85mm an KB wäre in etwa der Bildwinkel von 57mm (Crop 1.5 = 56,666) an APS-C ( je nach Hersteller sind das 1.5 - 1.6 )

 

Warum Du nun ausgerechnet 42,5mm MFT x 1,5 = 63,75mm rechnest erschließt sich mir nicht ganz - welchen Vergleich strebt Du damit an ? ... oder stehe ich grade auf dem Schlauch und habe irgendwas übersehen?

 

 

bearbeitet von Lumixburschi
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