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Einige Urlaubseindrücke einer Fjordkreuzfahrt (etwas über 300 Passagiere), sicherlich haben andere Mitglieder bei anderen Urlauben andere Erfahrungen gemacht und können darüber berichten. Das könnte eine interessante Diskussion (ohne "richtig" oder "falsch" bewerten zu müssen) ergeben.

 

Handys: früher waren I-Phones auf diesen Reisen bestimmend, heute hauptsächlich aus dem Hause Samsung.

 

Tablets: immer noch eine Domäne von Apple

 

Beide Systeme werden auf der Kreuzfahrt praktisch nicht zum Fotografieren genutzt, da man Besseres dabei hat. Das kenne ich von anderen Urlauben anders.

 

Kompaktkameras: nicht mehr sehr viele, meist ältere Canon-Ixus oder Panasonic-TZ, auch Olympus-Tough.

 

Bridgekameras: wenige und meist ältere Modelle, sehr bunt gemischt über alle Hersteller.

 

1-Zöller: nur in Form von Sony RX100 vorhanden, davon aber reichlich. Das scheint eine äußerst beliebte Reisekamera zu sein.

 

Micro4/3: eine E-PM2 mit 14-42, eine G5 mit 14-140II und meine GM5 (20/1.7, 45/1.8, 14-140II und FE-Lenscap).

 

APS-C: weit über die Hälfte aller Kameras gehören hierzu. Mit Abstand die größte Gruppe ist die 400d, Canon muß Dutzende davon verkauft haben. Meist wird diese Kamera zusammen mit dem 18-55 Kit betrieben oder mit einem Tamron Superzoom. Streulichtblenden sind meist nicht vorhanden, aber UV- und Pol-Filter. Nikons gibt es viel weniger, aber mehr Modellvielfalt, und fast nur mit Nikon-Linsen (18-105 oder 18-200). Streulichtblenden sind selten, UV- und Pol-Filter sind aber Standard. Keine Sony NEX oder Alpha. Keine Fuji und keine Leica.

 

Vollformat: 14 Kameras, 7 davon Canon 5d, eine Canon 5dII. Graues Glas, Streulichtblende vorhanden, aber fast immer in Transportstellung. 3 Nikon ( 2 D600, eine D750), hier ist das 14-24 oder das 70-200 drauf. 3 Sony A7, 2 davon gehören dem gleichen Besitzer.

 

Es gibt immer noch Leute, die mit Film knipsen, ich sah Minolta, Olympus  und Mamya (diese sogar Mittelformat).

 

Video ist out, zumindest spezielle Videokameras (das machten nur 3 Leute). Auch sogenannte Action-cams gab es nicht, was aber wohl in der Natur dieser Reise liegt.

 

Zum Fotografierverhalten: man fotografiert aus Augenhöhe von der Stelle aus, wo man gerade steht. Seltenst geht jemand für ein Bild in die Knie oder steigt auf eine Parkbank oder klettert sogar auf einen Stromkasten. Auch Standortveränderungen, nachdem man die Kamera einmal ans Auge genommen hat, kommen praktisch nicht mehr vor. Dafür werden aber auch statische Motive gerne im Serienbildmodus mit mindestens 3 Bildern aufgenommen.

 

 

Was habt Ihr so beobachtet?

 

 

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den härtesten habe ich mal in esch sur alzette  gesehen , wie der letzte horst von den klamotten her , aber 3 pelicases dabei 2 davon auf rollen also ne nummer größer , 

 

zum vorschein kam nikon d3s und unzählige Objektive und Zubehör dazu ein lenovo thinkpad w701ds , 

 

er war also schon arg bepackt ,  im Gespräch stellte sich heraus das er ehemaliger Krisengebietsfotograf sei und nun für sich durch Europa gondelt um auch mal schöne Fotos zu machen :D

 

die typischen Urlauber knipsen ja nur und fotografieren nicht , da wird jeder mist auf der karte gespeichert 

 

 

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Letzten Donnerstag stand ich auf dem Gornergrat, also quasi direkt neben dem Matterhorn, Touristen (nicht die ärmsten) aus der halben Welt: Japaner, Koreaner, Chinesen, Russen, US-Amerikaner, Holländer, Deutsche, Franzosen, orthodoxe Juden, usw.

 

Ich habe keine verifizierbare Statistik erstellt (wollte schliesslich selber fotografieren statt zu erheben womit andere fotografieren), aber aufgefallen ist mir folgendes:

 

Bis das Sterbeglöcklein für die DSLR läutet dauert es noch - unglaublich, wieviele noch mit schwerem Canikon-Gerät dastanden, darunter nicht wenige mit KB (Canon 5D Mk II und III sowie 6D, Nikon D700, D600, D610, D750, D800, D810) und den schweren Zooms (24-70, 70-200), oder den teuren Fesbrennweiten (Canon 50mm/f 1.2).

Ausserdem natürlich jede Menge APS-C bzw. DX-Modelle, vom Einsteigerset mit Kitzoom bis zur gehobenen Mittelklasse.

Auch hier: Streulichtblende fast immer in Transportstellung ... man scheint mehr Geld als tiefergehende aufnahmetechnische Kenntnisse zu haben.

 

Daneben ein paar Spiegellose, vorwiegend von Olympus und Panasonic, und natürlich viele Kompakte der verschiedensten Hersteller.

 

Und bei den Jungen der offensichtlich zunehmende Trend, mit dem Tablet und dem Smartphone zu fotografieren, vor allem Selfis ("Ich und das Matterhorn").

 

Also einen Siegeszug der Spiegellosen gegenüber den verspiegelten Platzhirschen kann ich von dort oben jedenfalls nicht vermelden.

bearbeitet von Markus B.
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Einige Urlaubseindrücke einer Fjordkreuzfahrt (etwas über 300 Passagiere), sicherlich haben andere Mitglieder bei anderen Urlauben andere Erfahrungen gemacht und können darüber berichten. Das könnte eine interessante Diskussion (ohne "richtig" oder "falsch" bewerten zu müssen) ergeben.

 

..................

 

Was habt Ihr so beobachtet?

 

Kannst Du bitte noch einen Eindruck des Altersdurchschnitts der Reiseteilnehmer schildern? War es eine Hurtig-Reise?

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Meine Feststellung: Die Videofilmer mit klassischen Videokameras sterben aus (oder weg?).

 

 

Ein interessantes Beispiel für Diskrepanz zwischen dem, was man mit sich führt (und was Mords-Eindruck macht),
und dem, das man benutzt, möchte ich mit diesem Bildausschnitt beisteuern.
 

Da die Qualität mau ist, diese Ergänzung: Der Schriftzug auf dem Kameragurt lautet "Nikon D800"        ;)

 

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Es war dort recht dunkel, so dass eine hohe ISO-Einstellung an der umgehängten DSLR sicher von Nutzen gewesen wäre.

 

Auf meiner letzten Gruppenreise (Bistro-Bus nach Skandinavien) mit 46 Teilnehmern war ich der einzige Besitzer einer mft-Kamera (Oly M5 II).

Rest locker gemischt: Wenige APS-C (Sony, Nikon, Canon), eine Pritschenkamera und viele Kompakte meist älteren Datums,
sowie einige wenige Smartphones im Einsatz auch zum Fotografieren.

bearbeitet von AlterKnabe
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Auf meinen Gruppenreisen (max. 15 Teilnehmer), die ich bislang seit 2005 unternommen habe, gab es i.d.R. außer mir nur max. drei Mitreisende, die ambitioniert fotografiert haben. Bislang war ich davon der einzige, der mit einem spiegellosen System fotografiert hat. Die anderen hatten DSLR (i.d.R. Canon) der Einsteiger- oder Mittelklasse, meistens auch ein Wechselobjektiv (Telezoom).

 

Die anderen Fotografierenden haben entweder Bridge oder Kompakte genutzt. Smartphone- oder Tabletfotografen gab es nicht.

 

Ich würde allerdings Beobachtungen solcher Art oder auf anderen Reisen für wenig signifikant halten. In meinem Fall gehören die Reisenden zur Gruppe gut gebildet, kulturell interessiert und alle (außer mir) über 60 Jahre.

bearbeitet von tgutgu
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Meine Feststellung: Die Videofilmer mit klassischen Videokameras sterben aus (oder weg?).

 

 

Ein interessantes Beispiel für Diskrepanz zwischen dem, was man mit sich führt (und was Mords-Eindruck macht),

und dem, das man benutzt, möchte ich mit diesem Bildausschnitt beisteuern.

 

Da die Qualität mau ist, diese Ergänzung: Der Schriftzug auf dem Kameragurt lautet "Nikon D800" ;)

 

 

 

attachicon.gifP1000626_Ausschnitt2_1200px.jpg

Es war dort recht dunkel, so dass eine hohe ISO-Einstellung an der umgehängten DSLR sicher von Nutzen gewesen wäre.

 

Auf meiner letzten Gruppenreise (Bistro-Bus nach Skandinavien) mit 46 Teilnehmern war ich der einzige Besitzer einer mft-Kamera (Oly M5 II).

Rest locker gemischt: Wenige APS-C (Sony, Nikon, Canon), eine Pritschenkamera und viele Kompakte meist älteren Datums,

sowie einige wenige Smartphones im Einsatz auch zum Fotografieren.

Ich mache das manchmal auch so, wenn ich auf einfache weise jemandem ein bild schicken will. Ich nehme nicht an, dass die D800 mails oder ähnliches kann...

 

PS

Seit ich vor einem Jahr die EM10 gekauft habe, war ich fast immer der einzige mit einer dslm. Häufig wurde ich gefragt, ob das eine alte analoge dslr war.

bearbeitet von wasabi65
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"Kanaren" Kreuzfahrt mit NCL im Februar/März: Über 1000 Mitreisende (Schiff war fast voll), professionelles Fotostudio an Bord mit Nikon und Olympus Kameras, es gab von beiden Herstellern auch Kameras (DSLR, DSLM, Kompakt) zu kaufen.

Ich habe keine Strichliste geführt aber immer wieder mal aufgepasst, wer womit fotografiert hat und wer was um den Hals hängen hatte, habe aber sicher nicht alle Kameras gesehen, dafür waren es zu viele Leute. Es wurden jede Menge Smartphones und Tablets verwendet, ist mir insbesondere bei der Ausfahrt aus dem Hafen in Barcelona und auf dem einzigen gebuchten Ausflug nach Marrakesch aufgefallen. Bei allen anderen Stops waren wir alleine unterwegs.

Außer den Bordfotografen habe ich keine!!! KB Kamera entdeckt, weder mit noch ohne Spiegel, dafür viele oft ältere dreistellige Canons mit Suppenzoom und Streuli in Transportstellung, ein paar vierstellige Nikons (weniger als Canon), zwei Nikon 1, außer unseren vier Olys noch zwei E-M1, 4 E-M10 und 3 E-PL7, davon 3 E-M10 und 2 E-PL7 an Bord gekauft (habe gefragt und als Oly Nutzer darauf natürlich auch besonders geachtet), zwei Pana GM1, drei weitere kleinere Panasonic mFTs (G, GX, keine GH), eine Fuji X-T1, mindestens 10 verschiedene NEX/Axxx Modelle, zwei Pentax (K3, istD), mindestens 50 verschiedene Superzooms/Bridges diverser Hersteller sowie grade bei den jüngeren auch viele GoPros. Analoge Geräte habe ich nicht gesehen, Videokameras auch nicht. Der Altersdurchschnitt dürfte so bei 45 gewesen sein, es gab auch viele deutlich jüngere und deutlich ältere Passagiere und zu meinem Erstaunen jede Menge Familien.

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Vielleicht sollte man die fotografierenden Reisenden mal nicht nach Equipment klassifizieren, sondern nach Zielvorgaben. Da gibt es, ganz grob skaliert, zwei Gruppen:

1. Die Urlaubsknipser, die wissen, dass man sich den Scheiss hinterher sowieso nur noch ein-, zweimal anguckt und die deshalb ohne besondere Mühe Schnappschüsse anfertigen. Gelegentlich schicken sie einige davon schon während der Reise nachhause oder auf ihr Facebook-Profil. Als Equipment kommen bei jüngeren meist Handys oder dreistellige Canons zum Einsatz. Bei älteren oder wohlhabenden Knipsern auch mal Vollformat.

2. Die ambitionierten Fotoamateure, die sich einreden, dass ihnen während des Urlaubs das Motiv und das Licht begenet, auf das sie zuhause das ganze Jahr über vergeblich gewartet haben. Sie blenden tunlichst aus, dass man auf einer Reise höchstwahrscheinlich nie zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist und man sich zuhause doch wieder das Fotobuch des einheimischen Fotografen zulegen muss, der seine Heimat zu jeder Tages-, Nacht- und Jahreszeit erforscht hat, der manchmal wochenlang auf den Sonnenaufgang gewartet hat und der die attraktiven Plätze und Sehenswürdigkeiten dann aufnehmen konnte, wenn sie nicht von Touries belagert waren.
Man erkennt ihn weniger am Equipment, da er mit jeder Kamera vernünftige Bilder machen kann, sondern am abschätzigen, verächtlichen Blick, mit dem er Leute aus Gruppe 1 mustert. Er würde niemals von unterwegs ein Bild verschicken, da es sein könnte, dass der Eiffelturm um 2 Grad aus dem Lot geraten ist.
Er ahnt zwar, dass er auch in diesem Urlaub wieder scheitern wird, fotografiert aber trotzdem unverdrossen weiter, da er seit vielen Jahren an den Frust gewohnt ist, der sich beim Betrachten der Ausbeute zuhause einstellt. Schon während des Urlaubs plant er diverse Equipmenterweiterungen für den nächsten ein und denkt eventuell sogar über einen kompletten Systemwechsel nach. Niemals fotografiert er in entspannter Haltung, sondern geht etwas in die Knie, kombiniert mit leichter Rückenlage des Oberkörpers.

Gaanz gelegentlich beneidet er die Leute aus Gruppe 1 ob ihrer Unbekümmertheit und weil sie in der Lage sind, sich entspannt mit Mitreisenden zu unterhalten ohne dabei die Umgebung analytisch auf Motivsuche zu mustern.Und darum, dass sie nicht wissen, was sie fotografisch alles versäumen ;)

bearbeitet von Bluescreen222
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Anfang Juni auf Rügen habe ich einen Fotografen mit einer Fujifilm X100 (S oder T) gesehen, der mir ob seiner Systemtasche auffiel. Ansonsten hauptsächlich Smartphones und die "üblichen Verdächtigen" in Form von dreistelliger Canon und vierstelliger Nikon. Vereinzelt gab es auch (vor allem) Ältere mit älteren Kompaktkameras. Allerdings habe ich wohl keine "ambitionierten Fotoamateure" gesehen, da ich die fotografischen "Hotspots" der Insel diesmal ausgelassen habe - also keine Seebrücke in Binz oder Sellin am Abend, keine Kreidefelsen und kein Kap Arkona, nicht einmal der Roland im Licht der untergehenden Sonne.

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Kannst Du bitte noch einen Eindruck des Altersdurchschnitts der Reiseteilnehmer schildern? War es eine Hurtig-Reise?

 

Es war mit Hurtigruten. Über 2/3 der Teilnehmer im ersten Jahrzehnt nach der Rente, sage ich mal. Über 75 fast niemand. Fast 1/3 unter ca. 35, auch mit kleinen Kindern (nicht schulpflichtig). Was ziemlich komplett fehlte war das mittlere Alterssegment, so von ca. 35 - 55. In unserer Gruppe (71 Personen) waren wir die Jüngsten (55 und 58).

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Ich mache das manchmal auch so, wenn ich auf einfache weise jemandem ein bild schicken will. Ich nehme nicht an, dass die D800 mails oder ähnliches kann...

 

 

 *hust* E-Mail... wie retro, wer nutzt denn sowas!  ;)

 

Aber du hast tatsächlich recht. Wenn ich unterwegs ein interessantes Motiv sehe, dass ich direkt auf Instagram hochladen will oder nur mal eben meinen Freunden per Whatsapp/Telegram schicken möchte, nehme ich auch das olle Smartphone.

Es pricht ja nichts dagegen, das gleiche Motiv noch einmal in "schön" mit der größeren Kamera abzulichten..

Jedes Gerät hat halt seine Vor- und Nachteile.

 

 

 

Hab letzte Woche einen Roadtrip durch diverse italienische Städte gemacht und als etwas jüngerer Zeitgenosse frage ich mich da, ob schon immer so viele Leute wirklich jeden und alles fotografiert haben? Also ich meine jetzt die Vor-Smartphone-Zeit.

90% laufen da nur mit der Kamera vor der Nase rum. Ich hab stattdessen öfters einfach mal die Kamera unten gelassen und nur den Blick für mich genossen, ohne den Zwang für das perfekte Foto zu haben.

 

Vor allem in Rom, Pisa, Venedig und Florenz waren natürlich Selfie-Sticks mit Smartphone oder DSLR am Ende omnipräsent (wobei hier ja beispielsweise mit Weitwinkel echt tolle Perspektiven entstehen können).

Aufällig sind die ganzen Action-Cams, die teilweise einfach an Selfie-Sticks vor sich hergetragen werden und offenbar permanent entweder den Träger oder die Umgebung filmen. Fand ich etwas merkwürdig.

Der übliche Tourist trägt dann ganz klassisch seine DSLR (meistens Canon) mit Mordsobjektiv oder alternativ die kleine Kompakte. Mit MFT konnte ich kaum jemanden entdecken.

 

Btw: Was bin ich froh, meine GX7 8 Stunden am Tag einfach an einer Schlaufe sicher am Handgelenk halten zu können! Ohne Rucksack oder Tasche ist man einfach viel entspannter.

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*hust* E-Mail... wie retro, wer nutzt denn sowas! ;)

 

Aber du hast tatsächlich recht. Wenn ich unterwegs ein interessantes Motiv sehe, dass ich direkt auf Instagram hochladen will oder nur mal eben meinen Freunden per Whatsapp/Telegram schicken möchte, nehme ich auch das olle Smartphone.

 

Mail als Platzhalter...meist Whatsapp, von Facebook halte ich nichts, und die meisten (echten) Freunde auch nicht...

 

Die SelfieSticks sind schon ein Phänomen! Und auch die Verkäufer...

bearbeitet von wasabi65
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So sah das vor 3 Jahren auf der Piazza Erbe in Verona aus:

 

http://www.trippler.net/pics/fotografen/index.html

 

 

Ich nehme an, dass heute der Smartphone-Anteil zu Lasten der Kompaktkameras zugenommen hat. Immerhin eine Nex :eek:

 

Ich muss allerdings meine Auflistung von weiter oben etwas revidieren: auch die Leute aus Gruppe 1 suchen ungewöhnliche Perspektiven und scheuen keine Anstrengung ;) 

 

 

bearbeitet von Bluescreen222
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Aber du hast tatsächlich recht. Wenn ich unterwegs ein interessantes Motiv sehe, dass ich direkt auf Instagram hochladen will oder nur mal eben meinen Freunden per Whatsapp/Telegram schicken möchte, nehme ich auch das olle Smartphone.

Es pricht ja nichts dagegen, das gleiche Motiv noch einmal in "schön" mit der größeren Kamera abzulichten..

 

Es spricht aber auch nichts dagegen, ein Motiv nur einmal mit einer richtigen Kamera zu fotografieren und bei Bedarf via Wifi ans Smartphone zu schicken... für Whatsapp etc... ich machs zumindest so (hier Oly PL7, Samsung NX3000)... RAW+JPG und gut is...

bearbeitet von kirschm
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Es spricht aber auch nichts dagegen, ein Motiv nur einmal mit einer richtigen Kamera zu fotografieren und bei Bedarf via Wifi ans Smartphone zu schicken... für Whatsapp etc... ich machs zumindest so (hier Oly PL7, Samsung NX3000)... RAW+JPG und gut is...

 

Ach, für sowas hat man doch heute keine Zeit mehr! Im Gruppenchat muss die Antwort sofort erfolgen, sonst passt's nicht mehr zum Topic..  ;)

Und wozu der Aufwand, wenn das Bild eh komprimiert und von den anderen nur für 2 Sekunden gewürdigt wird.

 

 

Hier übrigens der einzige sinnvolle Anwendungszweck des "Deppenzepters" (Neologismus ist nicht von mir)  :D

 

aApwjGd_700b.jpg

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Ach, für sowas hat man doch heute keine Zeit mehr! Im Gruppenchat muss die Antwort sofort erfolgen, sonst passt's nicht mehr zum Topic..  ;)

Und wozu der Aufwand, wenn das Bild eh komprimiert und von den anderen nur für 2 Sekunden gewürdigt wird.

 

Das Problem ist das Ungeheuer von Loch Ness... Ich muss zu jeder Sekunde auf diesen Augenblick vorbereitet sein... nehme ich zuerst das Smartphone, damit der Whatsapp-Gruppenchat sekundengenau teilhaben kann? Oder ist das Viech dann weg für ein richtiges Bild? Probleme über Probleme...

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Vielleicht sollte man die fotografierenden Reisenden mal nicht nach Equipment klassifizieren, sondern nach Zielvorgaben. Da gibt es, ganz grob skaliert, zwei Gruppen:

 

1. Die Urlaubsknipser, die wissen, dass man sich den Scheiss hinterher sowieso nur noch ein-, zweimal anguckt und die deshalb ohne besondere Mühe Schnappschüsse anfertigen. Gelegentlich schicken sie einige davon schon während der Reise nachhause oder auf ihr Facebook-Profil. Als Equipment kommen bei jüngeren meist Handys oder dreistellige Canons zum Einsatz. Bei älteren oder wohlhabenden Knipsern auch mal Vollformat.

 

2. Die ambitionierten Fotoamateure, die sich einreden, dass ihnen während des Urlaubs das Motiv und das Licht begenet, auf das sie zuhause das ganze Jahr über vergeblich gewartet haben. Sie blenden tunlichst aus, dass man auf einer Reise höchstwahrscheinlich nie zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist und man sich zuhause doch wieder das Fotobuch des einheimischen Fotografen zulegen muss, der seine Heimat zu jeder Tages-, Nacht- und Jahreszeit erforscht hat, der manchmal wochenlang auf den Sonnenaufgang gewartet hat und der die attraktiven Plätze und Sehenswürdigkeiten dann aufnehmen konnte, wenn sie nicht von Touries belagert waren.

Man erkennt ihn weniger am Equipment, da er mit jeder Kamera vernünftige Bilder machen kann, sondern am abschätzigen, verächtlichen Blick, mit dem er Leute aus Gruppe 1 mustert. Er würde niemals von unterwegs ein Bild verschicken, da es sein könnte, dass der Eiffelturm um 2 Grad aus dem Lot geraten ist.

Er ahnt zwar, dass er auch in diesem Urlaub wieder scheitern wird, fotografiert aber trotzdem unverdrossen weiter, da er seit vielen Jahren an den Frust gewohnt ist, der sich beim Betrachten der Ausbeute zuhause einstellt. Schon während des Urlaubs plant er diverse Equipmenterweiterungen für den nächsten ein und denkt eventuell sogar über einen kompletten Systemwechsel nach. Niemals fotografiert er in entspannter Haltung, sondern geht etwas in die Knie, kombiniert mit leichter Rückenlage des Oberkörpers.

 

Gaanz gelegentlich beneidet er die Leute aus Gruppe 1 ob ihrer Unbekümmertheit und weil sie in der Lage sind, sich entspannt mit Mitreisenden zu unterhalten ohne dabei die Umgebung analytisch auf Motivsuche zu mustern.Und darum, dass sie nicht wissen, was sie fotografisch alles versäumen ;)

 

soso ...

und zu welcher Gruppe gehörst Du?

 

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Es war mit Hurtigruten. Über 2/3 der Teilnehmer im ersten Jahrzehnt nach der Rente, sage ich mal. Über 75 fast niemand. Fast 1/3 unter ca. 35, auch mit kleinen Kindern (nicht schulpflichtig). Was ziemlich komplett fehlte war das mittlere Alterssegment, so von ca. 35 - 55. In unserer Gruppe (71 Personen) waren wir die Jüngsten (55 und 58).

Ich wollte tatsächlich auch mit 20 Jahren mit Kumpels die Hurtigroute machen, war dann aber vom Termin nicht passend. Als Single hatte ich die Zeit und das Geld jedes Jahr eine Fernreise zu machen. Wir hattem zwar meist nur den Flug gebucht und billig übernachtet, aber die analoge Spiegelreflex war immer dabei. Statt dessen hatten wir dann die selbe Route mit dem Wohnmobil gemacht.

Inzwischen bin ich mit 48 in der mittleren Altersgruppe.

 

Mit zwei Kindern wobei eines in die Schule geht, würde ich die Hurtigroute auch nicht machen, da es in der Hauptsaison sein müsste und zu viert auch sicherlich entsprechend teuer wäre. Und der Spaß für die Kinder wahrscheinlich geringer ist als am Sandstrand.

 

Später mal werde ich es aber sicher nachholen. Dann werde ich aber auch in der Altersgruppe drei sein. [emoji1]

 

 

Vielleicht sollte man die fotografierenden Reisenden mal nicht nach Equipment klassifizieren, sondern nach Zielvorgaben. Da gibt es, ganz grob skaliert, zwei Gruppen:

 

1. Die Urlaubsknipser, die wissen, dass man sich den Scheiss hinterher sowieso nur noch ein-, zweimal anguckt ...

 

 

2. Die ambitionierten Fotoamateure, ...

2003 hatte ich noch meine Nikon analoge SLR im Urlaub mit, danach aber nicht mehr verwendet, weil sie mir zu schwer war und die Digitalkameras teilweise schon bessere Qualität lieferten. Dann hatte ich 10 Jahre nicht mehr fotografiert.

 

Die Urlaube mit Kamera sind mir aber wesentlich besser in Erinnerung, weil man such die Gegend einfach besser anschaut. Selbst wenn man die Fotos nie ansieht, durchs Fotografieren nimmt man einfach die Umgebung besser war.

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Es gibt Leute, die haben ein gutes, ein bildmäßiges Gedächtnis. Und es gibt Leute, die haben unter den Erlebnissen von heute schon vergessen, was gestern war. Zu den letzteren gehöre ich :( .

 

Wenn es mir gelingt, die Eindrücke echt und ansehbar mit der Kamera festzuhalten, fahre ich die Reise zuhause noch einmal ab und genieße doppelt.

bearbeitet von Kleinkram
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Die handys zähle ich als 'eh da' Technik gar nicht mit. 

Gehen wir mal in eine Zeit zurück, in der handys noch nicht sehr verbreitet waren. DSLRs waren etwas exklusives, das nicht jeder hatte. Fast jeder hatte irgendeine Kamera ohne Wechselobjektive (aber Kleinbild-Film). 

Ich glaube zu erkennen, dass hochwertige Kameras mit Wechselobjektiven oder andere teure Kameras heutzutage weiter verbreitet sind als damals die SLRs. Das spricht in meinen Augen doch sehr dafür, dass die etwas anspruchsvollere Fotografie als Hobby an Stellenwert gewonnen hat. 

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Es war mit Hurtigruten. Über 2/3 der Teilnehmer im ersten Jahrzehnt nach der Rente, sage ich mal. Über 75 fast niemand. Fast 1/3 unter ca. 35, auch mit kleinen Kindern (nicht schulpflichtig). Was ziemlich komplett fehlte war das mittlere Alterssegment, so von ca. 35 - 55. In unserer Gruppe (71 Personen) waren wir die Jüngsten (55 und 58).

 

Danke für die Info.

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Vielleicht sollte man die fotografierenden Reisenden mal nicht nach Equipment klassifizieren, sondern nach Zielvorgaben. Da gibt es, ganz grob skaliert, zwei Gruppen:

 

Nein: drei.

Du hast die Analysten der Schiffs-Fotoausrüstung vergessen ... :D

 

Und bei Typ 2, dass er dann nie das richtige Objektiv für das so lang und verzweifelt erhoffte und nicht wiederkehrende Motiv auf der Cam hat. Weshalb die Bilder dann "nix werden konnten".

 

Und das mit der Ich-knips-mal-eben-mit-dem-Smartphone-und-schick-das-in-die-Welt-Sache - bekenne mich schuldig.

 

 

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Meine Feststellung: Die Videofilmer mit klassischen Videokameras sterben aus (oder weg?).

 

 

Ein interessantes Beispiel für Diskrepanz zwischen dem, was man mit sich führt (und was Mords-Eindruck macht),

und dem, das man benutzt, möchte ich mit diesem Bildausschnitt beisteuern.

 

Da die Qualität mau ist, diese Ergänzung: Der Schriftzug auf dem Kameragurt lautet "Nikon D800"        ;)

 

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Es war dort recht dunkel, so dass eine hohe ISO-Einstellung an der umgehängten DSLR sicher von Nutzen gewesen wäre.

 

Auf meiner letzten Gruppenreise (Bistro-Bus nach Skandinavien) mit 46 Teilnehmern war ich der einzige Besitzer einer mft-Kamera (Oly M5 II).

Rest locker gemischt: Wenige APS-C (Sony, Nikon, Canon), eine Pritschenkamera und viele Kompakte meist älteren Datums,

sowie einige wenige Smartphones im Einsatz auch zum Fotografier

Klare Sache, sie wollte das Handyfoto gleich per WhatsApp verschicken, mach ich auch manchmal :-)

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